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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Ursprung der Gravitation


Bauhof
23.10.12, 16:51
Hallo zusammen,

hier ist ein interessante neue Idee zum Wesen der Gravitation:

Der Ursprung der Gravitation. (http://blog.safog.com/2010/01/21/der-ursprung-der-gravitation/)

Der Autor leitet mit den Konzepten Energie, Entropie und Temperatur das Newtonsche Gravitationsgesetz auf natürliche Weise ebenso ab wie die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie aus der relativistischen Verallgemeinerung. Gravitation wird erklärt als eine entropische Kraft, die von der Änderung des Informationsgehaltes herrührt, der sich aus der Position von massebehafteten Objekten ergibt.

M.f.G. Eugen Bauhof

soon
24.10.12, 03:31
Der Ursprung der Gravitation. (http://blog.safog.com/2010/01/21/der-ursprung-der-gravitation/)

Der Autor leitet mit den Konzepten Energie, Entropie und Temperatur das Newtonsche Gravitationsgesetz auf natürliche Weise ebenso ab wie die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie aus der relativistischen Verallgemeinerung.

Hallo Eugen,
vielleicht magst du etwas nachbessern und meinen Beitrag dann bitte löschen.


Es gibt hier zwei Autoren.

Der Autor des Bloggs schreibt korrekt:

Zitat:
"Der Autor behauptet, mit den raumunabhängigen Konzepten Energie, Entropie und Temperatur das Newtonsche Gravitationsgesetz auf natürliche Weise ebenso ableiten zu können wie die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie aus der relativistischen Verallgemeinerung."

Er bezieht sich dabei auf den Autor Erik Verlinde und dessen Aufsatz:

Erik Verlinde, On the Origin of Gravity and the Laws of Newton.



LG soon

Bauhof
24.10.12, 10:19
Hallo Eugen,
Es gibt hier zwei Autoren.

Der Autor des Bloggs schreibt korrekt:

Zitat:
"Der Autor behauptet, mit den raumunabhängigen Konzepten Energie, Entropie und Temperatur das Newtonsche Gravitationsgesetz auf natürliche Weise ebenso ableiten zu können wie die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie aus der relativistischen Verallgemeinerung."

Er bezieht sich dabei auf den Autor Erik Verlinde und dessen Aufsatz:

Erik Verlinde, On the Origin of Gravity and the Laws of Newton. LG soon
Hallo Soon,

danke für den Hinweis. Ja, er behauptet das nur, dass er das könne.
Hat jemand Infos darüber ob, seine Rechnungen schon jemand nachvollzogen hat?

M.f.G. Eugen Bauhof

Solkar
24.10.12, 14:51
Hallo zusammen,
hier ist ein interessante neue Idee zum Wesen der Gravitation:
Der Ursprung der Gravitation. (http://blog.safog.com/2010/01/21/der-ursprung-der-gravitation/)

Nice catch.

Marcus Ulpius
26.10.12, 19:23
The paper: http://arxiv.org/pdf/1001.0785.pdf

RoKo
28.10.12, 05:57
Vor ein paar Jahren gab es scon mal einen Ansatz, Gravitation als emergente Eigenschaft zu erklären.

Olaf Dreyer, Why things fall (http://arxiv.org/pdf/0710.4350v2.pdf)

Philipp Wehrli
06.11.12, 23:53
Hallo zusammen,

hier ist ein interessante neue Idee zum Wesen der Gravitation:

Der Ursprung der Gravitation. (http://blog.safog.com/2010/01/21/der-ursprung-der-gravitation/)

Der Autor leitet mit den Konzepten Energie, Entropie und Temperatur das Newtonsche Gravitationsgesetz auf natürliche Weise ebenso ab wie die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie aus der relativistischen Verallgemeinerung. Gravitation wird erklärt als eine entropische Kraft, die von der Änderung des Informationsgehaltes herrührt, der sich aus der Position von massebehafteten Objekten ergibt.

M.f.G. Eugen Bauhof
Das erinnert mich an einen Artikel:
"Thermodynamics of Spacetime: The Einstein Equation of State", Ted Jacobson.
Jacobson leitet die Einsteinschen Feldgleichungen her. Ich hab's nicht mehr ganz im Kopf und hab's auch nie im Detail verstanden.
Überraschend erscheint wohl, dass die Temperatur und die Entropie plötzlich etwas mit der Raumkrümmung zu tun haben soll. Diesen Zusammenhang zeigten aber Leute wie Unruh (Unruh-Temperatur), Bekenstein und Hawking (Hawking-Strahlung).
Jacobson betrachtet nun die Formel der Thermodynamik:
dQ=TdS (Wärmevariation=Temperatur x Entropieänderung)
Er interpretiert dQ als Energiefluss und T als Unruh-Temperatur, wie sie ein beschleunigter Beobachter gerade innerhalb des Horizonts sieht. Wenn ich das richtig im Kopf habe, wird dann der Energiefluss zum Energie-Impuls-Tensor, wobei der Horizont, also die Krümmung der Raumzeit so sein muss, dass die obige Gleichung erfüllt ist.

Kurz: Ich hab's zwar nicht wirklich verstanden und hab's auch nicht mehr ganz im Kopf. Aber mir schienen die Argumente seriös und vom Schiff aus plausibel.

Was ich an deinem Artikel verdächtig finde, ist, dass er die Newtonschen Gesetze vor den Einsteinschen hergeleitet haben will. Das macht in der von mir geschilderten Argumentation keinen Sinn. Bei Newton gibt es absolut keinen Zusammenhang mit der Termodynamik. Newtons Gesetze können also nur eine Näherung der Einsteinschen sein.

fossilium
21.11.12, 00:15
Hi Roko,

[QUOTE=RoKo;69965]Vor ein paar Jahren gab es scon mal einen Ansatz, Gravitation als emergente Eigenschaft zu erklären.
[QUOTE]

Hier ist noch einer:
Link gelöscht.

den ich aus formalen Gründen interessant finde.

Den Beitrag von Eric Verlinde habe ich überflogen. Ich wurde den Eindruck nicht los, dass es sich bei der entropischen Kraft gar nicht um eine Kraft handelt (der Kraftbegriff wird auch nicht diskutiert), sondern nur um eine andere Beschreibung der banal erscheindenden, aber unerklärbaren Tatsache, dass alle abgeschloss. Systeme zum Gleichgewicht streben.

Dieses Streben würde ich als findementalstes Prinzip der Physik bezeichnen.

Grüsse Foisslilum

Crackpot-Links bitte nur im Unterforum "Theorien jenseits der Standardphysik" diskutieren, die gehören nicht hierher.
-Ich-