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Alt 23.10.18, 16:55
Simon_St Simon_St ist offline
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Standard Informationserhaltung beim Wellenkollaps

Hallo,
ich möchte von einer Idee berichten, die ich schon ein paar Jahre habe. Sie bezieht sich auf die Viele-Welten-Theorie und lässt erstmal die ART komplett außen vor. Ich betrachte dabei einen "inneren" und "äußeren" Beobachter des Universums.

Nach Everett kollabiert die Wellenfunktion gar nicht, sondern es gibt, bei einer Beobachtung, die zwei Ergebnisse A und B zulässt, nach der Messung den Beobachter A und Beobachter B. Ist es nicht so, dass man das Messergebnis A oder B als Information auffassen kann?


Meine Idee ist, dass die ganze Information, die ein innerer Beobachter über das Universum hat, aus solchen Kollapsen hervorgeht. Die Idee geht dahin, dass ein äußerer Beobachter gar keine Information feststellen würde.


Veranschaulichen will ich das an einem 0-1 String. Der innere Beobachter A würde vielleicht die Information über das Universum haben: 00110101. Der Beobachter B dann die Information: 11001010. Ein äußerer Beobachter hätte dann die Information: 11111111, wenn man beide Strings zusammen legt. Bzw er würde die Überlagerungen aus 0 und 1 wahrnehmen.


Es heisst, dass die Strukturen im Universum aus kleinen Quantenfluktuationen hervorgegangen sind. Wie ist das aus der Viele-Welten-Theorie zu erklären, wo ja gar kein Kollaps stattgefunden hat, und somit keine Quantenfluktuationen.


Ich würde zuerst gerne klären, was genau die Informationserhaltung in der Quantenmechanik heißt. Ich habe gelesen, dass die Kontinuität der Wellenfunktion gerade die Informationserhaltung ausmacht. Meiner Idee folgend, wäre das nicht so. Sondern, dass bei jeder Messung erst Information entsteht. Aber getrennt für Beobachter A und B.
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