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Quantenmechanik, Relativitätstheorie und der ganze Rest. Wenn Sie Themen diskutieren wollen, die mehr als Schulkenntnisse voraussetzen, sind Sie hier richtig. Keine Angst, ein Physikstudium ist nicht Voraussetzung, aber man sollte sich schon eingehender mit Physik beschäftigt haben.

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  #41  
Alt 15.10.09, 20:43
Benutzerbild von richy
richy richy ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Hi Bauhof
Das Beispiel mit den Baukloetzen ist ein konstruktives Beispiel. Wahrscheinlich nicht wie es Lambert erwartet hat, dass die Divergenz einer Reihe immer etwas destruktives ist.
In dem Beispiel fuehrt die Divergenz der harmonischen Reihe dazu, dass der oberste Ausleger schliesslich unendlich lang werden kann, ohne dass die Konstruktion zusammenbricht. Auch unabhaengig von l0. Dazu muss man sich das Bild um 180 Grad gedreht vorstellen.
Aber du hast Recht. Man kann darueber streiten ob das eine physikalische Anwendung ist. Der Gesamtschwerpunkt aus einzelnen Koerpern. Das waere der physikalische Teil.
In der Physikvorlesung wurde das Beispiel unter dem Aspekt mal behandelt.

Geändert von richy (15.10.09 um 20:59 Uhr)
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  #42  
Alt 15.10.09, 22:11
Lambert Lambert ist offline
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Registriert seit: 12.02.2008
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von richy Beitrag anzeigen
Hi Bauhof
Das Beispiel mit den Baukloetzen ist ein konstruktives Beispiel. Wahrscheinlich nicht wie es Lambert erwartet hat, dass die Divergenz einer Reihe immer etwas destruktives ist.
In dem Beispiel fuehrt die Divergenz der harmonischen Reihe dazu, dass der oberste Ausleger schliesslich unendlich lang werden kann, ohne dass die Konstruktion zusammenbricht. Auch unabhaengig von l0. Dazu muss man sich das Bild um 180 Grad gedreht vorstellen.
Aber du hast Recht. Man kann darueber streiten ob das eine physikalische Anwendung ist. Der Gesamtschwerpunkt aus einzelnen Koerpern. Das waere der physikalische Teil.
In der Physikvorlesung wurde das Beispiel unter dem Aspekt mal behandelt.
Hi Richy,

wo ich mit den Primzahlen hin will, hat Eugen oben angedeutet. Ich suche
eine mengentheoretische Aussonderung aus der Menge der natürlichen Zahlen, die quantentheoretisch bedeutungsvoll sein könnte. Die Primzahlen scheinen mir wunderbare Kandidate dafür, nicht zuletzt auch, weil sie - saloppe Meinung - neben anderen Eigenschaften ein höchstes Maß an Individualität besitzen. Das scheint mir ausgesprochen wichtig, da es - falls sie ein physikalisches Äquivalent haben - den entsprechenden physikalischen Teilchen Stabilität und Unabhängigkeit verleiht.

Gruß,
Lambert
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  #43  
Alt 16.10.09, 09:43
Timm Timm ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Lambert Beitrag anzeigen
Die Primzahlen scheinen mir wunderbare Kandidate dafür, nicht zuletzt auch, weil sie - saloppe Meinung - neben anderen Eigenschaften ein höchstes Maß an Individualität besitzen. Das scheint mir ausgesprochen wichtig, da es - falls sie ein physikalisches Äquivalent haben - den entsprechenden physikalischen Teilchen Stabilität und Unabhängigkeit verleiht.
Die Problematik sehe ich darin, daß, falls Primzahlen ein "physikalisches Äquivalent" haben,
ein letztlich durch bloßes Abzählen entstandenes mathematisches Konstrukt mit Naturgesetzen verwoben wäre. Und das erscheint mir unvorstellbar. Welchen spekulativen Ansatz dazu sollte es geben?

Gruß, Timm
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Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor - Aurelius Augustinus
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  #44  
Alt 16.10.09, 09:56
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EMI EMI ist offline
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Ort: Dorsten
Beiträge: 2.564
Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Die Problematik sehe ich darin, daß, falls Primzahlen ein "physikalisches Äquivalent" haben,
ein letztlich durch bloßes Abzählen entstandenes mathematisches Konstrukt mit Naturgesetzen verwoben wäre.
So sehe ich das auch, Timm.

Warum sollten, wenn ein Kind seine Bausteine abzählt, die "Primzahlbausteine" z.B. eine besondere Stabiliät haben.
Unsinn.

Gruß EMI
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Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
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  #45  
Alt 16.10.09, 10:50
Lambert Lambert ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Die Problematik sehe ich darin, daß, falls Primzahlen ein "physikalisches Äquivalent" haben,
ein letztlich durch bloßes Abzählen entstandenes mathematisches Konstrukt mit Naturgesetzen verwoben wäre. Und das erscheint mir unvorstellbar. Welchen spekulativen Ansatz dazu sollte es geben?

Gruß, Timm
Hallo Timm,

nicht durch Abzählen entsteht ein mit Naturgesetzen verwobenes Konstrukt sondern durch zwangshafte geeignete Aussonderung aus einem gravitär-wirksames Zahlenfeld, das sein physikalisches Äquivalent in einem strukturierten Vakuum besitzt.

Gruß,
Lambert
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  #46  
Alt 16.10.09, 15:06
Timm Timm ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Hi Lambert,

tut mir leid, mit

Zitat:
zwangshafte geeignete Aussonderung aus einem gravitär-wirksames Zahlenfeld, das sein physikalisches Äquivalent in einem strukturierten Vakuum besitzt.
kann ich nichts anfangen, aber Hauptsache, Du hast Spaß daran.

Gruß, Timm
__________________
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  #47  
Alt 16.10.09, 17:07
Lambert Lambert ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Hi Lambert,

tut mir leid, mit

Zitat:
zwangshafte geeignete Aussonderung aus einem gravitär-wirksames Zahlenfeld, das sein physikalisches Äquivalent in einem strukturierten Vakuum besitzt.


kann ich nichts anfangen, aber Hauptsache, Du hast Spaß daran.

Gruß, Timm
Hallo Timm,

habe ich.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es nach meiner unbedeutenden Meinung
1) Ein geordnetes Vakuum gibt
2) die Ordnung des Vakuums das übliche Gravitionsfeld mit den Eigenschaften eines Zahlenfelds ist
3) dieses Feld, das gleichzeitig ein Volumenfeld bzw. Raumquantenfeld sein soll, bei der Inflation zum Zeitpunkt t=0 bis ca. 4 an ihren Rändern instabil geworden ist
4) die Ränder rundherum an der Aktualen Unendlichkeit jenes Feldes liegen
5) die Instabilität während des Volumeninflationprozesses (bei Inflationsgeschwindigkeit c) zu Aussonderung von Volumenteilen geführt hat, die ebensoviele Photonen sind.
6) danach (aus mir undeutlichen Gründen) aus Photonen ganz brav symmetrisch Elektronen und Positronen entstanden, die sich aus hier nicht geklärten Gründen raumlich trennten.
7) danach Material und den ganzen weiteren Zirkus gab

Gruß,
Lambert
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  #48  
Alt 16.10.09, 17:52
Timm Timm ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Lambert Beitrag anzeigen
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es nach meiner unbedeutenden Meinung
1) Ein geordnetes Vakuum gibt
2) die Ordnung des Vakuums das übliche Gravitionsfeld mit den Eigenschaften eines Zahlenfelds ist
3) dieses Feld, das gleichzeitig ein Volumenfeld bzw. Raumquantenfeld sein soll, bei der Inflation zum Zeitpunkt t=0 bis ca. 4 an ihren Rändern instabil geworden ist
4) die Ränder rundherum an der Aktualen Unendlichkeit jenes Feldes liegen
5) die Instabilität während des Volumeninflationprozesses (bei Inflationsgeschwindigkeit c) zu Aussonderung von Volumenteilen geführt hat, die ebensoviele Photonen sind.
6) danach (aus mir undeutlichen Gründen) aus Photonen ganz brav symmetrisch Elektronen und Positronen entstanden, die sich aus hier nicht geklärten Gründen raumlich trennten.
7) danach Material und den ganzen weiteren Zirkus gab
Hallo Lambert,

ich möchte das mit Ausnahme der "Ränder" nicht kommentieren. Man geht heute von einem Friedmann-Lemaitre Universum aus. Dieses ist homogen und isotrop. Ich kenne kein ernst zu nehmendes kosmologisches Modell, das Ränder enthält,

Gruß, Timm
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  #49  
Alt 16.10.09, 19:30
Timm Timm ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Die Problematik sehe ich darin, daß, falls Primzahlen ein "physikalisches Äquivalent" haben,
ein letztlich durch bloßes Abzählen entstandenes mathematisches Konstrukt mit Naturgesetzen verwoben wäre. Und das erscheint mir unvorstellbar. Welchen spekulativen Ansatz dazu sollte es geben?
Na, sowas, kaum schreibe ich das, finde ich ein Beispiel aus der Tierwelt, bei dem Primzahlen eine Rolle spielen.

Es gibt zwei Zikadenarten, die gemeinsam vorkommen und Lebenszyklen von 13, bzw. 17 Jahren haben. Erst im letzten Jahr entwickeln sie sich aus dem Puppenstadium zum ausgereiften Tier, kommen aus dem Boden und vermehren sich. Die Vermutung geht dahin, daß die Prim-Zikaden sich sich so maximal aus dem Weg gehen. Sie kommen sich nur alle 221 Jahre in die Quere. Alternativ wird ein für beide Zikadenarten giftiger Pilz diskutiert, der alle paar Jahre auftritt.

Nachzulesen auf Seite 41 in "Die Musik der Primzahlen - Auf den Spuren des größten Rätsels der Mathematik", von Marcus du Sautoy.

Die Evolution machts möglich, was mit einem physikalischen Äquivalent allerdings nichts zu tun hat.
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  #50  
Alt 16.10.09, 19:43
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
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Standard AW: Polya und Primzahlen

Zitat:
Zitat von Timm Beitrag anzeigen
Na, sowas, kaum schreibe ich das, finde ich ein Beispiel aus der Tierwelt, bei dem Primzahlen eine Rolle spielen.
Hallo Timm,

interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch die Tasache, dass uns z.B. die Fibonacci-Zahlen in der Natur auf Schritt und Tritt begegnen.

So z.B. bei der Anzahl von Blütenblättern wie der Sonnenblume und selbst bei Kaninchenpopulationen.

Aber da ist glaube ich richy der Experte.

Gruss, Marco Polo
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