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  #1  
Alt 14.05.22, 04:12
antaris antaris ist offline
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Registriert seit: 28.12.2021
Ort: in einem Multiversum
Beiträge: 185
Standard Ein Vorschlag, hin zu einer möglichen Vereinheitlichung

Hallo zusammen,

ich habe nun eine Weile nachgedacht, reflektiert und dabei einen möglichen Ausweg gefunden. Ich bin echt gespannt was ihr dazu sagt, denn es muss kein Rad neu erfunden werden. Nach wie vor ist aber ein "um die Ecke denken" gefragt.



- Wenn dunkle Materie unsichtbar, nicht messbar und außerhalb unserer Realität existiert aber dennoch eine wesentlich höhere Masse und entsprechende zusätzliche Gravitation, gegenüber der sichtbaren Materie, zur Masse des Universums beiträgt, so kann die Ursache dieser unsichtbaren Masse eigentlich nur eine indirekte Wirkung einer von AUßEN wirkenden Gravitation sein.
- Der Symmetriebruch zwischen Materie/Antimaterie ist eine Ursache aus dieser ungleichmäßigen Verteilung zwischen Materie/dunkler Materie.
Woher aber stammt diese Verteilung?
- Unser Universum ist eines von unendlich vielen anderen Universen in einem Multiversum. Über schwarze Löcher verschachteln sich die Universen in einer fraktalen Struktur, bis hin zum "Uruniversum", dessen zeitlicher Ursprung unendlich lange in der Vergangenheit liegt.
- Der zeitliche Verlauf im Multiversum entspricht der Detailzunahme der Fraktalen Struktur.
- Die "Saat" für ein jedes Universum steckt in jeder Singularität, welche durch ein schwarzes Loch bewirkt wird.
- Ein neu entstandenes schwarzes Loch hat vergleichsweise geringe Massen. Bei seiner Entstehung wurde weiträumig jede Materie entweder mit eingesaugt oder weit in das All hinaus geschleudert. Das schwarze Loch ist klein und vergleichsweise gravitativ "einsam" in seiner direkt Umgebung. Mit der Zeit wächst das schwarze Loch, in dem es sich "vorbeifliegende" Materie einverleibt. Während die Masse des schwarzen Lochs sich so immer weiter erhöht, entsteht darum eine Galaxie.
- Dieser massereicher werdende, ÄUßERE "Teil" des schwarzen Lochs bildet nun ein gravitatives Potential gegenüber dem schwarzen Loch.
- Beides zusammen ergibt die so entstehende Galaxie und beides zusammen ergibt ebenso die Gesamtmasse des im schwarzen Loch beherbergten Universums. Die als dunkle Materie wirkende Gravitation ist die indirekte Wirkung der gesamten Galaxie, in deren Zentrum nun z.B. ein schwarzes Loch sitzt, welches eben auch der Ursprung unseres Universums sein könnte.
- Der Urknall aus unserer Sicht wäre der Zeitpunkt, in dem die Masse des schwarzen Lochs kleiner der Masse der umliegend Galaxie wird. Es ist der supersymmetrische Zustand, welcher aber nur für 1/2h (beide Massen quantisiert gleich groß), also für einen "Zeitquanten" bestand hatte.
Der Symmetriebruch war also anfangs genau gedreht und wendete sich bis hin zum heutigen Zustand.
- Dieser nun vorherrschende, unsymmetrische Zustand zwischen sichtbare/dunkle Materie, ist als fraktale Rückkopplung ebenso auch für den Bruch zwischen Materie/Antimaterie und für die (Super-)Feinstrukturen in unserem Universum verantwortlich.



Ich finde es sehr elegant, denn logischerweise verändert sich der unsymmetrische Zustand, denn das schwarze Loch bzw. dessen Galaxie würde immer eher an Masse zunehmen und das vollkommen unabhängig dessen was wirklich geschieht. Das Ungleichgewicht würde zugunsten der dunklen Materie immer weiter zunehmen und sich somit das Universum darin weiter expandieren.


Vorteile:
- Dieser Lösungsvorschlag lässt sich zu 100% mit den Lichtkegeln des Minkowski-Raums und der daraus folgenden Mathematik in Einklang bringen
- Die bisherigen physikalischen Erkenntnisse spiegeln zu 100% die Natur wieder, es muss nur "der Blickpunkt" gewechselt werden
- Keine "neue" Physik erforderlich, da Materie=Masse=Gravitation im Grunde erst "durch sich selbst" über eine Art selbstorganisierende und fraktale Rückkopplungsschleife entsteht (Schleifenquantengravitation 2.0)

Hinweise:
- innerhalb der Galaxienhalos unseres Universums wird die dunkle Materie vermutet, Stichpunkt "Polarring bzw. Polarscheibengalaxien". Die Magellanschen Wolken umkreisen die Milchstraße z.B. auch auf einer polaren, also im Bezug zur Galaxienscheibe zu 90° geneigten Bahn, um das Zentrum der Milchstraße herum. Dabei befindet sich ansonsten kaum sichtbare Materie im Halo. Das Halo bzw. die Polarringe sind meist viel ausgedehnter, als die sichtbare Materie der Galaxie. So richtig kann sich ja niemand erklären, warum es diese Polarringe gibt.

- da die Mathematik das Fundament der Physik darstellt, ist davon auszugehen, dass die einfachsten Gesetze auch in der Physik eingehalten werden (müssen). Das betrifft insbesondere die Mengen. Aufgrund der beschleunigten Expansion des Universums ist es unwahrscheinlich, dass das Universum als abgeschlossenes System existiert. Bestimmen wir also die Menge x = "unser Universum", so ist das nur eine Teilmenge. Im allgemeinen sprechen wir bei Mengen eigentlich immer über Teilmengen, solange die Menge nicht als unendlich definiert ist. Ein "Anfang von Raum und Zeit beim BigBang" ist somit sehr unwahrscheinlich, denn wenn das Universum jetzt kein abgeschlossenes System ist, dann kann es das auch niemals gewesen sein.
__________________
Against all odds!

https://www.planck-unit.net

Geändert von antaris (14.05.22 um 08:34 Uhr)
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  #2  
Alt 15.05.22, 21:52
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 1.863
Standard AW: Ein Vorschlag, hin zu einer möglichen Vereinheitlichung

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Nach wie vor ist aber ein "um die Ecke denken" gefragt.
Nachdem die grundlegenden Ideen dieses Themas recht deutlich von den Vorstellungen der Standardphysik abweichen, habe ich das Thema verschoben.
__________________
Freundliche Grüße, B.
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