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-   -   Licht im Schwarzen Loch ? (http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=2848)

Eyk van Bommel 20.12.15 18:37

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Zitat:

Zitat von Timm (Beitrag 79938)
Die Koordinatengeschwindigkeit nimmt zunächst zu, erreicht ein Maximum und nimmt dann ab.

Vielen Dank.
Zitat:

Du kannst natürlich gerne nachfragen.
Das gilt nur für Objekte mit Ruhemasse?
Zitat:

... daß die Koordinatengeschwindigkeit insofern rein fiktiv zu verstehen ist,.... diesem Thread schon mehrfach in immer wieder anderen Worten so gesagt...
Finde den Ausdruck fiktiv in der Relativitätstheorie immer gefährlich, da so manches den Eindruck von fiktiv erzeugt, aber es gleichzeitig die "tatsächliche physikalische Realität" beschreibt. Aber hier scheint es tatsächlich eine Art Film zu sein, der am Ende einfach auf Zeitlupe schaltet.
Wenn der FB auf seine Uhr schaut und er berechnet hat, dass der FF den EH überquert hat, dann gibt es nichts mehr, was der FB tun kann um das Objekt zurück zu holen - obwohl er es noch sieht.

Aber um die Sache ganz klar zu machen. Ohne diesen Effekt den man als fiktiv beschreiben möchte, entspricht das Bild das der FB sehen würde/könnte, exakt dem des FF.

Gruß, EvB
PS: Hmm - Spontaner Gedanke:eek: Das kann ja wiederum nicht für das Licht gelten (das mit dem Fiktiv), dass muss tatsächlich langsamer "fallen" oder gilt es nur für das Aufsteigen:rolleyes::confused:
So kurz vor dem Ziel komm ich doch noch mal ins stolpern.

Marco Polo 20.12.15 19:04

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Zitat:

Zitat von Eyk van Bommel (Beitrag 79950)
Finde den Ausdruck fiktiv in der Relativitätstheorie immer gefährlich, da so manches den Eindruck von fiktiv erzeugt, aber es gleichzeitig die "tatsächliche physikalische Realität" beschreibt.

Beispiel?

Zitat:

Wenn der FB auf seine Uhr schaut und er berechnet hat, dass der FF den EH überquert hat, dann gibt es nichts mehr, was der FB tun kann um das Objekt zurück zu holen - obwohl er es noch sieht.
Er kann es nicht sehen, da die gravitative Rotverschiebung in Richtung EH gegen unendlich strebt. Zudem überschreitet der FF den EH aus Sicht des FB nicht. Natürlich weiss der FB, dass der FF den EH in endlicher Eigenzeit überschreitet. Zumindest dann, wenn er schon mal was von der SSM gehört hat.

Timm 20.12.15 19:59

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Zitat:

Zitat von Marco Polo (Beitrag 79949)
Das Thema hatten wir ja bereits schonmal.

Tom hatte dereinst dazu geschrieben:



Möglicherweise kannst du ja mit seiner Ausführung mehr anfangen. :)

Hier ist die Formel zu dem, was ich beschrieben habe. Natürlich schrumpft da kein Maßstab physikalisch, ebenso wenig wie in der SRT. Eine Konsequenz ist beispielsweise die Shapiro Verzögerung.

Eyk van Bommel 21.12.15 08:19

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Zitat:

So kurz vor dem Ziel komm ich doch noch mal ins stolpern
Und wieder aufgestanden. Habe mir den Thread noch einmal angeschaut.
Für Ruhemasse -(1-2M/R)*sqrt(2M/R).
Ohne Ruhemasse -(1 - 2m/r).

Zitat:

Er kann es nicht sehen, da die gravitative Rotverschiebung in Richtung EH gegen unendlich strebt.
Das hatte ich bereits geschriebnen. Dasselbe gilt für die Intensität - er wirkt auch "blasser". Das könnte aber deutlich später, als die „berechnete Übergangsphase“ sein? Laut Uhr hat er „heute“ den Ereignishorizont überschritten, aber für die Detektoren wird er erst nächste Woche endgültig unauffindbar.

Eyk van Bommel 21.12.15 08:40

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
@Marco
Zitat:

Beispiel?
Gerade dieses Radius/Umfang Ding. Das misst man mit Photonen, die selbst den relativistischen Effekten unterliegen und somit ist das Radius/Umfang Ding – was? Fiktiv?

In der RT bin ich mir nie ganz sicher, ob der „eine Effekt“ den man gerade misst gleich „real ist“ oder zunächst nur „Lichteffekte“. „Auto parkt in Schuhkarton“. Lichteffekte solange bis beide Objekte sich treffen.

EMI sprach auch gerne von „sähen und ernten“…

Fiktiv ist auch das Bild das wir durch eine Linse erhalten können. Wenn aber „alles“ durch diese Linse gehen muss, dann wird das Bild ggf. auch real. Real in Bezug auf wir physikalisch beschreiben möchten/können/sollen.

In der SRT wird die Lichtlaufzeit im Allgemeinen nicht berücksichtigt. Das man dies in der ART macht ist für mich ungewohnt. Da Effekte der Lichtlaufzeit das physikalische Bild verzehren. Anderseits handelt es sich hier um eine „Linse“ durch die alles muss.

Gruß
EvB

Eyk van Bommel 21.12.15 14:46

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Hmm und noch etwas.
Wenn es rein fiktiv wäre, dann würde das Photon zwar real langsamer, aber das Textobjekt immer schneller?:confused: Dann würde „real“ des Testobjekt doch noch schneller als das Photon nur wir sehen es nicht, da die Informations-„überbringer“ (Photonen) langsamer sind?
Das Bild ist für mich unklar? Fiktiv kann es nicht sein, nicht wenn das langsamer werden der Photonen dem Gegenüber real sein soll.

Grundsätzlichhabe ich kein Problem damit, dass "Teilchen mit Ruhemasse schneller werden könnten als das Licht" aber dann könnte man sowas wie eine "Tscherenkow-Strahlung" erwarten?

Eyk van Bommel 22.12.15 08:58

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Kann es nicht sein, dass man für das Bild des FB zum FF eben nicht die Sicht des FF auf das SL nehmen darf/sollte.

Der FB kann das SL betrachten oder den FF
Der FF kann das SL betrachten oder FB.

Alternativ zu der FB sieht den FF am EH kleben ist doch die Sichtweise FF->FB. Der FF hat zwar noch „15 min zum EH“ aber in dieser restlichen Zeit sieht er was? Den FB/das Universum in extremen Zeitraffer? Der FF wird in nächsten 15 min den EH überschreiten, aber das Universum endet im "BigDing" zu diesem Zeitpunkt?

BTW: Ähnelt das Bild das man vom BigRip hat, nicht irgendwie dem Bild des FF nach dem EH?? Diesem in die Länge ziehen bis man zerbröselt. :rolleyes:

inside 22.12.15 13:31

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Zitat:

Messtechnisch verschwindet? Welches Messgerät registriert das? Und was registriert ein anderes?
Jegliche Geräte, die das registrieren, was der Austronaut auch immer aussendet.
In unserem Bereich kann man nur von elektromagnetischen Wellen ausgehen. Die werden irgendwann so stark rotverzerrt, dass Kein Gerät empfindlich genug (noch) wäre, diese verzerrung zu interpretieren, geschweige denn, zu messen. Ich würde ja nun einen "anschaulichen Alltagsvergleich" liefern, da ich solche hier in diesem Forum zu Hauf falsch gelesen habe, lasse ich es, ich denke, meine Aussage ist klar genug.

Eyk van Bommel 08.01.16 07:01

AW: Licht im Schwarzen Loch ?
 
Beitrag wurde wegen Irrsinn von mir gelöscht


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