PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Begreifen wir das Universum?


Gordon
18.07.07, 00:44
Ist es möglich überhaupt zu begreifen was das "Universum "wirklich ist? Ist es nicht doch gewollt(von wem auch immer,siehe Gebot:Du sollst nicht Dir ein Bildnis machen"Ich denke an die neuen Theorien,z.B Dunkle Energie,dunkle Materie.Wir könnten ja dumm sein sollen.Die Phillosophie ist das was möglich ist ,Gedankenexperimente haben doch in der Physischen Wissenschaft kein Platz,ich rufe auf zum Umdenken und das radikal meiner Meinung müßte der Mensch hinnehmen und nicht mehr untersuchen ,soweit würde ich mittlerweile gehen.

JGC
18.07.07, 13:08
Hallo Gordon..

Keine Bange!

Das Universum ist sehr wohl begreifbar!

Allerdings nicht so wie es die logische und rationale Wissenschaft gerne hätte...

Es sind nur die Prinzipien, die universell überall die selbe Gültigkeit aufweisen..

Und diese können wiederum unabhängig von einem Medium geistig, mathematisch, gedanklich oder auch tatsächlich real funktionieren..
Letztlich geht es immer um jeweils örtlich begrenzte gegenseitige Verstärkung, Abschwächung und Überlagerungen, so wie deren jeweiligen Geschwindigkeiten wie auch unseren jeweiligen Beobachtungsstandpunkten/Gewschwindigkeiten

Wie sich das nacher jeweils im Einzelfall uns gegenüber äussert, das hängt wiederum von unserer jeweiligen Beobachtungs-Entfernung ab, von der Ereignisgeschwindigkeit, und dem Vermögen mit eigener entsprechender Geschwindigkeit dieses Geschehen zu erfassen..


Wenn man die Physik nicht ZU genau betreibt, dann kommen wundervolle Funktionen zum Vorschein, die erahnen lassen, wie perfekt und einfach unser Universum in Wahrheit gestrickt ist.


JGC

Gordon
18.07.07, 23:20
Oh;-),das ist nett,vielen Dank für Deine(Ihre) Antwort,bin sozusagen "Hobbyphysiker"wenn ich es so nennen darf,habe viele Bücher gelesen unter anderem vom "Quantengott" Anton Zeilinger.Ich interessiere mich sehr dafür.Aber eine Einsicht in den Plan Gottes halte ich für unwahrscheinlich.In der Antwort stand das Gesetze prinzipiell überall gleich sind ist laut PM(Ist auch keine allzuwissenschaftl. Zeitschrift;-))nicht trivial Schwerkraft, etwas was wir immer noch nicht erklären können ganz, muß nicht im ganzen Universum gleich sein stand dort. Die Theorien u.a Stringtheorien und Multiweltenkrams usw.alles in sich schlüssig aber uns fehlt wahrscheinlich die Mathematik des 21 Jahrhunderts dafür,es ist(das Universum)eine Symphonie Gottes;-)
Wirklich vielen Dank für die ERSTE ANTWORT.Jetzt würde mich interessieren was Sie oder Du so beruflich machst?Auch in der Richtung Forschung?:)Ich finde das Universum nicht einfach ;-)

JGC
19.07.07, 06:28
Hi...

Kannst ruhig "Du" zu mir sagen....


Nein, ich bin nichts dergleichen..

Ich bin nur einer von der Sorte, der "zu spät gekommenen" Blumenkinder aus der 60er Aera..(von der Gruppe, die vor Forschungsanstalten rumhingen und merkwürdige bunte Kleider trugen und noch merkwürdigere Lieder sangen, die beinhalteten, wie einfach und wunderbar die Existenz doch ist...)

Ansonsten war ich lange Zeit Maschinenschlosser.. Nun ausser Dienst weil "unbrauchbar" geworden


Was ist denn das, was nicht erklärbar ist?

Die Existenz? Das eigene Hiersein?

Also ich weiss nicht..

Ich bin da, weil ich "DA" sein wollte... (Und weil die Umstände es erlaubten, das ich in Erscheinung treten konnte..)

Und meiner Meinung nach ist diese "Schöpfungssymphonie" deshalb eine Symphonie, weil jedes Existierende schon von vorneherein genau die Eigenschaften mitbringt, die all das "Liedgut" schon von vorneherein ermöglichen.(seinen jeweiligen Klang und seine jeweilige Erscheinungs- Dauer)

Alle zusammen fusionieren zu diesem "Freude schöner Götterfunken"


Ich behaupte nur, das die Wissenschaft einfach noch nicht alle Eigenschaften von all dem existierenden kennt (oder nicht kennen will!!!)

Dann würden sie es selber sehen, das Gott, das Bewusstsein, wir und unser Geist EIN und das SELBE sind, nur aus den 4 unterschiedlichen Standpunkten heraus betrachtet..(Universeller Wille, universelle Reflektion, individuelle Selbstreflektion und individuelle Selbsterkennung)

Es ist eben die Zeit, die erst all die einzelnen Standpunkte in all den kompliziert erscheinenden Prozessen zu den jeweiligen Kreisläufen verbindet, welche wiederum wie Kettenglieder(Maschen) zu einem universellen Gewebe aus Raum und Zeit gestrickt werden.

Kennst du das Möbiusband??

Dieses ist das Sinnbild einer auf sich selbst zurückführende Funktion....

Und genau dieses findet sich immer in jeglichem Geschehen auf irgendeine Art und Weise wieder...

Manche Kreisläufe funktionieren so schnell, das sie unsereiner gar nicht mehr messen kann und andere so langsam verlaufen, das sie praktisch "nur einmal" in der Existenz des Universums vorkommen und von uns niemals erfassbar sind, weil wir einfach zu kurz darin vorkommen...

Naja.. Gibt es da noch viel zu fragen?

Manchesmal glaube ich, ist unsere Fähigkeit zu "Denken" wohl eher aus dem Verlust unseres "Ur-Vertrauens" geboren worden ist und zeigt nur an, wieviel Angst inzwischen unsere Seele beherrscht, was uns zum denken zwingt...


JGC

Gordon
19.07.07, 23:32
Es wird die quantenstatistische Zustandssumme eines N-Teilchensystems im Falle weitreichender zwischenmolekularer Wechselwirkungen berechnet. Das Verfahren ist anwendbar, wenn die Potentiale Fourier-Transformierte besitzen. Durch Einführung effektiver Potentiale, die von der Temperatur und dem Planckschen Wirkungsquantum abhängen, wird es möglich, bekannte klassische Gleichungen heranzuziehen und Formeln für die freie Energie und die radiale Verteilungsfunktion aufzustellen. Im Falle eines Plasmas tritt an die Stelle des Coulomb-Potentials eine in der Nähe des Nullpunktes davon abweichende nichtsinguläre Potentialfunktion, deren Betrag im Nullpunkt durch den reziproken Wert der thermischen Wellenlänge bestimmt wird.:-)Endlich mal ein Text der es auf den Punkt bringt;-) schreibe dazu morgen noch mehr...

JGC
20.07.07, 17:36
Hä...

Ich hab jetzt nur Bahnhof verstanden... :rolleyes:


JGC

richy
20.07.07, 17:58
Begreift eine Ameise ihren Ameisenhaufen ?

JGC
20.07.07, 18:01
Hi Gordon...

Sollte dein Komment einfach nur aussagen, das sich die Summe im "Einzelnen" wiederspiegelt und dabei ungekehrt proportional dazu in Erscheinung tritt?

@ Richy

Bist du schon mal dem "weissen Licht" begegnet??


JGC


PS:

Nachträglich...


Eigentlich wollte ich das so fragen.. Hast du schon mal das Kollektiv (Gott) "gesehen"

MCD
20.07.07, 18:18
Begreift eine Ameise ihren Ameisenhaufen ?

lol:D :D :D

möbius
24.07.07, 11:09
Hi...

Kannst ruhig "Du" zu mir sagen....


Nein, ich bin nichts dergleichen..

Ich bin nur einer von der Sorte, der "zu spät gekommenen" Blumenkinder aus der 60er Aera..(von der Gruppe, die vor Forschungsanstalten rumhingen und merkwürdige bunte Kleider trugen und noch merkwürdigere Lieder sangen, die beinhalteten, wie einfach und wunderbar die Existenz doch ist...)

Ansonsten war ich lange Zeit Maschinenschlosser.. Nun ausser Dienst weil "unbrauchbar" geworden


Was ist denn das, was nicht erklärbar ist?

Die Existenz? Das eigene Hiersein?

Also ich weiss nicht..

Ich bin da, weil ich "DA" sein wollte... (Und weil die Umstände es erlaubten, das ich in Erscheinung treten konnte..)

Und meiner Meinung nach ist diese "Schöpfungssymphonie" deshalb eine Symphonie, weil jedes Existierende schon von vorneherein genau die Eigenschaften mitbringt, die all das "Liedgut" schon von vorneherein ermöglichen.(seinen jeweiligen Klang und seine jeweilige Erscheinungs- Dauer)

Alle zusammen fusionieren zu diesem "Freude schöner Götterfunken"


Ich behaupte nur, das die Wissenschaft einfach noch nicht alle Eigenschaften von all dem existierenden kennt (oder nicht kennen will!!!)

Dann würden sie es selber sehen, das Gott, das Bewusstsein, wir und unser Geist EIN und das SELBE sind, nur aus den 4 unterschiedlichen Standpunkten heraus betrachtet..(Universeller Wille, universelle Reflektion, individuelle Selbstreflektion und individuelle Selbsterkennung)

Es ist eben die Zeit, die erst all die einzelnen Standpunkte in all den kompliziert erscheinenden Prozessen zu den jeweiligen Kreisläufen verbindet, welche wiederum wie Kettenglieder(Maschen) zu einem universellen Gewebe aus Raum und Zeit gestrickt werden.

Kennst du das Möbiusband??

Dieses ist das Sinnbild einer auf sich selbst zurückführende Funktion....

Und genau dieses findet sich immer in jeglichem Geschehen auf irgendeine Art und Weise wieder...

Manche Kreisläufe funktionieren so schnell, das sie unsereiner gar nicht mehr messen kann und andere so langsam verlaufen, das sie praktisch "nur einmal" in der Existenz des Universums vorkommen und von uns niemals erfassbar sind, weil wir einfach zu kurz darin vorkommen...

Naja.. Gibt es da noch viel zu fragen?

Manchesmal glaube ich, ist unsere Fähigkeit zu "Denken" wohl eher aus dem Verlust unseres "Ur-Vertrauens" geboren worden ist und zeigt nur an, wieviel Angst inzwischen unsere Seele beherrscht, was uns zum denken zwingt...


JGC

Volle ZUSTIMMUNG!!!
möbius

seberta
26.07.07, 13:18
Volle ZUSTIMMUNG!!!
möbius

Hallo, möbius!

Ihre Zustimmung verstehe ich noch nicht ganz!?
Gehört das noch in ein PHYSIK-Forum?
"Ur-Vertrauen" ist ein Begriff aus der PSYCHOLOGIE!
Gruß
seberta

JGC
26.07.07, 21:10
Na und!!

Was ist denn die Existenz?

Existierst du nun oder nicht??

Glaubst du etwa, das du nur eine Einbildung bist, oder etwa "echt"????

Kannst du beweisen, das du existierst, oder siehst du nur einen interaktiven Film mit dir als Hauptdarsteller??

Das ist Ur-Vertrauen..

Entweder man glaubt an sich und seine Existenz oder man hat ein fettes Problem an der Backe...


Gruß..............JGC

seberta
28.07.07, 04:04
Na und!!

Was ist denn die Existenz?

Existierst du nun oder nicht??

Glaubst du etwa, das du nur eine Einbildung bist, oder etwa "echt"????

Kannst du beweisen, das du existierst, oder siehst du nur einen interaktiven Film mit dir als Hauptdarsteller??

Das ist Ur-Vertrauen..

Entweder man glaubt an sich und seine Existenz oder man hat ein fettes Problem an der Backe...


Gruß..............JGC

"Ich denke - also bin ich (noch) nicht".
Das ist gegen DESCARTES gesagt.
"Ich existiere" = Ich habe die Freiheit, mich zwischen "Hauptdarstellerrolle in einem interaktiven Film" und lebendigem Leben mit URVERTRAUEN zu entscheiden.
Ich habe mich für letzteres entschieden - und überhaupt kein "fettes Problem an der Backe".
Dass ich überhaupt "wählen" kann, spricht für KANT und KIERKEGAARD.
(Das sind aber alles Philosophen - und keine Physiker!)
Aber so lange uns der "Chef" nicht aus dem Physik-Forum "schmeisst", können wir ja weiter diskutieren, findet
seberta

JGC
28.07.07, 08:01
Hi Seberta..

Was ich damit sagen wollte...

An irgendwas "musst" du glauben..

Ob es jetzt wissenschaflich rationale Begründungen oder tief philosophische Begründungen sind, spielt meiner Meinung nach keine Rolle..

Ohne Glauben kein Vertrauen und ohne Vertrauen keine Sicherheit und keine Stabilität..(und der ganze Rattenschwanz der noch folgt..)

JGC

seberta
29.07.07, 03:21
Hi Seberta..

Was ich damit sagen wollte...

An irgendwas "musst" du glauben..

Ob es jetzt wissenschaflich rationale Begründungen oder tief philosophische Begründungen sind, spielt meiner Meinung nach keine Rolle..

Ohne Glauben kein Vertrauen und ohne Vertrauen keine Sicherheit und keine Stabilität..(und der ganze Rattenschwanz der noch folgt..)

JGC

Solange man lebt, "glaubt" bzw. "vertraut" man, dass e s sich "irgendwie" lohnt zu leben.
Nur wer sein Leben freiwillig beendet, ist an einen Punkt gekommen, wo er
n i c h t s mehr glaubt - und das N I C H T S (was immer das sein mag?), dem Leben vorzieht.
Vielleicht ist aber auch alles ganz anders!?
Gruß
seberta

JGC
29.07.07, 07:48
Hi..


Tja..

Das kannst du nur erfahren, wenn du mal Tod warst und wieder zurückkehren konntest.

Diese Erfahrung durfte ich selbst mal erleben! Sie war letzlich der Grund, über mein bisheriges Weltbild gründlich nachzudenken mit den Resultat, was ihr so heutzutage von mir zu lesen kriegt...

Wenn du mal wissen willst, wie meine Erfahrung wirklich war, dann sieh dir den Film "Projekt Brainstorm" an, dort wird eine Todeserfahrung so gezeigt, wie ich sie selbst erlebte,(nur das der Film 10 Jahre nach meiner Erfahrung erst in die Kinos kam und der einzige Unterschied der war, das statt "Engel" ich statt dessen lauter kleine diamantenförmige leuchtende Kristalle in einem Kreislauf erlebte, die einem magnetischen Feldgebilde folgten(deren Zentrum das grosse weissse Licht verkörperte) und eben diese ewigen Kreislaufprozederes mir zeigten)

Ich war so geplättet, das ich spontan im Kino plötzlich Rotz und Wasser heulen musste, weil mich diese Szenen plötzlich wieder vor das Licht führten und ich wieder so einen ungeheueren emotionalen "Flash" erlebte, wie damals bei meiner Todeserfahrung.

Aber du weisst ja.. Das will die Wissenschaft schon mal überhaupt nicht hören..

Das glaubt nur der, der es selbst erlebt hat (und rate mal, woher das kommt, das so eine Todeserfahrung auf der ganzen Welt oft "Gleich" erlebt werden ...)

Es steckt also mehr dahinter, als nur irgendwelche Psychohaluzinationen im Augenblick des Todes.. Da kannst du auch weltweit Psychosepatienten dazu befragen.. Die meisten werden nämlich alle das selbe erzählen können,(zumindest alle diejenigen, die davon berichten können, "Gott" begegnet zu sein ..Was natürlich nicht daran hindert, das manche von ihnen ihren "privaten Höllen" begegneten und daraufhin lebenslang auf der "Geschlossenen" verbringen müssen, weil ihnen wirklich die "Sicherung" durchgebrannt ist)


JGC

pauli
29.07.07, 12:35
Das glaubt nur der, der es selbst erlebt hat (und rate mal, woher das kommt, das so eine Todeserfahrung auf der ganzen Welt oft "Gleich" erlebt werden ...)
In etwa so gleich, wie tausende jedes Jahr Begegnungen mit Ausserirdischen erleben?

Uli
29.07.07, 13:34
Ist es möglich überhaupt zu begreifen was das "Universum "wirklich ist? Ist es nicht doch gewollt(von wem auch immer,siehe Gebot:Du sollst nicht Dir ein Bildnis machen"Ich denke an die neuen Theorien,z.B Dunkle Energie,dunkle Materie.Wir könnten ja dumm sein sollen.Die Phillosophie ist das was möglich ist ,Gedankenexperimente haben doch in der Physischen Wissenschaft kein Platz,ich rufe auf zum Umdenken und das radikal meiner Meinung müßte der Mensch hinnehmen und nicht mehr untersuchen ,soweit würde ich mittlerweile gehen.

M.E. ist es mit mit dem, was man so unter "begreifen" versteht, seit der Entwicklung der Quanten- und Relativitätstheorie vorbei.

Immerhin ist es uns noch möglich, Modelle zu konstruieren, die "Rezepte" liefern, um quantitativ korrekte Vorhersagen für Experimente in diesen Bereichen zu machen.

Mein Fazit: ein "Begreifen" der Natur im Sinne von "intuitiv verstehen" ist jenseits unserer Möglichkeiten. Der Mensch ist aber dennoch immer noch in der Lage ihre Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und mathematisch-theoretisch abzubilden. Ist das nicht bemerkenswert und erstaunlich ?

Gruß, Uli

JGC
29.07.07, 16:24
In etwa so gleich, wie tausende jedes Jahr Begegnungen mit Ausserirdischen erleben?


Hi Pauli...

Das ist meiner Ansicht nach ein schlechtes Beispiel..(aber trotzdem auch vergleichbar)

Viele Menschen machen ausergewöhnliche Erfahrungen und wissen meist nicht, was mit ihnen in Wirklichkeit geschieht...


So prägt jeder Kulturkreis seine eigenen "göttlichen" Theorien aus und in unserer modernen Welt sind für Manitou oder Götter aller Couleur oder Jehova, Gott Allah oder wie sie alle heissen, kein wirklicher Platz mehr(auch wenn man oft so tut als ob, da der Geist einer Religion oft nicht mehr verstanden wird) da verdrängen eben "angepasste"(modernere) Sichtweisen die herkömmlichen "Fetische"

Aber alle haben sie doch irgendwie mit einer besonderen Verbindung mit dem kollektiven Ganzen zu tun...

Einer Verbindung, deren Beschaffenheit heute noch ein Rätzel ist..

Wahrträume lassen Leute im Lotto einen 6er treffen, anderen verhilft es zum Überleben, weil sie auf Grund eines Traumes oder einer Vision sich dazu veranlasst fühlten auf eine Flug oder eine Fahrt im Zug oder mit sonstwas zu verzichten... Oder langgefasste Entscheidungen plötzlich zu ändern.. Weil sie eben auf irgendeine Art und Weise mal mit etwas in Verbindung gestanden sind, die sie mit "Informationen" versorgten, die sie entsprechend interpretieren konnten..

Sämtlichst auch in der Esotherik verbreitetem "Fachrichtungen" stammen letzlich von wahren Begebenheiten ab..

Selbst Menschen, die ihre Liebsten "fühlten" die tausende von Meilen weg in Not kamen können davon berichten..

Es gibt also etwas, was die Physik nicht erklären kann.. aber trotzdem physikalisch auf uns wirkt!

Wie wäre sonst all die Motivation entstanden, den gesamten Planeten zu dem umzugestalten, zu dem was er heute ist...

Einem werdenden Organismus gleich, der aus dem gesamten Planeten besteht, dessen Fleisch die Erde ist, dessen Blut das Wasser ist und dessen Fauna und Flora deren vegetatives Nervensystem darstellt und die Menschen als Träger eines Bewusstseins die neuronalen Schnittstellen zum "Überselbst" beinhaltet, welche über immer komplexer werdende Systeme immer vielfältigere vernetzte Verbindungen eingehen(die heutigen Kommunikationseinrichtungen) sowie deren Versorgungsnetze, welche Energie, Nahrung und Wärme bis in die entferntesten Winkel der Erde schafft....

Ein Embrio, der aus einem befruchteten Ei wächst?



Um es nicht zu lang zu machen..


seh einfach mal hier (http://www.clausschekonstanten.de/leben/evolution.htm) rein oder kuck mal im Netz zum Thema Geistige Verbindungen, Kollektives Netzwerk oder was weiss ich unter welchen Stichworten man da fündig wird...


JGC

pauli
29.07.07, 17:49
hi jgc,

seh einfach mal hier rein oder kuck mal im Netz zum Thema Geistige Verbindungen, Kollektives Netzwerk oder was weiss ich unter welchen Stichworten man da fündig wird...
Das ist ja das Problem, man findet zu jedem Stichwort tausend verschiedene Sichtweisen und Theorien, jeder referiert darüber wie er lustig ist, vermischt oft Wirklichkeit mit Tagträumen, Urängsten und Phantastereien.

Das ist für mich kein Fortschritt zu klassischen Religionen, im Gegenteil.

JGC
29.07.07, 18:25
Ja...

Ich habe auch nicht behauptet, das es eine einfache Aufgabe ist, all die verschiedenen Sparten auf ihren kleinsten Nenner zu bringen.. Wer aber mal das Prinzip durchschaut hat, der wird schon sagen können, was generell möglich ist und was nicht...

Die mathematische Berechenbarkeit garantiert zumindest schon mal die entsprechend möglichen Funktionen, da alles "nicht exakt" berechenbare eben "Rundungsfehler" und/oder "Beugeerscheinungen" (geistige Dillationseffekte)hervorruft...

(ich stell mir jeden Tag auf das Neue die Frage, ob ich das was ich sehe "richtig" sehe, da sich zu jeder Sekunde meines Daseins die Vorraussetzungen verändern und meine emotionalen Haltungen ebenso Schwankungen unterworfen sind...

Manches Mal schnell, manches Mal unmerklich langsam, aber alles ist irgendwie immer in ständiger Bewegung uns stetig daran beteiligt, unsere erlebbare und physikalische Realität von Augenblick zu Augenblich auf das Neue zu gestalten...)


Je komplizierter ein Vorgang erscheint, um so "farbiger" werden eben seine hineininterpretierbaren Bedeutungen...

Meiner Ansicht nach sind nur die wesentlichen Grundaussagen der jeweiligen erlebten, berechneten oder auch nur "gefühlten" Geschehen wirklich bindend, wärend der Rest von jedem eigenen seinem persönlichen Empfinden gestaltet werden kann. Der einfachste Nenner zeigt dann dabei letztendlich am meisten den tatsächlichen Einfluss auf ein jeweiliges Geschehen an...

Und der zeigt sich an Hand der von ihnen ausgelössten jeweiligen tatsächlichen Veränderungen unserer jeweiligen Realität, sei es jetzt geistiger oder physischer Natur...

Das funktionierende Ergebnis ist es, was zählt und das, was es mit uns in Wirklichkeit macht und wie es auf uns wirkt!!..


JGC

pauli
29.07.07, 19:22
Meiner Ansicht nach sind nur die wesentlichen Grundaussagen der jeweiligen erlebten, berechneten oder auch nur "gefühlten" Geschehen wirklich bindend, wärend der Rest von jedem eigenen seinem persönlichen Empfinden gestaltet werden kann. Der einfachste Nenner zeigt dann dabei letztendlich am meisten den tatsächlichen Einfluss auf ein jeweiliges Geschehen an...
Ich verstehe etwa was du meinst, das Problem ist eben dieser Rest, der aus meiner Sicht den Löwenanteil ausmacht, denn einen Großteil des "erlebten" und den Hautptanteil des "gefühlten" rechne ich auch zum Rest.
Ich halte es für aussichtslos, einen gemeinsamen Nenner ausfindig zu machen, mit dem man wissenschaftlich etwas anfangen kann.

Vlt. hast du von dem Versuch gehört, bei dem mehrere Probanden, die nicht wussten worum es geht, einen gestellten Verkehrsunfall beschreiben und beurteilen sollten.
Das Ergebnis war ernüchternd bis niederschmetternd, zum Teil waren sie sich Tage später nicht mal mehr über die Wagenfarben einig.

Uli
29.07.07, 19:47
Hi Pauli...

Das ist meiner Ansicht nach ein schlechtes Beispiel..(aber trotzdem auch vergleichbar)

Viele Menschen machen ausergewöhnliche Erfahrungen und wissen meist nicht, was mit ihnen in Wirklichkeit geschieht...


Neben den objektiv reproduzierbaren Messsituationen, auf denen die Physik basiert, gibt es natürlich auch Erfahrungen sehr subjektiver und persönlicher Art. Diese sind weder beliebig reproduzierbar noch von der subjektiven Interpretation des Erfahrenden zu trennen; deshalb sind sie nicht Thema der Physik.

Die von dir erwähnten Nahtoderfahrungen scheinen doch für verschiedenste Berichte unterschiedlicher Personen gemeinsame Elemente aufzuweisen. Jeder scheint sie gemäß seines kulturell-religiösen Backgrounds zu interpretieren: so sind sie für die einen Gotteserfahrungen oder Begegnungen mit Engeln, für die anderen (Atheisten ?) vielleicht Entführungen durch engelsgleiche Wesen aus UFOs.

Für die Erklärung dieser Phänomene muss wohl eher die Psychologie als die Physik herangezogen werden (oder meinetwegen auch eine Art Metaphysik).

Gruss, Uli

JGC
29.07.07, 21:25
Hi...

@ Pauli..

Es macht nichts, wenn der "Rest" sich so als "Riesenhaufen" darstellt..

Das, was sich meiner Ansicht nach rausziehen lässt, sind die Dinge, die gemeinsamen mathematisch beschreibbaren Prozederes folgen und sich somit über mathematische Betrachtungen beschreiben lassen..

@ Uli

Rate mal, was die Psychologie macht...

JGC

Eyk van Bommel
29.07.07, 22:48
Ich glaub ich hab`s:D

möbius
30.07.07, 11:47
Ich glaub ich hab`s:D

So ist es!!!
Vielleicht ist es sinnvoll, an dieser Stelle zwischen "Begreifen" und "Verstehen" zu unterscheiden.
BEGREIFEN = "auf den Begriff bringen" (z.B. mit Hilfe physikalischer Methoden in den begrifflichen Zusammenhang einer physikalischen Theorie bringen).
Begreifen in diesem Sinn ist "rational" im Sinne logischer Widerspruchsfreiheit und empirisch-experimenteller Überprüfbarkeit der mathematisch-theoretischen Modelle.
VERSTEHEN = eher intuitiv und affektiv "gestimmt", wie z.B. der Philosoph Martin HEIDEGGER in seinem Hauptwerk "Sein und Zeit" gezeigt hat. Hier hat auch das seinen Ort, was EINSTEIN evtl. gemeint hat: "Imagination is more important than knowledge."
Meine Vermutung ist:
Wir können das Universum nicht "begreifen" - wohl aber "verstehen".
J.W. von GOETHE:
"Die Natur hat kein Geheimnis,was sie nicht irgendwo dem aufmerksamen Beobachter nackt vor die Augen stellt."
möbius

JGC
30.07.07, 13:57
So ist es!!!
Vielleicht ist es sinnvoll, an dieser Stelle zwischen "Begreifen" und "Verstehen" zu unterscheiden.
BEGREIFEN = "auf den Begriff bringen" (z.B. mit Hilfe physikalischer Methoden in den begrifflichen Zusammenhang einer physikalischen Theorie bringen).
Begreifen in diesem Sinn ist "rational" im Sinne logischer Widerspruchsfreiheit und empirisch-experimenteller Überprüfbarkeit der mathematisch-theoretischen Modelle.
VERSTEHEN = eher intuitiv und affektiv "gestimmt", wie z.B. der Philosoph Martin HEIDEGGER in seinem Hauptwerk "Sein und Zeit" gezeigt hat. Hier hat auch das seinen Ort, was EINSTEIN evtl. gemeint hat: "Imagination is more important than knowledge."
Meine Vermutung ist:
Wir können das Universum nicht "begreifen" - wohl aber "verstehen".
J.W. von GOETHE:
"Die Natur hat kein Geheimnis,was sie nicht irgendwo dem aufmerksamen Beobachter nackt vor die Augen stellt."
möbius


Exakt!!!

Das ist genau das, was die Psychologie macht...

Sie versucht das, was der Verstand in seine Einzelteile "zerlegt" hat, wieder zu einem erlebbaren Ganzen zusammenfügen..

Und nach welchen mathematischen Gesichtspunkten wird das wohl funktionieren...? (in den 60ern hatte man das als Fach in der Schule erst eingeführt und daraufhin bald wieder abgeschafft, weil wir anscheinend zu blöde waren, den Sinn dieses Faches richtig zu verstehen..)


JGC

möbius
30.07.07, 19:03
Hi...

@ Pauli..

Es macht nichts, wenn der "Rest" sich so als "Riesenhaufen" darstellt..

Das, was sich meiner Ansicht nach rausziehen lässt, sind die Dinge, die gemeinsamen mathematisch beschreibbaren Prozederes folgen und sich somit über mathematische Betrachtungen beschreiben lassen..

@ Uli

Rate mal, was die Psychologie macht...

JGC

Gibt es Grenzen für die Mathematsisierbarkeit
1. innerhalb der Physik?
2. innerhalb der Psychologie?
Wenn ja: Wo verlaufen die "genau"?
möbius

JGC
30.07.07, 22:09
Gibt es Grenzen für die Mathematsisierbarkeit
1. innerhalb der Physik?
2. innerhalb der Psychologie?
Wenn ja: Wo verlaufen die "genau"?
möbius


zu1... Was macht denn die Physik....

Sie "zerkleinert eine vorgefundene Situation mit Hilfe ihres rationalen Verstandes(algebraische Denkweise) in all seine kleinstmöglichen Teilelemente, aus derr dann die ganze Geschichte besteht und sich durch Mischen zu vielfältigen Kombinationen fügen lassen...

Dann die Psychologie...

Sie fügt aus all diesen "Grundelementen" eines analysierten Sachverhaltes wieder mit Hilfe der mathematischen Prinzipien der Mengenlehre(Intuitive Mathematik) zu einem begreifbaren Ganzen zusammen..

Und jetzt erst kommt die Philosohie zum Zuge...

Sie sagt nämlich einem, zu wieviel Prozent nun so eine Betrachtung eines beliebigen Vorganges Bedeutung geschenkt wird und zu wieviel % dieser entsprechend als "wichtig" eingestuft wird...(der "Wirkungsgrad" seiner Einflussnahme)

So wird meines Erachtens erst die Grundlage für eine "vernünftige" Interpretation geschaffen, die der Wahrheit und der Intuition gleichermaßen gerecht wird und eine wirklichkeit beschreibt, die der tatsächlich vorgefundenen am Nächsten kommt...

Und genau so stell ich mir vor, könnte die Wissenschaft und die Psychologie erst zusammen der tatsächlichen Definition von Realität entsprechen, weil die psychische Wirklichkeit nicht mehr unterschlagen wird, da sie ja trotzdem direkt über unser Unbewusstes sich auf unsere körperliche Befindlichkeit auswirkt.




zu 2... Wo die Grenzen meiner Ansicht nach verlaufen....

Hm...

In den jeweiligen mathematischen Betrachtbarkeiten und deren mathematisch korrekten Behandelbarkeiten...

Alles, was nicht wirklich möglich ist, kann auch nicht wirklich berechnet werden, da einfach schon die Grundlagen für eine "anständige" Berechnung fehlen...(Zahlenverhältnisse gehen nicht auf, oder Rundungsfehler durch "gebügelte" Konstanten krümmen das Ergebnis usw...) Sie sorgen dafür, das eine Interpretation eines beobachteten Geschehens irgendwann im Reich der Spekulation landet.

Und du weisst sicher selber...

Mit Mathematik kann man sich auch hervorragend selber veräppeln...


mfg.........................JGC

Eyk van Bommel
09.08.07, 15:04
Ich glaub ich hab`s:D

Habe noch einmal nachgedacht! Ich glaube ich tu’s doch nicht:(

Das einzige was ich verstehe, ist das was ich sehe! Wenn ich aber annehme, dass ich nicht alles sehe werde ich nie alles verstehen. :(

Die Frage ist doch, um wie viel sind wir mit unseren Modellen näher an der Wahrheit, als die Griechen mit ihrer „Vier-Elementen-Lehre“. Wenn die strecke zur Wahrheit 1 km lang währe und links die Vier-Elementen-Lehre ist und rechts die endgültige Wahrheit – Wo sind wir? :rolleyes:

Ich will nicht sagen dass ich die Stringtheorie langweilig finde, aber sie baut auf den gleichen „Grundreflexen“ der Physik auf wie alles andere. Wenn man in der Physik etwas nicht versteht, dann wird daraus erst einmal eine Welle gemacht bzw. etwas was auf dem Wellenprinzip beruht. Alles besteht aus Wellen und deren physikalischen „Geschwistern“ – Und warum, weil wir damit rechnen können? und wir alle schon einmal eine gesehen haben?

Wie viele Modelle könnte es geben wenn wir annehmen, dass wir noch nicht alles gesehen/verstanden haben? Es sollte ein Contest durchgeführt werden, für Modelle die alle physikalischen Gesetzte erklären können, indem man 1-2 „völlig aus der Luft gegriffene“ Annahmen voraussetzt.
So was wie:
Es gibt eine Substanz zwischen unserer Galaxie und den anderen, die wie eine Verkleinerungslinse für alle Felder und EM-Wellen funktioniert. Somit wäre das ganze Universum nur - sagen wir mal -500 tausend LJ groß. :D

Aber keine angst! Ich verzage nicht und möchte das Universum noch immer verstehen, aber nicht bis zur endgültigen Wahrheit. Daher finde ich es besser kleine Schritte zu machen und mit dem zu arbeiten was wir haben. Es sind ja schon genügt Fehler in den vorhandenen Modellen vorhanden! Strings setzen zuviel voraus, was falsch sein könnte und unterscheiden sich daher nur unwesentlich von meiner „Verkleinerungslinse“ ;)

Hermes
09.08.07, 23:59
Ich will nicht sagen dass ich die Stringtheorie langweilig finde, aber sie baut auf den gleichen „Grundreflexen“ der Physik auf wie alles andere. Wenn man in der Physik etwas nicht versteht, dann wird daraus erst einmal eine Welle gemacht bzw. etwas was auf dem Wellenprinzip beruht. Alles besteht aus Wellen und deren physikalischen „Geschwistern“ – Und warum, weil wir damit rechnen können? und wir alle schon einmal eine gesehen haben?


Ich glaube der Schlüssel für das Begreifen physikalischer Gleichungen und Modelle ist die Vorstellung physikalischer Objekte als Teil eines höherdimensionalen Gebildes.

Eine Wellenform könnte auch als Beschreibung des Objekts von seiner höherdimensionalen Gesamtheit her angesehen werden.
Also ist die Physik auf dem richtigen Weg, nur fragen sich viele Wissenschaftler wie das zu verstehen sei.
In etwa vergleichbar mit der Situation die Gleichungen für eine Kugel zu kennen and anzuwenden, aber über den Kreis hinaus keine Vorstellung vom beschriebenen Objekt zu haben.

Das als punktförmig vorgestellte Teilchen wird als 'String' angesehen, also praktisch der 'Punkt' um eine Dimension zur Geraden erweitert.
Insofern steht da schon ein prinzipiellerer Gedanke als bei der Bommel'schen Verkleinerungslinse ;) dahinter:
Wir sind mit unserem Universum Teil eines höherdimensionalen (Multi-),Meta-,...:eek:...versums !

Insofern liegt die Schwelle die die Physik heute zu überspringen vor sich hat weniger in neuen Entdeckungen, sondern zunächst dem Verstehen und Auslegen der bestehenden funktionierenden (Quanten)Gleichungen.

Eyk van Bommel
10.08.07, 08:28
Wir sind mit unserem Universum Teil eines höherdimensionalen (Multi-),Meta-,...:eek:...versums !

Kein Problem damit, oder besser „Genauso ist es!“ :D

„Das als punktförmig vorgestellte Teilchen wird als 'String' angesehen, also praktisch der 'Punkt' um eine Dimension zur Geraden erweitert.“

Kein Problem damit,
In meinem Modell habe ich ja die 4 Raumdimension schon aus meiner sicht „erklärt“! Für mich gibt es mindestens eine 4 D, die Expansion des Universums ist sozusagen der Beweis dafür! Bei mir wären die Strings nur Punktförmig da wir uns mit nahe oder =c durch die 4 D bewegen (Längenkontraktion).;)

"Insofern liegt die Schwelle die die Physik heute zu überspringen vor sich hat weniger in neuen Entdeckungen, sondern zunächst dem Verstehen und Auslegen der bestehenden funktionierenden (Quanten)Gleichungen.


Genau das meinte ich! Die Physiker sollten sich mal hinsetzten, alles neu sortieren und sich Gedanken über mögliche neue Ansätze machen. Ich habe in den verschiedenen Foren schon viele Modelle gesehen, die ganz andere Ansätze habe und damit ebenfalls sehr viel erklären könn(t)en (O.K. +- ungeprüft, aber gefühlt richtig). Wenn ich zwei Modelle für eine Frage habe die Beide es richtig erklären, dann haben beide recht (Wellen-Teilchen-Dualismus gibt es nicht nur bei EM-Wellen!?)

Vorteil der Bommel'schen Verkleinerungslinse: Wenn sie nahe genug bei uns wäre, könnten wir wirklich nach den Sternen greifen. :D

seberta
10.08.07, 10:22
Hallo Eyk!
Was heisst SEHEN? Es gibt das sinnlich-empirische Sehen im Sinne der naturwissenschaftlichen Beobachtung - und es gibt ein "phänomenologisches Sehen" (frei nach Saint-Exupery im "Kleinen Prinzen": "Man sieht nur mit dem Herzen gut.")
Vgl. zu dieser Unterscheidung auch http://uhrkraft.blogspot.com)
Gruß
seberta

Eyk van Bommel
10.08.07, 11:09
Hallo Eyk!
Was heisst SEHEN? Es gibt das sinnlich-empirische Sehen im Sinne der naturwissenschaftlichen Beobachtung - und es gibt ein "phänomenologisches Sehen" (frei nach Saint-Exupery im "Kleinen Prinzen": "Man sieht nur mit dem Herzen gut.")
Vgl. zu dieser Unterscheidung auch http://uhrkraft.blogspot.com)
Gruß
seberta

Sehen heißt: Etwas neues (noch nie „Gesehenes“) zu begreifen!

Aber leider sehen wir (fast) immer nur das was wir begreifen! Was wir begreifen/sehen hängt aber davon ab, was wir schon vorher wussten!

Nehme die Physik Studenten. Sie lernen (müssen lernen) dass es die Zeit auch im physikalischen Sinne gibt und das man den Raum krümmen kann! Wenn sie das „begriffen“ haben, dann können sie nicht mehr anders als das was sie sehen, immer mit der Krümmung der Raumzeit zu erklären.

Alles was wir nicht begreifen können wir nicht sehen oder blenden es unterbewusst aus.

Nehme mal eine „EM-Welle“. Keiner weis wie sie wirklich aufgebaut ist, oder aus was sie in seinem inneren besteht. Wir blenden aber alles aus was nicht in unser Wellenbild passt! Wenn man aber (wie ich), der EM-Welle neue Eigenschaften verpasse die aber trotzdem nicht der Physik bzw. den physikalischen gesetzten widersprechen, dann könnte man die Raumzeit-Krümmung auch anders erklären. Hast du dich aber mit dem Wellen-Teilchen-Dualismus der ART/SRT „abgefunden“ musst du es nicht mehr, da du alles was du siehst nur noch so begreifen kannst.

Oder nehme das Beispiel, das Gravitation die „Interfenzerscheinung“ der Dunklen Energie ist. Könnte doch sein! Dazu müsste man aber anders hinsehen (von „ganz außen“)! Wenn ich aber nur von der Erde aus auf unser Sonnensystem, unsere Galaxie oder auf die „Superhaufen“ schaue, kann ich das nicht sehen- da macht die Idee keinen Sinn!

Anders sehen heißt anders begreifen- anders begreifen heißt aber nicht falsch! Aber es besteht immer die Gefahr „gesehenes“ falsch zu begreifen und somit eigentlich „falsch zu sehen“. Siehe ART/SRT

Hermes
10.08.07, 15:07
Hallo Herr Bommel,

wenn ich Deine Posts richtig gelesen habe, dann billigst Du der Zeit keine physikalische Realität zu?
Das, woran jeder denkt beim Begriff Zeit, das Verändern und Werden halte ich auch für eine subjektive Erfahrung des Bewußtseins.

Sind wir auf dergleichen Wellenlänge die Zeit als prinzipiell in Metern beschreibar anzusehen? Nach meiner Vorstellung ist die Zeit die Gesamtheit von 'Vergangenheit', 'Zukunft' und Gegenwart. Und trotzdem auch eine Ausdehnung (in Metern beschreibbar), eben in die nicht vollständig vorstellbare 4. Dimension.

Es könnte auch sein, daß Du mit Deiner 4. Dimension das meinst wenn ich an eine 5. Dimension denke und neben Deinem 4d-Modell die Zeit 'nebenher' laufen läßt...Dann hätten wir uns wieder in Begrifflichkeiten verheddert...

Eyk van Bommel
10.08.07, 19:42
Ich ersetzte jede Zeit durch Bewegung. Nehme nun z.B. die Grafik http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall und ersetzte die Zeitachse durch eine weitere Raumdimension. (Darum meinte ich die Expansion ist der Beweis der 4 Dimension.)
Wenn du nun annimmst wir bewegen uns mit c in dieser Raumdimension entlang, dann würde eben ein String der von der 4 Dimension zu „uns“ reicht keine Länge besitzen. Das Universum wäre in der 4 Dimension aufgrund der Längenkontraktion nur noch 3 dimensional. Alles was wir kennen befindet sich aber nur in den 3 Dimensionen. Strings wären die einzigen „Teilchen“ die den Kontakt zur 4 Dimension haben. Wir können die 4 Dimensionen nicht wahrnehmen, da wir uns mit c darin bewegen.

Zeit könnte man wenn du so möchtest auch in Metern angeben.;) Also in zurückgelegter Strecke :rolleyes:

Hermes
11.08.07, 13:45
In einem reinen dreidimensionalen Raum gäbe es aber keine Bewegung...
Ich denke wenn sich etwas bewegen soll, ist eine zusätzlich Dimension nötig.

Ich glaube hier geht es vor allem um Begrifflichkeiten, ich glaube Du meinst dasselbe, magst die 4. Dimension aber nicht Zeit nennen...

"Wir bewegen uns mit c durch 4 Dimensionen"?!
Dann nimmst Du vielleicht auch an, daß sich nicht das Licht, sondern der Raum auf das Licht zubewegt?
Das wäre die Grundidee von Maarten Dillingers 'Absoluter Relativitätstheorie'...

Das mit den Längenkontraktionen, aufgrund derer der 4-D-'Raum' dann aber nur noch dreidimensional wäre....na ja. Dem kann ich so nicht folgen.

JGC
11.08.07, 17:17
Hallo Eyk...

Habe noch einmal nachgedacht! Ich glaube ich tu’s doch nicht

Das einzige was ich verstehe, ist das was ich sehe! Wenn ich aber annehme, dass ich nicht alles sehe werde ich nie alles verstehen.


Freilich verstehst du!!!


Ist dir noch nie in den Sinn gekommen, das auch deine Gefühle an der Wirklichkeit beteiligt sind???

Ist ein Faustschlag ins Gesicht etwa keine physikalische Wirkung??

Und der Schmerz, der dich in Wut versetzt und du es den "Geber" nicht am liebsten wieder "heimzahlen" willst???

Du hast sehr wohl verstanden, dir war wohl nur noch nicht klar, wie gut du verstanden hast..

Etwa Angst vor der eigenen Courage??

mfg.......................JGC

Eyk van Bommel
11.08.07, 19:01
Zuerst zum vielleicht einfacheren Teil:;)
Das mit den Längenkontraktionen, aufgrund derer der 4-D-'Raum' dann aber nur noch dreidimensional wäre....na ja. Dem kann ich so nicht folgen.
Wie gesagt ich gehe bei der ART/SRT von echten physikalisch bedingten „Effekten“ aus. Das gilt eben auch für die „Längenkontraktion“. Ein „Photon“ oder besser die Partikel-Welle wäre bei c nur 2dimensional(also nicht „nur“ für einen äußeren Betrachter) Wenn also unser Universum sich in einer oder mehreren Dimensionen mit c bewegt, dann würden wir diese Dimension nicht Wahrnehmen können! So wie das Photon/ die PW seine Welt nur 2dimensional wahrnehmen kann.

In einem reinen dreidimensionalen Raum gäbe es aber keine Bewegung...
Kann ich nicht sagen, aber ich habe eh 4 Dimensionen;)

ich glaube Du meinst dasselbe, magst die 4. Dimension aber nicht Zeit nennen...
Ich kann sie nicht Zeit nennen da es Zeit nicht gibt! Da wir uns aber darin bewegen würden, muss ich dem Raum eine Dimension zusprechen! Ob wir das selbe oder nur das gleiche Modell haben wird die- ähmm - "Zeit" zeigen!:D

„..daß sich nicht das Licht, sondern der Raum auf das Licht zubewegt?
Ich verstehe nicht wie du darauf kommst? Ich kann mir nicht einmal vorstellen wie das gehen soll! Wie sollen wir uns auf das Licht einer Glühbirne 3dimensional näheren? Stürzt da die ganze Masse des Universums sofort auf ein Photon nur weil es entstanden ist. Und wohin stürzt sie sich wenn 2 Photonen gleichzeitig entstehen.
„Maarten Dillingers 'Absoluter Relativitätstheorie'...“ Ist was für Mathematiker! Wahrscheinlich hat bei ihr die „Zeit“ sogar eine physikalische Bedeutung!

Hermes
11.08.07, 21:52
Hallo Eyk...

Das Licht und die Photonen sind nach Maarten Dillinger ein Mittler zwischen 4-D und unserem Normalraum und der darin befindlichen Materie. Die Elementarteilchen, und vor allem die Seltsamkeit, dass innerhalb der Atome die Elektronen etc. mit LG kreisen, leitet Dillinger ab als Effekt der 3-D-Raumdrehung mit LG gegenüber dem 4-dimensionalen ruhenden Raum. Damit lässt sich viel zwangloser erklären, dass und warum die Kerne im Inneren der Atome genau LG besitzen und relativistische Effekte aufweisen. Der Aufbau und die Geschwindigkeit der Elementarteilchen beruht gerade auf der lichtschnellen Drehung des Normalraums in 4- und höher*dimensionalen Hyperräumen.

Die Photonen hängen wiederum eng mit dem Ablauf der Zeit an sich zusammen. Die Zeit lässt sich eher als Bewegung der Materie bzw. des Kosmos gegenüber 4-D ansehen. Haben sich aus dieser Bewegung heraus so und so viele Photonen gebildet (für 3-D gesehen hat man eine bestimmte Strecke mit LG zurückgelegt), so ist eine Sekunde verstrichen. Genauer gesagt, ist aus der Bewegung eine Sekunde erzeugt worden - das Chronon. Ohne diese Bewegung würde die Zeit gar nicht erscheinen, gar nicht erzeugt.

Da wir uns auf das im absoluten Ruhezustand befindliche, eigentlich auch höherdimensionale Licht in eine 4. Dimension zubewegen, hat das Licht egal aus welcher Richtung 'kommend' immer die gleiche Geschwindigkeit c.
Bzw der Raum hat die Geschwindigkeit c...!
Diese Bewegung durch das höherdimensionale Objekt 'Licht' ist keine Bewegung durch den 3D-Raum!

Für das Photon vergeht physikalisch keine Eigenzeit, 'Anfang' und 'Ende' des Universums sind in einem einzigen 'Moment' bzw 'gleich', es fehlt tatsächlich ein Wort für die 'integrierte Zeit' ohne den ständigen Wandel (Du nennst das 4. Dimension, meine volle Zustimmung)

Eyk van Bommel
11.08.07, 22:22
Na hoppla! :eek: Jetzt muss ich mir die Sache doch mal genauer ansehen! Da steckt ja einiges von meinen Vorstellungen drin! Und wenn zwei auf die gleiche Idee kommen (na gut meine ist vielleicht nicht ganz so ausgereift ;) ) dann muss doch was dran sein! Ich bin gespannt ob ich sie verstehe!

Und danke, dass du für mich die Zeit gleich in Bewegungen relativiert hast ;)

Hermes
11.08.07, 23:25
Das was wir 'Zeit' nennen, entspricht dem 'Gleiten' (='Zeitverlauf') einer Fläche durch einen dreidimensionalen, unregelmäßigem Körper. Umfang der Fläche entspricht Hülle des Körpers.

Was diese Fläche 'erlebt' bei diesem 'Gleiten' ist ein ständiger Wandel, Werden und Vergehen, Zeit, obwohl sie lediglich die innere Struktur des Körpers 'erfährt' durch Bewegung.
Ein Flächenlaser, der durch wabernden Trockeneisnebel 'schneidet' macht sehr anschaulich, was ich meine.

Die ganze 4. Dimension also immer nur ausschnitthaft wahrnehmend, einen ständigen Wandel durch die Bewegung erlebend, reden wir von 'Zeit'.

seberta
13.08.07, 10:57
Das was wir 'Zeit' nennen, entspricht dem 'Gleiten' (='Zeitverlauf') einer Fläche durch einen dreidimensionalen, unregelmäßigem Körper. Umfang der Fläche entspricht Hülle des Körpers.

Was diese Fläche 'erlebt' bei diesem 'Gleiten' ist ein ständiger Wandel, Werden und Vergehen, Zeit, obwohl sie lediglich die innere Struktur des Körpers 'erfährt' durch Bewegung.
Ein Flächenlaser, der durch wabernden Trockeneisnebel 'schneidet' macht sehr anschaulich, was ich meine.

Die ganze 4. Dimension also immer nur ausschnitthaft wahrnehmend, einen ständigen Wandel durch die Bewegung erlebend, reden wir von 'Zeit'.

Zum Thema ZEIT hat bereits AUGUSTINUS (Entschuldigung, aber das ist ein Philosoph aus dem 4./5. Jahrhundert n.C.) das NOT-wendige sinngemäß ungefähr so gesagt:
"Bevor ich darüber nachdachte, wusste ich was "Zeit" ist, wenn mich einer danach fragt, weiss ich es nicht mehr."

Wahrscheinlich kommen die Physiker in dieser Frage nicht weiter, solange sie nicht den Unterschied zwischen CHRONOS und KAIROS beachten
vgl. auch http://uhrkraft.blogspot.com)
Gruss
seberta

abracadabra
13.08.07, 11:22
Wahrscheinlich kommen die Physiker in dieser Frage nicht weiter, solange sie nicht den Unterschied zwischen CHRONOS und KAIROS beachten
So zurückgeblieben sind die Physiker bestimmt nicht (wie seberta) !
Aber danke für den Hinweis, seberta - sonst wären wir noch ahnungslos dahingesiecht ...
:eek:

seberta
15.08.07, 11:07
So zurückgeblieben sind die Physiker bestimmt nicht (wie seberta) !
Aber danke für den Hinweis, seberta - sonst wären wir noch ahnungslos dahingesiecht ...
:eek:

Dieses "DAHINSIECHEN" sollte jetzt bald ein Ende haben, oder etwa nicht?
Gruß an die absolut-Mutation "abra...."
seberta

abracadabra
15.08.07, 15:43
Dieses "DAHINSIECHEN" sollte jetzt bald ein Ende haben, oder etwa nicht? Gruß an die absolut-Mutation "abra...."
... und was wolltest du denn damit sagen, "...berta" ?!
:confused:

seberta
16.08.07, 09:29
Na rate mal - "abra..."!
(Raten macht Spass!)