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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ungefähre größenordnung


porno_ralle
24.01.10, 23:36
moin,
ich mache gerade eine kleine grafik, die die logarythmischen dimensionen veranschaulichen soll, die uns umgeben. nun bin ich bei den kleinsten teilchen angekommen:
zellen sind ca: 10hoch-6 m
atome ca: 10hoch-10 m

mich würde interessieren, wie groß etwa eine quante ist, bzw der kleinste teil, den die physik derzeit kennt.


vielen dank schonmal
Ralle

Uranor
25.01.10, 18:03
salve porno_ralle,

du kannst dich an der Planck-Skala orentieren.
Planck-Länge = 1,616252 · 10^-35 m
Planck-Zeit = 5,39124 · 10^−44 s (Vielleicht sind ja auch Zeit-Skalen für dich interessant?)

EMI
26.01.10, 19:44
porno...:confused:,

Der Mensch ist mit seinen "Mikroskopen"(Teilchenbeschleunigern) bisher in Bereiche von ca. 10^-18m vorgedrungen.

porno_ralle
28.01.10, 21:23
danke für eure antworten :)


du kannst dich an der Planck-Skala orentieren.
Planck-Länge = 1,616252 · 10^-35 m
Planck-Zeit = 5,39124 · 10^−44 s (Vielleicht sind ja auch Zeit-Skalen für dich interessant?)
und wie komme ich von der planck-länge auf die ungefähre größe?
[ich gehe mal nicht davon aus, dass eine quante um den faktor 10^17(was für dimensionen!!!) kleiner ist, als das kleinste was wir derzeit beobachten können.]


thema zeit: das nächste was ich rechercheren werde, ist die eigenschwingung der objekte und ob das mit größe/gewicht proportional ist oder wie sich das verhällt.

porno...:confused:,
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,330712,00.html

Der Mensch ist mit seinen "Mikroskopen"(Teilchenbeschleunigern) bisher in Bereiche von ca. 10^-18m vorgedrungen.
das wäre meine nächste frage gewesen ;)

Uranor
29.01.10, 07:32
und wie komme ich von der planck-länge auf die ungefähre größe?
So direkt gar nicht. Die planck-länge ist einfach nur das kleinste, also das hochenergetischste, über das physikalische Aussagen möglich sein können. Die Planck-Skala steckt den Gültigkeitsbereich der QM ab.

Etwa ein Elektron wird als fast unendlich klein benannt. Der Streupunkt (Statistik) ist nicht mehr räumlich fassbar. "Festkörper", also Teilchen bestehen im Grunde nur während Messsituationen. Ansich stellen sie Wellenfunktionen dar (Welle-Teilchen Dualismus). Die Compton-Wellenlänge gibt eine Oreintierung. Kannst in der Wikipedia die Teilchen recherchieren.



Zu den Eigenschwingungen der Objekte kannst du von vornherein berücksichtigen, dass sie relativ sind. Maßgeblich sind die Tiefe im Gravitationsfeld und die Geschwindigkeit. Auf der Schwingungssituation resultiert die relative Eigenzeit.