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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zu jeder zeit, eine zeit ?


cadrim
21.08.07, 15:53
Gehe ich recht in der annahme, dass wenn selbst schwarze loecher ueber die zeit hinweg wieder energie abgeben, dies obwohl sie den raum um sich herum derart kruemmen, dass selbst licht nicht entweichen kann, damit der beweis erbracht ist, dass physikalische vorgaenge niemals stoppen und zeit nirgends stillstehen kann.

Kann es sein, dass bei max. beschleunigung durch masse alle prozesse auf die kleinstmoeglichen inertialsysteme beschraenkt sind und daher kommunikation zwischen systemen wie wechselwirkung einfach nur derart selten vorkommt, dass man annehmen moechte zeit stuende still?

(Weil ich immer wieder von dem eventuell nicht vorhanden sein oder theoretischen stillstehen der zeit lese. Ich verstehe zeit als maszeinheit fuer aufeinanderfolgende ereignisse - was sonst.)

quantom
21.08.07, 16:11
1. Frage: Nein. Diese Zusammenhänge bestehen nicht.
2. Frage: Nein. Zeit kann als Bezugsparameter für die Beschreibung örtlicher Strukturen angesehen werden. Wenn keine Kommunikation zwischen solchen Strukturen möglich ist (z. B. über Strahlung), so kann kein zeitlicher Bezug hergestellt werden.
3. Frage: Ja. Im herkömmlichen Sinn kann Zeit derart verstanden werden und wird von uns im alltäglichen Gebrauch auch so verstanden. Allerdings ist unser herkömml. Zeitverständnis in Extremfällen nicht mehr richtig. Dazu gehören z. B. stark beschleunigte Konfigurationen (wie bei Beschleunigern), starke Gravitationsfelder (wie z. B. in Schwarzen Löchern) und auch große Geschwindigkeitsunterschiede (Zeitdilatation zwischen bewegten Uhren; hier ist Vorsicht insbesondere bei der Erklärung des sog. Zwillingsparadoxons geboten; das würde diesen Rahmen im Moment sprengen). In der Allgemeinen Relativitätstheorie wird Zeit als ein der 3-dim. Raumstruktur adäquater Parameter aufgefaßt, und er bildet mit den 3 Raumkoordinationen das sog. Raum-Zeit-Kontiuum.

Wenn nun aber, wie oben erwähnt, Zeit die Änderung von Raumstrukturen zu beschreiben gestattet, kann sie eigentlich aus diesen Strukturänderungen abgeleitet werden. Sie dient nur als Mittler zwischen den Strukturveränderungen. Eine einfache Strukturveränderung ist beispielsweise eine Bahnfahrt: Beim Start bin ich in A und nach einer Stunde in B. Zuerst war der Bahnhof A mit mir, dann (nach einer Stunde) der Bahnhof B. Ich könnte also eine Stunde dann derart definieren, daß sie das Äquivalent ist zu meiner Bahnfahrt von A nach B ist. Besser ist es, einen Mechanismus zu entwickeln, der die Stunden besser beschreiben (messen) kann. Diesen Mechanismus nennen wir Uhr.

quantom

Pythagoras
21.08.07, 16:30
@quantom

Die Uhr ist dazu da, damit wir sie ablesen.
Für jedes Ablesen muss der Zeiger einen Moment lang stillstehen.
Wenn es ein durchlaufender Zeiger ist, müssen wir das Stillstehen (beim Zeiger-
-wert) eben mental ersetzen.
Das Ruheprinzip scheint essentiell zu sein in der Natur, damit die Dinge einen
Beginn und ein Ende haben können.
Jede Signifizierung, ob materiell oder kognitiv, deutet auf die reale Existenz
von prinzipiellen Ruhelagen hin, die für sich allein einen Abschluss bilden, nach
welchem die Fortsetzung der Umgebungs-Dynamik nicht mehr notwendig der Fall zu sein braucht.
Würde man das Ruheprinzip dem Dynamikprinzip gleichwertig setzen, so hätte
man den notwendigen Komplementäraspekt der Physik, nach dem im Grunde
jeder sucht. Auch Hawking wird mit seinen Bemühungen nicht Erfolg haben,
da er traditionell nur von Dynamik, nicht jedoch von Ruhe als Komplementär-
-aspekt ausgeht.

Pythagoras

Einschwein
21.08.07, 18:37
KATZENKLO,KATZENKLO-ja das macht die Katze froh,
KATZENKLO,KATZENKLO macht die Katze froh.
Willst du eine saubere Katze haben,
musst du im Geschäft nach KATZENKLO fragen.
KATZENKLO,KATZENKLO-ja das macht die Katze froh,
KATZENKLO,KATZENKLO macht die Katze froh.
KATZENKLO KATZENKLO,KATZENKLO-ja das macht die Katze froh,
KATZENKLO,KATZENKLO macht die Katze froh.
Gehst du ins Geschäft hinein,
Kauf was Schönes für die Katze ein.
KATZENKLO,KATZENKLO-ja das macht die Katze froh,
KATZENKLO,KATZENKLO macht die richtige Katze froh.
KATZENKLO,KATZENKLO-ja das macht die Katze froh,
KATZENKLO,KATZENKLO macht die Katze froh.
Eine Katze will immerzu fressen,
Eine Katze will immerzu fressen.
Ich gebe ihr was,
ich geb ihr was zu fressen und sie bezahlt nichts dafür.
Und das ist gut.
Die Katze frisst mir die Haare vom Kopf,
Eine Katze frisst den ganzen Tag.
Damit es ihr gut geht,
will sie fressen-
Ich stelle ihr was hin.
Sie isst das auf.
KATZENKLO,KATZENKLO-ja das macht die Katze froh,
KATZENKLO,KATZENKLO macht die richtige Katze froh.
KATZENKLO

Pythagoras
21.08.07, 20:56
@Einschwein

Wieviel hat dir der abracadabra gezahlt für seine Vertretung ?
Ausserdem heisst es "KATZEKLO":eek:

Pyth.

quantom
21.08.07, 21:49
Die Heterogenität der Natur ist die Voraussetzung für Reaktionen. Zu solchen Voraussetzungen gehört u. a. auch das Pauli-Prinzip. Dessen einfachster Fall ist: Wo eine Masse ist, kann keine andere mehr sein.

Nachdem die Zeit Veränderungen von Strukturen beschreibt, entspricht jeder (heterogenen) Strukturveränderung ein zeitlicher Sprung.

quantom

Pythagoras
21.08.07, 22:18
>>>Die Heterogenität der Natur ist die Voraussetzung für Reaktionen. Zu solchen Voraussetzungen gehört u. a. auch das Pauli-Prinzip. Dessen einfachster Fall ist: Wo eine Masse ist, kann keine andere mehr sein.

Nachdem die Zeit Veränderungen von Strukturen beschreibt, entspricht jeder (heterogenen) Strukturveränderung ein zeitlicher Sprung.<<<
<<

Einleuchtendes Argument, flüssig vorgebracht.:confused:

Wenn alle Massenpunkte ununterbrochen in Dynamik (Bewegung) wären,
und nicht auch nur 2 hätten zueinander einen auch nur vorübergehend fixen
Abstand, dann liesse sich an dem Ganzen keine Zeit ablesen. Denn es stünde
ja nichts zur Verfügung, womit man eine Phase des Ablaufgewimmels signifizieren
könnte. Also muss in der Dynamik eine prinzipielle Ruhelage potentiell drinnen sein
,eine solche muss sich optional stets aus jeder Situation ergeben können.
Die Ruhelage muss sich allerdings dann von der Dynamik wesentlich darinnen
unterscheiden, daß sie absolut nicht dynamischer Art ist. Ruhelage zwischen
Massenpunkten ist spezifisch kräftefrei (ohne Gravitation und dergl.)
Sonst wäre Dynamik nicht in zeitliche Einheiten zerlegbar !

Pyth.

archaeus
21.08.07, 22:49
Die Uhr ist dazu da, damit wir sie ablesen.
Für jedes Ablesen muss der Zeiger einen Moment lang stillstehen.
Wenn es ein durchlaufender Zeiger ist, müssen wir das Stillstehen (beim Zeigerwert) eben mental ersetzen.
Das Ruheprinzip scheint essentiell zu sein in der Natur, damit die Dinge einen
Beginn und ein Ende haben können.

Wir sind da, um Uhren abzulesen!
Man liest das Durchlaufen des Zeigers entlang des Ziffernblattes ab,
ohne irgendwelchen unnötigen Stillstand des Zeigers, denn die Ziffern stehen still.
Bewegung braucht weder Anfang noch Ende.
Auch jeder Ruhezustand kann Anfang und/oder Ende haben.

archaeus
21.08.07, 22:58
Wenn alle Massenpunkte ununterbrochen in Dynamik (Bewegung) wären,
und nicht auch nur 2 hätten zueinander einen auch nur vorübergehend fixen
Abstand, dann liesse sich an dem Ganzen keine Zeit ablesen. Denn es stünde
ja nichts zur Verfügung, womit man eine Phase des Ablaufgewimmels signifizieren könnte.
Gemäß Relativitätstheorie sind alle Massenpunkte in (relativer) Bewegung (zueinander).
Die Zeit mißt man (auch) durch Bewegung, in dem ein oder mehrere (Massen)punkte als relativ (dazu) ruhend betrachtet werden.

Eyk van Bommel
21.08.07, 23:29
@Einschwein
Wieviel hat dir der abracadabra gezahlt für seine Vertretung ?
Pyth.
Ich glaube eher abracadabra hat absolut frühzeitig reagiert und sich rechtzeitig :rolleyes:
Jetzt kommt ein kurzer tusch und ein simsalbim in „Ein schwein“ verwandelt.

UPS-das sollte natürlich heißen in "Einschein" verwandelt:p

quantom
22.08.07, 09:12
Gemäß Relativitätstheorie ist jedes unbeschleunigte Bezugssystem gleichwertig zu allen anderen unbeschleunigten Bezugssystemen.

Das bedeutet, daß alle unbeschleunigten Bezugssysteme als ruhend angesehen werden können.

Jedes Bezugssystem hat seine (Eigen-)Zeit. Werden Zeiten anderer Bezugssysteme gegenüber der eigenen (Eigen-)Zeit gemessen, so ergeben sich real! unterschiedliche Zeitverläufe. Dies ergibt sich für beide Systeme gleichermaßen.

Nur bei der Umkehrung von Wegen (Beispiel: B ist zunächst in A, läuft dann von A nach Z und zurück! von Z nach A, erlebt also 2 Beschleunigungen im Umkehrpunkt Z) entsteht das sog. Zwillingsparadoxon, da B (in der Nähe des Umkehrpunktes)kein unbeschleunigtes Bezugssystem mehr ist.

quantom

Pythagoras
22.08.07, 09:57
@archaeus

>>>
Man liest das Durchlaufen des Zeigers entlang des Ziffernblattes ab,
ohne irgendwelchen unnötigen Stillstand des Zeigers, denn die Ziffern stehen still.<<<
<<

Du sagst es. Und ich sagte es schon zuvor. Egal was stillsteht, Zeiger oder
aufgemaltes Ziffernblatt, eines muss in der Bewegung fixiert sein !
Der jeweilige Phasenzustand könnte sonst nicht eruiert werden, so etwas wäre
in einer totalen ausschliesslichen Dynamik nicht denkbar ! Ein ausgesprochenes Ruheprinzip muss existieren, das sich wesentlich vom Dynamikprinzip unterscheidet.

>>>Bewegung braucht weder Anfang noch Ende.
Auch jeder Ruhezustand kann Anfang und/oder Ende haben.<<<
<<

Das Ende es Ruhezustandes ist der Anfang der Bewegung und umgekehrt.
Warum sollte man auf eine Bewegung schliessen ohne Ruhe als deren Anfang
und Ende ?


>>>Gemäß Relativitätstheorie sind alle Massenpunkte in (relativer) Bewegung (zueinander).
Die Zeit mißt man (auch) durch Bewegung, in dem ein oder mehrere (Massen)punkte als relativ (dazu) ruhend betrachtet werden.<<<
<<

Wenn man sie als relativ dazu ruhend betrachtet, dann sind sie wohl auch tatsächlich dazu ruhend.
Rein dynamische Abläufe sind ohne inhärente Ruhezustände nicht denkbar,
da sonst kein Bezug zu einer Zeit (Messung) ersichtlich wäre.

Pyth.

archaeus
22.08.07, 17:12
Das Ende es Ruhezustandes ist der Anfang der Bewegung und umgekehrt.
Warum sollte man auf eine Bewegung schliessen ohne Ruhe als deren Anfang
und Ende ?
Wenn man sie als relativ dazu ruhend betrachtet, dann sind sie wohl auch tatsächlich dazu ruhend.
Rein dynamische Abläufe sind ohne inhärente Ruhezustände nicht denkbar,
da sonst kein Bezug zu einer Zeit (Messung) ersichtlich wäre.

Als Paradebeispiel kann hier nur das Pendel(n) aufgeführt werden, wo die Bewegung durch momentane REALE Ruhezuständen unterbrochen wird.
Ansonsten wir Zeit und Zeiteinheiten definiert, beschrieben und gemessen von unzähligen Bewegungsabläufen ohne jeglichen REALEN Ruhezustand.
"Tatsächlich ruhend" - real ruhend - kann nur etwas ABSOLUT ruhendes sein.
"Tatsächlich dazu ruhend" (relativ ruhend) genügt auch nur dem Beobachter (dem Messenden) - als "Zeitzeiger" zu sein!
Wenn zwei tatsächlich fahrende Züge, jeder mit jeweils "inhärend" bewegten Wagons aneinander vorbei fahren, kann einer davon als relativ ruhend betrachtet werden (mit relativ dazu "inhärent" ruhenden Wagons) wodurch man Zeiteinheiten, Zeitverlauf und Zeit messen, beschreiben und definieren kann - ohne jeglichen "tatsächlich ruhenden" Wagon!

archaeus
22.08.07, 17:40
Das bedeutet, daß alle unbeschleunigten Bezugssysteme als ruhend angesehen werden können.

als RELATIV ruhend, wobei auch das betreffende Bezugssystem präzisiert werden muss !!!

Jedes Bezugssystem hat seine (Eigen-)Zeit. Werden Zeiten anderer Bezugssysteme gegenüber der eigenen (Eigen-)Zeit gemessen, so ergeben sich real! unterschiedliche Zeitverläufe. Dies ergibt sich für beide Systeme gleichermaßen.

Hier wird leider (Eigen-)Zeit eigentlich mit (Eigen-)Licht-Zeit und (Eigen-)Zeit mit (Eigen-)Lichtverlauf verwechselt bzw. gleichgesetzt - unter der irrtümlichen Annahme oder gar Axiom, die (Vakuum)Lichtgeschwindigkeit sei unter allen Umständen dieselbe c.

Auch wenn es so wäre - gälte dies nur für sogenannte "Lichtuhren" und nur unter entsprechendenen (günstigen) Umständen.

Keine andere "normale" Uhr müßte tatsächlich unbedingt diesem Irrsinn unterliegen, aus irgendeiner physikalischen (kinematischen) Ursache - sondern sich nur einfach dem Einsteinschen Postulat vorbeugen!

pauli
22.08.07, 19:05
als RELATIV ruhend, wobei auch das betreffende Bezugssystem präzisiert werden muss !!!
lol
"relativ ruhend" ist ausreichend präzise: zu mindestens einem Bezugssystem

Präziser wäre nur noch: in Bezug zum Äther, dem Weihnachtsmann, den Schlümpfen usw.

Quantenmechaniker
22.08.07, 19:13
Tja, da wird der User Abracadabra gesperrt und einen Tag später ist er wieder da :mad:

Joachim

Marco Polo
22.08.07, 19:27
Tja, da wird der User Abracadabra gesperrt und einen Tag später ist er wieder da :mad:

Der ist hier aktuell immer noch mindestens 2-3 mal unter versch. Nicks vertreten, habe ich den Verdacht. Es gibt da so ein paar Kandidaten, die ähnlichen Murks von sich geben.

Ich befürchte, den Spinner werden wir so schnell nicht mehr los.

Grüssle,

Marco Polo

archaeus
22.08.07, 19:33
"relativ ruhend" ist ausreichend präzise

wurde aber eben von quantom überhaupt nicht so ausgedruckt (sondern nur einfach "ruhend") !!!
:eek:

"relativ ruhend" ist ausreichend präzise: zu mindestens einem Bezugssystem

"relativ ruhend" ist überhaupt nicht präzise !!!

"zu mindestens einem Bezugssystem" - selbstverständlich, aber zu welchem, zu wievielen, zu (fast) allen - (fast) "absolut"?!
:eek:

Präziser wäre nur noch: in Bezug zum Äther ...

das wäre dann eben "ABSOLUT ruhend" !!!

alles andere ist nur unterste Ahnungslosigkeit und verkrampfte Provokation euererseits !!!
Jeder von euch darf über mich herfallen, mir jeden Dreck unterstellen, mich beleidigen, beschimpfen nach Lust und Laune - ohne das irgendetwas dagegen unternommen wird...
Wer "moderiert" denn euch überhaupt? Der "Modezar"?!

:eek:

archaeus
22.08.07, 19:44
Der ist hier aktuell immer noch mindestens 2-3 mal unter versch. Nicks vertreten, habe ich den Verdacht. Es gibt da so ein paar Kandidaten, die ähnlichen Murks von sich geben.
Ich befürchte, den Spinner werden wir so schnell nicht mehr los.

Marco Polo,
das könnte man eher von Dir behaupten !
:eek:

pauli
22.08.07, 19:47
EDIT: Provokation wieder entfernt

"zu mindestens einem Bezugssystem" - selbstverständlich, aber zu welchem, zu wievielen, zu (fast) allen - (fast) "absolut"?!
Das ist doch erstmal egal, welche Rolle spielt es, ob die ISS in einem bestimmten Moment zu einem bestimmten Asteroiden irgendwo im Sonnensystem relativ unbewegt ist?

Die Gesamtübersicht, wer sich zu wem wie bewegt, hat niemand, braucht sie auch nicht.

archaeus
22.08.07, 19:50
Der ist hier aktuell immer noch mindestens 2-3 mal unter versch. Nicks vertreten, habe ich den Verdacht. Es gibt da so ein paar Kandidaten, die ähnlichen Murks von sich geben.
Ich befürchte, den Spinner werden wir so schnell nicht mehr los.

Herr Betreiber(Administrator/Moderator dieses Forums,
hiermit verlange ich entsprechende Maßnahmen gegen Marco Polo!

Marco Polo
22.08.07, 19:51
Marco Polo,
Dasselbe könnte jeder vernünftige Mensch eher von Dir behaupten!
:eek:

Hallo absolut/abracadabra. Wir hatten dich schon vermisst. :D

Pythagoras
22.08.07, 19:55
@archaeus


<<
>>>Ansonsten wir Zeit und Zeiteinheiten definiert, beschrieben und gemessen von unzähligen Bewegungsabläufen ohne jeglichen REALEN Ruhezustand.<<<
<<

Kann ich nicht glauben. Es ist beim Zeitabnehmen noch der Bereich des Faktischen wesentlich, nämlich der "Ort", wo die Ergebnisse als Striche, Markierungen, gespeichert sind. Ohne diese "faktischen Ergebnisse" ist auch
der Zeitmessprozess nicht denkbar. Der Markierungsort und die Markierungen
sind soweit in ihrer Substrathaftigkeit reduzierbar, daß es auch die primären
betrachteten Objekte selber sein könnten. Der REALE Ruhezustand, bzw.
seine Feststellung (= Markierung) ist logische Voraussetzung für das Zeitmessen. Oder kannst du das Gegenteil beweisen ?



>>>>
Wenn zwei tatsächlich fahrende Züge, jeder mit jeweils "inhärend" bewegten Wagons aneinander vorbei fahren, kann einer davon als relativ ruhend betrachtet werden (mit relativ dazu "inhärent" ruhenden Wagons) wodurch man Zeiteinheiten, Zeitverlauf und Zeit messen, beschreiben und definieren kann - ohne jeglichen "tatsächlich ruhenden" Wagon!<<<<
<<

Du sagst es: ohne jeden tatsächlich ruhenden Waggon. Denn die Uhr mit der
du misst, befindet sich an Bord des einen Zuges (bei dir). Die beiden Züge
samt Uhr sind die Ganzheit, und für die Uhr muss obiges gelten.
Uhr kann aber auch jede materiale Partition des Zuges (der Züge) sein.
Es ist so, daß an physikalischen Prozessen (Zeitmessung UND gemessenes System) zwei verschiedene zusammengehörige Bereiche festzustellen sind: ein zentraler (radialer) und ein peripherer Anteil.
Man kann nicht mit und/oder an einem einzelnen System eine Zeit oder eine
Differenz feststellen. Es muss damit noch ein peripheres System radial verbunden sein, worauf sich das eine System beziehen kann UND DAS EINE
SYSTEM UND DAS RADIAL VERBUNDENE PERIPHERE SYSTEM MÜSSEN DAZU
NOCH EINE EINHEIT BILDEN !
Das einfachste System besteht aus 2 Massenpunkten (A,B), ist eine Distanz.
In Einfacherem als wenigstens einer Distanz kann sich eine Differenz nicht zeigen (wenn "Uhr" absolut ruhende Zustände haben soll = die Distanzqualität
zwischen A und B)
Es muss nach obigem nun ein System (A;B;C) geben. C wäre das periphere
System, (A,B) das messende System (Uhr). C (das Objekt) ist demnach durch
die Distanzen AC und BC mit der "Uhr" verbunden.
Aus welchen Komponenten C vielleicht besteht, ist für System AB nicht aus-
-zunehmen. Nur, der wechselseitige Wirkzusammenhang zwischen AB(Uhr)
und AC und BC ist für Uhr feststellbar und aufzeichenbar.
Die Qualität von AB-Distanz ist eine Wechselbeziehung zur Qualität von AC
und BC.

O je, nun muss ich feststellen, daß es äusserst schwierig ist, über dieses wohl
diffizilste aller Themen auf Anhieb völlig klar und selbstverständlich zu schreiben.
Ich habe nur, mehr schlecht als recht versucht, herauszuarbeiten, daß Zeitmessen von der potentiellen Notwendigkeit von Ruhezuständen ausgehen
muss, und daß zwischen Messgerät und Gemessenen System eine Beziehung
der Fall sein muss: nämlich die Uhr muss einerseits eine eindeutige
Position sein, und sie muss dazu noch Teil der Ganzheit sein; sie zeigt zwar
stets ihren Eigenzustand auf, misst aber etwas, das ausser ihr ist (nämlich
die Ganzheit, deren Bestandteil sie ist.)

Pythagoras

archaeus
22.08.07, 20:00
Das ist doch erstmal egal, welche Rolle spielt es, ob die ISS in einem bestimmten Moment zu einem bestimmten Asteroiden irgendwo im Sonnensystem relativ unbewegt ist?

Eben nicht - erstmal ist überhaupt nicht "egal": denn ausgerechnent gemäß der SRT spielt es eine entscheidende Rolle!
Natürlich könnte uns irgendein Asteroid theoretisch und auch praktisch Wurscht sein... Aber mal angenommen er würde voraussichtlich die ISS durch Kollision gefährden ... Wäre uns die Relativgeschwindigkeit, bzw. der relative Ruhezustand völlig Wurscht ?!

Die Gesamtübersicht, wer sich zu wem wie bewegt, hat niemand, braucht sie auch nicht.

Darum geht es "erstmal" gar nicht ... Du verlierst schon bei einer "Zweikörperbeziehung" den Überblick ...
:eek:

archaeus
22.08.07, 20:02
Hallo absolut/abracadabra. Wir hatten dich schon vermisst. :D
... p l u m p e Anmache ... alles wie gehabt ... mehr habt ihr auch nicht drauf !
:eek:

archaeus
22.08.07, 20:34
Kann ich nicht glauben. Es ist beim Zeitabnehmen noch der Bereich des Faktischen wesentlich, nämlich der "Ort", wo die Ergebnisse als Striche, Markierungen, gespeichert sind. Ohne diese "faktischen Ergebnisse" ist auch
der Zeitmessprozess nicht denkbar. Der Markierungsort und die Markierungen
sind soweit in ihrer Substrathaftigkeit reduzierbar, daß es auch die primären
betrachteten Objekte selber sein könnten. Der REALE Ruhezustand, bzw.
seine Feststellung (= Markierung) ist logische Voraussetzung für das Zeitmessen. Oder kannst du das Gegenteil beweisen ?

Ich habe doch klar und deutlich erläutert, wie ich das meine (im Gegensatz zu deiner Behauptung): eine Bewegung, ein Vorgang braucht nicht unbedingt tatsächlich periodisch durch eigene ("inhärente") Ruhelagen oder -zustände unterbrochen werden, um damit Zeit zu messen ! Das Pendel ist eine Ausnahme, die deine Behauptung nicht erzwingt!
:mad:

Du sagst es: ohne jeden tatsächlich ruhenden Waggon. Denn die Uhr mit der
du misst, befindet sich an Bord des einen Zuges (bei dir). Die beiden Züge
samt Uhr sind die Ganzheit, und für die Uhr muss obiges gelten.
Uhr kann aber auch jede materiale Partition des Zuges (der Züge) sein.
.......

Warum verkomplizierst du unnötig mein einfaches, eindeutiges Beispiel ?!
Die "Uhr" wird von den vorbeifahrenden Zügen gegeben: Der "relativ ruhende" Zug ist das "Ziffernblat", die Lokomotive des "tatsächlich" fahrenden Zuges ist der Uhrzeiger - jeder "relativ ruhende" Wagon ist eine beschriebene Zeiteinheit, jeder "relativ" vorbeifahrende Wagon ist eine vergangene Zeiteinheit, der ganze Zug eine gewisse (Gesamt)zeitspanne ...
;)

UND DAS EINE SYSTEM UND DAS RADIAL VERBUNDENE PERIPHERE SYSTEM MÜSSEN DAZU NOCH EINE EINHEIT BILDEN !

Das gilt vielleicht in der "EINSTEINSCHEN TASCHENPHYSIK MIT IHREN VERRÜCKTEN TASCHENINSTUMENTEN ALLER ART", womit der arme Albert auch gescheitert ist.
Man kann natürlich nicht auch kosmische Körper in jedermanns Tasche reinstecken, aber man kann doch aufgrund des Umlaufs der Gestirne die Zeit messen und jeden Planetenumlauf als Uhr verwenden, auch wenn nicht gerade als Taschenuhr oder Armbanduhr ...
:D

O je, nun muss ich feststellen, daß es äusserst schwierig ist, über dieses wohl
diffizilste aller Themen auf Anhieb völlig klar und selbstverständlich zu schreiben. Ich habe nur, mehr schlecht als recht versucht, herauszuarbeiten, daß Zeitmessen ...
......

Tja, und wenn ich deine unausgegorene Auffassung nicht begreifen kann, will oder mag, dann bin ich wohl oder übel der "Spinner" (wie Marco Polo es grundlos behauptet)...
:rolleyes:

Pythagoras
22.08.07, 22:03
@archaeus

>>Tja, und wenn ich deine unausgegorene Auffassung nicht begreifen kann, will oder mag,<<<
<<

Meine Auffasung ist vollständig durchdacht. Es ist nur verdammt schwer, über
Dinge zu reden, die existieren, die aber niemand (bzw. kein Diskussionspartner)
zur Kenntnis nimmt.
W.Graf hat experimentell mit Drehwaagenversuchen nachgewiesen, daß es
unter bestimmten Umständen Abstände zwischen Materie gibt, die das Bestreben
haben, sich zu erhalten. Eine Gravitation kommt dabei nicht vor, die Abstände
sind "kräftefrei" und weisen sogar Elastizität auf.
Genauere Messungen würden (werden) ergeben, daß eine Allgemeine Trägheits-
-konstante stärker ist als die Gravitationskonstante.
Von dieser und einigen anderen Tatsachen ausgehend, konnte ich bis heute
jedenfalls das Problem der Vereinheitlichung von Gravitations und Quantentheorie
wenigstens im Ansatz lösen.
Deswegen nahm ich versuchsweise in diesem Thread Stellung:
Anfangs und Endpunkt eines dynamischen Prozesses ist stets ein kräftefreies
System der Form Länge. (= eigentliches Inertialsystem, "Trägheitssystem").
Damit ist Einstein nicht widerlegt sondern es kann gezeigt werden, daß es
Bereiche gibt, in denen die konventionelle Physik ein Grenzfall ist.
Und was ernte ich in diesem Forum dafür ? Ignoranz, Übergehung, Desinteresse. Nachgefragt hätte ja keiner irgendwas. Oder hast du was anzumerken, ausser das beständige Wiederholen deiner eigenen missverstandenen erratischen Hypothese vom
Äther als Substrat für Bewegungen?

Pyth.

Eyk van Bommel
22.08.07, 22:12
Damit ist Einstein nicht widerlegt sondern es kann gezeigt werden, daß es Bereiche gibt, in denen die konventionelle Physik ein Grenzfall ist.
Und was ernte ich in diesem Forum dafür ? Ignoranz, Übergehung, Desinteresse. Nachgefragt hätte ja keiner irgendwas.
@Pythagoras

Ich glaube ich war da noch nicht im Forum? Ich reagiere nicht Ignoranz, Übergehung, Desinteresse :) . Wenn du Lust hast, dann schreibe einen neuen Thread oder verweise mich bitte auf deinen alten.

Gruß
EVB

Pythagoras
22.08.07, 22:33
@Eyk
Das war Anfang dieses Jahres, da Herr Dr.Sturm eine Daten-CD von mir online
gestellt. Ich habe fast 30 Jahre an einer bestimmten Sache gearbeitet und einiges davon handschriftlich auf CD-R kopiert.
Die Sache ist total schwierig, für Laien eigentlich so wenig nachvollziehbar wie
Hawkings Superstring-Th.
Die "Experten" dieses Forums haben es alle gedownloadet. Einige haben mir
vage Zugeständnisse hinblicklich genauerer Prüfung gemacht, darauf zurückgekommen ist, nach allfälligem Email-Wechsel keiner mehr.
So ist halt das Forum.
Ein Mathematiker hat auf seiner persönlichen Homepage einen Kommentar
dazu verfasst. --->Forum "Theorien jenseits. der Standardphys." Seite 3,
Titel "SCHEMATIK-Kommentar auf einer Homepage".
Ist (für hiesige Verhältnisse) noch das allgemeinverständlichste am Sektor.:)

Pythagoras

archaeus
23.08.07, 00:22
Das war Anfang dieses Jahres, da Herr Dr.Sturm eine Daten-CD von mir online
gestellt. Ich habe fast 30 Jahre an einer bestimmten Sache gearbeitet und einiges davon handschriftlich auf CD-R kopiert.
Die Sache ist total schwierig, für Laien eigentlich so wenig nachvollziehbar wie
Hawkings Superstring-Th.
Die "Experten" dieses Forums haben es alle gedownloadet. Einige haben mir
vage Zugeständnisse hinblicklich genauerer Prüfung gemacht, darauf zurückgekommen ist, nach allfälligem Email-Wechsel keiner mehr.
So ist halt das Forum.
Ein Mathematiker hat auf seiner persönlichen Homepage einen Kommentar
dazu verfasst. --->Forum "Theorien jenseits. der Standardphys." Seite 3,
Titel "SCHEMATIK-Kommentar auf einer Homepage".
Ist (für hiesige Verhältnisse) noch das allgemeinverständlichste am Sektor.



Damit ist Einstein nicht widerlegt sondern es kann gezeigt werden, daß es Bereiche gibt, in denen die konventionelle Physik ein Grenzfall ist.
Und was ernte ich in diesem Forum dafür ? Ignoranz, Übergehung, Desinteresse. Nachgefragt hätte ja keiner irgendwas. Oder hast du was anzumerken, ausser das beständige Wiederholen deiner eigenen missverstandenen erratischen Hypothese vom Äther als Substrat für Bewegungen?



OH, NEIIIIIIIIN !!!!!!!
. . . . . . . . .
Hört denn dieser Wahnsinn NIE auf ???

DER Wahnsinn hört wohl NIE auf ...

:eek:

pauli
23.08.07, 00:34
Warum verkomplizierst du unnötig mein einfaches, eindeutiges Beispiel ?!
Die "Uhr" wird von den vorbeifahrenden Zügen gegeben: Der "relativ ruhende" Zug ist das "Ziffernblat", die Lokomotive des "tatsächlich" fahrenden Zuges ist der Uhrzeiger - jeder "relativ ruhende" Wagon ist eine beschriebene Zeiteinheit, jeder "relativ" vorbeifahrende Wagon ist eine vergangene Zeiteinheit, der ganze Zug eine gewisse (Gesamt)zeitspanne ...
genau, aber was ist mit der Bratwurst, ist die denn fertig, oder wartet sie auf einen relativen Wagong?

archaeus
23.08.07, 00:44
genau, aber was ist mit der Bratwurst, ist die denn fertig, oder wartet sie auf einen relativen Wagong?
DU - selber Bratwurst! Brauchst gar nicht mehr warten... Auch mit dir bin schon fertig. Mit oder ohne "relativen Wagong".
:eek: