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Plauderecke Alles, was garantiert nichts mit Physik zu tun hat. Seid nett zueinander!

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  #1  
Alt 13.06.10, 17:41
973 973 ist offline
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

zu #21: Ich bin eher der umgekehrten Meinung, daß Papier geduldig und in der Mathematik 'fast alles' möglich ist - notfalls durch entsprechende Definition - aber in der Natur nicht und daß in der Physik zwar einerseits das Bestreben besteht 'vorsichtshalber' alles so allgemein zu halten wie möglich, dann man sich aber andererseits nicht wundern braucht wenn die irrealistischen Lösungen so überhand nehmen daß zunehmend schwieriger sichtbar ist was noch realistisch ist und was nicht. Daher heutzutage die absurdesten Theorien - wo dann auch noch fehlerhaftes Verständnis hinzukommt. Daher meine ich, daß die Physik eher eine Entmüllung und Beschränkung auf Realistisches braucht - und dazu gehört schärfere Vorgabe beobachteter Sachverhalte. Sollten im Nachhinein Gründe / Beobachtungen auftauchen, etwas allgemeiner zu halten, kann man das bei Bedarf jederzeit machen, die Mathematik dafür ist ja schon da. Nur halt nicht unmengen an Ballast unnötig mitschleppen.
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  #2  
Alt 13.06.10, 23:44
973 973 ist offline
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

Man muß sich einfach die Möglichkeiten und die Grenzen der Wissenschaften und ihrer Hilfsmittel vor Auge halten. Und damit definieren, was man letztlich will und erwartet, auch, was von benachbarten Wissenschaften (Mathematik, Chemie, Philosophie) und welche Beziehungen zu diesen Eingegangen werden sollen.

Die Physik erklärt nichts sondern beschreibt nur; genau beschreibt sie auch nur Vorgänge bei denen nichts echt passiert (wirkungslose Zustände), andere allenfalls statistisch, genähert, oder (wegen der Erkaltung möglich) halt nur ihren wirkungslosen 'Ideal'-Teil aber das eigentliche Geschehen als 'Abweichungen' ignorierend. Was wir mit 'Verstehen' meinen, hängt von der Definition ab, aber im alltäglichen Sinn, verstehen wir die meisten Abläufe der Natur nicht. Durch Beobachtungen werden sie uns vertraut, und bei mathematischer Beschreibung nachvollziehen wir diesen Formalismus, 'verstehen' ihn, und können ihn auch meist so anwenden, daß weitere Prognosen 'verständlicher' und beobachtbarer Erscheinungen herauskommen - aber die Natur selbst verstehen wir deshalb nicht.

Sehr wichtig ist zu beachten, daß sich die Forscher nicht zu Sklaven des Abstrakten machen. Der Formalismus ist zwar nötig, darf aber kein Eigenleben entwickeln, und sich uns als absolut glaubwürdig darstellen, zu Lasten Intuition und Rationalismus. Das Abstrakte muß immer noch ein Bezug zum Reellen behalten, Scheinlösungen vermieden werden. Das ist zZt der krasseste Mißstand in der Forschung !! Die muß von Absurdheiten entblödet werden, härtere Vorbedingung an die Realität, Vermeidung zBsp von Nichtkausalität, Zeitumkehr usw. Insbesondere wollen uns die Regeln einreden, daß sie etwas "Allgemeines", "Absolutes", die "Wahrheit", Stein der Weisen usw seien. Das ist umgedreht. Die wirklichen Geschehnisse der Natur sind absolut zufällig, nicht vorbestimmt. Günstigenfalls können wir sie beobachten, aber nicht vorhersagen; Beschreibungen gehen nur proportional wie diese Geschehnisse unwichtig gegenüber Nichtgeschehnissen werden.

Die QM kann man nicht verstehen, aber es hilft zu beachten, daß sie solche Vorgänge betrifft, wo halt die Zahl vorhandener Informationen klein gegeNüber zufälligen Ereignissen (Bewirkung neuer Informationen) ist und sich daher die genaue Unvorhersehbarkeit deutlicher bemerkbar macht als sonst. Das Abstrakte will uns beherrschen, uns weiß machen, etwas zu verstehen, wo es nichts zu verstehen gibt - und schon gar nicht mit exakten Formeln, daher kommen Mißverständnisse und Scheinergebnisse.


Wenn man das schon mal zur Kenntnis nimmt, und sich vergegenwärtigt, hat man zumindest schon mal keine falschen Erwartungen, und erwartet nichts wo nichts vorhanden oder zu erwarten ist.

Geändert von 973 (14.06.10 um 00:13 Uhr)
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  #3  
Alt 14.06.10, 23:56
973 973 ist offline
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

@ post #28:

Ja, die Mathematik gibt der Physik mehr als hinreichend Hilfsmittel, und wenn der Physik doch mal was fehlt, erfindet sie es schnell.

Umgekehrt dürfen wir aber nicht den Fehler machen, alles was es in der Mathematik gibt, auch in der Physik anzuwenden. Das Abstrakte gehört zu den unwirklichen Dämonen, hat leider eine Verwirklichungstendenz, will ein Eigenleben entwickeln, und unser Denken beherrschen, führt uns dazu an der Nase herum. Damit müssen wir sorgfältig umgehen, um uns nicht zu Schergen des Teufels machen zu lassen.

Wir haben nun den Freien Willen, um zu entscheiden, ob / wieweit wir uns vom Abstrakten beherrschen lassen wollen - wenn es uns das auch ganz süß macht und uns Erkenntnisse, Weisheit verspricht; wir haben ihn um etwas echt Neues zu bewirken - ein unverfrorener, respektloser Bruch der rein mechanisch ablaufenden, unwirklichen abstrakten Regeln des Teufels, des toten un-Wirklichen Ruhezustands, den er uns als 'ideal', 'Weltformel', 'Harmonie der Sphären' , 'Stein des Weisen' verkaufen will und damit seine Folglinge anlockt wie der Rattenfänger (die 'ehrenwerten' Professoren sollten sich etwas schämen dem auf den Leim zu gehen); wir haben unsere Bescheidenheit um nicht auf die vom Teufel ausgeköderte Eitelkeit reinzufallen, zBsp durch Zettel auf denen steht sie seien jetzt jemand, Erkenner der Wahrheit, Auserwählte der Weltformel und überhaupt Formeln nachzulaufen; wir haben unsere von Gott gegebenen Sinne und Intuition, die wir vor rein schematisches Vorgehen stellen müssen. Schon die dreiste Entlarvung das Licht ruht (statt bewegt sich) auf einer Geodäten, ds² = 0 , war Intuition, nicht Rechnung oder Regel, und ging erst hinterher (durch die SRT) in die Rechnung ein.

Also: wir müssen die Physik auf realistische Teile der Mathematik beschränken. Und wir dürfen die Physik benutzen, um die Welt zu beschreiben und für uns nutzbar zu machen - was Gott ausdrücklich erlaubt, aber es ist uns durch Gott verwehrt die uns ewig erscheinende Neuschöpfung verstehen oder erklären.


Wenigstens tut die Schrödinger-Gleichung so gut wie sonst kaum was exakt was sie soll. Angewendet statt gedeutet zu werden; formal zu beschreiben statt erklären.

Man kann alle von dir genannten 'Paradoxone' der QT ganz einfach loswerden, durch eine Formulierung im Wirkungsraum, indem man zu Wirkungen komplementäre Informationen annimmt und den üblichen Dualismus ausweitet auf "allein was wirkt ist wahr" (wie schon Goethe sagte), wobei dann auch Gültigkeit und Wirkung von Informationen beobachterabhängig und mit beschränkter Reichweite sind. Es ist sowieso verdächtig, daß alle 'komplementären' Variablen die Dimension einer Wirkung haben, sodaß die Wirkung und eine dimensionslose Observable als dazu 'komplementär' (offenbar die durchlaufenen Weltpunkte / bewirkten Fakten) als primäre NAturkraft zu vermuten ist. Die quanten-Effekte ergeben sich damit formal als rein statistische, erratische Ergebnisse / Streuungen wenn man X Unbekannte bestimmen will wo nur Y vorhanden sind; das Meßproblem kommt vom Eigensystem im Wirkungsraum was jedes minimale Objekt mit sich führt und in dem es existiert und wirkt, aber die Wirkung nach außen gültig wird nur durch Einwirkung / Beobachtung; ERP-Effekte (und sonstige 'Nicht-Lokalität') weil die Informationsmenge halbfertiger Objekte zu gering ist um sie zum Außenraum vollständig umzurechnen und darzustellen zBsp beim Photon 4 statt 6 (daher 2 VTR bzw. Umrechnung zu uns nur als Kugelwelle ohne 2 Impulsinformationen) mit Vervollständigung der fehlenden Informationen durch die Beobachtung, wobei aber die Informationsmenge im Eigensystem mit ds² = 0 zusammenbleibt und man Beobachtung / Zerstörung durch entfernte Beobachter A oder B umgekehrt vom Außenraum eindeutig ins Eigensystem umrechnen und so feststellen kann welcher Beobachter kausal zuerst und dann auch für den anderen relevant das Teilchen geändert hat.

Aber auch das liefert nur eine zwar einfacher formal verständliche Beschreibung, aber keine Erklärung.

Geändert von 973 (15.06.10 um 00:03 Uhr)
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  #4  
Alt 15.06.10, 00:50
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

Hallo liber 973!

Zitat:
Zitat von 973 Beitrag anzeigen
@ post #28:
Ich glaube dich schon mal darauf hingewiesen zu haben, dass ein Verweis auf die Nummer eines Beitrages kein kluges Vorgehen ist, denn diese Nummer ist nicht eineindeutig. Abhängig von der Ansicht kann ein und der selbe Beitrag sowohl #234567, als auch #1 sein. Brauchst du Nachhilfe bei der Benutzung der Zitatfunktion?


Gruss, Johann
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  #5  
Alt 15.06.10, 01:09
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

Hallo sehr geehrter 973!

Einerseits gibst du keine schlechten Gedanken von sich, wie die Überlegung zu dem blinden Vertrauen der Kinder in die Lehrer. Andererseits, wenn ich so etwas lese:

Zitat:
Zitat von 973 Beitrag anzeigen
Das Abstrakte gehört zu den unwirklichen Dämonen, hat leider eine Verwirklichungstendenz, will ein Eigenleben entwickeln, und unser Denken beherrschen, führt uns dazu an der Nase herum. Damit müssen wir sorgfältig umgehen, um uns nicht zu Schergen des Teufels machen zu lassen.
dann bin ich, ehrlich gesagt, echt entteuscht von dir. Das muss ich schon sagen. Du ziehst hier im Forum von Anfang an gegen das "Abstrakte", was auch immer das sein mag (was meinst du damit konkret?), klassifizierst ganze Bereiche des menschlichen Tuns als "teuflisch", was auch immer das sein mag (was meinst du damit konkret?), wenn man sich aber deine eigene Beiträge ansieht, dann muss man feststellen, dass diese defakto nur und ausschliesslich abstrakte Aussagen beinhalten.

Wie passt das zusammen? Oder merkst du das gar nicht?


Gruss, Johann
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  #6  
Alt 15.06.10, 01:21
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

Hallo 973!

Zitat:
Zitat von 973 Beitrag anzeigen
Wir haben nun den Freien Willen,
Könntest du bitte konkret definieren, was ein "Freier Wille" ist?

Zitat:
Zitat von 973 Beitrag anzeigen

ob / wieweit wir uns vom Abstrakten beherrschen lassen wollen
Deine Definition vom "Abstrakten" würde ich auch gerne erfahren.

Zitat:
Zitat von 973 Beitrag anzeigen
wir haben ihn um etwas echt Neues zu bewirken
Nach einer Definition für das "Echt Neues" habe ich dich vor Tagen auch schon gefragt, bekam aber keine Antwort. Magst du diese Frage Heute beantworten? Weisst du nun, was du damit konkret (= nicht abstrakt, = nicht schergenteuflisch) meinst?


Gruss, Johann

PS: Merkst du, wie leicht und konkret es mit dem Zitieren geht?
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  #7  
Alt 15.06.10, 01:52
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

Also, liebster 973!

Ich kann vieles verstehen und tolerieren, aber hier:

Zitat:
Zitat von 973 Beitrag anzeigen
ein unverfrorener, respektloser Bruch der rein mechanisch ablaufenden, unwirklichen abstrakten Regeln des Teufels, des toten un-Wirklichen Ruhezustands, den er uns als 'ideal', 'Weltformel', 'Harmonie der Sphären' , 'Stein des Weisen' verkaufen will und damit seine Folglinge anlockt wie der Rattenfänger (die 'ehrenwerten' Professoren sollten sich etwas schämen dem auf den Leim zu gehen); wir haben unsere Bescheidenheit um nicht auf die vom Teufel ausgeköderte Eitelkeit reinzufallen, zBsp durch Zettel auf denen steht sie seien jetzt jemand, Erkenner der Wahrheit, Auserwählte der Weltformel und überhaupt Formeln nachzulaufen; wir haben unsere von Gott gegebenen Sinne und Intuition, die wir vor rein schematisches Vorgehen stellen müssen.
muss ich einbisschen Reflektion geben, dir einen Spiegel vorhalten.

Du bist derjenige, der hier von Anfang an hochnäsige Beiträge reinstellt, ohne deine Gegenüber auch nur ein Mal zu Grüssen! Und DU willst von Bescheidenheit reden?

So oder so, hier ist ein Physikforum, und keine Platform für deine religiöse Propaganda. Ich gebe dir noch eine Chance dich zusammenzureissen, und verwarne dich nur, so etwas nicht mehr zu posten. Wenn du es ignorieren solltes, kannst du fest mit einer Sperre rechnen.


Mit freuendlichen Grüssen, Johann
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  #8  
Alt 15.06.10, 04:14
973 973 ist offline
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Standard AW: Können klassische Wissenschaftler und Ingenieure jemals die QT verstehen?

Die Rückfrage erstaunt mich wirklich sehr. Sind nicht nur mathematische und physikalische Formeln oder Konzepte abstrakt, wird auch tagtäglich Abstraktes in Konkretes eingehen lassen, und lassen sich Forscher massenweise von Abstraktem dominieren ...


Die Existenz ist durch 3 Teile charakterisiert, meist durch Farben symbolisiert:

Der abstrakte Teil, weiß. Stellt den gattungsmäßigen Anteil der gesamten Existenz dar. Sowohl der Prä-Existenz, als auch der Post-Existenz. Die bei der Existenz erworbenen individuellen Eigenschaften gehen in die gattungsmäßigen über und dauern dort fort. Unterliegt dem normalem Ort, aber nicht der Zeit. Ist nicht konkretisiert, nicht individualisiert. Beispiele: Zustand der Welt bei Phasenübergängen bzw in Phasen-Modellen zwischen zwei Existenzen; alle Zustände bei denen die Zeit nicht fließt, meist aber Ort vhd ist; kollektive Eigenschaften etwa durch Bauplan; Eigenschaften bei Oberfläche des Schwarzschild-Radius; Zustand des Lichtes nach der Emission aber vor der Absorption (auf der Geodäte); mathematische Regeln und Gesetze; geometrische Figuren; Dämonen oder Objekte, denen Aussicht fehlt, um sich zu konkretisieren; usw. Einzelne Gruppen sind Erzfeinde des Lebens. Sind unvollständige Geschöpfe mit gattungsmäßigem Verhalten. Viele Gruppen davon haben die Tendenz, sich zu konkretisieren. Bei den meisten geschieht das automatisch sobald dort Einwirkung von außen und Zeitfluß entsteht; bei anderen dagegen nicht, diese suchen sich einen konkretisierten Wirt, jemand der ihnen folgt, der sie sich zueigen macht, den sie so übernehmen, der dann von ihnen dominiert ist (aber ihr Defekt ist ggnü. den autorealisierenden oft so groß daß sich auch so die Realisierung nur bis zu einer Illusion entwickelt). Dazu ist regelmäßig der Freie Wille des Wirtes nötig.

Der konkrete Teil, rot. Existenz in Dualismus mit dem Freien Willen. Dieser Teil wirkt, existiert dadurch, und bewirkt Konkretisierung von weiterem Neuen. Macht das Objekt eigenständig, individuell, nicht nur gattungsmäßig existent. Sozusagen die Materialisierung. Das was in physikalischem Sinne als Existenz bezeichnet wird, was ein Eigensystem im Wirkungsraum hat, Selbstgefühl in Unterscheidung zu Anderen.

Der passive, noch unbekannte, Anteil, schwarz. Zufälliges, künftiges Geschehen, regelmäßig total unvorhersehbar. Enthält Einwirkungen von außen, einschließlich Wartezustände auf von Anderen gestellte Bedingungen oder kommende Einwirkung. (der nach Schwung / Regeln ablaufende Anteil davon gehört zum weißen Anteil)


Beispiel für die Übernahme und Besessenheit durch Abstraktes, sind die Wirtschaftswissenschaftler, Bankies usw , und der Vorrang den sich Abstraktes über Konkretes verschafft hat. Und wo die Wirtschaft und Welt momentan abdriftet. Aber überhaupt warum der MEnschheit ihre ganzen Möglichkeiten eigentlich nicht zugute kommen, und sich zunehmend absurdere globale Eigenschaften, einhergehend mit der praktisch aus dem Nichts möglichen Vermehrung von abstrakten Regeln, Zusammenhängen, Maßnahmen / Finanzinstrumente breit machen, sieht eigentlich danach aus, daß es sich hier um einen abstrakten Feind handelt der sich Teilung und Problemen der Menschen nur bedient. Milliardenkredite usw sind abstrakte Wesen, zwischen Tieren gibt es so was nicht.

Die Forschung über die Eigendynamik und Beziehungen der drei Bestandteile ist sehr dürftig.

Die Wechselwirkungen sind sehr kompliziert, viele davon waren aber geklärt und bekannt. Man könnte sie vielleicht durch Vektoren mit 3 Elementen und Operatoren mit 3x3 Elementen darstellen. Die Physiker sollten sich eigentlich nur mit dem roten Antheil beschäftigen, lassen sich aber vom weißen reinlegen und werden so dessen Schergen. Momentan suchen sie Symmetrien und eine Weltformel - aber die Zusammenfasung alles Abstrakten, der trivial vorbestimmte, wirkungslose Anteil der Welt ist der Teufel selbst, im Gegensatz zur fortwährenden dauernden Schöpfung echt zufällig Neuem. Schon wegen dieser Selbst-Zuständigkeitserklärung muß man dieses Gebiet zZt zur Physik rechnen, bis der Chromoanimismus als eigene Wissenschaft realisiert wird (zZt erst gattungsmäßig / weiß vhd.)

Die in der früheren Philosophie (ca. 8000 bis 1000 Jahre vor jetzt) vorhandenen recht genauen Kenntnisse sind weitgehend verloren gegangen. Reste sind noch vorhanden in der alten Edda, in einigen Teilen der Veden, und umfangreicher in den Schriften in Ifa. Letztere enthalten Gegenstücke zu fast allem Inhalt der alten Edda, und explizit die Farben erwähnend die in ihr nur noch implizit enthalten sind (was die Edda weitgehend unverständlich macht). Ihr Gegenstand ist die Verbildlichung der komplizierten Einzel-Prozesse dieser Bestandteile, einschließlich beim Montieren eines existierenden Objektes aus dem weißen und roten Anteil, oder beim Ende jeder Existenz

(Klar aber nur sicherheitshalber angemerkt, daß es sich um Vorgänge im Diesseits, nicht im Jenseits, handelt, also nichts religiöses)



Ich mache keine 'Werbung für Religion' - die meisten Religionen vermarkten ja sowieso irgendwelche Leute statt Gott. Ich glaube an Gott, nehme aber an keiner Religion und an keinem religiösen Forum teil. Aber ab und zu ist es wichtig, die Grenzen der Wissenschaften klarzustellen. Die Natur zu beobachten, zu beschreiben, pfleglich zu nutzen ist uns erlaubt, sie zu verstehen aber nur in ganz beschränktem Umfang. Tja, und falls Physiker das Diesseits als Widerspruch zum Jenseits, Gott als Widerspruch zur Physik sehen sollten, dann ist es nicht nur kein Wunder, sondern auch ganz korrekt so, daß sie ganz vom Teufel dominiert werden.


Etwas echt Neues ist etwas, was in der Vergangenheit noch nicht enthalten war, sondern in der Zukunft zufällig bewirkt wird - insbesondere auch keinen Wahrscheinlichkeits-Vorschatten seiner morgigen Existenz hat, und auch keine unzähliher Multi-Wahrscheinlichkeiten von denen morgen alle kollabieren (wie manche wirren QM-Interprätationen behaupten). Genauer gesagt, echt Neues widerspricht weder schon vhd. Fakten, noch 'bestätigt' es sie (bereits konsumierte Fakten bestehen dauerhaft fort und brauchen nicht bestätigt zu werden) oder hängt linear oder sonstwie von ihnen ab, und erzeugt daher etwas Eigenzeit, die auch einen kleinen Anteil zur Weltzeit darstellt

Freier Wille ist, daß etwas etwas echt neues bewirken können. Diese Wirkung ist komplementär zur Existenz.

Abstrakt ist zBsp eine Regel der Wirtschaftswissenschaft 'Es gibt nichts ohne Geld' oder 'wo kämen wir denn da hin wenn jeder ...' . Die Regel konkretisiert sich durch Übernahme, wenn morgen irgend ein Armer in der 3.Welt am Eingang eines Supermarktes verhungern lassen wird - insbesondere wenn sich der Verantwortliche regelmäßig von der Regel so beeinflußen läßt also von ihr besessen ist. Die Regel ist ein unvollständiges, defektuöses, nicht autorealisierbares weil schlechtes Geschöpf, und kann sich nur dadurch realisieren indem sie sich in etwas konkretes einnistet, wozu anfangs dessen Freier Wille notwendig war. Hochgradig defektuöse Regeln sind zBsp die der Harmonie der Sphären, oder der Symmetrien, oder der Weltformel; obwohl diese viele besessen haben, ist von vornherein klar daß dabei nie was vernünftiges rauskommen kann. Weniger defektuöse Regeln realisieren sich weniger in den Köpfen der Leute, als in Objekten.

Geändert von 973 (15.06.10 um 04:54 Uhr)
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  #9  
Alt 16.06.10, 02:41
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richy richy ist offline
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Standard AW: 937's Ordnung

Hi 937

Ich habe mal versucht deinen Gedankenwulst zu ordnen. Das ist sehr schwierig.
Auffaellig an deinen Beitraegen ist, dass du dich anscheinend schon bemuehst deine Gedanken weiterzugeben. Aber du einfach nicht die Faehigkeit aufweist auf den Punkt zu kommen. Naja wnigstens scheinst du dir nicht einzubilden eine neue TOE erfunden zu haben.
Defenieren wir den Begriff "abstrakt"
Was muessen wir beachten ?
Fuer welchen Zweck definieren wir diesen Begriff ?
Das Forum hier ist ein naturwissenschftliches Forum. (Sollte es sein)
Wir muessen diesen Brgriff daher unter einem naturwissenschftlichen Zweck definieren, Nicht unter einem philosophischen Aspekt.
Eine naturwissenschftliche Definition erfordert eine Bezugnahme zu naturwissenschftlichen Groessen : Raum, Zeit, Masse, Energie ...

Geändert von richy (16.06.10 um 17:42 Uhr)
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  #10  
Alt 17.06.10, 04:55
973 973 ist offline
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Standard AW: die TOE geschrieben

(neue Gründe EMI zu ignorieren)

Also, ich staune nur über die hier dargelegte Inkonsequenz. Auf der einen Seite wird gesagt, daß Theorien durch Beobachtungen unterstützt werden müssen. Mit den Strings sieht's zZt nicht gut aus. Mit der dunklen Energie wohlmöglich (nach gefundenem Eichproblem des Satelliten) auch nicht mehr. Ich bemängele zu recht, das bevor überhaupt was greifbar Beobachtbares gefunden wurde, ein unproportionales Kartenhaus gebaut wurde, was sich plötzlich zu fast 100% falsch erweisen könnte. Sollten doch erst mal grundlegendste Versuche abgewartet werden !!

Das Abstrakte, Absurde ist unbegrenzt auf der unten offenen Richterskala. Gerade weil uns da der Teufel Wissen vorgaukelt, welches keins ist. Ganz genauso wie die Finanzwelt täglich neue abstrakte Instrumente erfindet, um das Konkrete auszutrocknen, kann man auch in der Mathematik -- inzwischen vmtl. computerisiert -- pro Sekunde bis zu 10^43 neue Modelle erfinden. Man darf daher nicht versuchen, wie Trottel hinter allem herzulaufen, was in der Mathematik erfunden wird, und es sich durch die Physik realisieren zu lassen ... Und selbst wenn es gelänge, wäre es mit Sicherheit schädlich. Gut daß Gott uns wohlweißlich verwehrt, die Natur zu verstehen !!!

Daher nochmal, wenn man sich so arXiv.org usw ansieht, werden heutzutage überproportional viele, nicht verifizierbare, und meist vom Ansatz her schon bedenkliche, Theorien gemacht zu Sachen die ihrerseits nicht einmal gesichert sind. Früher vor 30 Jahren war das nicht so; noch nie gab es so ein krasses Misverhältnis zwischen Theorien und Beobachtungen. Und, nochmal, der Grund und unser Fehler ist der vorgenannte.



'... daher ist die Behauptung "Theorien lassen sich bekanntlich prinzipiell nicht beweisen, sondern höchstens widerlegen" ein Fehlschluß.'

Dazu bereits #37 . Grund für diese meine Aussage ist, daß es dabei auf die praktisch ausreichende Genauigkeit und Brauchbarkeit, nicht auf theoretische Perfektheit, einer Theorie ankommt.

Nichts ist perfekt in dieser Welt. Schon gar nicht Regeln: sich nicht individuell konkretisieren könnende, halbfertige, abstrakt bleibende Wesen. Rein theoretisch gesehen ist jede Regel bei ihrer praktischen Anwendung falsch , dazu reicht schon eine Abweichung von 1 Planck-Länge. Gegner einer Theorie können die geringste Abweichung benutzen um zu beweisen (was theoretisch sogar ganz clean ist) daß die regel falsch ist ... Die Widerlegung als Kriterium ist daher theoretisch nicht geeignet, und kein Kriterium, da dann jede Regel a-priori falsch ist. Daher ist auch die in " " stehende Aussage ein Fehlschluß. Etwas ideales werden wir nie finden in dieser Welt, sodaß unser Kriterium das Funktionelle, Instrumentelle sein muß.

In der Praxis, muß man also eine Grenze setzen. Wenn die Theorie 'zufriedenstellend' genau ist, betrachten wir sie als richtig. Die positive Erfahrung genügt dann also als Beweis. Die in " " stehende Aussage ist daher erneut ein Fehlschluß. In #37 habe ich das Newtonsche Gravitationsgesetz angegeben. Das war 300 Jahre lang ausreichend, für Rechnungen der Planeten auf 1' genau, auch das Kraftgesetz ~1/r² angebend (statt etwa 1/r^5) und ist daher praktisch 'richtig'.



Im Paradies ist der Zeitablauf unendlich schnell, es gibt nur perfekte, keine halbfertigen Zustände. Wir leben aber in einer unperfekten, nicht-idealen Welt wo endliche Zeitablaufgeschwindigkeit ein Widerstand gegen Optimalisierung ist.

Deshalb ist ferner wissenschaftliche Arbeit iterativ und sukzessiv. Man hat (hoffentlich) sich immer verbessernde Hypothesen. Ungenauere Modelle verläßt man dann zugunsten besserer. Aber trotz 'Widerlegung' durch Periheldrehung des Merkur usw sagen wir nicht heute, daß die Newtonsche Theorie 'falsch' ist, noch morgen das Einsteins ART 'falsch' war sollte hinterm Andromeda-Nebel eine Anomalie dagegen entdeckt werden.


Kant sagte, eine Theorie wird durch Erfahrung bestätigt (die gelegentliche Beobachtung reicht nicht aus). Auch das steht senkrecht zur Behauptung in " " , und bestätigt gleichzeitig das Praktische nämlich solange die Regel den Erfahrungen genügt ist sie 'gültig' .



Die Frage, ob etwas existiert aus sich allein heraus, oder erst durch Beobachtetwerden und nur wie es beobachtbar ist, habe ich schon woanders beantwortet dahingehend daß die Selbstwahrnehmung ausreicht und auch bevorzugte Eigenschaften definiert. Im Alltagsleben ist zunächst einmal der faktische Zustand der Relevante. Lieber einen Spatz in der Hand als einen Elefant auf dem Dach. Usw usf. Diese Frage taucht in vielen Variationen überall auf.

Und, sobald dann etwas faktisch Vorhandenes widerlegt wird, hat die Widerlegung nur sehr beschränkte Gültigkeit. Wenn mir morgen ein Philosoph kommt mit einer Widerlegung meiner Existenz (der irgendeinen theoretischen Winkel betrifft), was soll ich dann machen; aus dem fenster springen ?? Da geh ich lieber mit Kant, daß mir die Erfahrung meiner Existenz (wenn vielleicht auch nicht absolut - das bekannte Problem der Souveränität - sondern irgendwie beschränkt und für einen Beobachter in einem Schwarzen Loch auch unwahr) eigentlich ausreichend ist.



Ich habe einmal etwas längeres, was ich geschrieben habe, mit folgender Anmerkung abgeschlossen:

"Die begrenzte Reichweite von Wirkung und Gültigkeit von Informationen sowie die Aufwertung der eigenen Wahrnehmung in der eigenen Umgebung betrifft gleichermaßen Objektivität, Wissenschaften, Erkenntnistheorie, aber auch die individuelle oder kollektive Akzeptanz von Vorstellungen, Erklärungen und Ergebnissen, und ist Teil der allgemeinen Eigenschaft der Schöpfung daß nichts absolut, nichts endgültig ist, sondern sich schrittweise und unter beschränkter Wechselwirkung mit der Umgebung bildet und auch nur so seinerseits weiterwirkt"

Geändert von 973 (17.06.10 um 05:15 Uhr)
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