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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kann es vielleicht soetwas wie eine Zufallskonstante geben?


Gordon
09.07.07, 02:52
Bin am recherchieren ob es so eine Art von Konstante gibt,welche zur Findung der therory of everything dienen kann.Eine Zufallskonstante.

richy
09.07.07, 23:45
Hi
Den Zufall kann man sicherlich nicht auf eine Konstante reduzieren.
Ansonsten wuerde ich den goldenen Schnitt vorschlagen.
ciao

MCD
10.07.07, 00:07
Bin am recherchieren ob es so eine Art von Konstante gibt,welche zur Findung der therory of everything dienen kann.Eine Zufallskonstante.

Es braucht überhaupt keine entspr. Konstante; es reicht ein wenig Verstand und die Einsicht, dass Zufall immer nur Resultat der aktuell beschränkten Mittel und Werkzeuge ist -um ihn dann endgültig ins Reich der "größten Eseleien" zu schicken.:rolleyes:

Gr.
MCD

Pythagoras
10.07.07, 08:09
Es gibt nur die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die physikalisch als "Wellen"
beschrieben werden.
Mit Zufallskonstante meinst du vermutlich eine Art Ungleichung, die das Auftreten von bestimmten einander ähnlichen Ereignissen lokal und zeitlich
in Korrelation bringt. Das gibt es vielleicht, aber zwischen diesen Ereignissen
bleibt immer ein letzter Rest von Unbestimmtheit bestehen, den man als Zufall
bezeichnen kann. Es gibt keine Zufallskonstante, nur wahrscheinlichkeitsmässige
Einschränkungsbeziehungen. Es bleibt stets ein Rest von Unbestimmtheit übrig,
den man prinzipiell nicht auf etwas mittelbar Bestimmbares zurückführen kann.

Übrigens ist nicht klar, was die TOE mit einer mechanistisch-kausalen Auflösung
des Zufalls zu tun haben soll !?
(--->Bell-Theorem, --->Bohmsche Physik)

Pythagoras

möbius
25.07.07, 10:16
Es gibt nur die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die physikalisch als "Wellen"
beschrieben werden.
Mit Zufallskonstante meinst du vermutlich eine Art Ungleichung, die das Auftreten von bestimmten einander ähnlichen Ereignissen lokal und zeitlich
in Korrelation bringt. Das gibt es vielleicht, aber zwischen diesen Ereignissen
bleibt immer ein letzter Rest von Unbestimmtheit bestehen, den man als Zufall
bezeichnen kann. Es gibt keine Zufallskonstante, nur wahrscheinlichkeitsmässige
Einschränkungsbeziehungen. Es bleibt stets ein Rest von Unbestimmtheit übrig,
den man prinzipiell nicht auf etwas mittelbar Bestimmbares zurückführen kann.

Übrigens ist nicht klar, was die TOE mit einer mechanistisch-kausalen Auflösung
des Zufalls zu tun haben soll !?
(--->Bell-Theorem, --->Bohmsche Physik)

Pythagoras

Mein Definitionsvorschlag: "ZUFALL" ist der Name für ein Gesetz, das wir nicht kennen - und wahrscheinlich auch niemals als GESETZ im naturwissenschaftlichen Sinne werden erkennen können."
(Ob sich das als KONSTANTE in eine mathematische Gleichung, die physikalische Relevanz beansprucht, jemals wird einfügen lassen???).
möbius

Jogi
25.07.07, 14:10
Hi.

Wie wär's mit der Feinstrukturkonstante alpha ?

Ich hab' mal gehört, sie stellt eine Quantenkopplungswahrscheinlichkeit dar, und zwar im Verhältnis 1:137 (gerundet).

Gruß Jogi