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  #1  
Alt 18.01.12, 09:12
John Ullmann John Ullmann ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 02.12.2011
Beiträge: 14
Standard Was ist virtuelle Materie

Der Begriff "virtuelle Materie" wurde von Heisenberg in die Physik eingeführt, um damit kurzfristige Einergieschwankungen erklären zu können. Die Energieschwankung ist also kleiner als das Planckscke Wirkungsquantum. Solche Effekte wurden erstmals von Rutherford und Lamb entdeckt und als Lambshift bezeichnet. Die richtige Vorstellung und Formulierung der virtuellen Materie steht aber noch aus. Ich glaube, dass ich den richtigen Weg dazu aufzeigen kann. Sollten meine Ausführungeen richtig sein, dann wäre dies ein Meilenstein in der richtigen Erklärung und Formulierung der Allgemeinen Quantenfeldtheorie als der großen universalen physikalischen Theorie.
Auch Einstein kam durch die Allgemeine Relativitätstheorie
auf die Einführung von Scheinkräften die von der Metrik
herrühren. So ist die Beschreibung eines Vorgangs auf
ein beschleunigtes Bezugssystem nur möglich, wenn man
neue Kräfte, sogenannte Scheinkräfte einführt. „Von welcher
Art sind sie? Da alle Körper ohne Ausnahmen von
ihnen scheinbar erfaßt werden, so sind sie, wie Einstein
bemerkt hat, vom Typus der Gravitationskräfte. So kann
man z. B. mechanische Versuche im bremsenden Eisenbahnzug
durch die Annahme deuten, der Zug sei zwar ein
Inertialsystem, es wirke aber in ihm zusätzlich ein nach
vorn gerichtetes, der rückwärtsweisenden Zugbeschleunigung
entgegengesetztes Schwerefeld.“16 Diese gravischen
Scheinkräfte sind die Kräfte des metrischen Felds virtueller
Materie.
Damit muss die Erklärung und Formulierung der virtuellen Materie über das metrische Feld der Einsteinschen Gravitationstheirie im Rahmen seiner allgemeinen Relativitätstheorie erfolgen. Einsteins Ziel war es nämlich mit seiner Gravitationstheorie die Materie alleine aus der metrischen Wirkung des leeren Raums erklären zu können.
Das aber ermöglicht die Quantenmechanik. In der Quantenmechanik werden die Teilchen durch zwei konjugiert-komplexe Wellenfunktionen beschrieben. Doch nur die eine Wellenfunktion, die in die Zukunft weist, liefert den Impuls, die andere, die in die Vergangenheit weist, ist impulsfrei. Im Atom bilden folglich diese impulsfreien Wellenfunktionen ein metrisches Potenzial. Dieses liefert die Polarisation virtueller Materie.
Virtuelle Materie ist aber kein rein theoretisches Konstrukt zur Erklärung von Abweichungen in den Messgrößen. Sie kann auch durch den Prozess der Paarerzeugung realisiert werden.
Wer ernsthaft genauere und ausführlichere Informationen möchte wende sich
an mich. Ich schicke euch auch gerne kostenlos eine ausführliche und gut verständliche Darstellung über die Gesamtproblematik der allgemeinen Quantenfeldtheorie zu. Email: johnullmann@gmx.de
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  #2  
Alt 24.04.18, 09:45
John Ullmann John Ullmann ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 02.12.2011
Beiträge: 14
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Wer meinen Beitrag über die virtuelle Materie für Quatsch hält, der muss dies auch begründen können. Wo bleibt die Diskussion?
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  #3  
Alt 24.04.18, 10:10
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
Ort: Rabenstein, Niederösterreich
Beiträge: 2.076
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Zitat:
Zitat von John Ullmann Beitrag anzeigen
So ist die Beschreibung eines Vorgangs auf
ein beschleunigtes Bezugssystem nur möglich, wenn man
neue Kräfte, sogenannte Scheinkräfte einführt. „Von welcher
Art sind sie?
Scheinkräfte sind doch nichts neues.
Scheinkräfte treten immer dann auf, wenn der Beobachter in einem beschleunigten Bezugssystem ruht. Bekanntestes Beispiel einer Scheinkraft ist vielleicht die Zentrifugalkraft in einem rotierenden Bezugssystem.
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  #4  
Alt 24.04.18, 10:21
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
Ort: Rabenstein, Niederösterreich
Beiträge: 2.076
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Zitat:
Zitat von John Ullmann Beitrag anzeigen
So kann
man z. B. mechanische Versuche im bremsenden Eisenbahnzug
durch die Annahme deuten, der Zug sei zwar ein
Inertialsystem, es wirke aber in ihm zusätzlich ein nach
vorn gerichtetes, der rückwärtsweisenden Zugbeschleunigung
entgegengesetztes Schwerefeld.“16 Diese gravischen
Scheinkräfte sind die Kräfte des metrischen Felds virtueller
Materie.
Dem 1.Satz kann man ja noch zustimmen; mit dem 2. wird es aber nun völlig abstrus; die Kraft, die den Piloten beim Beschleunigen in den Sitz drückt, soll von Quantenfluktuationen (virtueller Materie) herrühren???????
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  #5  
Alt 24.04.18, 23:23
Benutzerbild von TomS
TomS TomS ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 04.10.2014
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.688
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Zitat:
Zitat von John Ullmann Beitrag anzeigen
Wer meinen Beitrag über die virtuelle Materie für Quatsch hält, der muss dies auch begründen können. Wo bleibt die Diskussion?
Jenseits der Lichtmauer existieren grüne Zwerge, die Quarksterne verkaufen. Wo bleibt die Diskussion?
__________________
«Hier konnte niemand sonst Einlaß erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.»
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  #6  
Alt 25.04.18, 11:24
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 4.927
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Zitat:
Zitat von John Ullmann Beitrag anzeigen
Wer meinen Beitrag über die virtuelle Materie für Quatsch hält, der muss dies auch begründen können. Wo bleibt die Diskussion?
Wenn jemand etwas für Quatsch hält, dann ist die Motivation, sich damit näher zu beschäftigen oder gar irgendwelche Diskussionen darüber anzustossen, sicher überschaubar.

Zu fordern, dass man das dann auch noch begründen muss, ist reichlich unverschämt.
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  #7  
Alt 25.04.18, 23:07
pauli pauli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 03.06.2007
Beiträge: 1.283
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Joh Nullmann is ja auch ein witziger Name
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  #8  
Alt 26.04.18, 21:04
Benjamin Benjamin ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 14.07.2010
Beiträge: 392
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Zitat:
Zitat von John Ullmann Beitrag anzeigen
In der Quantenmechanik werden die Teilchen durch zwei konjugiert-komplexe Wellenfunktionen beschrieben.
Nein, sie werden durch EINE Wellenfunktion beschrieben.

Zitat:
Doch nur die eine Wellenfunktion, die in die Zukunft weist, liefert den Impuls, die andere, die in die Vergangenheit weist, ist impulsfrei.
Was soll das heißen "in die Zukunft weisen"?

Zitat:
Im Atom bilden folglich diese impulsfreien Wellenfunktionen ein metrisches Potenzial.
Was? Es gibt keine "impulsfreien" Wellenfunktionen, wie es keine "impulsfreien" Teilchen gibt. Jeder Wellenfunktioen/jedem Teilchen kann man einen Impuls zuweisen.
__________________
"Gott würfelt nicht!" Einstein
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  #9  
Alt 27.04.18, 18:05
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 692
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Zitat:
Zitat von John Ullmann Beitrag anzeigen
Die Energieschwankung ist also kleiner als das Planckscke Wirkungsquantum.
Hm. Das Wirkungsquantum hat die Einheit Energie * Zeit.

Zitat:
Die richtige Vorstellung und Formulierung der virtuellen Materie steht aber noch aus.
Das sehe ich anders. Schließlich gibt es die Störungstheorie in der Quantenmechanik. Die wurde von RP Feynman stark weiterentwickelt. Wenn man von virtuellen Teilchen spricht, meint man heutzutage eigentlich die Komponenten von Feynman-Graphen.

Vielleicht solltest du dich erst mal damit beschäftigen?
__________________
Freundliche Grüße, B.
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  #10  
Alt 14.06.18, 12:05
John Ullmann John Ullmann ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 02.12.2011
Beiträge: 14
Standard AW: Was ist virtuelle Materie

Hallo Bernhard,
dein Beitrag ist gut. Doch Feynmans Graphen sind als theoretische Vektoren zu verstehen, wie auch Diracs Braquets. Doch Feynman zeigt in seinem Buch "Quantenelektrodynamik" (Hochschultaschenbücher. S. 157) auf das Problem der Massenkorrektur bei einer Streuung an eine äußeren Potential hin. Dieses tritt auch im Rahmen de Störungstheorie in der Dirac-Gleichung auf (S. 161) Das lässt sich also nicht mehr als quantenmechanische Effekte erklären. Feynman gibt für die Massenkorrektur eine Deltafunktion für den Impuls Null an, die sich wie ein Potential verhält, aber keine Matrizen enthält. Das führt eben auf die Erklärung durch das metrische Feld virtueller Materie. Einstein hat diese virtuellen Kräfte auf die Gravitationskräfte zurückgeführt. Der Begriff der virtuellen Materie kann also nicht so leicht abgeschmettert werden, wie dies die anderen "Diskussionsteilnehmer" wohl glauben.

Mit freundlichem Gruß
John

Geändert von John Ullmann (16.06.18 um 10:56 Uhr)
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