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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Formel für reines Beobachten?


Eni
04.09.11, 17:07
Hi, ich hab da mal ne sehr eigenartige Frage:
Gibts für die reine Beobachtung, also sozusagen für das reine Beobachten ohne zu Urteilen oder Messen eine art Formel?

amc
04.09.11, 18:29
Hi, ich hab da mal ne sehr eigenartige Frage:
Gibts für die reine Beobachtung, also sozusagen für das reine Beobachten ohne zu Urteilen oder Messen eine art Formel?

Beobachten geht nicht ohne etwas (Information/ z.B. EM-Welle) auszutauschen. In der Quantenmechanik ist eine Beobachtung daher immer mit einer Messung gleichzusetzen. Diese Messung greift aber auch immer in den Zustand des beobachteten Objektes ein. Man kann sogar sagen, Objekte besitzen keine Eigenschaften, zumindest keine konkreten, bis man sie misst.

Das Ding an sich scheint es nicht zu geben, nur durch die Wechselwirkungen und Beziehungen nimmt unsere Welt Gestalt an.

Eni
04.09.11, 18:53
Gut, dann müsste es aber so sein, das Quanten die sich durch den Zweispaltexperiment die durch Lichtstössen auf ein Dedektor zeigen-(ohne Messung unsererseits) sich selbst bemessen, oder?
Und diese selbstmessung, durch die Anwesenheit von anderen Dingen im selben Raum-(Raumzeit) bestimmt wird. Oder?

Das ist so meine neue Theorie. Die auch ein rausfinden der art der Messungen der Quanten zueinander erklären könnte. Und wo man auch unter Umständen herausfinden könnte durch welche Raum-(Raumzeit) einflüsse (also welche genau), der Abstand der Quanten zueinander bestimmt.

SCR
05.09.11, 07:41
Das Ding an sich scheint es nicht zu geben, nur durch die Wechselwirkungen und Beziehungen nimmt unsere Welt Gestalt an.
Wohl formuliert, amc.
Die Zuerkennung der physikalische Existenz eines Dings setzt seine Wahrnehmbarkeit durch andere Objekte voraus (wobei Wahrnehmung = Wechselwirkung).

amc
05.09.11, 12:42
Gut, dann müsste es aber so sein, das Quanten die sich durch den Zweispaltexperiment die durch Lichtstössen auf ein Dedektor zeigen-(ohne Messung unsererseits) sich selbst bemessen, oder?
Und diese selbstmessung, durch die Anwesenheit von anderen Dingen im selben Raum-(Raumzeit) bestimmt wird. Oder?

Es ist zwar keine Selbstmessung, so etwas gibt es nicht, aber in der Tat handelt es sich beim Auftreffen der Teilchen auf den Detektorschirm um eine Wechselwirkung (Messung). Der Begriff Messung ist in der Quantenphysik missverständlich. Entscheidend ist, bei allem was man bisher weiß, eben nicht der geistige Akt des Messens bzw. des Beurteilens, sondern der wechselseitige Austausch von Information/Kräften zwischen den Dingen, eben Wechselwirkungen. Darum ist der Mond auch da, wenn ich nicht hinschaue, und mein morgendlicher Kaffe bereits heiß, bevor ich mir die Lippen an ihm verbrenne. :)

Das ist so meine neue Theorie. Die auch ein rausfinden der art der Messungen der Quanten zueinander erklären könnte. Und wo man auch unter Umständen herausfinden könnte durch welche Raum-(Raumzeit) einflüsse (also welche genau), der Abstand der Quanten zueinander bestimmt.

Sei vorsichtig mit dem Begriff "Theorie". Im physikalischen Sinne gehört zu einer Theorie auch immer ein Formalismus, also Formeln, mit denen man Berechnungen anstellen kann. Du solltest an dieser Stelle, wenn es nämlich um Physik geht, lieber Begriffe wie: Gedanken, Überlegungen oder Ideen verwenden.

Harti
05.09.11, 12:52
Hallo zusammen,
Eure Überlegungen erinnern mich an die bekannte Frage "Existiert der Mond auch, wenn niemand hinschaut ?"

Nach meiner Meinung ist diese Frage mit "Wissen" (wissenschaftlich) nicht zu beantworten.
Beide möglichen Antworten führen nämlich zu einem Widerspruch.
1. Antwort: Der Mond existiert auch, wenn niemand hinschaut. Dies kann man nicht wissen, solange niemand hinschaut.
2.Antwort: Der Mond existiert nur, wenn man hinschaut. Auch dies kann man nicht wissen, wenn man nicht hinschaut.

Die Frage, ob man die physische Existenz eines Objektes annimmt, auch wenn es bisher nicht beobachtet werden konnte, ist daher eine Zweckmäßigkeitsfrage. Wenn man hinreichende, auf einer Theorie beruhende Anhaltspunkte für die Existenz eines Objektes hat, ist es sinnvoll seine Existenz anzunehmen, bis die Nichtexistenz beobachtet ( bzw. die Existenz durch Experiment widerlegt) wird.
Was "hinreichend" ist und ob eine Theorie widerspruchsfrei ist, kann natürlich nicht allgemein beurteilt werden.

MfG
Harti

P.S. Ich sehe gerade, dass ich als Profibenutzer ausgewiesen werde. Dies entspricht nicht meiner Selbsteinschätzung. Kann ich nicht wieder zurückgestuft werden ? Oder soll ich mich unter einem neuen Namen anmelden ?

Bauhof
05.09.11, 16:48
P.S. Ich sehe gerade, dass ich als Profibenutzer ausgewiesen werde. Dies entspricht nicht meiner Selbsteinschätzung. Kann ich nicht wieder zurückgestuft werden??
Hallo Harti,

nein. Die Einstufung geschieht automatisch durch die Forensoftware aufgrund der Anzahl der Beiträge. Wir Moderatoren haben da keinen Einfluss darauf.

Oder soll ich mich unter einem neuen Namen anmelden?
bitte nicht, denn Mehrfachanmeldungen sind nicht erlaubt.

M.f.G. Eugen Bauhof

Eni
05.09.11, 18:33
Ok, sanke für eure Antworten.
Aber dann könnte man ja eigentlich schon davon ausgehen das der Mond da ist. Denn: Solange alles nicht wieder zusammen zu einer Masse sich zurück bildet (sprich; Vor dem Urknall seiend), solange wird ja etwas da sein das Wechselwirkt.
Die frage dabei wäre höchstens dann noch, bo das etwas den Mond in seiner eigenen Wahrnehmung auch so Wahrnimmt wie ich, der da nicht mehr da wäre.

Eni
05.09.11, 18:34
Ok, danke für eure Antworten.
Aber dann könnte man ja eigentlich schon davon ausgehen das der Mond da ist. Denn: Solange alles nicht wieder zusammen zu einer Masse sich zurück bildet (sprich; Vor dem Urknall seiend), solange wird ja etwas da sein das Wechselwirkt mit etwasem.
Die frage dabei wäre höchstens dann noch, ob das etwas was noch da wechselwirkt mit etwasem, den Mond in seiner eigenen Wahrnehmung auch so Wahrnimmt wie ich es würde.

*EDIT
Hey, krass, villeicht hab ich damit gleich die Antwort gegeben auf die Frage: Wie wechselwirkt etwas. Und zwar wäre die Antwort drauf: Es kommt drauf an wie etwas was Wahrnimmt und diese eigene Wahrnehmung als Wechselwirkung weiter gibt. Sprich, alles das anderst Wechselwirkt bewirkt auch veränderung zum anderen wechselwirkenden.
Weiss nicht ob man das jetzt verstanden hat.
Solange etwas anderes Wahrnehmendes wechselwirkt mit etwas anderem Wahrnehmendes, was anderst als der andere Wahrnimmt, solange wird Wandlung gefördert.
Die Frage ist also nicht ob der Mond da ist oder nicht. Denn das kann ma so nicht ganz beantworten. Sondern die Frage ist: Wie wird der Mond durch die eigene Naturseinende eigene Wahrnehmungsart, als Wechselwirkung veränderd, und so weitergegeben, zur nächsten Wahrnehmungsart eines Dings/Lebewesens zb., dass dann selbst mit ihrer eigenen Wahrnehmung wieder ne Wechselwirkung erzeugt.

Der Mond ist also schon da: Aber villeicht ist er ab einem bestimmten punkt einer Wahrnehmungsart nicht mehr Mond sondern etwas anderes. Und so wird die Wechselwirkung verändert von einem Ding zu einem anderen anderst Wahrnehmbaren Ding weitergegeben und Gewandelt.

Es gibt ja zb. Menschen die sehen durch eine Körperliche Störung, zb. die Farbe Grün nicht. Und obwohl das eine angebliche Körperliche Störung ist, ist Sie in Antomarischen Gesetzen von Funtementaler Bedeutung. Denn eben solche Störungen, verändern die Welt ausserhalb von uns.
Es sind kleine Brücken zu anderen Wahrnehmbaren Wesen die andere Wahrnehmungen haben und dadurch andere Wechselwirkungen in der Atomarischen Welt veränderungen hervorrufen. Brücken, zwischen den Wahrnehmungen der jeweiligen Lebewesen (auch sogar Blumen oder angebliche Tote dinge werden so zu einer anderen Wechselwirkung gezwungen).

Und deshalb kann man eigentlich nur eins sagen: Der Mond ist sehr wohl da und doch nicht. Er ist ein bisschen da und doch nicht. Er ist total etwas anderes ald der Mond und doch der Mond. Jeh nach dem welche Wesenheit in wechselwirkung mit dem Mond und seine Wechselwirkung agiert.