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Alt 27.02.22, 10:09
MMT MMT ist offline
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Standard AW: Die Natur aus Fäden: bitte schimpfen

Viele Gedanken sind das. Ich versuche zu strukturieren.


Fadenkreuzungen sind viele Dinge:

- Grundlage für Wellenfunktionen, wenn die Fäden verwirrt sind und Teil eines Fermions sind. (Oder von Kraftfeldern, wenn die Fäden Teile von Bosonen sind.)

- Grundlage für physikalischen Raum, wenn es unverwirrte Fäden sind.

- Das weiße Papier ist der Raum der Anschauung, der durch den Beobachter eingebracht wird, nicht der physikalische Raum. Wenn man über die Natur redet, nutzt man immer einen Raum der Anschauung/Beschreibung - ohne geht es nicht. Der physikalische Raum ist dagegen der Raum, der gekrümmt ist, schwingen kann, usw. Dieser Physikalische Raum entsteht erst durch die (unverwirrten) Fäden.

- Kräfte entstehen durch die gegenseitige Beeinflussung von Fäden, und durch die Deformationen der Fäden. Dieser einfache Gedanke enthält die 4 Grundkräfte, und legt die Eichgruppen fest. Siehe die neueste Erklärung in https://www.motionmountain.net/Strands-QED.pdf

- Fäden bilden auch die dunkle Energie.

- Fäden sagen voraus, dass es keine *elementare* dunkle Materie gibt, sondern nur normale Materie und schwarze Löcher. ZB sagen Fäden das fehlen von Supersymmetrie voraus, das fehlen von zusätzlichen Dimensionen, und von zusätzlichen Eichgruppen. Es wird das fehlen jeglicher Physik jenseits des Standardmodells vorhergesagt.

- Fadenkreuzungswechsel führen auch zu Entropie.

- Es ist aber müßig zu diskutieren, ob "alles" aus Entropie, oder aus Information, oder aus Qubits, oder aus Energie, oder aus sonst etwas ist. Auf der fundamentalen Ebene ist alles aus denselben Prozessen und Komponenten aufgebaut. Welche man nimmt, ist (fast) egal. Ich finde einen neuen Begriff (wie eben Fädenkreuzungen bzw Fadenkreuzungswechsel) besser (und ergiebiger) als alle Alternativen.

Ge?ndert von MMT (27.02.22 um 20:29 Uhr)
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