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Alt 17.10.19, 20:10
n4mbuG0t0 n4mbuG0t0 ist offline
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Standard AW: The Trouble with Many Worlds

[QUOTE=TomS;92311]Der Reihe nach:
Nach Kopenhagen existiert immer genau ein Beobachter, dieser wird mit einer Wsk. von 50% a bzw. b beobachten.

Nach Everett existiert zunächst ein Beobachter, dieser wird mit einer Wsk. von 50% in einen Zweig wiederfinden, in dem er a beobachtet hat, ebenfalls mit 50% in einen Zweig, in dem er b beobachtet hat.
[QUOTE]

Das wollte ich damit sagen, aber zugegeben, nicht sehr geschickt formuliert.


Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Der Beobachter, der a beobachtet hat, befindet sich in diesem a-Zweig. Für die folgenden Messungen müsste er eigtl. U(|a> + |b>) verwenden; allerdings bleibt der b-Zweig aufgrund der Dekohärenz immer unsichtbar, d.h. ein folgender Messprozess mischt seinem a-Zweig keine Komponenten des b-Zweiges bei. Damit liefert die Dekohärenz das Argument, warum er nach der a-Messung den b-Zweig für weitere Berechnungen ignorieren darf.
Das ist eigentlich genau das was ich meinte. Offensichtlich habe ich auch das nicht gut formuliert. Dieser Absatz von mir sollte genau das widergeben:

Zitat:
Zitat von n4mbuG0t0
Da ich nun weiß in welchem Zweig ich mich befinde, weiß ich auch dass eine unmittelbare, erneute Messung mit Wahrscheinlichkeit 1 den selben Spin wie bei der ersten Messung ergibt, denn der Detektor (U) spaltet hier nichts mehr auf, denn in meinem
Zweig gibt es die Superposition nicht mehr*. Ich benutze zur weiteren Berechnung nur noch den Zustand des Zweiges in welchem ich mich befinde.

* erneutes Anwenden von U auf "die WFKT des Universums" ändert in meinem Zweig gar nichts mehr.
Zitat:
Zitat von TomS
Deine weiteren Ausführungen sind für nicht ganz klar.
Denke der Rest hat auch nicht wirklich einen Mehrgewinn an Information für jemanden der sich bereits etwas damit auskennt.

Zitat:
Zitat von TomS
Sabines Ausführungen sind klar: MWI ist logisch nicht einfacher als Kollaps. Mehr sagt sie nicht! Sie liefert überhaupt kein Argument, die MWI zu bevorzugen oder zu verwerfen, weil sie die Interpretationen nicht bewertet sondern lediglich Axiome zählt.

(Wobei sie weder richtig zählt, noch die Logik richtig analysiert; MWI und Kollaps sind m.E. logisch nicht äquivalent)
In den Kommentaren klingt es für mich so dass sie eben genau mit den bedingten Wahrscheinlichkeiten ein Problem hat und behauptet die MWI würde dadurch logisch äquivalent zum Kollaps.

Wie gesagt, mag sein dass ich mich hier völlig irre.
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