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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die zwei SRT-Welten des Lichts


Derrick
30.12.12, 12:02
Hallo,
habe mir als gute Vorsätze für 2013 vorgenommen, die Quantenphysik zu vereinfachen.

Die Grunderkenntnis meines Lichtdualismus-Modelles lautet: Licht hat (doch!) ein Ruhesystem. Es fügt sich als solches nahtlos in die SRT ein. Dadurch werden grundlegende Widersprüchlichkeiten der Physik geglättet, und bislang unanschauliche Theorien werden verständlich.

Für meine Betrachtungen (im Vakuum, ohne Berücksichtigung von Gravitation) ziehe ich die Lorenzgleichung für die Zeitdilatation und die Prinzipien für Ruhesysteme in der Raumzeit heran.

1.Die Eigenzeit ergibt sich aus den Lorenzgleichungen T‘ = T * sqrt (1-v2/c2). Mathematisch (Grenzwertbetrachtung) bereitet die Anwendung auf das Licht keine Schwierigkeiten. Ich wende sie daher an und werde zu dem Schluss kommen, dass auch unter physikalischen Gesichtspunkten kein Grund besteht, sie nicht anzuwenden.

2.Ich wende diese Formel provisorisch (!) auf das Licht im Vakuum an (v=c) und komme zu dem Schluss, dass ein Photon nicht altert (T‘=0), selbst wenn es Milliarden von Lichtjahren durchquert.

3.Ist aber damit seine Geschwindigkeit unendlich? Nein, denn ich stelle fest, dass sich auch der Weg auf Null verkürzt. Ein Photon bewegt sich daher nicht im klassischen Sinn.

4.Weil seine Eigenzeit gleich Null ist, befindet sich ein Photon gleichzeitig am Ort seiner Absendung und am Ort seines Erlöschens.

5.Auch wenn sich diese beiden Orte Milliarden Lichtjahre voneinander entfernt befinden, befindet sich ein und dasselbe Photon gleichzeitig an beiden Orten, und für das Photon liegen beide Orte am gleichen Ort, die sich aus seiner Sicht sozusagen einander angenähert befinden.

6.Aus der Perspektive des Photons wird das Licht daher teleportiert, ohne dass sich das Photon von der Stelle bewegt. Es gibt keinen Absender und Empfänger, alles spielt sich in dem einen unbeweglichen Photon ab. Es gibt auch keinerlei Ursache-Wirkung-Probleme, Ursache ist das Freiwerden von Energie (z.B. in einem Atom) ohne lokale Verwendung, Wirkung ist die ortsversetzte Absorption der Energie, beide Orte befinden sich unmittelbar einer neben dem anderen bzw. sind identisch. (wie Eugen Bauhof bereits am 13.7.2009 sagte: das Raumzeitintervall zwischen zwei Weltpunkten auf einer Lichtweltlinie ist gleich Null.)


7.Soviel zur Perspektive des Photons, das nach der Lorenzgleichung die Eigenzeit 0 hat. Schauen wir nun auf die Perspektive der Beobachter: Das Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit c.

8. Aus der Perspektive des Photons findet keine Bewegung statt. Aus der Perspektive der Beobachter findet jedoch eine „scheinbare“ (=IS-bezogene) lichtschnelle Bewegung statt. Die Beobachter können jedoch kein Photon beobachten (sic!), sondern allein aufgrund der scheinbaren lichtschnellen Bewegung des Photons entsteht eine elektromagnetische Wirkung in Form einer Lichtwelle.

9.Aus der Perspektive des Photons ist diese Lichtwelle hingegen nicht vorhanden, weil es keine Bewegung ausführt.

10.Das unbewegliche Photon selbst ist für den Beobachter nicht wahrnehmbar, oder höchstens als flüchtiges, gedehntes Zerrbild. Allerdings existiert das Photon für den Beobachter an dessen Entstehungsort und an dessen Absorptionsort.


11.Schlussfolgerung: Nach meiner Theorie sind Photonen grundsätzlich unbeweglich, und man kann man sie auch als Ruhesystem betrachten. Für die Betrachtung des Lichts müssen wir unterscheiden zwischen dem IS des Photons und unserem eigenen IS, wobei es zwischen beiden Welten Wechselwirkungen gibt. Ein Atom gibt Energie ab, die „vor Ort“ nicht eingesetzt werden kann und nach dem Energieerhaltungssatz anderweitig verwendet werden muss. Es kommt zu einer (grundsätzlich geradlinigen) Teleportation in Form eines absolut unbeweglichen Photons, aus dessen Sicht der Vakuumraum nicht existiert, zum nächstgelegenen Absorptionspunkt (Messgerät, Himmelsgestirn usw.). Licht ist damit ortsversetzte Energieumwandlung. Der "Teleportationsvorgang" als solcher wird für uns als elektromagnetischer Effekt in Form einer Lichtwelle wahrnehmbar.

12.Lösungsansätze für Probleme der Quantentheorie können insbesondere in der Wechselwirkung beider IS (Welle/Photon) gesucht werden (erschöpfende Erklärungen kann ich hier noch nicht geben, aber meine Theorie eröffnet vielleicht neue Wege der Erklärung):

12a)Lichtpolarisierungsversuche: Hier halten möglicherweise die elektromagnetischen „Wirkungen“ in Form von Lichtwellen das damit im Zusammenhang stehende Lichtquant zurück.

12b)Doppelspaltversuche: Hier ist vielleicht hilfreich zu berücksichtigen, dass beide potentiellen Auftreffpunkte sich aus der Perspektive des Photons in direktem Kontakt mit dem Absendeort befinden (ich stelle mir bildlich vor, dass Absendeort und Auftreffpunkte für das Photon sozusagen beidseitig an den Spalten kleben und direkten Kontakt haben), wobei die Strahlung versuchsbedingt Anomalien aufweist, die im Einzelnen zu klären bleiben.

12c) usw…

13.Sollte diese Theorie durch ein Experiment widerlegt werden, so hilft sie doch bei der Veranschaulichtung der übrigen Phänomene, im Anschluss an eine Bemerkung Einsteins, dass sich das Licht am Ausgangs- und Endpunkt wie ein Photon verhält und auf dem Weg wie eine Welle.

Und noch einmal Einstein:
„Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder ****, er wisse es, aber er täuscht sich...“
Auf ein Neues! – In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Einstieg in das Jahr 2013!

amc
30.12.12, 12:34
Hallo,
habe mir als gute Vorsätze für 2013 vorgenommen, die Quantenphysik zu vereinfachen.

Hallo Derrick,

herzlich willkommen. Wir haben hier im Forum einen Bereich für Derartiges und deinen Thread hierher verschoben.

Störe dich daran nicht, hier kannst du gerne deine Überlegungen mit anderen diskutieren.

Dir auch ein gutes Jahr 2013!

Grüße, amc

Hawkwind
30.12.12, 13:09
Und noch einmal Einstein:
„Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder ****, er wisse es, aber er täuscht sich...“


Hmm, was hat der gute Albert denn in dem Zitat da für einen Kraftausdruck benutzt, dass er wegzensiert werden musste?
So was sieht ihm gar nicht ähnlich!

JoAx
30.12.12, 13:14
So was sieht ihm gar nicht ähnlich!

Das stimmt allerdings!

amc
30.12.12, 14:05
Hmm, was hat der gute Albert denn in dem Zitat da für einen Kraftausdruck benutzt, dass er wegzensiert werden musste?

"L u m p". Kannte die Aussage auch noch nicht.

http://de.wikipedia.org /wiki/Photon#Forschungsgeschichte (http://de.wikipedia.org/wiki/Photon#Forschungsgeschichte)

In einem Brief an Michele Besso (1873–1955) schrieb Albert Einstein im Jahr 1951: „Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder L u m p, er wisse es, aber er täuscht sich...“

So was sieht ihm gar nicht ähnlich!

Liegt wohl an den 50 Jahren Grübelei. :)

Grüße, amc

Bauhof
30.12.12, 17:00
1. Die Eigenzeit ergibt sich aus den Lorenzgleichungen T‘ = T * sqrt (1-v2/c2). Mathematisch (Grenzwertbetrachtung) bereitet die Anwendung auf das Licht keine Schwierigkeiten. Ich wende sie daher an und werde zu dem Schluss kommen, dass auch unter physikalischen Gesichtspunkten kein Grund besteht, sie nicht anzuwenden.

2. Ich wende diese Formel provisorisch (!) auf das Licht im Vakuum an (v=c) und komme zu dem Schluss, dass ein Photon nicht altert (T‘=0), selbst wenn es Milliarden von Lichtjahren durchquert.

Hallo Derrick,

wenn man Formeln zitiert, dann muss man auf Ihren Gültigkeitsbereich achten. Die Formel

T’ = T•sqrt(1 ─ v²/c²) gilt nur für v<c und nicht für v=c.

Warum? Weil es in der SRT keine lichtschnellen Inertialsysteme gibt. Deshalb kann man allein aus dieser Formel nicht herleiten, dass ein Photon nicht altert. Und auch eine mathematische Grenzwertbetrachtung ersetzt keine physikalischen Gesichtspunkte.

Und darum kann man einem Photon auch kein Ruhesystem zuordnen.

M.f.G. Eugen Bauhof

Hawkwind
30.12.12, 18:40
Hallo Derrick,

wenn man Formeln zitiert, dann muss man auf Ihren Gültigkeitsbereich achten. Die Formel

T’ = T•sqrt(1 ─ v²/c²) gilt nur für v<c und nicht für v=c.

Warum? Weil es in der SRT keine lichtschnellen Inertialsysteme gibt. Deshalb kann man allein aus dieser Formel nicht herleiten, dass ein Photon nicht altert. Und auch eine mathematische Grenzwertbetrachtung ersetzt keine physikalischen Gesichtspunkte.

Und darum kann man einem Photon auch kein Ruhesystem zuordnen.

M.f.G. Eugen Bauhof

Denke die Formel ist schlicht falsch (mal unterstellt, dass mit "Lorentzgleichung" die "Lorentz-Transformation" gemeint ist): die Quadratwurzel auf der rechten gehört in den Nenner.

http://upload.wikimedia.org/math/3/c/f/3cf38d7343a7fc38a5f29ff2c189181e.png

aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentz-Transformation

Wählt man die Koordinatensysteme nun derart, dass x=0, dann folgt aus der ersten Formel bis auf genannten Fehler die oben zitierte und offensichtlich falsche Formel.

Für v=c wird der Nenner auf der rechten Seite dann 0, der Bruch ist also "undefiniert" wie die Mathematiker zu sagen pflegen.

==> v=c: DAT JEEHT NICH! oder "solche Beobachter gibt es nicht", womit wir Eugens Formulierung näher kommen.

Timm
30.12.12, 18:41
Hallo Eugen,

wenn man Formeln zitiert, dann muss man auf Ihren Gültigkeitsbereich achten. Die Formel

T’ = T•sqrt(1 ─ v²/c²) gilt nur für v<c und nicht für v=c.

Warum? Weil es in der SRT keine lichtschnellen Inertialsysteme gibt. Deshalb kann man allein aus dieser Formel nicht herleiten, dass ein Photon nicht altert. Und auch eine mathematische Grenzwertbetrachtung ersetzt keine physikalischen Gesichtspunkte.



dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, wie hier bei Andreas Müller, http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_z.html#LettE
Besonders seltsam wird die Zeitdilatation im Falle der Photonen. Sie bewegen sich exakt mit der Lichtgeschwindigkeit, deshalb divergiert hier der Lorentz-Faktor (v = c). Er wird unendlich, d.h. Zeitintervalle werden im bewegten Photonensystem zu unendlichen Zeiträumen gestreckt. Anders gesagt: Die Photonen altern nicht, sie existieren in einer zeitlosen Welt.
Mir erscheint eine Grenzwertbetrachtung durchaus plausibel,

Gruß, Timm

P.S. Definition Eigenzeit http://en.wikipedia.org/wiki/Proper_time

Hawkwind
30.12.12, 18:46
Hallo Eugen,



dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, wie hier bei Andreas Müller, http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_z.html#LettE

Mir erscheint eine Grenzwertbetrachtung durchaus plausibel,

Gruß, Timm

Hi Timm; schätze, Grenzwertbetrachtungen machen v.a. dann Sinn, wenn der Grenzwert auch existiert. Das ist hier ja nun nicht der Fall, da dir der Nenner bei Zähler ungleich 0 um die Ohren fliegt.

___
Nachtrag:

Zum anderen fällen wir mit der Einführung solcher Beobachter eines der 2 Standbeine der SRT,
http://homepage.univie.ac.at/franz.embacher/SRT/Postulate.html


(*) Das Relativitätsprinzip: Die physikalischen Gesetze haben in allen Inertialsystemen dieselbe Form ("alle Inertialsysteme sind glechberechtigt" oder "es gibt kein ausgezeichnetes Inertialsystem"). Jede Geschwindigkeit (eines Objekts oder Inertialsystems) ist immer nur Relativgeschwindigkeit und macht daher nur Sinn, wenn sie in Bezug auf ein Inertialsystem angegeben ist.

(*) Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit: Die (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit c hat in jedem Inertialsystem denselben Wert (299 792.458 km/s), ist also vom Bewegungszustand der Quelle ebenso unabhängig wie von dem des Beobachters.



nämlich das 2. (Invarianz/Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit). In seinem Ruhesystem bewegt sich ein Photon ja nun NICHT mit c, denn es ruht ja. Es sollte sich aber laut Basis-Postulat der SRT mit c bewegen.

Aber es kann uns natürlich niemand, daran hindern uns vorzustellen, wie unsere Welt wäre, wenn wir uns c extrem annähern würden.

PS. Sorry für die vielen Patzer ... bin leider immer noch etwas fiebrig (Bronchitis).

Bauhof
30.12.12, 19:03
Denke die Formel ist schlicht falsch (mal unterstellt, dass mit "Lorentzgleichung" die "Lorentz-Transformation" gemeint ist): die Quadratwurzel auf der rechten gehört in den Nenner.

http://upload.wikimedia.org/math/3/c/f/3cf38d7343a7fc38a5f29ff2c189181e.png

aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentz-Transformation

Wählt man die Koordinatensysteme nun derart, dass x=0, dann folgt aus der ersten Formel bis auf genannten Fehler die oben zitierte und offensichtlich falsche Formel.

Für v=c wird der Nenner auf der rechten Seite dann 0, der Bruch ist also "undefiniert" wie die Mathematiker zu sagen pflegen.

==> v=c: DAT JEEHT NICH! oder "solche Beobachter gibt es nicht", womit wir Eugens Formulierung näher kommen.
Hallo Hawkwind,

du hast natürlich recht, die Formel, wie sie Derrick hingeschrieben hat, ist falsch. Hatte ich übersehen. Dann wird die Zeit T' nicht Null für v=c, sondern sie ist für v=c undefiniert. Ich denke, auch eine mathematische Grenzwertbetrachtung hilft da nicht weiter. Man kann sie natürlich machen, aber ob es einen physikalischen Sinn macht, ist eine andere Sache.

M.f.G. Eugen Bauhof

Derrick
30.12.12, 19:06
Hi Timm; schätze, Grenzwertbetrachtungen machen v.a. dann Sinn, wenn der Grenzwert auch existiert. Das ist hier ja nun nicht der Fall, der dir der Nenner bei Zähler ungleich 0 um die Ohren fliegt.

Hallo Hawkwind,

bitte beachte, dass ich mich ausschließlich auf die von mir genannte Formel der Zeitdilatation beziehe. Auf die von Dir genannten Formeln mit 0 im Nenner beziehe ich mich indirekt in Nr.3 und lasse mich aus den von Dir genannten Gründen nicht auf deren Anwendung ein.

Mein Ausgangspunkt ist ausschließlich die Eigenzeit, nicht die Eigengeschwindigkeit. Deshalb kommen die von Dir genannten Probleme nicht zum Tragen.

Hawkwind
30.12.12, 19:14
Hallo Hawkwind,

bitte beachte, dass ich mich ausschließlich auf die von mir genannte Formel der Zeitdilatation beziehe. Auf die von Dir genannten Formeln mit 0 im Nenner beziehe ich mich indirekt in Nr.3 und lasse mich aus den von Dir genannten Gründen nicht auf deren Anwendung ein.

Mein Ausgangspunkt ist ausschließlich die Eigenzeit, nicht die Eigengeschwindigkeit. Deshalb kommen die von Dir genannten Probleme nicht zum Tragen.

Du glaubst also nicht, dass deine Formel falsch ist?
Die Lorentztransformation ist sie sicher nicht - siehe mein Posting.
Wo hast du sie denn her?

Derrick
30.12.12, 19:21
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation

(die erste Formel des Artikels).

Die Formel wurde aus der Lorenz-Transformation hergeleitet, aber naturgemäss enthält sie kein "x"

Hawkwind
30.12.12, 19:32
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation

(die erste Formel des Artikels).

Die Formel wurde aus der Lorenz-Transformation hergeleitet, aber naturgemäss enthält sie kein "x"

Ja, so macht das doch noch Sinn:

http://upload.wikimedia.org/math/b/8/6/b86170b5db16eed64dcbf55a75e9770c.png

macht eine Vorhersage für die Eigenzeit T' eines mit v bewegten Beobachters, wenn im ungestrichenen Inertialsystem die Zeit T vergangen ist.

==> auf einer hochrelativistisch schnellen Uhr vergeht kaum Zeit und selbst der Grenzübergang v->c ist für diese Formel mathematisch möglich.

Die Annahme eines solchen Beobachters verletzt aber wie gesagt ein Basispostulat der SRT: die Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit, denn in einem System, in dem das Licht ruht, bewegt es sich offensichtlich nicht mit c.

Derrick
30.12.12, 19:41
denn in einem System, in dem das Licht ruht, bewegt es sich offensichtlich nicht mit c.

Nein, Hawkwind, genau das ist meine Kernhypothese:

Das Licht ruht (im eigenen BS) und bewegt sich mit c. (Siehe meine Ausführungen Nr. 8).

Ich
30.12.12, 22:33
Pass mal auf, das ist ganz einfach: Ein Postulat der SRT ist, dass sich das Licht in jedem Bezugssystem mit v=c fortpflanzt. Also kann es kein Bezugssystem geben, in dem Licht ruht. Fertig.
Und das sieht man auch sehr schön an den Lorentztransformationen (den schreibt man mit "t" übrigens, wenn du dich mal ein wenig mit der Relativitätstheorie beschäftigst, wird dir das bestimmt irgendwann auffallen): Die gehen nicht für v=c.
Dass Lichttrajektorien Nullgeodäten sind ist weder neue Erkenntnis noch Freifahrtschein, um sie herum Bezugssysteme zu konstruieren. Wenn die Eigenzeit verschwindet, kann man aus ihr nun mal keine Zeitkoordinate machen, das sollte doch logisch sein.

Mein Alternativvorschlag für deine guten Vorsätze: du nutzt die erste Hälfte von 2013, um dich mit den Grundlagen der RT vertraut zu machen. Wenn du dann ganz grob weißt, um was es geht, hast du immer noch 6 Monate Zeit, eine Publikation in Nature vorzubereiten, in der du der Fachwelt mal zeigst, wie man's macht. Ich finde schon, dass es hier auf die Reihenfolge ankommt.

JoAx
30.12.12, 22:50
Und. Ich löse die Formel
http://upload.wikimedia.org/math/b/8/6/b86170b5db16eed64dcbf55a75e9770c.png
mal nach T auf:

T=T'/sqrt(1-v^2/c^2)

Und schon gilt das, was Hakwind zu Anfang geschrieben hat, wenn v=c gesetzt wird.
Ausserdem - du denkst doch nicht, dass es in Ordnung ist, die Mathematik nach eigenem Belieben anzuwenden oder nicht.

Tue dir selbst ein Gefallen und wähle ein "etwas" bescheideneres Ziel für das Jahr 2013 aus. :cool:

Derrick
31.12.12, 08:07
@ich, joax

Vielen Dank für diese Einwände, die allerdings rein mathematisch begründet sind und leicht zu widerlegen bzw. relativisierend zu beantworten sein dürften. Ich überlasse es gerne Mitforisten vom Fach, hier fundiert zu antworten, komme aber selbst gerne darauf zurück.

Da mein Ansatz ein „mathematischer“ (=formelbezogener) ist, wäre meine Theorie wohl eher mit „physikalischen“ Begründungen zu schlagen.

Eure Ungeduld verstehe ich, um es mit Richy zu sagen:
Warum Millionen von Hobbyforschern immer das selbe Beduerfnis haben, sich auf ein Photon zu setzen scheint selbst ein Naturgesetz zu sein. (Richy im Forum am 25.10.10)
Aber für die Beantwortung der großen ungelösten Fragen braucht man leider Geduld!
Cheers ;)

Derrick
31.12.12, 11:07
Hallo ich,

hier meine Antworten auf Deine interessanten Anmerkungen:

Ein Postulat der SRT ist, dass sich das Licht in jedem Bezugssystem mit v=c fortpflanzt.

Nach meiner Theorie hat das Licht für alle Beobachter (Bezugssysteme) die Geschwindigkeit v=c Siehe meine Anmerkung Nr. 8. Mit „lichtschnell“ meine ich tatsächlich „mit Geschwindigkeitv=c“. Es liegt kein Widerspruch vor.

Und das sieht man auch sehr schön an den Lorentztransformationen: Die gehen nicht für v=c.

Auch hier kein Widerspruch (siehe Anmerkung 3). Die Lorentztransformation ist nicht auf v=c anwendbar, wie ich bereits gesagt hatte. Grund ist die 0 im Nenner. Hier im Forum sagen Stimmen, dass auch die von mir verwendete Zeitdilatationsgleichung nicht anwendbar sei. Nun habe ich aber festgestellt, dass deren Anwendung zielführend wäre. Hier bitte ich um physikalische Erklärungen, warum, obwohl v=c mathematisch definiert ist, nicht unter physikalischen Gesichtspunkten definiert sein soll. Ich glaube, dass wir damit weiterkommen.

(den schreibt man mit "t" übrigens, wenn du dich mal ein wenig mit der Relativitätstheorie beschäftigst, wird dir das bestimmt irgendwann auffallen)

Jaja (schäm), ich erbitte Pardon, das hat mein Wordprogramm so korrigiert…

Dass Lichttrajektorien Nullgeodäten sind ist weder neue Erkenntnis

Richtig, hierzu hatte ich auch Eugen Bauhof zitiert.

noch Freifahrtschein

Ich stimme Dir zu, nur: es geht hier nicht um einen „Freifahrschein“, ich tue dies nicht umsonst und unverbindlich, sondern liefere den Ansatz eines Modells, das IMHO völlig neuartig ist (siehe ab Anmerkung Nr. 8).

Mein Alternativvorschlag für deine guten Vorsätze: du nutzt die erste Hälfte von 2013, um dich mit den Grundlagen der RT vertraut zu machen.

Für Hinweise auf geeignete Literatur wäre ich in der Tat dankbar. Ich bin momentan auf der Suche danach.

hast du immer noch 6 Monate Zeit, eine Publikation in Nature vorzubereiten

Habe ich nicht vor. Jedem das seine. Gruss, Derrick

Derrick
31.12.12, 11:13
Wenn die Eigenzeit verschwindet, kann man aus ihr nun mal keine Zeitkoordinate machen, das sollte doch logisch sein.

Diese Feststellung kann man akzeptieren. Ich gebe folgendes zu überlegen: Der vorliegende Thread hat sich schon öfters (unnötigerweise) an den Gleichungen der Lorentztransformation gestoßen. Mathematisch geht es da um eine Division von 0 durch 0. Die Probe klappt für jedes beliebige Ergebnis.

Ich ziehe es vor, dieses Problem und die Gleichungen der Lorentztransformation außen vor zu halten.
Deshalb ist es möglicherweise richtig, den Bezug „Ruhesystem“ hier doch nicht zu verwenden – er ist für meine Hypothesen nicht entscheidend.

Man sollte daher ausschließlich die Zeitdilatationsformel verwenden, in der das Problem der Lorentztransformation sozusagen herausgekürzt wurde. Dies ist der entscheidende Ansatz meiner Theorie.

amc
31.12.12, 11:19
bzw. relativisierend zu beantworten sein dürften.

Jo, Herr Relativisator.

Ich bin übrigends der Televisator!

;) Cheers.

Bauhof
31.12.12, 12:08
Man sollte daher ausschließlich die Zeitdilatationsformel verwenden, in der das Problem der Lorentztransformation sozusagen herausgekürzt wurde. Dies ist der entscheidende Ansatz meiner Theorie.

Hallo Derrick,

1. Ist die Lorentztransformation ein Problem?

2. Mit der 'Zeitdilatationsformel' meinst du ausschließlich die Eigenzeit-Formel, richtig? Aber die ist auch nur für v<c gültig.

3. Aus der Formel für die Eigenzeit wurde nicht die Lorentztransformation 'herausgekürzt', sondern die Eigenzeit ist aus der Lorentztransformation herleitbar.

4. Du zitierst aus einem alten Beitrag von mir etwas, ich weiß aber nicht mehr was für ein Beitrag das war. Es gibt den Button "Zitieren". Damit wird der zu zitierende Beitrag in deinem Beitrag eingebunden. Verwende bitte künftig den Button "Zitieren", dann weiß man auf welchen Beitrag du dich beziehst. Hier ist kein "Chat", sondern ein Diskussionsforum.

M.f.G. Eugen Bauhof

Derrick
31.12.12, 13:09
Hallo Eugen Bauhof,


4. Du zitierst aus einem alten Beitrag von mir etwas, ich weiß aber nicht mehr was für ein Beitrag das war. Es gibt den Button "Zitieren". Damit wird der zu zitierende Beitrag in deinem Beitrag eingebunden. Verwende bitte künftig den Button "Zitieren", dann weiß man auf welchen Beitrag du dich beziehst. Hier ist kein "Chat", sondern ein Diskussionsforum.

Inzwischen habe ich den Zitierknopf gefunden und werde mich an die Regeln halten.

2. Mit der 'Zeitdilatationsformel' meinst du ausschließlich die Eigenzeit-Formel, richtig? Aber die ist auch nur für v<c gültig.

zu 2. Möglicherweise ist das der kritische Punkt. Ich habe mich über diesen Punkt (provisorisch) hinweggesetzt und dies wie folgt begründet:
Hier im Forum sagen Stimmen, dass auch die von mir verwendete Zeitdilatationsgleichung nicht anwendbar sei. Nun habe ich aber festgestellt, dass deren Anwendung zielführend wäre. Hier bitte ich um physikalische Erklärungen, warum, obwohl v=c mathematisch definiert ist, nicht unter physikalischen Gesichtspunkten definiert ist. Ich glaube, dass wir damit weiterkommen.

1. Ist die Lorentztransformation ein Problem?

Nicht die Lorentz-Transformation ist das Problem, sondern die Nulldivision. Dadurch macht sie zum vorliegenden Thema keine Aussage im klassischen Sinn.

3. Aus der Formel für die Eigenzeit wurde nicht die Lorentztransformation 'herausgekürzt', sondern die Eigenzeit ist aus der Lorentztransformation herleitbar.

Richtig, die Zeitdilatationsgleichung leitet sich aus der Lorentz-Transformation und enthält interessanterweise das Nulldivisionsproblem nicht mehr. Alles was mit Weg und Geschwindigkeit zu tun hat, wurde sozusagen „herausgekürzt“. Das ist der entscheidende Ansatz meiner Theorie.

Derrick
31.12.12, 14:06
Nach den vergangenen Diskussionen zur besseren Lesbarkeit hier noch einmal das Kernergebnis meiner Überlegungen, in einem Satz zusammengefasst:

Der Dualismus des Lichts entspricht in seinen beiden Ausformungen (Teilchen/Welle) uneingeschränkt dem Dualismus der Bezugssysteme der Zeitdilatation (vgl. Zwillingsparadoxon); dabei entspricht die Welle der Beobachterperspektive und das Teilchen der „Perspektive des Photons“.

Im übrigen verweise ich auf den Eingangsbeitrag, der allerdings den Begriff „Ruhesystem“ zu stark betont.

Bauhof
31.12.12, 14:28
Nach den vergangenen Diskussionen zur besseren Lesbarkeit hier noch einmal das Kernergebnis meiner Überlegungen, in einem Satz zusammengefasst:

Der Dualismus des Lichts entspricht in seinen beiden Ausformungen (Teilchen/Welle) uneingeschränkt dem Dualismus der Bezugssysteme der Zeitdilatation (vgl. Zwillingsparadoxon); dabei entspricht die Welle der Beobachterperspektive und das Teilchen der „Perspektive des Photons“.

Hallo Derrick,

beim Begriff "Perspektive des Photons" gehen unsere Auffassungen auseinander. Warum? Weil es keine "Perspektive des Photons" gibt.

Eine Sicht oder eine Perspektive des Photons wäre nur dann gegeben, wenn es in der SRT lichtschnelle Inertialsysteme gäbe.

Alle Inertialsysteme in der SRT bewegen sich aber relativ zueinander mit einer Geschwindigkeit v<c. Um eine Sicht oder eine Perspektive des Photons anzunehmen, müsste es ein Inertialsystem geben, in dem das Photon ruht. Und das wäre ein lichtschnelles Inertialsystem.

Ja, es ist ein "Kreuz" mit den Inertialsystemen. Hier kannst du Näheres darüber erfahren: Das Kreuz mit den Inertialsystemen. (http://homepage.univie.ac.at/Franz.Embacher/SRT/Inertialsystem.html)

M.f.G Eugen Bauhof

Derrick
31.12.12, 14:44
müsste es ein Inertialsystem geben, in dem das Photon ruht. Und das wäre ein lichtschnelles Inertialsystem.

Genau das postuliere ich in Anmerkung Nr.8:
8. Aus der Perspektive des Photons findet keine Bewegung statt. Aus der Perspektive der Beobachter findet jedoch eine „scheinbare“ (=IS-bezogene) lichtschnelle Bewegung statt. Gruss Derrick

Hawkwind
31.12.12, 16:27
Genau das postuliere ich in Anmerkung Nr.8:
8. Aus der Perspektive des Photons findet keine Bewegung statt. Aus der Perspektive der Beobachter findet jedoch eine „scheinbare“ (=IS-bezogene) lichtschnelle Bewegung statt. Gruss Derrick

Bin da etwas hilflos bei deiner "Theorie", da ich die neue Physik nicht sehe.

Mittels Gedankenexperiment in ein lichtschnelles IS mit entsprechend phantastischen Eigenschaften zu wählen, ist ja nun keine neue Idee (auch wenn ich es für nicht wirklich sauber halte). Macht z.B. auch Andreas Müller, wie Timm sagte.

Letztlich geht es in der Physik um nichts anderes als Beobachtungen quantitativ korrekt erklären zu können.

Wie müsste denn nun ein Experiment aussehen, mit dessen Hilfe ich diese neuen Hypothesen oder Vorhersagen testen könnte.

Gruss, Hawkwind

Timm
31.12.12, 21:20
Hi Uli,

Mittels Gedankenexperiment in ein lichtschnelles IS mit entsprechend phantastischen Eigenschaften zu wählen, ist ja nun keine neue Idee (auch wenn ich es für nicht wirklich sauber halte). Macht z.B. auch Andreas Müller, wie Timm sagte.

Die Eigenzeit ist proportional zu sqrt(1-v²/c²). Ich glaube eher, daß Andreas Müller und andere, die Behauptung Photonen würden nicht altern, auf eine Grenzwertbetrachtung stützen. Nähert sich v an c an, muß man kein lichtschnelles IS postulieren, oder siehst Du das tatsächlich anders?

Gruß, Timm

P.S. Gute Besserung und komm gut rüber. Manchmal hilft Rotwein!

Hawkwind
31.12.12, 22:31
Hi Uli,


Die Eigenzeit ist proportional zu sqrt(1-v²/c²). Ich glaube eher, daß Andreas Müller und andere, die Behauptung Photonen würden nicht altern, auf eine Grenzwertbetrachtung stützen.


Ja klar, wenn man in den Lorentz-Transformationen v -> c gehen lässt, dann wird das schon sehr nahe gelegt: hätte unser Photon eine Armbanduhr am Handgelenkt, ihr Sekundenzeiger würde sich nicht bewegen. :)


Nähert sich v an c an, muß man kein lichtschnelles IS postulieren, oder siehst Du das tatsächlich anders?


Nun ja, die Lorentztransformationen sind doch nichts als eine Koordinatentransformation zwischen 2 Beobachtern oder Inertialsystemen, die sich relativ zueinander mit v bewegen. Wenn ich v=c setze, betrachte ich also die Koordinatentransformation zwischen 2 IS, von denen sich eines relativ zum anderen mit c bewegt, also eine Transformation in das Ruhesystem eines Photons. Wie will ich denn das vermeiden?

Es heisst ja auch immer wieder hier "aus der Perspektive des Photons"; d.h. wir haben einen im System des Photons ruhenden Beobachter
... und da dreht sich mir selbst nach all den Jahrzehnten Abstinenz von professioneller Physik immer noch der Magen um. :)

Aber ich muss zugeben, ich habe dieses Thema in anderen Gruppen schon einige Male, auch mit sehr kompetenten Leuten, debattiert, so auch mit dem Wiener Physiker Arnold Neumaier, der auch auf seiner Homepage speziell diesem Thema einen Abschnitt widmet:
http://www.mat.univie.ac.at/~neum/physik-faq.txt

dort Kap. S3a für alle, die es nicht lassen können. :)

Es geht los bei

Ein auf einem Lichstrahl plazierter ''Beobachter'' ist aber kein
Beobachter mehr im oben pr"zisierten Sinn. Das Absprechen des
Beobachterstatus hat schon ganz praktische Gr"unde.
Z.B. muss ein auf einem Lichstrahl plazierter ''Beobachter''
masselos sein, sonst f"allt er sofort vom ihn bef"ordernden Photon
herunter. Der ''Beobachter'' k"onnte also h"ochstens das
Photon selbst sein. In welchen Sinn es aber ohne innere Struktur
beobachten k"onnen sollte (es kann keine Messinstrumente,
Aufzeichnungen, und "Ahnliches bei sich haben), bleibt im Dunkeln...

Man kann aber durchaus auf der rein mathematischen Ebene diskutieren,
wie die Welt von einem Photon wahrgenommen w"urde, wenn es beobachten
k"onnte... Ein auf einem Lichstrahl plaziertes, sich also gleichf"ormig
bewegendes und masseloses Photon erlebt die Welt total anders als
ein 'klassischer' Beobachter!!!
...


Leider hat mein Browser irgendein Problem mit dem Zeichensatz!?

Vielen Dank auch für die guten Wünsche; ich wünschen ebenfalls allen hier einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr.

Gruss,
Hawkwind

Derrick
01.01.13, 12:01
Hier der Rest des Textes:

Ein auf einem Lichstrahl plazierter ''Beobachter'' ist aber kein
Beobachter mehr im oben pr"zisierten Sinn. Das Absprechen des
Beobachterstatus hat schon ganz praktische Gr"unde.
Z.B. muss ein auf einem Lichstrahl plazierter ''Beobachter''
masselos sein, sonst f"allt er sofort vom ihn bef"ordernden Photon
herunter. Der ''Beobachter'' k"onnte also h"ochstens das
Photon selbst sein. In welchen Sinn es aber ohne innere Struktur
beobachten k"onnen sollte (es kann keine Messinstrumente,
Aufzeichnungen, und "Ahnliches bei sich haben), bleibt im Dunkeln...

Man kann aber durchaus auf der rein mathematischen Ebene diskutieren,
wie die Welt von einem Photon wahrgenommen w"urde, wenn es beobachten
k"onnte... Ein auf einem Lichstrahl plaziertes, sich also gleichf"ormig
bewegendes und masseloses Photon erlebt die Welt total anders als
ein 'klassischer' Beobachter!!!

F"ur ein Photon ist m=0 und p daher lichtartig,
p^2 = -(mc)^2 = 0.
Eine 4-Geschwindigkeit l"asst sich nicht mehr definieren
(Division durch Null). Man kann die Weltlinie des Photons
(d.h. den Lichtstrahl) aber nach wie vor durch den Nu s
parametrisieren,
x(s) = x_0 + s p.
Die Beziehung zwischen Nu und Zeit wird zu
t = t0 + s m = t0
unabh"angig von s. Das heisst, das Photon erlebt
zwar den Nu, aber keine Zeit.

Immerhin erlebt ein Photon den Raum, aber ebenfalls auf
seltsame Weise: Sein affiner Ortsraum
R(s) := {x | p dot x = p dot x(s)}
ist ein f"ur allemal fix,
R(s) = R_tau, tau unabh"angig von s
(aber abh"angig von der Weltlinie als Ganzes),
da wegen p dot p = 0 auch
p dot x(s) = p dot (x_0 + s p) = p dot x_0
von s unabh"angig ist.

Eigentlich kein Wunder - da f"ur ein Photon die Zeit
stehenbleibt, lernt es von der 4-dimensionalen Raumzeit
nur drei Dimensionen kennen!

Sein Ortsraum hat ausserdem einige Merkw"urdigkeiten:
Wegen p dot p = 0 ist die Metrik degeneriert und nur noch
semidefinit. Der Abstand
d(x,y) = sqrt((x-y)^2).
hat die Signatur ++0 und verschwindet f"ur alle Punkte x,y,
deren Verbindungsstrecke parallel zur Weltlinie ist.
Das Photon kann also nur zwei Raumdimensionen ausmessen,
die dritte (zum Impuls parallele) ist ''gleichortig'',
im selben Sinn wie in Newtons Raumzeit verschiedene Orte
gleichzeitig sind. Der 3-dimensionale Ortsraum hat also zwei
raumartige Dimensionen und eine lichtartige, ist also sozusagen
eine 3-dimensionale 'Raumlicht' (statt der 4-dimensionalen Raumzeit
des massiven Beobachters.)


Insbesondere befindet sich das Photon immer am 'gleichen' Ort in diesem
metrischen Sinn: Es bewegt sich n"amlich mit fortschreitendem Nu auf
der in seinem 3-dimensionalen affinen Ortsraum befindlichen Weltlinie;
aber die Punkte dieser Weltlinie haben alle den Abstand null
voneinander. (Man nennt das die transversale Natur des Photons.)

Ein echter (massiver) Beobachter l"auft dagegen stets senkrecht
aus seinem aktuellen Raum hinaus und in den infinitesimal
daneben liegenden Raum hinein.


Interessant ist auch, was zwei (massive) Beobachter, die nicht im
selben Boot (d.h. auf derselben Weltlinie) sitzen, erleben.
Die beiden von ihnen wahrgenommenen R"aume haben (generisch) nur
zwei Dimensionen gemeinsam, nicht drei; sie leben daher in
verschiedenen Welten.

Kein Wunder, dass es unter uns Menschen so viele
Missverst"andnisse gibt, weil jeder seine eigene Welt hat !-)


Man hat also eine 4-dimensionale Version des Ph"anomens der
Perspektive. Eine freistehende Wand kann ganz breit oder ganz
schmal aussehen, je nachdem von wo aus man drauf schaut.
Nat"urlich "andert sich die Wand nicht durchs Draufschauen,
aber es sieht so aus. Das gibt den Lorentzkontraktionen eine
anschauliche Interpretation.

Derrick
01.01.13, 12:06
Wie müsste denn nun ein Experiment aussehen, mit dessen Hilfe ich diese neuen Hypothesen oder Vorhersagen testen könnte.

Hallo Hawkwind,

Zum Nachweis der Theorie:
1.Für die spezielle Relativitätstheorie Einsteins gibt es zahlreiche Belege.
2.Auch der Dualismus des Lichts (Welle/Teilchen) ist belegt.
3.Ein Modell für die Vereinbarung von Wellen- und Teilchencharakter gibt es jedoch nicht. Bisher betrachtet man das Licht mal als Welle, mal als Teilchen. Hier besteht so lange ein Widerspruch bzw. „Missing Link“, bis ein plausibles Modell gefunden wurde.
4.Mit meiner Theorie hoffe ich, in der SRT den Ansatz für ein solches plausibles Modell gefunden zu haben. Alle bisherigen Experimente, die den reinen Wellencharakter oder den reinen Teilchencharakter widerlegen, sprechen daher hierfür.

Derrick
01.01.13, 12:23
2. Mit der 'Zeitdilatationsformel' meinst du ausschließlich die Eigenzeit-Formel, richtig? Aber die ist auch nur für v<c gültig.

Hallo Eugen Bauhof,
Vielen Dank für den Link, und treffend für die Diskussion ist auch Dein Zitat von Smolin.

Noch einmal zum Problem des Definitionsbereichs:

Ist v=c für die Eigenzeitformel nur deshalb nicht definiert, weil die Formel aus der Lorentz-Transformation hergeleitet wurde, für die ihrerseits v=c nicht definiert ist? Oder gibt es andere Gründe?

Vieles spricht dafür, die Eigenzeitformel und die Lorentz-Transformation getrennt voneinander zu behandeln.
Erstens: Die Formel ist völlig unabhängig von Weg und Masse.
Zweitens ist sie auch auf gleichmäßig (und ungleichmäßig) beschleunigte Bezugssysteme anwendbar. Dies legt nahe, dass die Eigenzeitformel -weitergehender als die Lorentz-Transformation - Reisen (Ortsänderungen) aller Art beschreibt.
Drittens, etwas kurz ausgedrückt: Die Begrenzung des Definitionsbereichs und die Null im Nenner sind bei der Lorentz-Transformation geometrisch bedingt (Geometrie des Lichts). Bei der Eigenzeitformel stimmt die Geometrie jedoch wieder.

Ich bin deshalb unbedingt und brennend interessiert an:
-Belegen für die Tatsache, dass die Eigenzeitformel für v=c nicht definiert ist
-Physikalischen Begründungen für diese Tatsache.

Hawkwind
01.01.13, 13:03
Hallo Hawkwind,

Zum Nachweis der Theorie:
1.Für die spezielle Relativitätstheorie Einsteins gibt es zahlreiche Belege.
2.Auch der Dualismus des Lichts (Welle/Teilchen) ist belegt.
3.Ein Modell für die Vereinbarung von Wellen- und Teilchencharakter gibt es jedoch nicht. Bisher betrachtet man das Licht mal als Welle, mal als Teilchen. Hier besteht so lange ein Widerspruch bzw. „Missing Link“, bis ein plausibles Modell gefunden wurde.
4.Mit meiner Theorie hoffe ich, in der SRT den Ansatz für ein solches plausibles Modell gefunden zu haben. Alle bisherigen Experimente, die den reinen Wellencharakter oder den reinen Teilchencharakter widerlegen, sprechen daher hierfür.

Sorry, aber das ist doch alles "kalter Kaffee"; natürlich gibt es seit der Quantenmechanik eine Theorie, welche die Wellen- und Teilchen-Eigenschaften integriert und konsistent beschreibt. Das Problem "Dualität" ist rein historisch: es verwirrte die Physiker damals, als es noch keine etablierte Quantentheorie gab. Seit mindestens 75 Jahren oder so ist das Problem "Dualität" aber abgehakt.

Die Physik von Licht beschreibt man heutzutage auf Quantenebene am besten mit Hilfe der Quantenelektrodynamik
http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenelektrodynamik

Kinners, warum überlasst ihr es nicht besser den Profi-Physikern, neue Theorien zu entwerfen?

Wenn ich ein neues Dach für mein Haus brauche, dann bestelle ich auch nicht den Gärtner, bloß weil der immer so originelle Ideen hat.

Das ist doch einfach lächerlich und lästig hier. :(

JoAx
01.01.13, 14:04
Ich wünsche allen alles Gute im neuen Jahr!


2.Auch der Dualismus des Lichts (Welle/Teilchen) ist belegt.

Der "Dualismus" wurde auch für massebehaftete Teilchen bestätigt - Elektrone, Protone, Atome und sogar für bis zu 70 Atome grosse Moleküle. Dein Ansatz würde hier nicht greifen.


3.Ein Modell für die Vereinbarung von Wellen- und Teilchencharakter gibt es jedoch nicht. Bisher betrachtet man das Licht mal als Welle, mal als Teilchen. Hier besteht so lange ein Widerspruch bzw. „Missing Link“, bis ein plausibles Modell gefunden wurde.

Bei der Welle handelt es sich nicht um eine em. Welle, sondern um eine Wahrscheinlichkeitswelle!


4.Mit meiner Theorie hoffe ich, in der SRT den Ansatz für ein solches plausibles Modell gefunden zu haben. Alle bisherigen Experimente, die den reinen Wellencharakter oder den reinen Teilchencharakter widerlegen, sprechen daher hierfür.

Das spricht noch lange nicht für deinen Ansatz.

Gruß, Johann

Derrick
01.01.13, 14:40
Hallo Johann,
auch Dir ein gutes Neues!

Bei der Welle handelt es sich nicht um eine em. Welle, sondern um eine Wahrscheinlichkeitswelle!
Ich habe nicht genau verstanden, warum Du diesen Satz hier verwendest. Aber das Wort „Wahrscheinlichkeitswelle“ trifft mitten in den Kern der Sache. Mit der SRT (vgl. Zwillingsparadoxon) spalte ich diesen Begriff in zwei Bezugssysteme auf: in ein (unbewegliches) Photon und in eine Welle mit einem flüchtigen Etwas, das sich in einem Zustand zwischen Sein und Nichtsein befindet (siehe Anmerkungen 8-10 im Eingangsbeitrag).
Für das letztere Bezugssystem gehe ich in der Tat davon aus, dass es sich entsprechend den Ausführungen von Hawkwind nach der Quantenelektrodynamik richtet.
Gruß Derrick

Timm
01.01.13, 14:49
Wenn ich ein neues Dach für mein Haus brauche, dann bestelle ich auch nicht den Gärtner, bloß weil der immer so originelle Ideen hat.

Da hast Du aber eine schöne Saat gelegt. Irgendwann wird man sich eh wundern, warum der Bock es nur bis zum Gärtner gebracht hat und seinen weiteren sprichwörtlichen Aufstieg im Quanten Diskussionsforum nachlesen können.:)

Euch allen ein gutes neues Jahr!
Gruß Timm

@Derrick: Schreib' halt einfach mal auf, was genau deine Theorie vorhersagt und wie das falsifiziert werden kann. Wenn du das nicht kannst, wäre es an der Zeit zur Selbsbesinnung.

Bauhof
01.01.13, 15:11
Aber das Wort „Wahrscheinlichkeitswelle“ trifft mitten in den Kern der Sache. Mit der SRT (vgl. Zwillingsparadoxon) spalte ich diesen Begriff in zwei Bezugssysteme auf: in ein (unbewegliches) Photon und in eine Welle mit einem flüchtigen Etwas, das sich in einem Zustand zwischen Sein und Nichtsein befindet...
Hallo Derrick,

der Begriff "Wahrscheinlichkeitswelle" kann nicht mit Hilfe der SRT in zwei Bezugssysteme aufgespaltet werden, die sich in einem Zustand zwischen Sein und Nichtsein befinden Jetzt werden deine Ausführungen aber langsam esoterisch. :eek:

Aber an einer ganz anderer Stelle trifft die Wahrscheinlichkeitswelle doch den Kern der Sache: Nämlich die Bornsche Wahrscheinlichkeitsinterpretation der Quantentheorie. Hier kannst du nachlesen, was die Wahrscheinlichkeitswelle (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wahrscheinlichkeitswelle&redirect=no) bedeutet.

M.f.G. Eugen Bauhof

Derrick
01.01.13, 16:07
Hallo Eugen Bauhof,

Esoterik ist nicht mein Ding. Allerdings könnten IMHO dank der SRT (vgl. Zwillingsparadoxon) bestimmte esoterisch anmutende Phänomene der Quantenphysik (z.B. Ergebnisse des Doppelspaltversuchs) eine (naturwissenschaftliche) Erklärung finden. Mit „Wahrscheinlichkeitswelle“ beziehe ich mich in der Tat auf Gedanken im Umfeld der Bornschen Wahrscheinlichkeitsinterpretation. „Wahrscheinlich“ ist dabei IMHO nicht die Welle (diese ist in unserer Beobachtungswelt reell), sondern das Photon, das in unserer Beobachtungswelt nicht vorhanden ist sondern allenfalls flüchtig wahrnehmbar ist, ein interessanter Zustand, bei dem es um Sein und Nichtsein geht, ein IMHO gleichgelagertes Problem wie im Zwillingsparadoxon der Abgleich der beiden Reiseverläufe.

Dies liegt ganz im Sinne meiner Kernaussage (unter der Überschrift „Die zwei SRT-Welten des Lichts“):
Der Dualismus des Lichts entspricht in seinen beiden Ausformungen (Teilchen/Welle) uneingeschränkt dem Dualismus der Bezugssysteme der Zeitdilatation (vgl. Zwillingsparadoxon); dabei entspricht die Welle der Beobachterperspektive und das Teilchen der „Perspektive des Photons“.
Gruß Derrick

Ich
01.01.13, 23:10
Sorry, bin der Welterklärer etwas müde, also hier nur kurze Antworten:
Nach meiner Theorie hat das Licht für alle Beobachter (Bezugssysteme) die Geschwindigkeit v=c.
Ach. Ich las in deinem ersten Beitrag:
Die Grunderkenntnis meines Lichtdualismus-Modelles lautet: Licht hat (doch!) ein Ruhesystem.
Dann würde ich mal sagen, dass deine Grunderkenntnis Bull**** ist. Und ja, es liegt ein Widerspruch vor.

Hier bitte ich um physikalische Erklärungen, warum, obwohl v=c mathematisch definiert ist, nicht unter physikalischen Gesichtspunkten definiert sein soll. Ich glaube, dass wir damit weiterkommen.
v=c ist easy. Wenn man es in die Trafos einsetzt, stellt man fest, dass diese dafür mathematisch nicht definiert sind. Das hat einen einfachen Grund, nämlich den, dass ein Bezugssystem eines Photons - wie mehrfach erläutert - nach den Prämissen der SRT physikalisch keinen Sinn ergibt, ja keinen Sinn ergeben kann, weil es den Postulaten widerspricht.
Für Hinweise auf geeignete Literatur wäre ich in der Tat dankbar. Ich bin momentan auf der Suche danach.
Lehrbücher. Empfehlen kann ich die "Physik der Raumzeit" vonTaylor und Wheeler.

Und noch grundsätzlich: du hast keinen Dualismus von SRT und Quantenmechanik aufgedeckt. Du hast nur ein paar grundsätzliche Dinge nicht verstanden, insbesondere deshalb, weil du nicht über die richtige Terminologie verfügst. Es ist nichts besonderes, dass zwei verschiedene Orte am selben Ort sein können. Ein Abstand von 0 bedeutet nicht, dass zwei Ereignisse identisch sind, das ist nur in einer positiv definiten Metrik so. "positiv definit" habe ich mir nicht nur ausgedacht, das bedeutet tatsächlich etwas. "Teleportation" ist deswegen ein unnötiger unf ungeeigneter Begriff.

Undsoweiter.
Bitte: erst lernen, worum es geht, dann Nobelpreis abholen. Bei ersterem helfen wir gerne, letzteren gibt's nicht in Foren. Danke.

Derrick
04.01.13, 09:02
@Ich,
Eilige Umarbeitung meines Eingangsbeitrags ist im Gange, damit er nicht so stehen bleibt, wie er jetzt ist. Danke für den Literaturhinweis. Gruß Derrick

JoAx
04.01.13, 10:43
Eilige Umarbeitung meines Eingangsbeitrags ist im Gange,

Eine Bitte, Derrick - ändere den Eingangsbeitrag nicht, sondern analysiere in einem neuen, was dort nicht in Ordnung ist. Sonst muss man sich irgendwann fragen, wie denn die nachfolgenden Beiträge zustande kamen. Ok?

Gruss

Marco Polo
04.01.13, 13:03
Eine Bitte, Derrick - ändere den Eingangsbeitrag nicht, sondern analysiere in einem neuen, was dort nicht in Ordnung ist. Sonst muss man sich irgendwann fragen, wie denn die nachfolgenden Beiträge zustande kamen. Ok?

Ja. Das wäre wichtig. Also bitte neuen korrigierten Beitrag hier anhängen und den Eingangsbeitrag so belassen.

Derrick
07.01.13, 10:09
@Bauhof, Ich, Timm, Hawkwind, Joax

Hallo zusammen,
Tut mir leid, wenn ich wegen meines Wissensdurstes Eure Geduld überstrapazieren musste!
Ich habe Bilanz gezogen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich rasch handeln muss: Mein Eingangsbeitrag kann so nicht stehen bleiben. Und er braucht nicht so stehen zu bleiben: Eure wertvollen Einzelhinweise haben mir geholfen, den Beitrag so umzuschreiben, dass er in einer für Euch und die anderen Leser verständlichen Sprache geschrieben ist. Den Beitrag veröffentliche ich in einem Thread mit dem Projektnamen „Das Zwillingsparadoxon - Ein Modell für den Welle-Teilchen-Dualismus?“.

Bei dieser Gelegenheit noch eine Frage/Anmerkung allgemeiner Natur:
Mein erster Beitrag richtete und richtet sich an interessierte Personen. Wen es nicht interessiert, der braucht nicht zu antworten (obwohl ich gestehen muss, dass mir eine Umarbeitung meines Beitrags ohne Eure Hilfe nicht möglich gewesen wäre!!!, z.B Hawkwinds Hinweis auf Arnold Neumaier). Der Beitrag war nicht als Frage, sondern als Aufforderung an Interessierte zur Widerlegung gedacht.

Manche Physikstudierende (und nicht nur sie) beschäftigen sich gerne mit der Widerlegung ausgefallener Ideen, um dadurch ihre eigenen Kenntnisse abzuklopfen und zu festigen. Dass man sich dabei in den Kopf eines anderen hineindenken muss, der einen anderen Ausbildungsweg gehabt hat, verlangt Geduld. Aber Geduld braucht man für jede Art des Studierens und Forschens. Sollte das Forum nicht auch dafür gedacht sein?

Und noch eine Anmerkung zur Relevanz meines Artikels:
Ich vertraue auf Einstein und seinen von mir zitierten „L u m p“-Satz. Einstein hat sich selten getäuscht, und ich hege keine Zweifel, dass ich selbst der L u m p in der Geschichte bin, zu hoch ist mein Respekt. Eine mögliche Spur einer Auflösung: vielleicht ist die Quantenelektrodynamik wider Erwarten so weit entwickelt, dass sie auch den SRT-Dualismus mit einbezogen hat und das Photon nicht bei der elektromagnetischen Welle sondern im anderen Bezugssystem sucht, vielleicht nennt sie die Dinge nur anders, ich weiß es noch nicht (muss mich noch damit beschäftigen). Dann wäre dies jedoch trotzdem noch kein „kalter Kaffee“: Ich sehe in meiner Theorie auch die Möglichkeit der Veranschaulichung von Dingen, die bislang viel abstrakter und schwieriger erklärt werden, für ein breites Publikum. Erkenntnisse sollten nicht nur für die weitere Forschung „nach vorn“ genutzt werden, sondern auch „nach hinten“ als Vereinfachungsmöglichkeiten von Erklärungen verwendet und weitergegeben werden.

Abschließend danke ich Euch allen dafür, dass Ihr Euch in diesem interessanten Forum einsetzt.
Gruß Derrick

pauli
08.01.13, 01:52
Manche Physikstudierende (und nicht nur sie) beschäftigen sich gerne mit der Widerlegung ausgefallener Ideen, um dadurch ihre eigenen Kenntnisse abzuklopfen und zu festigen.
Cranks kann man nicht widerlegen

Kojak
20.08.13, 19:24
Hallo zusammen,

Accountnamensänderung: Derrick heißt jetzt Kojak. Wegen näheren Erkenntnissen über seine Vergangenheit habe ich ihn (hinter Gitter ;) ) sperren lassen. Für weitere Informationen steht künftig Kojak zur Verfügung.

Gruß Kojak