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Alt 20.02.22, 10:42
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antaris antaris ist offline
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Standard AW: Trägheit

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer
Trägheit wäre dann eine reaktiver Widerstand der Raumzeit selbst gegen eine Änderung. Allerdings ergibt das ganze nur Sinn, wenn bereits ein Potentialfeld gegeben ist.
Genau den Gedanken hatte ich auch. Die Frage ist was ist Raumzeit?!
Mir ist da jetzt etwas in den Kopf geschossen.

Punktteilchen gibt es ja sehr wahrscheinlich wirklich nicht, denn alle Teilchen sind ein Ensemble aus harmonisch schwingenden Wellen, dessen Frequenz sich erhöht wenn Energie bzw. die Teilchen beschleunigt werden.
WENN die Raumzeit etwas ist, dann sehr wahrscheinlich in einzelne Minkowski-Raumzeitpunkte quantisiert. Ich hatte das auf meiner Webseite als Raumzeitzellen beschrieben aber dann hatte ich die CFS Theorie im Internet gefunden.
Sollte die Gravitationskonstante keine Konstante sondern eine je nach Masse der Materie eine variable Größe sein, so würde sich der angelegte Maßstab (Planck-Länge) der Raumzeit ändern. (wie in der CFS Theorie beschrieben)

Die Ruhemasse erhöht ja eigentlich nicht die Masse selbst, sondern wirkt sich auf die Trägheit aus. Masse und die durch die ART beschriebene Gravitation wären somit nur eine Größe, die ihren Ursprung in der Trägheit hat.

Bei der SRT ist es ja dann auch so, denn sich bewegende oder beschleunigende Masse erfährt eine Energiezufuhr, welche nicht die Ruhemasse erhöht, sondern die Trägheit.

Man könnte meinen, dass am Ende Gravitation und Energiezufuhr durch SRT die betreffenden Raumzeitpunkte somit vergrößern.
Das könnte dann den Widerstand durch die Raumzeit verursachen, da man die Raumzeitunkte durch eine Zuführung von Energie "aufladen muss", um die Masse zu beschleunigen. Die Energie für die Beschleunigung wird eigentlich nicht den Teilchen, sondern den betreffenden Raumzeitpunkten zugeführt. Das dauert halt eine gewisse Zeit, was dann die Trägheit ausmacht.

Warum dann aber das träge verhalten bewegter, nicht (mehr) beschleunigter Masse?
Ich stelle mir vor, dass die Raumzeitpunkte diese aufgeladene Energie aus der Beschleunigungsphase "speichern" und genau wie in einer Welle an die benachbarten Raumzeitzellen und in Impulsrichtung übertragen.
Man könnte meinen der Impuls ist gar keine Größe, welche direkt die Teilchen betrifft, denn der Impuls könnte genau diese Raumzeitwelle darstellen und Geschwindigkeiten von Massen sind eine Wirkung aus der Impuls-Raumzeitpunkte-Welle.

Beim verzögern, also abbremsen der Masse muss dann eine zur Bewegungsrichtung entgegengesetzte Energie aufgebracht werden, um so die Raumzeitpunkte wieder zu "entladen".

Die Erhöhung der Frequenz der betroffenen Teilchen könnte dann ebenso eine Wirkung durch den veränderten Maßstab der Planck-Länge sein, denn mit den Raumzeitpunkten werden auch die darin befindlichen (Teilchen)wellen skaliert. Größerer Raumzeitpunkt = höhere Frequenz?

Also für mich ergibt das Sinn aber ist nur ein Gedanke.
Vor allem wäre die eigentliche Ursache für die Wirkung von Impuls, Energiezuwachs aus SRT und Geschwindigkeit eine Welle der Raumzeit in der sich die betreffenden Wellenfunktionen der Teilchen befinden.
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Ge?ndert von antaris (20.02.22 um 10:59 Uhr)
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