PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Universum rotiert und hat eine Achse


Gandalf
28.01.16, 20:34
(es deutet einiges darauf hin)

..es gibt in der Natur 'kein einziges nicht-beschleunigtes System' ;)

http://www.wissenschaft.de/erde-weltall/astronomie/-/journal_content/56/12054/9108326/Rotiert-unser-Universum%3F/

Zitat: "Sogar das ganz Universum könnte sich bewegen, also der Raum selbst."

"Das würde nicht nur die Vorstellung von der großen Welt, in der wir leben, in einen Taumel versetzen. Es hätte auch drastische Auswirkungen für das Verständnis von Raum und Zeit und vom Urknall selbst."

Preisfrage(n) also: 'Welche' Auswirkungen auf unser Verständnis von Raum und Zeit ist zu erwarten?

- Leben wir in einem Gödel-Universum?
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6del-Universum

- Ist das Machsche Prinzip endgültig erledigt?
https://de.wikipedia.org/wiki/Machsches_Prinzip

- hat der "leere" Raum eine (Dreh-)Richtung?

- enpuppt sich die Massenzunahme und Zeitdilatation SRT endgültig als blose "mathematische Modellrechnung" ohne jeglichen Erklärungsgehalt? ...
..und erklärt sich die Massenzunahme einfach durch die Drehung des Raumes "unter dem sich gleichförmigen bewegenden Beobachter" hinweg, was wie "eine Art Querbeschleunigung" wirkt, die sich in Masse und Zeit(gang) translatiert? (Also das energetische Kauslaprinzip gewahrt bleibt)

- beruht "dunkle Materie/Energie" auf diesen Effekt?
(Fortsetzung folgt)

VG

Marco Polo
29.01.16, 16:01
Obiges Thema wurde aufgrund der Thematik hierhin verschoben, wo es unzweifelhaft besser aufgehoben ist.

Hermes
05.02.16, 22:36
Ich mußte an dieses Zitat denken aus einem alten Link den es nicht mehr gibt:

Die LG kommt aus allen Richtungen gleichschnell, eben weil sie senkrecht auf allem Dreidimensionalen steht. So dreht sich, wie Dillinger ableitet, unser 3-dimensionaler Raum mit LG durch 4- und mehrdimensionale Räume, was wir nicht als Raumgeschwindigkeit bemerken, weil jeder Vergleich oder Bezugspunkt oder Ruhepunkt zu den normalen 3-dimensionalen Geschwindigkeiten fehlt. Die Effekte der ,,Reibung” und Drehgeschwindigkeit des 3-Dimensionalen gegenüber der 4. Dimension erscheinen aber vielfältig auf andere Weise. Es dreht sich also der 3-D-Raum mit genau dieser LG gegen den 4- und höherdimensionalen Hyperraum. Jede Geschwindigkeit in jede Richtung des 3-D läuft gegen die 4-dimensionale Lichtgeschwindigkeit, wodurch die resultierende Geschwindigkeit immer kleiner wird als die LG, eben bedingt, als die 4. Dimension senkrecht auf allem 3-Dimensionalen steht. Hat im 3-D etwas die Lichtgeschwindigkeit erreicht, ist es, für 4-D gesehen, in völliger Ruhe. Auch das uns bewegt erscheinende Licht ist demnach im Gegenteil der eigentliche Ruhebereich.Es geht um 'Maarten Dillinger's' (Pseudonym) "Absolute Relativitätstheorie". Das vergriffene Buch baut später leider einige weniger zwingende Folgerungen/Ergänzungen darauf auf. Diese Interpretation der Vierergeschwindigkeit (https://de.wikipedia.org/wiki/Vierervektor#Interpretation) auf wikipedia erklärt den Zeitverlauf ebenfalls als Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit in die Zeitdimension.

Interpretation der Vierergeschwindigkeit
Anders ausgedrückt bewegt sich jeder Gegenstand stets mit Lichtgeschwindigkeit durch die vier Dimensionen der Raumzeit. Dieses Ergebnis erklärt die Zeitdilatation (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation) folgendermaßen: Befindet sich ein Gegenstand von einem Bezugssystem (https://de.wikipedia.org/wiki/Bezugssystem) aus betrachtet in Ruhe, so bewegt er sich mit Lichtgeschwindigkeit in Richtung der Zeitdimension. Wird dieser Gegenstand hingegen im Raum beschleunigt, so muss seine Bewegung in Richtung der Zeit abbremsen (Zeitfluss verlangsamt sich), damit die Norm der Vierergeschwindigkeit konstant bleibt. Da sich aber der Zeitfluss verlangsamt, erscheint die Geschwindigkeit im Vierervektor erhöht.Deshalb diese Anregung zur Spekulation: Vielleicht ist eine mögliche Rotation des Universums auch eng verbunden mit bzw. ist unser 'Jetzt'?

Harti
06.02.16, 09:28
Hallo zusammen,
vielleicht passen meine Überlegungen zum Thema.
Eine Rotationsbewegung erfolgt in unendlich viele räumliche Richtungen. Dies kann man auch so interpretieren, dass eine Rotationsbewegung in einem räumlich vierdimensionalen Raum-/Zeitmodell in keine der drei Raumdimensionen erfolgt. Dann bleibt nur die vierte Zeitdimension als Bewegungsrichtung übrig.
In herkömmlicher Betrachtung sind Raum und Zeit getrennt und Veränderung nur in der Zeit wird als Ruhe bezeichnet; denn Ruhe wird als keine räumliche Veränderung definiert (Zeit vergeht immer).
Dies würde bedeuten: Eine Rotationsbewegung entspricht in einem vierdimensionalen Raumzeitmodell dem, was wir "Ruhe" in herkömmlicher Betrachtung mit Trennung von Raum und Zeit nennen.

mfG
Harti

Eyk van Bommel
09.02.16, 10:17
Mein viel zu einfaches Bild: Wenn man von einer Sphäre ausgeht deren Radius in der 4 Dimension mit c zunimmt, dann könnten sich Objekte die sich selbst mit c bewegen nur noch in 3 Dimensionen aufhalten. :o

inside
09.02.16, 16:16
Naja, ausgehend von der allgemeinen Meinung, dass irgendwelche Objekte, die sich mit
C bewegen, keine Zeit spüren stimmt das. Aber wir müssen hier relativ dran gehen.
Wenn sich der Radius mit C ausbreitet, und man SPÄTER ein Partikel mit C losschickt um der Ausbreitung "zu folgen", würde es relativ zu der früher begonnenen Ausbreitung des Radiuses, dieser Ausbreitung folgen, demzufolge wäre es in 4 Dimensionen unterwegs und "später" losgeflogen.

Eyk van Bommel
09.02.16, 16:35
Zur Verdeutlichung:
Ich gehe davon aus, dass es in jeder Dimension eine max. Ausbreitungsgeschwindigkeit gibt.

Wenn in einem Tesserakt ein Urknall mit der max. Ausbreitungsgeschwindigkeit (in der "w-Dimension") stattfindet, dann können sich alle Teilchen doch nur noch in x,y,z und –w Richtung bewegen („+w“ geht nicht da Überschreitung max. Ausbreitungsgeschwindigkeit).

Teilchen ohne „–w“ Komponente die sich mit der max. Ausbreitungsgeschwindigkeit fortbewegen "(also "w=c")" müssen sich imho immer Tangential (hoffe begriff ist richtig) zu w bewegen (w senkrecht auf x,y,z). Da sie sonst in eine xyz und +w- Komponente aufgeteilt werden könnten.

Das bedeutet doch, dass diese Teilchen zwangsweise eine x,y,z-Sphäre bilden? Mit dem Urknall "als Mittelpunkt".

Der Ort von Teilchen mit „–w“ Komponente würden sich doch auch beschreiben lassen über f=vxt+vyt+tyt-vwt ?

inside
10.02.16, 18:02
Was ist mit -w gemeint ? Und, ausserdem soll es keinen Mittelpunkt geben, an dem der Urknall stattgefunden haben soll. Sehr schwer, sich vorzustellen, aber so ist die gängige Meinung, wenn ich mich recht erinnere.

Eyk van Bommel
11.02.16, 09:44
;)Was ist mit -w gemeint
w ist die (im Allgemeinen) die Achsenbezeichnung für die 4.Dimension. Richtig wäre also -vt in der "w-Dimension".
Mittelpunkt geben, an dem der Urknall stattgefunden haben soll.
Nicht wenn man nur 3 Dimensionen betrachtet. Mit vier geht es (imho) z.B. wenn du in der RT in der Zeit zurückreist - oder bei mir auf der w-Achse..

Aber: Das man sich immer selber so einschränkt?

Vielleicht sollte man es allgemeiner halten?

Wenn man von einem n-dimensionalen Raum (Hilbertraum) ausgeht, dann sind uns zunächst alle Räume „versperrt*“ in denen ein Objekt die max. Ausbreitungsgeschwindigkeit „k“ besitzt.

Im einfachsten Fall müsste es ja etwa so heißen: 1 = vn/vn+1=k (oder so? die Summe aller v/Aller Dimensionen=k)

Jede Form von Energie (En) kann man als Bewegung „v<k“ in einer der n-Dimension verstehen. Wieder keine Ahnung ob die Formel zum gesagten passt aber… 1 = (vn-k)^2/(vn-k)^2+1…. Vielelicht macht es hier auch schon Sinn mit t zu multiplizieren?Dann korreliert E mit dem in anderen Dimensionen zurückgelegten weg. En = dSn/dSn+1...

Räume können nur „wahrgenommen“ werden, wenn v<k.
Hatte nicht verstanden was „aufgerollte Dimensionen“ sein sollen. Aber demnach sind sie nicht aufgerollt, sondern sie „entrollen“ sich bei v<k (und zwar immer Senkrecht dazu?) was ja auch mit dem Begriff Energie und „Zusatz Dimensionen“ korreliert….

Das findet außer mir wieder keiner (auch nur annähernd?) nachvollziehbar. Diskutierbar?

* Wir können nur Dinge wahrnehmen, wenn "wir" uns langsamer als die entsprechende Information fortbewegen. Hierdurch entsteht erst Zeit („zum Denken“;)).
Wenn wir uns mit Vmax bewegen erfolgt alles Instantan. Diese Dinge können wir „zeitlich“ nicht erfassen. Jede Dimension in der wir uns mit Vmax bewegen -> können wir nicht erfassen - Wechselwirkungen nicht einmal wahrnehmen. Keine „zeitliche Erfassung“ dessen was passiert. Zustandsänderungen nicht erkennbar.

Wenn auch alles vor dem * falsch (naja - nicht ganz richtig formuliert) ist, dass danach stimmt.

PS: Anstatt k könnte man natürlich auch c schreiben ;)

EDIT
Da gab’s doch auch mal was von A. Einstein
Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther…. Dieser Äther darf aber nicht……aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden.
Das wäre hier doch der Fall

inside
15.02.16, 09:18
Wenn man von einem n-dimensionalen Raum (Hilbertraum) ausgeht, dann sind uns zunächst alle Räume „versperrt*“ in denen ein Objekt die max. Ausbreitungsgeschwindigkeit „k“ besitzt.


Hmm, ich würde mal sagen, dass wir hier zum Glück in dem Unterforum sind, in welches Hilbert auch hingehört.

Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, was Du eigentlich sagen willst.

Wenn sich in Deinem Beschriebenen Szenario etwas mit

"VMax fortbewegt",

...

Was ist VMax hier ? Wenn V = K ?
Was ist die Interpretation dazu ?

1 = vn/vn+1=k

anstatt "k" kann man auch "c" sagen

...

Aber demnach sind sie nicht aufgerollt, sondern sie „entrollen“ sich


---> liest Du vor dem Klick auf "Senden" oder "Antworten" vorher Deine beiträge durch ?
Das soll keine Beleidigung sein, sondern ein Hinweis auf " wenn 1 > 2 ist, dann ist 2 > 1".

Der letzte,zitierte Satz.... das muss ein Flüchtigkeitsfehler von Dir sein... HOFFEEEE ICH DOOOOOCH STAAAAAAAARK.

Andererseits, es ist Karnevalszeit. Das heisst nicht, dass alles entschuldigt wird.

Eyk van Bommel
15.02.16, 17:41
:o:o
@Inside
Ausgangspunkt war ja ein Tesserakt.:)
Auch in der SRT leben wir in einer Art Tesserakt – wenn man so möchte. Nur ist die w-Dimension hier die Zeit. Multipliziert man die t-Achse im Tesserakt mit c – dann erhältst du sozusagen das Minkowski-Diagramm.

Meine Frage, ist.
Welche physikalischen Eigenschaften, hätte eine 4-Dimension (als Raumdimension nicht Zeit) wenn sie ausschließlich mit c-Schnellen Teilchen gefüllt wäre. :rolleyes:

A.) In einer Dimension, in der es keine Geschwindigkeitsunterschiede gibt – gibt es keine (messbare) Zeit = Kein vorher kein nachher. "Man spürt das Universum wie ein Photon"

Wenn z.B. ein Elektron außer einer Geschwindigkeitskomponente im 3D-Raum immer auch eine konstante Geschwindigkeitskomponente in der 4. Dimension besitzt – und zwar „c“*, dann könnte, das Elektron („jetzt hier nun als Beobachter zu verstehen“) keine Wechselwirkungen regestieren – auch wenn diese stattfinden. "alles wäre immer instantan in w"

Du Inside könnest also - „Inside einer n-Dimensionalen Kugel leben“, von denen du aber tatsächlich nur die Räume überhaupt wahrnehmen kannst, in denen es Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Teilchen prinzipiell gibt.

*c ist in unserm 3D-Universum „Vmax“. In den andern? Daher Vmax=k um anzudeuten, dass es in jedem der n-Räume eine „Konstanz der „Licht“-Geschwindigkeit“ gibt (im Fall x,y,z ist k=c).


Zum Rest: Du hast schon recht – ich lese zwar alles noch einmal durch (manchmal ist es aber sehr stressig. Mein Problem ist, dass ich dabei immer ein klares Bild „vor Augen habe“. Und vergesse „du“ natürlich nicht. Ich merke nicht, wann man mir nicht mehr folgen kann.

Aber nach einigen Tagen, wenn ich es noch einmal lese (ohne festes Bild) dann wird es auch für mich schwierig (bis fast unmöglich).

inside
16.02.16, 10:18
A.) In einer Dimension, in der es keine Geschwindigkeitsunterschiede gibt – gibt es keine (messbare) Zeit = Kein vorher kein nachher. "Man spürt das Universum wie ein Photon"

Analog der Photonen-Uhr von Einstein, bei der es eine wunderbare Erklärung zur Erweiterung auf Youtube gibt, von PBS-Science, die Photonen-Box. Die Box spürt Zeit,
deren Photonen im inneren nicht.

Wenn z.B. ein Elektron außer einer Geschwindigkeitskomponente im 3D-Raum immer auch eine konstante Geschwindigkeitskomponente in der 4. Dimension besitzt – und zwar „c“*, dann könnte, das Elektron („jetzt hier nun als Beobachter zu verstehen“) keine Wechselwirkungen regestieren – auch wenn diese stattfinden. "alles wäre immer instantan in w"

Ich bin in dieser Sache nicht überzeugt und würde auch dem bisherigen, gültigen Pardigma widersprechen, dass relativistische Teilchen keinerlei Zeit "spüren". Ich denke schon, aber ich weiss es nicht.

Eyk van Bommel
16.02.16, 14:42
Die Box spürt Zeit, deren Photonen im inneren nicht.
Ich versuche alles so frei wie möglich zu formulieren.

Es gibt keinen Zeitbegriff in den Dimensionen, in denen sich der Beobachter selbst mit der „Informationsausbreitung“ bewegt.

…relativistische Teilchen keinerlei Zeit "spüren".
Was meinst du mit relativistische Teilchen (masselose Teilchen? oder v nahe c?) In den Dimensionen in denen das „v“ kleiner als „c“ ist, verläuft die Eigenzeit auch für Teilchen mit relativistischer Geschwindigkeit „konstant“.
Zeit vergeht in zumindest den 3 Raumdimensionen – ich denke jedoch, dass der Zeitbegriff in allen anderen Dimensionen keine Rolle spielen muss. Auch wenn sich „dort etwas bewegt“

Aktuell möchte ich „instantane Quantenphänomene“ und Geschwindigkeit der „Informationsausbreitung“ bzw. des Beobachters nicht ganz getrennt sehen. Kurz: Vielleicht verletzt die QM das Relativitätsprinzip bzw. gilt dieses nicht (in allen) Dimensionen. Würde dazu ja gerne noch ein Beispiel für die VWI geben aber nicht hier (In diesem Thread)*.

BTW:
demnach sind sie nicht aufgerollt
Der Begriff „aufgerollte Dimensionen“ ist eine allgemein anzutreffende Formulierung um zu erklären warum wir diese zusätzlichen Dimensionen nicht „sehen“ können. In den meisten Beschreibungen ist der Weg in diese dabei energetisch blockiert.
(ggf siehe Harald Lesch: Wieviele Dimensionen hat ….)

*Ich denk gerade darüber nach zwischen einem raumartigen Beobachter („Wir“) und den „n-1 lichtartigen (virtuellen)" Beobachtern zu unterscheiden. Die Spaltung ist einmal real („raumartig“) und einmal „holografisch“ bzw. „lichtartig“…. Ich sehe schon da werde nur wieder ich spaß haben :D