Einzelnen Beitrag anzeigen
  #6  
Alt 19.06.18, 22:42
freshNfunky freshNfunky ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 13.06.2018
Beiträge: 7
Standard AW: Fraktale Aerodynamik - Eine neue Theorie zur Beschreibung des Mythos der Strömung

Zitat:
Zitat von JoAx Beitrag anzeigen
Hi Felix, willkommen!

Ich habe drei erste Videos von dir angeschaut, und bevor du weiter machst, würde ich gerne zurück, auf Schritt 0 gehen.

Was ist deine Motivation? Habe ich es richtig verstanden, dass dir der Umstand nicht gefällt, dass es für diese Aufgabe keine analytischen Lösungen gibt, und man darauf angewiesen ist, rechenintensive Simulationen zu erstellen?
Hi JoAx,

nein, das Problem ist auch lösbar. und zwar indem man die nichtdivergenten Grenzfälle in der Lösung sucht. Das wird auch Teil dieses Modells sein (zu einenm späteren Zeitpunkt), denn Fraktale sind nicht divergierende Lösungen in numerischen Rechnungen - deshalb habe ich das Modell auch so genannt.

An dieser Stelle möchte ich einmal berechtigt hinterfragen: Wo stehen wir denn heute eigentlich in der Strömungsphysik:
  • wir wissen nicht wie ein Flugzeug wirklich fliegt. Die Frage des dynamischen Auftriebs wurde bis heute nicht vollständig geklärt. Aktuelle Modelle erzeugen teilweise nicht einmal einen Auftrieb.
  • wir können uns die Ursache von Turbulenz bis heute nicht erklären, da bisherige Modelle sie als Lösung nicht bedingen.
  • Strömung numerisch zu berechnen basiert auf Modellen, die bis heute unbewiesen sind und dessen Beweis für eines der knapp 10 Millenium Problemen ausgeschrieben ist.
  • Die Gleichungen präzise zu lösen ist mit erheblichem Rechenaufwand verbunden, so dass die meisten Modelle mit vereinfachten Modellen arbeiten (LES, RANS, und wie sie alle heißen)
  • ein großer Teil der Numerik und der Chaostheorie ist noch weitestgehend unerforscht. wir können Systeme in denen drei eigenständige Körper miteinander interagieren bereits nicht mehr berechnen. Darüber hinaus helfen uns nur die statistischen Methoden...
  • und die Liste ist hier bestimmt noch nicht zu Ende.

Wenn also jemand bei fast Null steht, dann müsste man demütig sagen: die gesamte Strömungsphysik.

Unter diesem Aspekt stellt sich nun die Frage: was ist meine Intention? ich denke sie ist damit ablesbar. In dem vorhergehenden Posting habe ich zudem in acht Punkten erwähnt die damit lösbar sind. Wenn das mal nicht eine solide Ausgangsbasis ist...

Im weiteren Verlauf der Veröffentlichung dieses Podcasts werde ich zeigen, dass ich mit dem Modell eine plausible Antwort auf all die offenen Punkte oben eine Antwort geben kann.

Folgendes mag vllt. etwas überheblich klingen: Wir meinen ja gern dass 99% der Physik bereits geklärt ist und dass das letze bisschen zur einheitlichen Lösung der Welt in der Welt des Kleinsten, der Elementarteilchenphysik zu finden ist. Dabei drängen sich ungeachtet gravierende Lücken bei der Makrophysik wie im Beispiel der Strömungsmechanik auf, die anscheinend keinen stören.

Dabei hat eine Lösung dessen das Potential die Physik ähnlich disruptiv auf den Kopf zu stellen wie es einst 'neue' Theorien wie die Quantenmechanik oder die Relativitätstheorie taten...

Ich bin mir sicher dass das Ziel in nicht mehr allzu weiter Ferne liegt. Ich muß die Puzzlestücke eigentlich nur noch zusammen setzen...

P.S.: ich habe lange überlegt ob ich die Videos bereits an die große Glocke hängen soll. Eigentlich ist es noch (fast) zu früh. Ich habe mir aber gedacht. Besser nicht das licht unter den Scheffel stellen. Und Diskussionen helfen zudem an der richtigen Kommunikationsstrategie zu arbeiten, damit andere den Zugang dazu finden...
Mit Zitat antworten