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Alt 10.02.19, 10:01
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
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Standard AW: Higgsfeld als Absorber der Vakuumenergie?

Irgendwie lässt mich nun die Frage nicht mehr los, ob man Entropie und Temperatur nicht als Maß für Informationsverlust verstehen könnte. Mich erinnert diese Aussage von Philipp Wehrli.
Zitat:
Zitat von Philipp Wehrli Beitrag anzeigen
Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg. Wobei TomS natürlich auch recht hat,....
..TomS meint dabei die 'Information' aus Sicht des äusseren Beobachters. Für den äusseren Beobachter geht natürlich keine Information verloren und es entsteht auch keine.
..ein bisschen an die ART und die Frage nach der Krümmung des Raumes in eine höhere Dimension (innerer/äußerer Betrachter). In der ART benötigt man keine übergeordnete Beobachterin, da man die Raumkrümmung anhand der Geometrie des Raumes erkennen kann. Sprich in einem gekrümmten Raum sind die Winkel eines Dreiecks nicht mehr 180°.
So könnte man auch sagen, man benötigt keinen „übergeordneten Beobachter“ in der QM, damit der Informationserhalt gewährleitet ist. Es gibt sie/ihn nicht. = Entropie/Temperatur als Beleg dessen. Würde es diese Person geben, dann gäbe es keine Entropie/Temperatur am EH eines SL z.b.

Kann man das verstehen?

Die Frage nach dem Informationserhalt in der QM ist (meine Frage!) vergleichbar mit der Frage wohin krümmt sich der Raum (?). Für einen „inneren“ Beobachter zeigt sich nur eins, der Winkel eines Dreiecks in einer gekrümmt Raumzeit ist nicht 180° und der Verlust an Information zeigt sich durch Entropie und Temperatur der leeren Raumzeit.

Die Entropie und Temperatur des EH korreliert doch mit dem Verlust an Information?
Kurz: Wenn es (auch) in der QM keine äußere Betrachterin gibt/geben sollte, dann ist der Informationsverlust „real“ und wir können die Menge quantitativ über Entropie/Temperatur messen. So wie wir die Krümmung des Raumes über eine Winkelmessung quantitativ angegeben können.

Gruß
EvB

EDIT: Die Worte sind sicher zu groß für mich – aber was ich denke ist sowas. Wenn man den „Hilbertraum in die Pseudo-riemannsche Mannigfaltigkeit zwingt“, dann geht die „äußere Beobachterin“ verloren. Man muss sie aufgeben, wie den äußeren Beobachter in der ART.
Zurück bleiben dann nur „innere Beobachter“ die ihre Welt z.B. über die „Winkelmessung“ (ART) bzw. „Entropie-/Temperaturmessung“ (QM) beschrieben/erleben können.
Wie immer erkenne ich nicht den Abstand zur Diskutierbarkeit.
Z.B. Wo wird die Existenz eines „äußeren Beobachters“ in der QM gefordert?
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Geändert von Eyk van Bommel (10.02.19 um 13:22 Uhr)
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