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-   -   Ein Gedankenexperiment zur Verschränkung (http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=3596)

twrichter 22.03.19 23:47

Ein Gedankenexperiment zur Verschränkung
 
:confused:Guten Tage an alle,

ich bin ein Physiklaie und normalerweise in einer anderen Fachrichtung unterwegs. Dennoch treibt mich seit Woche eine Frage um aufgrund eines Gedankenexperiments, das es bestimmt schon längst gibt, aber auf die ich, auch nach einigen Anfragen in Foren und Zeitschriften, keine Antwort erhalte.

A und B sind zwei Beobachter in Ruhe mit je einem verschränkten Elektron eines Elektronenpaars. Beobachtet man also die Polarisation des einen (a), ist augenblicklich der Zustand des anderen festgelegt (b).
Exakt in der Mitte des Raums befindet sich eine Lampe. Diese wird zum Zeitpunkt to angeschaltet. Jedem Beobachter erreicht der Lichtstrahl zum Zeitpunkt t1=t0+dt und genau zu diesem Zeitpunkt beobachten die jeweiligen Beobachter "ihr" Elektron. Welche Zustand hat nun welches Elektron)?
Beobachtet A a, muss das Elektron bei B Zustand b haben. Der aber misst EXAKT zur gleichen Zeit und misst vielleicht auch a, dann müsste A den Zustand b messen. Ein Beobachter in der Mitte bekommt die Ergebnisse übermittelt. Was bekommt er zu lesen??

Noch verrückter: A und B befinden sich in einer Rakete und C sieht diese Vorbeifliegen. Nun kann C sagen, wer zuerst beobachtet (B), sieht "seine" Polarisation und weiß, was der andere beobachtet. Ist ein anderer Beobachter in einer noch schnelleren Rakete unterwegs, welche die andere überholt, dann sieht er A das Elektron zuerst beobachten, und weiß die Polarisation des Elektrons von B. Was aber, wenn B a beobachtet???

Wie ist das alles aufzulösen???

BG Thomas

twrichter 23.03.19 00:12

AW: Ein Gedankenexperiment zur Verschränkung
 
Bei den Intertialbeobachtern könnte ich mir vorstellen, dass es in der Quantenwelt keine Gleichzeitigkeit wie in der klassischen Welt gibt, es bleibt immer die Unbestimmtheit der Planckzeit. Das löst aber nicht die Frage bei wechselnden Bezugssystemen, oder?


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