Einzelnen Beitrag anzeigen
  #2  
Alt 26.05.10, 23:59
973 973 ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 03.05.2010
Beiträge: 40
Standard AW: Bizarre Klassifikationen der KD

Diese ganzen Effekte lassen sich am einfachsten dadurch beschreiben und weitere Eigenschaften vorhersagen, indem man sich vergegenwärtigt, daß

a) Teilchen oder System ein Informationsmangel besitzt, um in unserem gewohnten Ortsraum eindeutig beschreibbar zu sein
b) Gruppen von Informationen, die ein 'Teilchen' darstellen können oder auch nicht, ein gemeinsames Eigensystem haben; nicht-kritisch auch noch, daß durch Wechselwirkung mit der Welt (insbesondere durch Beobachtung) die Abgabe und die Außerhalb-Gültig-Werdung der im Eigensystem angestauten Informationen durch Wirkung nach außen und Anpassung der Eigenzeit an die Weltzeit induziert wird



Nehmen wir als Beispiel ein 'erst halbfertiges Objekt' oder nur eine Menge von 4 Informationen an.

Dies kann nicht eindeutig in unserem gewohnten Raum dargestellt werden, weil dazu mindestens 6 Informationen (3 für Ort, 3 Impuls) nötig sind.

Dieser Informationsmangel oder Fehlen von 2 Informationen, also die dadurch bedingte Nicht-Lokalisierbarkeit bei uns (also keine darüber hinausgehende 'obskure Eigenschaft' des Objektes selbst) führt aus unserer Sicht bei quantenmechanischer Betrachtung zu 2 Vertauschungsrelationen, bei relativistischer Sicht zur Ausbreitung zBsp als Kugelwelle mit Lichtgeschwindigkeit ohne Richtungsfestlegung.

Solch ein Objekt kann dann an weit (ggf Lichtjahre) voneinander entfernten Richtungen A oder B beobachtet werden. Dann werden durch die erfolgreiche Beobachtung allerdings 2 weitere Informationen in unserem Raum erzeugt, zBsp seiner Richtung. Damit ist der Informationsmangel beseitigt, das Objekt wird vollständig realisiert, es wird entweder zu einem Teilchen oder zu einer Welle (aber jedenfalls definiert).


In seinem Eigensystem aber ist zumindest ungefähr ds = 0 . Das Eigensystem hat ungefähr keine (faktisch, wenige) Dimensionen; in ihm ausgedrückt, hat daher nie Informationsmangel bestanden. Insbesondere sind dort alle Informationen lokalisiert und fast auf einem Punkt.

Eine Beobachtung am Ort A im Beobachtersystem, erzeugt im Eigensystem kausal eine Änderung. Daß diese Änderung dann auch 'sofort' an allen denkbaren Orten B, C, ... eintritt (insbesondere, daß das Objekt dann entweder an anderen Orten außer A nicht mehr beobachtbar ist, nachdem 2 weitere Informationen seiner Richtung bewirkt wurden, bzw sogar ganz verschwindet), liegt nur daran, weil die Undarstellbarkeit in unserem Raum durch Informationsmangel weggefallen ist, bzw. das Objekt nun sogar fertig realisiert ist und seine Natur ändert, das alte Objekt nicht weiter existiert.

Durch den Informationsmangel in unserem System ist also die Umrechnung vom lokalen System des Objektes zu uns nicht eindeutig möglich. Inadequade Behandlung von Informationsmangel führt zu komischen Effekten; anscheinend lassen sich die gesamten quantenmechanischen Erscheinungen darauf zurückführen. Man müßte umgekehrt von der Position und potentiellen Beobachtungszeit von A und B ins Eigensystem des Objektes zurückrechnen welches Ereignis A oder B dort zuerst kausal einwirkt, inkl. dadurch neue Informationen erzeugt und/oder das Objekt zerstört.


Dies war ein einfaches Beispiel. Denkbar sind auch Informationsmengen, die kompliziertere und/oder mehrere Objekte halb, aber keins vollständig in unserem Ortsraum beschreiben, sodaß sie sich dort uns formal mit Effekten wie Unschärfen, lichtschneller Ausbreitung, Nicht-Lokalität darstellen, sie aber in ihrem Eigensystem zusammenbleiben (ds ungefähr = 0), sodaß eine Auswirkung von außen sofort kausal auf die im Eigensystem klar und eindeutig bestimmten Informationen einwirkt, oder weitere Informationen erzeugt, die dann die formale nichteindeutige Darstellung bei uns betreffen oder beheben.

So ist es auch total klar, daß eine Veränderung vom selben Ausgangsstadium aus, nicht an 'beiden' bzw mehreren Aspekten / Erscheinungsorten desselben Objektes bzw derselben Information, durchgeführt werden kann.

Solche Hypothesen wie 'Wurmlöcher' zwischen allen möglichen Beobachtungs- /Einwirkungsorten, oder sonstige obskure Eigenschaften der Objekte oder der Raumzeit, höherdimensionale Welle, usw usf sind über den schlichten Informationsmangel hinaus überflüssig. Statt sowas einzuführen, muß die Physik mal von vielem sich zunehmend mehr ansammelnden Müll entblödsinnigt werden !!

Geändert von 973 (27.05.10 um 01:09 Uhr)
Mit Zitat antworten