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Alt 19.10.16, 09:31
Ich Ich ist offline
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Standard AW: quantenmechanische Objekte + Verschränkung

Zitat:
Zitat von fossilium Beitrag anzeigen
Bist Du sicher ? Ich sprach von einem verschränkten System, keinem Gemisch.
Du sprachst vom "Spin des Gesamtsystems". Und der kann 0 oder1 sein, wie z. B. bei Mesonen. Siehe auch "Multiplizität".
Zitat:
Danach sollte der Spinzustand des verschränkten Systems nicht aus der den Spinzuständen seiner Teile erklären lassen. Ich bin mir aber nicht sicher, was diese Behauptung im vorliegenden Fall genau bedeutet.
Tja, das weiß ich auch nicht, weil ich nicht weiß, wo du das her hast. Gesamtspin 0 bedeutet jedenfalls, dass die beiden Einzelspins gegensätzlich ausgerichtet sind, dass also beim zweiten Teilchen "down" rauskommt, wenn das erste "up" hatte. Bei Gesamtspin 1 sind sie gleich ausgerichtet, es kommt also entweder bei beiden "up" oder bei beiden "down" raus. Es macht also einen Unterschied, ob du das System misst oder seine Bestandteile, weil das Gesamtsystem auch noch die Option "weder uo noch down" hat.
Zitat:
Ich denke aber Du meinst, man mißt am verschränkten Objekt immer eine Drehimpulsübertragung 1h, 0h, oder -1h - oder ? Das heißt zunächst, dem verschränkten System kann ich drei Möglichkeiten für einen Meßwert zuordnen.
Ich weiß nicht, was du mit "Drehimpulsübertragung" meinst. Wenn du ein solches System, ohne es auseinanderzureißen, in einen Stern-Gerlach-Versuch gibst, dann siehst du entweder einen Punkt oder 3, abhängig vom Gesamtspin. Das sind die möglichen Spinausrichtungen des Systems. Wenn du es auseinander reißt, siehst du für die Einzelteile 2 Punkte.
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