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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Doppelspaltvideo


Hamilton
17.07.07, 20:36
Weil ich's einfach cool fand:

http://www.youtube.com/watch?v=pSHlp9z3npI

Lorenzy
17.07.07, 22:07
Witzig finde ich auch das über die Flachländer, der Bewohner einer zweidimensionalen Welt.

http://www.youtube.com/watch?v=5YKPBZa4mzQ

MCD
17.07.07, 23:36
Hat jetzt weniger mit QM zu tun, aber die Anmoderation und das was dann folgt, schon verblüffend...

"Ok, fangen wir 'mal an mit was moderatem..."

http://www.youtube.com/watch?v=4O0v32wpqhQ

Gr.
MCD

JGC
18.07.07, 13:45
Hi all...........

Gerade sah ich mir die You Tuibe Videos an...


Schlagartig wurde mir dabei klar, warum das Streifen-Muster entsteht..

Das hat nichts mit dem Welle Teilchen-Phänomen zu tun, sondern einfach damit, das je dichter ein Teilchen(und wäre es ein Fußball) an der Spaltkante vorbeikommt, es mit der Spaltkante wie beim Billiard "über Bande" spielt und das der jeweilige Einfallswinkel, so wie der Drall und der Abstand des Teilchenzentrums zur Spaltkante entscheiden, welche Art von Streifenmuster entstehen....

Also alles im Grunde genommen nur mikromechanische Vorgänge, die sich in den Prinzipien von Beugung und Brechung wiederfinden lassen..

Das bedeutet, das sich ein Teilchen oder ein Photon gar nicht "entscheiden" muß, ob es den linken oder den rechten Spalt nimmt, weil der entsprechende Kantenaufprallwinkel nämlich entscheidet, welchen Weg das Photon nach dem Spaltdurchgang nimmt(je nach dem, in welchem Winkel das Photon von der Spaltseitenkante "wegreflektiert" wurde.. Es kommt also automatisch zu dem Streifenmuster, wenn die äusseren Bedingungen entsprechend vorliegen!

(weiss jetzt nicht, ob das wirklich so neu ist..)

JGC

rene
18.07.07, 14:35
Das hat nichts mit dem Welle Teilchen-Phänomen zu tun, sondern einfach damit, das je dichter ein Teilchen(und wäre es ein Fußball) an der Spaltkante vorbeikommt, es mit der Spaltkante wie beim Billiard "über Bande" spielt und das der jeweilige Einfallswinkel, so wie der Drall und der Abstand des Teilchenzentrums zur Spaltkante entscheiden, welche Art von Streifenmuster entstehen....

Nein. Der Aufprallwinkel an den Spaltenkanten, ähnlich wie beim Bandenspiel im Billard, hat mit den Interferenzmustern nichts zu tun. Wenn dem so sein sollte, dann müsstest du uns erklären, weshalb die Information über den Pfad des "Teilchens" das Interferenzsprektrum zerstört, während beim unbekannten (undetektierten) "Teilchen" ein Interferenzmuster abgebildet wird.

Dieser Effekt ist klassisch nicht zu beschreiben!

Grüsse, rene

JGC
18.07.07, 19:36
Hi Rene..

Dieser Effekt ist klassisch nicht zu beschreiben!

Wolltest du nicht eher sagen...

Dieser Effekt ist klassisch nicht zu beschreiben?



Da hast du natürlich völlig recht, aber das ist doch gerade der springende Punkt....

Ist dir noch nie in den Sinn gekommen, das dein vorsätzlicher Wille(einen Vorsatz fassen) wie ein im selben Augenblick "eingeschaltetes" Magnetfeld die vorigen Wegemöglichkeiten eines Photons auf eine bestimmte Weghaltung einstellen könnte?

Das Photon ist im Grunde doch nur eine Personifizierung eines elektromagnetischen Ladungs-Flusses, welches sich an den elektromagnetischen Fluss des "das Experiment beurteilenden Menschens" orientiert..

Und die Summe aller Moleküle eines menschlichen Gehirns, dessen Prozedere sich gerade mit der Wegesbestimmung befassen, hat eine millionen mal stärkere Feldwirkung als das schwache Feld eines Photons, welches sich daher dem "Beobachtungszustande" beugt..

Kannst du dich noch erinnern im alten Forum??

Da haben wir doch mal über den Einfluss des Willens auf den Mikrokosmos und der sich darin befindlichen winzigste EM-Felder diskutiert(Morphogenetik ist vieleicht der Oberbegriff..)

Ich weiss, mit der Ansicht bin ich wohl nimmermehr dein Freund...

Aber für mich ist Tatsache, das der Wille einen schwachen Einfluss auf den Mikrokosmos ausübt, der die sich darin befindlichen Vorraussetzungen verändert(die, welche das Verhalten der einzelnen Atome im Mikrokosmos entscheidet)

Nur ist das in der Regel so, das jeder Mensch auf seine Art und Weise auf die Vorgänge im Mikrokosmos wirkt, da ja jeder seine "Haltungsmuster" (gezeigtes Haltung) und dessen jeweiligen Reaktionsschablonen (gezeigtes Verhalten)erstellt, was meistens der Kontrolle des Bewusstseins entzogen ist..

Aber wirklich mental geeignete, oder auch trainierte Menschen können tatsächlich mit ihrem Geist absichtlich physikalische Veränderungen hervorrufen, welches in Form der allerneuesten (geheimen) Steuertechnologie der Waffensteuerung schon entwickelt wird..

Daher weiss ich jetzt nicht, in wie weit unsereins nur "hingehalten" werden soll(zwecks Vorteilnahme) oder es tatsächlich noch niemanden wirklich interessiert hat, wie diese damit möglichen Steuerungs-Aufgaben tatsächlich das Prinzip der physikalischen Einflussnahme durch den Willen wiederspiegeln...

Gib mal das Thema Gedankensteuerung ein und du wirst viele Dinge lesen...

Wer weiss denn, wie empfindlich so ein einzelnes zu detektierendes Photon denn nun tatsächlich auf den blossen Vorsatz eines Wissenschaftlers reagieren kann...

Und ausserdem.. Kannst du dich noch an den tread erinnern, wo ich versuchte darauf hinzuweisen, das unsere allgemeine und speziellen Vorstellungen eines Photons vielleicht gar nicht der Wirklichkeit entsprechen?


siehehttp://www.quanten.de/forum/showthread.php5?p=1271#post1271...

keine Ahnung, wo ich sonst noch postete..

Es ging darum, das ein Lichtereignis sich eigentlich radial vom Ort des Erregers ausbreitet und dabei Kugelwellenschalenförmig durch das Vakuum läuft..

Und darum, das erst das getroffene Objekt entscheidet, als was diese "Energie-Schockfront" detektiert wird (für das Auge ein Lichtblitz, für das Ohr einen Knall , für einen Fausthieb der Schmerz....


Und das eine einmalig ausgelöse Wellenfront ewig durch das Universum des Vakuums läuft..

Ich hoffe ich finde die mal wieder..


JGC

Lorenzy
18.07.07, 21:14
Hat jetzt weniger mit QM zu tun, aber die Anmoderation und das was dann folgt, schon verblüffend...

"Ok, fangen wir 'mal an mit was moderatem..."

http://www.youtube.com/watch?v=4O0v32wpqhQ

Gr.
MCD

Das hab ich vor kurzem im Fernsehen gesehen. Unlaublich wozu das Gehirn imstande ist, oder? Aber wenn man die kleinen Fortschritte von künstlicher Intelligenz und der dazu unglaublich hohe Rechenaufwand anschaut, welcher zum Beispiel bei autonomen Fahrzeugen zum Einsatz kommt, vollbring selbst das normale Gehirn von Ottonormalbürger eine unglaubliche Leistung. Das menschliche Gehirn ist geradezu die ultimative Umweltanpassungsmaschine.

Lorenzy
18.07.07, 21:17
Ist dir noch nie in den Sinn gekommen, das dein vorsätzlicher Wille(einen Vorsatz fassen) wie ein im selben Augenblick "eingeschaltetes" Magnetfeld die vorigen Wegemöglichkeiten eines Photons auf eine bestimmte Weghaltung einstellen könnte?
Wohl kaum. Was passiert wenn man zwei DS-Experimente in einem Raum vorsich hat, von denen eines zwei geöffnete Spalten hat und das andere nur einen. Weshalb wirkt sich dieses, von dir angenommene Magnetfeld nicht auf den Einzelspalt aus?

JGC
19.07.07, 06:38
Hi..

Weshalb wirkt sich dieses, von dir angenommene Magnetfeld nicht auf den Einzelspalt aus?

Ich würde behaupten, das es einfach damit zuzsammenhängt, das die Art der Experimentstellung mit der Art des Denkens zueinander passen muss..

(So wie z.B. eine Photoerkennungsroutine wie die der Biometrik auch eine passende "Schablone" braucht, um ein Gesicht zu erkennen..

Sonst würde die Software in jedem Stein ein biometrisches Merkmal identifizieren..

Gut, Ich kann es dir jetzt im einzelnen auch nicht exakt erklären, aber das muss auch nicht exakt erklärbar sein, oder?

Zumindest geht es um die Tatsache, das der menschliche Geist sehr wohl Einfluss auf die Realität nimmt, auch wenn das die meisten nicht hören wollen..

JGC

Lorenzy
19.07.07, 17:13
Zumindest geht es um die Tatsache, das der menschliche Geist sehr wohl Einfluss auf die Realität nimmt, auch wenn das die meisten nicht hören wollen..

Als ob freier Wille etc... eine längst bewiesene Tatsache sind.:rolleyes:

Naja. Du kannst meine Frage nicht im einzelnen erklären, du kannst sie nicht exakt erklären, du kannst sie überhaupt nicht erklären. Du kannst nur Behauptungen, wie abstruse Magnetfelder, aufstellen.

JGC
19.07.07, 18:15
@ Lorenzy

Du bist wohl nicht gerade "Up to date" oder??

Wie wäre es wenn du einfach in einen "Plasma-Laden" gehst und dir dort mal die verschiedenen Plasmischen Leuchten ansiehst und mit der Hand auf die Glasflächen gehst und zuschaust, wie die Ladungen der zuckenden Plasmazungen deiner Hand folgen, wenn du die Glasoberflächen berührst..(dabei reicht es schon, wenn du einfach dicht ran gehst und du siehst, wie die plasmatisch elektrostatischen Felder sehr wohl auf dich und deine entsprechende Ladungskapazität reagieren..

Ganz genauso funktioniert auch die Kirlianfotographie, nur das diese den Strahlenverlauf auf Platte bannt..

Dann sag mir mal bitte, was daran so "fantasiert" sein soll??


JGC

Lorenzy
19.07.07, 19:30
Wie wäre es wenn du einfach in einen "Plasma-Laden" gehst und dir dort mal die verschiedenen Plasmischen Leuchten...

Brauch ich nicht. Hab auch so ne Kugel.

Ganz genauso funktioniert auch die Kirlianfotographie, nur das diese den Strahlenverlauf auf Platte bannt..

Dann sag mir mal bitte, was daran so "fantasiert" sein soll??

Das Magnetfeld des Körpers ist ein diffuses Feld. Fantasiert dabei ist, dass daraus konkrete Bilder entstehen sollen, die auf konkrete Gedanken hindeuten sollen. Und noch weniger hat ein Magnetfeld irgendwelche Auswirkungen auf einen DS. Mach den Versuch doch selbst. Halt einen starken Magneten neben einen DS. Da tut sich überhaupt nichts.

Hamilton
19.07.07, 20:13
nur so aus Interesse, aber wie oft bist du bisher aus einem Kaufhaus geflogen, weil du deine Hand auf so eine Mattscheibe gelegt hast um Blitze zucken zu sehen?

JGC
19.07.07, 20:58
Hi..

Überhaupt nicht...

Und ausserdem...(.@Lorenzy) ich redete davon, das du dich mit der Hand an das Teil begibst, ohne einen Magneten..

Ich weiss es jetzt auch nicht sicher, was dabei im Einzelnen genau geschieht, doch deine Anwesenheit wird von dem elektrostatischen Feld "gespürt" und braucht sich soher von einem elektromagnetischen Feld nicht unbedingt beeinflussen lassen..

Lorenzy
19.07.07, 21:22
Und ausserdem...(.@Lorenzy) ich redete davon, das du dich mit der Hand an das Teil begibst, ohne einen Magneten..

Ja. Es funktioniert auch mit jedem beliebigen Gegenstand. Du kannst sogar mit ner Socke diese Blitze beeinflussen.

doch deine Anwesenheit wird von dem elektrostatischen Feld "gespürt" und braucht sich soher von einem elektromagnetischen Feld nicht unbedingt beeinflussen lassen..

Überall um uns herum wirken EM-Felder. Ich nenne es Wechselwirkung. Du nennst es "spühren". Klingt halt so heilig und übermenschlich, dass es besser in deine esotherischen Weltbilder passt. Und das ist auch das Problem mit solcherlei esotherischen Bull****. Wissenschaftliche Begriffe werden mit halbwissenschaftlichem Tralala vermischt und fertig ist die Erklärung für Alles.

Wolfgang H.
19.07.07, 22:33
Hallo All,
Wenn man nur einen Detektor an einen Spalt hält (wie das Auge im Video),
dann beeinflusst man den Flug der Elektronen,man zwingt sie quasi in eine bestimmte Richtung,oder beeinflusst den Spin.
Besser wären 2 Detektoren,um jeden Spalt einer,mit je einem Zähler.
Dann bleibt es zufällig ,für welchen Spalt sich das Elektron entscheidet und
das Interferenzmuster erscheint wieder.Ist das schon mal ausprobiert worden?

Gruß Wolfgang H.

Lorenzy
19.07.07, 22:44
Hallo All,
Wenn man nur einen Detektor an einen Spalt hält (wie das Auge im Video),
dann beeinflusst man den Flug der Elektronen,man zwingt sie quasi in eine bestimmte Richtung,oder beeinflusst den Spin.
Besser wären 2 Detektoren,um jeden Spalt einer,mit je einem Zähler.
Dann bleibt es zufällig ,für welchen Spalt sich das Elektron entscheidet und
das Interferenzmuster erscheint wieder.Ist das schon mal ausprobiert worden?

Gruß Wolfgang H.

Ich glaube du meinst sowas wie einen Quantenradierer. Wenn man die Apparatur so aufbaut, dass es damit keine Möglichkeit gibt herauszufinden welchen Spalt die Elektronen nehmen, wird sich ein Interferenzmuster bilden. Dies geht sogar soweit, dass es möglich ist, selbst nachdem die Elektronen den DS passiert haben, die "Welche-Weg-Information" (was aber im Grunde genommen keine wirkliche Information ist) nachträglich auszulöschen, was ebenfalls zum Interferenzmuster führen wird.

Wolfgang H.
19.07.07, 23:00
Es müsste doch reichen,wenn man an jeden Detektor einen Zähler schaltet,
der die Anzahl der Elektronen pro Spalt zählt und dann eine Stunde die
Elektronenkanone anschalten.Dann weiß man welches Elektron durch welchen Spalt gegangen ist,und hat trotzdem ein Interferenzmuster.

Gruß W.

Lorenzy
19.07.07, 23:34
Es müsste doch reichen,wenn man an jeden Detektor einen Zähler schaltet,
der die Anzahl der Elektronen pro Spalt zählt und dann eine Stunde die
Elektronenkanone anschalten.Dann weiß man welches Elektron durch welchen Spalt gegangen ist,und hat trotzdem ein Interferenzmuster.

Gruß W.

Kann dir nicht folgen.

Wolfgang H.
20.07.07, 10:30
Hallo Lorenzy,
Da gibt`s wahrscheinlich noch kein Video.

Die Frage ist doch ,wieso auch ein Elementarteilchen mit sich selbst interferieren kann und wieso man das Interferenzmuster durch Detektion zerstört.

ME liegt es daran ,dass ein Elementarteilchen keine "scharfe Grenze" hat ,
sondern die Raumzeit oder das elektrische Feld um sich herum mitzieht.
Fliegt es durch den Spalt teilt sich die "Raumdichteschwankung",
oder das elektrische Feld und interferiert hinter dem Spalt mit dem eigentlichen Elektron.
Bei einer Detektion leitet man das umgebende "Energiepotential" ab.
Dieses fehlt dann quasi hinter dem Spalt und die Interferenz wird zerstört.

Gruß W.

JGC
20.07.07, 17:57
Ja. Es funktioniert auch mit jedem beliebigen Gegenstand. Du kannst sogar mit ner Socke diese Blitze beeinflussen.



Überall um uns herum wirken EM-Felder. Ich nenne es Wechselwirkung. Du nennst es "spühren". Klingt halt so heilig und übermenschlich, dass es besser in deine esotherischen Weltbilder passt. Und das ist auch das Problem mit solcherlei esotherischen Bull****. Wissenschaftliche Begriffe werden mit halbwissenschaftlichem Tralala vermischt und fertig ist die Erklärung für Alles.

Na und??

Grade eben mit diesem Beitrag hast du doch selber zugegeben, das es eine "physikalische" Wirkung ist....


Kann denn der Vorgang an sich was dafür, das die Wissenschaft ihn dauernd in die ESO-Schublade steckt, nur weil sie einfach nicht rafft, das der menschliche Geist sehr wohl einen Einfluss auf die Materie ausüben kann...

Wovor fürchtet sich die Wissenschaft...? Ihren Reichsapfel und ihr Zepter zu verlieren? oder etwa ihre Macht??

Kommt dir das nicht irgendwoher bekannt vor??


JGC

Lorenzy
20.07.07, 20:50
Na und??

Grade eben mit diesem Beitrag hast du doch selber zugegeben, das es eine "physikalische" Wirkung ist....

Ja ich habe zugegeben, dass eine Socke einen Einfluss auf ein EM-Feld haben kann.

Kann denn der Vorgang an sich was dafür, das die Wissenschaft ihn dauernd in die ESO-Schublade steckt,

Dafür ist die Esotherik verantwortlich, nicht die Wissenschaft.

nur weil sie einfach nicht rafft, das der menschliche Geist sehr wohl einen Einfluss auf die Materie ausüben kann...

Bitte. Du tust es schon wieder. "Menschlicher Geist kann einen Einfluss auf Materie ausüben". Was soll man mit einer solch pauschalen Aussage denn anfangen? Die einen denken dabei an einen freien Willen, andere an Telekinese, andere an einen Determinismus, andere an eine Seele, andere an quantenmechanische Vorgänge, andere an Gott...usw.... Wenn man eine ernsthafte wissenschaftliche Diskusion führen will, sollte man zuerst mal in der Lage sein, seine Sätze so zu artikulieren, dass nicht jeder was anderes darunter versteht.:rolleyes:

Wovor fürchtet sich die Wissenschaft...? Ihren Reichsapfel und ihr Zepter zu verlieren? oder etwa ihre Macht??

Die grösste Macht der Wissenschaft, ist Reproduzierbarkeit. Die zweitgrösste konsistente Theorien. Das einzige wovor die Wissenschaft sich fürchten muss, ist dass die Menschheit keinen Gebrauch mehr von diesen zwei Mächten macht, so wie es in der Esotherik gang und gäbe ist.

Kommt dir das nicht irgendwoher bekannt vor?

Doch. Ich fürchte mich vor Esotherikern, weil sie mich für eine Hexe halten könnten, und mich dann auf dem Scheiterhaufen, bei lebendigem Leibe verbrennen. Mit solchen Gesocks ist nicht zu spassen.;)

Lorenzy
20.07.07, 21:02
Die Frage ist doch ,wieso auch ein Elementarteilchen mit sich selbst interferieren kann und wieso man das Interferenzmuster durch Detektion zerstört.

Das ist genau die Frage. Es gibt aber leider mehrere Interpretationen (Kopenhagener Deutung, MWI..), dazu gehört auch deine, wie dieser Vorgang abläuft. Das Problem ist, dass man bis jetzt noch über kein Experiment verfügt, welche einer dieser Interpretationen den Vorzug gibt. Und ohne ein solches Experiment, ist alles nur Spekulation. Vielleicht fällt dir ja ein Experiment ein, womit man deine oder andere Interpretationen bestätigen oder ausschliessen kann.

JGC
20.07.07, 23:37
Hallo Lorenzy..

Weisst du, ich kann dich sogar aus vollem Herzen verstehen...

Die Greultaten, die aus solchen "Wissenschaften" stammten, waren wirklich furchtbar und haben mich oft emotional sehr berührt..

Doch wenn ich die heutige Welt so sehe, da kommt mir doch das Gefühl, zu denken, das es in unseren heutigen Welt auf der von den akzeptierten "Wissenschaftlichen" Seite ebensolche Grausamkeiten gibt..

Man bedenke heute die militärischen Mittel und Gelder, die in alle möglichen(scheinbar uns oder sonst wen schützende) verachtungswürdige "Spielereien" gesteckt werden, Energie und Macht, mit der man die ganze Welt so verändern könnte, wie sie eigentlich sein sollte...

Stand nicht mal in der Bibel der Satz, macht euch die Erde Untertan...

Und Untertan ist von der Bedeutung her laut Wiki..

Untertan (http://de.wikipedia.org/wiki/Untertan)

Und ich kann mich noch erinnern, als Kind mal ein Buch gelesen zu haben, in den es darum ging, das ein Untertan dafür sorgte, das es der Herrschaft gut ging, dann wurde der Untertan auch entsprechend belohnt wurde...

Und das gibt dem Spruch nämlich einen ganz anderen Sinn...

Nicht Gott hat uns aus dem Paradies vertrieben, sondern der Mensch selbst hat sich aus dem Paradies hinauskomplimentiert...

Und jetzt rate mal, wie sowas wohl zustande kommen kann...

Es stand in der Bibel, du sollst nicht essen von dem Baume der Erkenntnis...

Doch sie taten es..

Und sie wurden sich plötzlich ihrer Individualität bewusst.. Und das sie nackt waren...(der erste selbstständige Denkprozess fand statt)

Dann war es schon um sie geschehen...

Seit dieser Zeit sind die zivilisierten Völker(wie auch inzwischen viele Eingeborenenstämme) nur noch damit beschäftigt, das verlorene Glück wiederzufinden und sind ihr ganzes Leben damit beschäftigt, es irgendworin zu suchen...

Ihr Tätigkeitsdrang kennt keine Grenzen, ihre geistige Mühle mahlt ununterbrochen und treibt sie mit ihrer jeweiligen, individuellen, moralisch verpflichtende Peitsche bei der Suche an...

Wohin bringt uns das?

Wenn es blöde läuft, nicht weiter als dorthin, wo wir vor 10 000 Jahren schon mal waren...


Wäre es da nicht schon eine reine Vernunftsache, den Blickwinkel mal etwas breiter zu stellen um die Zusammenhänge besser erkennen zu können?

Die alten Wissenschaftsgrössen in Ehren... Sie haben sehr gute Arbeit geleistet..

Aber wir müssen nun ebenso eine gute Arbeit leisten, in dem wir in der Lage sind, diese ganzen wissenschaftlichen Erkenntnisse mit all den anderen zum Leben gehörenden Erkenntnissen zu verknüpfen...

Und was läge z.B. näher, als sich mal wirklich darüber Gedanken zu machen, in wie weit tatsächlich der menschliche Wille die Materie beeinflussen kann...

Sieh dich doch um... Was ist aus der Welt von vor 10 000 Jahren geworden?

Ein Pilzgeflecht auf einem faulen Apfel gleich, durchziehen die Strassen der Koninente und der ganzen Welt... "Sporen" senden wir schon in den Raum hinaus... Die Wirtschaft "verdaut" quasi schon die Oberfläche des Apfels und schickt sich an die ersten Fäden in die Tiefen der Erde zu versenken...

Und alles die Folge von menschlichen Geist und seinem Willen...

Wir schaffen Realitäten... Ist dir eigentlich klar, was das bedeutet?


JGC

Lorenzy
21.07.07, 00:44
Wir schaffen Realitäten... Ist dir eigentlich klar, was das bedeutet?
Es bedeutet jedenfalls nicht, dass wir nur durch unsere Anwesenheit ein Interferenzmuster beim DS beeinflussen! Das ist nun mal nicht die Realität.

JGC
21.07.07, 09:22
Hi...


Woher willst du das wissen?

Schon der Ausspruch von dir, das mit einer "Socke" ein solcher Effekt angezeigt wird sagt doch schon aus, das tatsächlich schon unsere alleinige Anwesenheit die mikrokosmischen Verhaltensweisen wie Spinwinkelveränderungen oder Ladungstransport-Veränderungen hervorrufen...

Das heisst, die Materie "weiss" ganz genau, das du DA bist und natürlich erst recht, wenn du in Aktion bist!!

Du weisst selbst, das Chavendis´s Gravitationswaage beweist, wie sehr auch geringe Massen untereinander einen Einfluss ausüben.. Wenn du und ich also gegenüberstehen, so beeinflussen unsere jeweiligen Schwerefelder mindestens mal die entsprechend empfindliche reagierenden Spinwinkel-Ausrichtungen der einzelnen Atome, aus denen wir letzlich bestehen..

Und glaubst du denn wirklich, das dieses keine Auswirkung auf unser Dasein hat?

Diese mikrogravitativen Veränderungen der jeweiligen momentanen Mikro-Gleichgewichte beeinflussen in ihrer Gesamtheit letztendlich deinen ganzen Körperapparat und dem jeweiligen Verhalten aller darin existierenden Gebilden, was sich direkt über deine existenzielle "Daseins-Gefühle", über den Wechsel von Körperfunktionen und deinen daraus induzierten Gefühlen äussern..

Was tut denn dein Körper z.B. wenn du in einer dunklen, kalten Umgebung steckst...

Deine Muskeln zitten, die "Mikro-Bewegung" fährt deinen Kreislauf hoch, dein Gehirn wird besser durchblutet, du kannst besser denken und du entschliesst dich, einen gemütlicheren Ort aufzusuchen(wenn du nicht zwingend in dieser unbehaglichen Umgebung was zu "suchen" hast)

Genauso lässt dich ein hektischer und nervöser Mensch sehr schnell in eine "abschottende" Abwehrhaltung annehmen, ohne das du ihn vorher je gesehen hast..

Einfach, weil sein Unbewusstes(die mikrogravitativen Wechselprozesse)
deinem Unterbewustsein "erzählen", (wechselnder gravitativer Austausch) wie dein Gegenüber im Grunde so tickt..

Und so übernimmt also zuerst mal dein Unbewusstes deine "Erst-Haltung" ,(Körpergrundhaltung und geistige Ersteinstellung) die dir schon (sozusagen automatisch) eine "Vorabreaktion" ermöglicht, bis dein Verstand mehr Informationen zur Verfügung hat, um entsprechend bewusst auf dein Gegenüber zu reagieren..

Du kennst den Spruch, ..."der erste Eindruck entscheidet"...

Jetzt rate mal, wer denn den "ersten" Eindruck in dir zustande bringt??

Es sind deine Gefühle!!

Sie schöpfen über die Gesamtheit deiner bisherigen Erfahrungen und dem emotionalen Begegnen deines Gegenübers eine rasche, grobe "Verhaltens-Schablone", mit der du schon mal eine "Vorabreaktion" zeigen kannst...

Alles weitere wird erst dann von deinem und deinem Gegenüber seinem Verstand gemanagt..

Du kannst also jetzt nachvollziehen, das bei jedem einzelnen Wesen genau ein solcher Prozesskreislauf dahintersteht, welchem ihm seine erstreaktiven Verhaltensweisen aufzwingt.(aufzwingt deshalb, weil ja deine bisherigen Erfahrungen entscheiden, wie du den zukünftigen Erfahrungen begegnest)

Und genau diese Prozesskreisläufe werden letzlich in jeder Art und Weise in der Physikalischen Welt wirksam..

JGC

Jogi
21.07.07, 11:16
Hallo Wolfgang!


Die Frage ist doch ,wieso auch ein Elementarteilchen mit sich selbst interferieren kann und wieso man das Interferenzmuster durch Detektion zerstört.

ME liegt es daran ,dass ein Elementarteilchen keine "scharfe Grenze" hat ,
sondern die Raumzeit oder das elektrische Feld um sich herum mitzieht.
Du bist nahe dran.
Das Elementarteilchen hat aber sehr wohl eine scharfe Grenze.
Doch lass' uns mal über das "mitgezogene el. Feld" reden:
Wenn wir dieses als "Wolke" betrachten, die ihrerseits wiederum aus einzelnen Feldquanten besteht, dann kommen wir der Sache noch näher.

Fliegt es durch den Spalt teilt sich die "Raumdichteschwankung",
oder das elektrische Feld und interferiert hinter dem Spalt mit dem eigentlichen Elektron.
So ist es.
Wenn man nun direkt an den Spalten eine Detektion vornimmt, dann leitet man nicht nur Energiepotential ab, sondern man zerstört auch die Phasenbezieung zwischen Elementarteilchen und Begleitquanten.
Und das ist der springende Punkt.
Ohne passende Phasenbeziehung der Wellenfunktion(en) gibt's keine Interferenz, auch wenn man nur einen Teil des Potentials ableitet.
Deshalb wird es immer dann kein Muster geben, wenn an den Spalten (oder auch nur an einem) eine Mess-WW stattgefunden hat.

Gruß Jogi

Lorenzy
21.07.07, 16:52
Woher willst du das wissen?

Weil ein Interferenzmuster nur davon abhängt ob jetzt 2 Spalten geöffnet sind oder nur einer. Oder kannst du mir ein Beispiel geben in welchem nur einer geöffnet ist und trotzdem ein Interferenzmuster entsteht oder beide geöffnet sind und kein Interferenzmuster entsteht?

absolut
21.07.07, 17:07
Weil ein Interferenzmuster nur davon abhängt ob jetzt 2 Spalten geöffnet sind oder nur einer. Oder kannst du mir ein Beispiel geben in welchem nur einer geöffnet ist und trotzdem ein Interferenzmuster entsteht oder beide geöffnet sind und kein Interferenzmuster entsteht?
Copyright?:eek:Selbstverständlich?

JGC
21.07.07, 21:15
Weil ein Interferenzmuster nur davon abhängt ob jetzt 2 Spalten geöffnet sind oder nur einer. Oder kannst du mir ein Beispiel geben in welchem nur einer geöffnet ist und trotzdem ein Interferenzmuster entsteht oder beide geöffnet sind und kein Interferenzmuster entsteht?


Lorenzy..

Reden wir grade aneinander vorbei?

An einem Spalt gibt es kein Interferenzmuster, wenn der Spalt (das Material)dünn genug ist und keine seitlichen "Bande-Spiele" erlaubt... Wenn sie innerhalb des Spaltes rechts und links gebrochen werden und dadurch eine Streuung hervorrufen

(das wäre z.B. der Fall, wenn der Spalt in einem dicken Material eingearbeitet wäre und plane Flächen an der Innenseite des Spaltdurchgangs aufweist..)


Das Spaltexperiment wird meines Erachtens nach viel zu überbewertet und sagt meiner Ansicht nach nur aus, das sich die Photonen wie auch Partikel unter den geeigneten Frequentiellen Bedingungen eben beim Durchqueren des Spaltes sich wie in einer Sammellinse verhalten und einfach entsprechend gebeugt werden...

Und das bedeutet meiner Meinung nach auch nur, das DAS, was wir in der Materie sehen, auch nur ihre optischen, visuellen Informationen darstellen, welche über ihren wirklichen "Kräfte-Management" überhaupt nichts aussagt..

Wir kennen also die Materie in Wirklichkeit gar nicht, weil jedes Experiment, in dem sich was für uns zeigt oder gemessen wird, lediglich immer eine Momentaufname darstellt und völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist, der sie in einem übergeordneten Funktionskontex stellt..

JGC

Lorenzy
21.07.07, 21:52
Das Spaltexperiment wird meines Erachtens nach viel zu überbewertet und sagt meiner Ansicht nach nur aus, das sich die Photonen wie auch Partikel unter den geeigneten Frequentiellen Bedingungen eben beim Durchqueren des Spaltes sich wie in einer Sammellinse verhalten und einfach entsprechend gebeugt werden...

Und weshalb werden dann einzelne Teilchen beim DS so gestreut dass sie ein Interferenzmuster bilden und beim Einzelspalt keines? Das kannst du mit ner Sammellinsentheorie auch nicht erklären.

JGC
21.07.07, 23:24
Hi...

Würdest du hin und wieder in Jogis String-Tread reinschauen, dann würde es dir klar werden....


Die Wellenform eines Strings schraubt sich durch das Vakuum bis an das Hindernis, (der Spalt) und bricht sich je nach Einfallwinkel an dessen Spaltkante und schraubt sich in einer veränderten Richtung wieder weiter durch den Raum...

Beugung und Brechung sind auch mechanisch beschreibbare Vorgänge und zeigen damit nur, das Licht und Masse ein und den selben Gesetzen unterworfen werden! Die Vorgänge sehen optisch nur verschieden aus, doch die Prinzipien sind die selben.

(nur meine Meinung...)

JGC

Lorenzy
22.07.07, 00:51
Und weshalb werden dann einzelne Teilchen beim DS so gestreut dass sie ein Interferenzmuster bilden und beim Einzelspalt keines?

JGC
22.07.07, 07:41
Weil sich die Teilchen durch ihre Kinetik prinzipiell ebenso verhalten wie so ein String..

Ich sagte doch schon immer wieder, das der kinetische Impuls einer "Grundinformation" gleichkommt, die sozusagen wie ein Digitalsignal funktioniert, (nur eine Richtung kennt und eine bestimmte Weg-Strecke..) während die Wellenerscheinung eines Teilchens die "zusätzlich aufmodulierte" Schwingungsamplitude darstellt, die sich im 90° Winkel zur ursprünglichen Bewegungsrichtung des kinetischen Impulses einstellt...


Die Wissenschaft hat durch ihre Art zu Denken sich so sehr in einzelne Disziplinen aufgespalten, das sie gar nicht mehr bemerkt, das sie nur das "ein und das Selbe" aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, und diese dadurch verursachten "Unterschiedlichkeiten" gar keine Unterschiede sind, sondern nur durch die unterschiedlichen Betrachtungswinkel zustande kommen. Deren jeweiligen prinzipiellen Funktionen bleiben dabei Ein und die Selben!

Die kinetische Sichtweise(Quantenmechanik) ist quasi das geometrische Konstrukt,(Kräftegeomertien, verursacht durch die G-Flusswirkung) wärend die welleninterferrente Sichtweise die "draufmodulierte" EM-Erscheinung des selben Gebildes zeigt(gestalterische Inhalte)

JGC

Lorenzy
22.07.07, 15:04
Ich sagte doch schon immer wieder, das der kinetische Impuls einer "Grundinformation" gleichkommt, die sozusagen wie ein Digitalsignal funktioniert, (nur eine Richtung kennt und eine bestimmte Weg-Strecke..) während die Wellenerscheinung eines Teilchens die "zusätzlich aufmodulierte" Schwingungsamplitude darstellt, die sich im 90° Winkel zur ursprünglichen Bewegungsrichtung des kinetischen Impulses einstellt...

Könntest du mal eine Zeichnung eines Doppelspalts machen, woraus ersichtlich wird was dabei geschieht? Einmal mit einem geöffneten Spalt und einmal mit zwei?

Hamilton
22.07.07, 15:45
sorry, wenn ich hier mal so einschreite, aber es gibt sehr wohl auch die Beugung am Einfachspalt. Es entsteht auch ein Interferenzmuster, dass so ähnlich aussieht wie beim Doppespalt.

JGC
22.07.07, 16:29
Hi Lorenzy..

Ich habe dir eine Zeichnung mit 2 Spalten gemacht, das Ergebnis ist das Selbe...

Zeichnung (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/interferenzzeichnung.jpg) Bitte auf "groß" schalten!

Darin wirst du hoffentlich sehen können, das die Signalausbreitung eines Ereignises auf jeden Fall immer über 2 Parameter gleichzeitig erfolgt...

Einmal als der radiale Dichtewellenimpuls, der die dualistische Erscheinung des Lichtes ins Spiel bringt und einmal der "aufmodulierte" vertikal zur Bewegungsrichtung angeordnete Amplitudenschwingung, welche als EM-Erscheinung auftritt..

Fazit:

Gravitation und Licht sind ein und das Selbe!!

Nur einmal von der "Seite" betrachtet" (nur über die frequentielle Gravitations-Dichteschewankungen/Potentialschwankungen im Vakuum) Und einmal in der "Draufsicht" ( wenn der kinetische Impuls eine Welle auf der Netzhaut auslöst..)

Ich hoffe, die Zeichnung ist "hübsch genug, um zu erkenen, worauf es mir ankommt..


JGC

JGC
22.07.07, 16:31
@ Hamilton..

Natürlich!!

Nur hat diese eine andere Ursache!!

Diese verläuft nach den Prinzipien der Unschärfe, die durch die Auflösung der Amplitudenfrequenzen des entsprechenden Lichtes und der Spaltbreite abhängig sind..

Damit kriegst du sozusagen die "Kantenschärfe" gebacken..

JGC

Lorenzy
22.07.07, 17:45
Ich hoffe, die Zeichnung ist "hübsch genug, um zu erkenen, worauf es mir ankommt..
Leider kann ich aus diesem durcheinander nicht viel lesen. Vielleicht könntest du am PC eine etwas übersichtlichere Darstellung kreieren. Und bitte einmal mit DS und einmal mit Einzelspalt.

Hamilton
22.07.07, 18:02
JGC, es wäre nett und hilfreich für Outsider und alle anderen, wenn du jeden Satz beginnen würdest mit "Nach meiner eigenen Theorie, die nichts mit der allgemein anerkannten Physik zu tun hat, ist ..."

Ehrlich mal, du haust hier Sachen raus ohne irgendeine Basis von Grundlagenkenntnissen, die nur auf deinen Meditationsergebnissen basieren und schreist das raus, als wäre es Standard.

JGC
22.07.07, 19:55
@ Hamilton

Würdest du mal einfach ein Geo-Dreieck, einen Zirkel und einen kleinen Spiegel benutzen, dann würdest du selber drauf kommen..

Und es einfach mal glauben was ich sage??

Strings sind nur die eine Form der Ausbreitung(radial) wärend die Wellen die Querkomponente der Ausbreitung darstellt(transversal)

@ Lorenzy

WAS hast du konkret nicht verstanden???

Sage mir bitte ganz genau, was du nicht verstanden hast...

Und wozu willst du einen einfachen Spalt?? Was willst du mir beweisen? Das ich doof bin? Der einfache Spalt macht nur die "Schärfendarstellung" der Wellenabbildung, sonst nichts.. Ich habe lange genug ein Fotolabor besessen und mit Lochblenden gearbeitet...

Weisst du was, du kannst mich mal, wenn du glaubst, ich will dich nur ver*****ern..

Ansonsten lass ich dir noch die 2 Anims da.. (auch Doppelspalt)

Spaltabstand (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu/spaltabstand.gif)

und interferenz (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu/Interferenz.gif)


Wenn du wirklich so schlau bist, dann denk dir einfach die unterbrochenen Striche der Wellen-Animationen als durchgehende Geraden, die sich beim interferieren zeigen, dann wirst du die Zusammenhänge erkennen können..

Oder seh dir einfach die Zeichnung genauer an (und nicht rumjammern "ich seh nix"

JGC


PS:

unter:http://www.hmi.de/bereiche/info/dualismus/exp.java.html

ein Javaaplet, das die Spaltabstände variabel bis zu einem Spalt vereint und dabei das entsprechgende "Beuguingsbild" zeigt

Aber wie gesagt, das ist nur eine Schärfenabbildung, die durch den Spaltabstand zur Leinwand und dem Spaltdurchmesser zustande kommt

JGC
22.07.07, 20:48
Bitte sehr...


Ein Spalt und animiert!! (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/einspalt_experiment-1.gif)

und hier die variable Spaltbreite bei gleichbleibendem Abstand...
Spaltbreitenveränderung... (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/einspaltbreite_experiment.gif)


Orginalquelle: http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph12/simulationen/06doppelspalt/doppels_keimyung.htm

Ich hoffe du kannst jetzt erkennen, das der Einspalt - Fall nur eine "Tiefenschärfe-Angelegenheit" ist...

Beschäftige dich doch mal mit der Fotographie und mit den verschiedenen Blendeneinstellungen usw...(Gelle im Zeitalter der Digitale, weiss man sowas wohl nicht mehr, was das mit ner Blende so auf sich hat...)


JGC

Lorenzy
22.07.07, 21:31
WAS hast du konkret nicht verstanden???

Sage mir bitte ganz genau, was du nicht verstanden hast...

Und wozu willst du einen einfachen Spalt?? Was willst du mir beweisen? Das ich doof bin? Der einfache Spalt macht nur die "Schärfendarstellung" der Wellenabbildung, sonst nichts.. Ich habe lange genug ein Fotolabor besessen und mit Lochblenden gearbeitet...

Weisst du was, du kannst mich mal, wenn du glaubst, ich will dich nur ver*****ern..

Schon gut. Hab alles verstanden. Der DS-Versuch erscheint mir jetzt glasklar. Die ganze Physik hat sich gerade vor mir entblösst und nichts rätselhaftes erscheint mir. Ich wurde erleuchtet. Danke mein Herr und Gebieter.

JGC
22.07.07, 21:40
Oh..


Bitte bitte gerne geschehen(ein Schelm wer böses dabei denkt..)


Nein, ernsthaft...


Es ist doch so offensichtlich...

Immer gibt es eine lineare Richtung, wohin sich ein Geschehen entwickelt und eine bestimmte Art und Weise, (der Weg) nach dem sich das entsprechende Geschehen während dessen zeigt..


Reflektion, Beugung und Brechung.. Selbst mit einem Fußball könnte man unter entsprechenden Vorraussetzungen ein Interferenzmuster "schiessen"

Entschuldige also, wenn mir manchmal der Gaul durchgeht....

Hamilton
23.07.07, 00:55
JGC, Du hast überhaupt keine Ahnung von Physik, warum sollte ich dir glauben?
Ich bin nicht auf der Suche nach einem Guru.

Ich finde Dich, obwohl ich Dich nicht persönlich kenne irgendwie symphatisch, aber das ändert nichts daran, dass ich dich für ziemlich durchgedreht halte.

JGC
23.07.07, 10:19
Hallo Hamilton..

Ich versteh dich ja, aber nur weil du Ahnung von Physik hast heisst das noch lange nicht, das du die selbe Ahnung von Prinzipien hast..

Nur darum geht es...(meiner Ansicht nach)

Die Prinzipien, die sich universell in allem Geschehen wiederfinden, egal, ob es jetzt mathematische, geistige, emotionale oder physikalische Vorgänge sind.. Sie sind überall gleich!! Sie sind weder von Geschwindigkeiten, weder von Grössenordnungen noch von irgendwelchen Eigenschaften abhängig sonder funktionieren einfach...

Immer...., an jedem Ort,.... in jeder Größe..... und in jeder Zeit... Und alle gleichzeitig

Ob sich jetzt Werte oder Grössen aufaddieren, aufmultiplizieren oder gegenseitig auslöschen lassen... oder deren jeweiligen Eigenschaften, ihrer "emotionalen" (gefühlsmässigen und psychischen) Reaktionen oder geistige Haltungen(wie z.B. die Meinungsmache) Das spielt überhaupt keine Rolle!

Sie beschreiben die wirklichen Reihenfolgen beliebiger Vorgänge eines jeglichen Geschehens wärend deren beobachtbaren "Ausführungen" nur ihre jeweiligen "Interpretationsmuster" darstellen, die wir entsprechend zu sehen kriegen..

Vielleicht hilft dir das, den Spruch aus der Philosophie zu besser zu interpretieren...


"alles nur Schein...."

Zusammenfassend sag ich nur nochmals..

Alles was wir sehen sehen wir deshalb so, weil die Lichtgeschwindigkeit unsere visuelle und EM-mäßige Wahrnehmung begrenzt und uns nicht die wirklichen Verhältnisse zeigt, wie sie in Wirklichkeit über ihre Kräftewirkungen (z.B. über die Gravitation und ihrer daraus induzierten Kernkräfte) erzeugen.

Mehr kann ich nicht tun..(und ausserdem spielt es doch keine Rolle, wie "real" eine Wirklichkeit ist, solange DAS da drin funktioniert, WAS man darin zum funktionieren bringen kann)


JGC

Eyk van Bommel
24.08.07, 15:51
Zum Doppelspaltversuch: Kennt jemand einen Versuch, in dem getestet wurde, wie weit die Beobachtung (WW) vom Doppelspalt maximal entfernt sein darf, damit man gerade noch kein Interferenzmuster erkennen kann? Oder anders: Ab welchen Zeitpunkt (oder Wegstrecke) verhält sich, das ehemals beobachtete Objekt wieder wie eine Welle?

quick
24.08.07, 20:16
Hallo Eyk,

Zum Doppelspaltversuch: Kennt jemand einen Versuch, in dem getestet wurde, wie weit die Beobachtung (WW) vom Doppelspalt maximal entfernt sein darf, damit man gerade noch kein Interferenzmuster erkennen kann?

Ich denke, das hängt nach sin Beta = m* Lamda/Spaltbreite sowohl von der Wellenlänge als auch Spaltbreite ab. Wenn der erste Interferenz-Streifen , der ungefähr genauso breit wie der Hauptstrahl ist, diesen nicht mehr überdeckt, dann sind einzelne Muster erkennbar, vorher nur Intensitätsschwankungen.
Es ist wohl ein rein geometrisches Problem. Muttu rechnen.:D

mfg
quick

Eyk van Bommel
24.08.07, 21:28
Danke :) , aber mir geht es mehr um das Experiment, bei dem man z.B ein Photon zuvor über einen ½ durchlässigen Spiegel gehen lässt und anschließend das „durchfliegende“ Photon auf den einen Spalt treffen lässt und das „abgelenkte“ Photon auf den zweiten. Obwohl nur das abgelenkte gemessen werden würde, verliert auch das durchgeflogene Photon seine Wellen-Eigenschaft. Also wieweit von dem Doppelspalt entfernt muss die Messung sein, damit ein einzelnes Photon seine „Unschärfe“ = Wellenfunktion wieder „aufbauen“ kann.

quick
25.08.07, 01:32
Hallo Eyk,

meinst Du vielleicht die Versuche mit verschränkten Photonen, wo die welcher-Weg-Information eine Rolle spielt?


...mir geht es mehr um das Experiment, bei dem man z.B ein Photon zuvor über einen ½ durchlässigen Spiegel gehen lässt und anschließend das „durchfliegende“ Photon auf den einen Spalt treffen lässt und das „abgelenkte“ Photon auf den zweiten. Obwohl nur das abgelenkte gemessen werden würde, verliert auch das durchgeflogene Photon seine Wellen-Eigenschaft.


Da das Interferenzbild auch mit einzelnen Photonen aufgebaut wird, die über einen langen Zeitraum verteilt durch den Doppelspalt gelangen, ist es wohl egal, wann so ein Photon auf den Spalt trifft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Photon seine Welleneigenschaft verliert und kenne auch keine entsprechenden Versuche.

Gestern habe ich es mal selbst ausprobiert, mit einem gewöhnlichen roten Laserpointer und einem einfachen Spalt aus zwei Rasierklingen. Funktionierte alles wie nach Theorie erwartet.
Interessant wurde es, als ich eine Lupe dazwischenhielt, sodass der Brennpunkt genau auf Höhe des Spalts war. Dann verschwindet das schmale Interferenzband und an seine Stelle tritt ein viel größerer runder Lichtfleck, in dem auch Interferenz sichtbar ist, aber irgendwie anders. Diese Interferenz reagiert extrem empfindlich auf die Richtung des Laserstrahl oder die Lage des Brennpunkts der Lupe.
Wenn man dann noch ein milchig trübes Glas in den Strahlengang einführt, das den Laserstrahl anscheinend in "tausend" ,nicht mehr ganz parallele Einzelstrahlen aufgespaltet, wirds ganz toll. Auf einer dann noch größeren Fläche ähnelt das Bild sehr den Bildern von der Sonne. Wie viele kleine Flammen. Teilweise wurden die Strahlen vom Spalt auch zurück Richtung Laser reflektiert, dabei hatte ich den Eindruck, das diese Strahlen sehr schnell um Bruchteile von Millimetern hin und herzappeln.

Vielleicht kannst Du das auch mal ausprobieren, es machte mir richtig Spaß.
Vielleicht sollten wir noch einen Thread für interessante Experimente am Küchentisch eröffnen, wo jeder über sein Lieblingsexperiment berichtet.:D

mfg
quick

quantom
25.08.07, 10:56
Diese Schlußfolgerung ist falsch, da das Streifenmuster auch dann entsteht, wenn z. B. einzelne Elektronen in größeren Zeitabständen durch den Doppelspalt gehen (also jedes dann durch einen der beiden Spalte gehen müßte). Das ist auch im Film dargestellt.

quantom
25.08.07, 10:58
Diese Argumentation ist fernab von der einfachen Geometrie des Doppelspalts und hilft hier nicht weiter.

quantom
25.08.07, 11:01
Nein. Das funktioniert deswegen nicht, weil der "Mechanismus" der Interferenz durch irgend eine Beobachtungsaktion zerstört bzw. massiv gestört wird. Das Ergebnis ist: entweder nicht beobachten, dann Interferenz und Unkenntnis über die Passage, oder beobachten mit Kenntnis über die Passage und keine Interferenz. Über die Möglichkeit der Beobachtung haben sich Einstein, Podolsky und Rosen schon in den 30-er Jahren ergebnislos den Kopf zerbrochen. Bisher gibt es keine vernünftige Erklärung, außer einer Fernwirkung über ein Feld.

quantom
25.08.07, 11:06
Bei den Verschränkungsversuchen hat sich herausgestellt, daß die Entfernung bis zu hunderten von Metern irrelevant ist!

quantom
25.08.07, 11:08
Über hunderte von Metern gibt es keine Änderung der Effekte (siehe beispielsweise A. Zeilinger).

quantom
25.08.07, 11:12
Das ist zwar sachlich richtig, aber bisher ist der physikalische Hintergrund der Wellenfunktion nicht geklärt: sie erklärt zwar (auch quantitativ), begründet aber nicht.
Die Ergebnisse der Verschränkungsversuche suggerieren ja quasi die Existenz einer Fernwirkung (die Teilchen "unterhalten" sich instantan über große Entfernungen).

quantom
25.08.07, 11:18
Die mikroskopischen Versuchsanordnungen haben zwangsläufig klarere weil einfachere Randbedingungen. Aber selbst bei diesen sind sie schon nicht erklärbar. Unter makroskopischen Bedingungen sind diese noch komplexer und von uns aufgrund dieser Komplexität nicht mehr zu durchschauen.

Allerdings gibt es Grundsätzlichkeiten (z. B. Unschärferelation), aufgrund derer wir sog. Kanonische Variable wie beispielsweise Ort und Impuls oder Zeit und Energie nicht beliebig genau bestimmen können. Makroskopisches Beispiel: bei einer Temperaturmessung wird die Temperatur des Objektes durch das Termometer (was immer dieses ist) beeinflußt. Man mißt also stets die Temperatur beider, wobei man beide vor der Messung nicht kennt.

quantom
25.08.07, 11:22
Man darf sich ein Elementarteilchen nicht wie einen Billardball vorstellen. Für das Elektron läßt sich zwar ein sog. Klassischer Radius berechnen, aber das bedeutet nicht eine physikalische Grenze, an der die Wechselwirkungen aufhören. Hätte beispielsweise das Elektron überhaupt keine Struktur und wäre soetwas wie ein Ball, so wäre die Existenz eines magnetischen Moments nicht erklärbar. Auch könnte es keinen Spin (das Elektron ist ein sog. Fermi-Teilchen) mit seinen vielfältigen Wirkungen (z. B. Feinstruktur der Spektrallinien) nicht geben.

quantom
25.08.07, 11:23
Bin ich hier im falschen Film?

Eyk van Bommel
25.08.07, 14:34
Man darf sich ein Elementarteilchen nicht wie einen Billardball vorstellen.
Genau das ist das bisherige Problem!
Für das Elektron lässt sich zwar ein sog. klassischer Radius berechnen, aber das bedeutet nicht eine physikalische Grenze, an der die Wechselwirkungen aufhören.

Genau, das ist der Radius indem es die 3 Grundwechselarten durchführen kann. Darüber hinaus kann es aber mit anderen Elementarteilchen (ET) Wechselwirken (WW). Diese WW erleben wir als Gravitation!
Wieweit der gravitative WW-Radius über den klassischen Radius hinausreicht hängt von dessen Energie ab und nimmt ~ r^2 ab!

JGC
25.08.07, 19:16
Ich kann hier nur nochmals darum bitten,

Seht euch nochmals die Diskussion photonisches (http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=21) durchzulesen...

Die Photonen eines Lasers stellen nur eine von einer ebenen Fläche abgestrahlten Erregungszustände aus, die durch bestimmte Anordnungen eben "parallelisiert" wurden, welche aber der ursprünglichen kugelwellenförmigen Ausstrahlung einer "Ereigniswelle" nichts nachsteht.

Deren durch Laserexperimente gewonnenen Resultate lassen also nicht auf die "natürlichen" Zustände in der Physik des Universums schliessen sondern stellen nur einen Spezialfall dar, der nicht geeignet ist, daraus Rückschlüsse zu ziehen, wie denn nun das Universum wirklich funzt, sondern ebenfalls nur ein Ausschnitt darstellt aus der gesamten Menge aller möglichen Wechselwirkungsarten und Weisen im Universum.

Zumindest will ich das hier mal ausdrücklich anmerken, das solche Methoden sehr dazu verleiten, sich in ein geistig optisch/mathematisches Spiegelkabinett zu begeben...

JGC