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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ruhende Beobachter


Eyk van Bommel
01.10.08, 22:27
Für rafiti;)

Frage:

Zwei Beobachter sind in Ruhe zueinander und unterliegen demselben Grav.feld. Sie haben Uhren die synchronisiert werden sollen. Abstand der Beobachter eine Lichtminute.

Sind die Uhren synchron, wenn jeder Beobachter die andere Uhr mit seiner Uhr direkt vergleicht (also "sehend" gleich) oder erst dann wenn man die Lichtlaufzeit berücksichtigt? Sprich die Beobachter sehen die Uhr des anderen eine Minute nachgehen.

Gruß
EVB

Uli
02.10.08, 13:45
Für rafiti;)

Frage:

Zwei Beobachter sind in Ruhe zueinander und unterliegen demselben Grav.feld. Sie haben Uhren die synchronisiert werden sollen. Abstand der Beobachter eine Lichtminute.

Sind die Uhren synchron, wenn jeder Beobachter die andere Uhr mit seiner Uhr direkt vergleicht (also "sehend" gleich) oder erst dann wenn man die Lichtlaufzeit berücksichtigt? Sprich die Beobachter sehen die Uhr des anderen eine Minute nachgehen.

Gruß
EVB

Eine korrekte Synchronisation wäre es z.B., in der Mitte der Verbindungslinie zwischen beiden Beobachtern jemanden zu platzieren, der einen Lichtblitz aussendet. Die beiden Beobachter drücken bei Eintreffen dieses Signals jeweils die Startknöpfe ihrer Uhren; diese sind dann synchron.

Natürlich sieht jeder die Uhr des anderen dann eine Minute nachgehen. Sie wissen, dass die Lichtlaufzeit dafür verantwortlich ist.

Welche Rolle spielt bei der Frage des explizit erwähnte Gravitationsfeld ?

Gruß,
Uli

Uli
02.10.08, 14:26
Keine! Da sich ja Beide im gleichen grav.Potential befinden.

EMI

PS: @Uli weis das, trotz seiner Frage.

Die Frage ist eher, warum es erwähnt wird, wenn es keine Rolle spielt.

Eyk van Bommel
02.10.08, 15:34
Natürlich sieht jeder die Uhr des anderen dann eine Minute nachgehen. Sie wissen, dass die Lichtlaufzeit dafür verantwortlich ist.
O.K das war es dann schon - Damit ist diese Frage geklärt (oder rafiti?).
Welche Rolle spielt bei der Frage des explizit erwähnte Gravitationsfeld?
Weil:
Eine korrekte Synchronisation wäre es z.B., in der Mitte der Verbindungslinie zwischen beiden Beobachtern jemanden zu platzieren, der einen Lichtblitz aussendet. Die beiden Beobachter drücken bei Eintreffen dieses Signals jeweils die Startknöpfe ihrer Uhren; diese sind dann synchron.
Und
Natürlich sieht jeder die Uhr des anderen dann eine Minute nachgehen.

Weil das zwischen der Erde und der ISS nicht so wäre, zumindest nicht so sein müsste.(Ich wollte es einfach halten) Ich meine ein Flugzeug das genau zwischen Erde und ISS fliegt und ein Signal an eine Erdstation und an die ISS schickt, würde für die einzelnen Beobachter unterschiedlich lang benötigen, da ihre Uhren anders ticken.

Gruß
EVB

@EMI: Ich denke das liegt am Äthermissbrauch, bekanntlich ein Betäubungsmittel.
Vorsicht wir sind hier im Bereich: Schulphysik und verwandte Themen – Bitte keine Verführung von Lesern zum Äther!:)

Eyk van Bommel
02.10.08, 18:47
Auf der Erde ist doch nicht das Gleiche grav.Potential wie auf der ISS.

NATÜRLICH!!! EBEN Drum!

Aber wie meinst du dass?
Deswegen sehen sie nicht den anderen jeweils um dieselbe Zeit nachgehen - oder deswegen sehen sie "wieder" den anderen jeweils um dieselbe Zeit nachgehen?

Aber genau das meinte ich, für manche ist das "einfache" Beispiel :confused: - deswegen wollte ich das "Grav-feld" weglassen. Es sollte nur klar machen, dass die Lichtlaufzeit auch im einfachsten Fall immer berücksichtigt wird.
Daher hab ich das Potential erwähnt und nicht weil ich am Äther hänge!;)

Gruß
EVB

rafiti
02.10.08, 20:25
O.K das war es dann schon - Damit ist diese Frage geklärt (oder rafiti?).


Vielleicht rede ich ja chinesisch, aber dir geht es ja auch wenig um Physik.

gruss
rafiti