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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist Zeit?


ohmed
08.11.10, 15:24
Es gibt hier einen thread "Zeit... existiert sie, oder existiert sie nicht?"
Sollte man nicht erst einmal klarstellen. was man jeweils mit "Zeit" meint, bevor man zu klären versucht, ob das, was man damit meint, existiert?

Nach dem üblichen, erfahrbaren Verständnis des Begriffes "Zeit" war die Frage nach ihrer Existenz ja bereits durch das Stellen der Frage an sich schon beantwortet, da sowohl das Stellen der Frage, ihr Eintippen in den Computer, das darüber Nachdenken, das Antworten, usw., alles zeitliche Vorgänge sind, die sich jeweils über ein gewisses Zeitintervall erstrecken, in denen Zustände geordnet verändert werden. Für jede Informationsübermittlung ist z. B. auch eine zeitliche Anordnung und Einordnung der infinitesimalen Zustands-Momentaufnahmen erforderlich. Es ist einfach nicht so, dass wir nach dem Zufallsprinzip eine Fragen lesen, bevor sie ausgedacht und gestellt worden ist. Es gibt noch tausend andere Argumente und Beobachtungen, die nahezulegen scheinen, dass die dort gestellte Frage trivial sein könnte.
Aber wäre es nicht schade und ungerecht, es achselzuckend dabei bewenden zu lassen? Wer kann denn wirklich von sich behaupten, dass er die "Zeit" in allen ihren Facetten und von ihrem Wesen her verstanden habe? Wer möchte sie nicht verstehen oder wenigstens mehr über sie erfahren?
Meiner Meinung nach könnte es äußerst interessant sein, zunächst einmal zu versuchen den Begriff "Zeit" an sich zu klären. Zeit ist ja nicht nur irgend eine mathematische oder physikalische Größe. Sie betrifft uns zudem alle auch ganz existentiell!
Über was redet man, wenn man über die Zeit redet? Und darüber hinaus, wenn möglich:
Was ist Zeit?
Ich bin gespannt auf eure Vorstellungen und Ideen!
Oder ist diese Frage zu schwer?
Oder sinnlos, weil prinzipiell nicht beantwortbar?
Grüße

regeli
04.12.10, 19:05
Hi ! Vielleicht kann man mal sagen , was Zeit wohl nicht ist ?

Die immer weiter getriebene Wissenschaftsauffassung läßt nur noch
wenige Begriffe wie Raum , Zeit , Energie , Materie , Masse . So steht
es in einer Rezension von Hawkings kürzlich zitiertem Werk , außerdem
habe der Autor über die Quantentheorie geschrieben , heißt es da.
( Für gewisse Leute schreibe ich hin , dass mir das Problem der
Vereinheitlichung von Relativitätstheorie und der Quantentheorien be-
wußt ist. Etwas satirisch würde ich die Zeit im Forum die Spanne
nennen, die zwischen der Veröffentlichung eines Beitrages und der
Sperrung des Autors besteht. Wenn man zusehr unter Druck gestellt wird,
so weiß man ja , dass dies keine gute Entwicklung bedeutet.)


Außer diesen Begriffen haben wir noch Erhaltungssätze , nach denen
nach meiner Kenntnis Energie nicht verloren geht, also unzerstörbar ist,
lediglich dem Wandel der Erscheinungsformen unterliegt.

Ich nutze also einmal das Buch des " Privatgelehrten " Dr. Peter Plichta,
wie Richy zu sagen pflegt. > Gottes geheime Formel < , das der Autor
als eine Sammlung seiner Ideen und Theorien veröffentlicht hat.

Er zerlegt darin die erweiterte Einsteinformel E² = m² x c ( hoch 4)
Er setzt sich sowohl mit dem Zahlenwert als auch mit den Maßeinheiten
auseinander.

Er erreicht dann zwei Teilformeln, die aussagen , dass E² proportional
dem Reziprokwert der Quadratzeit ist. und m² proportional zum
Reziprokwert von Quadratfläche (cm hoch 4 ) .

Dr . Plichta ist sicher eine Ausnahmeerscheinung . Er gibt eine Theorie
über reziproke Zahlenbeziehungen und besondere Raumvorstellungen an.

Allerdings kommt er nicht ohne Postulate aus .

"Bei der Überlegung , dass Substanz und Raum , den die Substanz ein-
nimmt , unlösbar verknüpft sind, und gleichwohl die Wirkung der Energie
immer mit der Zeit verknüpft ist , sah ich plötzlich die Einsteinformel
in der von mir aufgestellten Formel vor mir. " Originalzitat Dr.Plichta
ISBN 3-7844-2749-9 . 1995
Verlag Langen -Müller.

Er sieht halt feste Verknüpfungen zwischen Materie (Substanz) und Raum
und Energie und Zeit.


In einem Folgebeitrag möchte ich das auf chemische Energie anwenden.


Gruß regeli

:D

regeli
17.12.10, 00:28
Was ist Zeit nicht ? In den physikalischen Systemen , scheint alles
mit allem zusammen zu hängen. Daher will ich auch diese Frage nicht
beantworten. Allgemein sind Maße in zweierlei Größen eingesetzt.
Entweder das Maß ist groß und misst enthaltene Größen ( wie oft im
Maß enthalten ist unser gemessenes Objekt ) oder aber es ist klein
und die Messung zeigt dann an ( Maßzahl) , wie oft dieses kleine Maß
in dem gemessenen Objekt aufgeht. Die Maßzahl drückt dann die
Häufung des Maßes aus.

Gehen wir mal nicht auf ART,SRT und Quantenüberlegungen ein , dann
genügt unsere Normalauffassung. Das Geheimnis liegt in der Uhr , die man
sich o h n e B e w e g u n g nicht vorstellen kann . Zeit wird also
von einem Instrument mit Eigenenergie gemessen ,
man sieht auch ,dass dies für masselose Systeme auch gilt ,
die einen Schwingungstakt haben.
Allgemein wird ja heute mit Skalen und Skalierungen argumentiert , da
oft Überschneidungen dargestellt werden müssen.


Ich wollte erst dieses Verwirrspiel über chem.Energie spielen , weil man
ja weiß , dass man Energieverbrauch hat oder auch Überschußenergie
haben, aber habe es mir überlegt.

Ich sage mal salomonisch : Für Überlegungen ist dies der richtige Weg.
und dami für neue Fragen .

regeli
17.12.10, 00:38
Was ist Zeit nicht ? In den physikalischen Systemen , scheint alles
mit allem zusammen zu hängen. Daher will ich auch diese Frage nicht
beantworten. Allgemein sind Maße in zweierlei Größen eingesetzt.
Entweder das Maß ist groß und misst enthaltene Größen ( wie oft im
Maß enthalten ist unser gemessenes Objekt ) oder aber es ist klein
und die Messung zeigt dann an ( Maßzahl) , wie oft dieses kleine Maß
in dem gemessenen Objekt aufgeht. Die Maßzahl drückt dann die
Häufung des Maßes aus.

Gehen wir mal nicht auf ART,SRT und Quantenüberlegungen ein , dann
genügt unsere Normalauffassung. Das Geheimnis liegt in der Uhr , die man
sich o h n e B e w e g u n g nicht vorstellen kann . Zeit wird also
von einem Instrument mit Eigenenergie gemessen ,
man sieht auch dass dies für masselose Systeme auch gilt ,
die einen Schwingungstakt haben.
Allgemein wird ja heute mit Skalen und Skalierungen argumentiert , da
oft Überschneidungen dargestellt werden müssen. ( Mehrere aber
abhängige Größen ):cool:

Ich wollte erst dieses Verwirrspiel über chem.Energie spielen , weil man
ja weiß , dass man Energieverbrauch hat oder auch Überschußenergie
haben, aber habe es mir überlegt.

Ich sage mal salomonisch : Für Überlegungen ist dies der richtige Weg.
und damit für neue Fragen .

Gibt es andere statische Messungen , also ein anderes Uhrenprinzip ,
so lasse ich mich gern widerlegen.

Ich danke auch für den Beitrag von Bauhof , Eppstein über Einstein,
oder Eppstein erklärt Einstein.

Wir kennen ja den Umstand , dass Energie in kleinsten Päck`chen
vorkommt , dem Quant . Kann diese Energie statisch sein ? oder
verbirgt sich etwas Bewegliches dahinter . Schließlich haben wir noch
andere Energiemaße .

Gruß regeli