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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Planckwurm


Eyk van Bommel
08.09.17, 11:08
Ich hatte es ja schon einmal „vorgerechnet“
Ein SL mit einer Planckmasse hätte eine Temperatur von ~1*10^32 K
(T ~ 10^-6 * Sonnenmasse/Planckmasse)

Das entspricht der „Anfangstemperatur“ beim Urknall. Ist das zu erwarten? – ich habe keine Ahnung ob das ein Zirkelschluss ist. Dass die Plancktemperatur ~/= Die „Oberflächen“-Temperatur eins Planck-SL entspricht.

Worauf ich hinaus will, ist dass die Temperatur nicht von einem „verdampfen SL“ kommt - sondern alleine durch das „da sein“. Sie (Urknalltemperatur) entsteht aus sich heraus ohne dass das SL Energie aufbringen muss. Es würde erklären woher die Energie für den Urknall kommt. „Beschleunigung“. Warum ich den Thread Planckwurm nannte – ein Raumpunkt mit einem Wurmloch mit einer Planckmasse dürfte „Temperaturmäßig“ kaum anders aussehen. :rolleyes:

Gruß
EvB

Bernhard
08.09.17, 13:48
Hallo EvB,

die Hawking-Strahlung entzieht dem SL Energie. D.h. das SL wird mit der entweichenden Hawking-Strahlung auch leichter. Dies führt ab einer gewissen Mindestmasse zu einem explosionsartigem Verdampfen, d.h. SLs mit einer Masse unter beispielsweise 1g sind extrem instabil und kurzlebig.

Eyk van Bommel
08.09.17, 15:59
Das stimmt wiederum - Hawking-Strahlung entzieht Energie. Hatte es falsch im Hinterkopf, dass Hawking-Strahlung und Unruh-Effekt +- auf denselben Term hinauslaufen. Sind nur ähnlich (im Wesen) werden aber anders berechnet. Mit der Unruh-Formel auf Wiki bekomme ich aber T eines Planck-SL nicht hin. Kann das "a" nicht berechnen. :o

Ist es nun aber „interessant“ dass die Hawking-Strahlung dem entspricht oder selbstverständlich, da h, c und G ja eh in den Formeln drin steckt (Zirkelschluss) oder ist es so, dass hier ART und QM auf „komische“ Art aufeinander treffen.

Das mit der Kurzlebigkeit ist so ne Sache – die ist ja relativ. Bei einem Planck-SL in einer „flachen Raumzeit“ sind es aber (wohl) 2,6E-39 Sekunden (nach eigenen Berechnungen).

Gruß
EvB

Bernhard
08.09.17, 22:39
Das entspricht der „Anfangstemperatur“ beim Urknall. Ist das zu erwarten? – ich habe keine Ahnung ob das ein Zirkelschluss ist. Dass die Plancktemperatur ~/= Die „Oberflächen“-Temperatur eins Planck-SL entspricht.
Die planckschen Einheiten sind eben sehr fundamentale Einheiten und verknüpfen genau denn fundamentale Dinge, wenn die zugehörigen Formeln ebenfalls fundamental einfach sind. So gilt beispielsweise für den Schwarzschildradius in Planck-Einheiten die Formel r_S = 2 * M, was ja vielleicht den Zusammenhang zwischen Planck-Temperatur und ...-Temperatur erklären könnte.

Eyk van Bommel
08.09.17, 23:14
So gilt beispielsweise für den Schwarzschildradius in Planck-Einheiten die Formel r_S = 2 * M, was ja vielleicht den Zusammenhang zwischen Planck-Temperatur und ...-Temperatur erklären könnte.
Nicht nur dass. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann ist der d_S = Plancklänge. Die Ursache dafür, dass die Physik unter einer Plancklänge "versagt" liegt dann daran, dass aucht die ART dort keinen Zugang hat. = hinter dem EH liegt. (Wenn ich mich nicht verrechnet habe)
Gruß EvB

Hawkwind
09.09.17, 09:41
Nicht nur dass. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann ist der d_S = Plancklänge. Die Ursache dafür, dass die Physik unter einer Plancklänge "versagt" liegt dann daran, dass aucht die ART dort keinen Zugang hat. = hinter dem EH liegt. (Wenn ich mich nicht verrechnet habe)
Gruß EvB

Ja, das habe ich auch herausbekommen: die Allgemeine Relativitätstheorie liegt hinter dem Ereignishorizont. Allerdings kann Newtons Theorie auch nicht helfen; diese liegt jenseits des Phasenübergangs im falschen Vakuum. :)

Eyk van Bommel
09.09.17, 11:07
Hi Hawkwing,
Ich glaube du veräppelst mich:rolleyes:
Ich meinte - dass der Durchmesser des SR eines Planck-SL der Plancklänge entspricht. Damit hätte die QM einfach dieselbe Grenze wie die ART.

Habe noch mal nachgerechnet "2mg/c^2" =SR. Habe mich verrechnet. =Plancklängex2
(mit m =1.62 E-35)
Dafür bis auf die "letzte" kommastelle.

Aber das wisst ihr sicher.

Gruß EvB

Struktron
10.09.17, 17:56
Hallo miteinander,
interessant ist hier in diesem Zusammenhang vielleicht, dass der Schwarzschildradius bzw. der Ereignishorizont bei einer beliebigen Masse auch dem einer dicht gepackten Sphäre kleinster Objekte entsprechen. Bei der Erde wären das ungefähr 9 mm. Mit der Plancklänge als Durchmesser dieser Objekte, ergibt sich annähernd Konsistenz für die Lösung des Hierarchieproblems (https://de.wikipedia.org/wiki/Hierarchieproblem).
Es gibt auch Zusammenhänge zwischen den Comptonlängen und der Plancklänge. Diese weisen auf die Feinstrukturkonstante der Gravitation (http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=85036&postcount=135) hin.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
12.09.17, 17:52
Ich habe es mal mit dem Unruh-Effekt ausgerechnet „h*a/(Kb*c)“.

Komme auf 5,16E+32 K

Als a max habe ich die „Planck-Beschleunigung“ genommen (c/Planckzeit)

Mit einer Formel für die Hawking-Strahlung hquer*c^3/(16^pi^2*Kb*G*M) komme ich auf denselben Wert (5,16E+32 K) mit M=PL_m. (Habe aber 16pi^2 weggelassen da ich nicht hquer sondern h genommen habe)

Schon interessant. :rolleyes:
EDIT: Man könnte meinen, dass ein verdampfen des SL ab einer Planckmasse soviel Energie verliert wie es aufnimmt?

BTW:
Habe beide Formeln mal gleichgesetzt, dann erhalte ich für G
G = Planckzeit/Planckmasse * c^3 = 6,6753E-11 m^3/Kg*s^2
MIT Pi
8piG = .... (geht auch auf) Plancklänge/Planckenergie*c^4 = Vakuumdichte ? (ART)
(2pi kommt in der unruh Gleichung vor 16 pi^2 in Hawking strahlung) =8pi)

Macht zwar keinen Sinn, aber geht auf.

Eyk van Bommel
12.09.17, 21:26
8piG = Plancklänge/Planckenergie*c^4 = Vakuumdichte ? (ART)

In Worte gefasst. Liegt die Vakuumenergie bei „Plancklänge/Planckenergie“ an jedem "Punkt" vor - liegt eine Beschleunigung von „G“ vor („Vakuumkrümmung“).

Erhöht sich die Energiemenge an einem Ort muss man „Plancklänge/Energie*c^4“ dazu addieren und G erhöht sich um diesen Faktor?

Gruß
EvB

EDIT: Man könnte die Trägheitsmasse auch so verstehen, dass die Energie (E=mc^2) am Ort das „G“ erhöht. Uns sozusagen festhält/ansaugt. Diese negative „Beschleunigung“ muss überwunden werden. Wenn wir im Auto beschleunigen zieht/drückt uns der „Ort selbst“ wie die Schwerkraft der Erde in den Autositz. Der Autositz beschleunigt uns wie eine Rakte von der Erde. Wobei uns die eigene Masse über G „zurückzieht“. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem was uns gefühlt auf die Erde zieht und dem Autositz. Es ist das Umfeld selbst das uns anzieht – wie eine Feder die gespannt wird. G ist Ursache für die Trägheit.

Eyk van Bommel
13.09.17, 10:47
Jetzt habe ich so schön quantitativ meine Überlegungen durchgerechnet. Aber stimmt wohl nicht.:o Die Rechnung (im Groben schon) aber das geht mit Pi nicht auf. Bleibt ein Faktor ¼.

Ausgangsfrage: Bei welchem Zustand heben sich Unruh-Effekt und Hawking-Strahlung auf.

Tu = hquer*a / 2Pi*kb*c
Th = hquer * c^3 / 8*pi*G*M*kb

hquer*a / 2Pi*kb*c = hquer * c^3 / 8 pi*G*M*kb l : hquer ; *kb

a/2pi*c = c^3/8pi*G*M l*2pi ; *c

a = c^4/4*G*M

Bei einer Beschleunigung von 1,4*10^51 m^3/Kg*S^2 - was einer Temperatur 2,1*10^31K entspricht herrscht ein Gleichgewicht? Das SL kann nicht weiter verdampfen?
Oder anders erhöht sich das Volumen, dann ist schluss mit Ausdehnung bei 2,1*10^31K?

Ich
13.09.17, 11:46
a = c^4/4*G*M Dieses a ist die surface gravity (https://books.google.de/books?id=O3puAMw5U3UC&pg=PA43&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false) eines SL. Unruh- und Hawkingstrahlung heben sich nicht auf, sondern sind dasselbe.

Eyk van Bommel
13.09.17, 12:26
Dieses a ist die surface gravity (https://books.google.de/books?id=O3puAMw5U3UC&pg=PA43&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false) eines SL. Unruh- und Hawkingstrahlung heben sich nicht auf, sondern sind dasselbe.

Das hatte ich auch gerade festgestellt.
Ob sie dasselbe sind? Da bin ich überfragt. Macht aber Sinn den T hängt am Ende nur von M ab.

Wenigstens habe ich mal gerechnet.
Also Hawking für freifaller und unruh für den stationären. Beide sehen dasselbe. Hatte was von Wiederspruch gelesen (Firewall) aber das stimmt ja so nicht.

Eyk van Bommel
13.09.17, 15:53
Na hat ja nicht viel gebracht

aber bei einem „a“ von „G“ in der Unruhe, erhalte ich über Hawking eine Masse für das Universum von 4,5*10^53 Kg was ja ziemlich nahe am aktuellen Schätzwert ist.

Die Temperatur der Oberfläche (des "reinen Vakuums") liegt bei gerade ~ 10^-30 K

Gruß
EvB

EDIT: Temperaturunterschiede auf der Oberfläche könnten sich umgekehrt (mit viel Phantasie) hingegen (berechenbar) auf „a“ (bzw. „G“) auswirken.

ghostwhisperer
13.09.17, 22:32
Hi Hawkwing,
Ich glaube du veräppelst mich:rolleyes:
Ich meinte - dass der Durchmesser des SR eines Planck-SL der Plancklänge entspricht. Damit hätte die QM einfach dieselbe Grenze wie die ART.
Habe noch mal nachgerechnet "2mg/c^2" =SR. Habe mich verrechnet. =Plancklängex2
(mit m =1.62 E-35)
Dafür bis auf die "letzte" kommastelle.
Aber das wisst ihr sicher. Gruß EvB

Hallo ! Laang ists her, daß ich mich gemeldet hab.
Aber eure Diskussion hat mir keine Ruhe gelassen :) Da ist mir nämlich der Gedanke gekommen: Vielleicht sollte man erstmal überlegen, was Rs und Lambdac jeweils für sich überhaupt bedeuten.. Und was daraus folgt??

Plancklänge und Ereignishorizont
Was ist der Ereignis-Horizont
Der Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs stellt eine sogenannte lichtartige Fläche dar. Geometrisch gesprochen handelt es sich um die Menge aller radial auslaufenden Lichtstrahlen, die dem Schwarzen Loch gerade nicht entkommen können, und die gerade nicht ins Schwarze Loch fallen, d. h., die bei konstanter Radialkoordinate eingefroren zu sein scheinen. Demzufolge ist es für einen massebehafteten Körper unmöglich am Ereignishorizont zu verweilen. Er muss den Ereignishorizont in Richtung einer kleiner werdenden Radialkoordinate verlassen.

Was bedeutet es, wenn Rs kleiner als die Plancklänge ist??
Generell müßten auch sehr massearme Teilchen die Raumzeit um sich krümmen. Wenn aber die Plancklänge als Grenze der normalen Physik aufgefaßt werden muß, andererseits ein noch kleinerer Radius berechnet werden kann, dann bedeutet dies zunächst, daß es keine Lichtartige Fläche um das Teilchen gibt.
Das Teilchen kann Licht nicht "festhalten".
Ist der Wert in dem Moment rein imaginär und physikalisch nicht relevant? Wie zB eine Länge nicht negativ sein kann, die Wurzel einer Fläche durchaus?
Ich finde die Frage schwierig, da Rs kein Abstand ist, sondern über eine Hüllkurve bestimmter Geometrie definiert! Der echte Abstand von Singularität zu EH ist vielmehr das Integral der guv*ds^2, also die dilatierte Radialkomponente!

Das Teilchen kann Licht nicht "festhalten"... der Übergang zur ART würde bedeuten, daß Licht nicht mehr ungestört superponiert. Teilchen und Licht laufen zusammen und bilden einen neuen Zustand, ein neues Teilchen. Die Geschichte der vorherigen Teilchen "endet".
Müsste ich nicht jetzt von der linearen QM abweichen und eine nichtlineare konstruieren?
Rs eines Elektrons: 10^-57 m
Rs 7 TeV : 10^-50 m (Schwerpunktenergie im Cern?)
LP = 10^-35 m
v = LP / RS = 10^(-35+50) = 10^15
Linear gerechnet liegen 15 Größenordnungen zwischen bekannter Teilchenphysik und Quantengravitation.
Viel Raum für einen möglichen Übergang zu einer nichtlinearen Quantenphysik! Es wurde bei den geringen Energien von 7 TeV nur noch nicht nachgewiesen!

Krümmung ist hier ein rein geometrisches Konzept.

Dagegen ist die Compton-Wellenlänge eine rein physikalische Größe und bestimmt eine Änderungsrate (der komplexen Wellengleichung: k = 2pi/Lc) in Raum und Zeit.
Kann man sie vielleicht dennoch geometrisch interpretieren? Und warum ergibt sich die Plancklänge aus der Kombination von RS und Lc??

Selbst wenn wir die physikalische Wellengleichung belassen und nur sagen, daß eine Krümmung der RZ "mitgeführt" wird, so könnte man sagen,daß kleinste Abstände der Größenordnung Lp wie bei einer Gravitationswelle dynamisch dilatiert werden. Nehmen wir als handhabbarere Größe das Quadrat eines Abstands. Dieser wäre dann der Wirkung hq direkt proportional. Und die postulierte Änderung wäre automatisch einer Energie und oder einem Impuls proportional. Das funktioniert aber ansscheinend nur, wenn die Plancklänge "in sich" dilatiert erscheinen kann, bis hin zum vollständigen "Verschwinden"!
(Hinzu kommt erschwerend, daß in der ART auch die 2te Ableitung betrachtet werden muss!)

Was meint ihr? Hab ich was fehlinterpretiert?
Grüße, ghosti

Bernhard
13.09.17, 23:13
Generell müßten auch sehr massearme Teilchen die Raumzeit um sich krümmen.
Das Problem daran ist doch, dass man hier bestenfalls den Energie-Impuls-Tensor eines bestimmten Teilchenzustandes berechnen kann. Daraus ergibt sich dann bestenfalls ein bestimmter Zustand für das zugehörige Gravitationsfeld. Um hier Genaueres abzuleiten, bräuchten wir also eine vollständige Quantentheorie des Gravitationsfeldes.

ghostwhisperer
14.09.17, 12:21
Das Problem daran ist doch, dass man hier bestenfalls den Energie-Impuls-Tensor eines bestimmten Teilchenzustandes berechnen kann. Daraus ergibt sich dann bestenfalls ein bestimmter Zustand für das zugehörige Gravitationsfeld. Um hier Genaueres abzuleiten, bräuchten wir also eine vollständige Quantentheorie des Gravitationsfeldes.

Mhh.. Könnte man nicht einfach sagen, daß die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte multipliziert mit der Energie des Vorgangs einer Energiedichte-Verteilung entspricht?? Dann könnte der Überlagerungszustand der Gravitation vollkommen proportional der Wellengleichung sein. Dann haben wir sogar das Problem mit der Kohärenz schon erschlagen. Denn egal wo sich das Teilchen manifestiert, das Gravitationsfeld des lokalen Zustands wäre "schon da". Als würde durch tausend Türen Licht fallen und ich schlage 999 Türen zu. Der Anteil der von der einen kommt ändert sich nicht. Ich stelle mir das in etwa wie das huygensche Prinzip vor.

Grüße ghosti

Bernhard
14.09.17, 14:04
Mhh.. Könnte man nicht einfach sagen, daß die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte multipliziert mit der Energie des Vorgangs einer Energiedichte-Verteilung entspricht??
So in etwa stelle ich mir das auch vor.

Man erkennt bei diesem Konzept auch sofort, dass bei einem scharfen Impuls und einer scharfen Energie aufgrund der Unschärferelation kein lokaler Ereignishorizont zu erwarten ist, weil das Teilchen in diesem Fall eher als Welle veranschaulicht werden muss.

Struktron
14.09.17, 17:26
Hallo.
falls wir die Plancklänge als Durchmesser kleinstmöglicher Objekte interpretieren, erhalten wir ein einfaches Modell für Berechnungen. Der damit folgende kleinstmögliche Abstand d = l_p bedeutet dann eine sehr schwer zu erreichende maximale Auffüllung.
MfG
Lothar W.

ghostwhisperer
14.09.17, 18:21
So in etwa stelle ich mir das auch vor.

Man erkennt bei diesem Konzept auch sofort, dass bei einem scharfen Impuls und einer scharfen Energie aufgrund der Unschärferelation kein lokaler Ereignishorizont zu erwarten ist, weil das Teilchen in diesem Fall eher als Welle veranschaulicht werden muss.
Und es kann nie zu Singularitäten kommen. Denn der Nullpunkt der Funktion bedeutet Null Aufenthalt, nicht null Volumen (siehe auch Unschärferelation!). Die mögliche Energiedichte schwankt also zwischen Null und irgendeinem Maximalwert, der allerdings von den Randbedingungen abhängt. Wie berechnet sich nochmal die AufWaDichte? Psi*Psikonjugiert pro was?

Bernhard
14.09.17, 19:56
Wie berechnet sich nochmal die AufWaDichte? Psi*Psikonjugiert pro was?
Bei Schrödinger bekommt man mit Psi*Psikonjugiert die Dichte, falls richtig normiert wurde. Die Normierungskonstante C bekommt man mit einer Integration über den gesamten |R^3, wie folgt

C * C_konj * int psi * psi_konj * dx^3 = 1

Oftmals rechnet man C mit zur Wellenfunktion, wie beim Wasserstoffproblem.

ghostwhisperer
14.09.17, 21:39
Bei Schrödinger bekommt man mit Psi*Psikonjugiert die Dichte, falls richtig normiert wurde. Die Normierungskonstante C bekommt man mit einer Integration über den gesamten |R^3, wie folgt

C * C_konj * int psi * psi_konj * dx^3 = 1

Oftmals rechnet man C mit zur Wellenfunktion, wie beim Wasserstoffproblem.
Doppel-Mhh. Im Extrem bedeutet das doch, daß die Wellenfunktion als Feld unendlich ausgedehnt ist. Sie nimmt ab, wird aber nie wirklich Null. Da frage ich mich, wo hört die Materie auf und wo fängt die Gravitation an? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Ich sehe keinen.. Besonders wenn ich bedenke, daß die mathematische Struktur der Wellenfunktion unabhängig von der Art Teilchen ist, die sie beschreiben soll..

Bernhard
14.09.17, 23:21
Besonders wenn ich bedenke, daß die mathematische Struktur der Wellenfunktion unabhängig von der Art Teilchen ist, die sie beschreiben soll..
Das stimmt nicht ganz. Ich habe oben deswegen auch "bei Schrödinger" geschrieben, als Abkürzung für Teilchen mit Spin 0. Bei Spin 1/2 hat man anstelle einer komplexen Wellenfunktion derer vier und alle vier gehen auch in die Wahrscheinlichkeitsdichte ein, die anders berechnet wird, als bei Spin 0-Teilchen.

Eyk van Bommel
15.09.17, 08:29
Hallo.
falls wir die Plancklänge als Durchmesser kleinstmöglicher Objekte interpretieren, erhalten wir ein einfaches Modell für Berechnungen. Der damit folgende kleinstmögliche Abstand d = l_p bedeutet dann eine sehr schwer zu erreichende maximale Auffüllung.
MfG
Lothar W.
So gesehen, wäre Planck-Länge/Planckmasse (G/c^2) die maximale Energie für ein String mit Länge c*PL_t.

Bei der kleinsten zusätzlichen Anregung (z.B. h) dehnt sich das „Gummiband / der String“ auf „2x Planck-Länge“ aus. Aufgrund der Verdopplung der Wellenlänge, kann Energie wieder aufgenommen werden. Andersherum könnte man sagen Energie wird frei (zur Erinnerung 2x Planck-Länge ist der Radius eines Planck_SL). Ein Teilchen „fällt in den String“ – ein Teilchen „wird Emittiert“.

EDIT: So gesehen, wäre Planck-Länge/Planckmasse (G/c^2) die maximale Energie für ein String mit Länge c*PL_t.
Bei der kleinsten zusätzlichen Anregung dehnt sich das „Gummiband der String“ auf „2x Planck-Länge“ aus. Aufgrund der Verdopplung der Wellenlänge, kann Energie wieder aufgenommen werden. Andersherum könnte man sagen Energie wird frei (zur Erinnerung 2x Planck-Länge ist der Radius eines Planck_SL). Ein Teilchen „fällt in den String“ – ein Teilchen „wird Emittiert“.

EDIT: Alternativ gibt ein String das Wirkungsquant ab und schrumpft wieder zu von 2l_p zu L_p

Wäre wieder Zeit für das offene Stringmodell ;) Eine Gravitationswelle könnte eine Energie von Planckmasse/r^3 davon tragen (als Impuls entlang der Strings). Der Raum schrumpft dabei um l_p. Die Rechnung stimmt nicht ganz.

Gruß
EvB

Struktron
15.09.17, 09:19
Hallo Eyk,
So gesehen, wäre Planck-Länge/Planckmasse (G/c^2) die maximale Energie für ein String mit Länge c*PL_t.

Bei der kleinsten zusätzlichen Anregung (z.B. h) dehnt sich das „Gummiband / der String“ auf „2x Planck-Länge“ aus. Aufgrund der Verdopplung der Wellenlänge, kann Energie wieder aufgenommen werden. Andersherum könnte man sagen Energie wird frei (zur Erinnerung 2x Planck-Länge ist der Radius eines Planck_SL). Ein Teilchen „fällt in den String“ – ein Teilchen „wird Emittiert“.
Ein eindimensionaler String könnte so die (brownsche) Irrfahrt des Mittelpunkts einer kleinsten Kugel beschreiben. Eine 3-D-Brane wäre eher geeignet Informationen, wie Geschwindigkeitsbetrag in einer Raumrichtung, dazugehörige freie Weglänge und zwei Stoßachsenwinkel, zu beschreiben.

EDIT: So gesehen, wäre Planck-Länge/Planckmasse (G/c^2) die maximale Energie für ein String mit Länge c*PL_t.
Bei der kleinsten zusätzlichen Anregung dehnt sich das „Gummiband der String“ auf „2x Planck-Länge“ aus. Aufgrund der Verdopplung der Wellenlänge, kann Energie wieder aufgenommen werden. Andersherum könnte man sagen Energie wird frei (zur Erinnerung 2x Planck-Länge ist der Radius eines Planck_SL). Ein Teilchen „fällt in den String“ – ein Teilchen „wird Emittiert“.

EDIT: Alternativ gibt ein String das Wirkungsquant ab und schrumpft wieder zu von 2l_p zu L_p

Wäre wieder Zeit für das offene Stringmodell ;) Eine Gravitationswelle könnte eine Energie von Planckmasse/r^3 davon tragen (als Impuls entlang der Strings). Der Raum schrumpft dabei um l_p. Die Rechnung stimmt nicht ganz.

Schon die Verwendung der klassischen Rechenmethoden liefert mit Computeralgebrasystemen interessante Ergebnisse.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
15.09.17, 09:39
@Struktron
Erzähl mehr :)

So betrachtet wäre (Energie) sowas wie der Auswurf, der aufgrund der Wellen nicht in den einen solchen String passt. Ist übrig geblieben. Kann nicht in ein SL fallen.
Materie/Anti-Materie Reaktion hätte eine Energie zur Folge die eben in den String passt.
Also ein vielfaches der minimalen Anregung eines Strings (daher gequentelt). Bla bla bla ich weiß. Aber das Bild passt für mich soweit, dass ich damit weiter machen (quantitativ) würde.

Betrachtet man ein Kontinuum an Energie, und lässt einen String der Plancklänge alle Energie aufnehmen die „reinpasst“ (ein n-faches seiner Wellenlänge entspricht), dann bleibt etwas übrig. A) Ein Loch – ein Antiteilchen oder Teilchen - und etwas das nicht reinpasste (die Energie die nicht reinpasste finde ich irgendwie interessant).

Gruß
EvB

Eyk van Bommel
15.09.17, 10:29
Das wären gerademal 6,626E-34 J pro Sekunde / r^3 und die Strecke von 299792458 m reduziert sich um 1,616E-35m. :rolleyes:

Struktron
15.09.17, 11:10
@Struktron
Erzähl mehr :)

So betrachtet wäre (Energie) sowas wie ...
Das Rechnen kommt erst später. Wenn kleine Kugeln als elementares Etwas (mein Postulat) angenommen wird, können die vor hundert Jahren bekannten Formeln verwendet werden (für kinetische Energie, Impuls,...). Die Erhaltungssätze ergeben sich mit der elementaren Wechselwirkung, dem Geschwindigkeitstausch parallel zur Berührpunktnormale (Abbildung 7 im DSM.pdf).
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
15.09.17, 12:15
Wenn kleine Kugeln als elementares Etwas (mein Postulat)
Mein neues Postulat ;)
wären „Plancksche-Wirkungslöcher“ (Kugeln). Sieh nehmen Energie auf und geben ab. In deinem Fall müssten die Kugeln entstehen (+PL_m) und verschwinden können (-PL_m).

Oder anders: Plancksche-Wirkungslöcher entstehen ständig in dem sie z:B ein Positron absorbieren und ein e- emittieren (oder umgekehrt), zerfallen aber innerhalb von 2,58E-39 Sekunden wieder. Lange genug - um sie jedoch
nachzuweisen.

EDIT: Ich bin sicher nicht der Erste (offenes Stringmodell und co) und der Letzte…
aber ich beginne mit einem Planck_SL (Durchmesser = 4*Plancklänge) wobei der EH als Reflektor für die stehende Welle dient. Damit ist die Anzahl möglicher Knotenpunkte auf 0,1,3 begrenzt. Kann jemand damit was anfangen? 3 Familien.. ;) Ich weiß nicht.:rolleyes:
Mal sehen – der Drops ist erstmal ausgelutscht. :)


Gruß
EvB

Struktron
15.09.17, 16:00
Mein neues Postulat ;)
wären „Plancksche-Wirkungslöcher“ (Kugeln). Sieh nehmen Energie auf und geben ab. In deinem Fall müssten die Kugeln entstehen (+PL_m) und verschwinden können (-PL_m).

Oder anders: Plancksche-Wirkungslöcher entstehen ständig in dem sie z:B ein Positron absorbieren und ein e- emittieren (oder umgekehrt), zerfallen aber innerhalb von 2,58E-39 Sekunden wieder. Lange genug - um sie jedoch
nachzuweisen.

EDIT: Ich bin sicher nicht der Erste (offenes Stringmodell und co) und der Letzte…
aber ich beginne mit einem Planck_SL (Durchmesser = 4*Plancklänge) wobei der EH als Reflektor für die stehende Welle dient. Damit ist die Anzahl möglicher Knotenpunkte auf 0,1,3 begrenzt. Kann jemand damit was anfangen? 3 Familien.. ;) Ich weiß nicht.:rolleyes:
Mal sehen – der Drops ist erstmal ausgelutscht. :)

Sicher gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Falls Du damit auch die Feinstrukturkonstante errechnest und den Mechanismus für die Gravitation angeben kannst, wäre das ein alternativer Ansatz. Dann wird sich vielleicht der einfachere mit genaueren Zahlen nach Ockham durchsetzen.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
15.09.17, 16:46
Na hat ja nicht viel gebracht

aber bei einem „a“ von „G“ in der Unruhe, erhalte ich über Hawking eine Masse für das Universum von 4,5*10^53 Kg was ja ziemlich nahe am aktuellen Schätzwert ist.

Die Temperatur der Oberfläche (des "reinen Vakuums") liegt bei gerade ~ 10^-30 K

Stationärer Beobachter am SL.

Ich hänge an einer „Feder“ am EH. Baumle da schwerelos vor mich hin. Ich merke nicht, dass etwas an mir zieht, da es wie ein Feld (DE-Feld) wirkt. „Absolut Flache Raumzeit“.

Wenn die Federspannug „Epot“ aber ein Teil meiner Masse ausmacht (Ähnlich dem Higgs-Feld). Dann erhöht sich meine Masse um genau diesen Wert. Meine Ruhemasse erhöht sich um die Trägheitsmasse (Damit ich ruhen kann). m (Ruhemasse) = m (Trägheitsmasse)

Während ich also mit „G“ auf meinem SL mit der Masse 4,5*10^53 Kg festgehalten werde (DE), erfahre ich eine Massenzunahme - der dem Faktor „G“ ja entspricht. m (Ruhemasse) = m (Trägheitsmasse)

Und die Erhöhung führt dazu, dass ich wiederum um exakt um diesen Faktor anziehender werde (selbst die Raumzeitkrümme).

Dadurch wandern nun die Massen nun auf der Oberfläche mit „G“ aufeinander zu, mit dem sie selbst „festgehalten“ werden.

Wodurch diese wieder zu einem SL werden könnten. Jetzt müsste die DE sich an den eigenen Haaren aus dem Schlamm ziehen?:D Das wäre so, als würde das Higgsteilchen durch das Higgsfeld selbst Ruhemasse erhalten. Ob das geht?

Und wenn die Massen auf der Oberfläche nicht gut verteilt sind, dann könnte es zudem Effekt führen, dass das SL sich selbst bewegt. Wodurch sich die Trägheitsmasse sich lokal verändert (Das DE-Feld müsste stärker ziehen) und damit ihre eigene Anziehung erhöhen (Als gebe es einen unsichtbaren Attraktor.) Auf der „anderen Seite“ würde die Gravitation auf der Fläche abnehmen.

Kompliziert – Kompliziert :(

ghostwhisperer
15.09.17, 18:27
Das stimmt nicht ganz. Ich habe oben deswegen auch "bei Schrödinger" geschrieben, als Abkürzung für Teilchen mit Spin 0. Bei Spin 1/2 hat man anstelle einer komplexen Wellenfunktion derer vier und alle vier gehen auch in die Wahrscheinlichkeitsdichte ein, die anders berechnet wird, als bei Spin 0-Teilchen.
Neutrino, Elektron, Proton, Neutron, sogar entsprechende Silber-Ionen: alles Spin/2-Teilchen. Werden nicht alle mit derselben Grundfunktion beschrieben, natürlich bei passenenden Nebenbedingungen? Trotzdem sind ihre inneren Strukturen, sofern elementare Fermionen überhaupt eine haben (aber das ist ein anderes Thema), sehr verschieden. Relevant ist nur ihr kollektives Verhalten oder? Übrigens ergibt sich der Spin 1/2 , total unabhängig von irgendwelchen Teilchen, aus dem Transfomationsverhalten der Dirac-Gleichung. Faktisch aus ihrer mathematischen Grundstruktur. Oder habe ich entsprechende Herleitungen falsch aufgefasst?

Eyk van Bommel
27.09.17, 13:49
Wenn das Wörtchen…

Wenn die Hawking-Temp.: T = h*c^3 / (2*pi*G*M*Kb) entspräche*…

Dann hätte das Universum eine Masse von Mu= 1,81E+54 Kg (Unruhe-Temperatur -> a=G)

Das entspricht der Planck-Kraft dividiert durch G also Mu = c^4/G^2.

Dann entspräche die „Thermische Wellenlänge“= 2xPlancklänge.

„Lambda“= h/Wurzel(2pimKbT) (m=Mu; T= Tu (Tu= hquer*G/2pi*Kb*c)

Ein Universums mit der Masse 1,81E+54 Kg und einer Unruh-Temperatur von 1,5495E-30 K einer „Thermische Wellenlänge“ mit dem Radius eins „Planck_SL“

Das wäre eine schöne Verbindung – wenn „Thermische Wellenlänge x des Universums und der Radius eines „Planck_SL“ (2x Plancklänge) eine solche Verbindung hätte. Auflösungsvermögen zweier Punkte bei einer Messung läge bei einer ½ Wellenlänge (=Plancklänge) der „Thermischen Wellenlänge“ (= Radius Planck_SL) des Universums. Das kenne ich irgendwo her.:rolleyes:

BTW: Nicht`s desto trotz kann die Masse 4,53E+53 Kg für die Masse der Fermionen stimmen.

Man könte umgekehrt die 2xPlancklänge = h/Wurzel(2pimKbT) setzten mit T = Unruhe (mit G=a) und würde auf eine Masse von c^4/G^2 kommen.

*Also wenn bei Hawking 2piG und nicht 8piG stehen würde (Ist ja auch eher eine Näherung bei Hawking? T~…) .

Gruß
EvB

Marco Polo
27.09.17, 17:49
2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e.
Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt... :);)

Eyk van Bommel
27.09.17, 19:53
2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e.
Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt... :);)

Bei Hawking o.k 2pi vs. 8pi (macht nur Faktor exakt 4xPlancklänge nicht 2x aus)*

Thermische Wellenlänge? Radius Planck SL kannste selbst berechnen und T über Unruh ebenfalls. Damit ist m die einzige unbekannte. Kannst als m selbst berechnen.
Ist auf die letzte kommastelle 4M für Hawking.

*Wenn du Hawking so lässt Thermische Wellenlänge = 2xPlanck SL Radius. Auf die letzte kommastelle.
EDIT: Auf Wiki steht für Planklänge = Wurzel "X" Hawking und Unruhe in Formel für thermische Wellenlänge.(m&T).kürzen..
.lambda = 4* Wurzel "X"
Fande ich ausreichend interessant um es zu erwähnen.
Btw: bei Hawking taucht auch die Wellenlänge = radius Sl als Bedingung auf. Kannste auf Wiki nachlesen.
Btw: Ich wollte Ursprünglich die thermische Wellenlänge eines Punktteilches im Kosmos berechnen. Mithilfe Unruhe und Hawking und der thermischen wellengleichung. Dabei kam eben 2xRadius Planck_Sl heraus. Wie gesagt nicht ungefähr sondern exakt.
EDIT: 6,4649E-35 (4*Plancklänge) für Thermische Wellenlänge macht ja doch mehr Sinn, wenn es doch der Durchmesser eines Planck-SL darstellt.

Eyk van Bommel
29.09.17, 12:22
Jetzt muss ich zugeben, dass die Tatsache, dass Excel „h/2*Pi“ als (h*pi)/2“ berechnet mich nun etwas durcheinander gebracht hat…Hat mir die Unruh&Hawking manchmal versaut. Aber der Zusammenhang ist wohl da (die Zahlen in Excel stimmen bis auf die Kommastelle). Jetzt muss ich noch einmal nachrechnen. Wann&wo&ob sich „1/2h /pi“ für hquer so ausgewirkt hat.

An die, die "freier" im Denken sind.

Ich frage mich, wie schnell ein „Planck_SL“ wohl rotieren müsste, damit an seiner Oberfläche eine Beschleunigung von G übrig bleibt.

Und ob der Spin* eines Teilchens wohl von rotierenden Planck-SL’s aufgezwungen wird (Ergosphäre).

Auch wenn die Kerr-Newman-Metrik* leicht über meine mathematischen Kenntnisse geht, denke ich, dass es eine „stabile“ Lösung für unser Dasein darin zu finden ist. Selbst wenn ich ein „Raumquant“ als ein rotierendes (geladenes +- magnetmonopolisches) Planck_SL verstehen möchte.

Betrachtet man ein radial zu einem SL bewegtes Photon könnte man fast annehmen, dass es mit abnehmender Energie (Trägheitsmasse) immer schneller wird. Dasselbe gilt für radial hinein fallende Teilchen, deren Trägheitsmasse scheinbar mit steigendem v abnimmt. Hat schon einen tachyonischen Charakter das Ganze. Was für das Überleben in dieser verquirlten Planck-Raumzeit von Vorteil wäre.

*Hatte in diesem Zusammenhang gelesen, das der Spin eines Objekts das Hineinfallen in das SL verhindern kann – er muss zuvor verschwinden. Kurz: Es gäbe vielleicht die Möglichkeit unter den richtigen Voraussetzungen – nicht in den „Raumquant“ zu fallen auch wenn er von einem (besser zwei bzw. drei) EH umhüllt ist.

Gruß
EvB

Struktron
30.09.17, 22:32
Hallo,
...

Ich frage mich, wie schnell ein „Planck_SL“ wohl rotieren müsste, damit an seiner Oberfläche eine Beschleunigung von G übrig bleibt.

Und ob der Spin* eines Teilchens wohl von rotierenden Planck-SL’s aufgezwungen wird (Ergosphäre).

Mit der Annahme einer Existenz ausgedehnter diskreter Objekte im Vakuum stellt sich die Frage, welche Masse oder Ausdehnung schwarze Löcher mindestens haben müssen? Bei der Rotation könnte man vereinfacht annehmen, dass sie kleiner als die maximal mögliche ist. Galaxien aus dunkler Materie mit einigen Sternen zeigen uns die ungefähren Möglichkeiten.
Dazu habe ich etwas in meinem neuesten DSM.pdf gerechnet. Ungefähr ab der fünfachen Erdmasse erscheint danach erst die Bildung schwarzer Löcher möglich.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
02.10.17, 10:56
Hi Lothar,
hier werden rotierende SL etwas beschrieben „Kapitel 5 Schwarze Löcher – MPA“ (https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiFx82IutHWAhUsIMAKHSlMA5gQFggpMAA&url=http%3A%2F%2Fwwwmpa.mpa-garching.mpg.de%2Flectures%2FWDNSBH%2Fwdnsbh-5.pdf&usg=AOvVaw2oCRZ7JF2vT2GXZGRSTfgh)

Es ist schon so, dass rotierende SL „kleiner“ werden*.
Allerdings dabei „zusätzliche“ EH entstehen (sich „aufdröseln“). Ich hatte in diesem Zusammenhang (denke ich) für den inneren bis EH r_ = ½ R gelesen. Gerade der innere Horizont (ggf. = Plancklänge (rotierendes SL)) hat seltsame Eigenschaften.
Im Grunde kann es abhängig vom Drehimpuls bis zu einer „nackten Singularität“ kommen. Obwohl sich die gelehrten darüber streiten, ob es solche „nackten Singularität“ geben kann, geht der „Streit“ ja vor allem um SL in astronomischen Größen.
Es steht leider nichts über die Existenzdauer eines Planck_SL, wenn „a= (fast) M“ bzw. k= G.
Zudem ist es ja so, dass die Temperatur der Oberfläche (~ 10^-31 K) = der Vakuumtemperatur (~ 10^-31 K) wäre und somit Emission und Absorption sich die Waage hält.
Ich meine ich rede hier von einem SL mit der Masse eines Flohs, das extrem schnell rotiert wobei nur noch G und die Vakuumtemperatur ~ 10^-31 K als „isotroper/ homogener Raum“ übrig bleibt.
Kurz: Ein Teilchen mit einer Temperatur von ~ 10^-31 K entspricht einer thermischen Energie „E?“ welche nach dem Unruheffekt eine Beschleunigung von G bedingt. N Teilchen entsprächen „N*E?“
Mehr Teilchen = Mehr thermischen Energie = F~G*m/r^2
Die Frage ist, kann man die Energie eines Teilchens grundsätzlich auch als „thermischen Energie oder „innere Temperatur“ auffassen. Die Elementarsten Partikel als „planckscher Strahler“ mit T ~ 10^-31 K
Gruß
EvB
EDIT: Schwarze Löcher - LSW Heidelberg (https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi28OrUydHWAhWIKsAKHa75Dz4QFgg4MAM&url=https%3A%2F%2Fwww.lsw.uni-heidelberg.de%2Fusers%2Fmcamenzi%2FHD_SL.pdf&usg=AOvVaw0b_yCBV412JZb3dnOu7C0L) : Akademie für Senioren :rolleyes: könnte für dich auch interessant sein.

EDIT2: Also, ich denke das die „Raumquanten“ uns nur das Leben in/an einer Oberfläche eines riesigen SL’s mit ~ ¼ c^4/G^2 vorgaukeln, indem sie sich schnell genug drehen. Man könnte unendlich weit Wanderern und das Bild bleibt „lokal“ immer gleich. So wie ein Elektron in einem unendlichen Metallblock, wobei die Atome hier die Planck_SL’s darstellen.
Die Planck_SL verhalten sich wie ein ideales Gas (max. Druck) wobei ich nahe bei deiner Darstellung bin?

Marco Polo
02.10.17, 11:43
Es ist schon so, dass rotierende SL „kleiner“ werden*.
Allerdings dabei „zusätzliche“ EH entstehen (sich „aufdröseln“).

Wenn rotierende Objekte schrumpfen, dann drehen sie sich schneller (Drehimpulserhaltungssatz). Der bekannte Piouretteneffekt.

So entstehen stellare Pulsare und Sl´s. . Und ja, dann sprechen wir nicht mehr vom Schwarzschild- sondern vom Kerr-Loch mit Ring-Singularität und Ergosphäre.

Eyk van Bommel
02.10.17, 13:03
@Marco
Bei geladenen rotierenden SLs kommt noch ein innerer dazu (den Namen finde ich gerade nicht) mit sehr seltsamen Eigenschaften. :) EDIT: Der beim "richtigen" Drehimpuls (a=M?) bei einem Planck_SL bei 1/2R (=Plancklänge) liegen dürfte.

Auch interessant?

Thermische Wellenlänge: E=pi()*Kb*T
x^2 = h^2/2pimKbT
mit m= 1/4 c^4/G^2 und T = hquer*G/2*pi()*Kb*c („hquer hier richtig“)
x^2 = h^2/ (2*pi* (¼ c^4/G^2) Kb) * hquer*G/2*pi()*Kb*c
x^2 = 4,1250E-68 (Nur Naturkonstanten eingesetzt)

Planck_SL Oberfläche
ASL = 4*pi*(2*Planck-Länge)^2

Laut Excel ist (exakt!)
x^2 = pi * ASL

Kurz: Die „Thermische Wellenlänge*“^2 (deren Bedeutung ich gerade nicht finde, hat aber eine „besondere“) entspricht „pi*Oberfläche eines Planck_SL“.

*Wobei die Thermische Wellenlänge exakt auch aus der „Hawkingmasse“ eines SL 4,5336E+53 Kg mit der Oberflächentemperatur „hquer*G/2*pi()*Kb*c (Unruhefekt)“ = 1,5699E-31 K resultiert.
Hier trifft das Große wieder auf das kleine?

@Marco: EDIT: Ich weiß meine Pferde gehen wieder durch (sind halt Wildpferde). Aber wäre es nicht „vorstellbar“, dass das Elektron durch den Wechsel von Ergosphäre zu Ergosphäre (der Raumquanten*) seinen Spin-Wechsel erfährt (Higgsmechnismus)? *= Planck_SLs

zu x^2: Und es stellt sich mir die Frage, ob die 3 möglichen Wellenlängen eines "Planck_SL" nicht als Zustandssumme Z in "x^2" wiederzufinden sind.

Marco Polo
02.10.17, 16:28
@Marco
Bei geladenen rotierenden SLs kommt noch ein innerer dazu (den Namen finde ich gerade nicht) mit sehr seltsamen Eigenschaften. :)

Das dürfte der Cauchy-Horizont sein.

@Marco: EDIT: Ich weiß meine Pferde gehen wieder durch (sind halt Wildpferde). Aber wäre es nicht „vorstellbar“, dass das Elektron durch den Wechsel von Ergosphäre zu Ergosphäre (der Raumquanten*) seinen Spin-Wechsel erfährt (Higgsmechnismus)? *= Planck_SLs

NEIN!!! (extra in Grossbuchstaben) :)

Eyk van Bommel
02.10.17, 17:03
Das dürfte der Cauchy-Horizont sein.
Stimmt ich habe immer Cnauchy-Horizont (Knauschi-Zone) im Hinterkopf:p. Die ist echt strange. :)

NEIN!!! (extra in Grossbuchstaben)

Ich weiß ,ich weiß :) – Aber :D (& Ist ja nur ein Gedanke in einer meiner Schubladen.)

Immerhin gibt es dort (theoretisch) Ebenen mit negativer („imaginärer“) Energie („imaginärer negativer Masse“) und irgendwie finde ich das passend.
Und ich werde noch einmal nachlesen. Aber ein ruhendes Teilchen in der Ergosphäre müsste Tachyonisch sein. Wir praktisch wäre es für das Elektron (hat ja "so nur" c) wenn es an so ein „Ding“ koppelt.

Dann könnte es darin ruhen.

Egal – wie auch immer :)

Marco Polo
02.10.17, 17:07
Und ich werde noch einmal nachlesen.

Das wäre eine Maßnahme.

Eyk van Bommel
02.10.17, 18:26
Das wäre eine Maßnahme.

Ich meinte entweder in Cauchi oder Ergosphäre. Ich denke es war Ergosphäre. Gelesen habe ich es so. Würde ein Teilchen darin ruhen müsste es sich mu v>c bewegen also Tachyonisch sein (und das war aus einem pdf eines "prof") nichts von mir erfundenes.

Struktron
02.10.17, 22:59
Hallo miteinader,
@EvB, danke für Deine Links. Die Inhalte kannte ich schon.

Meine grundsätzlichen Überlegungen zum Thema gehen von meinem Postulat aus, mit welchem ich beim einfachen Spielen mit einem Computer Algebra System Zahlenwerte erhalte, welche in der Standardphysik postuliert werden müssen. Einen Hinweis auf die diskrete Natur des Vakuums sehe ich schon in der Planckskala wegen des Zusammenhangs von Plancklänge im Verhältnis zur Comptonwellenlänge, beispielsweise des Protons. Dieses führt zur (von Kiefer wohl zuerst berechneten) Feinstrukturkonstante der Gravitation, welche auch einen Erklärungsansatz für das Hierarchieproblem liefert.

Eine thermische Betrachtung gibt es auch in der Entropischen Gravitation (https://de.wikipedia.org/wiki/Entropische_Gravitation). Mit ausgedehnten kleinsten Objekten muss es nun eine Mindestausdehnung von Massen geben. Deren Rotation liefert nur den Zahlenfaktor 2 bzw. 1/2. Als Grenzwert ergibt sich neben einem Ereignishorizont für schwarze Löcher auch dieser Radius der dichten Kugelpackung. Beide Kurven schneiden sich, wodurch sich die Interpretationsmöglichkeit des Inneren ergibt. Das liefert die Kontinuumstheorie ART nur für Bereiche außerhalb dieses Schnittpunktes. Was gelangt nun aber bei der diskreten Betrachtung von Innen über den Ereignishorizont nach Außen? Ist es holografische Information?
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
04.10.17, 11:12
Hi Lothar,
ich habe dein pdf einige Male durchgelesen und wie immer muss ich annehmen, dass deine mathematischen Herleitungen richtig sind -> Kann sie nicht überprüfen.
Daher kann ich nur das „verstehen“ was du schreibst, was jedoch dadurch erschwert wird, dass für mich nicht immer klar ist was „mathematisch“ belegt und was „könnte sein“ ist.

Ich meine wenn du mit deinem Modell die Feinstrukturkonstante herleiten kannst, dann spricht etwas dafür, dass deine Berechnungen die aus deinem Modell folgen richtig sind. Das Modell scheint für diesen Zweck richtig zu sein. Ob das Modell geeignet ist (jemals) mehr als dies zu können, ist die Frage die mir bleibt.

Ist es nicht vielleicht „sinnvoller“ dein Modell in ein anders zu integrieren („Festkörperphysik“)? Ich halte es für wenig wahrscheinlich, dass du den Kugeln alle Eigenschaften vorher zuweisen kannst, die sich später als notwendig herausstellten.

Z.B. In allen mir bekannten Modellen zur Quantengravitation geht man von einer Gitterstruktur aus, wobei alle deine Berechnungen zur Impulsweitergabe oder Mittlere Weglänge und Herleitung de Feinstrukturkonstante darin nicht falsch sein müssen. Ich meine es wäre vielleicht hilfreiche die Kenntnis der Quantengravitation zur Raumstruktur stärker in dein Modell einfließen zu lassen. Die Modelle sind mathematisch auch richtig.

Besitzen die Kugeln vielleicht einen Drehimpuls? Eine Ladung? Eine Orientierung im Raum in einem „übergeordneten Feld“.. Verhalten sie sich ggf. wie Spin-Eis… Und man könnte man ihnen eine Entropie (Up/down) bei gegebener Temperatur zuordnen?

Zur "entropischen Gravitation" ich halte sie natürlich für die bessere Interpretation der Gravitation :).

Gruß
EvB

Struktron
04.10.17, 12:53
Hallo Eyk,

ich habe dein pdf einige Male durchgelesen und wie immer muss ich annehmen, dass deine mathematischen Herleitungen richtig sind -> Kann sie nicht überprüfen.
Das DSM.pdf enthält keine mathematische Herleitungen. Alles stammt im Prinzip aus der Standardphysik. Schon vor über hundert Jahren wurden die Formeln der kinetischen Gastheorie von Boltzmann,... hergeleitet. Meine Anwendung eines Computer Algebra Systems ist in Feinstrukturkonstante.pdf (http://struktron.de/FSK/Feinstrukturkonstante.pdf) zu finden. Laut Hersteller entspricht die Darstellung üblichem technischen Standard. Da ich die Arbeitsblätter auch online gestellt habe, sollte das nachvollziehbar sein.

Daher kann ich nur das „verstehen“ was du schreibst, was jedoch dadurch erschwert wird, dass für mich nicht immer klar ist was „mathematisch“ belegt und was „könnte sein“ ist.
Das "könnte sein" bezieht sich auf die sicher noch unvorstellbar große Arbeit, wenn man meine Idee zu einer echten Erweiterung der Standardphysik ausbauen möchte. Diese umfasst die von vielen gewünschte Quantengravitation. Schon allein die Zahl an Veröffentlichungen dazu ist gewaltig. Dazu kommt, dass mit meiner Idee die vielfache Differenzierbarkeit, welche seit Newton so erfolgreich angewandt wird, durch einen abrupten Geschwindigkeitstausch im ganz Kleinen ersetzt wird. So etwas völlig anderes bringt natürlich Beschreibungs- und Rechenprobleme mit sich. Dafür lässt das aber auf eine Erklärung für Diracsche Deltafunktionen,... hoffen.

Ich meine wenn du mit deinem Modell die Feinstrukturkonstante herleiten kannst, dann spricht etwas dafür, dass deine Berechnungen die aus deinem Modell folgen richtig sind. Das Modell scheint für diesen Zweck richtig zu sein. Ob das Modell geeignet ist (jemals) mehr als dies zu können, ist die Frage die mir bleibt.

Ist es nicht vielleicht „sinnvoller“ dein Modell in ein anders zu integrieren („Festkörperphysik“)? Ich halte es für wenig wahrscheinlich, dass du den Kugeln alle Eigenschaften vorher zuweisen kannst, die sich später als notwendig herausstellten.

Z.B. In allen mir bekannten Modellen zur Quantengravitation geht man von einer Gitterstruktur aus, wobei alle deine Berechnungen zur Impulsweitergabe oder Mittlere Weglänge und Herleitung de Feinstrukturkonstante darin nicht falsch sein müssen. Ich meine es wäre vielleicht hilfreiche die Kenntnis der Quantengravitation zur Raumstruktur stärker in dein Modell einfließen zu lassen. Die Modelle sind mathematisch auch richtig.
Da mein Ansatz sowohl die bewährten Standardmodelle von Elementarteilchen als auch Kosmologie enthalten soll und dadurch die Quantengravitation, versuche ich, mit meinem einfachen Postulat, das alles einzubinden.

Besitzen die Kugeln vielleicht einen Drehimpuls? Eine Ladung? Eine Orientierung im Raum in einem „übergeordneten Feld“.. Verhalten sie sich ggf. wie Spin-Eis… Und man könnte man ihnen eine Entropie (Up/down) bei gegebener Temperatur zuordnen?
Diese Fragen sind doch mit meinem Postulat beantwortet.

Zur "entropischen Gravitation" ich halte sie natürlich für die bessere Interpretation der Gravitation :).

Und jetzt aktueller: Verlindes emergente Gravitation. Mein Ansatz geht noch weiter, weil er die semipermeablen Membranen schon auf Elementarteilchen bezieht. Es sind nicht nur die Teilchen selbst, welche durch eine Membran gelangen können, sondern die kleinsten von mir postulierten Objekte. Das sind in einem Elektron schon annähernd 10^45, wenn man die Plancklänge und die Comptonwellenlänge als bestätigte Phänomene akzeptiert.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
05.10.17, 11:21
Hi Lothar,
Du kennst sicher das Anfangswert-/ Cauchy problem (Jetzt verstehe ich wo der Cauchy-horizont seinen Namen her hat).

Habe hier einmal ein Beispiel einer Darstellung „institute.unileoben (http://institute.unileoben.ac.at/amat/lehrbetrieb/num/vl-skript/skripts05/node85.html)“.

Eulersche Polygonzugverfahren oder Runge-Kutta-Verfahren

Sind im Grunde doch dasselbe wie die Beschreibung eines Weges über Pfadintegrale nach „Feynman“?

Oder wie siehst du das?

Ich meine in beiden Fällen gibt es etwas „vorausschauendes“ – das den Weg am Ende „vorbestimmt“. Zumindest erinnert mich der Weg des Teilchens im oberen Link doch sehr an den Weg eines Teilchens über das Pfadintegral.

Gruß,
EvB

Struktron
05.10.17, 12:09
Hallo Eyk

Du kennst sicher das Anfangswert-/ Cauchy problem (Jetzt verstehe ich wo der Cauchy-horizont seinen Namen her hat).

Habe hier einmal ein Beispiel einer Darstellung „institute.unileoben (http://institute.unileoben.ac.at/amat/lehrbetrieb/num/vl-skript/skripts05/node85.html)“.

Eulersche Polygonzugverfahren oder Runge-Kutta-Verfahren

Sind im Grunde ist das doch dasselbe wie die Beschreibung eines Weges über Pfadintegrale nach „Feynman“?

Oder wie siehst du das?

Ich meine in beiden Fällen gibt es etwas „vorausschauendes“ – das den Weg am Ende „vorbestimmt“. Zumindest erinnert mich der Weg des Teilchens im oberen Link doch sehr an den Weg eines Teilchens über das Pfadintegral.
Viele solche Lösungsmethoden habe ich schon gesehen, aber nie gebraucht. Mit einem CAS kann man schön solche Bilder erzeugen. Dabei stellt sich nun die Frage, was physikalisch dahinter steckt? Die Computer diskretisieren das und erzeugen dann solche Pfeile auf dem Bildschirm. In der Standardphysik wird allerdings davon ausgegangen, dass sich hinter allem kontinuierliche Felder verbergen. Auch bei den Pfadintegralen.
In meinem Ansatz gibt es die Grenze der Plancklänge, welche ich kleinsten ausgedehnten Objekten zuordne. Mit den Comptonwellenlängen postuliere ich freie Weglängen in Elementarteilchen. Damit ergeben sich Eigenschaften des Vakuums. Das weitere Rechnen ist vorerst mit einfacher Schulmathematik möglich. Weil so viele Rechnungen nötig sind, helfen Computer. Die Erklärungen für physikalische Vorgänge bleiben dabei erhalten.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
06.10.17, 08:30
Hinweis zum Film: Ähnlichkeiten mit anderen Modellen und noch lebenden Quantenteilchen sind rein zufällig und von den Autoren nicht beabsichtigt.:D

Dynamik kolloidaler Teilchen (http://www.pro-physik.de/details/news/10653736/Dynamik_kolloidaler_Teilchen.html)

Komet 336 (http://kolloid.physik.uni-mainz.de/)

Gruß
EvB

Hawkwind
06.10.17, 16:43
Eulersche Polygonzugverfahren oder Runge-Kutta-Verfahren

Sind im Grunde doch dasselbe wie die Beschreibung eines Weges über Pfadintegrale nach „Feynman“?


Jaja, ist im Grunde alles dasselbe: viel unnütze Rechnerei.http://quanten.de/forum/images/smilies/biggrin.gif
Da hört's aber dann auch schon auf mit der Ähnlichkeit.


Runge-Kutta ist ein Näherungsverfahren der numerischen Mathematik zur Lösung von Differentialgleichungen.

Feynmans Pfadintegral ist eine Methode, mittels Funktionalintegralen eine Quantentheorie der Physik zu formulieren.

Ich sehe überhaupt keine Ähnlichkeiten.

Marco Polo
06.10.17, 22:31
Ich sehe überhaupt keine Ähnlichkeiten.

Weil du dich damit eben noch nicht so auskennst. Eyk aber schon :):D;)

Bernhard
06.10.17, 23:14
Viele solche Lösungsmethoden habe ich schon gesehen, aber nie gebraucht.
Genau. Alles unnützer Kokolores :rolleyes: .

Mit einem CAS kann man schön solche Bilder erzeugen.
Deswegen nennt man solche Programme vermutlich auch Computer Algebra System :rolleyes:

Marco Polo
07.10.17, 01:37
Genau. Alles unnützer Kokolores :rolleyes: .


Aber echt. Wer zum Geier hat sich mathematische Lösungsverfahren ausgedacht? Voll blöd die Typen... :)

Marco Polo
07.10.17, 02:02
Viele solche Lösungsmethoden habe ich schon gesehen, aber nie gebraucht.

Wow. Das ist wirklich ziemlich beeindruckend. ;)

Struktron
07.10.17, 14:16
Hallo Bernhard und Marco,
Zitat von Struktron
Viele solche Lösungsmethoden habe ich schon gesehen, aber nie gebraucht.

Genau. Alles unnützer Kokolores :rolleyes: .


Deswegen nennt man solche Programme vermutlich auch Computer Algebra System :rolleyes:

Aber echt. Wer zum Geier hat sich mathematische Lösungsverfahren ausgedacht? Voll blöd die Typen... :)
Eure Antworten verstehe ich nicht, vor allem im Zusammenhang mit der Diskussion, bei der es um einen "Planckwurm" geht, welche ich eigentlich auch nicht verstehe.
Meine Schwächen zu gewissen Lösungsmethoden beziehen sich vor allem darauf, dass es mir einfach nicht gelingen will, hinter der mathematisch (auch von mir) beherrschten Fixpunktiteration von de`Vries den physikalischen Hintergrund herauszukristalisieren. Trotz langer Diskussionen hier Ist die Standardphysik einfacher als gedacht? (http://www.quanten.de/forum/showpost.php5?p=83895&postcount=134) sind wir dem nicht näher gekommen, als es eine Beschränkung auf diskrete Objekte und deren Stöße nahe legen.

MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
08.10.17, 13:13
Ich sehe überhaupt keine Ähnlichkeiten.
Dann habe ich mich getäuscht.
Meine Annahme war, dass man z.B. das G-Feld ja auch als eine Art Richtungsfeld auffassen könnte. Ein Testpartikel darin, sich dann nicht nur an der lokal vorliegenden Richtung „orientieren“ dürfte, sondern bereits die nachfolgenden/umliegenden „Punkte“ auf die Bewegung des Teilchens einfließen, da es sich sonst nicht dem (auf diese Weise zuvor berechneten Weg) bewegen sollte.
Meine Aussage war nur so gedacht, dass die resultierende Bewegung eines Teilchens in einem Feld nicht nur durch die Richtung an einem Ort x definiert ist (einem vorgezeichneten Weg), sondern auch durch die Punkte die auf dem Weg noch liegen einfluss nehmen.

Das der Weg selbst einem "Näherungsverfahren" entspricht - ein stetiger Prozess und kein Vorgezeichneter weg.

Kurz: Dass die Natur im Grunde dasselbe Verfahren verwendet wie es die Mathematiker/innen tun.

BTW: Ich gehe schon davon aus, dass alle Prozesse die man mittels der "Feynman Pfadintegrale" beschreibt auch tatsächlich ablaufen "realisiert sind" (somehow) und das im Grunde parallel.

Daher sicher keine unnütze Rechnerrei sondern nur eine langwierige, da es im Grunde auch eine Art "Näherungsverfahren" ist - wobei die "Natur" auch nichts anders macht.

Bernhard
08.10.17, 19:09
Eure Antworten verstehe ich nicht
Da wurden verschiedene Sichten auf die Physik angerissen.

Eyk van Bommel
10.10.17, 09:48
Eigentlich wollte ich einen neuen Thread anfangen*, da mir nach meiner letzten Schlussfolgerung aufgefallen ist,

Dass die Natur im Grunde dasselbe Verfahren verwendet wie es die Mathematiker/innen tun.

...dass das „Verfolger-, Käfer- bzw. Hunde..-problem“ eine eher klassische Betrachtung von Feldern entspräche und es mich wunderte, dass die Mathematik/Problemstellung dahinter so wenig (gar nicht) in den Feldbeschreibung auftauchen.

Doch nun habe ich zumindest ein Skript gefunden über „Differentialgleichungen und Hilberträume“ in dem das „Verfolger-Beute-Modell“ als Phasendiagramm dargestellt ist. Das „Verfolgerproblem“ findet sich kurzum auf gewisse Weise dann doch wieder als Lösung in einer Feldbeschreibung .

Randgedanken dazu: Ich meine das Käfer-Problem kann man „googeln“. Das fängt an mit einem 4-, 8 …Viel-Eck.

Offensichtlich hängt die Bahnlänge der Käfer von der Anzahl der Ecken ab. Wenn das Vieleck zum „Kreis“ wird, dann wird die Bahnlänge unendlich. :rolleyes:

Ein Kreis aus „infinitesimal kleinen“ Käfern/Kugeln die sich gegenseitig anziehen („verfolgen“) würde "nicht" kleiner werden. Bei Käfern mit Ausdehnung (z.B. kleine sehr schnell rotierende Planck_SL’s) wäre das nicht so.

Jetzt mag es wieder eine Maßlosigkeit meinerseits sein, aber aus der "nicht unendlichen" Bahnlänge zweier „verschmelzender“ Massen könnte man ggf. auf die Anzahl der Ecken „Körnung des Raumes“) schließen (wenn sie sich nur aufgrund der Abstrahlung von Gravitationswellen nähern). Bahnlänge = s/1-cos(2pi/n) wobei s eine oder 2 Plancklängen sein dürfte.

Weiter (am Ende ja dazugehörend) halte ich es für möglich, dass man das mit der Ruhemasse auch über die Konchoide/ Muschelkurve (https://de.wikipedia.org/wiki/Konchoide) beschreiben könnte.

Wobei auf die rechte Seite die Auslenkung des Higgsfelds darstellt und z.B. für Teilchen mit Ruhemasse gilt „a<b“. Das ist jetzt nicht einfach nur so, sondern ich suche ja schon lange einen Weg - das „ds“ das mit der Ruhemasse (= "Dehnungsenergie") korreliert zu deuten.

Etwas anders gedeutet, könnte man Masse ja auch so verstehen, dass an einem Masse-Partikel gezogen wird (o.K sehr kurze Leine). Je stärker = desto mehr Masse/Energie. Für Photonen erhält man eine so eine Traktrix (?) a=b…. Wenn man npch stärker zieht eine Schleife.

Randgedanken :)

Gruß
EvB

*wobei es ja egal ist welcher Thread ignoriert wird.

Eyk van Bommel
10.10.17, 16:59
Ich habe meinen letzten Thread mal zusammengefasst. Kleiner geht das Bild mal wieder nicht.

https://4.bp.blogspot.com/-9lEyMKrkECo/WdzfjiG3myI/AAAAAAAAMWU/FTLpZE6lzpkazj_BUf3PTDzsvb_vNCerQCLcBGAs/s1600/K%25C3%25A4ferproblem.jpg

Eyk van Bommel
11.10.17, 11:52
Meine Klarstellung, dass man sich das ganze nun auf eine Fläche vorstellen muss, deren Temperatur die Rotation an jedem Punkt definiert (T ~ a/2pi (Unruheffekt)) mach es sicher nicht besser.
Für mich ist jedoch weiterhin eine mögliche Beschreibung dessen, wie man sich vorstellen kann, warum sich das „Umfeld“ an jedem Ort auf dieser Fläche auf den Beobachter (mit konstantem v) zubewegt. Insbesondere da es nicht davon abhängt, ob ein Partikel sich aufgrund der Temperatur nun „links-“ oder „rechtsherum“ dreht/wahrnimmt. Z.b (Für) A dreht es sich rechtsherum und (für) B linksherum. Beide erfahren jedoch dasselbe Bild, dass das Umfeld sich auf sie zubewegt.
Für die dies interessiert, die Gleichungen zum Umfeldverhalten (https://did.mat.uni-bayreuth.de/material/verfolgung/node8.html#SECTION00053000000000000000). Die Darstellung wenn ich es mache wäre einfach nur „unschön“.

Gruß
EvB

Eyk van Bommel
11.10.17, 16:29
Die Frage ist, kann man die Energie eines Teilchens grundsätzlich auch als „thermischen Energie oder „innere Temperatur“ auffassen.


@Lothar
Was für dich interessant sein könnt. Zumindest kann man der Partikelmenge eine Temperatur zuordnen.

http://www.scholarpedia.org/article/Unruh_effect

Gruß
EvB

Struktron
11.10.17, 18:26
@Lothar
Was für dich interessant sein könnt. Zumindest kann man der Partikelmenge eine Temperatur zuordnen.

http://www.scholarpedia.org/article/Unruh_effect

Gruß
EvB

Thermodynamik betrachte ich als Folge der kinetischen Gastheorie und sehe somit auch den Zusammenhang. Mein Ansatz erfordert zusätzlich mein Postulat, geht demnach noch eine Stufe tiefer.
Momentan vom Smartphone nicht mehr.
MfG
Lothar W.

Eyk van Bommel
12.10.17, 11:35
Da die „Raumquanten“ sich sicher nicht bewegen nur weil ein ich einen „Punkt“ darin rotieren lasse, könnte man stattdessen annehmen, dass die „Käfer“ anfangen zu leuchten. Die „Beschleunigung“ nach innen durch eine Emission eines Photons ausgleichen. Aus Sicht des „Käfers“ müsste hingegen das Photons aus dem Mittelpunkt kommen. Beide sehen den anderen „leuchten“ und erzeugen einen Strahlendruck eine „Expansion“ ohne zunächst „erkennbare“ Ursache/Energiequelle…

Bekanntes Bild - trotzdem unnütz ohne Zahlen.

Das Bild ergibt einen „Brennpunkt an jedem Raumpunkt*“ und unten habe ich berechnet, dass Fläche eines Planck-SL mit dem Quadrat der „Thermische Wellenlänge“ des Universums „korreliert“ bzw. der Quotient Pi ergibt. (Das mag aber auch nur das Spielen mit Planck-Größen sein – wer weiß)

x^2 = h^2/2pimKbT = 4,1250E-68 (m^2)

wobei man „m=1/4 c^4/G^2“ einsetzen kann (bei entsprechender Unruhtemperatur von 1,5495E-30 K) und Unruhtemp T = 1,5495E-30 (a=G)
Fläche Planck-SL = 1,31E-68 m^2

4,1250E-68 /1,31E-68 = pi (~99,958%)

Es erscheint mir so. Wir „befinden“ uns (bzw. reiten) immer „auf“ einem Berg* einer max. Temperatur/Entropie. „Einem Brennpunkt*“ mit einem Temperaturgefälle ~ 1/r^2 bis zum „Rand des Universums“. Der "Anzugspunkt" der entropischen Gravitation.

*Mit dem „Loch eines Planck-SL“ in der Mitte

Gruß
EvB

Eyk van Bommel
12.10.17, 17:41
Nicht überraschend, aber
16 Pi * Planckfläche = Oberfläche eines Planck_SL (Ist ja immer so. 16pi*länge^2 = Oberfläche der Kugel mit 2xLänge als r)

Nach Wiki entspricht die Anzahl "N" dem Wert der „Fläche x /Planckfläche“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Entropische_Gravitation) = einem Bit
bei einem Planck SL also „16 Pi-Bits“

Berechnet man nach WIKI die Bits über N = 4pi*r^2*c^3/hquer*G (https://de.wikipedia.org/wiki/Entropische_Gravitation)sind es 15,99564780 „pi-Bits“

Mit G = 6,672264566441…*10^-11 wären es wieder 16 „Pi-Bits“.

Allerdings ist dieser Wert für G außerhalb der geschätzten Standartabweichung für G.:rolleyes: Kann natürlich auch die Planck-Länge sein? Aber da müsste ich länger rechnen, damit wieder eine „gerade Zahl“ heraus kommt.

Wenn man überhaupt aus diesem Zahlenspiel was ziehen möchte.

Edit: Das war mal wieder nix. Mit Wurzel (hquer*G/c^3) für Plancklänge geht es immer zu "16 pi-bit" auf. Rundgungsfehler

Gruß
EvB

BTW: Bei 4*Planck_Länge = 64 pi-Bit; Bei 8 * = 256 pi-bit – dazwischen sind keine vielfachen der min. Länge.

Eyk van Bommel
13.10.17, 13:24
Btw: Ich denke (nach meiner Rechnung) die Anzahl „N“ (OberflächeSL/Planck-Fläche) eines SL lässt sich einfach über

N=(2*“Radius_SL/Planck_Länge“)^2 berechnen.

Ein SL mit z.B. der Masse ¼ c^4/G^2 hat eine Entropie von N=6,8417*10^123

EDIT:Entropie? Falscher Ausdruck es sind N=6,8417*10^123 "pi-Bits"

Gruß
EvB