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Marco Polo
10.10.09, 09:03
Guten Morgen,

der gute Obama hat doch tatsächlich den "Friedensnobelpreis" verliehen bekommen.

Jetzt ist der gerade mal vor 9 Monaten vereidigt worden und schon so eine Auszeichnung.

Ich meine, das ist nicht nur verfrüht, sondern auch vollkommen ungerechtfertigt.

Wie seht ihr das?

Lorenzy
10.10.09, 14:12
Jetzt ist der gerade mal vor 9 Monaten vereidigt worden und schon so eine Auszeichnung.

Ich meine, das ist nicht nur verfrüht, sondern auch vollkommen ungerechtfertigt.

Wie seht ihr das?

Das hab ich auch gedacht. Andererseits wird ihm diese Auszeichnung vielleicht ja auch etwas Rückenwind verleihen, in seinem Vorhaben die Welt von Atomwaffen zu befreien. Sicher ist dieses Vorhaben mehr als utopisch, aber ich kann mir dafür keine bessere Person als Initialzündung vorstellen, als Obama.
Ich finde, jede Atomwaffe weniger auf dieser Welt ist ein Nobelpreis wert.

Marco Polo
10.10.09, 14:36
Ich finde, jede Atomwaffe weniger auf dieser Welt ist ein Nobelpreis wert.

Da stimme ich zu. Allerdings sollte man berücksichtigen, was sonst eigentlich so gut wie niemand zu berücksichtigen scheint:

Waffen haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, wie z.B. auch Lebensmittel.

Ist dieses abgelaufen, dann müssen diese sehr kostenintensiv entsorgt werden.

Im Kosovokrieg z.B. hatte man sich ja darüber echauffiert, dass für jede Panzerattrappe eine millionenschwere Rakete geopfert wurde.

Alles Blödsinn. Die Amis waren dankbar, dass sie ihre Raketen (deren Haltbarkeitsdatum bereits überschritten war) preisgünstig in die Pampa schiessen durften.

Die korrekte Entsorgung dieser Waffen, hätte ein Vielfaches des gesamten Nato-Einsatzes gekostet.

Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, warum die Amis eigentlich so gerne als Weltpolizist auftreten.

Gruss, Marco Polo

Lambert
10.10.09, 19:47
Ich auch.

Zudem frage ich mich, ob eine Wirtschaft ohne Wachstum möglich ist. Ich sehe die als einzige dauerhafte Chance der Menschheit, wenn die Krise in einigen Jahren einmal vorbei sein wird.

Hat jemand dazu Vorstellungen?

Gruß,
Lambert

Gandalf
11.10.09, 00:05
Ich auch.

Zudem frage ich mich, ob eine Wirtschaft ohne Wachstum möglich ist. Ich sehe die als einzige dauerhafte Chance der Menschheit, wenn die Krise in einigen Jahren einmal vorbei sein wird.

Hat jemand dazu Vorstellungen?

Gruß,
Lambert

..diese hier bieten z.B. welche an:
http://www.humanwirtschaftspartei.de/start.php?seitenid=11000000&langid=1

(wir hatten das übrigens schon mal hier erörtert: http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=1175 )

Grüße

Gandalf
11.10.09, 00:31
@Obama

ja ein netter Kerl ist er schon (aber das sind andere auch... vielleicht schaut mal jemand vom Nobelkomitee hier vorbei ... HuHU..;) )

Aber ist das nicht ein bischen wenig - angesichts das "change" versprochen wurde? (und die ersten 100 Tage rum sind)

Kritiker hatten ja schon vor der Amtseinführung zum Präsidenten bemerkt, das er sich mit "den üblichen Verdächtigen" eingelassen hat und jede Hoffnung auf größere Änderungen enttäuscht werden würden. V.a. dieser Larry Summers (http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Summers), der im Hintergrund seine Strippen zieht, verursacht bei mir 'ein ganz übles Gefühl'

Noch etwas verursacht bei mir "Bauchgrimmen": Friedensnobelpreise wurden ja schon öfters nicht 'wegen' "guter Taten" in der Vergangenheit "verliehen", sondern werden auch regelmäßig dazu eingesetzt "schlimmes" im Vorfeld zu verhindern (zumindest hat man das schon mehrmals - ohne Erfolg - versucht. Man denke an Kissinger/Le Duc Tho oder Arafat und Rabin)

Und da die sonst "üblichen Hetzer und Verdächtigen" seltsamerweise recht ruhig sind, erscheint mir folgende Meldung um so bedenklicher:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,654036,00.html

Ist es diplomatischer Bluff oder die ernsthafte Vorbereitung zu einem Krieg gegen Iran? Die US-Regierung beschleunigt die Entwicklung einer gewaltigen neuen Bombe, die Bunkeranlagen tief unter der Erde zerstören soll. Begründet wird der Schritt mit "dringendem Einsatzbedarf".

...und auch das 'Krisenbarometer' (Gold) hat die letzten Widerstände hinter sich gelassen. Klar: Die Felle für die Strippenzieher schwimmen davon: http://www.welt.de/finanzen/article4754098/Angst-vor-dem-Dollar-Crash-treibt-Gold-auf-Rekord.html
Der Bericht von einem Geheimplan der Ölstaaten bewegt derzeit die Devisenmärkte. Demnach wollen die Golfstaaten ihre Order nicht mehr alleine in Dollar abrechnen.

Klar, dass das der Alphawolf nicht zulassen kann, dass die Dominosteine umfallen (Saddam wollte ja auch mal weg vom Dollar), - auch wenn er noch "so nett" ist (und man hier dem Nobelkomitee offensichtlich wohlwollende Naivität unterstellt)


Grüße

richy
11.10.09, 00:33
@lambert

Schwierige Frage. Ein Grundprinzip in der Natur scheint das Wachstum.
Wenn man Karnickel betrachtet sogar das diskrete exponentielle Wachstum. Laesst man diesem wie bei australischen Karnickeln freien Lauf, so endet dies in einer Wachstumskatastrophe.

Noch extremer :
Nehmen wir eine ideale Karnickelpopulation an, die frei im Weltall schwebt und vor allem eines tut. Sich vermehren.
Es laesst sich berechnen, dass dies letztendlich zu einer expandierenden Kugel aus Karnickeln fuehrt deren Expansion irgendwann dadurch begrenzt wir, dass ein weiteres Wachstum der Kugel dadurch begrenzt wird, dass es Karnickel geben muesste, die sich mit v>c0 bewegen muessten um die Karnickelkugel weiter zu vergroessern.
Jedes Wachstum physikalischer Objekte ist somit alleine durch die RT begrenzt.
Wie sieht das eigentlich bei der Raumzeit aus ?
Mit der Rotverschiebung der weitesten Objekte.

Die Natur gibt uns vor, dass Wachstum im Grunde etwas natuerliches daher positives ist. Ebenso aber, dass es stets auch eine Komponente geben muss, die diesem Wachstum entgegenwirkt. Und zwar moeglichst schon auf kleinem Maßstab.
Es ist zwar bedauernswert, dass einzelne Karnickel vorhandenen natuerlichen "Feinden" zum Opfer fallen, aber notwendig, damit es nicht zu noch tragischeren Umstaenden kommt wie bei den Karnickeln in Australien.
Solche Wachstumskatastrophen koennte man als Super-Chaos, Krieg bezeichnen.
Die Natur laesst kein unbegrenztes exponentielles Wachstum zu.
Wobei das exponentielle Wachstum scheinbar dennoch ein Grundprinzip ist. Aber nur wenn man ein System alleine fuer sich betrachtet. Insgesamt gibt es kein exponentielles Wachstum in der Natur als Grundprinzip.

Der Mensch, das heisst einige Dummkoepfe, haben sich aber dennoch ein exponentiell wachsendes System ausgedacht. Unser Finanzsystem. Speziell das Zinssystem, das zu unbeschraenkt exponentiell wachsenden Kapitalbetraegen fuehrt. Das ist ein rein abstraktes System. Und in diesem System gibt es keinen "abstrakten natuerlichen Feind", der das exponentielle Wachstum begrenzen koennte. Daran haben die Finanzidioten leider nicht gedacht.
Daher muss unser Finanz, Kapitalsystem zwangslaeufig zu einer Wachstumskatastophe fuehren. Voellig analog zu Kettenbriefen.
Alles waechst zunaechst lustig exponentiell vor sich hin.
Bis der physikalische Hintergrund der Zahlen auf irgendwelchen Konten dem ganzen Treiben eine Einschraenkung setzt.

Und das erleben wir momentan.
Den Abschuss der virtuellen australischen Karnickel.
Abschuss des physikalischen Wertes von Zahlen auf Papierzettel oder im Speicher digitaler Rechengeraete.
Inflation.
Immerhin bis jetzt noch kein globaler physikalischer Krieg.
Historisch gesehen wurde der Zusammenbruch des Finanzsystems in der Regel ueber einen Krieg abgewickelt.

Unser Finanzsystem ist Muell. Denn es entspricht aufgrund des exponentiellen Wachstums nicht den Prinzipien der Natur.
Wie handelt die Natur das Problem des Wachstums ?
Die Natur schraenkt dieses universelle Prinzip in der Form ein, dass es bereits differentiell das exponentielle Wachstum ausschliest.

Betrachten wir eine reale Wachstumskurven in der Natur sowie die Potenzreihenentwickling von exp(x).
Real werden wir differentiell lineares oder quadratisches oder x^3 Wachstum messen. Aber niemals exponentielles.

Die logische Konsequenz
******************
waere unser Finanzsystem hinsichtlich des Wachstums zu modifizieren.

UNSER FINANZSYSTEM KANN NICHT FUNKTIONEIERN !!!
*****************************************

Lineare oder quadratische Zinsertraege statt exponentieller.

Andauernd quasseln die Politiker von notwendigen Reformen.
Das waere die notwendige Reform.

richy
11.10.09, 01:21
Hi Gandalf
Fuer mich ist die Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama ein kleines Raetsel.
Wie kann man einen Amerikaner denn ueberhaupt im Jahre 2009 mit einen Friedensnobelpreis verzieren ? Obama steht auch fuer alle Buerger von Amerika. Hat sich das amerikanische Volk schon einen Friedensnobelpreis verdient, blos weil sie keinen zweiten Bush gewaehlt haben ?
Wer hat denn die globale Finanzkrise angetrieben ?
Diese ganze Guelle. Sorry.

Wenigstens hat Amerika jetzt einen Praesidenten, der zumindestens menschlich eine gute Figur abgibt.
Wobei ich das Clinton Gespann auch nicht schlecht fand.
Noch etwas verursacht bei mir "Bauchgrimmen": Friedensnobelpreise wurden ja schon öfters nicht 'wegen' "guter Taten" in der Vergangenheit "verliehen", sondern werden auch regelmäßig dazu eingesetzt "schlimmes" im Vorfeld zu verhindern (zumindest hat man das schon mehrmals - ohne Erfolg - versucht. Man denke an Kissinger/Le Duc Tho oder Arafat und Rabin)

Das sehe ich genauso.
Welchen Sinn hat es ueberhaupt irgendwelchen Kandidaten einen Preis, eine nachtraegliche Anerkennung zu vereleihen ?
Keinen.

Ich verstehe daher den Friedensobelpreis an Obama daher auch nicht als Anerkennung fuer vollbrachte Leistungen sondern als Vertrauensvorgabe fuer zukuenftige Leistungen.
Dieses Friedens Nobel Preis Komitee ist ja nicht bloed, so dass es sich lediglich darauf beschraenkt bisher erbrachte Leistungen zu wuerdigen. Solche Preise machen keinen praktischen Sinn.

Fuer mich hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama daher auch eine ganz andere Qualitaet.
Das ist ein Vertauensvorschuss den besagtes Komitee an Obama fornuliert hat. Und Obama hat dies sicherlich auch so verstanden.

Momentan sitzen wenigstens zum Teil geeignete Persoenlichkeiten an den Schaltstellen der Macht.
So schlecht sieht es momentan fuer uns also gar nicht aus.

richy
11.10.09, 01:32
Hape Kerkeling hat schon kandidiert.
Wenn ich der Koenig von Deutschland waere.
http://www.youtube.com/watch?v=iM1SvcAfjeQ

Wenn ich Koenig von Deutschland oder der Welt waere. Was wuerde ich aendern ?
Lediglich eine Gleichung des Zinssystem, a(k+1)=a(k)*d
Die wurde ich als Koenig der Welt dann durch eine lineare Wachstumsgleichung ersetzen.

Lambert
11.10.09, 09:21
@lambert

Schwierige Frage. Ein Grundprinzip in der Natur scheint das Wachstum.
Wenn man Karnickel betrachtet sogar das diskrete exponentielle Wachstum. Laesst man diesem wie bei australischen Karnickeln freien Lauf, so endet dies in einer Wachstumskatastrophe.

Noch extremer :
Nehmen wir eine ideale Karnickelpopulation an, die frei im Weltall schwebt und vor allem eines tut. Sich vermehren.
Es laesst sich berechnen, dass dies letztendlich zu einer expandierenden Kugel aus Karnickeln fuehrt deren Expansion irgendwann dadurch begrenzt wir, dass ein weiteres Wachstum der Kugel dadurch begrenzt wird, dass es Karnickel geben muesste, die sich mit v>c0 bewegen muessten um die Karnickelkugel weiter zu vergroessern.
Jedes Wachstum physikalischer Objekte ist somit alleine durch die RT begrenzt.
Wie sieht das eigentlich bei der Raumzeit aus ?
Mit der Rotverschiebung der weitesten Objekte.

Die Natur gibt uns vor, dass Wachstum im Grunde etwas natuerliches daher positives ist. Ebenso aber, dass es stets auch eine Komponente geben muss, die diesem Wachstum entgegenwirkt. Und zwar moeglichst schon auf kleinem Maßstab.
Es ist zwar bedauernswert, dass einzelne Karnickel vorhandenen natuerlichen "Feinden" zum Opfer fallen, aber notwendig, damit es nicht zu noch tragischeren Umstaenden kommt wie bei den Karnickeln in Australien.
Solche Wachstumskatastrophen koennte man als Super-Chaos, Krieg bezeichnen.
Die Natur laesst kein unbegrenztes exponentielles Wachstum zu.
Wobei das exponentielle Wachstum scheinbar dennoch ein Grundprinzip ist. Aber nur wenn man ein System alleine fuer sich betrachtet. Insgesamt gibt es kein exponentielles Wachstum in der Natur als Grundprinzip.

Der Mensch, das heisst einige Dummkoepfe, haben sich aber dennoch ein exponentiell wachsendes System ausgedacht. Unser Finanzsystem. Speziell das Zinssystem, das zu unbeschraenkt exponentiell wachsenden Kapitalbetraegen fuehrt. Das ist ein rein abstraktes System. Und in diesem System gibt es keinen "abstrakten natuerlichen Feind", der das exponentielle Wachstum begrenzen koennte. Daran haben die Finanzidioten leider nicht gedacht.
Daher muss unser Finanz, Kapitalsystem zwangslaeufig zu einer Wachstumskatastophe fuehren. Voellig analog zu Kettenbriefen.
Alles waechst zunaechst lustig exponentiell vor sich hin.
Bis der physikalische Hintergrund der Zahlen auf irgendwelchen Konten dem ganzen Treiben eine Einschraenkung setzt.

Und das erleben wir momentan.
Den Abschuss der virtuellen australischen Karnickel.
Abschuss des physikalischen Wertes von Zahlen auf Papierzettel oder im Speicher digitaler Rechengeraete.
Inflation.
Immerhin bis jetzt noch kein globaler physikalischer Krieg.
Historisch gesehen wurde der Zusammenbruch des Finanzsystems in der Regel ueber einen Krieg abgewickelt.

Unser Finanzsystem ist Muell. Denn es entspricht aufgrund des exponentiellen Wachstums nicht den Prinzipien der Natur.
Wie handelt die Natur das Problem des Wachstums ?
Die Natur schraenkt dieses universelle Prinzip in der Form ein, dass es bereits differentiell das exponentielle Wachstum ausschliest.

Betrachten wir eine reale Wachstumskurven in der Natur sowie die Potenzreihenentwickling von exp(x).
Real werden wir differentiell lineares oder quadratisches oder x^3 Wachstum messen. Aber niemals exponentielles.

Die logische Konsequenz
******************
waere unser Finanzsystem hinsichtlich des Wachstums zu modifizieren.

UNSER FINANZSYSTEM KANN NICHT FUNKTIONEIERN !!!
*****************************************

Lineare oder quadratische Zinsertraege statt exponentieller.

Andauernd quasseln die Politiker von notwendigen Reformen.
Das waere die notwendige Reform.

Hi Richy,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich will noch weiter drüber nachdenken und versuche mehr Information zum Thema "Wirtschaft ohne Wachstum" zu finden. Anstatt dass die Expansion durch die relativität gebremmst wird, scheint's mir us Deinen Ausführungen mehr als urgent, dass wir selber Elemente des Wachstums definieren und sie politisch begrenzen. Ich glaube nicht, dass wir an Begrenzung vorbeikommen werden. Man müsste wohl gleichzietig ein "neues Wohlempfinden" "erfinden", oder?

Es gibt gewiss Elemente des Wachstums, die wir nicht brauchen, und solche, die unvermeidbar sind.

Gruß,
Lambert

Lambert
11.10.09, 10:50
..diese hier bieten z.B. welche an:
http://www.humanwirtschaftspartei.de/start.php?seitenid=11000000&langid=1

(wir hatten das übrigens schon mal hier erörtert: http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=1175 )

Grüße

Hi Gandalf,

vielen Dank für den Link. Er schildert trefflich, wie es um unser Geldsystem steht und welchen Gefahren wir ausgesetzt sind; im Grunde nicht anders als 1929-1931-1933 usw. Oder 1720 England, oder 1625 Holland usw. usw,

Das Merkwürdige ist, dass bereits in Urzeiten Zinsanhäufung verboten wurde. Irgendwie ist der Egoisten-Zyklus historisch und noch immer nicht überwunden.

Eine Wirtschaft ohne Wachstum? Wow. Aber wie?

Gruß,
Lambert

Hermes
11.10.09, 12:53
Zum Friedensnobelpreis an Obama:

Man dachte auch, wenn man Olympia an China gibt, wird es ein bißchen netter.
Das Resultat kennt man ja.
Nicht China ist ein bißchen demokratischer geworden, sonder die Demokratien ein bißchen chinesischer....

Marco Polo
11.10.09, 13:49
Irgendwie ist der Egoisten-Zyklus historisch und noch immer nicht überwunden.

Eine Wirtschaft ohne Wachstum? Wow. Aber wie?

Ja. Ganz genau. Das sind weise Worte, Lambert.

Und das mit dem Egoismus wird wohl auch nicht besser werden, befürchte ich.

Die Höhlenmenschen-Gene schlagen offensichtlich immer wieder durch.

Und unsere sogenannten "Wirtschaftsweisen" sollten sich vielleicht auch mal von dir oder Lambert und richy beraten lassen.

Da scheint sich nämlich ein nicht zu unterschätzendes Potenzial zu verbergen, das mit Geld eigentlich gar nicht aufgewogen werden kann.

Hehehe. Ich schätze, nach diesen Komplimenten habe ich bei euch erstmal für die nächsten 3 Monate einen Bonus, gell? :D

Gruss, Marco Polo

rene
11.10.09, 15:58
Der Friedensnobelpreis an Obama wirkt auf mich aufgesetzt, künstlich und einer Agenda folgend, die wahrscheinlich in einen zusätzlichen Krieg führen wird, den das exponentielle Anwachsen des aus dem Nichts geschaffenen Falschgeldsystems historisch betrachtet zwangsläufig herbeiführen wird.

Wofür hat er ihn denn erhalten? Für Guantanamo? Für Afghanistan? Für den Irak? Diese Menschenrechtsverletzungen und Kriege gehen längst auch auf Obamas Konto.

Im Gegensatz zu G.W. Bush wird man einem “Friedensapostel“ einen Krieg viel eher abkaufen als einem Schurken wie Bush. Das Volk wird hinter ihm stehen und seine “Verteidigungspolitik“ als unumgängliche “friedenssichernde“ Massnahme akzeptieren. Dies um so mehr als ihm eine Art Heiligenschein eines Messias übergestülpt wurde, der ihm einen Status der Friedfertigkeit und Gerechtigkeit einverleibt, der in Anbetracht der gegenwärtigen geopolitischen Lage eher auf einen weiteren Krieg gegen den Iran und später möglicherweise gegen Russland schliessen lässt als es diese rhetorisch inszenierte Friedenspropaganda auf den ersten Blick zu offenbaren scheint.

Wenn er (als Zögling von Brszinki) wriklichen Frieden möchte - wovon ich nicht ausgehe - müsste er die private FED unter die staatliche Aufsicht und Kontrolle stellen und nicht die durch sie marodierenden Banken mit staatlichen Hilfen und Steuergeldern künstlich am Leben erhalten, deren Zuflüsse keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen und in die Taschen der privaten Grossbankiers verschwinden.

Grüsse, rene

Marco Polo
11.10.09, 16:10
Der Friedensnobelpreis an Obama wirkt auf mich aufgesetzt, künstlich und einer Agenda folgend, die wahrscheinlich in einen zusätzlichen Krieg führen wird, den das exponentielle Anwachsen des aus dem Nichts geschaffenen Falschgeldsystems historisch betrachtet zwangsläufig herbeiführen wird.

Wofür hat er ihn denn erhalten? Für Guantanamo? Für Afghanistan? Für den Irak? Diese Menschenrechtsverletzungen und Kriege gehen längst auch auf Obamas Konto.

Im Gegensatz zu G.W. Bush wird man einem “Friedensapostel“ einen Krieg viel eher abkaufen als einem Schurken wie Bush. Das Volk wird hinter ihm stehen und seine “Verteidigungspolitik“ als unumgängliche “friedenssichernde“ Massnahme akzeptieren. Dies um so mehr als ihm eine Art Heiligenschein eines Messias übergestülpt wurde, der ihm einen Status der Friedfertigkeit und Gerechtigkeit einverleibt, der in Anbetracht der gegenwärtigen geopolitischen Lage eher auf einen weiteren Krieg gegen den Iran und später möglicherweise gegen Russland schliessen lässt als es diese rhetorisch inszenierte Friedenspropaganda auf den ersten Blick zu offenbaren scheint.

Abgesehen vom dem deiner Meinung nach möglichen späteren Krieg gegen Russland (wie kommst du darauf?), kann ich hier zustimmen.

Wenn er (als Zögling von Brszinki) wriklichen Frieden möchte - wovon ich nicht ausgehe - müsste er die private FED unter die staatliche Aufsicht und Kontrolle stellen und nicht die durch sie marodierenden Banken mit staatlichen Hilfen und Steuergeldern künstlich am Leben erhalten, deren Zuflüsse keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen und in die Taschen der privaten Grossbankiers verschwinden.


Die FED ist tatsächlich in privater Hand. Meines Wissens unterliegt diese aber dennoch einer staatlichen Kontrolle (wenn auch in begrenztem Rahmen).

Gruss, Marco Polo

Lambert
11.10.09, 17:35
Ja. Ganz genau. Das sind weise Worte, Lambert.

Und das mit dem Egoismus wird wohl auch nicht besser werden, befürchte ich.

Die Höhlenmenschen-Gene schlagen offensichtlich immer wieder durch.

Und unsere sogenannten "Wirtschaftsweisen" sollten sich vielleicht auch mal von dir oder Lambert und richy beraten lassen.

Da scheint sich nämlich ein nicht zu unterschätzendes Potenzial zu verbergen, das mit Geld eigentlich gar nicht aufgewogen werden kann.

Hehehe. Ich schätze, nach diesen Komplimenten habe ich bei euch erstmal für die nächsten 3 Monate einen Bonus, gell? :D

Gruss, Marco Polo

Wohin noch mit all den Blumen? :)

Gruß,
Lambert

regeli
11.10.09, 19:13
Der Friedensnobelpreis an Obama wirkt auf mich aufgesetzt, künstlich und einer Agenda folgend, die wahrscheinlich in einen zusätzlichen Krieg führen wird, den das exponentielle Anwachsen des aus dem Nichts geschaffenen Falschgeldsystems historisch betrachtet zwangsläufig herbeiführen wird.

Wofür hat er ihn denn erhalten? Für Guantanamo? Für Afghanistan? Für den Irak? Diese Menschenrechtsverletzungen und Kriege gehen längst auch auf Obamas Konto.

Im Gegensatz zu G.W. Bush wird man einem “Friedensapostel“ einen Krieg viel eher abkaufen als einem Schurken wie Bush. Das Volk wird hinter ihm stehen und seine “Verteidigungspolitik“ als unumgängliche “friedenssichernde“ Massnahme akzeptieren. Dies um so mehr als ihm eine Art Heiligenschein eines Messias übergestülpt wurde, der ihm einen Status der Friedfertigkeit und Gerechtigkeit einverleibt, der in Anbetracht der gegenwärtigen geopolitischen Lage eher auf einen weiteren Krieg gegen den Iran und später möglicherweise gegen Russland schliessen lässt als es diese rhetorisch inszenierte Friedenspropaganda auf den ersten Blick zu offenbaren scheint.

Wenn er (als Zögling von Brszinki) wriklichen Frieden möchte - wovon ich nicht ausgehe - müsste er die private FED unter die staatliche Aufsicht und Kontrolle stellen und nicht die durch sie marodierenden Banken mit staatlichen Hilfen und Steuergeldern künstlich am Leben erhalten, deren Zuflüsse keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen und in die Taschen der privaten Grossbankiers verschwinden.

Grüsse, rene

Hi ! Ja meine ich auch , die Vergabe wirkt gewollt , der nächste Frühling
wird bestimmt ein Prager Frühling , Solidarität muss Solidarnosz heißen und
es weht der> Wind of Change<.

Ich mache mir Sorgen , dass wir im TV nur noch abgerundete Sachen sehen
und schwierige und andere Leute einfach keine Chance in diesem System
haben werden.

Letztlich gebe ich EMI recht , wer sonst wäre ein geeigneter Kandidat ???

Gruss regeli :cool:

Marco Polo
11.10.09, 20:45
Ich mache mir Sorgen , dass wir im TV nur noch abgerundete Sachen sehen

Dann kann ich mich ja beruhigt nach hinten lehnen. Ich schaue nämlich kein TV.

Ausnahme: Fussballübertragungen.

Alleine dafür habe ich 3 riesige Flachbild-Glotzen in verschiedenen Zimmern. Ich muss echt bescheuert sein.

Na ja egal. Solange der Stuhlgang regelmässig ist, braucht man sich wohl keine Sorgen zu machen. :D

regeli
11.10.09, 22:11
Hi ! Da Du immer wichtige Leitthemen anfasst , habe ich einmal geantwortet. Ich hab`diese Entwicklung zu mehreren TV bzw. Radio
nicht mitgemacht. (z:B. für Garten oder Toillette ,Küche usw. und ich meine
dass auch die GEZ und die fehlende Anerkennung einiger Computer als
Betriebsgerät dazu beigetragen haben.

Mich stört allerdings das Gerät mitten im Wohnzimmer.

Diese Lehre vom Abbau des Fernsehens ist allmählich entstanden, insbesondere besteht wenig Vertrauen zu den früheren Inhalten und den
gegenwärtigen Realitäten. :cool:


Es hat wohl keinen Sinn , es den Leuten entgegen zu schleudern.
Ich würde einmal positiv sagen , dass die Berichte der ARD aus Japan
korrekt sind und fair.

Seit einigen Jahren sehe ich Fernost intensiver (farer east). Inzwischen
hat ja auch eine neue Regierung dort das Sagen . " Man wolle das Blut und
den Eiter vertilgen " Gemeint ist die alte Regierungszeit.

Und man höre : Plötzlich gibts auch da mehr Kindergeld. :D

Gandalf
11.10.09, 23:08
Hi Gandalf,

vielen Dank für den Link. Er schildert trefflich, wie es um unser Geldsystem steht und welchen Gefahren wir ausgesetzt sind; im Grunde nicht anders als 1929-1931-1933 usw. Oder 1720 England, oder 1625 Holland usw. usw,

Das Merkwürdige ist, dass bereits in Urzeiten Zinsanhäufung verboten wurde. Irgendwie ist der Egoisten-Zyklus historisch und noch immer nicht überwunden.

Eine Wirtschaft ohne Wachstum? Wow. Aber wie?

Gruß,
Lambert

Hallo Lambert!

... das gab's schon mal zu einer Zeit, in der das Zinsnahmeverbot in der Bibel noch Ernst genommen wurde. Bei Interesse bitte hier weiter: http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=1175

Lambert
11.10.09, 23:30
Hallo Lambert!

... das gab's schon mal zu einer Zeit, in der das Zinsnahmeverbot in der Bibel noch Ernst genommen wurde. Bei Interesse bitte hier weiter: http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=1175

na also..., stehe ich wenigstens nicht allein.

Wow!

Gruß,
Lambert