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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #11  
Alt 11.08.19, 11:06
Torsten K. Torsten K. ist offline
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Beiträge: 8
Standard AW: Ein Quanten-Krimi

Habe leider soeben bemerkt, dass die mathematischen Formeln (math-Tag) nur im Firefox-Browser korrekt dargestellt werden. Die Formeln werden demnächst durch Grafiken ersetzt, um die Kompatibilität zu gewährleisten.
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  #12  
Alt 14.08.19, 13:48
Torsten K. Torsten K. ist offline
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Registriert seit: 09.08.2019
Beiträge: 8
Standard AW: Ein Quanten-Krimi

Die Seiten sollten nun in jedem modernen Browser korrekt dargestellt werden.
Mich erreichen Anfragen, ob die Elementarwellen-Hypothese nicht im Widerspruch zu den Messungen betreffs der Bellschen Ungleichung steht.
Die Elementarwellen-Hypothese ist KEINE Theorie verborgener Variablen. Es herrscht auch hier der Zufall. Im Gegensatz zur Kopenhagener Deutung findet der Zufall jedoch eine Begründung.

Geändert von Torsten K. (14.08.19 um 14:34 Uhr) Grund: falsche Formulierung
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  #13  
Alt 14.08.19, 19:48
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
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Beiträge: 1.214
Standard AW: Ein Quanten-Krimi

Zitat:
Zitat von Torsten K. Beitrag anzeigen
Die Elementarwellen-Hypothese ist KEINE Theorie verborgener Variablen.
Leider geht aus deiner Internetseite überhaupt nicht hervor, welche Vorteile die Einführung einer sogenannten "Elementarwelle" mit fester Amplitude bringen soll.

Im physikalischen Sinn erscheint diese Welle auch nicht elementar, sondern vielmehr willkürlich von dir festgelegt worden zu sein.
__________________
Freundliche Grüße, B.

Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921
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  #14  
Alt 15.08.19, 08:26
Torsten K. Torsten K. ist offline
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Registriert seit: 09.08.2019
Beiträge: 8
Standard AW: Ein Quanten-Krimi

Richtig, mathematisch ergibt sich nichts Neues. Es geht „nur“ um den physikalischen Hintergrund.
In der Standard-Interpretation der Quantenmechanik verwenden wir abstrakte mathematische Konstrukte wie Operatoren zur Berechnung von Observablen, Zustände zur Beschreibung des Objektes usw. Wir wissen aber nicht, WARUM dies funktioniert.
Auf der Elementarwellen-Hypothese basierende Simulationen zeigen:
- Die zeitliche Änderung einer Elementarwelle entspricht deren Energie (Analogon: Energie-Operator)
- Die örtliche Änderung einer Elementarwelle entspricht deren Impuls (Analogon: Impuls-Operator).
Das Schöne: Während in der Standard-Interpretation zusätzliche Parameter (Masse, Plancksches Wirkungsquantum) benötigt werden, um auf sinnvolle Werte und Einheiten zu kommen, führt uns in der Elementarwellen-Hypothese die einfache Ermittlung der Ableitung direkt zur Observable.

Die Formeln E=h·f und p=h/λ können aus der Elementarwellen-Hypothese hergeleitet werden (Teil 2). Woraus man die Schlussfolgerung ziehen könnte, dass das Teilchenbild nicht zwingend erforderlich ist.

Beispiel Spin: Bei einer zirkular polarisierten Elementarwelle verbleibt ein effektiver Drehimpuls. Die Simulationen in Teil 4 / Kapitel 1 zeigt, dass sich z.B. beim Photon exakt der bekannte Wert h/2π ergibt.

Auch bei der Rolle des Zufalls ergeben sich mathematisch keine Änderungen. Während dieser aber in der Standard-Interpretation intrinsisch und somit nicht erklärbar ist, erhält er in der Elementarwellen-Hypothese eine physikalische Begründung: Der Wert (genauer: das Quadrat) des Drehimpulses der Elementarwelle am Ort der Wechselwirkung bestimmt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es zu einer Wechselwirkung kommt.

Wie in Teil 2 / Kapitel 3 geschrieben, ist der Begriff Elementarwelle nicht optimal, da „elementar“ ja immer nur den aktuellen Wissensstand widerspiegelt.

Mir ist völlig bewusst, dass das Ganze ziemlich abenteuerlich klingt. Darum auch die vorsichtige Bezeichnung als Hypothese. Die Ansichten, die wir während des Physik-Studiums gelernt haben, erscheinen mir inzwischen aber bedeutend abenteuerlicher.

Viele Grüße, Torsten
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Stichworte
doppelspalt, simulation

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