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Alt 22.11.18, 16:31
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TomS TomS ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 04.10.2014
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Standard AW: Quantenfeldtheorie

Man kann das schon in etwa so mittels Störungstheorie und ggf. Feynmandiagrammen beschreiben. Letztere sind ja nur Buchhaltungstricks für bestimmte Matrixelemente.

Im Falle eines Potentials kann man jedoch für die Elektronen keine ebenen Wellen / freie Teilchen ansetzen, sondern man muss die Störungstheorie für gebundene Elektronen formulieren. Dies würde dann nicht auf die üblichen Feynmanregeln führen, denn diese wurden für freie Teilchen abgeleitet. D.h. dass zwar die selbe Diagramme vorliegen, dass die Rechenregeln jedoch angepasst werden. Oder man verzichtet ganz auf die Diagramme und berechnet das Matrixelement "zu Fuß".

Ein bekannter Anwendungsfall ist die Lamb-Shift der gebundenen Elektronen im Wassertoffatom. Da man hier im Ein- und Ausgangszustand ausschließlich jeweils ein Elektron hat, ist der niedrigsten Beiträge der QED das 1-Loop-Diagramm mit einem virtuellen Photon (soweit ich mich erinnern kann :-)

Leider haben wir hier kein LaTeX; es ist vom Konzept her nicht so schwer zu verstehen.
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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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