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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Intelligenz im 21. Jahrhundert


amc
30.01.13, 15:11
Wer über die aktuellen Temperaturen verwundert ist, wird hiervon vielleicht schockiert sein. Ich war's heut Morgen - war mir so nicht bewusst:

Ab ca. 1:50 reicht.
http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/horror-strompreis-clip2

Es wird endlich Zeit, Wirtschaftsförderung und Ressourcenerhaltung sinnvoll zu betreiben. Wo sollen denn unsere Enkelkinder einmal leben - auf dem Mars? :)

Grüße, amc

P.S.: Soll kein Politikum sein. Alle sind gefordert, Schwarz-Gelb wie Rot-Grün.

AndreD
30.01.13, 15:52
Es wird endlich Zeit, Wirtschaftsförderung und Ressourcenerhaltung sinnvoll zu betreiben. Wo sollen denn unsere Enkelkinder einmal leben - auf dem Mars? :)

Es wird endlich Zeit für einen Bewusstseinswechsel! :)


Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Die Qualität des Seins und damit die Qualität des Handels wird ausschließlich von dem Verhältnis an Bewusstem Sein bestimmt!

Natürlich können wir nicht unaufhörlich im Zustand des Bewussten Seins verweilen aber die Frequenz spielt die entscheidende Rolle.
Normalerweise sollten wir uns grundsätzlich im Zustand des erkennenden Seins befinden und nachdem ein Aufgabe, ein Gedanken, eine Motivation oder einer Idee verfolgt wurde auch dorthin wieder zurückzukehren.
Die Realität sieht aber für viele anders aus. Sie verlassen irgendwann mal den Bereich des erkennenden Seins, der Autopilot wird eingeschaltet und dann wird vergessen, ihn wieder abzuschalten.
Das passiert ganz von selbst und speziell unsere westliche Welt ist darin sehr effektiv, schon im Kindesalter.
Von der Reiseplanung hin zur Partyplanung, etwas Historie im TV, dann Verspotten eines Politikers, um den Lebensstandard trauern, Artikel versteigern, Einrichtungsgegenstände aussuchen..........
Eine unaufhörliche Gedankenkette an der man klebt wie an einem Leckstein
Das Problem ist, dass wir die Wirklichkeit eintauschen gegen die Story eines Autopiloten.
Und genau das sehen wir, eine völlig durchgedrehte Welt von und für Autopiloten. -Das Sein hat überhaupt keinen Platz mehr.
Erkennendes Bewusstsein ist aber der Bereich wahrer Weisheit und Kreativität. Der unbewusste Autopilot ist bestenfalls für alltägliche Dinge zu gebrauchen und wenn man ihn zu lange alleine lässt macht er sich selbstständig. Das wir mit unserem Bewusstsein an ihm kleben wie an einem spannenden Buch macht die Sache nicht besser, im Gegenteil: Es verursacht Leid, Neid und Hass..
Wir müssen uns der Verantwortung des bewussten Seins stellen, ansonsten überlassen wir den Autopiloten das Feld und die handeln nicht intelligenter als ein dummes Kind.

Liebe Grüße,
Andre

amc
30.01.13, 17:36
Es wird endlich Zeit für einen Bewusstseinswechsel!

Ich will es mal so formulieren: Es wird Zeit für bewussteres und verantwortungsvolleres Handeln.

"Bewustseinswechsel" klingt für mich etwas hoch gestochen und zu mystisch. Es soll ja pragmatisch sein und jeder sich etwas darunter vorstellen können.

Wir müssen uns der Verantwortung des bewussten Seins stellen

Ich würde auch hier lieber einfach sagen: Wir müssen uns den Dingen stellen, für die wir Verantwortung tragen.

Es geht nicht darum, stets das Richtige zu tun oder immer eine Lösung zu kennen. Wie auch? Es geht eher darum, nicht ignorant zu sein, nach Lösungen zu suchen und Dinge nicht zu tun, von denen man weiß, wie viel Schaden sie anrichten (können). Denke ich.

Und genau das sehen wir, eine völlig durchgedrehte Welt von und für Autopiloten. -Das Sein hat überhaupt keinen Platz mehr.

Ich meine, es lassen sich zwei gegenläufige Entwicklungen beobachten: Zum einen wird die Welt immer entfremdeter und brutaler - auf der anderen Seite aber finden viele Menschen zueinander, besonders über das Internet, und erkennen wie kraftvoll es sein kann, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam(e) Ziele zu verfolgen.

Grüße, amc

amc
13.02.13, 09:12
http://wirtschaft.t-online.de/pferdefleisch-skandal-tote-tiere-auf-interrail-/id_62141680/index

Ein halbes Dutzend Mittelmänner

Doch hat der verschlungene Weg des Pferdefleischs vom rumänischen Schlachthof bis ins hiesige Supermarktregal die britische Öffentlichkeit schockiert. Die in Luxemburg ansässige Comigel-Tochter Tavola hatte das Rindfleisch für die Lasagne bei der französischen Poujol-Tochter Spanghero bestellt. Diese leitete den Auftrag an einen Fleischhändler auf Zypern weiter, der wiederum einen holländischen Subunternehmer beauftragte. Dieser kaufte schließlich das Pferdefleisch beim Schlachthof in Rumänien.
"Tote Tiere auf Interrail", ätzte der "Times"-Kolumnist Hugo Rifkind. "Der große Schock sollte sein, dass so unsere Lebensmittelkette aussieht, selbst wenn alles richtig läuft." Die Vorsitzende des Agrarausschusses im Unterhaus, Anne McIntosh, sagte: "Man muss sich schon fragen, wie frisch selbst tiefgekühltes Fleisch ist, wenn es durch so viele Länder transportiert wurde".

Na dann Guten ...

mermanview
14.02.13, 14:21
...

Die Bestellkette für das vermeintliche Rindfleisch erinnert an die Verzweigungsmöglickeiten einer Internetanfrage, quasi eine Routing-Auskunft, vielleicht hat AndreD da recht mit "Autopiloten".

Ich bin sonst kein Schwarzmaler, aber mir kommts so vor,
als hätten technische Möglichkeiten für global und lokal vernüftige Lösungen keine Lobby.
Es scheint eher eine Lobby zu bestehen, die gegensteuert.

Mit den heutigen technischen Möglichkeiten, könnten wir angeblichen Menschen unsere Umwelt in ein Paradies aus Versorgung und Wohlbefinden (nicht Dauerchillen) auch mit Spiel, Spass, Spannung und Selbstentfaltung verwandeln.

Aber,... ganz egal, ob Sein oder nicht Sein, ... es besteht zunehmnde Übervölkerung aller Ressourcen durch Menschen.

Und es kommt mir so vor, als wäre jede Lösung des Welthungerproblems eine direkte Einladung für noch schnellere Vermehrung.

Es fehlt also auch an Bildung, wenn sie denn überhaupt ein Mittel gegen ungehemmten Familiendrang darstellt.

Die Intelligenz des 21 Jahrhunderts ist die logische Folge der vorhergehenden Jahrhunderte,
und Untergangsbefürchtungen sind dabei eher ein Problem "hochentwickelter" westindustrieller Staaten,
denn viele andere Staaten halten so etwas schon 'ne Weile aus.

...

Gruß Merman

amc
15.06.13, 12:11
Warum McDonald's in Bolivien Bankrott ging (http://www.20min.ch/finance/news/story/31132237)


Die Bolivianer hatten kein Vertrauen in Nahrungsmittel, «die so rasch, leicht und in grossen Mengen hergestellt werden», heisst es im Artikel. Trotz den günstigen Angeboten hätten «die Einheimischen nicht ihre Gesundheit riskieren» wollen.


Man findet sie ja doch noch. :)