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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gravitationsmodell


uwebussenius
12.11.16, 19:18
Nach langer Zeit versuche ich es mal wieder, mein Modell zur Diskussion zu stellen:

http://uwebus.de/arche/ARCHE_2016.pdf

Ich habe darin die Gravitations"konstante" auf das plancksche Wirkungsquantum zurückgeführt, ich meine, das ist etwas neues, da diese "Konstante" bisher nur ein empirischer Meßwert ist.

Vielleicht interessiert es ja hier im "Jenseits" der Schulphysik.

Gruß
U.B.

Marco Polo
12.11.16, 22:16
Hallo,

es gab hier mal vor längerer Zeit (bis 2009) einen gewissen uwebus. Ich darf annehmen, dass du dieser uwebus bist, zumal im Link uwebus steht?

nisus
13.11.16, 07:05
Unter der Annahme einer aus der Beschaffenheit des Raumes resultierenden Kraftwirkung entstünde der von Massen auf Oberflächen ausgeübte Druck,wird der experimentelle Nachweis zur Wechselwirkung zwischen Licht und Raum erforderlich.
(Experimentell ist nur die Wechselwirkung zwischen Licht und Masse nachgewiesen)
Um diese Wirkung des Raumes annehmen zu können,müßte das Michelson-Experiment einen Bewegungszustand nachweisbar darstellen. -Das ist nicht der Fall...
Die Physik bezieht deren Inhalte auf nachgewiesene Inhalte aus Experimenten und Beobachtungen.Die Gründe oder den Sinn eines Zustandes erklärt sie darin grundsätzlich nicht!
Mathematisch lassen sich bereits vorhandene Ergebnisse auf ganz vielerlei Wegen erzeugen.

Reproduktion von Ergebnissen ist eine Seite,Nutzbarmachung der Erkenntnisse eine Andere.

Die dargestellten Ausführungen unter dem angegebenen link verlangen nach einer Stofflichkeit des Volumens (Raum) und weiter noch nach Kraftschlüssigkeit,wodurch eine Reibung zwischen Raum und bewegter Masse postuliert wird,die so bis heute nirgends beobachtet wurde.
Die Gravitation ist ein Phänomen IM Raum,nicht DES Raumes!Der Ursprung ist die Masse selbst.
Wenn der Begriff Anziehung nicht angenommen wird,schildert der Begriff des Zusammenhaltes vergleichbares.

uwebussenius
13.11.16, 13:21
Unter der Annahme einer aus der Beschaffenheit des Raumes resultierenden Kraftwirkung entstünde der von Massen auf Oberflächen ausgeübte Druck,wird der experimentelle Nachweis zur Wechselwirkung zwischen Licht und Raum erforderlich.

Dieser Nachweis wird geliefert einmal mit der Messung der Lichtablenkung am Sonnenrand und zum anderen mit dem Shapiro-Radarechoversuch Erde-Venus-Erde. In beiden Fällen wird Licht vom Vakuum beeinflußt, nicht von den Massen.
Ein weiterer Nachweis erfolgt mit der meßbaren Rot-/Blauverschiebung des Lichtes im Erd-G-Feld und auch indirekt mit dem GPS-System, denn wenn sich der Zeitgang einer Atomuhr im Satelliten ändert, dann aufgrund einer Wechselwirkung.

(Experimentell ist nur die Wechselwirkung zwischen Licht und Masse nachgewiesen)
Um diese Wirkung des Raumes annehmen zu können,müßte das Michelson-Experiment einen Bewegungszustand nachweisbar darstellen. -Das ist nicht der Fall...
Die Physik bezieht deren Inhalte auf nachgewiesene Inhalte aus Experimenten und Beobachtungen.Die Gründe oder den Sinn eines Zustandes erklärt sie darin grundsätzlich nicht!
Mathematisch lassen sich bereits vorhandene Ergebnisse auf ganz vielerlei Wegen erzeugen.

Reproduktion von Ergebnissen ist eine Seite,Nutzbarmachung der Erkenntnisse eine Andere.

Die dargestellten Ausführungen unter dem angegebenen link verlangen nach einer Stofflichkeit des Volumens (Raum) und weiter noch nach Kraftschlüssigkeit,wodurch eine Reibung zwischen Raum und bewegter Masse postuliert wird,die so bis heute nirgends beobachtet wurde.
Die Gravitation ist ein Phänomen IM Raum,nicht DES Raumes!Der Ursprung ist die Masse selbst.
Wenn der Begriff Anziehung nicht angenommen wird,schildert der Begriff des Zusammenhaltes vergleichbares.

Nochmals zu meinem Modell: Es geht von einer monistischen Annahme aus, damit kann man Materie und Vakuum nicht trennen. Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, also muß das Vakuum physisch aus etwas gebildet sein. Und ist das Vakuum physisch, dann wechselwirkt es auch mit Licht, was in o.a. Experimenten bewiesen wird.

Marco Polo
13.11.16, 13:48
@uwebussenius:

meine obige Frage hast du offensichtlich überlesen. Ich warte hier noch auf eine Antwort. Zeitnah wäre genehm.

Das kannst du gerne als finale Aufforderung vor einer dauerhaften Sperrung verstehen, da in der Vergangenheit gesperrte Mitglieder durch Neuanmeldung unter anderem Namen ebenfalls gesperrt wurden.

Das ist aber nicht zwingend so, sondern unterliegt einer Neubewertung durch die Moderation.

uwebussenius
13.11.16, 17:44
@uwebussenius:

meine obige Frage hast du offensichtlich überlesen. Ich warte hier noch auf eine Antwort. Zeitnah wäre genehm.

Das kannst du gerne als finale Aufforderung vor einer dauerhaften Sperrung verstehen, da in der Vergangenheit gesperrte Mitglieder durch Neuanmeldung unter anderem Namen ebenfalls gesperrt wurden.

Das ist aber nicht zwingend so, sondern unterliegt einer Neubewertung durch die Moderation.

Ja, ich bin der damals Gesperrte. Aber ich meine, das Thema hat nichts mit irgendwelchen seit Jahren vergangenen Dingen zu tun, sondern es handelt sich hier um die Rückführung der bisher nur empirisch gemessenen sog. Gravitationskonstanten auf ein plancksches Wirkungsquantum, das ist etwas neues, das es bisher nicht gab.

Wenn G keine Konstante ist, dann werden einige Annahmen der Physik ebenfalls hinfällig, darum geht es mir. Das kann man diskutieren oder aber bei der jetzigen Sichtweise bleiben, aber ich meine hinreichende Gründe aufgeführt und mit nachvollziehbaren Berechnungen untermauert zu haben, daß sich das Thema zu vertiefen lohnt.

Marco Polo
13.11.16, 18:03
Ja, ich bin der damals Gesperrte. Aber ich meine, das Thema hat nichts mit irgendwelchen seit Jahren vergangenen Dingen zu tun, sondern es handelt sich hier um die Rückführung der bisher nur empirisch gemessenen sog. Gravitationskonstanten auf ein plancksches Wirkungsquantum, das ist etwas neues, das es bisher nicht gab.

Wenn G keine Konstante ist, dann werden einige Annahmen der Physik ebenfalls hinfällig, darum geht es mir. Das kann man diskutieren oder aber bei der jetzigen Sichtweise bleiben, aber ich meine hinreichende Gründe aufgeführt und mit nachvollziehbaren Berechnungen untermauert zu haben, daß sich das Thema zu vertiefen lohnt.

Danke erstmal für deine ehrliche Stellungnahme. Entgegen den Forenregeln belasse ich es zunächst mal dabei, zumal dein Skript, ohne den Inhalt bewerten zu wollen, oberflächlich gesehen einigermaßen interessant erscheint.

Zudem kann ich mich auch nicht mehr erinnern, warum du damals (2009) gesperrt wurdest.

Aber: gesperrt und dann unter anderem (wenn auch ähnlichen) Namen wieder anmelden ist eigentlich nicht ok.

Daher: abwarten und Tee trinken, ob der eine oder andere Moderationskollege sein Veto einlegt.

nisus
15.11.16, 03:28
Wird der Raum als Gegenüber der Masse verstanden,ist deren jeweiliges Bestehen nicht auf eine gleiche Beschaffenheit zurückführbar.Daraus entsteht die Annahme,es liege keine Gemeinsamkeit in der vermeintlich stofflichen Grundsubstanz.

Unabhängig davon,verlangt die Darstellung der im link geschilderten Zusammenhänge nach außen hin Wechselwirkungsfreiheit,da durch die Endlichkeit der Feldwirkung und ein innersystematisches Kräftegleichgewicht den ausschließlichen Selbstbezug des dargestellten Verhältnisses verlangen.Das geht auch nachvollziehbar aus der Herleitung hervor.
Erkennbar bedeutete dies,es könnten zwei Massen nebeneinander auftreten,ohne einander zu beeinflussen und das beschriebene System erfährt die innere Wirkung,ohne äußere Wirkung.

Derzeit richtet sich großes Interesse darauf zu definieren,was denn ein Kilogramm sei.
Der Beschreibung nach,wäre ein Kilogramm
1 kg = 1.36 E +50 Hz ,nur weil (h × f)/c^2 = m ist?

#

uwebussenius
15.11.16, 17:13
Erkennbar bedeutete dies,es könnten zwei Massen nebeneinander auftreten,ohne einander zu beeinflussen und das beschriebene System erfährt die innere Wirkung,ohne äußere Wirkung.

Derzeit richtet sich großes Interesse darauf zu definieren,was denn ein Kilogramm sei.
Der Beschreibung nach,wäre ein Kilogramm
1 kg = 1.36 E +50 Hz ,nur weil (h × f)/c^2 = m ist?


Ich mache keinen Unterschied zwischen Masse und Energie, sondern ich unterscheide Feld und Wirkung. Masse ist bei mir das zu postulierende physische Etwas, aus dem das Universum besteht. Dieses Etwas bildet Felder und da Felder endlich sind, ergibt sich nach der inneren Feldstruktur EDr·r²·4·Pi·dr =konstant im Zentrum eine Widerstandzone gegen den Wert EDr(unendlich) bei r gegen Null.

Der "TRICK" des Universums besteht in seiner "Quantisierung" oder Individualisierung. Dies führt zwangsweise zur inhärenten Instabilität, so daß ein Feld nach dem Prinzip actio=reactio arbeitet, es ist ein Perpetuum mobile.

Endliche Felder kann man theoretisch vereinzeln, praktisch nicht, da sie ja in der Summe den Raum bilden. Sphären können keinen Raum bilden, ich kann mit Kugeln kein geschlossenes Volumen herstellen. Und sobald ich Sphären sich berühren lasse, verändert sich deren Oberfläche und dies führt zu einer Asymmetrie der inneren Feldwirkung auf das eigene Feldzentrum, daraus entsteht das, was Newton experimentell gemessen und mathematisch formuliert hat: m1·m2·G/r², diese Ableitung führe ich ja, allerdings mit endlichen Feldern, dadurch ist G keine Konstante mehr.

Und zum f·h = m·c², dies gilt für ein "ruhendes" Feld. Erzeuge ich ein Photon, benötige ich ja das m + den auf dieses zu übertragenden Impuls m·c, also hat ein frisches Photon die Energie 3·m·c²/2, wobei der Gegenimpuls m·c im Emitter bleibt. Der Impuls stellt sich als Temperatur dar in Form einer elektromagnetischen Schwingung, die auch gemessen wird. Nun mache ich keinen Unterschied zwischen heißem Kaffee und einem Photon, so wie der Kaffee sich auf Umgebungstemperatur abkühlt, so gibt auch das Photon seine Temperatur in Form von Frequenz an die Umgebung ab, es wird langwelliger. Der Unterschied zwischen heißem Kaffee und Photon ist nur die Menge an Energie, das Wirkprinzip ist das gleiche.

Die Natur arbeitet nach Möglichkeit nach dem kategorischen Imperativ Kants, ist auf Ausgleich bemüht. Und überall dort, wo sie so arbeitet, ergeben sich langzeitstabile Verhältnisse, z.B. in unserem Sonnensystem, das ermöglicht der Natur, Selbstbewußtsein zu erzeugen, also so etwas wie uns, denen es ermöglicht ist, die Welt als Innenbetrachter wahrzunehmen oder im Sinne des Wortes zu erleben.

Als ich anfing mir über diese Welt Gedanken zu machen stand ich ja vor der Frage, wie erkläre ich mich selbst? Welches Prinzip muß die Natur erfüllen, um mich erzeugen zu können? Und da war mir klar, das geht nur über den Energie- und Impulserhaltungssatz, also über das Prinzip eines Perpetuum mobile.

Das schließt allerdings jegliche Schöpfung aus, so daß die Welt als ewig betrachtet werden muß, daraus folgt dann eine pantheistische bzw. materialistische Weltsicht.

Ich bezeichne mich selbst als Physissophist, als einen technischen Philosophen, das macht es so schwierig, in Foren zu diskutieren. Physiker kümmern sich selten um Philosophie, Philosophen fehlt der technische Hintergrund, man sitzt irgendwie zwischen zwei Stühlen.

Aber vielleicht gelingt es mir ja, mal den Einen oder Anderen mit einer etwas ungewöhnlichen, technisch begründeten Weltsicht zum Nachdenken zu bringen.

Gruß

nisus
15.11.16, 23:40
Aus gegebenem Anlass sehe ich mich gezwungen,meine Formulierungen in der Weise zu personalisieren,als das ich berichtete .

Mir liegen zwei Experimente vor,mit deren anzunehmendem,wiederholbarem Ausgang,einer Raum-Druck-Theorie wirksamer Inhalt verliehen werden kann.
Auf die Gefahr einer Sperrung hin,äußere ich folgendes:

DAS MICHELSON-MORLEY-EXPERIMENT IST WIDERLEGBAR

BESCHLEUNIGTE ELEKTRONEN VERURSACHEN MESSBARE GRAVITATIONSWELLEN

Derzeit arbeite ich an der Verifizierung der Beobachtungen.
Das zur Verfügung stehende Kapital ist nicht ausreichend,um kurzfristig erforderliche Messinstrumente und Geräte eines erneuten Versuchaufbaus zu ermöglichen.
Die Versuche im Vorfeld genügten allerdings,einen Bewegungszustand der Erde im Raum mit näherungsweise
360 km/s zu ermitteln und weiter ist die Rückführung auf einen Quantenzustand der Gravitation möglich.
Beide Versuche basieren auf der Relativitätstheorie.

Sehr geehrter Herr Uwe Bussenius,
in Ihren Herleitungen sind nachvollziehbare Beschreibungen zu Grunde gelegt.
Einer genügenden Definition bedarf es durchaus weiterer mathematischer Ausführungen,wie auch Sie mit Ihrer Darstellung einräumten.

Bei der Rückführung meiner erarbeiteten Annahmen,verbleibt ein Wahrscheinlichkeits-Vektor als Resultat.
Die Nutzbarmachung der Erkenntnisse ist zielgerichtet auf die Informationsübertragung ausgelegt,wozu weitere Versuche in Planung sind.


Ich gebe keinerlei Garantie!

#

Plankton
16.11.16, 13:17
Ich sehe grundsätzlich alle neuen Theorien die von einer "One-Man-Show" vertreten werden skeptisch! Egal von wem und wie! Schaut man sich die Geschichte der Wissenschaft an, so zeigt sich doch, dass viele Entdeckungen immer von mehr als einer Person vorangetrieben wurden, egal ob gezielt oder nicht.
Ich denke auch, dass es mindestens 1 Person oder Gruppe geben sollte, die ein ähnliches oder gleiches Modell untersucht. AFAIK war auch bei der SRT Einstein nicht der einzige Wissenschaftler der auf die Idee kam, um ein prominentes Beispiel zu nennen.
Selbstverständlich ist das kein genereller "Ausschluß", aber ich bin für neue Theorien offener, wenn es auch noch andere Vertreter gibt. Mehr als 1 [renommierter] Wissenschaftler ist mir lieb. ;)

nisus
16.11.16, 17:17
So neu erscheint mir die Annahme eines Äthers nicht,denn War nicht Newton selbst ein Verfechter dieser Behauptung?
Dieser Vorstellung wird nun nicht mehr nachgegangen,weil das Michelson-Experiment keine darauf hinweisenden Ergebnisse erzielt.Jeder renommierte Wissenschaftler fürchtet seinen Ruf geschadet,ginge er dieser Annahme nach.
Interessengemeinschaften bilden sich erst nach einem entsprechendem Angebot von Tatsachen.Die Grundidee stammt stets von einer einzelnen Person,auch wenn diese in einer Gruppe agiert.
In den meisten Fällen kommt auch noch ein Auftraggeber hinzu,dessen Kapital die Forschungsrichtung bestimmt.
Als wesentliche Vorgabe zu wissenschaftlichen Experimenten kenne ich die Vorgabe,daß der vermeintliche Erdenkende nicht beteiligt sein darf und doch die gleichen Ergebnisse erzielt werden können müssen.Schon das verlangt nach mehr als einer Person und schließt aus,das Hans Wurst die Experimente untersucht.Es wird dann wohl jemand sein,der was auf Tasche hat.
Problematisch sehe ich die Veröffentlichung von neuen Erkenntnissen,weil gerne und oft gestohlen wird,was andere Erarbeitet.
Daher weise ich auf den Mut und die Mühe hin,die dem Herrn Uwe Bussenius es ermöglichten,seine Sichtweise dar zu stellen.
In Aller Interesse liegt doch das Voranbringen der Menschheit durch Entwicklung und Fortschritt.Wiso will eine Gruppe dann bei einer Forschung unbedingt die erste sein,die was schafft?Es geht nur noch um das Geld zur weiteren Forschung,nicht darum wirklich einen Fortschritt zu erzielen.
In wie weit sind denn die Elementarteilchen des Standardmodells wirklich natürlich und nicht von den Menschen erst erzeugt?
Wenn es der modernen Physik um die Grundsatzfrage geht und deren Antworten sich der Alltäglichen Erfahrung entheben,sowie nur mit außerordentlichem Wissen um geltende Theorien erfasst werden kann,ist der unmittelbare Nutzen für die Menschheit nicht gegeben,dann ist es auch nicht grundsätzlich,jedenfalls nicht im Sinne von Fortschritt und Entwicklung.
Es wird sicher nicht so sein,das jeder Mensch einen Fusionsreaktor Zuhause haben wird,oder einen Teilchenbeschleuniger.Darin ist auch ein Grund verankert,der eine Zugehörigkeit an einer Gruppe verlangt.
Mehrheitsbildung ist nocheinmal was ganz anderes...
Allgemeinhin erscheint es auch,als würden mathematisch jene Probleme nur erklärt,die einer Lösung bedürfen und nicht so,daß eine Lösung für Probleme entstünde.Denn das wäre das Ende!
Jede Lösung wird daher verweigert oder zumindest überstrapaziert,daß es nicht einfach sei,denn das ist es eben nicht.Letzlich ist es aber doch einfach genug,daß ein Apfel zu Boden fällt-das Teilen ist dann die Schwierigkeit.
Also werde ich vorerst davon absehen,den Versuchsaufbau zu schildern,denn ich suche selbst zu widerlegen!Ich kann mir nicht vorstellen,es wäre derart einfach wie es erscheint,denn warum sollte dann nicht ein Anderer oder gar eine Gruppe derartige Ergebnisse erzielen?
Überdies lassen sich Theorien und Experimente nicht patentieren.

Ich
16.11.16, 18:16
Wissenschaftssoziologische Fragen sind nicht Gegenstand dieses Unterforums. Das läuft im Prinzip auf die immer gleiche Verschwörungstheorie hinaus, die jeder schon oft genug gehört hat.

Wenn jemand z.B. ein bestimmtes Experiment "widerlegen" will, dann ist er hier genau richtig, sollte dafür aber einen eigenen Thread aufmachen. Sachargumente sind willkommen und gefordert, keine Spekulationen, warum der Mainstream die jeweilige Idee nicht mit offenen Armen empfängt.

-Ich-

Struktron
17.11.16, 10:20
Hallo Uwe,
Nach langer Zeit versuche ich es mal wieder, mein Modell zur Diskussion zu stellen:

http://uwebus.de/arche/ARCHE_2016.pdf

Ich habe darin die Gravitations"konstante" auf das plancksche Wirkungsquantum zurückgeführt, ich meine, das ist etwas neues, da diese "Konstante" bisher nur ein empirischer Meßwert ist.

Vielleicht interessiert es ja hier im "Jenseits" der Schulphysik.

Dein .pdf habe ich mir angeschaut, komme aber nicht damit zurecht. Für eine Diskussion wäre eine Formelnummerierung sinnvoll. Wo steht die Berechnung der Gravitationskonstanten?
Am 9.12.2014 schriebst Du etwas in http://www.manus-zeitforum.de/1/48987/page=3/Erzeugung_einer_Welle über Deine damalige Situation. Dir fehlte vor allem ein Zugang zu dreidimensionalen Rechnungen. Hat sich daran etwas geändert?
MfG
Lothar W.

uwebussenius
17.11.16, 21:28
Ich sehe grundsätzlich alle neuen Theorien die von einer "One-Man-Show" vertreten werden skeptisch! Egal von wem und wie! Schaut man sich die Geschichte der Wissenschaft an, so zeigt sich doch, dass viele Entdeckungen immer von mehr als einer Person vorangetrieben wurden, egal ob gezielt oder nicht.

Mein Modell ist ja keine neue Theorie, sondern der Versuch, Begriffe, welche in physikalischen Theorien verwendet werden, technisch zu erklären und auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen.

Das Problem der Physik ist doch bis heute, daß Begriffe wie Raum, Zeit, Masse, Gravitation, Elektromagnetismus, Spin, Teilchen zwar verwendet werden, ihr Ursprung aber nicht erklärt werden kann.

Solange mir niemand sagen kann, was Raum technisch ist, kann ich damit nicht arbeiten, weil ich ihn nicht berechnen kann, gleiches gilt für die übrigen Begriffe. Besonders kritisch sehe ich die Verwendung des Begriffes Zeit, die ja nur als Δt vorkommt, wobei aber so getan wird, als existiere t allein. Als Δt ist sie ein Meßwert (Sekunde, Tag, Jahr), t allein gibt es doch gar nicht, also kann man doch nicht von einem Beginn der Zeit sprechen wie das im Urknallmodell getan wird. Mit Δt beschreibt man nur eine Veränderung, also ist es Aufgabe der Physik, die Ursache der ständigen Veränderung des Universums zu ergründen und den Begriff Zeit dann lediglich als einen Veränderungsmaßstab zu verwenden, was ich ja tue, indem ich mit dem Feldmodell E0 die sog. Planck-Zeit als Maßstab nahezu exakt ableite.

Ich meine, daß mein Modell als erstes überhaupt die genannten Begriffe auf eine gemeinsame Ursache zurückführt, indem es ein plancksches Wirkungsquantum als berechenbares Feld darstellt, das gab es m.W. bisher noch nicht.

Und die von mir eingestellten Berechnungen weisen doch darauf hin, daß das Modell ziemlich praxistauglich zu sein scheint, vor allem, weil es den Begriff unendlich aus den Gravitationstheorien Newtons und Einsteins eliminiert hat. An diesen Theorien hat mich immer gestört, daß eine endliche physische Entität mit dem Begriff unendlich kombiniert wurde.

nisus
18.11.16, 05:01
Im Ursprung einer Betrachtung liegt des Menschen Wahrnehmung.
Dem internationalen System der Einheiten liegen Definitionen zu Grunde,die auf sich selbst bezogen eine Darstellung der Einheit geben.So ist die Sekunde an eine Schwingung gekoppelt,die wiederum nicht ohne Sekunde definiert werden kann und das Meter liegt in einer Geschwindigkeit beschrieben,die ohne das Meter nicht erklärt werden kann.
Tatsächlich findet ein Rauminhalt keine Definition.
Einst wurden jene Maße durch des Menschen Bedarf beschrieben,einen Teil seiner Umwelt berechenbar zu erfassen.Die Suche nach einer Erklärung seiner Umwelt steht darin nicht.
Eine Länge oder eine Distanz ist ebenso immateriell, wie es ein Zeitintervall ist.
Das planck'sche Wirkungsquantum bezieht seine Einheit auf drei Grundlagen.Der Masse,der Länge und der Zeit.Darin liegt die Fundamentalität,doch keine Beschreibung des Fundaments.
Gewissermaßen liegt der Wahl der Maßeinheiten eine Willkür zu Grunde,deren Abstraktion durch weltweite Einigung begrenzt wurde.Gewiss könnte heute noch mit der altägyptischen Königselle der Weg von Berlin nach Rom beschrieben werden und die dafür benötigte Zeit beim Laufen,könnte eben in griechischen Tropfen gemessen werden.
Das Grundproblem liegt nicht in der Schaffung von Maßen und Einheiten.Es liegt eher darin,daß Mathematik keine Physik ist,sich beide Wissenschaften aber durchaus aufeinander berufen.
Ein Meter ist nicht stofflich,aber dessen Messmittel.
Eine Sekunde ist nicht stofflich,aber deren Messmittel.
Ein Kilogramm ist stofflich-und jetzt soll ein nicht-stoffliches Maß die Lösung sein?geht nicht.
Alle Einheiten erhalten Ihre Begrifflichkeit aus vergleichbaren Gegenüberstellungen von natürlich beobachtbaren Vorgängen.
Zur Vereinheitlichung werden Maße also vereinbart und festgelegt,um genau die Reproduzierbarkeit von Ergebnissen zu erreichen,die bei wiederholbaren Experimenten notwendig ist und auch sinnvoll erscheint.
Die Wissenschaft ist in Bereiche vorgedrungen,in denen gemessene Ereignisse keinen Zustand mehr hervorrufen und mit Funktionen gearbeitet wird,die nicht beweisbar sind.
Ja,tatsächlich-aber die Grundlagen werden nicht überarbeitet.
Reicht eine sprachliche Formulierung dessen,was wir als gegeben wahrnehmen?Oder bedarf es tatsächlich größter Bemühungen zu beschreiben,was nicht ohne Paradoxon aufgefasst werden kann?
Aus einer Betrachtung heraus ist dem Herrn Uwe Bussenius unumstritten Recht zu geben: Eine Distanz zwischen zwei Punkten kann nicht unendlich groß sein.Also wird jede erkennbare Wirkung,welcher Natur sie auch sein mag,immer eine endliche Wechselwirkung sein und nur dadurch in Erscheinung treten.

#

Timm
18.11.16, 11:27
Ich kann diese Bedenken nicht nachvollziehen.

Eine Substanz kannst Du technisch erklären. Für den Raum trifft das nicht zu. Du kannst aber durchaus damit arbeiten und rechnen, indem Du Dir etwa über die Weltlinien von Dingen Gedanken machst, die sich in ihm bewegen.

Und t macht Sinn als fester Zeitpunkt. Du kannst nachschauen, wann die 6. Partie Carslen-Karjakin beginnt oder die Entfernung einer Galaxie ausrechnen, die wir heute mit der Rotverschiebung z=10 sehen.
Der Begriff Zeit ist in engem Zusammenhang mit Kausalität zu sehen und soweit auf physikalischem Boden. Aber das ist zumindest aus heutiger Sicht schon grenzwertig, wenn es um Zeit als emergentes Phänomen geht.

uwebussenius
18.11.16, 21:40
Ich kann diese Bedenken nicht nachvollziehen.

Eine Substanz kannst Du technisch erklären. Für den Raum trifft das nicht zu. Du kannst aber durchaus damit arbeiten und rechnen, indem Du Dir etwa über die Weltlinien von Dingen Gedanken machst, die sich in ihm bewegen.

Und t macht Sinn als fester Zeitpunkt. Du kannst nachschauen, wann die 6. Partie Carslen-Karjakin beginnt oder die Entfernung einer Galaxie ausrechnen, die wir heute mit der Rotverschiebung z=10 sehen.
Der Begriff Zeit ist in engem Zusammenhang mit Kausalität zu sehen und soweit auf physikalischem Boden. Aber das ist zumindest aus heutiger Sicht schon grenzwertig, wenn es um Zeit als emergentes Phänomen geht.

Was soll das sein, ein fester Zeitpunkt? Ein Datum? 2016 bezieht sich auf das Jahr 0 unsrer Zeitrechnung, es ist doch aber möglich, ein beliebiges Zeitsystem zu benutzen, also einen festen Zeitpunkt gibt es nicht, jedes Datum ist willkürlich. Und wenn ich Zeit zur Entfernungsmessung benutze, dann immer als Δt: S = v·Δt, t allein gibt es nicht, welche Dimension sollte t denn haben?

Und zur Substanz: Substanz hat Volumen, Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, das Vakuum hat meßbares Volumen, also ist es eine physische Entität. Damit bestehen Teilchen und Vakuum aus dem gleichen Urstoff, wenn man ein monistisches Modell verwendet. Es würde für Physiker wirklich schwierig, ihre Wissenschaft zu betreiben, wenn sie von unterschiedlichen metaphysischen Ausgangssubstanzen ausgingen, denn dann wären Wechselwirkungen überhaupt nicht erklärbar.

nisus
18.11.16, 22:37
Wissenschaftler sprechen auch von "Superfluidität" der Zeit.Das verlangt gerade nach einer stofflichen Beschreibung.Wird erwähnt,daß Masse zu 99% aus Raum besteht,ergibt sich die gleiche Bedingung.
Wo soll denn das hin führen?
Einen Nutzen hat jegliche Betrachtung doch nur,wenn dem Menschen eine Erleichterung widerfährt oder sich technische Neuerungen ableiten lassen.
Die gesamte Physik und Mathematik umzukrempeln und dann immer noch vor den gleichen Problemen stehen,bringt gar nichts.Erklärung hin oder her...
Energiegewinnung,Fortbewegung,Informationsübertrag ung und Arterhaltung stehen im Vordergrund der Forschung.
Ergibt sich irgendein Nutzen dafür,wenn die Welt erklärt ist?
Letztlich ist DIE Welt,die erklärt werden kann,zu 100 % zerlegt und existiert so nicht mehr (siehe Messen von Zuständen in der Quantenmechanik),also ist zum Schluss unter allen Bedingungen erklärt,was es nicht gibt.Irre...
Eine neue Welt.Die gleichen Probleme.Das Ende der Zivilisation.
Daher Berufe ich mich auf Experimente,so wie es gängige Praxis in jedem naturwissenschaftlichen Gebiet auch ist!
Die gesuchte Erklärung der Welt liegt in den Sinnen des Menschen.Der Nutzen ergibt sich aus der Erkenntnis.
Es ist bewiesen,daß nichts erzeugt werden kann,sonder nur umgewandelt.Jede wahrgenommene "Entität" existiert für sich eigenständig.Die Mathematik erklärt ausschließlich und nur die Verhältnisse unserer Welt,ausdrücklich nicht deren Zustandekommen.
Es gibt keinen Beweis für die Existenz unserer Welt,außer deren Ende!

#

Marco Polo
19.11.16, 03:28
Was soll das sein, ein fester Zeitpunkt? Ein Datum? 2016 bezieht sich auf das Jahr 0 unsrer Zeitrechnung, es ist doch aber möglich, ein beliebiges Zeitsystem zu benutzen, also einen festen Zeitpunkt gibt es nicht, jedes Datum ist willkürlich.

Dass jedes Datum aufgrund des jeweiligen verwendeten Zeitsystems willkürlich ist, steht keineswegs im Widerspruch zu der Aussage, dass es einen festen Zeitpunkt gibt.

Ob ich sage "jetzt minus 10 Minuten" oder "vor 2 Jahren in 1 Jahr 364 Tagen 23 Stunden und 50 Minuten" ist völlig wurscht. Beides beschreibt den gleichen Zeitpunkt.

Oder nimm die Grad Celsius- und die Kelvinskala. Ob ich jetzt 20 Grad Celsius oder 293,15 Kelvin sage, beschreibt die gleiche Temperatur.

Zeitpunkte und auch Temperaturen sind demnach unabhängig vom verwendeten System.

Timm
19.11.16, 09:30
Solange mir niemand sagen kann, was Raum technisch ist, kann ich damit nicht arbeiten, weil ich ihn nicht berechnen kann, .

Und zur Substanz: Substanz hat Volumen, Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, das Vakuum hat meßbares Volumen, also ist es eine physische Entität.

Womöglich wirfst Du Raum und Vakuum in einen Topf.
Der (substanzlose) Raum spielt in der ART eine Rolle, das Vakuum hingegen in der QFT.

Es geht hier um die Phänomene wie Krümmung und Quantenfluktuationen/Nullpunktsenergie, beides bietet Dir hinreichend Möglichkeiten zu rechnen, sofern Du die Theorien beherrschst.

uwebussenius
19.11.16, 19:41
Dass jedes Datum aufgrund des jeweiligen verwendeten Zeitsystems willkürlich ist, steht keineswegs im Widerspruch zu der Aussage, dass es einen festen Zeitpunkt gibt.

Ob ich sage "jetzt minus 10 Minuten" oder "vor 2 Jahren in 1 Jahr 364 Tagen 23 Stunden und 50 Minuten" ist völlig wurscht. Beides beschreibt den gleichen Zeitpunkt.

Oder nimm die Grad Celsius- und die Kelvinskala. Ob ich jetzt 20 Grad Celsius oder 293,15 Kelvin sage, beschreibt die gleiche Temperatur.

Zeitpunkte und auch Temperaturen sind demnach unabhängig vom verwendeten System.

Es geht doch um die Frage, ob es Zeit gibt, also t allein. Deine Beispiele arbeiten alle mit Δt, egal ob Jahr, Tag, Minute oder Sekunde. Welche Dimension sollte denn eurer Meinung nach t allein aufweisen?

Der Vergleich Zeitpunkt mit Temperatur ist nicht korrekt. Eine Temperatur ist ein physischer Zustand eines Objektes, ein Zeitpunkt aber ist kein Zustand eines physischen Objektes, Zeit entsteht im Gedächtnis als Speicherwert, um Bezüge herzustellen. Ohne Gedächtnis gibt es keine Zeit, sondern nur Gegenwart, das Gestern und das Morgen sind Gedächtnisleistungen.

Das Sein IST, daß es gestern anders war als heute und morgen anders sein wird als heute, beruht auf Erfahrung. Eine Uhr hat keine Erfahrung, die weiß um 12°° Uhr nicht, daß sie vorher auf 11°° Uhr gestanden hat. Eine Uhr ist einfach nur ein dynamisches Objekt, wir benutzen das Maßsystem Zeit, um diese Dynamik beurteilen und ggf. beeinflussen zu können.

uwebussenius
19.11.16, 20:00
Womöglich wirfst Du Raum und Vakuum in einen Topf.
Der (substanzlose) Raum spielt in der ART eine Rolle, das Vakuum hingegen in der QFT.

Es geht hier um die Phänomene wie Krümmung und Quantenfluktuationen/Nullpunktsenergie, beides bietet Dir hinreichend Möglichkeiten zu rechnen, sofern Du die Theorien beherrschst.

Also daß die neuere Physik nicht mehr vom leeren Raum spricht, ist ja schon ein Fortschritt. Aber die QFT ist noch nicht in der Lage, Energie und Volumen zu vereinen.

Erst wenn ein Quantenfeld ein definiertes Volumen hat kann ich das Universum berechnen und auch die Wechselwirkungen zwischen diesen Feldern erklären. Weder die ART noch die QFT sind bis heute in der Lage, das Phänomen der Gravitation zu erklären, geschweige denn einen Zusammenhang zwischen Gravitation und Elektromagnetismus herzustellen.

Und die SRT erklärt nicht, warum eine bewegte Atomuhr ihren Zeitgang verändert. Jede Veränderung beruht auf Wechselwirkungen, welche Wechselwirkung verändert den Zeitgang einer Atomuhr? Mit was wechselwirkt diese Uhr im Satelliten? Das hat mir bis heute noch kein Physiker sagen können. Mein Modell erklärt es, Feldverdrängung mit Verdrängungswelle in Höhe der kinetischen Energie zwischen Uhr und umgebenden Feld.

Schau mal rein unter http://uwebus.de/arche/Anhang-4.pdf, da erkläre ich, warum die äußeren Gestirne unsrer Galaxie zu schnell drehen. Das hat nichts mit Dunkler Materie zu tun, sondern mit Feldverdrängung, so wie bei den Perihelvorläufen der Planeten unsres Sonnensystems ebenfalls.

nisus
20.11.16, 06:55
In keinem der genannten Ausführungen wird etwas erklärt.
Dabei handelt es sich lediglich um eine geometrische Beschreibung dessen,was den aktuellen Stand der physikalischen Beobachtungen wiederspiegelt.
Darin stehen genau die Annahmen,die gesucht sind,widerlegt zu werden,obgleich sie hinter Phasenwinkel und Moment getarnt Verwendung finden.
Nirgends ist das Zustandekommen der beschriebenen Verläufe dokumentiert.
In der Aussage,es wäre so,findet sich nicht der Ursprung.
Wenn den Angaben nach ein einziger "Urstoff" anzunehmen wäre,wie sollte denn dann überhaupt eine Unterscheidbarkeit zwischen erwähntem "A"und "B" ermöglicht sein?
Welcher daraus zu folgernde Grund läßt die Unterscheidbarkeit zwischen Zeit und Temperatur zu?
Alle Folgerungen der Behauptungen beinhalten die Einheiten,die Erklärung finden sollten.Damit stehen die Formulierungen im Widerspruch mit der verursachenden Herleitung und geben ebenso wenig Aufschluß über die Natur,wie der Versuch,allen erfahrbaren Wechselwirkungen durch "In-Frage-Stellung" der Verwendeten Begrifflichkeiten,Bedeutung zu vermitteln.
Wird wiederum ein gänzlich eigenes Konzept der Betrachtung zu Grunde gelegt,kann neben der Unvereinbarkeit der Inhalte mit der anerkannten Grundlage der Wissenschaft,auch die Schilderung der gleichen Problematik zu keiner akzeptablen Lösung führen.
Durchgeführte Messungen geben ein Bild der Umwelt wieder.
Gesetzmäßigkeiten erlauben die Bestimmung von Verhältnissen.
Eine Kausalkette auszuschließen,gibt in keinem Moment eine Erklärung irgendwelcher Gründe.Gleich gar nicht ein Zustandekommen...Zumal der Ursprung Ihrer Darstellungen ebenso haltlos ist unter der Fragestellung "Warum?",wie es jede Schilderung ist,weil so eben kein Abschluß oder eine Einigung ermöglicht wird!
Suchten sie ernsthaft nach einem Fundament,stießen sie auf die gleichen Ergebnisse,wie es der modernen Wissenschaft gelungen ist.Würden sie wirklich einen Grund irgendwelcher Tatsachen nennen,wäre die reine mathematische Konstruktion aus der "0" heraus erforderlich-und die akzeptieren Sie nicht.Denn was ist denn die "0"...
Das planck'sche Wirkungsquantum ist fundamental,weil sich jegliche Wechselwirkung darauf beziehen läßt!Also ist ihr Rechenbeispiel nichts Neues,sondern eine beispielhafte Anwendung.Eine mathematische Konstruktion ist immer immateriell-auch Ihre!Bei entsprechender Ableitung führt diese sogar auch auf die geltende,wenn auch empirische,Gravitationskonstante,weil sich die Gesetzmäßigkeiten nicht,um ihrer Darstellung Willen,ändern.
Das Wirkungsquantum ist auch empirisch ermittelt,denn
Experimente haben den erforderlichen Beweis erbracht.

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uwebussenius
21.11.16, 19:15
Wenn den Angaben nach ein einziger "Urstoff" anzunehmen wäre,wie sollte denn dann überhaupt eine Unterscheidbarkeit zwischen erwähntem "A"und "B" ermöglicht sein?
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Das habe ich doch beschrieben: durch Quantisierung oder allgemein ausgedrückt durch Teilung.

Wende ich auf ein Teil den Energieerhaltungssatz an, dann gilt in diesem Teil, sphärisch betrachtet, die Beziehung EDr·r²·4·pi·dr = konstant.
Und da es sich um ein Teil handelt, hat die äußerste Schale ra²·4·pi·dr eine Dichte größer Null oder EDmin.
Der Inhalt der idealen Sphäre beträgt dann Integral (EDmin·ra²/r²)·r²·4·pi·dr = EDmin·ra²·4·pi·(ra-0) = EDmin·ra³·4·pi.

Da im Zentrum einer idealen Sphäre der Wert ED = unendlich erreicht würde, eine endliche Energiemenge aber keine unendliche Dichte erzeugen kann, gibt es im Zentrum eine Widerstandzone ri > 0, was dazu führt, daß diese Sphäre ein inhärentes Ungleichgewicht aufweist und das erzeugt, was man fälschlicherweise als Zeit bezeichnet, was aber in Realität eine ständige Veränderung ist.

Die Quantisierung des Universums erzeugt das, was man Perpetuum mobile nennt, etwas, was die Physik ja bisher für unmöglich hält. Der uns erzeugende und beherbergende Laden ist dynamisch, der hat keine Kurbel, die man drehen müßte, um ihn in Bewegung zusetzen.

Jedes Teil hat damit ein Zentrum, welches nach außen wirkt (reactio) und einen Hof, der auf das Zentrum zu wirkt (actio), so daß zwischen Teil A und Teil B immer ein Abstand ist, der die Unterscheidung ermöglicht.

Dieses Modell ist derart simpel, daß es mich wundert, daß es noch nie jemand zu Papier gebracht hat. Und wie ich vorführe, lassen sich mit diesem Modell eine ganze Reihe Beobachtungen auf einfachste Weise erklären, ohne auf esoterische Begriffe wie gekrümmten Raum, Dunkle Materie oder auf Urknall und Expansion des Universums zurückgreifen zu müssen.

Ein plancksches Wirkungsquantum reicht, um das Universum darauf zurückzuführen. Denn eines muß doch klar sein: Wenn es Naturgesetze gibt, dann müssen die in jedem Teil des Universums wirken, sonst wären es keine Naturgesetze.

inside
22.11.16, 13:31
Aus gegebenem Anlass sehe ich mich gezwungen,meine Formulierungen in der Weise zu personalisieren,als das ich berichtete .

Mir liegen zwei Experimente vor,mit deren anzunehmendem,wiederholbarem Ausgang,einer Raum-Druck-Theorie wirksamer Inhalt verliehen werden kann.
Auf die Gefahr einer Sperrung hin,äußere ich folgendes:

DAS MICHELSON-MORLEY-EXPERIMENT IST WIDERLEGBAR

BESCHLEUNIGTE ELEKTRONEN VERURSACHEN MESSBARE GRAVITATIONSWELLEN

Derzeit arbeite ich an der Verifizierung der Beobachtungen.
Das zur Verfügung stehende Kapital ist nicht ausreichend,um kurzfristig erforderliche Messinstrumente und Geräte eines erneuten Versuchaufbaus zu ermöglichen.
Die Versuche im Vorfeld genügten allerdings,einen Bewegungszustand der Erde im Raum mit näherungsweise
360 km/s zu ermitteln und weiter ist die Rückführung auf einen Quantenzustand der Gravitation möglich.
Beide Versuche basieren auf der Relativitätstheorie.

Sehr geehrter Herr Uwe Bussenius,
in Ihren Herleitungen sind nachvollziehbare Beschreibungen zu Grunde gelegt.
Einer genügenden Definition bedarf es durchaus weiterer mathematischer Ausführungen,wie auch Sie mit Ihrer Darstellung einräumten.

Bei der Rückführung meiner erarbeiteten Annahmen,verbleibt ein Wahrscheinlichkeits-Vektor als Resultat.
Die Nutzbarmachung der Erkenntnisse ist zielgerichtet auf die Informationsübertragung ausgelegt,wozu weitere Versuche in Planung sind.


Ich gebe keinerlei Garantie!

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Da bin ich aber gespannt. Beschleunigte Elektronen verursachen messbare Gravitationswellen ?

Ok, in 21000 Jahren sind die eventuell messbar.

Ich kann mir beim besten Willen kaum ein "früher" vorstellen. Egal, wie gross
ein neuer LIGO wird.

uwebussenius
22.11.16, 18:22
Da bin ich aber gespannt. Beschleunigte Elektronen verursachen messbare Gravitationswellen ?

Ich verstehe diesen Satz auch nicht, solange ein Elektron ohne eigenes G-Feld betrachtet wird. Ein Elektron hat eine Masse, wirkt damit gravitierend, wobei die Physik nur dem "Teilchen" Masse zuordnet, nicht dem zugehörigen G-Feld.

Gehe ich davon aus, daß man "Masse" und G-Feld nicht trennen kann, dann erzeugt auch ein bewegtes Elektron(enfeld) mit v nahe c0 im G-Feld der Erde eine Verdrängungswelle, die ähnlich wie bei der beobachtbaren Perihelverschiebung der Planeten zu einer virtuellen Masseerhöhung führt. Auch kinetische Energie wirkt gravitierend, das beweist sich einmal anhand des GPS-Systems, wo aufgrund der Satelliten-Umlaufgeschwindigkeit eine erhöhte Gravitation als Folge von Feldverdrängung auf die Atomuhren einwirkt, die dadurch ihren Zeitgang verlangsamen. Und es beweist sich an der von außen nach innen zunehmenden Perihelverschiebung der Planeten in unsrem Sonnensystem.

Jeder Radfahrer weiß, daß er bei Gegenwind stärker trampeln muß, weil die Verdrängundswelle sich verstärkt. Jeder Physiker weiß, daß der Luftwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunimmt genauso wie die kinetische Energie. Und was dem Radler auf der Erde passiert, passiert der Atomuhr im Satelliten, wenn Feld A sich durch Feld B bewegt, dann steigt der Verdängungsdruck mit dem Quadrat der Geschwindigkeit und die Uhr verlangsamt ihren Zeitgang so wie der Radler seine Geschwindigkeit.


Leider trennt die Physik bis heute Vakuum und Materie und tut so, als haben diese beiden Raumbestandteile nichts miteinander zu tun. Deshalb versteht sie auch nicht das Prinzip der Gravitation. "Masse krümmt Raum" ist nur eine abenteuerliche Sichtweise, solange man keine Vorstellung davon hat, was Raum technisch überhaupt ist.

An dieser Sichtweise der Physik scheitere ich seit über 10 Jahren in sämtlichen Diskussionsforen und solange Physiker nicht einsehen, daß man Gravitation und Materie nicht trennen kann und damit ein endlicher Körper auch nur über ein räumlich endliches Gravitationsfeld verfügt, solange bleibe ich der Crank und kämpfe auf verlorenem Posten.

nisus
23.11.16, 00:34
Grundsätzlich gilt zu beachten,daß Bewegung NICHT relativ ist.
Den Beweis dafür liefert die Relativitätstheorie selbst.
Denn,wäre Bewegung alleine durch die Wahl des Beobachtungsstandpunktes erkennbar,könnte sich kein meßbarer Zeitunterschied ergeben!
Wenn relativ wäre,ob sich nun die Erde gegenüber dem Satelliten bewegte,oder der Satellit gegenüber der Erde,oder beide sich gegeneinander bewegten,könnte keine Zeitverschiebung entstehen.Tatsächlich ist aber der Gangunterschied einer Atomuhr messbar.
Also kann Bewegung nicht relativ sein und es ist wirklich der Sattellit,der sich bewegt.
Bewegung setzt voraus,eine Änderung der Position eines Körpers über eine Distanz innerhalb eines Zeitintervall findet statt.Zur Bestimmung der Position ist ein fester Bezugspunkt erforderlich.Was sollte diesen Bezugspunkt liefern,wenn nicht der Raum selbst?Wie könnte eine Positionsänderung stattfinden,wenn nicht Raum vorhanden ist?Wie könnte Zeit vergehen,wenn kein Raum vorhanden ist?
Als Konstruktion ist Raum rein mathematisch,so dann auch jede daraus folgende Beschreibung.
Der Raum trennt Materie,aber die Materie trennt den Raum nicht.
Zum Verursachen einer Distanz ist materielle Trennung Voraussetzung,wofür Energie aufgewendet werden muß.
Also ist Raum die Basis zur Ausdehnung von Materie.
Materie ist träge,durch deren Masse und setzt daher jeder Bewegungsänderung einen Widerstand entgegen,der durch einen Beschleunigungsimpuls Ausdruck erhält.Dafür ist wiederum eine Masse erforderlich,die diesen Impuls in entgegengesetzter Richtung aufnimmt.
Licht besitzt Impuls,und gibt diesen in Wechselwirkungen ab.
(Strahlungsdruck,Photoelektrischer Effekt)
Raum hingegen nimmt unbegrenzt viel Energie auf,die nach der Äquivalenz von Masse nicht den endlichen Betrag der Masse übersteigen kann.

Raum ist Kapazität.

Zeit ist Potential.

Masse ist Menge.

"Jede Menge verringert Kapazität und verursacht Potential."

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Plankton
23.11.16, 01:32
[...]
An dieser Sichtweise der Physik scheitere ich seit über 10 Jahren in sämtlichen Diskussionsforen und solange Physiker nicht einsehen, daß man Gravitation und Materie nicht trennen kann und damit ein endlicher Körper auch nur über ein räumlich endliches Gravitationsfeld verfügt, solange bleibe ich der Crank und kämpfe auf verlorenem Posten.
Wenn ich in einem Universum, dass nach deinem Modell funktioniert, zwei Tennisbälle in sehr weiter Entfernung voneinander habe, ziehen die sich dann nicht gegenseitig an, weil die Gravitation endlich wirkt?
(Ich halte das nicht für plausibel.)

Grundsätzlich gilt zu beachten,daß Bewegung NICHT relativ ist.
Den Beweis dafür liefert die Relativitätstheorie selbst.
[...]
Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht!

http://www.relativitätsprinzip.info/relative-bewegung.html
Das Relativitätsprinzip besagt nicht nur, dass es keinen Mittelpunkt des Universums gibt, es besagt auch, dass Bewegungen relativ sind. Relativ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bewegung eines Objektes immer nur relativ zu einem anderen Objekt oder einem System von Objekten gemessen werden kann. Innerhalb eines Systems hängen alle bekannten physikalischen Vorgänge nur von den Bewegungen der Objekte zueinander, nicht aber von der Bewegung des Systems relativ zu aussenstehenden Objekten ab. Möchte man die Wirkungen eines Autounfalls abschätzen, so ist für die Schwere des Schadens die Relativgeschwindigkeit der Fahrzeuge zueinander entscheidend. Auf die Geschwindigkeit relativ zu einem außenstehenden Beobachter oder zur Fahrbahn kommt es dagegen nicht so sehr an.

Das Relativitätsprinzip kann leicht im Alltag überprüft werden. So ist es in einem gleichmäßig schnellen Zug ebenso leicht einen Ball nach vorne zu werfen wie nach hinten. Obwohl er im ersten Fall relativ zur Erde schneller im zweiten Fall dagegen langsamer wird. Das Relativitätsprinzip geht aber über dieses rein mechanische Beispiel hinaus. Alle physikalischen Gesetzmässigkeiten sollten nur von den Relativbewegungen der beteiligten Objekte abhängen. Es ist somit nicht möglich in einem Zug ein Gerät zu installieren, das ohne Bezug auf die Außenwelt die Geschwindigkeit des Zuges messen kann. Alle physikalischen Gesetze sind im fahrenden Zug identisch zu denen im ruhenden.

Während Geschwindigkeiten relativ sind, gilt das nicht für Änderungen von Geschwindigkeit. Beschleunigung oder Bremsen kann man leicht aufgrund der dabei auftretenden Trägheitskräfte messen. Hierzu ist es nicht nötig auf Informationen aus der Außenwelt zurückzugreifen. Befindet man sich in einem beschleunigenden Fahrzeug, so treten unweigerlich Trägheitskräfte auf aus denen man die Änderung der Geschwindigkeit errechnen kann. Auch Rotationen erzeugen solche Trägheitskräfte, die zum Beispiel für die Drehrichtungen von Wirbelstürmen auf der rotierenden Erde verantwortlich sind. Geschwindigkeit ist also relativ, während Beschleunigung und Rotation absolut ist.

http://www.relativitätsprinzip.info/transformationen.html
Die Regeln der Physik hängen nur von relativen Geschwindigkeiten der beteiligten Objekte untereinander nicht aber von ihrer Geschwindigkeit zur Umgebung ab. Deshalb muss es möglich sein, denselben Vorgang aus unterschiedlichen zueinander bewegten Gesichtspunkten heraus, also mit unterschiedlichen Koordinaten zu beschreiben. So kann man Stöße von Billardkugeln ebensogut aus der Sicht des ruhenden Billardtisches, wie aus der Sicht jeder einzelnen der Kugeln beschreiben. Das Relativitätsprinzip besagt, dass man aus jeder dieser Sichten mit den gleichen Stoßgesetzen dasselbe Geschehen erklären kann.

Die Relativität des Ortes besagt, dass die physikalischen Gesetze nicht von den Werten der verwendeten Koordinaten sondern nur von den Abständen der Objekte untereinander abhängen. Die Anziehung zweier Magneten hängt nur von ihrem Abstand, ihrer relativen Ausrichtung und ihrer Geschwindigkeit zueinander ab, nicht aber von ihrem absoluten Ort im Raum. Welchen Punkt wir als den Nullpunkt unseres Raumes wählen, spielt für die physikalischen Gesetze keine Rolle.

Die Relativität der Bewegung macht sich dagegen darin bemerkbar, dass man zueinander bewegte Koordinatensysteme definieren kann, in denen die gleichen physikalischen Gesetze gelten. Diese Koordinatensysteme heißen Inertialsysteme. Auch wenn sich in einem Inertialsystem die Kugel auf dem ruhenden Billardtisch bewegt, während sich in einem anderen Inertialsystem der Billiardtisch unter der ortsfesten Kugel bewegt, lässt sich in beiden Koordinatensystemen der gleiche Vorgang nach denselben Regeln beschreiben.

Die Regel, nach der ein Inertialsystem in ein anderes umgerechnet wird, wird als Transformation bezeichnet. Die alte Transformation, die seit dem sechzehnten Jahrhundert bekannt ist, heißt Galileotransformation. Nach dieser Transformation haben zwei zueinander bewegte Inertialsysteme genau die gleichen Längenverhältnisse. In zwei identischen Koordinatensystemen, die zueinander gleichbleibend schnell bewegt sind, sind die physikalischen Gesetze nach Galileo gleich. Die Zeitkoordinate wird von der Galileotransformation nicht berührt.

Nach Maxwells Theorie des Elektromagnetismus folgt aber die Lichtgeschwindigkeit direkt aus physikalischen Gesetzen. Diese Geschwindigkeit muss daher in allen zueinander äquivalenten Koordinatensystemen (Inertialsystemen) gleich sein. Eine Transformation, die eine bestimmte Geschwindigkeit gleich lässt, ist die Lorentztransformation. Diese Transformation hat die Eigenschaft, dass sie Längen verändert und dass auch die Zeit in verschiedenen Inertialsystemen nicht gleich schnell vergeht. Vor allem ist aber die Transformation von Geschwindigkeiten komplizierter und es gibt eine Maximalgeschwindigkeit, die nicht überschritten werden kann.

nisus
23.11.16, 16:38
Deshalb muss es möglich sein, denselben Vorgang aus unterschiedlichen zueinander bewegten Gesichtspunkten heraus, also mit unterschiedlichen Koordinaten zu beschreiben.

Weshalb ist dann NUR in einem von beiden bewegten Systemen ein Gangunterschied der Uhr messbar?
Mit Flugzeugen wurden gleiche Effekte erzielt.
Was bewegt sich nun?

Der Artikel geht nicht auf den Raum als solches ein,was Gegenstand der Betrachtung sein sollte,wenn Bewegung nicht relativ ist.
Da passt das Michelson-Morley-Experiment etwas besser,um eine Grundlage zu schaffen,dieser Annahme entgegen zu stehen.
Sei nun der Raum stofflich oder nicht- eine hinreichende Ausführung zur mathematischen Beschreibung der verwendeten Begrifflichkeit "Volumen" ist unter der Angabe
V = m^3 nicht gegeben,weil die erwähnten Eigenschaften daraus nicht abgeleitet werden können.("Krümmung")
Im Grunde ist "s" nur die verwendete Einheit der Zeit und "t" das Formelzeichen.Die Definition der Zeit ist auf "f" in "Hz" bezogen,also "Hz = 1/s".
Keine Definition eines Wertes,kann durch den zu definierenden Wert definiert werden.
Es ist praktisch möglich,damit zu rechnen,aber Eigenschaften lassen sich auch aus dieser Einheit nicht ableiten.("Dilitation")
Bei entsprechender Betrachtung sollte überdies Beachtung finden,daß eine Distanz zwischen zwei Objekten unter keinen Umständen unendlich sein wird,auch wenn es Tennisbälle seien.
Die zu erwartende Wechselwirkung wird also endlicher Natur sein müssen.
Da steht die Frage tatsächlich
"Was wechselwirkt womit,bei einem messbaren Gangunterschied zueinander relativ bewegter Uhrensysteme?"

Die Frage des Herrn Uwe Bussenius ist berechtigt und hat bis jetzt noch keine Antwort erhalten.
Einstein ist nicht die Antwort,
sondern Anlass der gestellten Frage!

Sollte der weitere Verlauf die Betrachtung des Disskusionsgegenstandes "Raum und Zeit" beinhalten,wäre eine geeignete Darstellung dieser Begriffe von Nutzen.
Herr Uwe Bussenius hat hierzu die entsprechenden Fragen formuliert und sogar Lösungsansätze vermittelt!

Verdeutlicht:
Wären Raum und Zeit "Nichts",wären diese nicht messbar!
Frage:
Was sind diese also?

Meine Antwort dazu geht aus vorherigen Texten hervor.
Raum als Kapazität und
Zeit als Potential.
Als geeignete Erweiterung:
Masse als Menge.

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uwebussenius
23.11.16, 18:35
Wenn ich in einem Universum, dass nach deinem Modell funktioniert, zwei Tennisbälle in sehr weiter Entfernung voneinander habe, ziehen die sich dann nicht gegenseitig an, weil die Gravitation endlich wirkt?
(Ich halte das nicht für plausibel.)

1) Gravitation ist keine Anziehung, denn wenn ich mich auf die Waage stelle, dann mißt diese das Integral dp·dA (Druck·Fläche).

2) Druck ist eine WIRKUNG, also Impuls·Weg/Fläche. Ist die Wirkung endlich, dann Impuls·Weg/(Fläche·Zeit). Die Erdoberfläche erzeugt den Gegendruck, folglich besteht ein Druckgleichgewicht zwischen Füßen und Waage. Da zieht nichts.

3) Druck hat die technische Dimension [N/m²] = kg·[m/s²]/m² mit [m/s²] = Beschleunigung. Das bedeutet, Druck ist dynamisch, hier findet Bewegung statt. Wäre die Gravitation eines Körpers unendlich, dann müßte ein Elektron das ganze Universum bewegen. Die Frage stellt sich, was ist Masse [kg]? Die Physik schreibt Masse nur den Teilchen zu, aus was soll dann das Gravitationsfeld bestehen?

4) Ein endlicher Körper kann nur eine endliche Wirkung ausüben, damit ist der Wirkbereich endlich, denn er besteht ja aus einem Impulsfeld. Da die Welt nach dem Prinzip actio=reactio funktioniert (es gibt keine Wirkung ohne Gegenwirkung), muß man Masse beiden Teilen zuschreiben, damit bestehen sowohl Teilchen als auch Gravitationsfeld aus Masse.

Ich habe im Anhang 4 die Massen von Milchstraße und Andromeda-Galaxie genommen und deren (sphärische) Feldradien berechnet, danach ergibt sich zwischen diesen beiden Galaxien eine gravitierende Wechselwirkung, die zu einer Annäherung führt. Diese wird wohl auch gemessen. Berechne ich die Feldradien von Sonne und Proxima Centauri, dann ist die Summe kleiner als der astronomische Abstand, damit besteht keine gravitierende Wechselwirkung zwischen den beiden Sonnen, sie behalten ihren Abstand zueinander, das müßte auch nachweisbar sein, wenn man das Licht von Proxima Centauri auf Rot-/Blauverschiebung hin überprüft.

Was ist denn Raum? Die Summe der Volumina von Vakuum und Teilchen (Gestirnen). Jedes Teilchen hat eine gravitierende Wirkung, die proportional zu seiner Masse ist, also gehört zu jedem Teilchen ein diesem proportionaler Wirkbereich des Vakuums.

Folglich kann man das Universum als die Summe der Wirkbereiche seiner Teilchen betrachten. Und jeder Wirkbereich funktioniert nach dem Prinzip actio=reactio.

Haben zwei Wirkbereiche eine gemeinsame Kontaktfläche, dann wechselwirken sie gravitierend miteinander, sind die Wirkbereiche von A und B durch dazwischenliegende Wirkbereiche C, D... getrennt, ist eine Wechselwirkung nur indirekt über diese A und B trennenden Bereiche möglich.

Wäre das nicht so, würde das Universum in sich zusammenstürzen.

Plankton
23.11.16, 19:06
Weshalb ist dann NUR in einem von beiden bewegten Systemen ein Gangunterschied der Uhr messbar?
[...]
Die Antwort darauf stand schon im Vorpost! Vielleicht solltest du dich einmal damit auseinandersetzen! Das sind Fragen die nämlich schon x-mal geklärt wurden.
http://www.relativitätsprinzip.info/gedankenexperiment/zwillingsparadoxon.html
:rolleyes:

Ich
24.11.16, 14:27
1) Gravitation ist keine Anziehung, denn wenn ich mich auf die Waage stelle, dann mißt diese das Integral dp·dA (Druck·Fläche).

2) Druck ist eine WIRKUNG, also Impuls·Weg/Fläche. Ist die Wirkung endlich, dann Impuls·Weg/(Fläche·Zeit). Die Erdoberfläche erzeugt den Gegendruck, folglich besteht ein Druckgleichgewicht zwischen Füßen und Waage. Da zieht nichts.Wir wollen auch hier laut Forenregeln ein Mindestmaß an Wissenschaftlichkeit wahren.

a) dp·dA ist falsch, das heißt p·dA
b) eine WIRKUNG hat Einheit Js=Nms=Impuls·Weg
c) Druck ist keine Wirkung
d) Druck ist auch nicht Impuls·Weg/Fläche
e) Druck ist auch nicht Impuls·Weg/(Fläche·Zeit)
f) Es ist totaler Unfug, wenn eine "endliche Wirkung" andere Einheiten haben soll als eine "Wirkung", was auch immer das bedeuten soll
g) wenn zwischen Füßen und Waage ein Druckgleichgewicht herrscht, dann wirkt auf beide ein Kraft Integral(p·dA), und das ist es, was die Waage misst. Diese Kraft muss jeweils entweder durch eine andere Kraft ausgeglichen werden, oder Waage bzw. Füße beschleunigen. Die Kraft auf die Waage wird durch deren Kraft auf den Fußboden ausgeglichen, die Kraft auf die Füße entweder durch die Schwerkraft oder gar nicht, wodurch die Füße beschleunigt würden.

uwebussenius
24.11.16, 15:27
Wir wollen auch hier laut Forenregeln ein Mindestmaß an Wissenschaftlichkeit wahren.

a) dp·dA ist falsch, das heißt p·dA
b) eine WIRKUNG hat Einheit Js=Nms=Impuls·Weg
c) Druck ist keine Wirkung
d) Druck ist auch nicht Impuls·Weg/Fläche
e) Druck ist auch nicht Impuls·Weg/(Fläche·Zeit)
f) Es ist totaler Unfug, wenn eine "endliche Wirkung" andere Einheiten haben soll als eine "Wirkung", was auch immer das bedeuten soll
g) wenn zwischen Füßen und Waage ein Druckgleichgewicht herrscht, dann wirkt auf beide ein Kraft Integral(p·dA), und das ist es, was die Waage misst. Diese Kraft muss jeweils entweder durch eine andere Kraft ausgeglichen werden, oder Waage bzw. Füße beschleunigen. Die Kraft auf die Waage wird durch deren Kraft auf den Fußboden ausgeglichen, die Kraft auf die Füße entweder durch die Schwerkraft oder gar nicht, wodurch die Füße beschleunigt würden.

zu a) Auf der Waage integriert werden lokale Drücke · lokale Flächen. Ein Fuß erzeugt keinen konstanten Druck auf seiner Berührungsfläche.
zu b) Eine Wirkung ist immer räumlich, also fehlt in kg·v·m die Wirkfläche A.
zu c) Druck ist Wirkung/Fläche, denn er funktioniert nach dem Prinzip actio=reactio. kg·[m/s²]/m², d. h. hier treten Beschleunigungen auf, also räumliche Veränderungen.
zu d) trifft zu für den freien Fall, ein Körper hat Ausdehnung in Bewegungsrichtung.
zu e) trifft zu für die Waage, hier herrscht Druckgleichgewicht actio=reactio.
zu f) eine endliche Wirkung äußert sich als Arbeit, denn hier werden Impulse ausgetauscht.

Zur Waage: du stehts "schwebend" auf ihr, denn was dich trennt sind die elektromagnetischen Eigenschaften von Materie.

Was anscheinend niemand begreifen will ist, daß man Elektromagnetismus und Gravitation nicht trennen kann. Schuld hat Herr Newton, der mit seiner Theorie Körper und Vakuum als Getrenntes eingeführt hat, dies hat Herr Einstein kommentarlos übernommen. Gravitation ist aber Bestandteil von Materie und Materie ist elektromagnetisches Feld. Hier stehen sich zwei Wirkungen (actio und reactio) in einem untrennbaren System gegenüber. Ist das System endlich, sind es auch beide Wirkungsbereiche.

Ich
24.11.16, 16:01
a) das Integral lautet pdA.
b) Wirkung (https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)).
c) Druck ist Kraft/Fläche
d) Unsinn
e) Unsinn
f) Wirkung (https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)).
g) Da ist noch eine unkompensierte Kraft übrig. actio=reactio, also entweder Beschleunigung oder eine externe Gegenkraft.

Du behauptest, Ingenieur zu sein. Dann musst du einen Druck zur Kraft integrieren können, und du musst die Einheiten und die Definition von Druck kennen, und du musst den Begriff "Wirkung" nachschlagen können. Und auf der Basis wird hier diskutiert, nicht vogelwild irgendwelche Begriffe durcheinandergeschmissen und inkonsistent Einheiten darübergestreut. Wenn du dieses Mindestmaß an Verständigungswillen nicht aufbringen kannst/willst, dann brauchst du hier auch keine Theorie vorzustellen.

uwebussenius
24.11.16, 19:19
a) das Integral lautet pdA.
b) Wirkung (https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)).
c) Druck ist Kraft/Fläche
d) Unsinn
e) Unsinn
f) Wirkung (https://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)).
g) Da ist noch eine unkompensierte Kraft übrig. actio=reactio, also entweder Beschleunigung oder eine externe Gegenkraft.

Du behauptest, Ingenieur zu sein. Dann musst du einen Druck zur Kraft integrieren können, und du musst die Einheiten und die Definition von Druck kennen, und du musst den Begriff "Wirkung" nachschlagen können. Und auf der Basis wird hier diskutiert, nicht vogelwild irgendwelche Begriffe durcheinandergeschmissen und inkonsistent Einheiten darübergestreut. Wenn du dieses Mindestmaß an Verständigungswillen nicht aufbringen kannst/willst, dann brauchst du hier auch keine Theorie vorzustellen.

Ich kann dir da nicht weiterhelfen. Wenn Elektromagnetismus und Gravitation ein Wechselwirkungssystem darstellen, dann sind das Feldwirkungen, keine Kräfte. Ein Kraft ist lediglich das Integral Druck·Fläche, wie der Druck zustande kommt und Gegendruck erzeugt, das kann man nur dynamisch erklären, nicht mit Kräften, sondern mit Impuls- und Energieerhaltung.

Es ist euer Problem, daß noch keiner von euch ein Modell hat, mit dem er die Gravitation erklären könnte, die erzeugt keine Kräfte, sondern Drücke. Wie groß ist denn die Kraft, wenn ein sphärischer Druck in Richtung Sphärenzentrum wirkt? p·r²·4·pi? Das ist zwar eine Zahl, aber kein Vektor, eine Kraft aber ist ein Vektor. Ich kann in meinem Modell nur mit Drücken arbeiten, weil es sich um ein Sphärenmodell handelt. Und ich meine, da die Natur 3-dimensional ist, sind Kräfte immer nur mathematische Vereinfachungen, welche Drücke (und Zugspannungen) in Vektoren umwandeln.

Deshalb hat auch ein Impuls eine Wirkfläche in Richtung seiner Ausbreitung, sonst erzeugte Licht keinen Lichtdruck. Energie hat Volumen, das vertrete ich nun seit Anbeginn meiner Teilnahme an Diskussionen, aber meist ohne Erfolg.
Ich zeige doch auf, daß mit dieser Sichtweise beobachtbare Phänomene der Physik leichter erklärt werden können als mit herkömmlichen Methoden.

Nimm nur die Berechnung der Perihelvorläufe der Planeten des Sonnensystems und vergleiche sie mit der Methode der Physik, da liege ich doch klar vorn. Kinetische Energie hat in der Physik kein Volumen, sie wirkt aber meßbar gravitierend, wie soll denn das erklärt werden? Auch in der Physik gilt "Von nix kommt nix".

Mein Modell erfordert einen Paradigmenwechsel, man kann Gravitation und Elektromagnetismus nicht mehr getrennt betrachten, Teilchen und Vakuum bilden eine Einheit. Das ist bei Newton und Einstein eben anders.

Ich
24.11.16, 20:13
Ich kann dir da nicht weiterhelfen. Sehr schade.
Es ist euer Problem, daß noch keiner von euch ein Modell hat, mit dem er die Gravitation erklären könnte, die erzeugt keine Kräfte, sondern Drücke. Nun, die ART arbeitet mit Tensoren. Auch die solltest du als Ingenieur kennen.
Deshalb hat auch ein Impuls eine Wirkfläche in Richtung seiner Ausbreitung, sonst erzeugte Licht keinen Lichtdruck. Energie hat Volumen, das vertrete ich nun seit Anbeginn meiner Teilnahme an Diskussionen, aber meist ohne Erfolg.https://de.wikipedia.org/wiki/Energie-Impuls-Tensor

Viel Spaß noch mit deiner Theorie, aber wenn du wieder Ausflüge in die Physik machst, dann sieh zu, dass du wenigstens ein paar Grundlagen richtig hinbekommst.

Plankton
24.11.16, 21:59
[...]
Mein Modell erfordert einen Paradigmenwechsel, man kann Gravitation und Elektromagnetismus nicht mehr getrennt betrachten, Teilchen und Vakuum bilden eine Einheit. Das ist bei Newton und Einstein eben anders.
Wenn "Teilchen und Vakuum" eine Einheit bilden, was ist dann Vakuum? So gesehen gibt's kein Vakuum wie gewöhnlich in deiner Theorie, oder nicht?

uwebussenius
24.11.16, 22:19
Das brauche ich doch gar nicht, denn ich will mir ja die Begriffe Raum und Zeit erklären und dazu reicht auch dein Link nicht, denn damit kann ich immer noch nicht das Volumen eines planckschen Wirkungsquantums ausrechnen und auch nicht begründen, warum sich die Welt überhaupt bewegt.

Was ich darstelle ist das Prinzip actio=reactio, ohne Tensoren und sonstige Details, aber mit einem Volumen, welches sich auf empirische Daten stützt. Damit erkläre ich die Wirkungsweise von Gravitation und Elektromagnetismus und zwar derart, daß ich beobachtbare Phänomene der experimentellen Physik so erklären kann, daß die Ergebnisse mit den physikalisch-experimentellen Ergebnissen übereinstimmen.

Mich interessiert das WAS und dessen Wirkprinzip, das sagt mir mehr als irgendwelche mathematischen Rechenkünste, die weder das Prinzip noch den Raum erklären. Geben ART und SRT eine Erklärung über die Entstehung der Zeit? Lassen sie die Berechnung der Feldgröße eines Gravitationsfeldes zu? Darum geht es doch. Ohne diese Erklärungen sind beide Theorien nicht geeignet, die Begriffe Raum und Zeit technisch verständlich zu machen und damit auch nicht geeignet, die Gravitation und den Elektromagnetismus zu erklären.

Du magst mit diesen Theorien vieles berechnen können, aber halt nichts erklären. Nun ist das auch nicht das Ziel der Physik, aber ich betreibe Physissophie, frage nach dem Ursprung dieser beobachtbaren Phänomene und nach ihrem Ziel, auch das gibt es nicht in der Physik.

Ich habe hier noch ein Manuskript der Universität Würzburg,

"Einführung in die Kosmologie" SS 1999, da steht auf Seite 16.1

Die frühe Entwicklung des Universums.

Die klassische Kosmologie beginnt mit der Planckzeit tp≈10E-43 s. Vor diesem Zeitpunkt kann die Entwicklung nicht mit den Feldgleichungen der ART beschrieben werden.....

Zur Planckzeit tp≈10E-43 s ist die Temperatur des Kosmos T = 10E+32 K, die entsprechende Energie kT = 10E+19 GeV. Die drei Wechselwirkungen (starke und elektroschwache) sind vereinigt, sie besitzen die gleiche Stärke. Quarks, Gluonen, X-Teilchen, Leptonen Photonen und ihre Antiteilchen wandeln sich ineinander um. Die X-Teilchen und ihre Antiteilchen vermitteln die Umwandlung von Quarks in Leptonen und ihre Umkehrung.


und so geht es weiter. Wenn ich nun anhand eines planckschen Wirkungsquantums nachweise, wie die Planckzeit zustande kommt, entsteht da jedesmal ein neues Universum? Oder ist das Zitierte nicht eher Esoterik auf höchstem Niveau?

Die Frage habe ich in einem anderen Forum gerade gestellt mit noch einem Kommentar:

Ich staune immer wieder, welche geistigen Kapriolen die Begriffe Raum und Zeit, die ja die Grundbegriffe nicht nur der Physik sind, in den Köpfen von manchen Physikern, Philosophen und besonders auch Theologen auslösen. Anstatt auf die Uhr zu gucken und festzustellen, daß Zeit immer nur ein Δt und damit eine vergleichende Bezugsgröße für sich Veränderndes ist, basteln sie sich ein Urknallknöllchen und lassen es auseinanderplatzen, die Einen mit göttlicher Hilfe, die Anderen einfach so.

Die Planckzeit ergibt sich aus dem Feldmodell eines planckschen Wirkungsquantums, die hat mit einem Universumsbeginn überhaupt nichts am Hut, sie ist einfach nur eine Bezugsgröße, die man als Uhr benutzen kann so wie ein Atom ebenfalls (meine HP Seite 11)

uwebussenius
24.11.16, 22:36
Wenn "Teilchen und Vakuum" eine Einheit bilden, was ist dann Vakuum? So gesehen gibt's kein Vakuum wie gewöhnlich in deiner Theorie, oder nicht?

So ist es. Alles, was Volumen hat, ist eine physische Entität und damit in einem monistischen Modell aus dem gleichen zu postulierenden metaphysischen Urstoff aufgebaut.

Teilchen ist lediglich das auf eine maximale Energiedichte komprimierte Zentrum eines Systems Gravitationsfeld-Elektromagnetisches Feld. Im Anhang 1 meiner HP habe ich ein Proton berechnet mit meinem Modell, es liefert genau die Werte, die auch die Physik angibt, nur fehlt in der Physik die gravitierende Außenwirkung des Feldes, weil Gravitation angeblich nichts mit der Größe eines Atoms zu tun hat.

Es gibt keine Materie ohne Gravitation, man kann EM-Feld und G-Feld nicht trennen. Beide sind endlich und proportional dem Energiegehalt eines Feldes.
Es gibt eigentlich gar keine Teilchen, sondern nur verdichtete Feldzentren.

Ich
24.11.16, 22:41
Du magst mit diesen Theorien vieles berechnen können, aber halt nichts erklären. Nun ist das auch nicht das Ziel der Physik, aber ich betreibe Physissophie, frage nach dem Ursprung dieser beobachtbaren Phänomene und nach ihrem Ziel, auch das gibt es nicht in der Physik. Dann erlaube ich mir noch den Hinweis, dass dies ein Physikforum ist und du hier offensichtlich falsch bist. Such dir besser ein Physissophieforum, wenn du eines findest.

Ansonsten gilt wie gesagt: die Ausflüge in die Physik weniger peinlich gestalten und nicht in Soziologie abschweifen.

Plankton
25.11.16, 12:03
[...] Damit erkläre ich die Wirkungsweise von Gravitation und Elektromagnetismus und zwar derart, daß ich beobachtbare Phänomene der experimentellen Physik so erklären kann, daß die Ergebnisse mit den physikalisch-experimentellen Ergebnissen übereinstimmen.

Mich interessiert das WAS und dessen Wirkprinzip, das sagt mir mehr als irgendwelche mathematischen Rechenkünste, die weder das Prinzip noch den Raum erklären. Geben ART und SRT eine Erklärung über die Entstehung der Zeit? Lassen sie die Berechnung der Feldgröße eines Gravitationsfeldes zu? Darum geht es doch. Ohne diese Erklärungen sind beide Theorien nicht geeignet, die Begriffe Raum und Zeit technisch verständlich zu machen und damit auch nicht geeignet, die Gravitation und den Elektromagnetismus zu erklären.

Du magst mit diesen Theorien vieles berechnen können, aber halt nichts erklären.
Wo genau ist denn bei deinem Modell die große Erklärung für Raum und Zeit? Ich höre nur, dass du mit deinen Berechnungen angeblich bessere Ergebnisse erzielst im Sinne von höherer Genauigkeit.


Ich staune immer wieder, welche geistigen Kapriolen die Begriffe Raum und Zeit, die ja die Grundbegriffe nicht nur der Physik sind, in den Köpfen von manchen Physikern, Philosophen und besonders auch Theologen auslösen. Anstatt auf die Uhr zu gucken und festzustellen, daß Zeit immer nur ein Δt und damit eine vergleichende Bezugsgröße für sich Veränderndes ist, basteln sie sich ein Urknallknöllchen und lassen es auseinanderplatzen, die Einen mit göttlicher Hilfe, die Anderen einfach so.
Seit Beginn der Menschheit ist jede Uhr immer nur eine Messung von periodischen Wiederholungen gewesen, früher mit Wassertropfen heute mit Atomen. Alles nur Wechselwirkungen.

BTW: Warum sollten ART, SRT schlechte Theorien sein, nur weil sie noch keine endgültige Antwort auf Raum, Zeit liefern? :confused:

uwebussenius
26.11.16, 09:16
Wo genau ist denn bei deinem Modell die große Erklärung für Raum und Zeit? Ich höre nur, dass du mit deinen Berechnungen angeblich bessere Ergebnisse erzielst im Sinne von höherer Genauigkeit.


Seit Beginn der Menschheit ist jede Uhr immer nur eine Messung von periodischen Wiederholungen gewesen, früher mit Wassertropfen heute mit Atomen. Alles nur Wechselwirkungen.

BTW: Warum sollten ART, SRT schlechte Theorien sein, nur weil sie noch keine endgültige Antwort auf Raum, Zeit liefern? :confused:

Plankton,

es sind kein schlechten Theorien, aber es sind rein mathematische Theorien. Wir sollten uns generell darüber einigen, was wir machen wollen, entweder arbeiten wir mit theoretischen Begriffen, die keine physische Entsprechung haben oder wir versuchen die Natur zu beschreiben und deren Wirkungen mathematisch darzustellen.

Beispiel Kraft: Eine Kraft ist ein mathematisches Abstraktum, abgeleitet aus einer Wirkung der Natur. In der Natur gibt es keine Kräfte, sondern nur räumliche Wirkungen, also hier eine Wirkung pro Fläche, d.h. einen Druck, oder im Falle von Wirkungsumleitung eine Zugspannung, Scherspannung oder Torsionsspannung. Die gilt es mathematisch darzustellen, aber immer in Bezug auf ein physisches dreidimensionales Objekt.

Wenn in der Mathematik mit Tensoren gearbeitet wird und nicht erklärt werden kann, was die physische Entsprechung dafür ist, dann ist das so als wenn man mit Volumina arbeitet, ohne den Inhalt erklären zu können.

ART und SRT können doch beide nicht erklären, welche physischen Objekte die Grundlage dieser Berechnungsmethoden sind. Wenn die ART mit gekrümmtem Raum arbeitet, aber keine Aussage treffen kann, was dieser Raum physisch ist, dann kommen da Rechenmodelle dabei raus, die diesen Raum bis unendlich laufen lassen. Das ist mein Kritikpunkt an Newton und Einstein. Bei der SRT wird die Zeitdilatation bewegter Uhren über die Geschwindigkeit gegenüber einem als ruhend betrachteten Objekt errechnet, aber es gibt keinerlei Hinweis auf die diese Zeitgangverzögerung erklärende notwendige physische Wechselwirkung. Mit WAS wechselwirkt die Uhr und WIE? Solange es auch für das Vakuum kein Modell gibt, kann man diese Fragen auch nicht beantworten.

Mir geht es nicht um Mathematik, sondern darum, die Natur als physisches Objekt zu verstehen. Wenn die Physik von Teilchen spricht, dann möchte ich wissen, wie die Natur solche Teilchen erzeugt. Und wenn ein Apfel vom Baum fällt, dann möchte ich ein mechanistisches Modell, welches mir das Warum erklärt. Mit undefiniertem gekrümmtem Raum läßt sich das schwerlich erklären.

Physiker gehen einen völlig anderen Weg als ich, meiner ist eher philosophisch.

uwebussenius
26.11.16, 10:41
Dann erlaube ich mir noch den Hinweis, dass dies ein Physikforum ist und du hier offensichtlich falsch bist. Such dir besser ein Physissophieforum, wenn du eines findest.

Ansonsten gilt wie gesagt: die Ausflüge in die Physik weniger peinlich gestalten und nicht in Soziologie abschweifen.

Ich habe es gerade an Plankton geschrieben.

Wenn Physik (abgeleitet von Physis = Natur) in rein mathematische Modelle abgleitet, die keinen Bezug mehr zu der Natur als physischem Objekt aufweisen, dann sollten sich vielleicht auch Physiker mal fragen, ob das der geeignete Weg ist, die Natur zu verstehen.

Mathematik ist ein Werkzeug, mit dem ich Objekte bearbeite. Um ein solches Objekt bearbeiten zu können muß ich halt erst einmal ein solches definieren. Der theoretischen Physik, dazu zähle ich auch ART und SRT, fehlen die Objekte. Deshalb können sie auch die errechneten und postulierten Schlußfolgerungen nicht begründen.

Wenn man einen Urknall postuliert, muß man ihn auch technisch begründen können. Wenn man die Rotverschiebung des Lichtes auf eine Expansion des Universums zurückführt, muß man eine Wechselwirkung Licht-Vakuum ausschließen können. Eine solche wird aber in drei Experimenten gemessen:
a) Shapiro-Radarechoversuch
b) Lichtablenkung am Sonnenrand
c) Rot-Blauverschiebung des Lichtes im G-Feld der Erde

Hier paßt was nicht zusammen im Weltbild der Physik, darauf darf ich doch hinweisen dürfen und technische Gründe anführen, die gegen die Urknalltheorie sprechen.

TomS
26.11.16, 11:56
Wenn Physik in rein mathematische Modelle abgleitet, die keinen Bezug mehr zu der Natur als physischem Objekt aufweisen ...
Theoretische Physik macht konkrete Aussagen zu experimentell überprüfbaren Phänomenen. Sie "gleitet also keineswegs ab".

Mathematik ist ein Werkzeug, mit dem ich Objekte bearbeite. Um ein solches Objekt bearbeiten zu können muß ich halt erst einmal ein solches definieren. Der theoretischen Physik, dazu zähle ich auch ART und SRT, fehlen die Objekte.
Sterne, Planetensysteme, Galaxien, Uhren und Beobachter, Lichstrahlen, ...

Deshalb können sie auch die errechneten und postulierten Schlußfolgerungen nicht begründen.
Schlussfolgerungen sind Schlussfolgerungen und werden nicht postuliert. Postuliert werden Postulate. Und diese werden plausibilisierte, indem die daraus folgenden Schlussfolgerungen mit den experimentell beobachtbaren Phänomenen übereinstimmen.

Wenn man einen Urknall postuliert ...
Man postuliert ihn nicht. Es handelt sich um eine mathematisch beweisbare Schlussfolgerung.

Wenn man die Rotverschiebung des Lichtes auf eine Expansion des Universums zurückführt ...
Es ist viel allgemeiner als das: man löst die Bewegungleichungen für eine beliebigen Raumzeit und findet eine raumzeit- sowie beobachterabhängige Frequenzverschiebung. Im Spezialfall der kosmologischen Lösungen der Feldgleichungen findet man eben die genannte Rotverschiebung.

Die "Expansion des Universums" ist lediglich eine anschauliche Interpretation.

... muß man eine Wechselwirkung Licht-Vakuum ausschließen können. Eine solche wird aber in drei Experimenten gemessen:
a) Shapiro-Radarechoversuch
b) Lichtablenkung am Sonnenrand
c) Rot-Blauverschiebung des Lichtes im G-Feld der Erde
Alle diese Phänomene folgen konsistent für jeweils bestimmte Spezialfälle aus der ART.


Hier paßt was nicht zusammen im Weltbild der Physik, darauf darf ich doch hinweisen dürfen und technische Gründe anführen, die gegen die Urknalltheorie sprechen.
Nein, darauf darfst du nicht hinweisen, weil deine Schlussfolgerungen mangels Kenntnis der Theorie nicht korrekt sind. Ich denke, du solltest zu diesen Ungereimtheiten eher Fragen stellen und dir die Hintergründe erklären lassen.

Plankton
26.11.16, 13:24
[...]
Mir geht es nicht um Mathematik, sondern darum, die Natur als physisches Objekt zu verstehen.
[...]
Wo genau erklärt denn jetzt dein Modell all das?

uwebussenius
26.11.16, 18:56
Wo genau erklärt denn jetzt dein Modell all das?

z.B. dort, wo ein Gravitationsfeld größenmäßig bestimmt wird. In der Physik sind Gravitationsfelder unendlich groß. Modelle, die mit dem Wert ∞ arbeiten, beruhen ausschließlich auf Mathematik, weil es in der Natur den Wert ∞ in Kombination mit endlich (Zahl) zusammen nicht gibt, denn dann wäre jedes Endliche unbestimmbar.

Bei der Erklärung der Perihelverschiebung der Planeten als Folge kinetischer Energie.

Beim Shapiro-Radarechoversuch, mein Modell funktioniert ohne Raumkrümmung, weil mit endlichen Feldern arbeitend. Bei mir ist der Raum definiert als Summe endlicher Felder und diese Felder kann man größenmäßig berechnen und auch die örtliche Lichtgeschwindigkeit in ihnen bestimmen.

Bei der Bestimmung der Gravitationszahl G ͪ, die eben keine Konstante ist.

Bei der Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, die ebenfalls keine Konstante ist.

Beim Proton, welches mithilfe eines Gravitationsmodells größenmäßig bestimmt wird derart, daß es mit den Werten der Physik übereinstimmt. Gravitation als Mittel zur Größenbestimmung von Atomen gibt es in der Physik nicht.

Bei der Erklärung des Zustandekommens der Plancklänge und der Planckzeit anhand eines Feldmodells, gibt es auch noch nicht in der Physik.

Die Berechnung der Zeitdilatation bewegter Uhren wird technisch begründet, gibt es auch nicht in der Physik.

Mein Modell beruht auf empirischen Daten, ist also nicht ganz korrekt, weil die Erde wegen innerer Temperatur einen erhöhten Radius hat, was im Modell vernachlässigt wird. Das Modell stützt sich auf ein einziges Postulat (Monismus). Das zweite Postulat "Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B" ist eigentlich aus Erfahrung eine Selbstverständlichkeit, nur die unendliche Größe von G-Feldern in den Modellen der Physik zwingt zur Feldüberlagerung. Anscheinend hat sich noch nie jemand gefragt, warum sich Materie verdrängt, die zugehörigen Felder aber überlagern sollen. Begründung? Keine.

Ich weiß aus langjähriger Erfahrung, daß ich mit meiner Sicht der Dinge immer wieder auf Widerstand stoße, aber ich versuche halt diese Sichtweise technisch zu untermauern und glaube damit auch Erfolg zu haben. Denn immerhin liefere ich zu meinen Zahlen auch technische Erklärungen, die es in der Physik bisher nicht gibt.

Plankton
26.11.16, 19:47
[...] Bei mir ist der Raum definiert als Summe endlicher Felder [...]
Und woher kommen die Felder? Bzw. "physische Entsprechung dafür"?
BTW: AFAIK ist die elektromagnetische Kraft auch unendlich in ihrer Wirkung, der Reichweite (Coulombkraft). Gibt's bei dem Modell dann auch nicht, oder?

uwebussenius
26.11.16, 21:43
Und woher kommen die Felder? Bzw. "physische Entsprechung dafür"?
BTW: AFAIK ist die elektromagnetische Kraft auch unendlich in ihrer Wirkung, der Reichweite (Coulombkraft). Gibt's bei dem Modell dann auch nicht, oder?

Die physische Entsprechung ist die gemessene Gravitation z.B. zwischen Erde und Mond. Wäre da "Nichts", gäbe es keine gravitierende Wechselwirkung.

Bei meinem Modell gibt es grundsätzlich keine unendlich weite Wirkung, weil das bedeutete, daß ein endlicher Körper eine unendliche Wirkung hätte. Das Vakuum ist eine Energieform und die Energiedichte ist immer > 0, damit ist eine endliche Energiemenge an ein endliches Vakuumvolumen gekoppelt.

Meine Felder stellen das Prinzip actio=reactio dar, der äußere gravitierende Bereich und der innere elektromagnetische Bereich bilden ein gemeinsames Feld, das kann man nicht trennen, auch wenn man es mathematisch getrennt behandelt. Ich kann die gravitierende Wirkung der Erde nicht von der Erde trennen, das aber macht bisher die Physik, die tut so, als schwimmen die Gestirne im Vakuum wie Fische im Wasser. Es gibt kein Vakuum ohne Gestirne, aber es gibt Wasser ohne Fische, das ist der Unterschied zwischen den Modellen der Physik und meinem.

Plankton
27.11.16, 12:46
Die physische Entsprechung ist die gemessene Gravitation z.B. zwischen Erde und Mond. [...]
Ja, aber du lehnst doch die Definition von Gravitation von Einstein und Newton ab! Du müsstest doch jetzt erst mal sagen, was bei dir Gravitation ist. ;)

uwebussenius
29.11.16, 19:53
Ja, aber du lehnst doch die Definition von Gravitation von Einstein und Newton ab! Du müsstest doch jetzt erst mal sagen, was bei dir Gravitation ist. ;)

Ist doch lang und breit in meiner HP beschrieben, Gravitation ist der Felddruck im Außenbereiches (actio) eines Feldes EDr [Nm/m³] oder pr [N/m²]

Und da mein Modell monistisch ist, besteht die Welt aus "apeiron", den Namen hat sich ein Herr Anaximander (etwa 610-546 v.Chr.) ausgedacht. Schlag mal im Philosophielexikon nach oder im Internet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anaximander

Man kann das Zeugs auch Substanz nennen oder Masse oder sonstwie, man kann es halt nur postulieren und ihm einen beliebigen Namen geben. Wer meint ihm einen Ursprung zuweisen zu müssen, der kommt automatisch zu einem Schöpfungsmodell, wer es wie ich als ewig ansieht, wird automatisch Materialist.

Plankton
30.11.16, 17:11
Ist doch lang und breit in meiner HP beschrieben, Gravitation ist der Felddruck im Außenbereiches (actio) eines Feldes EDr [Nm/m³] oder pr [N/m²]

[...]
Ich hab mir das noch nicht intensiv angeschaut! Mir fällt es auch schwer, als "Fan" von Einstein und QM, ein Theorie zu akzeptieren, die mit ART, SRT komplett aufräumt.
Ich verstehe auch nicht das Problem, was du siehst mit "ein endlicher Körper hat eine unendliche Wirkung". Ich finde das logisch bei manchen Kräften wie der Gravitation. Eine Raumkrümmung und je weiter ich vom Objekt weg gehe, desto kleiner wird sie. 8,4,2,1,0.5 quasi. Aber die "Kraft" kann eben nie 0 werden.
Gruß :)

uwebussenius
30.11.16, 19:56
Ich hab mir das noch nicht intensiv angeschaut! Mir fällt es auch schwer, als "Fan" von Einstein und QM, ein Theorie zu akzeptieren, die mit ART, SRT komplett aufräumt.
Ich verstehe auch nicht das Problem, was du siehst mit "ein endlicher Körper hat eine unendliche Wirkung". Ich finde das logisch bei manchen Kräften wie der Gravitation. Eine Raumkrümmung und je weiter ich vom Objekt weg gehe, desto kleiner wird sie. 8,4,2,1,0.5 quasi. Aber die "Kraft" kann eben nie 0 werden.
Gruß :)

Plankton, was ich jetzt überhaupt nicht verstehe ist, wie du auf den Begriff "Raumkrümmung" kommst. Dieser Begriff hat seinen Ursprung in Newtons Theorie, weil dieser Herr Materie und Vakuum einfach als getrennte Entitäten definiert hat. Raum war bei diesem Herrn schlicht und einfach die Umgebung der Materie, auf die Idee, daß Vakuum und Materie eine Einheit bilden ist er wohl nicht gekommen. Und Herr Einstein hat diese Sichtweise übernommen, deshalb hat dieser Herr begonnen den Raum zu krümmen und zwar ebenfalls bis ∞. Und das ist aus meiner Sicht einfach eine Schlamperei, etwas zu krümmen, von dem man keine Ahnung hat, was es überhaupt ist.

Wenn zwischen Erde und Mond eine gravitierende Wirkung stattfindet, dann ist das Vakuum ENERGIEÜBERTRÄGER, denn Wirkendes ist nun mal Energie. Und da das Experiment zeigt, daß die Wirkung proportional der beteiligten Massen ist frage ich mich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, hier Masse und Wirkungsüberträger zusammenzufassen.

Nimm mal ein Atom, da gibt es zwischen "Kern" und Elektronenschale(n) einen riesigen Abstand, also "Vakuum", das ist das elektromagnetische Feld und das ist endlich. Warum sollte jetzt das Gravitationsfeld eines Atoms plötzlich unendlich groß sein? Hier stehen doch zwei Wirkungen im Gleichgewicht: die gravitierende Wirkung läuft in Richtung Atomkern, die elektromagnetische Wirkung läuft nach außen, im Gleichgewichtsbereich halten sich die Elektronen auf, actio = reactio.

Ich habe gerade meine HP erweitert, schau mal nach unter Anlage-6, dort habe ich 2-atomige Moleküle größenmäßig abgeschätzt mithilfe eines Gravitationsmodells und es ergeben sich erstaunliche Näherungen zu den Werten der Quantenmechanik. Jeder Physiker erklärt mich für verrückt, Gravitation mit der Größe von Atomen und Molekülen in Verbindung zu bringen, aber die Beispiele können ja nachvollzogen werden, so daß meine Sicht der Dinge, nämlich endliche Felder endlicher Massen, wohl die richtige sein wird und damit die ART Einsteins sowie Newtons 1/r² mit r → ∞ obsolet sein dürften.

Ich hatte doch schon mit der nicht konstanten "Gravitationskonstanten G"der Physik gezeigt, daß sich aufgrund der Meßungenauigkeit von G zu meinem Modell keine Abweichung im Sonnensystem ergibt, man also mit G rechnen kann, ohne meßbare Fehler zu begehen, aber bei cVakuum= konstant funktioniert das nicht mehr, wie ich anhand der Berechnung des Shapirö-Radarechoversuches nachweise. Denn man kann einen Raumkrümmung postulieren, aber im Experiment halt nicht vorführen, und was gilt ist nun mal nur die Evidenz einer Wahrnehmung, nicht deren Interpretation. Raum ist 3-dimensional, die 4te bis 10te (bei den Stringtheorien) sind nichts weiter als mathematische Kapriolen.

Plankton
30.11.16, 20:37
[...]
Ich finde einfach den Gedankengang, dass eine Kraft zwar immer kleiner wird, aber niemals ganz verschwindet natürlich ("Elektrokraft" reicht auch unendlich weit). Ebenso wie es Kräfte gibt, die voll auf 0 "fallen". Mir erscheint es geläufig, dass es in der Natur beides gibt.

Plankton
01.12.16, 18:46
@uwebussenius

Das solltest du mal durchlesen! Da geht es viel um Materie und die Geometrie.
http://www.spektrum.de/lexikon/astronomie/machsches-prinzip/284

Materieverteilungen bestimmen Geometrie.
Ohne Materie, keine Geometrie.
Ein Körper im leeren Universum hat keine Trägheitseigenschaften.

uwebussenius
01.12.16, 20:31
@uwebussenius

Das solltest du mal durchlesen! Da geht es viel um Materie und die Geometrie.
http://www.spektrum.de/lexikon/astronomie/machsches-prinzip/284


Materieverteilungen bestimmen Geometrie.
Ohne Materie, keine Geometrie.
Ein Körper im leeren Universum hat keine Trägheitseigenschaften.

Plankton,
so etwas lese ich mir gar nicht durch, da es kein leeres Universum gibt. Ich lese ja auch keine theologischen Werke, weil auch darin Dinge stehen, die sich nur in der Phantasie abspielen.

Hast du dir mal überlegt, was das sein soll, ein leeres Universum? Ohne Materie nicht nur keine Geometrie, sondern auch keine Menschen, die Geometrie betreiben könnten.

Plankton
01.12.16, 21:13
Plankton,
so etwas lese ich mir gar nicht durch, da es kein leeres Universum gibt. [...]
Es sind theoretische Aspekte zur ART. Du bist aber schon ein bisschen Stur mit deiner Skepsis. Die Wirklichkeit zeigt doch, z.B. mit GPS, dass die ART, SRT gut funktioniert. Warum soll man das alles über Bord werfen?

BTW:

http://www.relativitätsprinzip.info/gedankenexperiment/zwillingsparadoxon.html

Weil ich das gerade mal so ausführlich wieder lese und "nisus" danach gefragt hatte! Im Rahmen der SRT wird das Problem durch Lorentz-Transformation gelöst. Der Beobachter auf der Erde, wechselt sein Bezugssystem nicht, der reisende Zwilling aber schon. Das funktioniert auch gänzlich ohne Beschleunigung (beschleunigte Bezugssysteme), mit denen die SRT AFAIK sowieso nicht umgehen kann.

PS: @uwebussenius
Mathematik ist das Alphabet des Universums! Über die Bedeutung Worte können wir philosophieren, aber an den Buchstaben ist wohl nicht zu rütteln. ;)

Marco Polo
01.12.16, 22:06
Das funktioniert auch gänzlich ohne Beschleunigung (beschleunigte Bezugssysteme), mit denen die SRT AFAIK sowieso nicht umgehen kann.
Selbstverständlich kann die SRT mit Beschleunigungen umgehen. Leider hält sich dieses Missverständnis äußerst hartnäckig.

Plankton
01.12.16, 23:10
Selbstverständlich kann die SRT mit Beschleunigungen umgehen. Leider hält sich dieses Missverständnis äußerst hartnäckig.
Ich hab das nur so übernommen, sorry.

Was mir jedenfalls geläufig ist, ist dass Bewegung relativ ist, aber Beschleunigung absolut. Wobei man ja die Beschleunigung grundlegend doch auch erst mal zu einem Inertialsystem definiert, oder nicht? Hmmm...

Wenn du willst, kannst in dem Thread mehr dazu schreiben. Da ist es auch relativ on Topic. http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?p=83217#post83217

TomS
02.12.16, 07:05
Was mir jedenfalls geläufig ist, ist dass Bewegung relativ ist, aber Beschleunigung absolut. Wobei man ja die Beschleunigung grundlegend doch auch erst mal zu einem Inertialsystem definiert, oder nicht?
Ja, Beschleunigung wird bzgl. eines Inertialsystems definiert und ist damit relativ. Sie kann jedoch - zusammen mit der Trägheitskraft - im Gegensatz zur Relativgeschwindigkeit nicht wegtransformiert werden.

Absolut ist also die Tatsache, dass ein Beobachter beschleunigt ist; dies kann er lokal innerhalb eines geschlossenen Kastens ohne Außenbeobachtung feststellen.

uwebussenius
02.12.16, 19:26
Es sind theoretische Aspekte zur ART. Du bist aber schon ein bisschen Stur mit deiner Skepsis. Die Wirklichkeit zeigt doch, z.B. mit GPS, dass die ART, SRT gut funktioniert. Warum soll man das alles über Bord werfen?

Ich werfe doch gar nichts über Bord! Ich kritisiere das Fehlen von Erklärungen. Wenn in der ART der Raum gekrümmt wird und dies bis ∞, jedoch keinerlei Aussage getroffen wird, was dieser Raum eigentlich ist, dann frage ich mich, wie man auf die Idee kommen kann, etwas unbekanntes bis ∞ zu krümmen. Das hört sich an wie beim Pfarrer, wenn der mir erzählt, ich hätte eine Seele, die denken und empfinden kann, aber nichts mit meinem Körper zu tun hat.

Gravitation ist eine WIRKUNG, also muß der Raum aus WIRKENDEM bestehen und dann ist es unmöglich, daß eine endliche Masse die Unendlichkeit verändert. Dazu brauche ich weder Mathematik noch Physik, einfach nur die Logik.

Und zur SRT die gleiche Kritik: Mit was wechselwirkt die Uhr im Satelliten, so daß sie ihren Zeitgang verändert? Ohne Wechselwirkung keine Veränderung und Geschwindigkeit allein erklärt nun mal keine Wechselwirkung. Wenn das Gravitationsfeld WIRKENDES ist, dann ist es endlich in Bezug auf das wechselwirkende endliche Objekt, also eine "Masse", und wenn sich eine Uhr im Gravitationsfeld einer solchen Masse bewegt, dann ergibt sich eine Wechselwirkung zwischen Uhr und Feld, das fehlt in der SRT. Mein Modell erklärt die Wechselwirkung als Folge von Verdrängung,

Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B.

Und das erklärt die Perihelvorläufe der Planeten, die SRT, die zu schnelle Umkreisung entfernter Sonnen um das Galaxienzentrum, die Veränderlichkeit der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum und diese wiederum den Radarechoversuch Shapiros. Alles mit einer einzigen Erklärung, nämlich des Vakuums als berechenbare Energieform.

Es gibt doch genügend Physiker, die sich über die Energiedichte des Vakuums Gedanken machen, aber bisher noch keine Lösung anbieten können. Und ich, als Depp aller Foren, biete nun eine nachvollziehbare Lösung an, die zu empirieverträglichen Ergebnissen führt, aber was nicht sein kann, das darf nicht sein, daß ein Ingenieur mal 'ne Idee hat, auf die Physiker noch nicht gekommen sind. Vielleicht liegt es ja einfach nur daran, daß ich Praktiker bin und mit den Dingen arbeite, die die Natur zur Verfügung stellt, und das sind halt nur 3-dimensionale Räume und obiges Postulat.

Unendlichkeit, 4te bis 10te Dimensionen, wechselwirkungsfreie Energietransporte und ähnliches gibt es nicht in meiner Welt.

Marco Polo
02.12.16, 21:42
Ja, Beschleunigung wird bzgl. eines Inertialsystems definiert und ist damit relativ. Sie kann jedoch - zusammen mit der Trägheitskraft - im Gegensatz zur Relativgeschwindigkeit nicht wegtransformiert werden.

Absolut ist also die Tatsache, dass ein Beobachter beschleunigt ist; dies kann er lokal innerhalb eines geschlossenen Kastens ohne Außenbeobachtung feststellen.

So kenne ich es auch. Beschleunigungen sind in der SRT lediglich in dem Sinne absolut, dass der beschleunigte Beobachter anhand der nun auf ihn einwirkenden Trägheitskräfte feststellen kann, dass er beschleunigt ist.

Bezüglich eines Inertialsystems sind Beschleunigungen natürlich relativ. So bleibt die Eigenbeschleunigung stets konstant, während diese aus Sicht eines inertialen Beobachters relativ sein muss und damit stetig abnimmt. Das muss ja auch so sein, da sonst Überlichtgeschwindigkeiten möglich wären.

Plankton
02.12.16, 22:23
[...] Und ich, als Depp aller Foren, biete nun eine nachvollziehbare Lösung an, die zu empirieverträglichen Ergebnissen führt, aber was nicht sein kann, das darf nicht sein, daß ein Ingenieur mal 'ne Idee hat, auf die Physiker noch nicht gekommen sind.
Skepsis muss man aber aushalten können. Ich mach hier im Forum auch regelmäßig "Werbung" für mein geliebtes Modell von AdS/CFT -Korrospondenz (http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=82907&postcount=29) und Co. Die Begeisterung hält sich eben manchmal in Grenzen. ;)
Das ist halt in der Fachwelt so, nicht nur bei Otto-Normalo, auch bei sehr bekannten Leuten.

Zumindest ist mir jetzt klar, dass der Kern deiner Theorie mit einer anderen Betrachtung des Vakuums zumindest auch zu tun hat. Ist doch super. Alles was du sagst erscheint mir aber nicht logisch.

Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B.

Was ist mit Q-Bits? Die sind 1 und 0 überlagert.

Auch das mit der Unendlichkeit und Endlichkeit leuchtet mir nicht ganz ein bei deiner Darstellung.

uwebussenius
03.12.16, 19:59
Was ist mit Q-Bits? Die sind 1 und 0 überlagert.

Auch das mit der Unendlichkeit und Endlichkeit leuchtet mir nicht ganz ein bei deiner Darstellung.

Ich habe keine Ahnung, wie das mit Q-Bits funktioniert. Aus was besteht ein solches Q-Bit? Was ist das physisch?

Und zur Unendlichkeit: Volumen ist ein mathematisches Abstraktum einer physischen Entität, also besteht das Vakuum, weil Volumen aufweisend, aus etwas. Und dieses Etwas WIRKT, ist also eine Energieform. Gilt Energie- und Impulserhaltung, dann erfordert jede energetische Veränderung eine Arbeit. Wenn also ein Elektrönchen, weil es ja Ruhmasse hat und damit gravitierend wirkt, das Universums bis ans Ende aller Tage krümmen können soll, so wie das die Herren Newton und Einstein in ihren Theorien verkünden, dann ist hier eine unendlich große Arbeit von Nöten und das von einem kleinen Elektrönchen. Da darf man doch seine Zweifel anmelden, ohne gleich als Depp abgestempelt zu werden.

Was mich immer wieder wundert ist, wie einfach es zu sein scheint, Studenten der Physik mit Vorstellungen zu beeinflussen, ohne daß diese anfangen zu zweifeln, wenn hier plötzlich mit ∞ gearbeitet wird. Die Natur läßt sich abstrakt-mathematisch darstellen, nun ist aber ∞ keine Zahl, was hat ∞ dann in einem mathematischen Modell zu suchen? Genauso wenig wie eine Null, Null Natur gibt es auch nicht. Natur hat Volumen und eine endliche Menge Natur hat ein endliches Volumen. Nur so können wir nämlich Milch in Tüten und Brötchen pro Stück kaufen.

Die Gravitationswirkung einer endlichen Masse läuft gegen einen Grenzwert, aber dieser Grenzwert ist > Null und nun müssen sich halt Physiker mal bemühen, diesen Grenzwert festzulegen. Und da Gravitation proportional zu betrachteten Masse ist, ist es dieser Grenzwert ebenfalls, da können nicht alle Grenzwerte bei ∞ liegen.

Denn lägen sie alle bei ∞, würde sich Natur gar nicht teilen lassen, es gäbe keine Individuen, die sich z.B. in solchen Foren wie diesem Gedanken über die Natur machen.

ghostwhisperer
03.12.16, 20:06
Hat Einstein mit der ART Raum und Zeit nicht auch physikalische Qualität gegeben? Um sie zu krümmen ist Energie "nötig"... Anders gesagt Raum-Zeit IST das Feld. MfG ghosti

Plankton
03.12.16, 20:47
[...]
Was mich immer wieder wundert ist, wie einfach es zu sein scheint, Studenten der Physik mit Vorstellungen zu beeinflussen, ohne daß diese anfangen zu zweifeln, wenn hier plötzlich mit ∞ gearbeitet wird. Die Natur läßt sich abstrakt-mathematisch darstellen, nun ist aber ∞ keine Zahl, was hat ∞ dann in einem mathematischen Modell zu suchen? Genauso wenig wie eine Null, Null Natur gibt es auch nicht. Natur hat Volumen und eine endliche Menge Natur hat ein endliches Volumen. Nur so können wir nämlich Milch in Tüten und Brötchen pro Stück kaufen. [...]
Ich weiß nur, dass 0 und endlich wichtige Sachen in der Mathmatik sind und wir damit erfolgreich rechnen. Mathematiker unterteilen übrigens selbst die Unendlichkeit nochmal. Siehe z.B. Mächtigkeit --> https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4chtigkeit_(Mathematik)
Und BTW: es gibt sehr viele Wörter (http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/BlackHole14b.pdf) die ich habe ich in diesem Text 0 * verwendet. ;)

PS: QBIT, Qubit einfach mal in eine Suchmaschine eingeben!

uwebussenius
03.12.16, 22:30
Ich weiß nur, dass 0 und endlich wichtige Sachen in der Mathmatik sind und wir damit erfolgreich rechnen. Mathematiker unterteilen übrigens selbst die Unendlichkeit nochmal. Siehe z.B. Mächtigkeit --> https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4chtigkeit_(Mathematik)
Und BTW: es gibt sehr viele Wörter (http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/BlackHole14b.pdf) die ich habe ich in diesem Text 0 * verwendet. ;)

PS: QBIT, Qubit einfach mal in eine Suchmaschine eingeben!

0 und ∞ sind Grenzwerte z. B. bei einer Hyperbel, die aber nicht erreicht werden können, wenn die Hyperbel für einen natürlichen Vorgang steht. Genauso wenig wie ein natürlicher Kreis oder eine natürliche Sphäre möglich sind.

Das Universum besteht aus individuellen Entitäten, die das Ganze bilden. Also kann keine Entität eine ideale Sphäre bilden, weil man mit Sphären keinen Raum bilden kann. Du kannst die Kugeln so klein machen wie du willst, das Gesamtvolumen ist immer kleiner als das umschließende Volumen. Und leeren Raum (Raum als solchen) gibt es nicht. Real ist das Universum wie Seifenschaum aufgebaut, Felder schließen an Felder an.

Aber du kannst mathematisch mit Sphären rechnen, ohne große Fehler zu machen, z.B. wenn du das Gravitationsfeld der Sonne im Bereich der Planeten als sphärisch betrachtest. Mein Modell ist ja auch ein Sphärenmodell und deshalb idealisiert.

Und ich werde mal googeln wegen der QBITs, jetzt aber geh ich schlafen.

TomS
04.12.16, 00:13
Das Universum besteht aus individuellen Entitäten, die das Ganze bilden. Also kann keine Entität eine ideale Sphäre bilden, weil man mit Sphären keinen Raum bilden kann. Du kannst die Kugeln so klein machen wie du willst, das Gesamtvolumen ist immer kleiner als das umschließende Volumen. Und leeren Raum (Raum als solchen) gibt es nicht. Real ist das Universum wie Seifenschaum aufgebaut, Felder schließen an Felder an.
Geiles Zeug, das du da rauchst.

uwebussenius
04.12.16, 16:35
Geiles Zeug, das du da rauchst.

Das mag schon sein. Hast du dir schon mal überlegt, warum man Pi nicht als endliche Zahl darstellen kann? Weil die Natur keine idealen Sphären bilden kann. Was es in der Natur nicht gibt, kann man auch nicht mathematisch formulieren. Gäb's natürliche Sphären, wäre Pi ein endlicher Wert. Gäb's unsterbliche Seelen, könnte man die ebenfalls mathematisch-abstrakt darstellen, hat aber selbst the holy pope of Rome noch nicht geschafft.

Mit Kugeln kann man nun mal kein geschlossenes Gebilde herstellen, probier's einfach mal mit einem Sack voll Murmeln.

Ist es eigentlich so schwer, euren Modellen mal experimentelle Erfahrungen zugrunde zu legen?

TomS
04.12.16, 16:56
Ist es eigentlich so schwer, euren Modellen mal experimentelle Erfahrungen zugrunde zu legen?
Tun wir ständig.

Bsp. Hohlraumstrahlung: in den Formeln kommen pi und e vor. Man kann damit das Spektrum berechnen. Und man kann es messen - hab ich vor vielen Jahren im Studium selbst machen dürfen. Es stimmt mit dem berechneten Spektrum überein.

:D

Unsterbliche Murmeln hab' ich leider nicht nachweisen können.

uwebussenius
04.12.16, 16:58
So kenne ich es auch. Beschleunigungen sind in der SRT lediglich in dem Sinne absolut, dass der beschleunigte Beobachter anhand der nun auf ihn einwirkenden Trägheitskräfte feststellen kann, dass er beschleunigt ist.

Das ist ein schöner Satz!

Jetzt mal ganz dumm gefragt: Und wie erklärt die SRT das Zustandekommen von Trägheitskräften?


∆tbew = ∆tRuh / (1 − (v/c)²)^0,5

Ist das noch nie jemandem aufgefallen, daß da nirgends eine Wechselwirkung erscheint?

uwebussenius
04.12.16, 17:10
Tun wir ständig.

Bsp. Hohlraumstrahlung: in den Formeln kommen pi und e vor. Man kann damit das Spektrum berechnen. Und man kann es messen - hab ich vor vielen Jahren im Studium selbst machen dürfen. Es stimmt mit dem berechneten Spektrum überein.

:D

Unsterbliche Murmeln hab' ich leider nicht nachweisen können.

Selbstverständlich, auch ich rechne mit Pi, bin mir aber bewußt, daß es eben nur ein Näherungswert sein kann, weil es keine natürlichen Sphären gibt.

Aber das mit den unsterblichen Murmeln solltest du dir nochmal überlegen:

Ich habe ein Glaubensbekenntnis:"Ich glaube an die Richtigkeit des Energie- und Impulserhaltunsgsatzes."

Und Physiker, die das auch tun, sollten mal in sich gehen und über Urknall, Universumsexpansion, Beginn von Raum und Zeit, Konstante wie cVakuum und G und ähnliches reflektieren, ob sich das nicht beißt.

Ich
05.12.16, 09:56
Das mag schon sein. Hast du dir schon mal überlegt, warum man Pi nicht als endliche Zahl darstellen kann? Weil die Natur keine idealen Sphären bilden kann. Was es in der Natur nicht gibt, kann man auch nicht mathematisch formulieren. Gäb's natürliche Sphären, wäre Pi ein endlicher Wert. Gäb's unsterbliche Seelen, könnte man die ebenfalls mathematisch-abstrakt darstellen, hat aber selbst the holy pope of Rome noch nicht geschafft.

Mit Kugeln kann man nun mal kein geschlossenes Gebilde herstellen, probier's einfach mal mit einem Sack voll Murmeln.

Ist es eigentlich so schwer, euren Modellen mal experimentelle Erfahrungen zugrunde zu legen?Das reicht jetzt.
Hat noch jemand konkrete Fragen zu uwebussenius' "Modell"? Oder will uwebussenius irgendeine konkrete Vorhersage vorrechnen, für die man nicht so ein unverdauliches pdf durchkauen müsste?

Wenn nein, wird dieser Thread morgen geschlossen.

-Ich-

Plankton
05.12.16, 14:25
[...]
Ist das noch nie jemandem aufgefallen, daß da nirgends eine Wechselwirkung erscheint?
Bei Trägheitskräften gibt es Massen und eine Wechselwirkung der Massen. Gibt AFAIK auch ständig eine Wechselwirkung mit dem Higgs-Feld.

uwebussenius
05.12.16, 16:33
Das reicht jetzt.
Hat noch jemand konkrete Fragen zu uwebussenius' "Modell"? Oder will uwebussenius irgendeine konkrete Vorhersage vorrechnen, für die man nicht so ein unverdauliches pdf durchkauen müsste?

Wenn nein, wird dieser Thread morgen geschlossen.

-Ich-

In dem unverdaulichen thread ist die Gravitationszahl G theoretisch abgeleitet, wie wäre es denn mal mit einer eigenen theoretischen Begründung dieser Zahl?

Bisher ist G ein ziemlich ungenauer Meßwert, dem -mit welcher Begründung eigentlich ? - der Zusatz "Konstante" zugewiesen wird.

Immer wenn es spannend wird, fangen meine Kritiker an sich zu drücken, ist in jedem Forum gleich.

Keiner weiß, wie Gravitation sich erklärt, aber alle wissen, daß G eine Konstante ist. Von wem eigentlich? Wer hat's erfunden? Die Schweizer?

Plankton
05.12.16, 16:49
[...]

Keiner weiß, wie Gravitation sich erklärt, aber alle wissen, daß G eine Konstante ist. Von wem eigentlich? Wer hat's erfunden? Die Schweizer?
Durch die Beobachtung, dass sich Massen gegenseitig anziehen? Du hast sicher recht, wenn etwas wie G (https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationskonstante) keine Konstante wäre, dann wäre z.B. die ART "verwundbar".

uwebussenius
05.12.16, 18:58
Durch die Beobachtung, dass sich Massen gegenseitig anziehen? Du hast sicher recht, wenn etwas wie G (https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationskonstante) keine Konstante wäre, dann wäre z.B. die ART "verwundbar".

Die ART ist doch nicht nur durch die als konstant angenommene Zahl G verwundbar, die ist noch viel verwundbarer durch das 1/r² mit r → ∞. Wer soll denn das glauben, daß sich G-Felder unabhängig der Größe eines gravitierenden Körpers alle bis ∞ ausdehnen. Das ist Gebrüder Grimm auf physikalisch.

Ist der gravitierende Körper endlich, ist es auch sein Wirkbereich. Und sind die Wirkbereiche endlich, überlagern sie sich nicht, sondern verdrängen sich, so wie die Körper ebenfalls. Warum sollte sich die Milch anders verhalten als ihr gravitierenden Wirkbereich? Die kann man doch physisch nicht trennen, allenfalls mathematisch abstrakt.

ghostwhisperer
05.12.16, 20:29
Das reicht jetzt.
Hat noch jemand konkrete Fragen zu uwebussenius' "Modell"? Oder will uwebussenius irgendeine konkrete Vorhersage vorrechnen, für die man nicht so ein unverdauliches pdf durchkauen müsste?

Wenn nein, wird dieser Thread morgen geschlossen.

-Ich-

Wie hat Einstein nochmal gesagt?
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht so sicher..
MfG ghosti

Plankton
05.12.16, 20:34
[...]
Ist der gravitierende Körper endlich, ist es auch sein Wirkbereich. [...]
Warum kann die Gravitation nicht unendlich weit wirken? Die verbraucht doch nicht die Energie, die in einer Masse mit z.B 1 kg steckt! Energie von einem Apfel ist endlich E=mc^2 , aber die Gravitation eben nicht. Ich finde deine Hypothese nicht gleich einleuchtend.

uwebussenius
05.12.16, 22:26
Warum kann die Gravitation nicht unendlich weit wirken? Die verbraucht doch nicht die Energie, die in einer Masse mit z.B 1 kg steckt! Energie von einem Apfel ist endlich E=mc^2 , aber die Gravitation eben nicht. Ich finde deine Hypothese nicht gleich einleuchtend.

Plankton,
Gravitation ist eine WIRKUNG und wenn sie unendlich weit wirkt, dann wirkt sie auf ALLE Himmelskörper im Universum. Und wenn die Wirkung > 0 ist, sonst wäre es ja keine Wirkung, dann ist die Gesamtwirkung eben auch unendlich. Traust du das deinem Frühstücksbrötchen zu, das ganze Universum zu bewegen?

Ich bin ja gerade wieder als doof bezeichnet worden, aber ich frage mich manchmal doch, wer eigentlich hier derjenige ist, der dem Aberglauben frönt.

Plankton
05.12.16, 22:35
[...] Traust du das deinem Frühstücksbrötchen zu, das ganze Universum zu bewegen?

Ich glaube, dass sich zwei Brötchen im Universum immer gegenseitig anziehen werden, egal wie weit sie auseinander sind. ;)

uwebussenius
05.12.16, 22:44
Bei Trägheitskräften gibt es Massen und eine Wechselwirkung der Massen. Gibt AFAIK auch ständig eine Wechselwirkung mit dem Higgs-Feld.

Daß die Uhr nicht ohne Wechselwirkung ihren Zeitgang verändert ist mir klar, nur wo in der SRT wird hier die zur Zeitgangveränderung führende Wechselwirkung beschrieben?

In der Gleichung erscheinen nur Geschwindigkeiten und im Lichtuhrmodell gibt es auch nichts darüber. Muß doch einen physischen Grund haben, daß sich der Zeitgang verändert.

Mathematik allein erklärt doch nichts.

uwebussenius
05.12.16, 22:58
Ich glaube, dass sich zwei Brötchen im Universum immer gegenseitig anziehen werden, egal wie weit sie auseinander sind. ;)

Es geht doch nicht nur um Brötchen, sondern um ganze Galaxien. Also wenn sich alles "anzieht", warum stürzt dann das Universum nicht ein? Nach deiner Auffassung müßten sich alle Strahlungsquellen blauverschoben zeigen, sie zeigen sich aber mit zunehmender Entfernung rotverschoben.

Nun kann man natürlich dem Herrn Einstein glauben und meinen, daß Licht eben zu den Unberührbaren gehört, die nur durch Expansion in die Länge gezogen werden, das widerspricht allerdings der gemessenen Rot-/Blauverschiebung im Erd-G-Feld.

Es passen halt die Theorien der Physik nicht zu den empirischen Beobachtungen der Physik, trotz aller Tricks wie gekrümmter RaumZeit, Dunkler Materie und sonstigen Krücken.

Plankton
05.12.16, 23:01
[...] Muß doch einen physischen Grund haben, daß sich der Zeitgang verändert.

Das liegt an der relativen Bewegung und am Beobachter. Die Eigenzeit ist invariant aber eben relativ zu einem Beobachter. Das ist wiederum eng verbunden mit der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. AFAIK

Plankton
05.12.16, 23:05
[...] Es passen halt die Theorien der Physik nicht zu den empirischen Beobachtungen der Physik, [...]
Die ART hat vorhergesagt, dass die Erde die Raum-Zeit durch ihre Drehung verdrehen wird, man hat genau den Effekt beobachtet. ;)

Ich
06.12.16, 11:11
Plankton,

hast du irgendeine konkrete Frage mit definitiver Antwort, die uwebussenius beantworten soll?

uwebussenius
06.12.16, 12:23
Die ART hat vorhergesagt, dass die Erde die Raum-Zeit durch ihre Drehung verdrehen wird, man hat genau den Effekt beobachtet. ;)

Plankton,

ich hab noch was zusammengestellt:

Einführung in die Kosmologie, SS 1999, Universität Würzburg

6.3 Die Raum-Zeit der Allgemeinen Relativitätstheorie

Auszug: Die Gravitation wird in der ART nicht als Kraft gedeutet. Materieverteilungen legen die Struktur des Raumes fest. Ein Probeteilchen bewegt sich, sofern es außer der Gravitation keinen Kräften unterliegt, stets kräftefrei in einem Riemannschen Raum, und zwar auf einer Geodätischen. Diese ist eine Kurve zwischen 2 Punkten der Raum-Zeit mit minimaler Länge s.

16. Die frühe Entwicklung des Universums

Auszug: Zur Planckzeit tp≈10E-43 s ist die Temperatur des Kosmos T =10E+32 K, die entsprechende Energie kT = 10E+19 kV. Die 3 Wechselwirkungen (starke und elektroschwache) sind vereinigt, sie besitzen die gleiche Stärke. Quarks, Gluonen, X-Teilchen und ihre Antiteilchen vermitteln die Umwandlung von Quarks in Leptonen und ihre Umwandlung.
Und so geht es weiter.

Zu 6.3:
Materie legt die Struktur des Raumes fest, damit gibt es keinen quantitativen und qualitativen Zusammenhang zwischen Vakuum und Materie. Und auch keine Erklärung, was denn nun Raum und Materie technisch sind. Dort, wo nur Gravitation herrscht, ist ein Riemannscher Raum, Raum-Zeit, also eine besondere Form von Raum, wieder ohne jede technische Definition, reine Mathematik.

Wenn sich ein Körper in einem Riemannschen Raum bewegt, bewegt er sich kräftefrei. Dummerweise erzeugt aber der Mond die Gezeiten und das geht nicht ohne Wechselwirkung (actio=reactio), also gibt es keinen Riemannschen Raum, in dem sich etwas kräftefrei bewegen könnte.

Und dummerweise verändert eine Atomuhr in einem Satelliten ihren Zeitgang, das geht auch nicht ohne Einwirkung von außen.

Weiter verändert Licht im G-Feld seine Frequenz, das geht ebenfalls nicht ohne Wechselwirkung Photon – Vakuum.

Zu 16:

Hier wird davon ausgegangen, daß es einen Beginn der Zeit gab. Die Planck-Zeit ist aber nichts weiter als die Wechselwirkungsdauer eines Feldes mit dem Energiegehalt h/s, die gibt es heute genauso wie früher.

Zeit ist ∆t und damit ein Bestandteil des mks-Maßsystems (Meter-Kilogramm-Sekunde), ein Maßsystem kann keinen Raum bilden, es dient zur Beschreibung physischer Vorgänge.

Der Begriff Raum-Zeit ist hahnebüchener Unsinn und die Planck-Zeit als Start des Universums zu erklären ist die Quadratur dieses Unsinns.

So wie die Einen die Krümmung der Zeit zelebrieren, so zelebrieren Andere in Kürze die Erscheinung heiliger Geister, und häufig sind die Einen und die Anderen dieselben Leute.

Was soll ich davon halten, Plankton?

Ich wünsche euch für die kommende Geisterbahnfahrt viel Spaß und paßt auf, daß ihr dabei auf eurer gekrümmten Raum-Zeit-Reise nicht aus der Kurve geschleudert werdet.

Bis dann!

Ich
06.12.16, 13:25
Da du einen sachlichen Diskussionsstil offensichtlich nicht pflegen kannst oder willst, werden deine Schreibrechte für eine Woche entzogen.
Wenn du nach Ablauf dieser Frist hier eine Diskussion wünschst, dann ausschließlich mit sachlichen Argumenten und entsprechendem Tonfall. Die nächste Zuwiderhandlung führt zu einer dauerhaften Sperre.

Dieses Thema bleibt vorläufig offen. Du kannst es dann nutzen, einen konkreten Punkt hier vorzurechnen und zur Diskussion zu stellen.

-Ich-

Wolfgang H.
22.12.16, 08:51
Hallo Uwe,
Sie beschreiben ihre Archen als Felder,gehen aber immer davon aus , dass der Stoff etwas “materialistisches” ist. Eigentlich ein Widerspruch.
Auch ich gehe davon aus , dass die Welt vollständig mit Feldern beschrieben werden kann.
Auch stabile Materie, also Elektron Proton und Neutron, sind mE. Felder extremster Erscheinungsform. Alle Wechselwirkungsteilchen dieser drei stabilen Teilchen sind Felder.
Felder bewegen sich im Raum mit Lichtgeschwindigkeit, diese wiederum ist abhängig von der Energiedichte bzw. “Felddichte”. Felder können sich im Gegensatz zu den drei stabilen Teilchen überlagern dh, die Energiedichte/Felddichte kann sehr hoch werden, ohne dass
etwas “materialistisches” vorhanden ist. ME nach ist Materie eine extreme Form der Überlagerung von Feldern, in der sie aber gebunden bleiben. Grund für die Bindung ist die hohe Energiedichte, die Lichtgeschwindigkeit beträgt 0 für den aussenstehenden Beobachter. Das Feld wird materialistisch.
Ein makroskopisches Beispiel wäre ein SL welches mit Lichtgeschwindigkeit rotiert. Die äußere Form entspricht dann einem Donat. Der Ereignishorizont selbst rotiert mit LG. Ein solches Objekt kann auch nicht größer werden und keine Materie aufnehmen. Einfallende Materie beschleunigen auf LG und werden im Jet wieder emittiert. Am Punkt der Rotationsachse würde sich Schwerkraft aufheben, deshalb kann sie dort entweichen.
Das ist alles mit der ART beschreibbar.

In deinen Beschreibungen lässt du den Raum und die Zeit außen vor, obwohl es genau das ist woraus deine Archen bestehen.

Der Raum und die Zeit sind die einzigen Bestandteile die schon immer existent waren, liegt es da nicht nah anzunehmen, das die Raumzeit in extremen Zuständen materialistisch werden? Die drei stabilen Teilchen(eigentlich nur Proton und Elektron) sind solch eine Extrem-Form. Herauszufinden warum ein Neutron zu einem Proton und Elektron zerfällt ist die Frage aller Fragen.
Gruß Wolfgang H.

uwebussenius
25.12.16, 18:02
Hallo Uwe,
Sie beschreiben ihre Archen als Felder,gehen aber immer davon aus , dass der Stoff etwas “materialistisches” ist. Eigentlich ein Widerspruch.
Auch ich gehe davon aus , dass die Welt vollständig mit Feldern beschrieben werden kann.
Auch stabile Materie, also Elektron Proton und Neutron, sind mE. Felder extremster Erscheinungsform. Alle Wechselwirkungsteilchen dieser drei stabilen Teilchen sind Felder.
Felder bewegen sich im Raum mit Lichtgeschwindigkeit, diese wiederum ist abhängig von der Energiedichte bzw. “Felddichte”. Felder können sich im Gegensatz zu den drei stabilen Teilchen überlagern dh, die Energiedichte/Felddichte kann sehr hoch werden, ohne dass
etwas “materialistisches” vorhanden ist. ME nach ist Materie eine extreme Form der Überlagerung von Feldern, in der sie aber gebunden bleiben. Grund für die Bindung ist die hohe Energiedichte, die Lichtgeschwindigkeit beträgt 0 für den aussenstehenden Beobachter. Das Feld wird materialistisch.
Ein makroskopisches Beispiel wäre ein SL welches mit Lichtgeschwindigkeit rotiert. Die äußere Form entspricht dann einem Donat. Der Ereignishorizont selbst rotiert mit LG. Ein solches Objekt kann auch nicht größer werden und keine Materie aufnehmen. Einfallende Materie beschleunigen auf LG und werden im Jet wieder emittiert. Am Punkt der Rotationsachse würde sich Schwerkraft aufheben, deshalb kann sie dort entweichen.
Das ist alles mit der ART beschreibbar.

In deinen Beschreibungen lässt du den Raum und die Zeit außen vor, obwohl es genau das ist woraus deine Archen bestehen.

Der Raum und die Zeit sind die einzigen Bestandteile die schon immer existent waren, liegt es da nicht nah anzunehmen, das die Raumzeit in extremen Zuständen materialistisch werden? Die drei stabilen Teilchen(eigentlich nur Proton und Elektron) sind solch eine Extrem-Form. Herauszufinden warum ein Neutron zu einem Proton und Elektron zerfällt ist die Frage aller Fragen.
Gruß Wolfgang H.

Wolfgang,

Raum und Zeit sind keine Bestandteile, sondern die physischen Manifestationen von Feldern.

Die philosophisch zu postulierende Ursache der Welt ist ein Perpetuum mobile, wenn man nicht auf Schöpfungsmodelle zurückgreifen will. Und ein solches Perpetuum mobile hat a) eine räumliche Ausdehnung und b) ein inhärentes Dynamikprinzip.

Die Summe aller dieser PM bilden den Raum des Universums, aus dem inhärenten Dynamikprinzip läßt sich die Zeit als Δt ableiten. Weil Zeit eben Δt ist, t allein gibt es nicht, ist Zeit immer nur eine aus einem sich ständig verändernden Feld abgeleitete Größe.

Das hatte eigentlich schon Aristoteles erklärt, nach dem eben nicht Zeit die Ursache von Veränderung, sondern Veränderung die Ursache der Zeit ist.

Warum ein endliches Feld einem inhärenten Ungleichgewicht unterliegt hatte ich anhand des Archefeldes E0=h/s erklärt. Wendet man nämlich den Energie- und Impulserhaltungssatz auf solch ein Feld an, dann ergibt sich aus der nur endlich möglichen Energiedichte im Zentrum dieses sphärisch gedachten Feldes das Prinzip actio=reactio. Ein endliches Feld kann nie einen (statischen) Ruhzustand erreichen, also verändert sich die Summe dieser das Universum bildenden Felder ständig, egal ob die Summe als endlich oder unendlich angenommen wird.

Der Fehler der zeitgenössischen Physik besteht m.E. in der falschen Reihenfolge Zeit → Veränderung, nur so kann man nämlich einen Beginn der Zeit (und des Raumes) postulieren. Hätten Physiker bei Aristoteles nachgeschlagen, hätten sie von der Reihenfolge Veränderung → Zeit ausgehen müssen und wären dann bei Anwendung des Energie- und Impulserhaltungssatzes wohl bei meinem Modellansatz gelandet.

Man mag nun zu meinem Modell stehen wie man will, aber es stimmt einfach besser mit der Beobachtung überein als die ART und die SRT, die auf Postulaten beruhen, für die es keine technischen Begründungen gibt.

Was ist die technische Begründung für cVakuum=konstant? Wo doch diverse physikalische Experimente darauf hinweisen, daß dieses Postulat nur haltbar ist, wenn man den dreidimensionalen Raum (mittels der Riemanngeometrie) abschafft und damit dem Experiment entzieht?

Was ist die technische Begründung für G = Konstante? Die funktioniert nur, wenn man mit Unendlichkeiten rechnet. Die Welt besteht aber aus endlichen Entitäten, die sich verdrängen und nicht überlagern, wie das jedes Molekül beweist.

Wir Menschen haben nur ein einziges Wahrheitskriterium, nämlich die Evidenz einer Wahrnehmung. Und wenn mir die Wahrnehmung evident zeigt, daß das Postulat "Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B" der Realität entspricht, dann vertraue ich eher meinem Verstand als irgendwelchen noch so raffinierten mathematischen Modellen.

Gruß uwebus.

Plankton
25.12.16, 18:51
[...]
Wir Menschen haben nur ein einziges Wahrheitskriterium, nämlich die Evidenz einer Wahrnehmung. Und wenn mir die Wahrnehmung evident zeigt, daß das Postulat "Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B" der Realität entspricht, dann vertraue ich eher meinem Verstand als irgendwelchen noch so raffinierten mathematischen Modellen.
[...]
Die QM widerlegt das. Die Realität ist also anders als du behauptest. :rolleyes:

Ich
25.12.16, 21:40
Hätten Physiker bei Aristoteles nachgeschlagen, hätten sie von der Reihenfolge Veränderung → Zeit ausgehen müssen und wären dann bei Anwendung des Energie- und Impulserhaltungssatzes wohl bei meinem Modellansatz gelandet.
Das hat schon wieder die falsche Richtung. Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Auch dieses Unterforum ist nicht dazu da, über eingebildete historische Verfehlungen der Physikergemeinde zu spekulieren, sondern für eine Sachdiskussion. Für dich reicht es, anzunehmen, dass "die Physiker" bei Aristoteles nachgeschlagen haben und trotzdem nicht zu deinem Modellansatz gekommen sind. Vermutlich hatten sie ihre Gründe.

-Ich-

uwebussenius
26.12.16, 19:49
Die QM widerlegt das. Die Realität ist also anders als du behauptest. :rolleyes:

Also die Quantenmechanik erstellt u.a. die Tabellen der Bindungsabstände der Atome in Molekülen, die meiner HP beigefügt sind. Und solange in einem Molekül die Bindungsabstände der beteiligten Atome > 0 sind, bestätigt die QM mein Verdrängungsmodell. Gäbe es Überlagerung, wären die Bindungsabstände = Null.

uwebussenius
26.12.16, 22:03
Das hat schon wieder die falsche Richtung. Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Auch dieses Unterforum ist nicht dazu da, über eingebildete historische Verfehlungen der Physikergemeinde zu spekulieren, sondern für eine Sachdiskussion. Für dich reicht es, anzunehmen, dass "die Physiker" bei Aristoteles nachgeschlagen haben und trotzdem nicht zu deinem Modellansatz gekommen sind. Vermutlich hatten sie ihre Gründe.

-Ich-

Ob sie ihre Gründe hatten, weiß ich nicht. Aber solange Zeit nur in der Form Δt [s] vorkommt, ist Zeit keine physische Größe, sondern ein aus einer Veränderung abgeleiteter Meßwert, genauso wie eine Länge ΔL [m] ein aus einem physischen Objekt abgeleiteter Meßwert ist.

Es gibt weder eine Zeit als solche noch eine Länge als solche, es gibt nur räumliche Felder mit einer inhärenten Dynamik, unabhängig davon, ob oder wie diese gemessen werden.

Daß sich selbst heute noch manche Physiker darüber streiten, ob es nun Zeit gäbe oder nicht zeigt, daß sie immer noch zwischen Maßsystem und Gemessenem keinen Unterschied machen.

Ich verweise hier auf "Bild der Wissenschaft", Ausgabe 1/2008,
Titel "Zeit ist nur eine Illusion, Warum Physiker nicht mehr mit ihr rechnen", Seiten 46-55.

Auf den Seiten 56- 61 wird dann aber merkwürdigerweise von einem Zeitpfeil gesprochen, von einem Urknall und von der Möglichkeit unterschiedlicher Universen. Also wieder mal mathematische Ausflüge in Vorstellungswelten, die mit dem realen beobachtbaren Universum nichts zu tun haben.

Wer nicht mehr mit der Zeit rechnet, sie dann aber zur Erklärung des Universums benötigt, der hat sie immer noch nicht verstanden.

Plankton
21.01.17, 13:46
Daß die Uhr nicht ohne Wechselwirkung ihren Zeitgang verändert ist mir klar, nur wo in der SRT wird hier die zur Zeitgangveränderung führende Wechselwirkung beschrieben?

In der Gleichung erscheinen nur Geschwindigkeiten und im Lichtuhrmodell gibt es auch nichts darüber. Muß doch einen physischen Grund haben, daß sich der Zeitgang verändert.
[...]
Darauf möchte ich nochmal eingehen. Das liegt IMHO eben an der Perspektive des Beobachters. http://www.leifiphysik.de/relativitaetstheorie/spezielle-relativitaetstheorie
Die Wechselwirkung ist eben aus einer anderen Sicht anders. Du kannst das doch überprüfen! Wenn du in einem Zug bist, dann merkst du keinen Unterschied, egal ob er ruht oder sich konstant bewegt! Wenn du einen Ball in die Luft wirfst im Zug, dann fliegt der kerzengerade hoch und wieder runter, egal ob du mit 200 km/h konstant fährst oder stehst. Für einen BEOBACHTER außerhalb des Zuges macht es allerdings schon einen Unterschied, ob der Zug steht oder konstant sich bewegt.
Wenn der Zug sich relativ zum Beobachter bewegt, dann sieht der von außen aus den Ball nicht gerade hoch und runter fliegen. Der Zug bewegt sich und die Flugbahn des Balls ist aus dieser Perspektive ein Bogen! Aus dieser Perspektive dauert der Vorgang länger (andere Flugbahn des Balls). Im Zug ist es anders.

Die Frage nach einer "speziellen Wechselwirkung" ist somit irreführend. Es ist eben relativ.

Zur gravitativen Zeitdilatation fällt mir kein plausibles Beispiel ein.

uwebussenius
24.01.17, 19:55
Darauf möchte ich nochmal eingehen. Das liegt IMHO eben an der Perspektive des Beobachters. http://www.leifiphysik.de/relativitaetstheorie/spezielle-relativitaetstheorie
Die Wechselwirkung ist eben aus einer anderen Sicht anders. Du kannst das doch überprüfen! Wenn du in einem Zug bist, dann merkst du keinen Unterschied, egal ob er ruht oder sich konstant bewegt! Wenn du einen Ball in die Luft wirfst im Zug, dann fliegt der kerzengerade hoch und wieder runter, egal ob du mit 200 km/h konstant fährst oder stehst. Für einen BEOBACHTER außerhalb des Zuges macht es allerdings schon einen Unterschied, ob der Zug steht oder konstant sich bewegt.
Wenn der Zug sich relativ zum Beobachter bewegt, dann sieht der von außen aus den Ball nicht gerade hoch und runter fliegen. Der Zug bewegt sich und die Flugbahn des Balls ist aus dieser Perspektive ein Bogen! Aus dieser Perspektive dauert der Vorgang länger (andere Flugbahn des Balls). Im Zug ist es anders.

Die Frage nach einer "speziellen Wechselwirkung" ist somit irreführend. Es ist eben relativ.

Zur gravitativen Zeitdilatation fällt mir kein plausibles Beispiel ein.

Was bedeutet denn "relativ" technisch, bezogen auf den Zeitgangunterschied zwischen zwei gleichen Atomuhren, eine in Braunschweig, die andere in einem Satelliten?
Die Uhren gehen verschieden schnell, völlig unabhängig von einem Beobachter, darauf beruht das GPS-System.

Es muß folglich eine technische Begründung geben dafür, daß die Uhren verschieden schnell gehen. In der SRT Einsteins gibt es keine Verdrängung, die aber dürfte der Grund sein dafür, daß mit zunehmender Geschwindigkeit eben auch der Vakuum-Verdrängungswiderstand ansteigt (analog zum Luftwiderstand proportional v²), was zu einer Verdrängunswelle führt, die den Druck auf den Satelliten erhöht und erhöhter Druck wirkt dämpfend genauso wie erhöhter Gravitationsdruck bei Annäherung an eine Masse.

Also sowohl die gravitierende Wirkung als auch die kinetische Energie in Form einer Verdrängungswelle wirken dämpfend auf eine Atomuhr, deshalb geht eine Uhr im Tal langsamer als in der Höhe und bei hoher Geschwindigkeit langsamer als bei geringerer Geschwindigkeit.

ART und SRT wirken gleich auf eine Uhr, über den Gravitationsdruck. Und hier unterscheidet sich uwebus vom Rest der Physik:

Ich spreche von Gravitationsdruck = Vakuumdruck, betrachte das Vakuum als physisches Objekt, welches sich proportional zu einer Masse auch berechnen läßt. Das führt z.B. auch zu einer doch ziemlich genauen Vorhersage der Perihelvorläufe der Planeten unsres Sonnensystems. Die kinetische Energie in Form einer Verdrängungswelle erhöht scheinbar das Gewicht eines im Gravitationsfeld der Sonne bewegten Körpers, ich spreche von virtueller Masse. Und letztere erhöht die Fallgeschwindigkeit, so daß sich die Perihelvorläufe mit zunehmender Annäherung an die Sonne erhöhen, was auch gemessen wird.

Der Unterschied zwischen Physik und Modell besteht in der Zusammenführung von Massen und diesen proportionalen Gravitationsfeldern zu einer untrennbaren Einheit, und genau hier stoße ich auf Beton.

Hinzu kommt die Kritik der beiden Postulate cVakuum=konstant und G=konstant, das ist eingefleischten Einsteinianern auch nicht vermittelbar.

Ich sehe da wenig Aussichten auf Resonanz im Bereich der etablierten Physik, zumal ich ja nicht in der Lage bin, mein Modell uni-tauglich vorzutragen. Es bleibt damit Aufgabe der Physik, diese beiden Postulate mal selbst auf den Prüfstand zu stellen und sich Gedanken über das Vakuum zu machen, die bisherigen Ansätze sind m.E. falsch und führen zu einer gänzlich falschen Weltsicht. Ich habe übrigens noch nie verstanden, warum es in einem sich ständig verändernden Universum solche Konstante überhaupt geben sollte, es gibt aus technischer Sicht überhaupt keine Begründung dafür. Schon der Wert unendlich in technischen Modellen müßte doch Physiker wachrütteln.

Plankton
25.01.17, 00:18
Was bedeutet denn "relativ" technisch,
[...]
Ich habe nur von der SRT geschrieben. Und hier hängt die Zeitdilatation direkt nur vom Beobachter ab. Und da die Bewegung relativ ist, ist diese Beobachtung auch relativ. Jeder kann sich als ruhend betrachten, jeder sieht den "anderen" verlangsamt. Zeitdilatation bei SRT = reziprok ... und bei der ART = NICHT.
Ich kann deinem Beispiel also in dieser Hinsicht nicht folgen und auch deinen Schlussfolgerungen bezüglich SRT und ART nicht.

Das Beispiel mit dem Zug und der Lichtuhr ist aus dieser Sicht eindeutig.
Es ist auch gut überprüfbar und lässt sich IMHO perfekt verallgemeinern.

Hinzu kommt die Kritik der beiden Postulate cVakuum=konstant und G=konstant, das ist eingefleischten Einsteinianern auch nicht vermittelbar.
Ich kenne Physiker die über die Konstanz der LG spekulieren. Es gibt Hypothesen die davon ausgehen, sie wäre am Anfang des Universums eventuell mal anders gewesen. Auch zu G=VARIABEL gibt es Ansätze.


Ich habe übrigens noch nie verstanden, warum es in einem sich ständig verändernden Universum solche Konstante überhaupt geben sollte, es gibt aus technischer Sicht überhaupt keine Begründung dafür. Schon der Wert unendlich in technischen Modellen müßte doch Physiker wachrütteln.
Mal etwas persönliches! Du scheinst dich selbst für einen Exoten, unter den "Physik-Betrachtern" zu halten. Zu fast (?) allen deinen "neuen Ideen" habe ich aber bereits schon mal andere Leute mit ähnlichen Ideen gehört.

Beispiel:
The fundamental constants of nature—such as the speed of light, Planck's constant, and Newton's gravitational constant—are thought to be constant in time, as their name suggests. But scientists have questioned this assumption as far back as 1937, when Paul Dirac hypothesized that Newton's gravitational constant might decrease over time.

Read more at: https://phys.org/news/2015-11-dark-fundamental-constants.html#jCp

Bei intensiver Suche wirst du eventuell auch etwas finden von jemandem, der einen ähnlichen Ansatz zum Vakuum wie du verfolgt.

BTW: Q-BIT = 1 und 0 gleichzeitig
"Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B"
Eine deiner Hypothesen halt ich aber schon mal für widerlegt. ;)

PS: Mein Problem mit deinen Ausführungen ist folgendes: du schaffst es auch meiner Sicht nicht gute Gründe vorzuweisen, welche gegen die SRT oder ART sprechen. Und deine Beweise für alternative Erklärungen sind IMHO schwach. Warum? Du nimmst ein Experiment (https://de.wikipedia.org/wiki/Shapiro-Verz%C3%B6gerung) und erklärst es mit deinem Modell. Schön und gut, aber das ist erst mal für wissenschaftliche Maßstäbe keine große Kunst IMHO. Das könnte ich auch aus dem Handgelenk. Ich bastel mir einfach 1, 2 Formeln mit dem Spaghettimonster und schon habe ich eine Formel und einen Beweis genau für das gesuchte Problem. Auch Zirkelschlüsse gibt und gab es schön öfters (https://de.wikipedia.org/wiki/Epizykeltheorie).

Für mich ist es akzeptabel die ART generell nicht als das Ende der Fahnenstange zu sehen und auch Betrachtungen zum Vakuum.

Es gibt auch Erweiterungen zur ART AFAIK -->
https://de.wikipedia.org/wiki/Einstein-Cartan-Theorie

JEDENFALLS, um es kurz zu machen: das was du den Physikern und der etablierten Physik zum Vorwurf machst, machst du genau selbst bei deinen Theorien. Ich kann über dein Modell daher auch mit gutem Recht bisher auch sagen: reine Mathematik. ;)

uwebussenius
27.01.17, 19:22
PS: Mein Problem mit deinen Ausführungen ist folgendes: du schaffst es auch meiner Sicht nicht gute Gründe vorzuweisen, welche gegen die SRT oder ART sprechen. Und deine Beweise für alternative Erklärungen sind IMHO schwach. Warum? Du nimmst ein Experiment (https://de.wikipedia.org/wiki/Shapiro-Verz%C3%B6gerung) und erklärst es mit deinem Modell. Schön und gut, aber das ist erst mal für wissenschaftliche Maßstäbe keine große Kunst IMHO. Das könnte ich auch aus dem Handgelenk. Ich bastel mir einfach 1, 2 Formeln mit dem Spaghettimonster und schon habe ich eine Formel und einen Beweis genau für das gesuchte Problem. Auch Zirkelschlüsse gibt und gab es schön öfters (https://de.wikipedia.org/wiki/Epizykeltheorie).

Für mich ist es akzeptabel die ART generell nicht als das Ende der Fahnenstange zu sehen und auch Betrachtungen zum Vakuum.

Es gibt auch Erweiterungen zur ART AFAIK -->
https://de.wikipedia.org/wiki/Einstein-Cartan-Theorie

JEDENFALLS, um es kurz zu machen: das was du den Physikern und der etablierten Physik zum Vorwurf machst, machst du genau selbst bei deinen Theorien. Ich kann über dein Modell daher auch mit gutem Recht bisher auch sagen: reine Mathematik. ;)

Plankton,

ich habe meine Kritikpunkte angeführt:

1) Fehlende Begründungen für die Postulate cVakuum=konstant und G=konstant.

2) Verwendung des Wertes ∞ in Verbindung mit endlichen Größen.

3) Ablehnung eines jedem Experiment widersprechenden endlichen Raumes ohne Außen.

Aufgrund dieser Kritikpunkte habe ich mein Modell endlicher sich verdrängender Gravitationsfelder entwickelt, weil diese Verdrängung experimentell bei den G-Felder "erzeugenden" Massen bestätigt wird. Ich sehe keine Begründung dafür, daß sich das Zentrum eines Feldes anders verhalten sollte als das Gesamtfeld.

Es hat also wenig Sinn hier noch weiter zu diskutieren, solange mir niemand die o.a. Postulate technisch begründen sowie mir erklären kann, wie eine endliche Masse (Körper) ein unendlich großes Gravitationsfeld erzeugen sollte.

Für mich ist das Urknallmodell, welches ja auf diesen Postulaten beruht, einfach nur eine falsche Schlußfolgerung aufgrund irriger Prämissen. Ich schrieb es schon anderweitig: Für die menschliche Spezies ist es völlig egal, ob die Welt urknallte, von einem Gott geschöpft wurde oder als ewig betrachtet wird, es interessiert nur philosophisch und Philosophie ist nun mal keine Wissenschaft, sondern eher ein Rentnerhobby. Und der Rentner uwebus glaubt seinen eigenen technischen Ansätzen nun mal mehr als denen der zeitgenössischen Physik.

Macht euch mal selbst Gedanken bezüglich der Postulate und des Begriffes ∞ in technischen Modellen, vielleicht ändert das auch bei euch die Sichtweise.

okotombrok
27.01.17, 21:12
1) Fehlende Begründungen für die Postulate cVakuum=konstant und G=konstant.


c^2 ist das Verhältnis von Ruheenergie zur Masse.
Das ist messbar und wär schon merkwürdig, wenn es keine Konstante wäre.

Marco Polo
27.01.17, 22:13
1) Fehlende Begründungen für die Postulate cVakuum=konstant und G=konstant.c^2 ist das Verhältnis von Ruheenergie zur Masse.
Das ist messbar und wär schon merkwürdig, wenn es keine Konstante wäre.

c² hat nichts mit c bzw. überhaupt mit irgendeiner Geschwindigkeit zu tun. c² ist lediglich ein Proportionalitätsfaktor und es stellt sich erst gar nicht die Frage, ob dieser konstant ist.

Bei c ist das was anderes. Da kann man durchaus spekulieren, ob der Wert für c schon immer den gleichen Wert hatte.

ps. hab meine Meinung geändert. Sollte der Wert für c sich im Laufe der Zeit geändert haben, dann muss sich folgerichtigerweise auch der Betrag des Proportionalitätsfaktors geändert haben. :o

Plankton
27.01.17, 22:53
3) Ablehnung eines jedem Experiment widersprechenden endlichen Raumes ohne Außen.
[...]
Den Punkt versteh ich nicht ganz. Also "Ablehnung eines [...] endlichen Raumes...."?

uwebussenius
28.01.17, 19:08
Den Punkt versteh ich nicht ganz. Also "Ablehnung eines [...] endlichen Raumes...."?

Richtig!

Wenn sich das Universum beschleunigt ausdehnen sollte, dann ist es morgen größer als heute, also muß das Volumen zunehmen. Es gibt kein Experiment, mit dem man ein endliches Volumen ohne Hüllfläche darstellen könnte, deshalb hat ein Herr Riemann wohl seine Geometrie erfunden, mit der man mathematisch solch ein hüllenloses endliches Volumen zu Papier, aber eben nicht ins Labor bringen kann.

Und ich als sturer Verfechter der Auffassung, daß nur das Experiment zu einer evidenten Erkenntnis führt, lehne mathematische Lösungen ab, wenn diese sich offensichtlich nicht nur dem Experiment verweigern, sondern ihm widersprechen.

Was mathematisch möglich ist, muß ja nicht auch physisch möglich sein. Und ist das Universum unendlich, weil es sonst kein Universum wäre, sondern irgendein Teilbereich eines größeren Ganzen, dann muß die Rotverschiebung des Lichtes eben auch einen anderen Grund haben als "Expansion".

Licht ist Energie, weil nachweisbar Impulsträger, und es gibt kein Experiment, mit dem man einen verlustlosen Energietransport von A nach B durchführen könnte, weil jede Ortsveränderung mit einer Wechselwirkung Objekt-Umgebung des Objektes verbunden ist. Nun mißt die Physik diese Wechselwirkung im Vakuum, einmal beim Shapiro-Radarechoversuch und weiter bei der Rot-Blau-Verschiebung im G-Feld. Warum sie jetzt trotzdem stur auf cVakuum=konstant beharrt und dafür den Raum, von dem sie ja auch keine Vorstellung hat, krümmt, das bleibt ihr Geheimnis.

Und zu G=konstant: Ist das Universum unendlich, dann muß die gravitierende Wirkung eines Universumbereiches endlich sein, sonst würde eine örtliche Veränderung (2 Körper vereinen sich zu einem größeren) unendlich lange dauern, bis sich ein neues gravitierendes Gleichgewicht eingestellt hätte, sofern die Veränderungsgeschwindigkeit < ∞ ist. Nun zeigt aber das Experiment, daß sich stabile gravitierende Verhältnisse ausbilden, was man in unsrem Sonnensystem beobachten kann (fliege ich von Europa nach Amerika, muß ich ja nicht unendlich lange warten, bis ich meine Kilos nachgeholt habe).

Ist die gravitierende Wirkung endlich, ist G notwendigerweise eine Veränderliche. Ist G veränderlich, geht die ART Einsteins von einer falschen Prämisse aus. Und ist cVakuum veränderlich, geht die SRT Einsteins von einer falschen Prämisse aus.

Und sind die Prämissen falsch, sind es auch die Konklusionen. Der Urknall mit anschließender Expansion und folgender Rotverschiebung gehören zu letzteren. Licht unterliegt einer Wechselwirkung wie jeder andere Energietransport auch, Rotverschiebung und Farbveränderungen sind Folge dieser Wechselwirkungen.

Aber diese heilige Kuh "beschleunigt sich ausdehnendes Universum" der zeitgenössischen Physik werde ich nicht zum Schlachthof führen können, das kann nur ein gestandener Physiker mit internationalem Renommee und finanziellem Rückhalt, denn der Urknall ist ja auch zu einem gewinnbringenden Geschäft vieler Standardphysiker geworden, das die sich nicht kaputtmachen lassen wollen.

Auch die Wissenschaft ist käuflich, da unterscheidet sie sich nicht wesentlich von der Politik.

Plankton
28.01.17, 20:14
@uwebussenius
So wie ich das verfolge, gehen die meisten (?) Physiker aktuell davon aus, dass das Universum nicht unendlich ist, (sondern) nur unbegrenzt.

Timm
28.01.17, 22:18
@uwebussenius
So wie ich das verfolge, gehen die meisten (?) Physiker aktuell davon aus, dass das Universum nicht unendlich ist, (sondern) nur unbegrenzt.
Da muß dir bei der Verfolgung ein Fehler unterlaufen sein.

Plankton
28.01.17, 23:25
Da muß dir bei der Verfolgung ein Fehler unterlaufen sein.
Also ich glaube, Fakt ist nur, dass man es nicht sicher weiß! Nun gut, ich habe erst vor paar Wochen die Doku hier gesehen,
Ist das Universum wirklich unendlich? Oder gibt es eine Art kosmische Grenze?In dieser Folge nimmt Hollywood-Star Morgan Freeman den Grenzbereich der Astro-Physik unter die Lupe. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse – darunter spektakuläre Aufnahmen hochmoderner Weltraumteleskope – geben Astroforschern Hinweise auf die Form und Größe unseres Universums.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mysterien-des-weltalls-100.html
das hat bei mir den Eindruck so hinterlassen. Muss eine selektive Wahrnehmung sein.
Aber wissen tut man es nicht, oder? Es gibt auch keinen Konsens darüber?

Timm
29.01.17, 11:21
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mysterien-des-weltalls-100.html
das hat bei mir den Eindruck so hinterlassen. Muss eine selektive Wahrnehmung sein.

Warum du "unter die Lupe nehmen" so interpretierst, als gingen die Physiker nicht von einem unendlichen Universum aus, bleibt dein Geheimnis.

Man weiß es nicht. Mainstream unter Kosmologen ist die 3-Ebene, also unendlich, weil das die triviale Annahme ist. Verträglich mit den Daten wäre auch der 3-Torus, der schon mal ansatzweise im Gespräch war, was sich aber mit Planck Mission wieder verflüchtigt hat.

Marco Polo
29.01.17, 12:10
Ist das Universum wirklich unendlich? Oder gibt es eine Art kosmische Grenze?In dieser Folge nimmt Hollywood-Star Morgan Freeman den Grenzbereich der Astro-Physik unter die Lupe.

:D (Hervorhebung von mir)

Marco Polo
01.02.17, 21:45
Hollywood-Star Morgan Freeman schickt sich demnach an, uns Unwissenden den Grenzbereich der Astro-Physik näher zu bringen, indem er diesen unter die Lupe nimmt. Man muss sich das vorstellen. Huuuiiii.... :rolleyes:;)