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Quantenmechanik, Relativitätstheorie und der ganze Rest. Wenn Sie Themen diskutieren wollen, die mehr als Schulkenntnisse voraussetzen, sind Sie hier richtig. Keine Angst, ein Physikstudium ist nicht Voraussetzung, aber man sollte sich schon eingehender mit Physik beschäftigt haben.

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  #21  
Alt 30.10.07, 23:00
Jogi Jogi ist offline
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Hi LD50.

Zitat:
Zitat von LD50 Beitrag anzeigen
ich such etwas was mir im groben die welt erklärt.
Kennst du von Bill Bryson und Sebastian Vogel: Eine kurze Geschichte von fast allem ?

Ist leicht zu lesen, kurzweilig und praktisch mathefrei.


Gruß Jogi
__________________
Die Geschichte wiederholt sich, bis wir aus ihr gelernt haben.
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  #22  
Alt 30.10.07, 23:35
JGC JGC ist offline
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Zitat:
Zitat von pauli Beitrag anzeigen
Egal, Schrödinger hat im Vollrausch die Formel, die du oben im Logo siehst, ausgearbeitet
Soll also keiner behaupten, das ein Rausch zu nichts nütze sei...
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  #23  
Alt 30.10.07, 23:45
pauli pauli ist offline
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Soll also keiner behaupten, das ein Rausch zu nichts nütze sei...
so ist es, also her mit die Pulle
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  #24  
Alt 01.11.07, 16:52
Benutzerbild von Uranor
Uranor Uranor ist offline
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

salve,

hier im Thread stoße ich wieder auf die scheinbare Vermixung von einander ausschließendem. Antworten, die ich bisher finden konnte, enthielten für mich keine erkennbaren Aussagen.

Ein Photon beschleunigt nicht, es hat dank keiner Massebehaftung c, und damit gut.

Nur wird hier wieder so argumentiert, als habe ein Photon "Geschwindigkeit". Und hier strauchel ich ernsthaft. Ich finde, wer das spricht, sollte das auch auflösen können. Immerhin:

Wenn v = c dann
l = 0
t = 0

l beobachten wir als LK. Aufgelöst ist hier nicht, ob l die Länge des Photons oder die Länge von f ist, vielleicht sogar von beidem.

t meint üblicherweise die Eigenzeit. Wenn die 0 ist, hat das Photon keine Eigendynamik. Und wenn ich folgerichtig in Posts sage, das Photon habe nur den einen Zustand zwischen Emission und Imission, wird die Aussage regelmäßig nicht torpediert.

Nun erkannte man zur QM, das Photon trägt "unterwegs" keine Quanten-Informationen. Die stellen sich erst bei der Messung ein.


Gut. Ergo verstehe ich in kompletter Schlussfolgerung so, wie ich es auch einmal in der Wikipedia gefunden hatte: Eine Messung "aus dem Photon". Bisher brachten Nachfragen hierzu kein Echo. Also bleibt es bei der erarbeiteten und womöglich wikipediagestützten Vorstellung:

Z.B. ein Elektron hat zusätzliche elMag-Energie aufgenommen. Im Gesamtzustand ist es instabil. Es emittiert die Überschuss-Energie "an das Photon".

Dabei fasse ich "das!" Photon als "das!" elMag-Feld auf. Es scheint per Schlussüberlegungen überall realisiert zu sein, wo immer man sich auch hinbegeben würde. Es ist somit von überall anregbar, hat selbst keine nachweisbare v. Was es intrinsich tut, kann nur indirekt vom erfahrbaren hergeleitet werden.

Nun wäre es so, dass sich die Information der Anregung als solcher als Superposition auf einer Kugelschale ausbreitet. (c bleibt dabei unverstanden). Irgendwo auf der Superpositions-Schale kann es via Dipol-Funktion detektiert werden. So wären die Verblüffungen aus den Mach Zehner Expirimenten usw. blitzlogisch verstehbar. Und der Dipol kann zwischen Sender und Empfänger verstanden werden. Wenn das gesamte Dipolereignis vorliegt, würde das Feld (das Photon) die Quanteninformationen bereitstellen. Das klappt aber nur, wenn ein faradayischer Käfig kein schirmendes Hindernis bedeutet.

Kann das so auffassbar sein? Aber was sagt Faraday?
Ist c nun exakt realisiert, oder ist die Realisierung nur unendlich nahe an c? Mit dem Fragepunkt kann ich auch nach sehr langer Knobelung noch nichts anfangen. Derzeit ist es unverändert so, als spärche ich halt mal der Spur nacht. Den Forschergeist befriedigt das so nicht.

Gruß Uranor
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  #25  
Alt 01.11.07, 17:39
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rene rene ist offline
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Zitat:
Zitat von Uranor
Ist c nun exakt realisiert, oder ist die Realisierung nur unendlich nahe an c? Mit dem Fragepunkt kann ich auch nach sehr langer Knobelung noch nichts anfangen. Derzeit ist es unverändert so, als spärche ich halt mal der Spur nacht. Den Forschergeist befriedigt das so nicht.
Lokal wird die Lichtgeschwindigkeit immer mit c gemessen mit den mitgeführten Massstäben und Uhren. Betrachte ich jedoch ein Photon als energetische Anregung des elektromagnetischen Feldes weit ausserhalb einer Gravitationsquelle, messe ich im quasi-inertialen Bezugssystems eine von c kleinere Geschwindigkeit eines Photons, das sich der Gravitationsquelle nähert. Dieses quasi-inertiale Bezugssystem wird auch Buchhaltersystem genannt, weil man in einer absoluten Landkarte jedes Ereignis einordnen kann. Der Nachteil darin ist, dass die Experimente in der gekrümmten Raumzeit nicht in Buchhalter-Koordinaten gemessen werden und entsprechend umzurechnen sind.

Grüsse, rene
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  #26  
Alt 01.11.07, 20:41
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

salve rene,

hab Dank. Zu den Buchhalter-Koordinaten hatte ich vor kurzem was erfahren. Es war leider nicht auf's Thema bezogen. Einen Zusammenhang erkenne ich noch nicht, finde keine Orientierungshilfe.

Was ist anderes bei den Buchhalter-Koordinaten? Aus deinen Worten denke ich, man ist vielleicht nicht auf Geodäten als Messwege angewiesen. Doch wenn das Licht sich auf ihnen bewegt?...

Hmmm, das Thema bleibt spannend. Lässt es sich ggf. weiter aufarbeiten?


Gruß Uranor
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  #27  
Alt 02.11.07, 08:05
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Vielleicht soll ich versuchen, es anders auszudrücken? Objekte agieren unterhalb c. c kann kein Objekt erreichen. Damit kann auch nichts bis obergalb von c und damit in die Anti-Kausalität gelangen.

Licht ist masselos und hat somit ganz einfach c. Ich denke, um die Fernmessung geht es mir dabei nicht wirklich, wenngleich... aber man ist so sicher, und es erscheint auch logisch, dass c tatsächlich zu 100% erreicht ist.

Hawking benötigte für seine postulierte Kausal-Umkehr den oberen Totopunkt der derzeitigen Situation. Es ginge also nur über Stillstand, was ja wohl die Erhaltung absolut brechen würde. Dann kann es getreu dem Pendel-Muster nicht anders, es müsste rückwärts.

Nun agiert Licht gebau mit c, somit auf dem exakten OT. Ja, ist das nun als max Geschwindigkeit, als OT oder für verschiedene Zwecke als beides postuliert? Wie will man sich denn mit "echten!!" ART-Kritikern auseinandersetzen, wenn man bereits in der eigenen Hütte die trivialsten Grenzantworten nicht geben kann? Und was hatte ich da schon für "Spezialisten"Antworten gehört? Dumm unwissende Überheblichkeit ist teilweise noch sehr milde ausgedrückt. Zum Glück kenne ich auch würdigere Antworten. Vielleicht kann irgendwann doch mal präzise auf den Kern eingegangen werden?
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  #28  
Alt 02.11.07, 13:49
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Hallo Uranor

Ich habe leider nicht viel Zeit und kann dir daher auf die Schnelle nur einen Link zu den Buchhalter-Koordinaten angeben:

http://64.233.183.104/search?q=cache...lnk&cd=1&gl=de

Grüsse, rene
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  #29  
Alt 02.11.07, 14:57
JGC JGC ist offline
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Standard AW: frage zum buch schrödingers katze : warum zerstören sich photonen nicht gegenseit

Hallo Rene..

Kannst du dich noch an den Tread "Photonisches" erinnern?

@ Uranor

Wenn du Bock hast, kannst du dir den Tread ja auch mal ansehen...

Dort hab ich doch irgendwo mal davon geschrieben, das Photonen ab dem Moment der Erzeugung einem "Wachstumsprozess" unterworfen sind, die aus einem anfänglichen Ultra-Gammaphoton auf Q-Ebene ein Lichtphoton bis hin zum lichjahregrossen Radiophoton machen kann und daher das Photon eigentlich eher als eine Kugelschalen-Druckwelle im Vakuum zu betrachten wäre, welche entsprechend mit anderen Oberflächen anderer Kugelschalen-Druckwellen (eines Masseinhalts) im Vakuum oder auch miteiner entsprechend gestalteten Sensorflächen(Sehzelle) wechselwirken kann..

Unter diesen Vorraussetzungen würde das doch bedeuten, das die Bezugssysteme eines Photons und seine Maßeinteilungen(seine Frequenzen) quasi "mitwachsen" und daher unterschiedliche Raumzeit-Zustände anzeigt, die sich in all den beobachtbaren Vorgängen irgendwo wiederspiegeln...

Würde über das "Buchhaltersystem" sich nicht eindeutig ein dreidimenionales Gravitationsdruckwellen-Interferenzmuster beschreiben lassen, welches die Erscheinung des Universums erklären könnte(ein Frame für Frame animiertes Quantengravitations-Hologramm?)

Weisst du, der Gedanke des "Buchhaltersystems" würde genau meinen Vorstellungen entsprechen, nur das ich das Ganze eben einfacher betrachte und es als Gravitationsholographie sehen kann, deren "Maßeinheiten" sich immer vom jeweiligen Erregerzentrum aus in einem bestimmten gleichen Abstand überall gleichen(so wie die Jahresringe von Bäumen, die trotz unterschiedlichem Alter eine weitgreifende Zuordnung über die Lebenszeit eines Baumes hinaus erlauben und einen ganzen Zeitraum von mehreren Jahrtausenden lückenlos abdecken kann)...


JGC


JGC
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  #30  
Alt 02.11.07, 19:28
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Salve uranor...
Zitat:
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salve,
Nun agiert Licht gebau mit c, somit auf dem exakten OT. Ja, ist das nun als max Geschwindigkeit, als OT oder für verschiedene Zwecke als beides postuliert?
nunja, - vielleicht liegt es daran das Licht nir mehr unserer (3D) Dimension zugerechnet werden kann?

Man kann doch die Sache von 2 Seiten angehen:
1) ich beschleunige (theoretisch) unendlich gegen 'c' - nach Angaben der ART verformt sich der Raum um mich herum so, dass ich selbst "raumartig" werde
2) ich nähere mich einem sL und gehe (nach unendlicher Zeit") "in den Ereignishorzont auf" (= eine "raumartige Oberfläche")

Man braucht das eigentlich nur 'für Ernst' nehmen und den letzten Schritt konsequent zu gehen: Die Beschleunigung geen 'c' (../ der Fall in den Eriegnishorizont) ist nichts anderes als der Versuch den R3 in Richtung R 4 zu verlassen. Entlang dieser zusätzlich gegebenen Raumkoordinate (dem "OT") passiert alles "3D-mäßige" 'gleichzeitig'

Grüße
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Warum soll sich die Natur um intellektuelle Wünsche kümmern, die "Objektivität" der Welt des Physikers zu retten? Wolfgang Pauli
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