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Wissenschaftstheorie und Interpretationen der Physik Runder Tisch für Physiker, Erkenntnis- und Wissenschaftstheoretiker

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  #1  
Alt 29.12.15, 14:29
derwestermann derwestermann ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 22.06.2015
Beiträge: 40
Standard Mathe ohne Grenzen

Moin!

Neulich sah ich eine Sendung mit Professor Lesch, in der es um Zahlen und Mathematik geht. Hierbei wurde auch Pi erwähnt und dass man heute bei über eine Billionen Nachkommastellen ist. Wenn jedoch das Universum "nur" 10 hoch 60 Plancklängen groß ist, geht doch ab der 60ten Stelle hinter dem Komma jede weitere Nachkommastelle im Heisenbergschen Rauschen unter. Müßte es nicht eine Mathematik geben, in der sich die natürlichen Begrenzungen wiederfinden lassen?
Bei der Betrachtung der String-Theorien beschleicht mich der Verdacht, dass hier mathematische Möglichkeiten zu Konstrukten führen, die mit der realen Welt gar nicht mehr viel zu tun haben müssen.
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  #2  
Alt 29.12.15, 15:25
Gauß Gauß ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 29.12.2015
Beiträge: 11
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

woran liegt es denn, dass ich den Anfangspost nicht sehen kann??
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  #3  
Alt 29.12.15, 16:06
inside inside ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 303
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Wo steht denn das mit 10^60 ?
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  #4  
Alt 12.01.16, 21:49
derwestermann derwestermann ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 22.06.2015
Beiträge: 40
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Zitat:
Zitat von inside Beitrag anzeigen
Wo steht denn das mit 10^60 ?
13,5 Milliarden Lichjahre = 4,05 x 10^18 Meter
h = 1,6 x 10^-34m
Radius des Universums also 6,4 x 10^62 Plancklängen
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  #5  
Alt 12.01.16, 22:45
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 4.828
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Zitat:
Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
13,5 Milliarden Lichjahre = 4,05 x 10^18 Meter
Das kann wohl kaum hinkommen. Bitte nochmal neu rechnen.

Geändert von Marco Polo (12.01.16 um 22:49 Uhr)
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  #6  
Alt 12.01.16, 23:03
Herr Senf Herr Senf ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 19.04.2015
Beiträge: 69
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Und die Planck-Länge ist auch Lp = 1,616*10^-35m

Lichtlaufzeit/ Weltalter ... 13,7 Mrd Jahre also 8,0*10^60 Lp
Hubbleradius (z=1,46) .... 14,2 Mrd Lj .......... 8,3*10^60 Lp
Ereignishorizont (z=1,8) .. 16,2 Mrd Lj .......... 9,5*10^60 Lp
Partikelhorizont (z->oo) .. 46,6 Mrd Lj ........ 27,2*10^60 Lp (beobachtbares Universum)

Grüße Senf
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  #7  
Alt 12.02.16, 22:06
derwestermann derwestermann ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 22.06.2015
Beiträge: 40
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Es bleibt aber doch, dass die Berechnung von Pi auf mehr als 62 Stellen hinter dem Komma gar kein verwertbares Ergebnis liefert.
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  #8  
Alt 16.02.16, 08:11
inside inside ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 303
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Nicht unbedingt. Wenn sich die Abfolge der Zahlen nun nach der 63-zigsten Stelle in ein Muster fügen lässt, dann ist das Ergebnis bahnbrechend. Daher machen die das ja, um Pi endlich ein Geheimnis zu entlocken, bisher erfolglos.
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  #9  
Alt 18.03.16, 09:52
Philipp Wehrli Philipp Wehrli ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 04.07.2009
Ort: Winterthur
Beiträge: 247
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Zitat:
Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
Moin!

Neulich sah ich eine Sendung mit Professor Lesch, in der es um Zahlen und Mathematik geht. Hierbei wurde auch Pi erwähnt und dass man heute bei über eine Billionen Nachkommastellen ist. Wenn jedoch das Universum "nur" 10 hoch 60 Plancklängen groß ist, geht doch ab der 60ten Stelle hinter dem Komma jede weitere Nachkommastelle im Heisenbergschen Rauschen unter. Müßte es nicht eine Mathematik geben, in der sich die natürlichen Begrenzungen wiederfinden lassen?
Bei der Betrachtung der String-Theorien beschleicht mich der Verdacht, dass hier mathematische Möglichkeiten zu Konstrukten führen, die mit der realen Welt gar nicht mehr viel zu tun haben müssen.
Ich denke, hier ist die Loop Quantentheorie besser. Ich kenne die Mathematik dazu nicht wirklich. Aber bei Loops wird die Raumzeit als Spinnetzwerk aufgebaut. Die Spins sind zumindest in einer ersten Fassung abzählbar. In einer zweiten Fassung muss man berücksichtigen, dass die Teilchenzahl ebenfalls der Unbestimmtheit unterliegt. Ob die Spins dann immer noch abzählbar sind, weiss ich nicht. Wenn du dann den Umfang eines Kreises messen willst, kannst du nur entlang des Spinnetzwerks gehen. Ich denke, dadurch entfallen die unendlich vielen Dezimalstellen bei Pi.
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  #10  
Alt 19.03.16, 16:49
pauli pauli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 03.06.2007
Beiträge: 1.244
Standard AW: Mathe ohne Grenzen

Zitat:
Zitat von inside Beitrag anzeigen
Nicht unbedingt. Wenn sich die Abfolge der Zahlen nun nach der 63-zigsten Stelle in ein Muster fügen lässt, dann ist das Ergebnis bahnbrechend. Daher machen die das ja, um Pi endlich ein Geheimnis zu entlocken, bisher erfolglos.
Warum ist das eigentlich so, was ist daran so wichtig?
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