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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Können Tachyonen die Antwort für die dunkle Materie sein?


reinhard
24.04.17, 11:43
Tachyonen scheinen interessante Kandidaten für die dunkle Materie zu sein.
Sie dürfen nicht elektromagnetisch WW da ansonsten Paradoxien entstehen.

Ein paar Überlegungen dazu hier:

http://www.kro4pro.com/SymmetrieModell/

Nicht von Bedeutung
24.04.17, 12:13
Man wird wohl nicht ausschließen können, dass es Tachyonen gibt -sofern es überhaupt welche gibt - die nicht elektromagnetisch wechselwirken.
Tachyonen sind hypothetische Teilchen, die sich überlichtschnell fortbewegen. Während sie dies tun, können sie entgegen ihrer Flugrichtung elektromagnetisch strahlen. Sieht dann etwa aus wie im Video

https://youtu.be/O-qQuuazrNA?t=9m20s

Auf welche Art aber sollten sie die Raumzeit krümmen? Rein hypothetisch würden sie eine solche wohl durchschlagen, wie die Kugel einer 45'er ein Aluminiumblech, evtl. aber auch nicht. Hypothetisch funktioniert alles, tatsächlich aber nicht mal ein Tausendstel aller Hypothesen.

Hawkwind
24.04.17, 15:52
Tachyonen scheinen interessante Kandidaten für die dunkle Materie zu sein.


Tachyonen stellen doch viel mehr neue Fragen als sie beantworten.
Eigentlich beantworten sie gar nichts. Sie sagen nur: was immer DM auch ist, es ist schneller als das Licht.

Man hat neue, zusätzlicheTeilchen, deren Existenz kein Standardmodell braucht oder vorhersagt. Man hat noch keine Beobachtung, die auf deren Existenz hinweist. Und, sie haben höchst, höchst "abenteuerliche" Eigenschaften.

Nicht von Bedeutung
24.04.17, 18:23
Tatsächlich denke ich grade darüber nach, ob Dunkle Materie überhaupt unbedingt etwas real "Greifbares" sein muss. Möglicherweise gibt es ja einen Weg, sie durch weiträumiges Nachdenken - angefangen bei Kepler und Newton - dorthin zu verbannen, wo auch die sog. reduzierte Masse existiert - als Formel auf Papier. Indizien sprechen mMn sehr dafür, nur bekomme ich diese nur schwer ausformuliert. Alles zusammen ist relativ einfach nur die Zusammenhänge sind ungemein kompliziert. Ich werde dazu bei Zeiten mal ein Thema erstellen.

Hawkwind
25.04.17, 11:33
Tatsächlich denke ich grade darüber nach, ob Dunkle Materie überhaupt unbedingt etwas real "Greifbares" sein muss.

Da sie nicht elektromagnetisch wechselwirkt, ist DM tatsächlich nicht "greifbar" sondern eher geisterhaft, d.h. DM und dein Körper könnten sich ungestört durchdringen.

Es gibt ja auch Ideen, dass DM Atome und Moleküle aufbauen könnte, sozusagen ein Mirror-Universum, aber mit eigenem Photon eben:
Mirror dark matter: Cosmology, galaxy structure and direct detection (https://arxiv.org/abs/1401.3965)

Physik kann phantastischer sein als Science Fiction. :)

reinhard
26.04.17, 11:51
Tachyonen stellen doch viel mehr neue Fragen als sie beantworten.
Eigentlich beantworten sie gar nichts. Sie sagen nur: was immer DM auch ist, es ist schneller als das Licht.

Man hat neue, zusätzlicheTeilchen, deren Existenz kein Standardmodell braucht oder vorhersagt. Man hat noch keine Beobachtung, die auf deren Existenz hinweist. Und, sie haben höchst, höchst "abenteuerliche" Eigenschaften.

Man kann auch den Standpunkt vertreten dass z.B. SU(5) Bosonen als Tachyonen alles über dunkle Materie beantworten.

Die abenteurlichen Eigenschaften sind es gerade die diese als Kandidaten sehr interessant machen.
1) dunkle Materie verhält sich nicht wie normale Materie genau wie Tachyonen.
2) Tachyonen sind höchstens paradoxfrei wenn diese mindestens dunkel sind wie die dunkle Materie also keine überlichtschnellen Signale übergeben.
usw.

Nicht von Bedeutung
26.04.17, 13:04
Ich kann es nur nochmal widerholen: Tachionen können, sofern welche existieren, EM-Wellen abstrahlen - nur so könnten sie überhaupt detektiert werden.
Allerdings bestünde die Möglichkeit, einfach zu fordern, dass es sich bei Dunkler Materie um Tachionen handelt, die elektromagnetisch nicht wechselwirkt, sonder nur gravitativ. Deswegen ist es auch kein Wunder, dass man sie nicht findet, denn ein heute detektiertes DM-Tachion würde die Meßgeräte evtl. erst morgen zur Anzeige anregen - also außerhalb einer definierten Testreihe. Dann hätte man btw. gleichtzeitig auch noch Erklärungen für jede Form von Geistererscheinungen.
Das wäre dann aber ein Punkt, an dem jedes Stück Kabarett, jede Standup-Comedy oder Ähnliches weit mehr ernstzunehmender ist, als diese Form einer Logik bzw. Physik oder Kosmologie. Aber irgendwie habe ich ohnehin schon länger genau dieses Gefühl, denn apropos Logik - wie sieht es denn mit der Logik aus, dass dort wo Kepler III nicht zutrifft, das newtonsche Gravitationsgesetz bitteschön auch nicht zuzutreffen hat, weil es Kepler III beinhaltet?
Theoretische Physiker können das Fenster Dunkle Materie weiter von innen putzen, solange sie wollen - leider ist es nur noch von Außen verschmutzt, also bringt das gar nichts.

reinhard
26.04.17, 13:29
>Ich kann es nur nochmal widerholen: Tachionen können, sofern welche
>existieren, EM-Wellen abstrahlen - nur so könnten sie überhaupt detektiert
>werden.

???

Tachyonen strahlen halt eben keine Em Wellen ab!
Man kann diese über die Gravitation wahrnehmen.
Es geht ja nur darum zu klären ob Tachyonen geignete Kandidaten für dunkle Materie sind oder nicht.
Spricht ein handfestes Argument dagegen?

Nicht von Bedeutung
26.04.17, 14:00
Spricht ein handfestes Argument dagegen?Ja! Tachyonen - sofern es welche gibt - sind sehrwohl in der Lage, EM-Wellen abzustrahlen, nur halt nicht entgegen ihre Bewegungrichtung (Cherenkov-Licht) - das sieht dann so aus, wie im verlinkten Video meines ersten Beitrages zu diesem Thema.
Aber Tachyon bezeichnet ja nicht nur ein bestimmtes Teilchen, sonder all jene, die sich im Vakuum (in Medien, in denen das Licht langsamer ist, wurden bereits welche bestätigt, sonst gäbe es z.B. auch das verlinkte Video nicht) überlichtschnell bewegen können. Angenommen, einige von ihnen würden als Kandidat für DM in Frage kommen und nur gravitativ wirken. Wie wollte man sie dann feststellen? Sie krümmen die Raumzeit in Flugrichtung und die ist längst wieder gerade, bevor man dort überhaupt eine Krümmung messen konnte.
Eben deswegen würde es ja auch genügen, wenn man Dunkle Materie schlicht aus Tachyonen bestehen lässt und gar nicht weiter danach forscht. Das würde jede Menge Forschungsgelder sparen, aber auch vielen Forschern ad hoc den Job kosten - ebenso ergeht es ihnen mit meiner Idee, bei welcher Dunkle Materie zu einer Rechnung auf dem Papier wird.

inside
26.04.17, 15:48
Was für ein Blödsinn.

Tachyonen sind hypothetische Teilchen, da wurde nichts bestätigt.

Die können sich analog der RT nur asymptotisch der LG annähern können, aber diese nicht unterschreiten.

Tcherenkow Strahlung tritt auf, weil das Licht gebremst wird und nicht der Wert der LG verringert wird, durch irgendeinen Zauber.

Nicht von Bedeutung
26.04.17, 18:23
Tcherenkow Strahlung tritt auf, weil das Licht gebremst wird und nicht der Wert der LG verringert wird, durch irgendeinen Zauber.Also bevor ich etwas von Anderen als Blödsinn abtue, würde ich mir an deiner Stelle überlegen, was ich selbst schreibe. ;)

Wenn man etwas wie auch immer abbremst, verringert man damit zwangsläufig auch den Wert der Geschwindigkeit dieses Etwas. Licht verringert seine Geschwindigkeit in diversen Medien bis auf etwa 0,534c und wenn sich etwas in dem selben Medium mit 0,535c bewegt, wäre es mit 1,002c (relativ zum Medium) bereits überlichtschnell also per Definition eigentlich tachyonisch. Tachyonische Bewegungen (>299792458m/s) von Teilchen gegenüber VLG (=299792458m/s) wurden noch nicht festgestellt. Bei der Definition von Tachyonen würde man sich also zwischen Relativitätsprinzip oder absolutem Bezugssystem (Vakuum) entscheiden müssen, es sei denn, es ist um die Logik von manch einem doch schlimmer bestellt, als ich dachte.

Ich
27.04.17, 10:35
Bitte bei sachlichen Argumenten bleiben.

Schimpftiraden oder Spekulationen über die Logikfähigkeiten von anderen zählen nicht dazu, so etwas in Zukunft bitte unterlassen.

-Ich-

reinhard
27.04.17, 15:34
Ja! Tachyonen - sofern es welche gibt - sind sehrwohl in der Lage, EM-Wellen abzustrahlen, nur halt nicht entgegen ihre Bewegungrichtung (Cherenkov-Licht) - das sieht dann so aus, wie im verlinkten Video meines ersten Beitrages zu diesem Thema.
Aber Tachyon bezeichnet ja nicht nur ein bestimmtes Teilchen, sonder all jene, die sich im Vakuum (in Medien, in denen das Licht langsamer ist, wurden bereits welche bestätigt, sonst gäbe es z.B. auch das verlinkte Video nicht) überlichtschnell bewegen können. Angenommen, einige von ihnen würden als Kandidat für DM in Frage kommen und nur gravitativ wirken. Wie wollte man sie dann feststellen? Sie krümmen die Raumzeit in Flugrichtung und die ist längst wieder gerade, bevor man dort überhaupt eine Krümmung messen konnte.
Eben deswegen würde es ja auch genügen, wenn man Dunkle Materie schlicht aus Tachyonen bestehen lässt und gar nicht weiter danach forscht. Das würde jede Menge Forschungsgelder sparen, aber auch vielen Forschern ad hoc den Job kosten - ebenso ergeht es ihnen mit meiner Idee, bei welcher Dunkle Materie zu einer Rechnung auf dem Papier wird.

Je mehr ich mich im Internet umschaue desto mehr zeigt sich dass Tachyonen (die nur gravitativ mit Tardyonen in Zusammenhang stehen) sehr wohl als dunkle Materie möglich sind.
Ein wirklicher Einwand war nicht zu finden.
Es führt dann zu keinen paradoxen Situationen da diese keine Signale überlichtschnell übertragen.
Sie haben die schöne Eigenschaft dass sie sich wenn sie sich einer Gravitationsquelle nähern stauen da ihre Geschwindigkeit vermindert wird
(aber natürlich immer größer als Lichtgeschwindigkeit ist).
Also rund um die Gravitationsquellen entsteht ein Staubild (Halos) wie es von den Kosmologen berechnet wurde.
Die Gravitation wird dadurch erhöht.

Nicht von Bedeutung
27.04.17, 17:11
Einwände zu derartigen Gravitationsmodellen gab es aber dennoch schon genug.

https://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitation

Also Modelle, bei denen Gravitaion ein Teilchen sein soll und nicht nur die Eigenschaft eines Teilchens.

Struktron
27.04.17, 18:06
Hallo,
Je mehr ich mich im Internet umschaue desto mehr zeigt sich dass Tachyonen (die nur gravitativ mit Tardyonen in Zusammenhang stehen) sehr wohl als dunkle Materie möglich sind.
Ein wirklicher Einwand war nicht zu finden.
Es führt dann zu keinen paradoxen Situationen da diese keine Signale überlichtschnell übertragen.
Sie haben die schöne Eigenschaft dass sie sich wenn sie sich einer Gravitationsquelle nähern stauen da ihre Geschwindigkeit vermindert wird
(aber natürlich immer größer als Lichtgeschwindigkeit ist).
Also rund um die Gravitationsquellen entsteht ein Staubild (Halos) wie es von den Kosmologen berechnet wurde.
Die Gravitation wird dadurch erhöht.
Falls Tardyonen und Tachyonen ein von vielen Ansätzen zur Erweiterung der Standardphysik (siehe Studie von Hedrich) vorgeschlagees Substrat des Vakuums bilden, wären Tardyonen wegen v < c eher Kandidaten für dunkle Materie. Tachyonen könnten dann dunkle Energie erklären.
Argument: Verklumpung (durch Gravitation) sollte mit geringerer innerer Durchschnittsgeschwindigkeit verbunden sein, wegen Energie- und Impulserhaltung könnten die überschüssigen Geschwindigkeitsvektoren mit v > c nach außen in den immer leerer werdenden Raum emittiert werden.
MfG
Lothar W.

inside
28.04.17, 10:02
Aber es ist der Allgemeinheit hier schon klar, dass Tachyonen NUR mathematisch hergeleitet wurden, oder ?

reinhard
28.04.17, 10:02
Einwände zu derartigen Gravitationsmodellen gab es aber dennoch schon genug.

https://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitation

Also Modelle, bei denen Gravitaion ein Teilchen sein soll und nicht nur die Eigenschaft eines Teilchens.

Hat nichts damit zu tun was ich für die dunkle Materie vorgeschlagen habe!
Haben Sie wohl mißverstanden.

reinhard
28.04.17, 10:09
Aber es ist der Allgemeinheit hier schon klar, dass Tachyonen NUR mathematisch hergeleitet wurden, oder ?

Wenns perfekt paßt sollte das kein Problem sein.
Das machte man bei den Quarks,bei den Strings usw. so.
Dann wären diese halt die geeignet Beschreibung.
Kann mich aber auch irren.
Hab das hier einfach zur Diskussion gestellt um festzustellen ob
es unmittelbare Einwände gibt die ich übersehen habe.

Nicht von Bedeutung
28.04.17, 11:02
Aber es ist der Allgemeinheit hier schon klar, dass Tachyonen NUR mathematisch hergeleitet wurden, oder ?Also mir ist das nicht klar - warum auch, sie wurden es nicht.

Denn wenn man es genau nimmt, sind Tardyonen, Luxonen und Tachyonen nicht wirklich Teilchen, sondern mehr ein Bewegungszustand von Teilchen. Diese Begriffe teilen jegliche Art von Teilchen in unterlichtschnell, lichtschnell und überlichtschnell ein ohne weitere Aussagen über ihre Energiegehalte oder sonstige Eigenschaften zu machen, auch nicht darüber, ob sie in irgend einer Form strahlen oder nicht. Es wird auch keinerlei Aussage darüber gemacht, in welchen Umgebungen oder gar Bezugssystemen sich diese Teilchengruppen gemäß ihrer Einteilung bewegen, also sind sie, seit dem diese Aufnahmen von oben existieren, auch nicht bloß mehr nur Hypothese. Hypothese bleibt jedoch, ob es tatsächlich Teilchen gibt, die im Vakuum schneller als 299792456m/s fliegen.

@reinhard: Was genau hast du denn vorgeschlagen? Hast du irgend ein spezielles Modell, wie z.B. Fatio de Duillier? Ich kann zumindest keines erkennen und muss deswegen unterstellen, dass auch dein Modell nur eines werden kann, welches auf ultramundanen (außerweltlichen) Teilchen beruht. All die Probleme, ob hypothetischer Natur oder nicht, die es damit gibt oder gab, findest du bei der Le-Sage-Gravitation. Dies sind bislang mitunter die Hauptgründe, warum sich ein geometrisches Modell, wie es die ART ist und von welcher ich btw. auch nicht so unbedingt ein Fan bin, durchsetzen konnte.

Deine Annahme muss ja nicht unbedingt falsch sein, nur musst du weitaus konkreter werden.

inside
28.04.17, 12:12
wie, sie wurden es nicht ? Die SRT hat diese "hervorgebracht".

Nicht von Bedeutung
28.04.17, 12:24
Veto. Die SRT hat sie abgeschafft. Und das nur deswegen, weil sie nicht in die Rechnung (Lorentz-Faktor) passen. Quadratwurzel aus negativen Zahlen (v>c) ergeben keine Zahl (NaN=Not a Number). Wenn also innerhalb der Relativitätstheorie tachyonische Bewegungen möglich sein sollen, dann bitteschön nur außerhalb der speziellen.

inside
28.04.17, 12:27
https://www.youtube.com/watch?v=fqUTrX5FvQE


... hat der etwa Unrecht ?

Nicht von Bedeutung
28.04.17, 12:58
Hat er sich etwa mal wieder versprochen? Immerhin erwähnt er ja im selben Kontext noch die Einsteischen Feldgleichungen, welche Teil der ART sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einsteinsche_Feldgleichungen

Edit: Andererseits kann es auch möglich sein, dass bei Wikipedia mal wieder Mist steht - sowas passiert auch öfters.

Ich
28.04.17, 13:31
Um den Ball mal flach zu halten: Tachyonen sind keine Vorhersage der RT oder einer anderen Standardtheorie. Was soll die Mathematik schon tun, um anzuzeigen, dass etwas nicht funktioniert? Sie kann Unendlichkeiten erzeugen oder Wurzeln negativ werden lassen, viel mehr geht nicht. Das theoretische physikalische Verhalten von Tachyonen passt ebenfalls dazu, dass es sie nicht gibt.

Herr Senf
28.04.17, 21:04
... Tachyonen sind keine Vorhersage der RT oder einer anderen Standardtheorie. ...
Aber die RT ist die einzige Theorie, die sie erlaubt. Von daher, vielleicht ... :confused:

reinhard
02.05.17, 10:12
Das theoretische physikalische Verhalten von Tachyonen passt ebenfalls dazu, dass es sie nicht gibt.

Inwiefern?

reinhard
02.05.17, 10:32
Also mir ist das nicht klar - warum auch, sie wurden es nicht.

Denn wenn man es genau nimmt, sind Tardyonen, Luxonen und Tachyonen nicht wirklich Teilchen, sondern mehr ein Bewegungszustand von Teilchen. Diese Begriffe teilen jegliche Art von Teilchen in unterlichtschnell, lichtschnell und überlichtschnell ein ohne weitere Aussagen über ihre Energiegehalte oder sonstige Eigenschaften zu machen, auch nicht darüber, ob sie in irgend einer Form strahlen oder nicht. Es wird auch keinerlei Aussage darüber gemacht, in welchen Umgebungen oder gar Bezugssystemen sich diese Teilchengruppen gemäß ihrer Einteilung bewegen, also sind sie, seit dem diese Aufnahmen von oben existieren, auch nicht bloß mehr nur Hypothese. Hypothese bleibt jedoch, ob es tatsächlich Teilchen gibt, die im Vakuum schneller als 299792456m/s fliegen.

@reinhard: Was genau hast du denn vorgeschlagen? Hast du irgend ein spezielles Modell, wie z.B. Fatio de Duillier? Ich kann zumindest keines erkennen und muss deswegen unterstellen, dass auch dein Modell nur eines werden kann, welches auf ultramundanen (außerweltlichen) Teilchen beruht. All die Probleme, ob hypothetischer Natur oder nicht, die es damit gibt oder gab, findest du bei der Le-Sage-Gravitation. Dies sind bislang mitunter die Hauptgründe, warum sich ein geometrisches Modell, wie es die ART ist und von welcher ich btw. auch nicht so unbedingt ein Fan bin, durchsetzen konnte.

Deine Annahme muss ja nicht unbedingt falsch sein, nur musst du weitaus konkreter werden.

Um Unklarheiten zu beseiteigen.
Mein Modell ist kein Alternativmodell zur ART!!!

Mein Vorschlag in groben Zügen:

1) Symmetriemodell SU(5)xSU(3)xSU(2)xU(1)xU(1) (ergibt sich aus der affinen Gruppe E9)
2) Ein 2 ter Symmetriebruch SU(5)xU(1)xU(1) --> U(1)xU(1) aus dem
sich die Gestalt des Gravitons ergibt analog wie sich beim Symmetriebruch
SU(2)xU(1) --> U(1) die gestalt des Photons ergibt.
3) Die Potentialfunktion (analog zum Higgspotential) die den 2 Symmetriebruch erzeugt hat ein Maximum welches die dunkle Energie erzeugt und ein Minimum welches im tachyonischen Bereich liegt und den SU(5) Bosonen somit eine imaginäre Massendichte verleiht.
Die Koppelung der SU(5) Bosonen an dieses Minimum interpretiere ich als dunkle Materie.
4) Die Verteilung (Dichte) der dunklen Materie im Universum ergibt sich meiner Meinung nach durch die Abbremsung der Tachyonen in gravitativen Bereichen (Galaxien).

Nicht von Bedeutung
03.05.17, 13:14
Kleiner Tip für alle: Solange es hier kein Tex gibt, kann man doch Online-Latax-Editoren für Formeln verwenden, oder nicht?
z.B. https://www.zahlen-kern.de/editor/

Da haben wir es doch...

1. Was bedeutet ein Symetriebruch mit vorhandenen Formeln für vorhandene Formeln?
2. Wie hoch ist eine imaginäre Massendichte? Wieviel Dunkle Energie entsteht beim Erreichen eines Maximums?
3. Abbremsung der Tachyonen auf welche Geschwindigkeit? Auf Luxonen oder gar Tardyonen?

4. Was ist ein Symetriebruch überhaupt? Der Umstand, dass man für eine Theorie plötzlich 2 Formeln bräuchte, statt nur einer? Wie z.B. für tachyonische Bewegungen in der SRT?
https://www.zahlen-kern.de/editor/equations/ddxa.png
Hier dürfte v nicht kleiner als c werden, weil sonst das selbe Problem bestünde, welches sich beim normalen Lorentz-Faktor zeigt, wenn v größer als c wird. Solche Unpässlichkeiten will man in ernstzunehmenden wissenschaftlichen Theorien ja gerade vermeiden und deswegen ists vermutlich auch besser, wenn es Tachyonen (im Sinne der RT) tatsächlich nicht gäbe - aber ich warte da besser auch noch auf eine Begründung seitens Ich, bevor ich mich hier zuweit hinaus lehne.

BTW.: So hatte ich das noch gar nicht gesehen, dass wenn Tachyonen von der Hypothese her nicht anders können, als sich mit ÜLG zu bewegen, man dies als Eigenschaft sehen kann, die speziellen Teilchen - in diesem Falle halt Tachyonen - angedacht werden kann. Natürlich können Tachyonen auf die Art nur in der RT existieren, wo sie aber dummerweise mit irgendwelchen Kräften nichts mehr am Hut haben dürfen, weil sie von keiner einzigen Wand oder überhaupt irgendwie gebremst werden dürften. Ich für meinen Teil jedenfalls wehre mich entschieden gegen Teilchen, die durch Formeln begrenzte Bewegungszustände haben sollen.

reinhard
03.05.17, 14:19
Kleiner Tip für alle: Solange es hier kein Tex gibt, kann man doch Online-Latax-Editoren für Formeln verwenden, oder nicht?
z.B. https://www.zahlen-kern.de/editor/

Da haben wir es doch...

1. Was bedeutet ein Symetriebruch mit vorhandenen Formeln für vorhandene Formeln?
2. Wie hoch ist eine imaginäre Massendichte? Wieviel Dunkle Energie entsteht beim Erreichen eines Maximums?

3. Abbremsung der Tachyonen auf welche Geschwindigkeit? Auf Luxonen oder gar Tardyonen?

4. Was ist ein Symetriebruch überhaupt? Der Umstand, dass man für eine Theorie plötzlich 2 Formeln bräuchte, statt nur einer? Wie z.B. für tachyonische Bewegungen in der SRT?
https://www.zahlen-kern.de/editor/equations/ddxa.png
Hier dürfte v nicht kleiner als c werden, weil sonst das selbe Problem bestünde, welches sich beim normalen Lorentz-Faktor zeigt, wenn v größer als c wird. Solche Unpässlichkeiten will man in ernstzunehmenden wissenschaftlichen Theorien ja gerade vermeiden und deswegen ists vermutlich auch besser, wenn es Tachyonen (im Sinne der RT) tatsächlich nicht gäbe - aber ich warte da besser auch noch auf eine Begründung seitens Ich, bevor ich mich hier zuweit hinaus lehne.

BTW.: So hatte ich das noch gar nicht gesehen, dass wenn Tachyonen von der Hypothese her nicht anders können, als sich mit ÜLG zu bewegen, man dies als Eigenschaft sehen kann, die speziellen Teilchen - in diesem Falle halt Tachyonen - angedacht werden kann. Natürlich können Tachyonen auf die Art nur in der RT existieren, wo sie aber dummerweise mit irgendwelchen Kräften nichts mehr am Hut haben dürfen, weil sie von keiner einzigen Wand oder überhaupt irgendwie gebremst werden dürften. Ich für meinen Teil jedenfalls wehre mich entschieden gegen Teilchen, die durch Formeln begrenzte Bewegungszustände haben sollen.

Ad 1)
Der Symmetriebruch ist gleich zu verstehen wie der bereits bekannte Symmetriebruch SU(2)xU(1) --> U(1) nur daß
SU(5)xU(1)xU(1) --> auf U(1)xU(1) heruntergebrochen wird!

Ad 2) die dunkle Energiedichte ist durch die kosmologische Konstante festgelegt!
Die imaginäre Massendichte der SU(5) Bosonen hängt von der Kopplung der SU(5) Bosonen an das Minimum ab.


Ad 3) auf alle Fälle immer Überlichtgeschwindigkeit.
Nahe am Ereignishorizont eines schwarzen Loches z.B. würde es gegen Lichtgeschwindigkeit "abgebremst".

Nicht von Bedeutung
03.05.17, 14:50
die dunkle Energiedichte ist durch die kosmologische Konstante festgelegt!Ok, das ist ein Argument. Ich persönlich habe damit keinerlei Fragen mehr.