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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #21  
Alt 25.08.09, 19:20
möbius möbius ist offline
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen
.....
1. Wenn sich die Vorhersagen einer Theorie in ihrem Gültigkeitsbereich bestätigen, und das tun sie bei der SRT!, dann ist die Theorie auf dem richtigen Weg!
2. Das sollte man anerkennen und nicht darüber lachen, sonst macht man sich lächerlich!

EMI
Zu 1.:
Welche Vorhersage bezüglich eines Zuges, der mit annähernd c fährt, macht denn die SRT
Ich habe in EINSTEIN's Texten dazu bisher nichts gefunden ...Gib doch bitte mal die Quelle an, in der EINSTEIN dieses Gedankenexperiment durchführt ...
Zu 2.:
Wer zuletzt , lacht am besten ....bzw. als Letzter ...
Gruß, möbius
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  #22  
Alt 25.08.09, 19:24
möbius möbius ist offline
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Registriert seit: 23.07.2007
Beiträge: 1.507
Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen
Macht doch keinen Unterschied Uli,

nur sollten diese Leute bei Bedarf nicht das Orakel von Delphi befragen sondern sich Rat bei EINSTEIN holen.
Soweit ich gehört habe hatte EINSTEIN bisher eine Trefferquote von rund 100% mit seinen Prophezeiungen.
Er soll wohl sogar die Funktion eines Laser prophezeit haben und der Nachbau dieser EINSTEIN-Vision funktioniert sogar!
Fast unglaublich, meinst Du nicht?

Gruß EMI
Volle Zustimmung!
Und noch 2 Fragen:
1. Wann und wo auf quanten.de habe ich (möbius) jemals an der Gültigkeit von SRT und ART gezweifelt
2. Und wann und wo hat jemand auf quanten.de das sog. "Orakel von Delphi" befragt (Bitte Quellenangabe!)
Gruß, möbius
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  #23  
Alt 25.08.09, 20:12
Lambert Lambert ist offline
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von dandy Beitrag anzeigen
1) Ja - dieses Raumes - aber was ist mit den Parallelräumen, die sich wohl aus Heims Theorie ableiten lassen?
Darum geht es doch!
Laut Heim muss das, was Du als "diesen Raum" bezeichnest, erstmal verlassen werden, um c überschreiten zu können bzw. um sich mit einem c größer als das c "dieses Raumes" fortbewegen zu können.

2) Heim hingegen ist der theoretischen Meinung, das sich die Konstruktion von Gluonen erübrigt ("Einheitliche Beschreibung der materiellen Welt - Informatorische Zusammenfassung von 'Elementarstrukturen der Materie', Band 1 und Band 2", Seite 57, Zeilen 6-25):
Hi Dandy,

so kommen einige wichitige Unterschiede auf dem Tisch.

1) Heim ging von 3+3 "Dimensionen" (imho das Unwort des 20. Jahrhunderts) aus, drei reellen und drei imaginären. Ich gehe von viel mehr Dimensionen aus. Seine Nachfolger haben inzwischen 12, glaube ich. Ich denke, dass es auch notwendig ist, seine Nachfolger zu lesen. Die haben ja Grund gehabt, die 6 Dimensionen von Heim zu erweitern.
Ich gehe indes von einer Verschachtelung der verschiedenen physikalischen Räume aus. Nicht von einem Verlassen wie Heim. Es gibt auch Leute, die >c als imaginären Raum verstehen. Die verschiedenen physikalischen Räume, von denen ich ausgehe, sollen durch unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten (c, 2*c, 4*c, 8*c usw.) markiert sein. Der erstfolgende Raum (2*c relativ) soll sich anweisbar (CERN) tief im Atomkern befinden, dort wo ich die Positronen vermute.

2) Ich denke, dass die Gluonen Grund dafür gewesen sind, die Heim'schen Dimensionen zu erweitern. Ich habe keine Probleme mit Gluonen: sie sind imho die "Photonen" des erstfolgenden Raums.

Gruß,
Lambert
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  #24  
Alt 25.08.09, 21:28
Benutzerbild von dandy
dandy dandy ist offline
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Beiträge: 43
Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von Lambert Beitrag anzeigen

Hi Dandy,

so kommen einige wichitige Unterschiede auf dem Tisch.
Derer es wahrscheinlich noch deutlich mehr geben dürfte...


Zitat:
Zitat von Lambert Beitrag anzeigen

...
Seine Nachfolger haben inzwischen 12, glaube ich.
...
Die haben ja Grund gehabt, die 6 Dimensionen von Heim zu erweitern.
...
Ich denke, dass die Gluonen Grund dafür gewesen sind, die Heim'schen Dimensionen zu erweitern.
Das kann schon vom zeitlichen Ablauf her nicht ganz hinhauen:

1996 veröffentlichen Dröscher und Heim die mathematischen Herleitungen ihrer gemeinsamen Ergebnisse [z.B. der 12-dimensionale Heim-Dröscher-Raum] im dritten Band der „Elementarstrukturen“ unter dem Titel „Strukturen der physikalischen Welt und ihrer nichtmateriellen Seite“.

Das Zitat, über das wir uns hier unterhalten, stammt aber aus der Zusammenfassung des zweiten Bandes (Manuskripteinreichung von Band 2: 20. März 1981) - und darin ging es noch ausschließlich um Heims 6 Dimensionen...

Zitat:
Zitat von Lambert Beitrag anzeigen

Ich gehe indes von einer Verschachtelung der verschiedenen physikalischen Räume aus.
So habe ich die Heim-Theorie eigentlich auch verstanden - bereits die kleinsten "Bausteine der Materie/des Raumes haben 6- (bzw. 12-)dimensionale Eigenschaften...

Hier noch ein kurzes Zitat, aus dem hervorgeht, daß Heim und Dröscher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben (AIAA 2002-4094: PHYSICAL PRINCIPLES OF ADVANCED SPACE PROPULSION BASED ON HEIMS'S FIELD THEORY):

...
Der algemeine Konsens scheint zu sein, daß Dröschers und Häusers Theorie bestenfalls unvollständig ist und man ihr nur extrem schwer folgen kann. Und sie hat keine normale Form der Bewertung durch Gleichrangige durchlaufen; eine Tatsache, die die Preisrichter der AIAA überraschte, als sie ihre Entscheidung trafen. "Sie schien sehr entwickelt zu sein und reif für eine derartige Veröffentlichung.", sagte Mikellides dem "New Scientist".

Zur Zeit muß der Hauptgrund, den Vorschlag ernst zu nehmen, Heims unheimlich erfolgreiche Voraussage der Elementarteilchen-Massen sein. Vielleicht - nur vielleicht - hat Heim's Theorie ja wirklich etwas zur modernen Physik beizutragen. "Soweit ich sie verstehe, ist Heim's Theorie genial.", sagt Hans-Theodor Auerbach, ein theoretischer Physiker am Schweizer Eidgenössischen Institut für Technologie in Zürich, der mit Heim zusammen gearbeitet hat. "Ich denke, die Physik wird in Zukunft diese Richtung einschlagen!"
__________________
Gruß
Dandy
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Wenn es jemandem gefällt, zu Mars*hmusik in Reih' und Glied zu marsc*ieren, so verachte ich ihn schon.
Er hat sein Großhirn nur aus Versehen bekommen - bei ihm hätte auch schon das Rückenmark gereicht!
(Albert Einstein)
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  #25  
Alt 25.08.09, 22:23
Lambert Lambert ist offline
Singularität
 
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Beiträge: 2.008
Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von dandy Beitrag anzeigen
1) Derer es wahrscheinlich noch deutlich mehr geben dürfte...

2) So habe ich die Heim-Theorie eigentlich auch verstanden - bereits die kleinsten "Bausteine der Materie/des Raumes haben 6- (bzw. 12-)dimensionale Eigenschaften...

3) "Ich denke, die Physik wird in Zukunft diese Richtung einschlagen!"
Hi Dandy,

1) nicht unbedingt, und wenn nur an solchen Stellen, wo Heim die neuesten Beobachtungsergebnisse (z.B. DM) aus den letzten Jahren nicht kannte. Das Cantor'sche Kontinuum ist umfassender, aber noch lange nicht so tief ausgearbeitet, als Heim es an verschiedenen Stellen gemacht hat. Heim ist an manchen Stellen weiter (Massenberechnungen), an anderen Stellen nicht weit genug (Dimensionale Übersicht) und an weiteren Stellen bissel falsch (Festhalten an Supersymmetrie). Seine Interpretationen von X5 und X6 "Organisation, Struktur" sind im Grunde abenteuerlich zu nennen.

2) Die kleinste Bausteine "unseres Raumes" sind imho vier-dimensional. Nur z.B. tiefer im Atom verstecken sich nach unserem Wissen weitere Raumverschachtelungen. Auf Positronen _Ebene... aber das Positron ist ja noch gar nicht als Bestandteil des Protons/Neutrons/Quarks bestätigt... CERN wird's richten...

3) Ist auch Meine Meinung: Mathematische Physik. Deswegen ist Heim so wichtig. Das Cantor'sche Kontinuum ist MP pur sang. Kardinalzahlen und Primzahlen spielen mit eine Hauptrolle wie bei Heim. Das Kontinuum ist indes in Prinzip open-ended (was ich persönlich erwarten würde), Heims Ansatz in 6 Dimensionen geschlossen.

Gruß,
Lambert

Geändert von Lambert (31.08.09 um 23:34 Uhr)
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  #26  
Alt 01.09.09, 12:12
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JoAx JoAx ist offline
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Hallo dandy,

Zitat:
Zitat von dandy Beitrag anzeigen
Fragst Du Albert Einstein - der kam mit diesem "Gedankenexperiment" an...
Einstein hat so etwas nie behauptet.


Gruss, Johann
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  #27  
Alt 01.09.09, 14:37
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EMI EMI ist offline
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von dandy Beitrag anzeigen
("Einheitliche Beschreibung der materiellen Welt - Informatorische Zusammenfassung von 'Elementarstrukturen der Materie', Band 1 und Band 2", Seite 57, Zeilen 6-25):
"Aufgrund der Neutrinostreuungen an Protonen wurde bekanntlich das sogenannte <<Quarkmodell>> konzipiert."
Steht das wirklich so in dem Buch von Heim, dandy?

wenn ja ist das definitiv falsch.
Das Quarkmodell wurde konzipiert um "Ordnung" in den immer mehr anwachsenden "Hadronenzoo" zu bringen.

Viel später wurden durch Elektron-Proton-Streuung experimentell 3 Streuzentren im Proton nachgewiesen, was das Quarkmodell stützte.
Noch später wurde durch Vergleich dieser Streuung mit der el.neutralen Streuung von Neutinos die drittel-zahlige el.Ladung der Quarks experimentell bestätigt.

Gruß EMI
__________________
Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
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  #28  
Alt 01.09.09, 15:31
Lambert Lambert ist offline
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen
Steht das wirklich so in dem Buch von Heim, dandy?

wenn ja ist das definitiv falsch.
Das Quarkmodell wurde konzipiert um "Ordnung" in den immer mehr anwachsenden "Hadronenzoo" zu bringen.

Viel später wurden durch Elektron-Proton-Streuung experimentell 3 Streuzentren im Proton nachgewiesen, was das Quarkmodell stützte.
Noch später wurde durch Vergleich dieser Streuung mit der el.neutralen Streuung von Neutinos die drittel-zahlige el.Ladung der Quarks experimentell bestätigt.

Gruß EMI
Ja, da dreht Heim offenbar den Laden upside down. Aber der Fehler ist - glaube ich - geschichtslogistischer Art.

Gruß,
Lambert
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  #29  
Alt 01.09.09, 18:51
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von JoAx Beitrag anzeigen
Hallo dandy,

Einstein hat so etwas nie behauptet.
Dann solltest Du vielleicht mal seine Bücher lesen...
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Gruß
Dandy
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(Albert Einstein)
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  #30  
Alt 01.09.09, 19:02
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Standard AW: Der Tod... eine Zustandsveränderung?

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen

Steht das wirklich so in dem Buch von Heim, dandy?
Wortwörtlich.

Zitat:
Zitat von EMI Beitrag anzeigen

wenn ja ist das definitiv falsch.
Das Quarkmodell wurde konzipiert um "Ordnung" in den immer mehr anwachsenden "Hadronenzoo" zu bringen.

Viel später wurden durch Elektron-Proton-Streuung experimentell 3 Streuzentren im Proton nachgewiesen, was das Quarkmodell stützte.
Noch später wurde durch Vergleich dieser Streuung mit der el.neutralen Streuung von Neutinos die drittel-zahlige el.Ladung der Quarks experimentell bestätigt.

Gruß EMI
Selbst wenn es falsch wäre, stört es mich nicht.
Wann was warum konzipiert wurde ist ja nicht Gegenstand der Theorie selbst.

EDIT:
Wikipedia über Quarks:

Zitat:

...
1964 postulierte der Caltech-Physiker Murray Gell-Mann zusammen mit seinem Kollegen George Zweig die Existenz der Quarks.
...
Die experimentelle Untersuchung von Quarks erfolgte historisch durch tief-inelastische Elektron-Nukleon-Streuung.
...
__________________
Gruß
Dandy
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(Albert Einstein)

Geändert von dandy (01.09.09 um 19:15 Uhr)
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