Einzelnen Beitrag anzeigen
  #8  
Alt 21.07.21, 11:58
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 20.07.2021
Ort: Deutschland, Braunschweig
Beiträge: 11
Frage Was trägt die Felder? Wie sind die Felder im Grunde realisiert?

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
Kann an seit QFT nicht sagen, dass die Physik etwas wie Äther (nichtmateriell) eingeführt hat? Alles, egal ob Photon oder Elektron, ist in diesem Bild Anregung eines Feldes. Die Felder sind überall, Teilchen lokale Anregungen der Felder. Die Felder "tragen" also die Teilcheneigenschaften in gewisser Hinsicht. Auch Einstein hat sich zur ART mal sehr ähnlich ausgedrückt. gruezi, ghosti
Also erstmal muss ich sagen, dass ich nicht Physik studiert habe und hier im Forum einiges nicht verstehe. Es gibt hier teilweise ein hohes fachliches Niveau. Ich denke und schreibe daher vielleicht ein wenig einfach und laienhaft.

Wenn die Felder die Teilcheneigenschaften "tragen" und/oder deren Grundlage sind, was ist dann die Grundlage der Felder? Was trägt die Felder? Wie sind die Felder im Grunde realisiert?

Man könnte vielleicht antworten "die einsteinsche Raumzeit" aber das ist nur eine Variante von "keine Ahnung", denn den Raum und wie die Gravitation konkret realisiert ist, hat Albert Einstein glaube ich nicht erklärt.

Es gibt in der Physik vor allem eine mathematische Beschreibung von Phänomenen in Form von Gleichungen. Das ist schon sehr gut und ganz prima, denn die Gleichungen beschreiben überwiegend die Realität. Es fehlt allerdings noch die Erklärung, wie alles im Grunde funktioniert.

Okay, es gibt natürlich auch Modelle/Theorien, wie z.B. früher das Schalenmodell und neuerdings die Quantenfeldtheorie (die anscheinend etwas komplexer und umfangreicher ist) aber u.a. sind denke ich zwei Aspekte ungeklärt:

1. Wie funktionieren eigentlich die Naturgesetze? Woher wissen die Felder, Teilchen, Enegrien, usw., wie sie sich zu verhalten haben? Für jedes kleinste Element muss sein Verhalten zwangsläufig sein und wie diese Zwangsläufigkeit funktioniert, ist noch nicht verstanden.

Was es dazu schon gibt sind Gleichungen, welches dieses Verhalten beschreiben aber wo stehen diese Gleichungen, bzw. quasi "Software Programme" in den Teilchen? Woher "weiß" z.B. ein Photon, wie es sich zu verhalten hat und dass es im Normalraum nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen darf? Die Wissenschaft hat darauf keine Antwort.

Meine Grundteilchen-Muster-These kann dies erklären: die Naturgesetze werden durch die innere Feinstruktur der Schöpfungsgrundteilchen repräsentiert, kodiert und gebildet. Weil die Schöpfungsgrundteilchen überall in unserem Universum gleich sind, sind auch die Naturgesetze überall gleich. Alle Phänomene (z.B. ein Photon) sind Schwingungen (oder etwas Ähnliches) auf diesen Grundteilchen (d.h. vermutlich schwingen die Grundteilchen, denn sie sind real existent, die und bekannten Phänomene sind vermutlich substanzlos) und werden von den Grundteilchen getragen und weitergeleitet. Die innere Feinstruktur der Schöpfungsgrundteilchen bestimmt, wie die Schwingungsmuster (der Phänomene) verändert werden und so ist alles in unserem Universum im Grunde realisiert. Vielleicht ... aber das ist allemal eine gute Idee.

2. Wie wirken Kraftfelder, wie können große Kraftfelder z.B. über Lichtjahre hinweg existieren? Es braucht offensichtlich ein Trägermedium oder die Kraftfelder müssten selbst eine Substanz haben aber letzteres ist denke ich ausgeschlossen oder zumindest sehr unwahrscheinlich, denn eine Kraftfeldsubstanz müsste man indirekt beobachten können, z.B. mit Bugwellen, eventuell Trägheit, usw. Da reicht es nicht zu sagen: "das ist die Raumzeit", denn man braucht auch eine genaue Erklärung, wie die Kraftfelder funktionieren und wirken.

Mit einem Grundteilchenäther gibt es dieses Trägermedium. Ich weiß leider nicht, wie das genau funktioniert - das wäre eine Frage an Experten:

Ist es theoretisch möglich, dass alle Phänomene (Felder, Teilchen, Quanten, Elektronen, Photonen, usw.) Schwingungen sind?

Ist es theoretisch möglich, dass diese Schwingungen von einer fraktalen und komplexen Grundstruktur getragen werden, welche selbst schwingt und die verschiedenen Schwingungen so miteinander verknüpfen kann, dass alle bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten damit erklärt werden können?

Damit es quasi in jedem Raumpunkt die gleichen Verhaltensweisen geben kann, muss das Ganze in gleichartigen Schöpfungsgrundteilchen realisiert sein, welche sowohl winzig klein sind (z.B. mit einem Durchmesser von ca. 10^-27 Meter) aber gemessen an ihrer inneren Feinstruktur auch sehr groß sind, vergleichsweise vielleicht viel größer als ein Haus.

Naiv gedacht gibt es doch auch die Stringtheorie und M-Theorie, welche irgendwie alles mit gleichartigen und schwingenden Strings zu erklären versucht. Der Unterschied zu meiner Grundteilchen-Muster-These ist, dass die Schöpfungsgrundteilchen viel größer und komplexer als Strings sind. Des Weiteren sind die Schöpfungsgrundteilchen stationär, während die Stringtheorie glaube ich davon ausgeht, dass sich die Strings z.B. mit Materie (deren Teilchen sie bilden) mitbewegen. Bei meiner Grundteilchen-Muster-These sind alle Phänomene Schwingungen, welche von den Grundteilchen (dem Grundteilchenäther) getragen werden und weitergeleitet werden, während bei der Stringtheorie die Strings sich selbst weiterbewegen, z.B. mit einem Photon mitfliegen, welches sie bilden.

Heureka? (alles imho)