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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Drahtlose Stromübertragung


Marco Polo
31.10.09, 01:30
Guten Morgen,

auf dieses Thema bin ich in letzter Zeit schon des öfteren gestossen:

Die drahtlose Stromübertragung.

http://www.digitalliving.ch/tv_und_heimkino/news/1001645/sony_drahtlose_stromversorgung.html

Wie muss man sich das vorstellen?

Gruss, Marco Polo

Uli
31.10.09, 01:49
So:

http://www.mit.edu/~soljacic/wireless-power_AoP.pdf

Gute Nacht,
Uli

George
31.10.09, 03:50
Hallo Marco Polo,



Wie muss man sich das vorstellen?

Gruss, Marco Polo

Vielleicht kann man das ja so ungefähr auf diese Art und Weise machen..:D

http://www.youtube.com/watch?v=2jV6Dhza2G0

Ob das nun in dem Haushalt fürs Betreiben eines Fernsehers genügt ist die Frage.

Gruß George

zeitgenosse
01.11.09, 13:32
Die drahtlose Stromübertragung.

Prinzipiell lässt sich aus jedem elektromagnetischen Wechselfeld mit geeigneten Methoden Nutzenergie gewinnen. In der Nähe starker Sender machte man sich dies früher zunutze, indem nackte Leuchtstofflampen angebracht wurden. Fürs heimelige Schrebergärtlein reichte das alleweil.

Eine technisch einfache Schaltung verwendet einen "Detektor". Mit einer Germaniumdiode wird die Hochfrequenz gleichgerichtet und dazu benutzt, um einen Speicherkondensator zu laden. Allenfalls ist noch eine Siebkette nachzuschalten.

Für Verbraucher kleiner Leistung eine zweckmässige Variante:

http://sites.google.com/site/futurephysics/Homedetektor.jpghttp://sites.google.com/site/futurephysics/Home/detektor.jpg

Die Anzapfung von L1 erfolgt auf empirischem Wege. Ist der Parallelschwingkreis ersteinmal auf Resonanzfrequenz eingestellt, kann der Schaltung eine Gleichspannung von einigen Volt (!) entnommen werden.

In ähnlichem Sinne - nun mit Magnetfeldern - stellt sich Sonny anscheinend die Sache vor. Allerdings ist die Nutzreichweite in diesem Fall gering.

Eine drahtlose Energieübertragung über grosse Distanzen wurde dagegen 1899 ff. von Tesla realisiert. Sie basiert auf der sog. Impulsstromtechnik bzw. der Verwendung eines leistungsfähigen Stosswellengenerators (Magnifying transmitter) mit ca. 150'000 Imp./sec. Angesichts der damals aufkommenden Mehrphasentechnik (die ebenfalls von Tesla erfunden wurde) geriet diese bahnbrechende Idee jedoch wieder in Vergessenheit.

Gr. zg

Marco Polo
01.11.09, 13:47
Prinzipiell lässt sich aus jedem elektromagnetischen Wechselfeld mit geeigneten Methoden Nutzenergie gewinnen. In der Nähe starker Sender machte man sich dies früher zunutze, indem nackte Leuchtstofflampen angebracht wurden. Fürs heimelige Schrebergärtlein reichte das alleweil.

Eine technisch einfache Schaltung verwendet einen "Detektor". Mit einer Germaniumdiode wird die Hochfrequenz gleichgerichtet und dazu benutzt, um einen Speicherkondensator zu laden. Allenfalls ist noch eine Siebkette nachzuschalten.

Für Verbraucher kleiner Leistung eine zweckmässige Variante:

http://sites.google.com/site/futurephysics/Homedetektor.jpghttp://sites.google.com/site/futurephysics/Home/detektor.jpg

Die Anzapfung von L1 erfolgt auf empirischem Wege. Ist der Parallelschwingkreis ersteinmal auf Resonanzfrequenz eingestellt, kann der Schaltung eine Gleichspannung von einigen Volt (!) entnommen werden.

In ähnlichem Sinne - nun mit Magnetfeldern - stellt sich Sonny anscheinend die Sache vor. Allerdings ist die Nutzreichweite in diesem Fall gering.

Eine drahtlose Energieübertragung über grosse Distanzen wurde dagegen 1899 ff. von Tesla realisiert. Sie basiert auf der sog. Impulsstromtechnik bzw. der Verwendung eines leistungsfähigen Stosswellengenerators (Magnifying transmitter) mit ca. 150'000 Imp./sec. Angesichts der damals aufkommenden Mehrphasentechnik (die ebenfalls von Tesla erfunden wurde) geriet diese bahnbrechende Idee jedoch wieder in Vergessenheit.


Aha. Danke für deine Erklärung.

Interessant wäre natürlich in diesem Zusammenhang die Einschätzung etwaiger Gesundheitsgefahren, wenn in meiner Wohnung solche Ideen in einer grauen Zukunft realisiert werden sollten.

Welche möglichem Auswirkungen sind denkbar, wenn man sich bei der drahtlosen Energieübertragung über längere Distanzen zwischen Sender und Empfänger aufhält. Wird man da womöglich gebruzelt? :)

Danke natürlich auch an Uli für den Link.

Gruss, Marco Polo

Lorenzy
02.11.09, 20:01
In der Nähe starker Sender machte man sich dies früher zunutze, indem nackte Leuchtstofflampen angebracht wurden. Fürs heimelige Schrebergärtlein reichte das alleweil.

Das erinnert mich an meine Teenagerzeit, als ich und ein Kollege von mir, wir uns Nachts mit zwei langen Neonröhren bewaffnet aufmachten, um uns unter einer Starkstromleitung die heissesten Lichtschwerterkämpfe lieferten. Wir konnten uns aber nie auf den Heldennamen einigen, und so hiess es dann immer Luke vs. Luke. Die Kämpfe dauerten aber nur so lange bis sich unsere "Waffen" berührten. Ziemlich zerbrechlich so ein Laserschwert. :rolleyes:

Hermes
02.11.09, 23:10
...das erinnert mich wiederum an meine Kindheit und den Müllcontainerplatz am Waldrand. Neben vielen anderen Schätzen fanden sich auch öfter Leuchtstoffröhren, die einfach am meisten Spaß machten, wenn man sie an Ort und Stelle zerdepperte....
Eine Stromleitung war nicht in der Nähe.
:rolleyes: