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Alt 16.04.17, 13:21
Plankton Plankton ist offline
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Lächeln

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Zitat von Quadrat Beitrag anzeigen
Ich habe es so verstanden, dass es hierbei darum geht, dass nicht nur der Körper in Richtung der Erde beschleunigt, sondern auch die Erde in Richtung des Körpers beschleunigt wird. Die "Falldauer" ist von beiden Beschleunigungen abhägig, wobei letztere eben auch von der Masse des Körpers abhängig ist.
Nur mal dazu etwas rein aus Sicht der ART. Ebenso wie der Fall bei Newton 3 eindeutig ist --> https://de.wikipedia.org/wiki/Newton...itationsgesetz. Ist er es auch aus Sicht der ART. Eine Feder erzeugt nun mal eine andere RZ-Krümmung als eine Bowlingkugel. Wir haben definitiv andere Parameter die zu einem anderen Ergebnis führen.

Die künstliche Zweiteilung, die aus dem Kraftbegriff folgt - die von der schweren Masse abhängende Kraft einerseits, die von der trägen Masse abhängige Reaktion darauf andererseits - wird durch ein Gesetz ersetzt, in dem die Gleichbehandlung aller Körper auf unterster Ebene eingebaut ist: Dass alle Körper in einer gegebenen Situation die gleiche Fallbeschleunigung erfahren, liegt daran, dass ihre Bewegung direkt von den Eigenschaften der sie umgebenden Raumzeit bestimmt wird.
http://www.einstein-online.info/vert.../TraegeSchwere

Eine Murmel, an einem Punkt, im freien Fall müsste AFAIK sich genau entlang der gleichen Geodäte bewegen, wie eine Melone im freien Fall, exakt am selben Punkt. (in 2 Versuchen aufeinander folgend)
Für die Erde, die sich "umgkehrt" ebenfalls im freien Fall befindet, gilt das jeweils entsprechend auch.

Nacht Newton ist klar: 2 Objekte mit einer großen Masse werden durch die Gravitation eine größere Beschleunigung erfahren und beim Zusammenprall ein höhere Geschwindigkeit haben, als 2 Objekte mit kleinen Massen.

Ich weiß nicht genau, wie man das nun nur aus Sicht der ART beschreibt, aber wenn ich in einem Gedankenexperiment einen Tennisball zwischen zwei gleich großen Sonnen platziere, genau in der Mitte, dann werden alle 3 Körper später aufeinander prallen, als wenn ich den Tennisball durch eine 3. gleich große Sonne ersetze. (Falls nicht, wäre das ein sehr interessanter Unterschied von der ART zu Newton.)

BTW: Was mich eigentlich noch interessieren würde! Wenn z.B. bei 2 Objekten die Kraft F1 = F2 auch vom Abstand abhängt, dann ist die Beschleunigung ja bei größerem Abstand geringer (F/m=a).
Wenn die nun aufeinander sich zu bewegen die 2 Objekte, dann wird doch eigentlich die Beschleunigung immer größer?
Also 2 Melonen im Abstand von 2 km haben wegen F1 = F2 xy Beschleunigung und im Abstand von 0,5 km zv Beschleunigung. (xy < zv)

PS: Aus Sicht der SRT könnte man noch die relativistische Masse mit in Spiel bringen. Ob das allerdings wichtig ist, bin ich mir nicht sicher.
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