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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probekörper in der Box


Eyk van Bommel
08.10.16, 15:11
Was passiert wohl mit einer Handvoll neutraler Probekörper (jeweils so schwer wie ein Elektron oder Proton) die in einem abgeschlossenen System (das „randvoll“ mit Photonen gefüllt ist) nach endlicher Zeit.

Ausgangsbedingung ist, dass das v aller Probekörper verschieden ist.

Stichwort: Laserkühlung.

Eyk van Bommel
09.10.16, 12:03
Grundsätzlich ist es natürlich mutig von mir in dieser Rubrik zu schreiben, aber ich will mich ja an die Gesetzte der Physik auch halten.

Weiter im Text. Meine „Berechnungen“ haben ergeben, dass nach einer endlichen Zeit alle Objekte zueinander ruhen müssten. Weiter, würde ich behaupten wollen, dass diese Objekte, würde es einen Lorentz-Äther geben, auch den Zustand der „absoluten Ruhe“ widerspiegeln.
Wichtig! Ich will hier nicht den Lorentz-Äther im Sinne „gibt es ihn oder nicht“ diskutieren (den kann es für mich nicht geben)*. Ich würde aber behaupten wollen, dass diese Objekte zwangsweise im Äther-Modell ruhen müssten.

*Ich will auch nicht unsere Bewegung relativ zur Hintergrundstrahlung diskutieren. Ist für die Überlegung akut nicht relevant.
Mir geht es nur darum, A) ob die Objekte zur Ruhe kommen und B) Sie im Lorentz-Äther Modell absolut ruhen würden.

Eyk van Bommel
09.10.16, 22:49
Würde man hier nun Linsen aufstellen, die ein paar Photonen bündeln und diesen Photonenstrahl auf die Probekörper lenken, dann würden diese selbst unter „Newton“ es nicht schaffen, die Probekörper in einer endlichen Zeit auf c zu beschleunigen. Egal wie schnell die Linsen den Probekörpern folgen.

Ich denke, dass diese Vorstellung bis dahin gleichwertig zur Lorentz-Äther-Theorie ist (nur ohne Äther) und daher mathematisch zur SRT.

Eyk van Bommel
10.10.16, 14:00
Falls der Eine oder Andere sich fragen sollte, warum die Testpartikel irgendwann zu einander zur Ruhe kommen. Sowohl bei der SRT (als auch im Lorentz-Äther-Modell), sind ja Photonen die entgegen der eigenen Bewegungsrichtung absorbiert oder emittiert werden gegenüber „dem anderen Fall“ blauverschoben. In einem isotropen Universum, sollte es daher nur einen Zustand geben, indem alle Teilchen bzw. alle Beobachter dieselbe Netto-Wirkung erfahren. Auch/gerade wenn man das Raumzeit-Modell zugrunde legt.

Im Lorentz-Äther-Modell wäre der Beobachter nun in Ruhe zum Äther (absolut ruhend). Nimmt man den Äther weg, dann hat man zwar keinen Bezugspunk mehr, zudem etwas ruht (wie z.B. in der SRT), aber alle Beobachter wären sich einig, dass sie zueinander ruhen.Nicht zuletzt, da sie das Universum auch von allen Seiten als isotrop / gleich Erfahren.

Ausgehend von diesem Zustand – der nun auch nicht mehr Annahmen verbirgt als, dass das Universum isotrop ist = eine homogene räumliche Struktur besitzt, kann man alle relativistischen Effekte der SRT widerspruchfrei ableiten (1:1 zum Lorentz-Äther-Modell).
Zumindest solange man davon ausgeht, dass alle Wechselwirkungen nur über Austauschteilchen übertragen werden, die aus diesem „isotropen Teilchenpool“ stammen und sich (formal) mit c bewegen.

Leider sind die alten Diskutanten entweder geflohen oder größtenteils müde und der Diskussion über alternative Modell überdrüssig.

Aus der Historie der Entwicklung des Lorentz-Äther-Modells sowie den letzten Ergebnissen, bis zum Ende des Modells, sollten meine Rückschlüsse jedoch richtig sein.:rolleyes:

Eyk van Bommel
11.10.16, 08:37
Was passiert, wenn man eine Linse in ein ansonsten isotropes Universum (und ruhend zum Hintergrund) bringt?
Entsteht durch die Bündelung der Photonen nicht ein lokales „Vakuum“/ „ein Minimum“? Welches die Natur durch das „Nachströmen“ von „Teilchen/Feld“ wieder versucht auszugleichen?
Man könnte fast meinen, dass hier die "Umgebung" (Raumzeit) zur Linse strömt. Auch eine Art Gravitation.
Fast alles falsch ;)

Eyk van Bommel
11.10.16, 09:58
Jetzt muss ich bald einen neuen Thread aufmachen, da es langsam „gegen den Mainstream“ geht.:o Aber da ich alleine bin. :D

Also Ruhemasse wirkt einfach nur wie ein (sich drehende) Linse.:rolleyes:

Spuckt ständig Photonen wie ein Strahl in zwei (?) Richtungen aus (was wie dann wie eine Spirale aussieht?). Kann man das als elektromagnetische Strahlung bezeichnen?

„Raumzeit“ bzw. das UmFeld fließet nach und zieht alles mit. Treffen die „ausgespukten Teilchen/Wellen) auf ein gleichgeladenes Teilchen wird es aber abgestoßen. Ansonsten folgt alles der "Gravitation"….

Grau ist alles falsch

Eyk van Bommel
11.10.16, 14:15
Danke


Sicher ist es so, dass auch masselose Teilchen als „Linsen“ fungieren (jede Form von quantisierter Energie erzeugt ja eine Delle in der „Raumzeit“) und als Quanten dies auch tun.
Jedes Quäntchen Energie wäre ein Emitter von „Inertianern“ (kleine Trägheitsquanten)*. Die lokal aus dem Trägheitsfeld entstehen. Während das Photon durch das Trägheitsfeld pflügt (wie ein Schiff durch das Wasser - nur ohne Reibung) erzeugt es an jedem Ort, aus dem lokal vorliegenden Feld ständig Inertianer. Wobei die Delle durch das „Nachfließen“ (wahrgenommen als Gravitation) wieder geschlossen wird.

Das ist auch nur meine aktuelle (unausgegorene) Vorstellung.

*Man könnte auch Gravitationsfeld sagen – aber „Inertianer“ als Überträger der Inertia, fand ich lustiger/passender.
Grau ist alles falsch

Eyk van Bommel
12.10.16, 09:48
Manchmal komme ich zurück zu alten Gedanken

Was bedeutet E/p=c?

Man kann es doch so verstehen, dass jede Störung mit einem Impuls „p“ eine Spannung in "seinem Feld" mit der potentiellen Energie E erzeugt, so das c die Folge ist.

Mehr sind doch Quanten auch nicht? Eine „Delle/Störung“ im Feld. Erzeugt durch einen Impuls p und mit einer Tiefe der Energie E. Dies bewirkt c.

Der Vergleich ist nicht ganz gelungen, aber: Je höher der Impuls des „Photons oder x-Teilchens oder besser der Anregung“ vor dem Urknall war, desto tiefer ist die Delle im Feld und umkehrt. Wir erhalten immer ein „v“ von c.

So würde selbst eine „Normalverteilung des Impulses einer Anregung“ vor dem Urknall dazu führen, dass mit der Entstehung des „Trägheitfeldes“ sich alles mit v = 1 = c bewegt.

Ich hatte bisher zumindest keine Vorstellung, was Energie sein könnte. Es grundsätzlich als eine zum Raum/ der Bewegung orthogonale „Spannungsarbeit“ zu sehen („wie die Zeit“ oder beim Higgsfeld) die die Konstanz von c bedingt ist für mich funktionell. :)

Eyk van Bommel
12.10.16, 14:47
Weiter im Text:
Das würde auch schön die relativistische Masse erklären, da mit jeder „Delle“ die auf ein Teilchen trifft, die „eigene Delle“ einfach tiefer wird.

Wenn man manche Aussagen zum Higgs-Mechanismus „richtig“ deutet, dann ist das ja nun auch so, dass die „Wellenlänge“ (des Teilchens) bei steigender Energie kleiner wird und das Elektron „je schneller es wird“ immer weniger mit dem Higgs-Feld wechselwirkt. Was passiert? Es wird schneller! :rolleyes:

Nein –andersherum! Trifft Energie auf ein Elektron, dann wird dessen Wellenlänge kleiner und dadurch wird es erst schneller (war ja abgebremst im Higgsfeld)
Wir beschleunigen / werden also schneller, nur weil das Higgsfeld weniger wirkt.

Komischer Gedanke, dass der Impuls nichts mit der für uns wahrnehmbaren Beschleunigung zu tun haben könnte, sondern nur Ursache der „Trägen Masse“ = Delle im UmFeld.

Denke da muss ich noch mal nachfragen. :D

BTW: Mir ist schon auch klar, dass diese Idee nicht unbedingt Raumzeit-Tauglich ist (Bezugssystem und so…) Is mir aber bekanntlich nicht so wichtig. Wenn der Rest & die Mathe stimmt.

Wie bremst man aber ab? Gut ich kann "Dellen" aussenden.

Aber wieso bremst man ab, wenn ein Photon einen trifft, wenn der Impuls keine "Wirkung" hat. Dann nimmt die Energie zu :confused:

Zumindest könnte man annehmen, dass man durch Wärmeenergie etwas mehr Energie verliert als absorbiert und langsamer wird....Zumindest um die Energie um die das Photon "blauverschoben" war :confused:....Komme noch drauf :o

EDIT: wieder Laserkühlungseffekt. :-)

Eyk van Bommel
12.10.16, 16:42
Je tiefer die Delle desto schneller, da das Teilchen mit Ruhemasse weniger stark gebremst wird.

@Inside
Da lag ich mit dem Proton ein bisschen falsch. Auch dieses wird schneller wenn dessen Quarks weniger stark mit dem Higgs-Feld interagieren. Halt immer in Bewegungsrichtung (vom Schwerpunkt?).

Hawkwind
13.10.16, 09:12
Je tiefer die Delle desto schneller, da das Teilchen mit Ruhemasse weniger stark gebremst wird.

@Inside
Da lag ich mit dem Proton ein bisschen falsch. Auch dieses wird schneller wenn dessen Quarks weniger stark mit dem Higgs-Feld interagieren. Halt immer in Bewegungsrichtung (vom Schwerpunkt?).

Ja unbedingt: wenn das u-Quark im Proton sich entschließt, mit dem Higgs stärker zu interagieren, dass wird das Proton in seinem Schwerpunktsystem schneller.

Eyk van Bommel
13.10.16, 09:24
Ja unbedingt: wenn das u-Quark im Proton sich entschließt, mit dem Higgs stärker zu interagieren, dass wird das Proton in seinem Schwerpunktsystem schneller.

Nein Hawkwind das sagt keiner.

Wenn die "relativistische Masse" erhöht wird. Bzw. wenn das Proton Energie aufnimmt. Dann wird die Wechselwirkung mit dem Higgsfeld GERINGER :(

(So wird es auch beschrieben)

Ich sage nur, da die Wechselwirkung geringer wird - wird es schneller. Bis es c erreicht (nur kann man nicht so viel Enegie übertragen, da... kannst die SRT nehmen oder Lorentz-Äther)

Wozu willst du das Elektron beschleunigen, wenn sein intrinsisches v = c ist? Du musst nur die Wechselwirkung mit dem Higgsfeld reduzieren, dann geht es von allein:cool: Das geht alleine mit "Energieübertragung"


EDIT:
Je tiefer die „Delle“ in (ich sag jetzt mal für Raumzeit) desto schneller werden Teilchen mit Ruhemasse. Warum? Ich denke, da die Wechselwirkung mit dem Higgsfeld abnimmt. Zumindest hängt die Stärke der Wechselwirkung mit dem Higgsfeld auch von v des Elektrons ab. Die Frage ist nur was Huhn oder Ei ist.

Das ist/wäre für mich eine alternative Begründung warum es Gravitation/Anziehung für Teilchen mit Ruhemasse gibt. Aus Sicht des Elektrons ist der Weg ins SL (immer tiefer in die „Delle“) eine „entbremsung“ daher wird immer schneller. Bis es am EH „c“ erreicht.
Je tiefer die „Delle“ desto schneller das Teilchen mit Ruhemasse eben. Beim SL ist „Delle“ halt recht tief.

Hawkwind
13.10.16, 13:00
Nein Hawkwind das sagt keiner.

Wenn die "relativistische Masse" erhöht wird. Bzw. wenn das Proton Energie aufnimmt. Dann wird die Wechselwirkung mit dem Higgsfeld GERINGER :(


Nein - die Koppplung an den Higgs-Hintergrund des Vakuums ist proportional zur Ruhemasse und hat nichts mit der Geschwindigkeit des Teilchens zu tun.
Du solltest dir Grundlagen aneignen und diese hinterfragen bis du sie verstanden hast bevor du anfängst, drauflos zu phantasieren.

Eyk van Bommel
13.10.16, 17:00
Nein - die Koppplung an den Higgs-Hintergrund des Vakuums ist proportional zur Ruhemasse und hat nichts mit der Geschwindigkeit des Teilchens zu tun.
Du solltest dir Grundlagen aneignen und diese hinterfragen bis du sie verstanden hast bevor du anfängst, drauflos zu phantasieren.

Ganz so blind entwickeln sich nicht meine Überlegungen. Ich habe es zur Not nur nicht richtig verstanden :o

Die Kopplung ist „wohl“ nicht ganz frei von der Wellenlänge/Energie des Teilchens zu sehen. Je kürzer seine Wellenlänge (wobei das Elektron dann wohl als Welle zu sehen ist?) desto geringer die Kopplung. Ich habe es so interpretiert, dass die relativistische Masse zunimmt, die Ruhemasse hingen relativ zum ruhenden Beobachter abnimmt.
Vielleicht kannst du meine Fehler anhand dieser Erklärung „Das Higgs-Teilchen ganz anders„ (http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2016/10/01/das-higgs-teilchen-ganz-anders/) finden.

Gruß
EvB

Eyk van Bommel
13.10.16, 18:10
Aus Sicht des Elektrons ist der Weg ins SL (immer tiefer in die „Delle“) eine „entbremsung“ daher wird immer schneller. Bis es am EH „c“ erreicht.
Auch wenn alles ...:( Aber der Kollaps des SL würde nicht in der Singularität enden, da alles Innere zuvor bereits "spontan" seine Ruhemasse verliert.
Also denk ich :rolleyes:

EDIT: Hmm unabhängig von meiner Alternative. Klassisch gesehen ( eure Welt) wenn die Neutronen oder das Quarkplasma ( also auf dem Weg zur Singularität ) pötzlich keinen Kontakt mehr hat zum Higgsfeld (da hinder dem EH. oder so. Dann würden sie ggf. masselos bevor alles weiter stürzt zur Singularität.

Marco Polo
13.10.16, 18:21
Wozu willst du das Elektron beschleunigen, wenn sein intrinsisches v = c ist?

Seit wann bewegen sich Elektronen mit c? Und was ist an der Geschwindigkeit von Elektronen intrinsisch?

Aus Sicht des Elektrons ist der Weg ins SL (immer tiefer in die „Delle“) eine „entbremsung“ daher wird immer schneller. Bis es am EH „c“ erreicht.
Je tiefer die „Delle“ desto schneller das Teilchen mit Ruhemasse eben. Beim SL ist „Delle“ halt recht tief.

Was für ne Delle? Bitte benutze in der Phyik gebräuchliche Begriffe. Diese "Delle" dürfte zudem von SL zu SL extrem unterschiedlich ausfallen. Je nachdem was du mit "Delle" meinst natürlich.

Eyk van Bommel
13.10.16, 18:52
Seit wann bewegen sich Elektronen mit c? Und was ist an der Geschwindigkeit von Elektronen intrinsisch?
Das Higgsfeld ist Ursache für das v < c. Wenn es den "Kontakt" zum Higgsfeld verlieren würde, dann würde es sich mit c bewegen. Dann wäre seine Ruhemasse weg.
Gedanklich:
Wenn du das Higgsfeld langsam entfernen würdes, dann würde seine Ruhemasse langsam immer geringer und das v dafür immer größer.
Natürlich würde dessen relativ. Masse zunehmen aber das liegt an der Energie die sich mit dem Elektron (und nicht "im Elektron") mitbewegt.

Mit der Delle meine ich einfach die Raumzeit-Krümmung die sich mit dem Elektron mitbewegt. Aber eben nicht durch das Elektron verursacht wird, da das Elektron weiter nur die RZ mit seiner Ruhemasse krümmt.
Das Elektron "sammelt" immer mehr Photonen ein, die alle kleine "Dellen" mitbringen und so Stück für Stück das Elektron "tiefer fallen" lassen. Die WW mit dem Higgsfeld wird so Stück für Stück geringer und das v Stück für Stück schneller.
Es findet aber kein klassischer Impulsübertrag statt. Das Elektron wird nur weniger "gebremst".

Mit dem SL hast du natürlich recht. Aber die lokale "beschleunigung" ist entscheidend (=Entbremsung)? Und ein EH haben beide.

Marco Polo
13.10.16, 19:08
Das Higgsfeld ist Ursache für das v < c. Wenn es den "Kontakt" zum Higgsfeld verlieren würde, dann würde es sich mit c bewegen. Dann wäre seine Ruhemasse weg.

Das mag ja sein. Aber warum sollte man sich Gedanken über Dinge machen, die es nicht gibt? Wie und warum sollte das Elektron den "Kontakt" zum Higgsfeld verlieren? Nur weil das Higgsfeld nicht an Photonen ankoppelt, heisst das noch lange nicht, dass dies auch bei Elektronen möglich ist.

Eyk van Bommel
13.10.16, 19:31
Das mag ja sein. Aber warum sollte man sich Gedanken über Dinge machen, die es nicht gibt? Wie und warum sollte das Elektron den "Kontakt" zum Higgsfeld verlieren? Nur weil das Higgsfeld nicht an Photonen ankoppelt, heisst das noch lange nicht, dass dies auch bei Elektronen möglich ist.

Ja das ist richtig. Ich habe aber den entsprechenden Link dazu eingefügt (woraus ich das geschlossen habe #14) Das Elektron verliert ja auch nur von Absorption zu Absorption langsam an "Kopplungskraft". Das soll wohl (wenn man das Elektron als Welle beschreibt) mit der kürzer werdenden Wellenlänge zusammenhängen, die wieder mit v zusammen hängen.

Eyk van Bommel
13.10.16, 20:54
Ja das ist richtig. Ich habe aber den entsprechenden Link dazu eingefügt (woraus ich das geschlossen habe #14) Das Elektron verliert ja auch nur von Absorption zu Absorption langsam an "Kopplungskraft". Das soll wohl (wenn man das Elektron als Welle beschreibt) mit der kürzer werdenden Wellenlänge zusammenhängen, die wieder mit v zusammen hängen.

Gut ein bisschen mehr gehört noch dazu. Hatte es aber wieder gelöscht.
Nun muss ich doch ;)
Ich frage mich schon, warum Lorentz den Begriff Äther eingeführt hat. Hätte er gesagt, dass es ein Feld gibt (z.B Elektromagnetisches Feld) in dem sich die Lichtquanten mit c ausbreiten, dann hätte jeder gesagt. So what? Is klar.

Es würde auch keiner fragen, wie das Photon sein v zum Feld bestimmen soll? Genauso wenig muss eine Welle sein v zum Seil bestimmen können. Es gilt einfach „E/p“ = v = c.

So ohne Higgsfeld wäre alles o.k. Es gibt Störungen im Feld die sich mit c ausbreiten. Das ist doch "absolut" Lorentz-Konform. :confused:

Nun gibt es ein zweites Feld, dass einige Quanten drin „abbremst“. Das war es aber doch schon? Warum sollte die Annahme von Lorentz nun so falsch sein. :(

Hawkwind
14.10.16, 09:35
Ganz so blind entwickeln sich nicht meine Überlegungen. Ich habe es zur Not nur nicht richtig verstanden :o

Die Kopplung ist „wohl“ nicht ganz frei von der Wellenlänge/Energie des Teilchens zu sehen. Je kürzer seine Wellenlänge (wobei das Elektron dann wohl als Welle zu sehen ist?) desto geringer die Kopplung. Ich habe es so interpretiert, dass die relativistische Masse zunimmt, die Ruhemasse hingen relativ zum ruhenden Beobachter abnimmt.
Vielleicht kannst du meine Fehler anhand dieser Erklärung „Das Higgs-Teilchen ganz anders„ (http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2016/10/01/das-higgs-teilchen-ganz-anders/) finden.

Gruß
EvB

Ach du Sch... . Er reitet in seinem Versuch einer "anschaulichen Erklärung" des Higgsfeldes da wirklich auf dem v<c herum.

Ich orientiere mich nicht an solchen populären Erklärungsversuchen (die ja durchaus einen gewissen - wenn auch begrenzten - Wert haben), sondern an der Theorie (z.B. deren Lagrangedichte). Da ist es so, dass die Kopplungen an das Higgsfeld proportional zur Ruhemasse sind. Wenn du diese Kopplungen weglässt oder auf das Higgs verzichtest, dann hast du ein Problem: entweder eine Theorie, die nicht mit den Beobachtungen übereinstimmt (alles masselos) oder aber eine Theorie, die "intern inkonsistent" ist (da händisch eingefügte Masseterme Eichinvarianz und somit Renormierbarkeit verletzen). Diese Kopplungen sind unverzichtbar und müssen quantitativ an die beobachteten Ruhemassen der Teilchen angepasst werden, damit die elektroschwache Theorie Beobachtungen erfolgreich erklären kann.

Es bringt nichts, aus populären Erklärungsversuchen alle möglichen abenteurlichen Schlussfolgerungen ziehen zu wollen. Das ist auch sicher nicht die Intention des Autors dieses kleinen Artikels.

---

Das Higgshintergrundfeld tangiert auch gar nicht die Spezielle Relativität; es ist ja Teil einer relativistischen Theorie. Es ist kein Äther in dem Sinne, dass irgendein Inertialsystem bevorzugt ist; ich sehe es mehr als eine subtile Eigenschaft des quantenmechanischen Vakuumzustandes an.

Eyk van Bommel
14.10.16, 09:59
Da ist es so, dass die Kopplungen an das Higgsfeld proportional zur Ruhemasse sind.

Das schreibe ich doch auch? Nur ist/könnte eben die Ruhemasse bei relativistischen Geschwindigkeit an „Konstanz“ verlieren. Da ist die relativistische Masse bereits so groß, dass das nicht mehr „auffällt“. Ich z.B. neige gerade dazu, die Blau-/Rotverschiebung von Photonen als“ lokales Maß“ dieser Änderung anzunehmen. Je blauer es wirkt, desto leichter bin ich. Da das Photon eben nicht an das Higgsfeld koppelt, zeigt es "meine" Veränderung der Ruhemasse an.... (Nur als Beispiel - ich neige nur dazu!)

Ich lasse das Higgsfeld nicht Weg (erst nach/nahe dem EH) :confused:
ICh lasse es nur gaaanz langsam weniger wirken (so im Verhältnis zur lokalen Raumkrümmung oder so (nicht Zeitkrümmung! Nur der Raumkrümmungsanteil).

Und:
Nein das kann auch die Intention nicht sein, da er ja ein Raumzeit-Modell im Kopf hat.

Ich hingegen habe ein „Lorentz-Einstein-Feld*“ im Hinterkopf. Also ein Feld in dem sich alles mit „E/p=c“ bewegt; mit ein paar Ausnahmen! Die eben (zusätzlich) an ein weiteres Feld (Higgsfeld) koppeln und daher langsamer unterwegs sind.

Ich habe gerade gefragt, was der Unterschied zwischen einem Feld und Äther ist…

Nun ganz dasselbe ist es nicht. Das Teilchen müsste extrem an Ruhemasse zunehmen um im Äther zu ruhen.

Ähm kann man das berechnen?

Also laut Wiki wäre ein max. „Planck-Teilchen“ mit dem Gewicht eines Flohes kurz nach dem Urknall „denkbar“. Ob der Floh wohl instabil war?

Stellen wir uns mal ein Objekt vor, das aufgrund seiner Ruhemasse im Lorentz-Einstein-Feld ruht. Das wäre deutlich schwere als ein Floh? z.B. Masse Universum :rolleyes:
Da die kleinste Erschütterung es aus seiner Ruhelange im Lorentz-Einstein-Feld bringen würde, ist das eine sehr instabile Lage.

Ein Hauch von nichts stupst es vom Podest und es zerspringt in viele Teile die sich mit c im "Lorentz-Einstein-Feld" bewegen nur ein paar erhalten noch etwas Restmasse….

Schöne Story :cool: Sorry, aber auch das langt nicht. :(

*EDIT: Zur Erklärung: Das Lorentz-Einstein-Feld wäre sowas wie die Summe aller UmFelder in dem sich Quanten bewegen. Es gibt nicht unbedingt ein/das Lorentz-Einstein-Feld bzw. es ist eher die Überlagerung aller UmFelder.
Ach keine Ahnung :(
Ich postuliere jedoch kein neues Feld. Aber für jede Art von Störung/Anregung gibt es ja schon ein Feld. Das Quant/die Messung selbst ist der Nachweis. In Summe nenne ich das „Lorentz-Einstein-Feld“

Eyk van Bommel
14.10.16, 19:02
O.k aus meiner Sicht gibt es für mich zwei mögliche Scenarien die mir "sinnvoll" erscheinen :rolleyes:

A) Die Masse des Universums war mal größer bis es zu einer Masse schrumpfte ( Hawkingstrahlung), dass es nicht mehr "ruhen" konnte. "Big Bang:

B) Das Universum entstand im Moment, als ein SL entstand. Just als es die Größe erreicht, dass es dem Ende der Inflation entspricht, brach der Kontakt zum Higgsfeld ab und das Universum bestand instantan aus masselosen Teilchen. Die Expansion beginnt von neuem (Edit: Angetrieben aus der "freigewodenen" Energie die im Higgsfeld steckte, bis es wieder zur "Kopplung" kam)

Tut mir auch leid, dass ihr das ertragen müsst, aber zumindest erscheint mir B noch einigermaßen plausibel :)

Marco Polo
14.10.16, 22:40
Dann wäre das ja geklärt. *Räusper*

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