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Plauderecke Alles, was garantiert nichts mit Physik zu tun hat. Seid nett zueinander!

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  #21  
Alt 07.03.20, 02:18
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soon soon ist offline
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Standard AW: sanftwasser

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Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Jetzt darfst Du loslegen mit Mathe
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  #22  
Alt 08.03.20, 01:50
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Standard AW: sanftwasser

Gegeben sei ein Planet von der Grösse und Masse der Erde.

Der Planet hat ein tiefes Loch von einer Seite durch den Planetenmittelpunkt bis zur anderen Seite, keine Atmosphäre, Vakuum.

Ich lasse eine Kugel in das Loch fallen.

Annahmen:

Die Kugel fällt über fast den gesammten Durchmesser des Planeten bis zur anderen Seite und wieder zurück bis beinahe zum Ausgangspunkt.

Es treten Gezeitenkräfte auf. Die Kugel wird verformt. Innere Reibung erzeugt Wärme. Es kommt zu Wärmeabstrahlung und zu einem marginalen Verlust an Masse und Trägheit der Kugel.

Fragen:

Wie oft wird eine tischtennisballgrosse Eisenkugel hin- und herpendeln?

Würde die Kugel ohne den vermuteten Energie- und Trägheitsverlust überhaupt im Planetenmittelpunkt zum Stillstand kommen?
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  #23  
Alt 08.03.20, 10:35
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soon soon ist offline
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Registriert seit: 22.07.2007
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Standard AW: sanftwasser

Zitat:
Zitat von soon Beitrag anzeigen
Wie oft wird eine tischtennisballgrosse Eisenkugel hin- und herpendeln?

Würde die Kugel ohne den vermuteten Energie- und Trägheitsverlust überhaupt im Planetenmittelpunkt zum Stillstand kommen?
Meine eigene Einschätzung :

Die Kugel wird niemals im Planetenmittelpunkt zum Stillstand kommen.

Der Masseverlust durch Wärmeabstrahlung ist vernachlässigbar gering. (Selbst die Sonne verliert in den nächsten 4,5 Milliarden Jahren weniger als 1 Promille an Masse durch Abgabe von Strahlungsenergie)

Wenn ich den Versuch so anlege, dass eine 100 Gramm schwere Kugel bei jedem Pendeldurchgang 1 Gramm verliert, dann wird es 100 Pendeldurchgänge geben mit immer kleiner werdenden Ausschlägen, aber keinen Stillstand.
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  #24  
Alt 08.03.20, 13:18
sanftwasser sanftwasser ist offline
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Lächeln AW: sanftwasser

Eine interessante Frage. Nochmal kurz die bisherige Zusammenfassung:

Bezüglich des Rauminhalts ist die Singularität die Gegenwart.

Und damit gehe zum Planet Neptun mit seinem festen, kalten Kern, wo unsere Kugel nicht dahinschmelzt.

Ihre Schwingung kommt zum Stillstand, insoweit man dem newton'schen Gravitationsterm eine temporale Komponente hinzufügt*, die reflektiert, daß der Kern des Planeten gravitativ näher an der Singularität anliegt.

Die Auslenkung der Kugel hat zeitbezüglich eine Senke, in der sie zum Erliegen kommt. Prinzipiell ist das nicht verschieden von der Feststellung, daß Materie 'verklumpt'.

(Verbinde zwei Massen als von deren Größe abhängige Größe eines Winkels, umgekehrt proportional, also niemals eine Linie mit 180 Grad.
Dieser Winkel in ihrem Zentrum der wechselseitigen Anziehung repräsentiert ihre gemeinsam zusätzliche Verbundenheit mit dem ähnlichen Vorgang im temporal avancierten Universum der Antimaterie. >-G-<
Ähnlich, weil dieses nimmt ein wenig mehr Raum ein, aufgrund vorgeschrittener Expansion)

-------------------------------------
(*) "Newton"* 'lokal' [Zeitkontraktion/Raumexpansion] = "modifiziert Newton"

Geändert von sanftwasser (11.03.20 um 04:10 Uhr)
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  #25  
Alt 10.04.20, 08:50
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soon soon ist offline
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Standard AW: sanftwasser

Wir hatten hier vor einer Ewigkeit eine Diskussion darüber, ob eine Eisenkugel und eine Vogelfeder in einer Vakuumkammer auf der Erde exakt gleich beschleunigen.


Ich stelle mir die Bewegung des Mondes um die Erde vereinfacht als Kreisbahn vor (keine Bewegung um den gemeinsamen Schwerpunkt, keine Eigenrotation).

Dann stelle ich mir die Bewegung des Mondes zweidimensional vor, nicht als Kreis oder Elipse, sondern aus einer Perspektive, aus der ich nur das Hin und Her einer Pendelbewegung sehe.

Nun betrachte ich nochmal das System 'Planet mit Tunnel' und 'kleine Eisenkugel' und lasse die Eisenkugel aus der Entfernung Erde_Mond durch den Tunnel fallen.

Damit die Kugel ebenfalls 28 Tage braucht um zum Ausgangspunkt zurückzukehren, muss der Planet die Masse von Masse_Erde + Masse_Mond haben und die Kugel darf so leicht sein wie eine Vogelfeder. Oder der Planet hat die Masse der Erde und die Kugel muss die Masse des Mondes haben.

Ist das korrekt?
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  #26  
Alt 11.04.20, 00:51
sanftwasser sanftwasser ist offline
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Cool AW: sanftwasser

Du betrachtest zwei Systeme verschiedener Energie.
Im einen pendelt der Schwerpunkt, im andern nicht.
Es ist aber sehen nicht gleich fühlen.
Der Gang Deiner Uhr wird im einen Fall gegen diesen Impuls des Schwerpunktes beschleunigt/verzögert im andern Fall aber nicht.
Daher zu fragen, unter welchen besonderen Bedingungen beobachtet man in beiden Fällen gleiche Frequenz.
Gibt's das?
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  #27  
Alt 11.04.20, 07:24
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soon soon ist offline
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Beiträge: 645
Standard AW: sanftwasser

@sanftwasser
Sorry, die Frage sollte nicht als speziell an dich gerichtet rüberkommen.

Ich fand nur den Gedanken interessant, dass man eine Kreisbahn, zu der man Messdaten hat, hernehmen kann, um dann die Projektion zu betrachten.

Zitat:
Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Du betrachtest zwei Systeme verschiedener Energie.
Im einen pendelt der Schwerpunkt, im andern nicht.
Ein nicht fixiertes System pendelt immer um den gemeinsamen Schwerpunkt, auch wenn, wie in diesem Fall, die Bewegung des Planeten zu klein ist, um messbar zu sein.

Gleiches gilt für den Unterschied zwischen Feder und massereicherer Eisenkugel. Die Feder wird zeitlich etwas länger unterwegs sein, sofern das Gesamtsystem weniger Masse besitzt.
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  #28  
Alt 11.04.20, 10:58
sanftwasser sanftwasser ist offline
Aufsteiger
 
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Blinzeln AW: sanftwasser

sorry, wenn ich mich nochmal einmische.

Das System ist über Deinen Beobachtungsposten fixiert:
Es pendelt vor Dir oder um Dich.

Hypnotisch Schöne Ostern!

Geändert von sanftwasser (11.04.20 um 11:01 Uhr)
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