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Alt 17.08.07, 18:05
uwebus uwebus ist offline
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Standard AW: Theoretische Physik vor dem Ende??

pauli,
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Die EM-Welle hat ohne geringste Beschleunigungsphase Geschwindigkeit c, die sie bis zur Absorption durch irgendein "Hindernis" beibehält.
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Erstens: Licht behält die WellenFRONTgeschwindigkeit c in einem gegebenen Medium bei. Sollte Licht ermüden, wird es langwelliger, damit wird die WellenMITTE verzögert.

Und ohne Beschleunigung, das behauptest Du. Man kann Licht im Bose-Einstein-Kondensat verzögern und wieder beschleunigen, ein neben dem BEK vorbeifliegendes Lichtteilchen wird nicht abgebremst. Da das Licht im BEK nicht zum Stehen gebracht werden muß (letzteres ist wohl auch möglich), muß sich Licht verzögern und beschleunigen lassen. Und bisher hat noch niemand den Entstehungsprozeß einer Welle aus einem Elektron heraus erklären können, denn bis heute weiß niemand so recht, was Licht eigentlich ist. Ich finde es immer so erstaunlich, was Physiker alles zu wissen vorgeben; wenn man sie dann detailliert fragt, zucken sie nur die Schultern.

Hier meine Standard-Fragen an Physiker und Philosophen:

1) Wie und aus was konstituiert sich Raum?
2) Wie entsteht die Dynamik (Zeit) im Universum?
3) Wie und aus was konstituiert sich ein Gravitationsfeld?
4) Wie entsteht die Gravitationswirkung eines Feldes?
5) Was ist Masse?
6) Wie und aus was konstituiert sich ein EM-Feld?
7) Wie entsteht der Spin eines “Teilchens“?

Ich habe als Rentner-Hobby 6 Semester Philosophie belegt und nebenbei ein Physik-Semester, um mit den Professoren diese Fragen zu diskutieren und Antworten zu bekommen. Bis heute Fehlanzeige! Weder Physiker noch Philosophen können meine “Kinderfragen“ beantworten. Deshalb betreibe ich Physissophie, ein Eigengebräu aus Empirie, Philosophie und Verstand.

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Vorgänge im Universum auf die menschliche Erfahrung (oder gar "gesunden Menschenverstand") zu reduzieren bringt garnichts.
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Also Menschen haben nun mal nur ihren “gesunden Menschenverstand“ und der sagt ihnen täglich, ein endliches Gebilde weist eine Hüllfläche auf. Wenn jetzt ein Mathematiker ein endliches hüllenloses mathematisches Universum entwirft, widerspricht das nun mal jeder Empirie und nur die zählt in den Naturwissenschaften. Sonst könnte ja auch der Papst den mathematischen Beweis für die Existenz von Erzengeln und Paradies in Auftrag geben.

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suche ein abgegrenztes Problem aus und zeige auf, wie die gängige Theorie das erklärt/berechnet
- löse das Problem mit deiner Theorie
- zeige auf, was an deiner Lösung besser/genauer ist
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Ich weise nach, daß ich mithilfe eines Gravitationsmodells die sog. Bindungsabstände von Atomen in Molekülen berechnen kann, also etwas völlig verqueres aus Sicht von Physikern. Mein Modell gründet auf endlichen Gravitationsfeldern, es erklärt das Zustandekommen von Gravitation, von Raum und von Zeit, also es gibt Antworten auf meine Kinderfragen, die hochdotierte Professoren bis heute nicht beantworten können.

Nun ist mein Modell nicht auf Anwendung getrimmt, sondern auf Erklärung des Phänomens “Universum“, deshalb laufe ich bei Fachleuten unter dem Begriff Crank (wohl so etwas wie ein höfliches „Idiot!“). Aber das Modell gibt exakte Werte vor, die im Bereich Zeitdilatation auch mit denen von ART/SRT übereinstimmen. Bisher hat sich noch kein Physiker die Mühe gemacht, hier mal nachzuhaken, warum ich zu diesen Ergebnissen komme, sie werden als Spinnerei abgetan, da von dem Physikheiligen Albert Einstein und dessen Jüngern nicht abgesegnet.


Lorenzy,
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Wenn Mathematik keine physikalische Entsprechung besitzt, wie konnte dann z.B. die Cassini-Huygens-Sonde ihr Ziel erreichen? Deren Kurs wurde ja auch mathematisch berechnet.
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Du hast meinen Einwand nicht verstanden, dieser bezog sich auf ein endliches hüllenloses Riemann-Universum. Selbstverständlich ist Mathematik ein notwendiges Hilfsmittel der Naturwissenschaften.
Aber wenn ich schreibe 5 m^17 · 7 s^25 = 35 m^17s^25, dann ist das mathematisch richtig, hat aber keine physische Entsprechung. Nicht jede mathematisch richtige Gleichung hat ein physisches Pendant.


Einschwein,
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Die GPS-Zeit ist direkt mit der UTC-Zeit gekoppelt. UTC-GPS=x Sekunden (1988 war x=5 Sekunden)
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Also ein Gangunterschied, das reicht, um Zeitdilatation nachzuweisen.

Gruß

Geändert von uwebus (17.08.07 um 18:08 Uhr)