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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Futurama


Eyk van Bommel
30.08.17, 07:40
Kennt ihr die Köpfe berühmter Personen in diesen Gläsern.
Ich habe ein Hologrammkopf von mir gemacht. Dabei mein Gesicht gleich rekonstruieren lassen von Geburt bis 95. Anschließend in einen solchen Behälter „schwebend“ gelagert bin ich zum Nordpol gefahren (ein Foto gemacht) und habe so das Hologramm zuerst zum Äquator geschickt, dann am Äquator entlang und wieder zu mir.
Was soll ich sagen, das Bild des Hologramms auf das ich blickte war jünger als auf dem Foto als ich es losgeschickt habe.

Habe ich das Wesen der RT verstanden?

Gruß
EvB

Bernhard
30.08.17, 08:37
Halllo Eyk,

Habe ich das Wesen der RT verstanden?
Aus Deinem Interesse an künstlerischen Hologrammen lässt sich diesbezüglich leider nichts ableiten ;) .

Eyk van Bommel
30.08.17, 08:58
Wieso? Dir müsste das Bild doch klar sein? Das kann man an seinem Globus zuhause nachbasteln. Ist doch Riemann / gekrümmte Oberfläche?

Der Kopf des Hologramms schaut immer Richtung Süden (Die Nasenspitze ist wie ein Kompass). Und weil er es tut, zeigt der Kopf (die Nasenspitze) am Ende in eine andere Richtung als der Kopf der am Nordpol immer Richtung Süden zeigte.

Das Bild „im Glas“ hängt von der Blickrichtung des Beobachters ab. Für mich am Nordpol hat sich das Hologramm eben gedreht.

Wäre ich auf reisen gegangen dann würde das Bild im Hologramm (der Zwilling zu Hause) älter aussehen. Das Hologramm hat sich auch für mich gedreht.

Gruß
EvB

Bernhard
30.08.17, 14:03
Dir müsste das Bild doch klar sein?
Verstehe. Man mische ein wenig "Paralleltransport" mit "Zwillingsparadoxon" und schmecke dann mit dem "Thirring-Lense-Effekt" ab. Fertig ist das Rätsel für die Rätselecke :).

Eyk van Bommel
30.08.17, 16:13
Verstehe. Man mische ein wenig "Paralleltransport" mit "Zwillingsparadoxon" und schmecke dann mit dem "Thirring-Lense-Effekt" ab. Fertig ist das Rätsel für die Rätselecke :).

äh ne?

Ich werde dazu ein Bild (aus dem besagten Buch) zur Klarstellung hochladen.

Paralleltransport - mag sein das man das auch so nennen kann
Zwillingsparadoxon - ist kein paradoxon ;)
Thirring-Lense-Effekt - äh keine Ahnung muss nicht drin sein :rolleyes:

Kurt
30.08.17, 17:40
Was soll ich sagen, das Bild des Hologramms auf das ich blickte war jünger als auf dem Foto als ich es losgeschickt habe.

Habe ich das Wesen der RT verstanden?



Das kann man ev. beurteilen wenn du deine Aussage begründest/erläuterst.
(z.B. was heisst: jünger als?)


Kurt

.

Eyk van Bommel
30.08.17, 17:59
Das kann man ev. beurteilen wenn du deine Aussage begründest/erläuterst.
(z.B. was heisst: jünger als?)

.

Das Bild mit der Begründung muss warten. Finde mein pc nicht.
Aber das ist mathematisch so (Und kann man wie gesagt an seinem eigenen Globus zu Hause experimentell überprüfen)
Ein Pfeil der immer Richtung Süden zeigt, weißt am Ende bei meinem gewählten Beispiel, einen Winkel zum ursprünglichen Pfeil auf.
Über dieses Erkenntis hat A.E. die ART hergeleitet. Riehmann hatte es für den gekrümmten Raum mathematisch beschrieben.

Ob jünger oder älter ist egal. Im Hologramm kann aus einem Apfel auch eine Kirsche werden, wenn du es drehst.

Kurt
30.08.17, 18:19
Aber das ist mathematisch so (Und kann man wie gesagt an seinem eigenen Globus zu Hause experimentell überprüfen)
Ein Pfeil der immer Richtung Süden zeigt, weißt am Ende bei meinem gewählten Beispiel, einen Winkel zum ursprünglichen Pfeil auf.


Du beziehst also deine Aussage zu den beiden Pfeilen (Anfang und Ende der Betrachtung) auf einen Beobachtungspunkt der irgendwo ist und von dem aus du die Erde rotieren siehst.
Du hast eine Momentaufnahme des Zustandes der Erde gemacht und einen 'Pfeil' gesetzt, jetzt, nach Zeit, schaust du wieder hin und siehst dass sich die Erde weitergedreht hat, der Pfeil den du nun ansetzt hat eine andere Richtung.


Über dieses Erkenntis hat A.E. die ART hergeleitet. Riehmann hatte es für den gekrümmten Raum mathematisch beschrieben.


Überlege man was die beiden gemacht haben.
Sie haben aus irgendeinem Standpunkt, der hier nicht näher beschrieben ist, eine Beobachtung der Erdrotation gemacht und dabei Vorgänge, so wie du es auch gemacht hast, abgeleitet.

Hat diese Beobachtung und deren Ableitung irgendwas mit den Vorgängen auf der rotierenden Erde zu tun?


Kurt


.

Eyk van Bommel
01.09.17, 08:53
@Kurt
Hat diese Beobachtung und deren Ableitung irgendwas mit den Vorgängen auf der rotierenden Erde zu tun?
In meinem Beispiel rotiert die Erde nicht. Bei einer rotierenden Raumzeit hätte ich den Zylinder nur in den Süden und wieder zurück schicken müssen (nicht dem Äquator entlang).
Mir geht es aber um etwas ganz anderes. Wenn wir schon Birnen (oder wie oben Kirschen) mit Äpfel vergleichen, geht es für mich darum, dass es für Bob von nun an keine Äpfel mehr gibt (sind aus seiner Welt verschwunden). Und für Alice keine Birnen.
In meiner Interpretation der Dinge trennen sich „die Welten“ bei jeder Beschleunigung. Jede Beschleunigung ist eine „Drehung im Raum“ – ein Wechsel des Bezugssystems ist die eine Trennung von zwei Welten.
Ich hatte schon einmal geschrieben, dass jeder Raumpunkt denselben Informationsgehalt besitzen müsste, wenn sich kein Raumpunkt von einem anderen unterscheidet (jegliche Information ist vorhanden). Als wäre jeder Punkt im Raumpunkt wie ein Hologrammpunkt. Alleine der Blickwinkel des Beobachters auf den Raumpunkt entscheidet was er sieht.
Oder anders. Beim Zwillings“ paradoxon“ gibt es den alten und den jungen Bob, wie auch Alice Jung und Alt. Nebeneinander. Entwickeln sich Nebeneinander „Richtung ct“. Alles parallel, jede erdenkliche Welt, und theoretisch parallel (von „unten kommend“) immer wieder von neuem bis...
Nur was wir sehen/messen hängt vom Blickwinkel ab. Nur können wir nicht jeden beliebigen Winkel einnehmen. Er ist gequantelt. Nur weil mir nichts Besseres einfällt – von mir aus ~ 137,5° (1/137,5°) -> also egal wie oft du dich um den Raumpunkt drehst du wirst niemals (wenn es nur eine Richtung gibt) denselben Punkt nochmals erblicken. (Es seiden du beschleunigst, dann änderst sich der Winkel und siehst "zur ruhe kommend" ein anders Bild als hättest du nicht beschleunigt.

Das ist alles wieder harter Tobak :D – aber es erscheint mir möglich (nicht unmöglich) und nicht allzu fern der „Realität“ (Everett lässt grüßen ;))

Gruß
EvB

Kurt
01.09.17, 09:05
In meinem Beispiel rotiert die Erde nicht.


Gegen was steht sie still?


Bei einer rotierenden Raumzeit


Was ist das? Was ist rotierende "Raumzeit"?
Gegen was rotiert dieses Ding? (gegen die ruhende Erde?)

Kurt

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Eyk van Bommel
01.09.17, 11:51
@Kurt
Was rotiert? Meine Gedanken? Der Drache um das Einhorn? oder umgekehrt.

Vielleicht genügt es aber auch, wenn du dich durch ein gekrümmtes Umfeld bewegst. Damit sich jeder Punkt im Raum um für dich dreht, der Blickwinkel sich für dich ändert.

Es kommt auch nicht daruf an - was was ist. Je genauer du hinsiehst, desto mehr verschwindet alles. Am Schluss bleiben doch nur mathematische Terme die dieses nichts am Besten beschreiben. Man muss nicht ( nicht mehr wissen), was ist das. Aus was ist es aufgebaut. Du musst weder wissen was Raum oder Zeit ist oder Teilchen oder Felder. Das ist nur mathematisch gut definiert. Und wenn es gut definiert ist, dann funktioniert sie. Und wenn sie funktioniert stellen wir uns vor was es sein könnte und das sind dann wieder meine Drachen und Einhörner.

Deine Vorstellung von der Natur ist nicht realer als meine - du hast nur das Gefühl, weil du dich an klassische Fabelwesen hällst die für dich realer erscheinen als meine.