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Alt 20.09.16, 07:05
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TomS TomS ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 04.10.2014
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Standard AW: Nicht-Lokalität und Relativitätsprinzip; VWI

Zitat:
Zitat von Plankton Beitrag anzeigen
Mir geht's noch darum, quasi einen gemischten Zustand zu betrachten, ohne Kohärenz, kein reiner Zustand wie oben, bei dem ich dann 2 Elektronen habe die sich fast klassisch verhalten. Und hier, so mein Gedankengang, kann ich die dann identifizieren. Klar?
Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Du meinst einen Dichteoperator, der einem gemischten Zustand entspricht?
Zitat:
Zitat von Plankton Beitrag anzeigen
Ja, AFAIK. (ich hab mal gelesen, solche inkohärenten Zustände z.B. aus 2 Teilchen würden sich quasi wie klassisch verhalten)
Ich denke nicht, dass das etwas ändert.

Betrachte einen Zustand ψ (a,↑) mit eine Spin = up und einer weiterem nicht näher spezifizierten Quantenzahl a. Zwei Bosonen im Spin-Singulett Gesamtspin = 0 werden beschrieben als

ψ1(a,↑) * ψ2(b,↓) + ψ1(b,↓) * ψ2(a,↑)

Dies entspricht der Forderung der Symmetrisierung. Verwendet man den Fock-Raum-Formalismus mit Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren, so ist diese Symmetrisierung automatisch garantiert. Mit anderen Worten: die Theorie enthält überhaupt keine anderen als diese symmetrisierten Zustände.

Nun wird ein Dichteoperator jedoch genau aus diesen Zuständen kosntruiert. Man kann demnach in einen Dichteoperator keine Unterscheidbarkeit einbauen, die nicht bereits in den Basiszuständen enthalten ware.

Die Unterscheidbarkeit wäre z.B. wieder von der Form "das bei a lokalisierte Teilchen hat Spin up, während das bei b lokalisierte Teilchen Spin down hat".
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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.

Geändert von TomS (20.09.16 um 11:47 Uhr)
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