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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : N* (EmT`s =Solitonen )


Eyk van Bommel
22.01.09, 14:41
Hallo

Fand ich interessant (http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=11433).


Ach ja Uranor – achte doch bitte auf die Beschreibung der Elementarteilchen als Solitonen. Wir hatten es doch mal davon und wurde als „xy“ bezeichnet.

Die Beschreibung der Elementarteilchen als Solitonen gibt es also schon seit 1962.

Gruß
EVB

Uranor
22.01.09, 18:46
Oh ja,

die Thematik ist sehr interessant. Viel mehr ist es jetzt auch nicht. Aber vor allem das, was ich bei der QM quasi wie vermisst hatte, ist teilweise längst bestätigt, ohne dass es an der großen Glocke hing. Zumindest an meiner hing da nix :p , die Infos sind neu.

Solotone Existenz stellt sich meiner Vorstellung aber nicht nur nach Anregung dar. Muss ich nicht fordern, dass bereits die Teilchen ansich per "Heraushebung" Resonanzen, Solitonen ansich darstellen? Die Quarknatur weist ja auf den grundsätzlichen Schwingungscharakter. - Auf verwandten Überlegungen mag @EMI ja auch das Elektron nicht als elementar auffassen? Vielleicht schreibt er ja doch mal was zu den Zusamenhängen - das dann sogar verstehbar wäre(?)? ;)

Oder kann sich etwas statisches tatsächlich erhalten stabil gegenüber der Umgebung herausheben?...


Hast Recht Eyk,

Existenzen kann ich mir nur soloton vorstellen (s. kurze Anm. oben).

Nach Photonenbeschuss besteht ein angeregter, resonanter Zustand. In der Wikipedia ist das Phonon (http://de.wikipedia.org/wiki/Phonon) beschrieben. Eine verneinende Wahlmöglichkeit dürfte nicht bestehen. Das Photon wird als Dipol-Situation beobachtet. Wo kam es her, wo geht es hin? Wo es auch ist, es repräsentiert Anregungsenergie. Die ist unterwegs als Anregung des elMag-Feldes oder beim Soloton.

Aber unanschaulich bleibt das ansich. Das sich anheftende Phonon regt zur Schwingung an und schwingt selbst mit? Was ist mit der Impulserhaltung? Verursacht die Ladung ein *haften bleiben*, sollte das Phonon doch als Schwingungsdäpfer für die von ihm angeregt Schwingung fungieren. Wird es quasianalog zum Orbitalsprung nach der Anregung wieder Emittiert? Was beim Lepton gut verstanden ist, ist beim Barion offenbar noch lang nicht so transparent aufgearbeitet. Das Teilchen für die G-Anregung ist überhaupt noch nicht entdeckt...

Aber mal so weit die Überlegungen. Bin gespannt, was die Kenner beisteuern können.

Gruß Uranor

Eyk van Bommel
22.01.09, 21:37
Existenzen kann ich mir nur soloton vorstellen (s. kurze Anm. oben).
Das hatte ich schon mal anders von dir gelesen bzw. so verstanden.:rolleyes:

Zu deinem Link: Das muss man mehrmals lesen.
Aber
Zitat:
....dass ein Phonon mit einem Photon wechselwirken kann, dass also ein Phonon erzeugt werden kann, indem ein Photon absorbiert wird,...
ist das nicht missverständlich geschrieben?
Wie kann etwas erst entstehen wenn es etwas absorbiert wird :confused: Ist es erst NICHTS und absorbiert dann ein Photon und wird dann zum Phonon? :rolleyes:
Oder wird es nicht erst durch eine Absorption (durch was auch immer) in ein Phonon umgewandelt?

Nichtsdestotrotz (http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtsdestotrotz)– ein interessanter Link.
Wo kam es her, wo geht es hin?
:p Warum nicht mal so fragen;)

Nun habe ich schon einiges über den Aufbau der Materie von EMI gehört, aber über Photon hat sich EMI imho noch nie geäußert. Würde mich interessieren was EMI darüber denkt.
Auf verwandten Überlegungen mag @EMI ja auch das Elektron nicht als elementar auffassen?
Nun ich habe schon vor längerem geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass jedes Teilchen mit Ruhemasse aus mehr als aus einem Teilchen besteht. Diese – für einen äußeren Betrachter ;) – rein auf einem Bauchgefühl beruhenden „Wissen“, wurde durch EMI`s Modell bestärkt (wenn auch nur für mich)

Aber mich wundert es schon, dass nach all der Erfahrung in der Geschichte, die meisten Physiker immer noch denken, sie hätten das kleinste Teilchen gefunden. Mich wundert es schon, dass ich bis auf EMI`s Modell noch von keinem weiteren (mehr oder weniger) schlüssigem Teilchenmodell gehört habe (Stringtheorien mal beiseite), dass das e- nicht als „echtes“ Elementarteilchen beschriebt.

Gibt es denn nur das bisherige Teilchenmodell, dann EMI`s und dann noch die Stringtheorie?

Gruß
EVB

Uranor
23.01.09, 02:30
moin Eyk ,

Zitat:
Optische Aktivität bedeutet, dass ein Phonon mit einem Photon wechselwirken kann, dass also ein Phonon erzeugt werden kann, indem ein Photon absorbiert wird,...
ist das nicht missverständlich geschrieben?
Wie kann etwas erst entstehen wenn es etwas absorbiert wird Ist es erst NICHTS und absorbiert dann ein Photon und wird dann zum Phonon?
Oder wird es nicht erst durch eine Absorption (durch was auch immer) in ein Phonon umgewandelt?
der kursive Wiki-Inhalt ersetzt deinen Punkte, schmunzel mal wieder: Analog zum Zitat: "Verwüstungsaktivität bedeutet, dass eine Zerstörung mit einer Bombe wechselwirken kann, dass also eine Zerstörung erzeugt werden kann, indem eine Bombe absorbiert wird."

Wir Rustikalgeborenen sagen meistens: "Wenn eine Bombe mit einem Haus wechselwirkt, resultiert Zerstörung!" ;)

Existenzen kann ich mir nur soloton vorstellen (s. kurze Anm. oben).
Das hatte ich schon mal anders von dir gelesen bzw. so verstanden.
Das war aber immer so gedacht. Ich hätte vielleicht gar keine Vorstellung finden können. Das solotone Verhalten habe ich Schriften entnommen. Dann formte sich (natürlich nur in meinem dabbisch Kopf) der Zusamenhang:

Das diffus unbestimmte Vakuum, unterphysikalische Potentialbezüge, unterhalb der Planckskala. Für einen Ort wird nun ein Wirkungsquantum mindestens erreicht. Wie wird es sich nun separieren, ja, soloton werden? Denn separiert wird es; als dauerhaftes Quantenobjekt mit Erhaltungseigenschaften.

Ich möchte fordernd postulieren, dass jedwedes Quantenobjekt Drehimpuls realisiert hat. Alternativ besteht die Schwingungssituation der Farbladungen. Ggf. sind beide Kraftwirkungen kombiniert.

Jau. Solches stelle ich dann zur Diskussion. Es kommt aber üblicherweise *erfreulich* wenig bis gar kein Echo. Also bleibe ich meistens wie dumm. :o

Nun ich habe schon vor längerem geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass jedes Teilchen mit Ruhemasse aus mehr als aus einem Teilchen besteht. Diese – für einen äußeren Betrachter ;) – rein auf einem Bauchgefühl beruhenden „Wissen“, wurde durch EMI`s Modell bestärkt (wenn auch nur für mich)
Alternativ kann eine superpositionierte Drehimpulssituation vorliegen. Aber dann würde das mit der Farbkräfte-Ballance nicht hinhauen. Bzw., das Lepton ins als nahe unendlich klein erkannt. 0,5 MeV (Elektron) ist gegenüber 938 MeV (Proton) noch dazu ein winziger Energiebetrag. Resultiert auf der Situation, dass die Farbkräfte nahe unendlich eng beieinander agieren?

Oh ja, EMI ist wohl der einzige weit und breit, der sich mit der Thematik befasst hat. Er wird zu meinen Überlegungen sicher auch bissele schmunzeln. ;)

Aber mich wundert es schon, dass nach all der Erfahrung in der Geschichte, die meisten Physiker immer noch denken, sie hätten das kleinste Teilchen gefunden. Mich wundert es schon, dass ich bis auf EMI`s Modell noch von keinem weiteren (mehr oder weniger) schlüssigem Teilchenmodell gehört habe (Stringtheorien mal beiseite), dass das e- nicht als „echtes“ Elementarteilchen beschriebt.
Empirisch hat man keine Wahlfreiheit. Ein einzelnes beinahe unendlich kleies Streuzentrum. Ein Farbmodell wird wohl trotz Masse nicht in Erwägung gezogen. Die Masse kam ja, als Higgs Ostereier legte. :D - Ich entdecke in den Denkschablonen noch extrem viel religiöse Mystik.

-- Das, was @uwebus dauernd quängelnd, wichtig tuend bemängelt, akzeptiert der olle ich längst als gegeben. Wird etwas zur Autobahn, nur weil man es ständig bügelt. Ei bin ich ein lästiger Verfolgungswahn? Geist im Grashalm... Inquisition... bissele moderner... Geduld und einen Humpen Warsteiner zechen. Was sonst? Ich sag mir: Ich bin, also präge ich wohl das allgemeine Bewusstsein bissele mit. Das geht locker vom Hocker. Dazu muss ich mich nicht den Dottores anvertrauen, muss auch die Mitmenschen nicht zu Nevenbündeln machen. Ist es nicht.

Gibt es denn nur das bisherige Teilchenmodell, dann EMI`s und dann noch die Stringtheorie?
"Meine Stringtheorie" ;) stellt sich ein dynamisch schwingendes Rotationssolotonen-Modell vor. Keine Synchrotronstrahlung? Ggf. spielt Möbiusband-Verhalten mit rein? "Meine Strings" agieren 3-dimensional in der Raumzeit. Wäre die superpositionierte Quantisierung nicht, sollte die ART gelten. Das Bild ist dabei formbar und will sich mit der weiteren Erkenntnislage optimieren.

Gruß Uranor