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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Optische Täuschungen


Pythagoras
18.07.07, 10:23
http://www.michaelbach.de/ot/index.html

JGC
18.07.07, 12:59
Na prima....


Wieder ein Grund mehr, der Relativität nicht wirklich über den Weg zu trauen...

Sind nicht Geschwindigkeit des entsprechenden Ereigniss-Geschehen UND die entsprechende "Beobachtungsgeschwindigkeit" des entsprechenden Ereignisses entscheident (Framerate des aufnehmenden Bewusstseins oder entsprechendem Messgerätes) wie ein Ereignis beobachtet und gemessen werden kann???

Dateninput und Datenoutput entscheiden durch ihre jeweiligen Verhältnisse zueinander, wie WAS in Erscheinung tritt und kann uns sehr wohl trotz mathematischer "Berechenbarkeit" in die Irre führen.

JGC

Pythagoras
19.07.07, 08:01
@JGC
>>>Sind nicht Geschwindigkeit des entsprechenden Ereigniss-Geschehen UND die entsprechende "Beobachtungsgeschwindigkeit" des entsprechenden Ereignisses entscheident (Framerate des aufnehmenden Bewusstseins oder entsprechendem Messgerätes) wie ein Ereignis beobachtet und gemessen werden kann???

Dateninput und Datenoutput entscheiden durch ihre jeweiligen Verhältnisse zueinander, wie WAS in Erscheinung tritt und kann uns sehr wohl trotz mathematischer "Berechenbarkeit" in die Irre führen.<<<
<<

Jede Aktion bestimmt jede andere Aktion, gilt auch für alle möglichen Teilmengen
untereinander. Das hatten wir schon.

Egal mit welchem Messgerät du agierst, es wird immer das
Ganze Universum abgebildet werden.
Wie erkennst du, um welches Messgerät es sich bei deiner Aktion handelt ?
Denn danach musst du das Ergebnis ja interpretieren !
Du musst die Messgeräte ("Aktionen") nummerieren. Wie nummerierst du deines ? Und wie nummerierst du die anderen ?
(Die einzelnen Prozesse = Universumabbildungen muss man ähnlich nummerieren.)
Übrigens: Jede "Aktion" ist selber wieder Ergebniss anderer Aktionen !

JGC
19.07.07, 12:24
Hallo Pythagoras..

Vielleicht hab ich mich etwas unverständlich ausgedrückt...


Was ich damit sagen wollte ist..

Wenn ein Ereignis irgendwo im Raum stattfindet, dann hängt zuerst mal von dessen Prozessgeschwindigkeit,

2.von dessen Positionsgeschwindigkeit und deren zugehörigen Ausrichtungswinkel ab,(von uns oder zu uns hin durch Dillation verursachte Strahlbeugung) wie dessen abgestrahlten Wellen bei uns ankommen.

Dann als 2. gleichzeitig davon, wie schnell die eingehenden Signale detektiert werden können und mit welcher Geswchwindigkeit die Signale verarbeitet werden können, bevor sie uns im "Wahrnehmungsmodus" auf den geistigen Schirm gepinselt werden

Als Beispiel:

Ein Objekt in 8 Milliarden Lj Entfernung emittert starke UV-Strahlung und bewegt sich gleichzeitig mit mit 0.9c von uns weg...

Dabei werden schon mal die UV-Frequenzen stark in die Länge gezogen und erscheinen bei uns ziemich rotverschoben(wenn wir mal von uns selber einen festen "Ruheort" annehmen)

Die Leuchterscheinung ist also für uns als optisches gelb opder Rotlicht wahrnehmbar..

Gesetzt den Fall, wir würden und ebenso mit 0.9 LG von dessen Position wegbewegen, so würde sich die bei uns erscheinende Gelb bis Rotfärbung des Lichtes wohl weit in den Infrarotbereich verschieben und würde uns wieder zu ganz anderen Schlüssen bringen.. ( Wir können ja nicht sagen, was wirklich vor Ort geschieht, da die Licht-Informationsmenge des Ereignisses immer weiter zu Gunsten der stärksten Signalanteile hin sich verändert und wir letztendlich nur noch einen Summenquerschnit an Information erhalten, welche nur noch einem bestimmten Frequenzabschnitt entspricht(der, wo es geschafft hat, uns zu erreichen)

Dadurch entsteht eine "Sichtverbiegung" die uns falsche Schlüsse ziehen lassen kann, weil es unmöglich ist, aus einigen Milliarden Lj Entfernung zu sagen, welche Prozesse nun dort wirklich stattfinden.

Wenn alle Objekte im Universum die selbe Geschwindigkeit und die selbe Bewegung aufweisen würden, dann würden wir all die Objekte "gleich" sehen. Und zwar so, wie entsprechend die Position der einzelnen Objekte stehen(Entfernung mal Lichtlaufzeit) und ihrem entsprechenden Alter, was sie schon auf seine Art und Weise verschieden bei uns in Erscheinung treten lassen, da wir ja verschiedene Entwicklungszustände der entfernten Objekte wahrnehmen.

Würden wir nun im einem anderen Falle annehmen, das die Objekte alle gleich weit entfernt wären und sie trotzdem verschieden alt wären, so würde sich wiederum uns das universum so zeigen wie es sich uns zeigt(nur ohne für uns erkennbare relativistische Effekte)


Würden wir noch einen anderen Fall annehmen, die Objekte wären alle gleich weit weg und alle gleich entwickelt, so würde deren jeweilige Grössen uns ebenso ein verschiedenes Erscheinungsbild offerieren..


Auf gut deutsch würden sich immer und in jedem Falle Verschiedenartigkeiten ergeben, die z.T. aus unterschiedlichen Beweggründen trotzdem ein und das selbe optische Erschinen ermöglichen, weil wir die Wirklichkeit in der Entfernung einfach nicht kennen können und uns nur an "bekannte" (in "erreichbarer" Nähe stehende Vergleichsgeschehen) orientieren.

Kommt jetzt noch die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit ins Spiel, mit der die entsprechenden Ereignisse im jeweiligen Gerät detektiert werden, so lässt das erahnen, das jedes Messgerät und jede Sinneszelle immer nur einen kleinen Ausschnitt des ganzen Universums aufzeichnen kann, einfach deshalb, weil Wellenlängen, die grösser als die entsprechenden Sensorflächen so wie deren Anordnungen darüber entscheiden, welche Wellen als "ganze" Wellen erfasst werden können und welche Wellen nur noch als Lamda/2, 1/4, 1/8, 1/16, usw. registriert werden können und dabei sich dessen Registation um den Selben Faktor abschwächt, in dem Maße wie die Wellenlängen zunehmen.

Das wiederum verändert die Interpretationsmöglichkeiten ungemein und lässt sie bis "unendlich" divergieren....

Jetzt aber kommt das "Gedankenstreaming" hinzu...

Der Film, der sich wärend einer Beobachtung ins Gehirn hineinspielt...

Findet ein Ereignis so schnell statt, das es das Auge zeitlich nicht mehr auflösen kann, so denkt sich das Bewusstsein den beobachteten Vorgang als einen kontinuierlichen Prozess und hakt es auch entsprechend ab..

Würde sich nun der Umstand ergeben, ein Ereignis mit Hochgeschwindigkeit so schnell aufzunehmen, wie die Erzeugung der einzelnen "Wahrnehmungs-Frames" läuft, so würde das Bewusstsein nur und es entsprechend abhaken..

So beeinflusst also die Sicht und Verarbeitungsgeschwindigkeit eines Signales entscheidend, als was es nacher interpretiert wird.

Ein Streichholzkopf in Supervergrösserung(10 Meter grosses Köpfchen) und einem superlangsamen Zeitablauf(Brennvorgang ist so langsam dargestellt, das sich die Feuerwand wie in einem Waldbrand langsam über die ganze Fläche verteilt)

Und dann wird es nämlich echt schwierig, die Realsituation zu erfassen, wenn man sich nur auf seine gewohnte Existenzebene verlässt, die sich für uns ja scheinbar nie verändert.(wir könnten theotretisch durch wechselnde Gravitationsfelddichten hinduchbewegt werden und dabei unsere physikalischen Grössen um den Faktor 1000 verändern ohne das wir es groß bemerken würden, weil sich alles andere um uns herum ebenso mit verändern würde..)

Na gut.. das wäre vielleicht auch in einer kürzeren Fassung erkläuterbar gewesen.. Aber mir fiel es eben grade nicht anders ein.


JGC

JGC
19.07.07, 18:04
Hi..

Ich hab mir mal die Mühe gemacht, graphische Veränderungen bei der Betrachtung ein und des selben Objektes zu demonstrieren, je nachdem, wie weit die Beobachter weg stehen und wie weit sein "Blickwinkel" geöfnet ist(bzw. je nach dem wie schnell sich das Objekt auf uns zubewegt und wir es beobachten..)

http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/s_winkelv_1a.gif

Der Abstand ist ungefähr in dem Verhältnis 3000m - 300m - 100 - 5m- 1m- 0.001m zum Objekt, wobei das Objekt 200 Meter laut Skala mißt..

Das bedeutet also, das jeder Abstand mir eine eigene geometrische Darstellung ein und der selben Objektstruktur gestattet, welche aber durch übertriebene Ferne, so wie übertriebene Nähe in ihren jeweiligen Erscheinungsweisen sehr stark voneinander abweichen und uns ein ganz anderes Bild von der wirklichkeit in 10 Milliarden Lichjahren vermittelt, wie der Blick auf die Atome durch ein Elektronenmikroskop......


Die "Relativistik" wird deshalb durch die Lichtgeschwindigkeit bestimmt, weil sie uns das Geschehen im Universum auf optischen Weg eben nur mit dieser Geschwindigkeit maximal vermitteln kann, während alle Vorgänge, die schneller wie das sichtbare Licht oder sonstiger für uns messbarer Wellenfrequenzen einfach nicht mehr für uns darstellbar sind, weil unser Geist und unsere Maschinen diese Daten auch nur maximal mit LG "auslesen" und Interpretieren kann...

So gesehen ist die Relativitätstheorie tatsächlich eigentlich eine Theorie der subjektiven Sichtweise eines entsprechend beobachbaren Vorganges, der uns unsere optischen Beobachtung-Wahrheiten für bare Münze verkaufen will...


JGC

Pythagoras
19.07.07, 22:19
@JGC
Schöne Grafik !
Willst du damit sagen, daß jede der Entfernungen eine eigene Grundeinstellung
ist? (Entschuldige, wenn ich dich nicht verstanden haben sollte...)
Aber der Würfel bleibt doch an sich was und wie er ist !?
Oder sind die Einstellungen voneinander separierte Weltsegmente ?

Pyth.

JGC
20.07.07, 17:41
@JGC
Schöne Grafik !
Willst du damit sagen, daß jede der Entfernungen eine eigene Grundeinstellung
ist? (Entschuldige, wenn ich dich nicht verstanden haben sollte...)
Aber der Würfel bleibt doch an sich was und wie er ist !?
Oder sind die Einstellungen voneinander separierte Weltsegmente ?

Pyth.


Das ist immer der selbe Würfel...

An dem hat sich nichts verändert. (gut, ich habe die Exaktheit der Einstellungen etwas geschlampt, aber das was ich zeigen wollte, sieht man ja..)

Das ist doch der Witz an der Geschichte, das nur der Abstand und der Sichtwinkel(Tele oder Weitwinkelblick) entscheiden, wie wir ein und den selben Gegenstand und die damit jeweilsverknüpften geschehenden Vorgänge zu sehen kriegen..

So..

Jetzt kannst du dir ja mal selbst überlegen, welche Konsequenzen dieses auf all die beobachteten Ereignisse hat und deren Schlüsse, die wir daraus so ziehen..

Die Change auf einen "Treffer" wird dabei echt zu einem Lotteriespiel...

Deshalb glaube ich, wer z.B. einen Antigrav bauen will, der sollte zuerst mal das Physikbuch zuschlagen und erst mal seine eigene Denke bemühen...

Manche Dinge muß man einfach ausprobieren, sonst kommt man auf keinen "grünen Zweig"


JGC

pauli
20.07.07, 17:56
Wenn schon, dann einen vernünftigen Antigrav bauen, der mit freier Energie (quasi kostenlos) betrieben wird :cool:

Pythagoras
20.07.07, 19:14
>>>Wenn schon, dann einen vernünftigen Antigrav bauen, der mit freier Energie (quasi kostenlos) betrieben wird <<<
<<

Ich war bisher der Meinung, der Antigrav wird allein durch die Anwesenheit der
Gravitation betrieben. Und die ist doch kostenlos.
Kann man in dem Fall das Gravitationsfeld der Erde erschöpfen ?
Und wird es sich nachladen, wenn man es sich erholen lässt ?
Die Hochsprungrekorde purzeln förmlich seit 30 Jahren. Sind geheime Antigrav-
-Experimente daran schuld ?

JGC
20.07.07, 22:57
Hm....

Technisch betrachtet dürfte die Anwendung des Antigravs keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen benötigen, solange die Flussleistung/m²/s der Gravitationswirkung zur Erde hin nicht überschritten wird(zumindest für nicht lange..)

Und ist davon abhängig, ob diese Anwendung sich so verbreitet wie das Auto...

Bei Überlastung der Stabilität des irdischen Gravitationsfeldes kann es durchaus zu Magmabewegungen und Schichtenverschiebungen im Erdinneren kommen was Vulkanausbruchs- und Erdbebentätigkeiten, sowie klimatische Vorgänge überaus verstärken könnte....

Es wäre also eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, mit so einer Technologie um zu gehen (was mit heutigen, bereits existierenden Technologien schon durchaus ebenso vergleichbar ist wie ja schon erstens die Atom-, Chemie-, und Biochemie-Problematiken an all den Brennpunkten der Welt zeigen und natürlich nicht zu vergessen, die gesamten massenhaft auftredenden Zivilisationsgegenstände, (Auto, Handy, Pc.. usw.)

Können wir das??


Manches Mal denk ich an die Büchse der Pandorra, was sie wohl wirklich enthalten könnte..

Ist es das Wissen, welches uns jede Macht der Welt gibt, uns "einzumischen" und alles zu "verändern"? Obwohl wir eigentlich noch nicht den kleinsten Schimmer haben, wie die Welt und das Leben darin wirklich funktionieren?? Wir "spielen" mit Hilfe unseres Wissens gerne an allen Grenzen rum und wissen eigentlich nicht, was wir da wirklich tun...

Heute ist die grösste Gefahr auf der Welt nicht ein Asteroideneinschlag oder der Yellowstone-Vulkan, sondern der menschliche Faktor Geist (der Einfall) die Emotion(das Bedürfnis es zu tun..) Verstand(Pionier) Wille (es zu verwirklichen), sowie die Fähigkeit zur Emotion und Erinnerung...

SIE erst stellen die wahren Gefahren, die uns alle miteinander in den Abrund reissen können, wenn wir uns nicht so langsam ein paar einschneidende Fragen stellen..

Wie z. B.

Wie sehr können wir uns auf die "wissenschaftliche" Sichtweisen wirklich verlassen...? Was definieren wir über den gutfunktionierenden Verstand hinzu...?

oder..

Wieviel wahres wäre denn nun an den philosophisch, esoterisch, geistig und religiösen Sichtweisen, wenn man sich mal zur Abwechslung nur auf das wesentliche konzentrieren würde und den ganzen "Wildwuchs" einfach mal nicht beachtet...

Würde es sich denn nicht lohnen, mindestens mal deren jeweiligen Grundsatzsprinzipien genauer zu betrachten?...

Ok, sorry bin grade abgeschweift....

Was ich sagen wollte, wenn wir rausfinden wollten, ie die Dinge richtig liegen, dann müssen sich ernsthafte Fragen stellen lassen dürfen, um den "Schein" vom "Sein" zu trennen...

Vielleicht erkennt man dann ja die Zusammenhänge, wie sie wirklich geschnitzt sind...


Wie auch immer................................JGC