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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist die.....


first_g_a
09.07.07, 22:05
Philosophie ..wobei ich finde, dass Philosophie nicht in Verbindung mit Theologie oder Glaubensfragen oder Grimms Märchen verbunden werden sollte...ALLlllsssSOooo.....Was ist die Ph.....



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oder lieber das Problem totschweigen??????

richy
09.07.07, 22:43
HI
findet man sicherlich bei Wiki etwas. Ich meine Philosophie ist die Mutter der Geisteswissenschaften. Im Prinzip eine Metamathematik. Allerding hat sich die Mathematik inzwischen so weiterentwickelt, dass sie die Rolle der Philosophie iebernommen hat.
Aber ich wuerde einfach mal bei Wiki schauen.

Pythagoras
10.07.07, 06:54
Philosophie ist die Lehre vom Sinn und den Methoden, den Sinn zu erforschen.
("Kriterien"). Dabei ist "Sinn" ein neben natur-, kunst- und religionswissenschaftlichen Inhalten gleichberechtigter Forschungsgegenstand.

Pyth.

richy
10.07.07, 13:54
> Philosophie ist die Lehre vom Sinn und den Methoden, den Sinn zu erforschen.

Also ein Metasinn :-)

first_g_a
10.07.07, 14:10
Hinzufügend möchte ich noch eines erwähnen, das die wissenschaftliche Philosophie den eindruck vermittelt, sie könne alles Lösen.Und dies ist ein irrglaube. Wissenschaftliche Philosophie, ist wie die wissenschaft selbst.Denn die wissenschaften möchten gerne eindeutigkeit vermitteln in ihren wissen.Und dieses geht nicht. Eindeutigkeit hieße ja, das es nichts anderes geben kann als daß, was wissenschaftlich messbar und Beweisbar ist. Wenn dem so ist, dann stellt sich mir die frage: Wie kann es sein, das es eine eindeutigkeit gibt, in einer welt, die vom Dualismus geprägt ist? Ist dann nicht jede eindeutigkeit ein irrtum der wissenschaften, und somit auch der Wissenschaftlichen Philosophie die glaubt alles lösen zu können?

Pythagoras
10.07.07, 16:45
@richy
Sinn und Metasinn- wo ist da der Unterschied ?
Ob du denkst oder nur denkst, daß du denkst- in beiden Fällen bist es DU, der
das "macht". Hat dein Leben Sinn oder Metasinn ? Ist doch im "Ernstfall" das gleiche, oder ? Wenn du einen verständigen Menschen mit Philosophie zu trösten
versuchst, und du bist gerade dabei, ihm den Unterschied zwischen Sinn und
Metasinn zu erklären; hilfst du ihm nun den Sinn seines Lebens zu entdecken,
oder den Metasinn ?

@first_g_a
Der Dualismus ist eine reine Erfindung.
Die Welt zeigt das Prinzip der Komplementarität und die Kopplung komplementärer
Aspekte. Beispiel Energie und Zeit.
Nach Dürrenmatt: Der Inhalt der Physik geht nur die Physiker etwas an, ihre
Auswirkung alle Menschen. Wissenschaftsphilosophie versucht einzuordnen.
(Historisch oder anthropologisch zu verstehen.)
Versucht Philosophie Physik zu sein, ist es "Käsephilosophie".

first_g_a
11.07.07, 21:55
@first_g_a
Der Dualismus ist eine reine Erfindung.
Die Welt zeigt das Prinzip der Komplementarität und die Kopplung komplementärer
Aspekte. Beispiel Energie und Zeit.
Nach Dürrenmatt: Der Inhalt der Physik geht nur die Physiker etwas an, ihre
Auswirkung alle Menschen. Wissenschaftsphilosophie versucht einzuordnen.
(Historisch oder anthropologisch zu verstehen.)
Versucht Philosophie Physik zu sein, ist es "Käsephilosophie".
Hi Pythagoras.
Nach deinem Beitrag stelle ich mir folgende Frage: Was ist aus der Philosophie geworden?


Oder lieber das Problem totschweigen?;)

JGC
18.07.07, 12:14
Hallo...


Was würdet ihr von der Antwort halten??

Philosophie ist ein Puzzlespiel, das erlaubt, ein noch unbekanntes Ganzes zu erkennen und ihm die "richtige"(passende) Bedeutung zuzuordnen...

Mit deren Hilfe steigen wir von einer Erkenntnisstufe zur nächsten..

Philosophie betrachte ich als Steigleiter auf dem Pfad zur Erleuchtung/Erkenntniss

Aber davon abgesehen, das es wiederum nur unserem eigenen Denken obliegt, wie wir was sehen und definieren, darf man dieses auch nicht zu streng nehmen(meine Meinung)

JGC

first_g_a
18.07.07, 12:56
Bedauerlicher Weise befindet sich heutzutage Philosophie in einer tiefen Krise.
Manche fragen sich was hat dies alles mit dem Verhältnis zwischen philosophischen und erfahrungsbezogenen Überlegungen Physiker zu tun?
Na über Physik zu philosophieren, hat Tradition und die Verbindung von Philosophie und Physik kann auf eine lange Tradition zurückblicken.
Worauf ich hinaus will??
Wenn die Eine in einer Kriese steckt- was ist mit der Andere?

oder lieber das problem totschweigen?:confused:

pauli
18.07.07, 12:59
Wer hat welches Problem, worauf willst du hinaus?

Pythagoras
18.07.07, 13:47
@first_g_a

Es gibt an den Hochschulen kaum innovatives Gedankengut. Die meisten scharen
sich thematisch um ein paar wenige Professoren und ihre Lehrmeinung, alles andere fällt unter den Tisch. Heutzutage dreht sich alles um den Neopositivismus
und die amerikanischen Denker. Alles üm Sprachphilosophie, Bioethik, Informatikphilosophie, Medientheorie und philos. Aspekte der älteren und neueren
Zeitgeschichte.
Alles andere findet kaum ein grösseres Echo, und wenn man etwas neues machen will, muss man selber einen eigenen "Kreis" aufbauen.
Philosophie muss nicht nur an den Hochschulen stattfinden.
Jeder Generation von Intellektuellen das, was sie verdient.

Pyth.

first_g_a
18.07.07, 21:39
@first_g_a

Es gibt an den Hochschulen kaum innovatives Gedankengut. Die meisten scharen
sich thematisch um ein paar wenige Professoren und ihre Lehrmeinung, alles andere fällt unter den Tisch. Heutzutage dreht sich alles um den Neopositivismus
und die amerikanischen Denker. Alles üm Sprachphilosophie, Bioethik, Informatikphilosophie, Medientheorie und philos. Aspekte der älteren und neueren
Zeitgeschichte.
Alles andere findet kaum ein grösseres Echo, und wenn man etwas neues machen will, muss man selber einen eigenen "Kreis" aufbauen.
Philosophie muss nicht nur an den Hochschulen stattfinden.
Jeder Generation von Intellektuellen das, was sie verdient.

Pyth.Hallo Pythagoras.
Wenn ich deinen Beitrag richtig verstanden habe, so muß ich dir beipflichten. Im fliessen der Zeit hat sich so manches verändert.Du erwähnst das Philosophie nicht nur an Hochschulen stattfinden muß, da muß ich dir recht geben, weil ich glaube das Philosophie aus jedes Menschen inneren kommt. Man braucht Philosophie nicht zu Studieren, das würde nichts neues bringen, sondern nur studierte Philosophie. Das neue kommt aus unserem inneren, dort baut sich die Philosophie zum Unversellen erlebnis auf. Das ist freie und erlebnisreiche Philosophie. Und dafür braucht man noch nicht einmal einen überdurchschnitlichen Intellekt, es reicht wenn man sich innerlich öffnet, dann fliesst Philosophie im erlebnis der schöpfung und des wortes das die schöpfung ins dasein rief- Wünsche dir noch einen schönen Tag..

Pythagoras
19.07.07, 08:42
@first_g_a
So ekstatisch-mystisch habe ich es noch gar nicht gemeint.
Ich denke z.B. an Themenverbindungen wie Neopositivismus/ Hegelsche Logik /
/ Mechanik / Semiotik.
Durchaus analytische Dinge, für die sich aber systematisch niemand interessiert.
An den Hochschulen nur bedauerndes Achselzucken. ("Wir beschäftigen uns hier
auschliesslich / eher mit...., für solche Themen war der Professor X zu haben,
aber der ist schon vor 20 Jahren gestorben")usw.
Ist in der Politikwissenschaft doch auch so ähnlich ? Wo sind die Neuen 68er ?
Oder lieber das Problem totschweigen ?


PS.: wie kommst du auf "first_g_a" ?

first_g_a
23.07.07, 20:21
@first_g_aWo sind die Neuen 68er ??
Du fragst: Wo die neuen 68ziger sind? Wie du ja feststellen kannst, fliesst die Zeit unweigerlich, wie das wasser in einem Fluss, an uns vorbei. Durch dieses Fliessen der Zeit entsteht das, was wir als Vergangenheit , und die daraus resultierende Geschichte nennen. Wenn ich diese 68 ziger als jahrgang verstehe, dann hat sich in dem sinne nichts verändert, was sich verändert hat ist das, was wir die Technik nennen..dazu zähle ich die ganze entwicklung, auch die Lehren, die zur damaligen zeit noch gültigkeit hatten, und , von dem manche ganz vergessen wurden..;)

seberta
26.07.07, 12:26
Philosophie ..wobei ich finde, dass Philosophie nicht in Verbindung mit Theologie oder Glaubensfragen oder Grimms Märchen verbunden werden sollte...ALLlllsssSOooo.....Was ist die Ph.....



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oder lieber das Problem totschweigen??????

NEIN - Nichts "totschweigen"!!!

PHILOSOPHIE ist W E I T E R F R A G EN - im Bewusstesein der Haltung des Philosophen und Wissenschaftstheoretikers der "LOGIK DER FORSCHUNG"
Sir Karl Raimund POPPER's:
"Ich weiss, dass ich nichts weiss - und kaum das."
Noch Fragen???
Gruß
seberta

Hermes
09.08.07, 22:19
Vielleicht ist Philosophie die Auslegung physikalischer Weltbilder in ihrer Bedeutung auf uns, unsere Stellung, unser Bewußtsein. Gute Philosophie, die sich nicht an Begrifflichkeiten ergötzt und Elfenbeintürmchen poliert hat vor Metaphysik keine Angst und geht mit ihr Hand in Hand.

Die einzig 'reine' Philosophie ist die Mathematik.

Marco Polo
09.08.07, 22:40
Die einzig 'reine' Philosophie ist die Mathematik

Mathematik=Philosophie? Wieso das denn? Philosophie ist ja durchaus Auslegungssache. Aber Mathematik ja wohl kaum. Da gibt es nur eine Wahrheit und keine zwei oder gar mehrere.

Hermes
09.08.07, 23:33
Auch die Mathematik basiert auf grundlegenden Annahmen, die nicht weiter bewiesen werden können:

1+1=2

Aber dies ist eine so grundlegende Annahme, die jedem aus der Erfahrung und Intuition heraus klar ist, daß es, nun, ....klar ist.
Warum eigentlich?

Aber das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich alle und die Logik (auch hier: warum eigentlich?) als gegeben einigen können, und auf solchen 'selbstverständlichen' Annahmen baut sich die gesamte Mathematik auf.
Unser tiefster gemeinsamer beschreibarer Grundkonsens, den wir weiter über die Physik auf die erlebte Realität übertragen.

Philosophie, die sich rein literarisch mit den Fragen des Seins ecta ganz ohne Bezug zu Physik oder Metaphysik beschäftigt ist dann eben nur rein literarisch interessant und (für mich) kein Mittel mehr zur 'Wirklichkeitsfindung'...

Marco Polo
09.08.07, 23:41
Auch die Mathematik basiert auf grundlegenden Annahmen, die nicht weiter bewiesen werden können:

1+1=2

Aber dies ist eine so grundlegende Annahme, die jedem aus der Erfahrung und Intuition heraus klar ist, daß es, nun, ....klar ist.
Warum eigentlich?

Seh ich anders. Die Mathematik basiert nicht auf irgendwelchen Annahmen, sondern auf eindeutig vorher festgelegten Regeln. Da gibt es keinen Handlungsspielraum wie bei der Philosophie.

Wenn man das Dezimalsystem heranzieht, dann ist 1+1=2 imo innerhalb dieses Regelwerkes ganz klar definiert und muss auch nicht bewiesen werden.

Grüssle,

Marco Polo

first_g_a
09.08.07, 23:53
Philosophie, die sich rein literarisch mit den Fragen des Seins ecta ganz ohne Bezug zu Physik oder Metaphysik beschäftigt ist dann eben nur rein literarisch interessant und (für mich) kein Mittel mehr zur 'Wirklichkeitsfindung'...

Na du bist ja wie der Physiker, der bei Masse und Energie zwei Seiten einer Medaille sieht, unterscheidet aber in seiner Teilchenphysikwelt nicht mehr zwischen Masse und Energie, sondern misst beides in Elektronenvolt. ;)
Wie war das noch? 1,6- mal 1o \ -19 Joule? Ist schon lange her.

Aber die Philosophie!!!!!! Die ist wie ne Jungfrau!!!!;)

seberta
10.08.07, 09:29
Vielleicht ist Philosophie die Auslegung physikalischer Weltbilder in ihrer Bedeutung auf uns, unsere Stellung, unser Bewußtsein. Gute Philosophie, die sich nicht an Begrifflichkeiten ergötzt und Elfenbeintürmchen poliert hat vor Metaphysik keine Angst und geht mit ihr Hand in Hand.

Die einzig 'reine' Philosophie ist die Mathematik.

Hallo Hermes!

Das sehe ich ähnlich, mit einem kleinen Unterschied:
Mathematik und Philosophie sind GESCHWISTER - also nicht identisch!!
Die Philosophie ist die ältere Schwester der Mathematik. Beide zusammen sind ein starkes Team, was man schon aus der Analyse der Schriften PLATONS erkennen kann.
Mehr dazu unter http://uhrkraft.blogspot.com
Gruß
seberta:D

Hermes
10.08.07, 14:18
An alle:
Ok, ich denke mit Mathematik und Philosophie als Geschwisterpärchen kann ich gut leben...Hmmm, halt vielleicht doch eher Halbschwestern? ;)

Seh ich anders. Die Mathematik basiert nicht auf irgendwelchen Annahmen, sondern auf eindeutig vorher festgelegten Regeln. Da gibt es keinen Handlungsspielraum wie bei der Philosophie.

Wenn man das Dezimalsystem heranzieht, dann ist 1+1=2 imo innerhalb dieses Regelwerkes ganz klar definiert und muss auch nicht bewiesen werden.


Nicht irgendwelche Annahmen, aber ganz bestimmte, die nicht weiter bewiesen werden können. Axiome.
Alles danach ist ganz klar definiert und darauf aufbauend, aber nicht weiter beweisbar.
1+1=2 kann nicht bewiesen werden.

seberta
11.08.07, 08:29
Mathematik=Philosophie? Wieso das denn? Philosophie ist ja durchaus Auslegungssache. Aber Mathematik ja wohl kaum. Da gibt es nur eine Wahrheit und keine zwei oder gar mehrere.

Mathematik und Philosophie sind nicht identisch.
1. In der Mathematik geht es n u r um RICHTIG/FALSCH
2. In der Philosophie geht es u.a. um WAHR/FALSCH
3. Es gibt eine "Philosophie der Mathematik" - aber keine "Mathematik der Philosophie", weshalb ich vorgeschlagen hatte, die Philosophie als ältere "Schwester" der Mathematik anzusehen.

Frei nach Wilhelm Busch: "2 x 2 = 4 ist Wahrheit, schade dass sie leicht und leer ist, doch ich hätte lieber Klarheit über das, was bedeutungsvoll und schwer ist."

Da sieht man auch, wohin es führt, wenn man nicht zwischen "wahr" und "richtig" unterscheidet. "2 x 2 = 4" ist r i c h t i g (aber nicht w a h r!) gerechnet.
seberta

seberta
11.08.07, 08:40
[QUOTE=Hermes;4196]An alle:
Ok, ich denke mit Mathematik und Philosophie als Geschwisterpärchen kann ich gut leben...Hmmm, halt vielleicht doch eher Halbschwestern? ;)


Diese Modifikation meines Vorschlages vom "Geschwisterpärchen" gefällt mir sehr gut. Ja, wahrscheinlich sind PHILOSOPHIE und MATHEMATIK Halbschwestern, wobei ich aber Wert darauf legen möchte, dass die PHILOSOPHIE die ältere von beiden Schwestern ist. Historischer Beweis: Bevor es die Pythagoräer gab, die bei PLATON eine wichtige Rolle spielen, gab es die VORSOKRATIKER, bei denen die Matrhematik noch keine Rolle spielte.
Spannende Zusatzfrage: Hatten PHILOSOPHIE und MATHEMATIK denselben Vater oder dieselbe Mutter? Wer waren jeweils Vater und Mutter der beiden Halb-Schwestern?
Weitere Frage: Welches Verhältnis von PHILOSOPHIE und MATHEMATIK bestand in den nicht-griechischen Kulturen?
(Ich befürchte allerdings, dass diese Fragen den Rahmen eines Physik-Forums "sprengen", oder?)
seberta

Hermes
11.08.07, 12:24
Hmmm...

eigentlich würde ich aber dann doch gerne die Mathematik als die ältere Schwester sehen! :p

Mathematik, bzw die beschriebenen Gesetzmäßigkeiten sind doch unabhängig vom Menschen, Mathematik braucht nicht einmal einen Raum, im Grunde nur ein Bewußtsein, um 'erkannt' aber nicht unbedingt um erfunden zu werden...

Die Philosophie setzt viel mehr voraus...ein Bewußtsein in einer bestimmten Existenzform, das sich über diese Gedanken macht....
Mathematik als 'Philosophie Gottes', vielleicht?

Ich denke auch nicht daran, was historisch zuerst da war, sondern eher was grundlegender, tiefgründiger ist...
Oft haben die einfachsten Voraussetzungen die weitreichendsten Folgeerscheinungen, die Mathematik ist ein pures logisches Gerüst ohne jede Einfärbung, frei von sprachlichen Unschärfen.

first_g_a
11.08.07, 14:53
Oft haben die einfachsten Voraussetzungen die weitreichendsten Folgeerscheinungen, die Mathematik ist ein pures logisches Gerüst ohne jede Einfärbung, frei von sprachlichen Unschärfen.
:D :D :D Das zeigt sehr deutlich, dass es Spezialbegabungen gibt.
'Und genau hier taucht schon das erste große Problem auf.
Welche Nische besetz der Mensch und welche ein Tier.;)

JGC
11.08.07, 16:10
Hi..

Kann es sein, das ihr einfach zu viel mit dem Verstand denkt???

Was ist denn so anders an der Philosophie??

Sie versucht doch auch nur das zu einem Ganzen zu fügen, was die algebrahische Matematik ins tausendste zerlegt hat!

Man..

Schliesslich ist die Mengenlehre auch eine Mathematik oder zählt diese etwa nicht??

Sie ist genau das, was im Prinzip das selbe wie die Philosophie will..

Die vereinigende Mathematik, die aus dem gesamten Kabuster-Geschneide wieder ein "sinnvolles" Ganzes machen will(bzw die Mengenlehre fragt nur nach der Summe wärend die Philosophie nach dem Sinn der Summe sucht.. Was aber meiner Meinung nach keinen wirklichen Unterschied macht!!)


JGC

abracadabra
11.08.07, 16:57
Au weia !!!
:eek:

seberta
21.08.07, 08:41
Au weia !!!
:eek:

Wenn JGC meint, in der MENGENLEHRE den mathematischen "Schlüssel" (wofür eigentlich?) gefunden zu haben, kann ich dem "Au weia" von abracadabra nur zustimmen!

JGC
21.08.07, 09:37
Hi...

Entschuldigt, aber steht ihr auf der Leitung???


Das was ihr als abstraktdenkende "Wissenschaftler" oder als Anhänger dieser Disziplinen macht, ist alles ganz genau zu betrachten!

Sich auf die kleinste Einzelheit zu konzentrieren um eine winzige, beschissene Funktion zu erklären..

Merkt ihr denn nicht, das dabei das im Detail betrachtete Geschehen sich dabei völlig aus dem Zusammenhang reisst..

Das meinte ich mit algebrahischer Denkweise, ihr funktioniert wie ein serieller Port, der eine Information nach der anderen durchlässt..

Doch ist das wirkliche Geschehen auch stehts eine Summenwirkung, die aus all den gleichzeitig nebeneinander ablaufenden Prozessen im Mikrokosmosw zusammenspielt, welces sich in seiner Gesamtheit wiederum als eigenständige übergeordnete Prozessstruktur darstellt..

Und all das Zusammenwirken aller mikrokosmischen Geschehen und deren Vorraussetzungen bestimmen über die Regeln der Megenlehre erst ihre makrokosmischen Wirk unde Erscheinungsweisen.. (Parallele Datenverarbeitung!!)

Das spiegelt sich doch in der Welt der Gefühle wieder!!!(Die selben Gesetzmässigkeiten, denen Ladungs-Mengen und Feld-Mengen unterworfen sind, da sie alle zur gleichen Zeit ihre jeweiligen Wirkungen äussern)

Merkt ihr denn nicht, das all die kleinen bekannten oder auch unbekannten Prozederes in ihrer Summe erst euch ein Gefühl vermittelt??(eine in der Gravitation wiederzufindenden kinetisch wirksame Kraft induziert, die euer und jeglicher Masse ihr Verhalten bestimmt..)

Ein Gefühl der Stabilität, Sicherheit, der Verlässlichkeit, des Gleichgewichtes oder der Lüge?

Die Gefühle versuchen das wieder zusammenzufügen, was euer Verstand auseinandergepflückt hat, um es wieder in einem sinnvollen Ganzen betrachten zu können....

Genau so wie dir Gravitation all die einzelnen Elemente wieder zu einem ganzen fügen will, was vorher durch die Mechanik der Fliehkräfte und all der anderen spaltend wirkenden Prozederes getrennt wurde..

Fusion und Spaltung..

Mengenlehre und Algebra..

Die daraus entstehende Wechselwirkung entspricht der jeweilig momentanen geometrischen Zuordnungsmuster der jeweilig momentan wirksamen Kräfte...

Spreche ich wirklich chinesisch??

JGC

seberta
23.08.07, 09:06
Meine Bestätigung abracadabras bezieht sich nicht auf den holistischen Denk-Ansatz (Zusammenhang von Mikro- und Makrokosmos), sondern lediglich auf die Rolle der Mathematik innerhalb der PHYSIK.
Meine Vermutung ist, dass sich diese Wissenschaft in ihrer Fixierung auf die Formelsprache der Mathematik selbst eine Erkenntnisgrenze erzeugt, über die sie mit ihren Methoden nicht mehr hinauskommt.
Aber vielleicht irre ich mich da auch!?

first_g_a
06.09.07, 22:55
Meine Vermutung ist, dass sich diese Wissenschaft in ihrer Fixierung auf die Formelsprache der Mathematik selbst eine Erkenntnisgrenze erzeugt, über die sie mit ihren Methoden nicht mehr hinauskommt.
Aber vielleicht irre ich mich da auch!?War wohl ein Witz, oder was?:D

seberta
07.09.07, 04:18
War wohl ein Witz, oder was?:D

Nein, das war kein WITZ!
Wie wäre es, wenn die Physiker endlich den Unterschied zwischen RECHNEN und DENKEN zur Kenntnis nehmen - aber sie können's auch lassen und weiter in ihrem MORAST versinken.
Wie sagte Martin Heidegger so treffend:
"Die Wissenschaft denkt nicht."
(Sie forscht nur, was aber nicht reichen dürfte).

JGC
07.09.07, 07:07
Jawoll...

Dem kann ich nur zustimmen!!

Je mehr "geforscht und gedacht" wird um so mehr erzeugt man einen "geistigen "Blind- Wiederstand", der genauso wie die Zeitdillation bei steigender Beschleunigung Verzerrungen hervorruft und immer weniger bringt, je stärker man es versucht..

Eine natürliche Erkenntnisgrenze...

Einsteins entdeckte Relativität bezieht sich in Wahrheit auf sämtliche Arten von Wirklichkeiten, ob diese nun mathematischer, physikalischer, physischer oder psychologischer Natur sind...

JGC

seberta
12.09.07, 09:20
Mit dem WISSEN wächst das NICHT-WISSEN!

(Macht aber nix!)
Gruß, seberta