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absolut 10.07.07 07:09

AW: Gedankenexperiment schwerer Körper mit Lichtgeschwindigkeit
 
OK, mag sein, dass ich Ruhsystem mit Bezugssystem (des Lichtes) verwechselt habe (mehr oder weniger irrtümlich, bzw. absichtlich) ...
:rolleyes:
Aber auch falls es tatsächlich keinen ponderablen Beobachter im Ruhsystem des Lichtes geben bzw. begeben kann - erzwingt das nicht die "Konsequenz", dass es unzählige Bezugssysteme des Lichtes bzw. unzählige relative Lichtgeschwindigkeiten nicht geben darf !!!
:p

ghettoboy 10.07.07 17:19

AW: Gedankenexperiment schwerer Körper mit Lichtgeschwindigkeit
 
Irgendwas beißt sich da. Das ponderable Beobachter LG nicht erreichen können ist „nur“ ein Gesetz. Die Gleichberechtigung der Bezugssysteme ist ein Postulat. Das Postulat hat Vorrang vor dem Gesetz, denn es steht am Anfang und das Gesetz ist daraus abgleitet. Die SRT sollte ja nicht abgeschafft werden sondern nur verallgemeinert.

floste 13.08.07 21:35

AW: Gedankenexperiment schwerer Körper mit Lichtgeschwindigkeit
 
Meine Theorie dazu (Ich bin kein Physiker, sondern habe nur ein Buch gelesen, in dem die Zeitdialation mit vr²=c²-v² erklärt wurde.)

Mit anderen Worten:
Ein Photon bewegt sich aus sicht eines sich senkrecht dazu bewegenden Systems langsamer in seine eigentliche Richtung (daher die Zeitdialation).
vP²=c²-vS² (vP=bewegung in die eigentliche Richtung)

Aus sicht des Photons gild das gleiche.

Wegen der Lorenzkontraktion kann man es sich wohl sparen Bewegungen in der gleichen bzw. entgegengesetzten Bewegungsrichtung des Photons zu berücksichtigen.

Da Photonen eh keine Masse haben ist es ja eig. auch egal, wie schwer andere Objekte sind.?

---
Der Finderlohn für Rechtscreibfehla beträgt 100% (des Fehlers)

Marco Polo 14.08.07 00:17

AW: Gedankenexperiment schwerer Körper mit Lichtgeschwindigkeit
 
Zitat:

Zitat von floste (Beitrag 4545)
Meine Theorie dazu (Ich bin kein Physiker, sondern habe nur ein Buch gelesen, in dem die Zeitdialation mit vr²=c²-v² erklärt wurde.)

Also erst mal dem 100´sten Mitglied dieses Forums ein herzliches Willkommen.

Die Formel, die du zur Zeitdilatation angegeben hast kenne ich so nicht. Was war das denn für ein Buch?

Sieht irgendwie aus, wie aus dem Satz des Pythagoras abgeleitet.

Ich kenne das so:

c²t²=v²t²+c²t'²

daraus ergibt sich nach diversen Umstellungen

t=t'/sqrt(1-v²/c²)

die bekannte Formel für die Zeitdilatation.

Mag sein, dass sich das Eine in das Andere überführen lässt.


Zitat:

Mit anderen Worten:
Ein Photon bewegt sich aus sicht eines sich senkrecht dazu bewegenden Systems langsamer in seine eigentliche Richtung (daher die Zeitdialation).
vP²=c²-vS² (vP=bewegung in die eigentliche Richtung)

Aus sicht des Photons gild das gleiche.
Jetzt wird es aber verworren. Da hast du glaube ich einiges missverstanden. Ein Photon, oder von mir aus das Licht, ist in der SRT prinzipiell bezugssysteminvariant.

D.h., relativ zueinander bewegte Beobachter werden immer Einigkeit bezüglich der Lichtgeschwindigkeit erzielen. Da kann sich kein Photon langsamer bewegen, egal ob man sich senkrecht dazu bewegt oder nicht.

Wenn sich ein Lichtstrahl unter einem bestimmten Winkel zu mir bewegt, kann ich die LG allerdings in eine x,y- und z-Komponente aufteilen.

Wenn ich dann je nach Blickwinkel nur die x-Komponente betrachte, erscheint die LG als verlangsamt, was natürlich nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Verhältnisse widerspiegelt.

Ahnlich ist es bei einem Flugzeug, dass auf mich zufliegt. Es erscheint zunächst als stillstehend.

Zitat:

Wegen der Lorenzkontraktion kann man es sich wohl sparen Bewegungen in der gleichen bzw. entgegengesetzten Bewegungsrichtung des Photons zu berücksichtigen.
M.W. macht die LT nur Sinn bei relativ zueinander bewegten Inertialsystemen. Photonen spielen bei der LT keine Rolle, da die LG ja nicht relativ sondern aus jedem Bezugssystem heraus gleich ist.

Zitat:

Da Photonen eh keine Masse haben ist es ja eig. auch egal, wie schwer andere Objekte sind.?
Was die SRT betrifft auf jeden Fall. Bei der ART sieht es dagegen anders aus.

Grüssle,

Marco Polo

JGC 15.08.07 07:41

AW: Gedankenexperiment schwerer Körper mit Lichtgeschwindigkeit
 
Hi...


Was wäre denn, wenn ein Photon selbst das Bezugssystem darstellt??

Wer den etwas länger gewordenen Tread "Photonisches" sich durchliest, der kennt meine Meinung zum Thema Photonen und deren vielleicht nicht ganz korrekten "offiziellen" Darstellungen dessen, auf die ich hinweisen wollte..


Photonen sind solange nicht beobachtbar/messbar, solange kein schwankender, sich von der Umgebung abhebender, messbarer Energiebetrag feststellbar ist. Sogesehen könnte ein Photon im nicht angeregten Zustand alles Mögliche sein, selbst der leere(oder "volle") Raum durch dieses es angeblich eilt..

Somit wäre das Photon doch nur ein Zustand, der in dem Augenblick auftaucht, an dem ein Zustandsloses WAS einer plötzlichen Veränderung unterworfen ist..

Dann wäre es automatisch so, das eine phptonische Erscheinung keinem Alterungsprozess unterworfen ist, sondern höchstens einem Wachstumsprozess entspricht, so wie der einer durch einen Steinwurf sich ausbreitenden Welle auf einem See, dessen Wellenformationen immer kürzerfrequentiger werden, je länger der "Einschlagspunkt" zurückliegt

Ich will das Thema jetzt nicht hier nochmals breittreten, aber trotzdem sagen, das die Photonentheorie dringenst überprüft werden sollte, da ich der Ansicht bin, das sich dort ein elementarer Denkfehler eingeschlichen hat, ohne es zu bemerken...

JGC


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