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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Überlichtgeschwindigkeit


abracadabra
16.08.07, 01:23
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281702.html

Jogi
16.08.07, 08:24
Moin.

1. Da hat man also reflektierte Photonen mit tunnelnden Photonen verglichen, und dabei festgestellt, dass die tunnelnden schneller waren.
Hat sich mal jemand gefragt, ob nicht die reflektierten langsamer waren?
Stichwort Absorption/Reemmission.

2. Gruppengeschwindigkeit.
Ein Photon kann eine beträchtliche Länge haben. Es bewegt sich mit c.
Die Welle, die auf einem Photon entlangläuft, unterliegt nicht dieser Geschwindigkeitsbegrenzung.
Und daher kann sie eine gewisse Strecke im Raum durchaus mit mehr als c zurücklegen.
Weil man aber nur die Welle messen kann, aber nicht das Photon als solches, entsteht der (falsche) Eindruck, das Photon habe sich mit ÜLG bewegt.

Gruß Jogi

Eyk van Bommel
16.08.07, 10:11
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281702.html

„Die Forscher erklären dies mit dem Austausch imaginärer Teilchen: Zu Beginn der Barriere verwandeln sich Photonen in virtuelle Teilchen, durchtunneln als solche die Barriere und setzen nach dem Ende der Barriere als reale Photonen wieder ihren Weg fort.“

Ne klar! Das ist natürlich keine Esoterik! Das wurde von Prom. Physikern gesagt – Die haben Ahnung von allem! ;)
Hier handelt es sich nicht um über c! Denn nach A.E. darf nicht das einzelne Photon c kurzzeitig überschreiten sondern die Information darf/kann nicht schneller als mit c übermittelt werden. Was auch in diesem Fall nicht gelingen wird! Da würde nur ankommen Z..ke….Za…e. Hüh…r K...ke:D

JGC
16.08.07, 10:58
Na und!`???


Was bedeutet denn "Tunneln"??

Daß das entsprechende Photon einen anderen Zustand annimmt

man...

Ist das offensichtliche so schwer zu sehen?

Dieser "Tunnelprozess" ist die streckenweise Transformation, in der ein Photon von seiner Welleneigenschaft in den longitudinal schwingenden Stringzustand wechselt, die sich mindestens immer mit LG oder auch beliebig höher fortpflanzen kann,aber niemals langsamer..

(entschuldigt, wenn ich grade so ungehalten bin...)

JGC

Uli
16.08.07, 11:25
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/281702.html

Diese Nimtz-Experimente hatten wir doch nun schon etliche Male hier, auch im alten Forum. Ich hatte damals schon mal geschrieben:


Im allgemeinen beschreibt ja die sog. Gruppengeschwindigkeit dw/dk (w für Frequenz und k für Wellenzahl) die Ausbreitung von Wellenpaketen, d.h. Signalen. Im Falle sehr starker Absorption gilt das aber nicht mehr: dann verändert sich nicht nur die Höhe des Peaks eines Wellenpakets aufgrund der starken Dämpfung, sondern auch seine Form (Dispersion); aus einem Peak werden z.B. n Peaks etc.. Dann stimmt die Gruppengeschwindigkeit einfach nicht mehr - wie ansonsten üblich - mit der Signalgeschwindigkeit überein.

In diesem Fall ("anomale Dispersion") - wenn das Paket während des Transports "auseinanderfliesst" - wird die Gruppengeschwindigkeit einfach uninteressant und hat nichts mehr mit der Geschwindigkeit der Signalausbreitung zu tun.

Das ist ein "alter Hut" aus der klassischen Elektrodynamik und seit 1907 bekannt (Sommerfeld glaube ich, kam als erster drauf).

siehe z.B.
anomale Dispersion (http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/nimtz/node6.html)

In diesen Experimenten beobachtet man nun Gruppengeschwindigkeiten > c, macht eine Schlagzeile draus und sagt anschließend "ätsch, war doch nur anomale Dispersion". :)

Fazit. Im Falle anormaler Dispersion breitet sich die Wirkung nicht mit der Gruppengeschwindigkeit aus. Da wird die Gruppengeschwindigkeit ähnlich irrelevant wie die Phasengeschwindigkeit, was die Signalgeschwindigkeit angeht. Und die vorderste Front nach Einschalten einer Quelle ist sowieso nie schneller als c.



Hendrik van Hees hat zum Nimtz-Experiment einige wirklich ausgezeichnete Seiten. Wer denn wirklich an einer tiefergehenden Diskussion interessiert ist, konsultiere
Superluminales Tunneln (http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/nimtz/)

Die bei wissenschaft.de genannte Begründung über virtuelle Teilchen ist m.E. einfach Kokolores. Virtuelle Teilchen legen keine makroskopischen Distanzen zurück.

Gruss, Uli

abracadabra
16.08.07, 11:33
Diese Nimtz-Experimente hatten wir doch nun schon etliche Male hier, auch im alten Forum.
Es geht um äußerst aktuelle, ganz frische Experimente und entsprechend neue Erkenntnisse !!!
:p

Uli
16.08.07, 11:48
Es geht um äußerst aktuelle, ganz frische Experimente und entsprechend neue Erkenntnisse !!!
:p

Ist m.E. ganz klar wieder auf demselben Prinzip (anomale Dispersion) basierend: ein reisserisch aufgemachter Artikel, der nichts neues bringt.

Uli
17.08.07, 11:24
Ist m.E. ganz klar wieder auf demselben Prinzip (anomale Dispersion) basierend: ein reisserisch aufgemachter Artikel, der nichts neues bringt.

Zum guten Teil aber auch einfach falsch ist, z.B.


...
We demonstrate the quantum mechanical behavior of
evanescent modes with digital microwave signals at a
macroscopic scale of the order of a meter and show that
evanescent modes are well described by virtual photons as
predicted by former QED calculations.
...
Several QED and QM calculations predicted that both
evanescent modes and tunneling particles appear to propagate in
zero time
...


Die QED basiert auf der Speziellen Relativität; deshalb wird eine korrekte QED-Rechnung niemals eine Signalgeschwindigkeit > c ergeben.

Ich schätze, sie haben die Gruppengeschwindigkeit gemessen und mit der Signalgeschwindigkeit verwechselt.

Hoffen wir mal auf einen kritischen Referee; mein Eindruck ist, dass das Papier ziemlich "daneben" ist.

Uli

Eyk van Bommel
17.08.07, 11:36
Tja, da kann man Physik studieren, seine Diplomarbeit machen und da man in der Prüfung nur nachgeplappert hat was schon die davor gesagt haben merkt keiner, dass er es nicht verstanden hat! Dann darf er ein Experiment machen und interpretiert es aus mangelndem Grundverständnis so wie es so viele machen würden! Das Zwillingsparadoxon und Zeitreisen sind nicht nur bei einer Physik ohne Zeit blödsinnig sondern auch in einer Physik mit der Zeit! Und resultieren aus dem gleichen aus mangelndem Grundverständnis! Und dann von mir behaupten ich würde die ART/SRT nicht begreifen! So falsch hätte ich das Ergebnis nicht interprtiert wie die verehrten Physiker in diesem Beispiel! Außer ich hätte eine Schlagzeile in der BDW im Auge!

abracadabra
17.08.07, 13:14
Es ist nur "eine Frage der Zeit" wie lange die "Relativisten"
Leichtgläubige noch an die Nase herumführen können ...
;)

Pythagoras
17.08.07, 13:23
>>>Es ist nur "eine Frage der Zeit" wie lange die "Relativisten"
Leichtgläubige noch an die Nase herumführen können ...<<<
<<


Und was bitte wird passieren ?

richy
17.08.07, 13:28
>>>Es ist nur "eine Frage der Zeit" wie lange die "Relativisten"
Leichtgläubige noch an die Nase herumführen können ...<<<
<<
Und was bitte wird passieren ?


Das ueberlegt sich abra gerade.
Und wann er die Antwort liefert, ist nur eine Frage der Zeit :D

abracadabra
17.08.07, 13:38
>>>Es ist nur "eine Frage der Zeit" wie lange die "Relativisten" Leichtgläubige noch an die Nase herumführen können ...<<<
<<
Und was bitte wird passieren ?
Die "Relativisten" werden Leichtgläubige nicht mehr an die Nase herumführen können !
(das wird bitte passieren!)
:mad:

JGC
17.08.07, 14:40
Zum guten Teil aber auch einfach falsch ist, z.B.



Die QED basiert auf der Speziellen Relativität; deshalb wird eine korrekte QED-Rechnung niemals eine Signalgeschwindigkeit > c ergeben.

Ich schätze, sie haben die Gruppengeschwindigkeit gemessen und mit der Signalgeschwindigkeit verwechselt.

Hoffen wir mal auf einen kritischen Referee; mein Eindruck ist, dass das Papier ziemlich "daneben" ist.

Uli

Hi Uli...


WAS beschreibt denn nun die QED denn so toll..?

Wie eben die mikroksmischen Geschehen nach rein mechanischen Gesetztmässigkeiten abgehandelt werden können..

Und?

WAS beschreibt die ART..

Sie beschreibt deren jeweiligen wellenenergetischen Erscheinungsweisen, die wir mit "nur" Lichtgeschwindigkeit zu fassen kriegen.. (In Form all der elektromagnetischen Vorgänge und deren jeweilig möglichen Interferenzen oder sonstigen Wechselwirkungs-Erscheinungen..

Noch nie auf den Gedanken gekommen, das Grupppengeschwindigkeit und die Signalgeschwindigkeit nur 2 unterschiedlich in Erscheinung tretende Wirkweisen ein und dem selben Vorgangs sind, die eigentlich niemals getrennt voneinander betrachtet werden dürften, da sie im Grunde "EINS" sind..?

Die transversale Energieausbreitung und deren daraus jeweils aus ihren Summe gebildeten longitudinalen Dichtewellenausbreitung der Gravitation,(statischer Ladungsdruck) welche insgesamt betrachtet erst dem Licht seine dualistische Erscheinungsweise möglich macht...

Beide Theorien sind also durchaus als korrekt zu betrachten...

Nur das diese beide eigentlich in einer Art gegenseitigem Gleichgewichtshebel-Verhältnis zueinander funktionieren..

(Wie eine Kolbenfunktion eines Pleulantriebs, welches seine "Momentleistung" auch aus der Hebelübersetzung vom Rotationsquerschnitt zum Abstand der Wellenachse des Antriebs bezieht..)


Bei langsamen Geschwindigkeiten treffen also vom Prinzip her 98% der physikalischen Regeln der ART zu während nur 2% der quantenmechanischen Prinzipien greifen, und bei hochrelativistischen Geschwindigkeiten treten zu 98% die der QED in Kraft und nur noch 2 % der Gesetze der ART....

es sind immer beide Prinzipien gleichzeitig wirksam!!!

Nur die relativ zueinander angetroffene Geschwindigkeit legt fest auf welche Art und Weise denn nun ein Geschehen uns visuell und messtechnisch vorgeführt wird...

Das bedeutet, es geschieht also im Grunde genommen überall das Selbe, egal wo du hinkuckst, ob im großen oder kleinen, ob schnell oder langsam, ob vorwärz oder rückwärz.....

Nur siehst du dieses "Ein und das Selbe" jedesmal etwas anders, weil jedes Geschehen in seiner eigenen Raumzeit von statten geht, welches jedem Geschehen sein eigenes "Erscheinungsmuster" aufprägt und uns daher erst die Vielfalt im Universum repräsentiert...
(wie die 3 Grundfarben der Fensehmatrix, die durch ihr Zusammenspiel ihrer jeweiligen Farbwerte und deren jeweiligen, zugehörigen Helligkeitsveränderungen, uns praktisch 50 mal/s ein Bild auf die Mattscheibe flimmert, welche wir als eine Sekunde bewegten Film wahrnehmen können.....





Ich weiss, es ist im ersten Moment eines der enttäuschendsten Erlebnisse, wenn man feststellt, daß das eigene "materielle" Dasein im Grunde genommen nur ein 5D-Film mit Gravitationsstereo und 12kanal-Feeling Ausstattung darstellt und sich im selben Moment die Frage stellt ...

"Was?? Soll das wirklich alles sein??"

Aber nach einer Weile merkt man, das diese "niederschlagende" Erkenntnis einem eine völlig neue Lebens- Perspektive gibt..

Du siehst dich und dein eigenes Leben in einem neuen Licht...

Du musst nicht mehr das tun, was dir deine Prägungen oder deine Erziehung dir vorschreiben, wie du zu sein, sehen sollst, zu denken, zu fühlen und zu handeln hast..

Du kannst ab diesem Moment das erste Mal wirklich selbst dich sehen und deine Wirklichkeit erkennen... du kannst plötzlich frei entscheiden, was du wirklich willst und musst niemandem mehr beweissen, was du z.B. drauf hast, wie toll du bist, wieviel du verdienst, welche Position du in der Gesellschaft inne hast oder all dem Kram..

Dieses Wissen darum würde aller Welt ein neues Verständnis von sich selber Ermöglichen und wir würden uns auf einmal auf eine neue Art und Weise sehen können...

Einem Ausweg gleich zeigt das neu entzündete Licht der Erkenntnis uns den zukünftigen Weg aus dem Labyrint der dunklen Gegenwart...


Na gut, sorry das ich abschweifte..

JGC

Uli
17.08.07, 16:00
Hi Uli...


WAS beschreibt denn nun die QED denn so toll..?



z.B. auf 11 Stellen genau das anomale magnetischen Moments des Elektrons etc., Lamb-Shift, Casimir-Effekt etc.. Sie ist insgesamt die Quantentheorie der elektromagnetischen Wechselwirkung.


Wie eben die mikroksmischen Geschehen nach rein mechanischen Gesetztmässigkeiten abgehandelt werden können..



Wie kommst du auf "Mechanik" ?
Damit liegst du ganz daneben. Es ist eine Quantenfeldtheorie, die unglaublich präzise Vorhersagen ermöglicht - die genaueste Theorie, die wir haben. Aber um das beurteilen zu können, muss man sich für Zahlen interessieren - Messergebnisse mit Vorhersagen vergleichen. Eine Theorie ist eben _nicht_ eine Menge schöner Worte; nein es geht um quantitativ korrekte Beschreibung der Empirik.

"Physics, that's a number (Feynman)"



Und?



Nichts und; das war es erst einmal.



WAS beschreibt die ART..

Sie beschreibt deren jeweiligen wellenenergetischen Erscheinungsweisen, die wir mit "nur" Lichtgeschwindigkeit zu fassen kriegen.. (In Form all der elektromagnetischen Vorgänge und deren jeweilig möglichen Interferenzen oder sonstigen Wechselwirkungs-Erscheinungen..


Nein; sie ist die Theorie der Gravitation; für elektromagnetische Vorgänge ist Maxwells Elektrodynamik bzw. ihre quantiserte Version, die QED, zuständig.



Noch nie auf den Gedanken gekommen, das Grupppengeschwindigkeit und die Signalgeschwindigkeit nur 2 unterschiedlich in Erscheinung tretende Wirkweisen ein und dem selben Vorgangs sind, die eigentlich niemals getrennt voneinander betrachtet werden dürften, da sie im Grunde "EINS" sind..?



Da fängt der Schwachsinn wieder an: alles ist eins; es gibt keine Unterschiede; wir sind schon im Nirvana.

NEIN: Gruppen- und Signalgeschwindigkeit sind im Falle anomaler Dispersion _unterschiedliche_ Zahlen. Sie sind nicht EINS, vielleicht nachdem wir gestorben sind.



Die transversale Energieausbreitung und deren daraus jeweils aus ihren Summe gebildeten longitudinalen Dichtewellenausbreitung der Gravitation,(statischer Ladungsdruck) welche insgesamt betrachtet erst dem Licht seine dualistische Erscheinungsweise möglich macht...



Gravitation basiert auf Anziehung und nicht auf Druck. Lies mal Newton. Alles andere ist derzeit pure und schwach begründete Spekulation.



Beide Theorien sind also durchaus als korrekt zu betrachten...



Ja sicher; die QED und die ART sind für die Bereiche, in denen sie Gültigkeit haben, sicherlich korrekt. Nach allem, was wir wissen.

Na und ...
Was hat das mit meiner Kritik an dem genannten Papier zu tun ?

Ich fürchte, ich kann dir mal wieder nicht folgen. Habe noch nicht deinen Stand der Erleuchtung erreicht. :)

Gruss, Uli

Uli
17.08.07, 16:10
z.B. auf 11 Stellen genau das anomale magnetischen Moments des Elektrons etc., Lamb-Shift, Casimir-Effekt etc.. Sie ist insgesamt die Quantentheorie der elektromagnetischen Wechselwirkung.



Wie kommst du auf "Mechanik" ?
Damit liegst du ganz daneben. Es ist eine Quantenfeldtheorie, die unglaublich präzise Vorhersagen ermöglicht - die genaueste Theorie, die wir haben. Aber um das beurteilen zu können, muss man sich für Zahlen interessieren - Messergebnisse mit Vorhersagen vergleichen. Eine Theorie ist eben _nicht_ eine Menge schöner Worte; nein es geht um quantitativ korrekte Beschreibung der Empirik.

"Physics, that's a number (Feynman)"



Nichts und; das war es erst einmal.



Nein; sie ist die Theorie der Gravitation; für elektromagnetische Vorgänge ist Maxwells Elektrodynamik bzw. ihre quantiserte Version, die QED, zuständig.



Da fängt der Schwachsinn wieder an: alles ist eins; es gibt keine Unterschiede; wir sind schon im Nirvana.

NEIN: Gruppen- und Signalgeschwindigkeit sind im Falle anomaler Dispersion _unterschiedliche_ Zahlen. Sie sind nicht EINS, vielleicht nachdem wir gestorben sind.



Gravitation basiert auf Anziehung und nicht auf Druck. Lies mal Newton. Alles andere ist derzeit pure und schwach begründete Spekulation.



Ja sicher; die QED und die ART sind für die Bereiche, in denen sie Gültigkeit haben, sicherlich korrekt. Nach allem, was wir wissen.

Na und ...
Was hat das mit meiner Kritik an dem genannten Papier zu tun ?

Ich fürchte, ich kann dir mal wieder nicht folgen. Habe noch nicht deinen Stand der Erleuchtung erreicht. :)

Gruss, Uli



====

Nachtrag:

@JGC,

sorry, meine etwas impulsive Antwort ist nicht bös gemeint. Du bist mir ja gar nicht unsympathisch, aber du gehst mir manchmal halt "auf den Sack" mit deiner Art.

Ich habe ja auch schon mal einen Joint geraucht und früher auch mal Mantra-Yoga gemacht. Bin ja auch fast ein ehemaliger Hippie; aber "persöliches Wachstum, Bewusstseinserweiterung, Selbsterfahrung" oder wie immer du es nennen willst, hat doch beim besten Willen in der Physik wirklich nichts zu suchen.

Gruss, Uli

JGC
17.08.07, 19:20
Ok.ok...

Hab die theorien ein bischen werfexelt...

Du weisst aber wie ich das gemeint habe...

Stell dir einfach mal vor, du bist einmal der Beobachter eines Vorgangs und einmal bist du der Vorgang selbst..

Du erlebst also einmal eine "Innenansicht" und einmal eine "Aussenansicht" ein und des selben Geschehens..

Und natürlich ihre entsprechend beobachtbaren jeweiligen Erscheinungs-Wirkweisen..


PS:

ich hab hier mal ein Beispiel..

die Animation zeigt im Abstand von je 10 Sek. drei "Innenansichten" "Gravitationsgeometien" (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/grav-geometrien.gif)

und das einzelne Bild die Aussenansicht.. "Aussenansicht" (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/von_aussen.jpg)

In diesem Falle ist der Ereignishorizont des Punktes, wo das Licht den Raum nicht mehr verlassen kann eben würfelförmig statt kugelförmig..

Das zeig ich auch noch..

PS1:

Hier siehst du eine "Innenansicht" innerhalb eines kugelförmigen "Ereignishorizontes" Und da dieser ja für Licht nicht durchlässig ist, funktioniert er im Prinzip wie eine verspiegelte Hohlkugel..

grav-geometrien1 im Kugelhorizont (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/grav-geometrien1.gif)

Von "Aussen" betrachtet(Kugel ist in dem Falle transparent geschaltet) Aussen-1 (http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu-1/von_aussen1.jpg)

Man kann also erkennen, das die fraktale Selbstwiederholung eigentlich ein "Reflektionsproblem" ist, welches sich immer dann einstellt, wenn eine Funktion mit sich selbst in eine interaktive Rückkopplung treten kann, was ja im Grunde das Sinnbild einer Rekursion darstellt..

JGC

Jogi
18.08.07, 20:50
Hallo zusammen!

Nur weil grade nicht so viel los ist:

Ich hab' jetzt drei erfolglose Versuche hinter mir, nochmal was zur Gruppengeschwindigkeit zu schreiben.

Beim Ersten wurde ich dauernd gestört, hab' deshalb abgebrochen.

Beim Zweiten ist mir mitten im Text der Browser abgekackt.

Beim Dritten hab ich mich in meinem eigenen Geschreibsel derartig verheddert, dass ich's endgültig aufgegeben habe.

Schade.

Dabei hatte ich so einen guten Ansatz:

Beispiel für eine Gruppengeschwindigkeit:

La Ola im Stadion.

Ich mach hier jetzt erst mal nicht weiter, sonst endet's wieder im Desaster.

Mag jemand den Faden aufnehmen?


Gruß Jogi

JGC
19.08.07, 11:35
Hi Jogi...


Tröste dich, das geht mir öfters so, weil ich manchesmal auch 2 Std. über einem Beitrag hock..

(Und dann, wenn ich glaube, was wirklich wichtiges von mir zu geben,(kompliziert und detailreich) dann stürzt spätestens beim "Absenden" Knopf drücken auch noch meine Maschine ab...

Aber zum Thema..

Was wolltest du andeuten?..

Das Phänomän, das sich bei einer Welle eigentlich gar nix bewegt?? (sondern höchstens die Leute senkrecht zur "Bewegungserscheinung" der Welle eben aufstehen und die Hände hoch halten??

Genau das ist nämlich der springende Punkt!!!

Eine Welle stellt eigentlich nur eine Kette von "zeitlichen" Frames dar, die eben nur von Frame zu Frame(von Augenblick zu Augenblick) deren jeweiligen Veränderungen anzeigt!(wie die Stäbchenzellen des Auges, wo nur auf schnelle Bewegungen reagieren und nicht farbsehen können

Bewegt sich denn deine Mattscheibe auch nur um einen Millimeter, wenn du darin das Rennen um den Preis von Monaco betrachtest??

DAS meinte ich, wenn ich immer wieder davon redete, daß das Vakuum bei exakt LG eigentlich eine statische Eigenschaft gegenüber der EM-Ausbreitung aufweist,(quasi "fest" ist) und innerhalb dessen sich darin ständig fortlaufend ein "Jetztzeit"-Moment mit dem nächsten abwechselt und wir nur die jeweiligen Veränderungen darin registrieren...


Wellenerscheinungen entstehen also im Grunde genommen erst durch die grundsätzlich bei "ÜLG" stattfindenden, schnellwechselnden Gravitations-Interferenzen/ Spannungszuständen (ich meine also den Linearzustand einer Übertragung, der vielleicht trotzdem nur LG schnell ist, aber gegenüber der frequenzmodulierten EM-Ausbreitung eben einen viel kürzeren Weg zurücklegt, und daher zu den unterschiedlichen Geschwindigkeitsaspekten(Laufzeitunterschiede) innerhalb des betrachteten Gesamtimpulses führt..

War es so was in der Richtung?

Ein Beispiel:

Ein neu verlegtes Übersee-Kabel aus Kupfer muss zuerst mal seinen inneren Dämpfungsfaktor überwinden,(was Stunden dauert) bevor es in der Lage ist, überhaupt ein messbares Signal auf der anderen Seite der Leitung zu produzieren..

Dies ist zwar nur ein einmaliger Vorgang, zeigt aber auf, wie sehr eine Leitungsübertragung davon abhängig ist, wieviel Zeit zur erstmaligen Signalübertragung verstreicht, bis das gesamte Kabel eine gleichmässig verteilte Spannungs-Kapazität aufweist..

Ist das Kabel mal im Betrieb, dann ergeben sich auch keine weiteren Verzögerungen mehr und die Signale kommen auch tatsächlich dann mit LG auf der anderen Seite an.

So zumindest hab ich das mal in einem alten Elektrotechnikbuch gelesen...


JGC

abracadabra
19.08.07, 12:45
(Und dann, wenn ich glaube, was wirklich wichtiges von mir zu geben,(kompliziert und detailreich) dann stürzt spätestens beim "Absenden" Knopf drücken auch noch meine Maschine ab...

Verwechsle nicht "kompliziert und detailreich" mit "wirklich wichtiges"!
Sonst "stürzt" dein Gehirn "ab"!
;)

Ist das Kabel mal im Betrieb, dann ergeben sich auch keine weiteren Verzögerungen mehr und die Signale kommen auch tatsächlich dann mit LG auf der anderen Seite an.

So, also bei dir ist elektrischer Strom, "Telefonsignal" lichtschnell ... LG ist unabhängig vom Material ... Licht kann sich auch durch Kupfer fortpflanzen ... u.s.w.
:rolleyes:

JGC
19.08.07, 16:12
So, also bei dir ist elektrischer Strom, "Telefonsignal" lichtschnell ... LG ist unabhängig vom Material ... Licht kann sich auch durch Kupfer fortpflanzen ... u.s.w.
:rolleyes:

Kapierst du nicht?

Ein EM-Signal ist und bleibt immer ein EM-Signal...

Es wird nur duch unser Zutun in diejenigen Frequenzbereiche und entsprechende Schwingungsmodis(longitudinal/transversal) umtransformiert, die wir brauchen, damit Licht auch durch einen Draht geleitet werden kann..

Dein Radio oder dein Stereo macht es doch nicht anders...

JGC

abracadabra
19.08.07, 17:04
Dein Radio oder dein Stereo macht es doch nicht anders...

Radiowellen pflanzen sich auch nicht NUR durch Drähte UND AUCH DADURCH NOCH LICHTSCHNELL !!!
:eek:

Jogi
19.08.07, 18:13
Hi JGC!


Was wolltest du andeuten?..

Das Phänomän, das sich bei einer Welle eigentlich gar nix bewegt?? (sondern höchstens die Leute senkrecht zur "Bewegungserscheinung" der Welle eben aufstehen und die Hände hoch halten??
Richtig.
Das ist das erste, was man kapieren muß, wenn es um nichtphysikalische Geschwindigkeit (Gruppengeschwindigkeit) geht.

Eine Welle stellt eigentlich nur eine Kette von "zeitlichen" Frames dar, die eben nur von Frame zu Frame(von Augenblick zu Augenblick) deren jeweiligen Veränderungen anzeigt!
So ähnlich.

DAS meinte ich, wenn ich immer wieder davon redete, daß das Vakuum bei exakt LG eigentlich eine statische Eigenschaft gegenüber der EM-Ausbreitung aufweist,(quasi "fest" ist) und innerhalb dessen sich darin ständig fortlaufend ein "Jetztzeit"-Moment mit dem nächsten abwechselt und wir nur die jeweiligen Veränderungen darin registrieren...
Und ich meine, dass "Das Vakuum" nichts statisches enthält.
Sonst müsste man ein "Raumgitter" postulieren und das halte ich für Käse.

Zurück ins Stadion:

Was meinst du, wie schnell kann man La Ola mit ein wenig Übung machen?
Kriegt die Welle eine Rundenzeit von 4 sec. hin?

Und wenn wir die Leute eine kleinere Bewegung machen lassen, also die Amplitudenhöhe verringern?

Lass doch die Leute nur jeweils einen Finger wenige cm auf- und ab schnellen.
Was meinst du, wie schnell die Welle werden kann?

Wenn die Rundenzeit unter 0,4 sec. geht, ist die Welle überschallschnell.
Hört man dann einen Überschall-Knall?

Natürlich nicht.

Weil sich kein physikalisches Objekt mit Überschall bewegt hat.

Soweit klar?


Gruß Jogi

JGC
19.08.07, 18:27
Hi..

Und ich meine, dass "Das Vakuum" nichts statisches enthält.
Sonst müsste man ein "Raumgitter" postulieren und das halte ich für Käse.


Genau das halte ich eben nicht für "Käse"

Warum sag ich denn immer, das dieses "Vakuum" in meinen Augen ein substanzieller Stoff ist, der nur so dicht aneinander gepackt ist, das sich keine Leerräume dazwischen befinden...

Und deshalb auch das von mir vorgeschlagene Experiment mit der Plexiglaskiste und den darin jeweils einmal ebeneinander und aufeinander angeordneten halb aufgeblasenen Luftballons und einmal so angeordnet, das sie "inneinander"(Lücke auf Lücke) angeordnet sind..

Wenn dann die Kiste evakuiert wird, dann sieht man doch eindeutig, wie die ursprünglich runden ballone sich aufblähen und entsprechend zu kubischen oder hexagonalen Flächengeometrien anordnen...

Durch den Verlust des Aussendrucks(weil innerhalb des Mediums Vakuum kein Leerraum mehr existiert) wird doch erst eine Geometrisierung des Vakuums erreicht...


JGC

Jogi
20.08.07, 01:14
Lasst uns beim Thema bleiben.

Gruppengeschwindigkeit und anomale Dispersion.

Nehmen wir für unser Beispiel mal an, die Schallgeschwindigkeit sei das Maß aller Dinge.


Und wenn wir die Leute eine kleinere Bewegung machen lassen, also die Amplitudenhöhe verringern?
...die Welle also in einen "Tunnel" zwingen.

Lass doch die Leute nur jeweils einen Finger wenige cm auf- und ab schnellen.

Das kann man auf die Spitze treiben, indem man die auf- ab- Bewegung immer weiter minimiert,
irgendwann unterschreitet man die Grenze zur anomalen Dispersion, und dann passiert folgendes:

Wenn die Rundenzeit unter 0,4 sec. geht, ist die Welle überschallschnell.
...Aber... wir sagten doch...äh... nichts kann schneller sein als der Schall!?

Was ist passiert?

Wir haben immer nur den auf- und abschnellenden Finger gesehen.
Wie er sich mit rasender Geschwindigkeit durch das Stadionoval bewegt hat.

Hä???

Hat er doch gar nicht!

Eben.

Wir wissen das, weil wir wissen wie La Ola funktioniert.

Wie ein Photon funktioniert, weiss aber niemand.

Dennoch kann man die Welle, die es transportiert, messen.

Und wenn man die Welle(La Ola) mit dem Photon als Objekt(Reihe der auf- und abschnellenden Finger) verwechselt,
dann unterliegt man dem Trugschluss, dass es überlichtschnelle Photonen gibt.



Gruß Jogi

JGC
20.08.07, 09:08
Wieso...

Mach es dir doch selbst nicht schwerer....

Wenn die Amplitude zusammenfällt, was bleibt denn dann noch übrig?

Die "Spannung" der Zuschauer, die eben nicht mehr hoch genug ist, sie eine "La-Ola" machen zu lassen.. (die "Gravitationsspannung")

Aber trotzdem sind die Zuschauer noch alle da...

Erst wenn der hiesige Fussballstar das Tor schiesst oder die Lieblingsband auf einem Konzert den fetten Hit spielt.. dann springen sie auf..(hab es im Münchner Olympiastadion bei Bon Jovy live 2004 erlebt)

(Man könnte, wenn genau in der Mitte vom Stadion ein "Komandobildschirm" wäre, diese La-Ola Frequenz bestimmt unter 0,4 Sek bringen(würde jeder einen über Funk verbundenen Kopfhörer aufsetzen, dann wären theoretisch noch schnellere Zeiten möglich)


Siehst du die Zusammenhänge nicht?

Aus der Wellenübertragung wird einfach wieder eine statische "Übertragung"(die Erwartungshaltung des "gespannten" Puplikums(die Vorspannung/das vorhandene Grav-Potential, welches entscheidet, ab wann die Menschen aufspringen und La-Ola machen)

Erwartungshaltung/Gleichspannung = Linearzustand der energetischen Ladung

Handlungsgeschehen/Wechselspannung = Wellenzustand der energetischen Ladung..

JGC

JGC
20.08.07, 11:37
Radiowellen pflanzen sich auch nicht NUR durch Drähte UND AUCH DADURCH NOCH LICHTSCHNELL !!!
:eek:



Dann lese dir nochmal den Tread Photonisches (http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=21) durch..

Dann weisst du wie ich das mit der Ausbreitung der Wellen sehe...

Jede Welle ist immer ein Ausschnitt aus einer vom jeweiligen Ursprungsort erzeugten Kugelwellenfront!

Die breitet sich immer durch das Vakuum aus und nur entsprechend der "dazwischengeschalteten" Masse werden bestimmte Frequenzbereiche ausgefiltert, weil eben jedes Element oder deren Verbindungen wie ein EM-und Grav-Filter wirkt, welches die gesamte Bandbreite der energetischen Ausbreitung eben auf einen bestimmten Bereich eingrenzt. so das durch ein Kupferkabel eben nur elektrische Spannungen fliessen können wärend durch ein Glasfaserkabel nur "optische" Spannungen fliessen können, wärend durch das Vakuum alle Arten von Spannungen einschliesslich der Gravitation fliessen können...

Hydraulisch pneumatische Systeme z. B. können unter den jeweilig entsprechend geschaffenen Vorraussetzungen Strom, Magnetismus, Druck und Licht übertragen.... Es kommt immer auf die momentan geschaffenen oder vorgefundenen Vorraussetzungen an, wie die Übertragung vonstatten geht und wir wir sie beobachten bzw. nutzen können

JGC

Jogi
20.08.07, 12:22
Hi JGC!

Ich fange langsam an zu kapieren, wo unser Problem liegt:

Du meinst oft das Richtige, benutzt aber die falschen Begriffe.



Wenn die Amplitude zusammenfällt, was bleibt denn dann noch übrig?
Der lineare Impuls.
Der ist aber auch vorher schon da.
Die Amplitudenhöhe darf niemals null werden, sonst müsste die Welle unendlich schnell sein.
Und damit kann man nicht umgehen.


Die "Spannung" der Zuschauer, die eben nicht mehr hoch genug ist, sie eine "La-Ola" machen zu lassen.. (die "Gravitationsspannung")
Du stellst dir das so vor, dass die Welle in den linearen Impuls übergehen kann.
Ich unterscheide strikt zwischen diesen beiden Dingen.
Der lineare Impuls wird niemals >c, die Welle kann jede Geschwindigkeit außer unendlich annehmen.
Aber nur auf dem einzelnen Photon (oder auch Phonon(?) ), dessen Länge begrenzt ist.
Deshalb funktioniert das superluminare Tunneln auch nur bis zu einer gewissen Streckenlänge.
Dass diese Strecke durchaus makroskopische Dimensionen annehmen kann, ist schon verblüffend, lässt es doch auf eine ebenfalls makroskopische Länge des Photons schliessen.
Allerdings reicht es auch, wenn das entsprechende Photon wesentlich kürzer als die durchtunnelte Strecke ist.
Es muss nur das erste Prisma in dem Moment verlassen, wenn seine Welle hinten ist, und das zweite Prisma erreichen, wenn die Welle vorne ist.
Auch dann hat die Welle die Strecke mit mehr als c zurückgelegt.

Wird die Strecke länger, läuft die Welle auf dem Photon wieder nach hinten.
Wird das Photon erst dann detektiert, misst man wieder c.


(Man könnte, wenn genau in der Mitte vom Stadion ein "Komandobildschirm" wäre, diese La-Ola Frequenz bestimmt unter 0,4 Sek bringen(würde jeder einen über Funk verbundenen Kopfhörer aufsetzen, dann wären theoretisch noch schnellere Zeiten möglich)
Richtig.
Nur v=unendlich geht nicht.


Siehst du die Zusammenhänge nicht?

Aus der Wellenübertragung wird einfach wieder eine statische "Übertragung"(die Erwartungshaltung des "gespannten" Puplikums(die Vorspannung/das vorhandene Grav-Potential, welches entscheidet, ab wann die Menschen aufspringen und La-Ola machen)

Erwartungshaltung/Gleichspannung = Linearzustand der energetischen Ladung

Handlungsgeschehen/Wechselspannung = Wellenzustand der energetischen Ladung..
Ich denke schon, dass ich die Zusammenhänge sehe, aber ich bin nicht damit einverstanden, dass der lineare Impuls eine andere Form der Welle darstellt.

Um mal deine Worte zu gebrauchen:
Longitudonal und transversal sind zwei paar Stiefel, auch wenn sie zwei Seiten der selben Medallie sind.

Gruß Jogi

JGC
20.08.07, 15:02
Hi JGC!

Ich fange langsam an zu kapieren, wo unser Problem liegt:

Du meinst oft das Richtige, benutzt aber die falschen Begriffe.


Der lineare Impuls.
Der ist aber auch vorher schon da.
Die Amplitudenhöhe darf niemals null werden, sonst müsste die Welle unendlich schnell sein.
Und damit kann man nicht umgehen.


Das ist das hüpfende Komma..

Das leere Vakuum ist meiner Ansicht nach einfach Masse in seinem linearen Stringzustand, das sich uns als transparentes, energiegefülltes Etwas äussert..

Das schon darin vorhandene Gravitationspotential, (Druckpotential des Vakuums)aus der die Energie der stetig wirksamen Masse-Beschleunigung stammt..



Du stellst dir das so vor, dass die Welle in den linearen Impuls übergehen kann.
Ich unterscheide strikt zwischen diesen beiden Dingen.
Der lineare Impuls wird niemals >c, die Welle kann jede Geschwindigkeit außer unendlich annehmen.
Aber nur auf dem einzelnen Photon (oder auch Phonon(?) ), dessen Länge begrenzt ist.
Deshalb funktioniert das superluminare Tunneln auch nur bis zu einer gewissen Streckenlänge.
Dass diese Strecke durchaus makroskopische Dimensionen annehmen kann, ist schon verblüffend, lässt es doch auf eine ebenfalls makroskopische Länge des Photons schliessen.
Allerdings reicht es auch, wenn das entsprechende Photon wesentlich kürzer als die durchtunnelte Strecke ist.
Es muss nur das erste Prisma in dem Moment verlassen, wenn seine Welle hinten ist, und das zweite Prisma erreichen, wenn die Welle vorne ist.
Auch dann hat die Welle die Strecke mit mehr als c zurückgelegt.

Wird die Strecke länger, läuft die Welle auf dem Photon wieder nach hinten.
Wird das Photon erst dann detektiert, misst man wieder c.


Richtig.
Nur v=unendlich geht nicht.



Ich denke schon, dass ich die Zusammenhänge sehe, aber ich bin nicht damit einverstanden, dass der lineare Impuls eine andere Form der Welle darstellt.

Um mal deine Worte zu gebrauchen:
Longitudonal und transversal sind zwei paar Stiefel, auch wenn sie zwei Seiten der selben Medallie sind.

Gruß Jogi


Naja, über das eine oder andere könnte man sicher noch diskutieren, doch momentan wüsste ich jetzt auch nichts dazu zu sagen..

Zumindest eines..

Die schwingende Impulsübertragung gegenüber der linearen Impulsübertragung wäre vom Prinzip her in etwa so wie ein Wechselstrom(die Information), der sich langsam in ein Gleichstrom -Signal(dem Informations-Träger) verwandelt.(Wer von euch ist elektrisch bewandert und kann mir sagen, in welchen Fällen so was geschieht.. Ich hab mal was von Wandlern gelesen kann mich aber nicht mehr daran erinnern in welchem Zusammenhang)

Gravitation breitet sich auch nicht unendlich schnell aus, aber immerhin so schnell, das die vorhandenen Gravitationsgleichgewichte im Universum keine extravaganten Störungen erleiden, nur weil wieder mal grade eine Sonne vor Freude explodiert ist

Und das ist auf jeden Fall schneller als die mit Licht vermessene LG, da diese ja eine Frequenz besitzt... Man müsste quasi einen "Gravitationslaser" zur Messung benutzen, dann käme man der Sache sicher näher.. (wäre das so in etwa wie ein Gleichstromsignal mit einer ungeheuer hohen Spannung??)

JGC

abracadabra
20.08.07, 17:00
JGC,

Radiowellen pflanzen sich nicht durch Drähte fort !

KEINE WELLE PFLANZT SICH DURCH DRÄHTE LICHTSCHNELL !!!

:eek:

JGC
20.08.07, 19:10
Hast du mich überhaupt verstanden??

Selbst in jedem Leiter fliest die Energie durch dessen Vakuum, das zwischen den Atomen herrscht!! Nur werden sie unter bestimmten strukturellen Umständen des Leiters abgelenkt, ausgeblendet und bis ganz unterbrochen, was sich in der jeweiligen Leitfähigkeit eines entsprechenden Materials äussert

Ich redete davon, das jede Masse auf seine Art als Filter wirkt und aus dem Gesamtspekrtum einer energetischen Emission nur den Teil durch den Leiter "fliessen" lässt, der mit dem Material des Leiters wechselwirken kann..

Im Photonentread versuchte ich zu erklären, das ein photonisches Ereignis einem Wachstumsprozess wärend der Ausbreitung unterworfen ist(Kugelwellenzone rund um den Erregerort) und es in Millionen von Lichtjahren vom Erregerort entfernt schon solche Ausmaße erreicht hat, das seine Energieemissionen in den Langwellenbereich verschoben werden..

Oder glaubst du tatsächlich,das ein einzelnes Atom eine Radiowelle mit einer Wellenlänge von 1000 Km ausstrahlen kann?

Dazu müsste das Atom in einer periodischen Bewegung ständig einem Leiter entlang rauf und runter sausen wie in einer Sendeantenne und das kann nur dort geschehen, wo großräumig die entsprechenden Bedingungen herrschen oder du müsstest eine riesige Antenne installieren um solche Photonen zu erzeugen..

Im weltraum entstehen längstwellige Radiowellen meist durch Überlagerungen von kürzerfrequentigen Radiowellen,(in den Jetwolken von Quasaren usw.) die entsprechend auf Grund ihrer Lauflänge und Entfernung zu uns unterwegs gemeinsame Resonanzknoten ausbilden und dabei selbst zum Strahler werden..

Wie ein Stein, der auf das Wasser schlägt, so wandert die Wellenfront immer mit flacher werdendem Radius und länger gezogener Amplitude durch das Vakuum weiter und erzeugt so automatisch eine entsprechende "Rotverschiebung"

Oder wenn ich schon beim Beispiel Welle bin, dann seh dir mal die Wellen auf den Meer an...

Es reicht, wenn ein stetiger, gleichmässiger Wind von 50-60 Kmh weht, und die Wellen können durch Aufschaukeln u.U. bis zu 10 Meter hoch werden... Es gibt auf dem Meer sogenannte Kavenzmänner, die ganz überraschend bei ruhiger, leichter See plötzlich ganze Schiffe schwer beschädigen oder gar versenken können, so wie erst in der letzten Zeit mehrmals in den Medien berichtet wurde.. Solche Wellen werden bis zu 35 Meter hoch

Das was also bei uns an EM-Wellen ankommt, das hat also im Grunde nichts mehr mit dem zu tun, wie und in welcher Form bzw. mit welcher Frequenz sie losgeschickt wurden!!

Das sind alles spekulative Messungen, die eigentlich erst dann der Wahrheit entsprechen würden, wenn man mit einem Raumschiff zum tatsächlichen Erzeugerort fliegen könnten, und dann kann es passieren, das wir dort vor Ort gar nicht bestimmen können, woher die Strahlung wirklich kommt weil die einzelnen Ereignisse, die uns aus der Ferne das Wellengeschehen zeigen, plötzlich zu einem diffusen Geschehen werden lässt, welches uns schon mal gar nichts mehr zeigen kann weil wir viel zu dicht dran sind am Ort des Ereignisses..

JGC

abracadabra
20.08.07, 19:15
JGC,

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