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  #31  
Alt 19.02.08, 21:33
Lorenzy Lorenzy ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.494
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

Zitat:
Zitat von Kurt Beitrag anzeigen
Es gibt klein solches.
Das ist eine reine Problematik der RT
Es zeigt die Unfähigkeit dieser Theorie die "Wirklichkeit" einigermassen korrekt wiederzugeben.


Kurt
Das Zwillingsparadoxon ist weder ein Paradoxon noch widerspricht es der Realität. Bei GPS-Satelliten wird ja gerade dieses "Paradoxon" auf die Erduhren umgerechnet. Die RT funktioniert sehr gut, auch im Alltag.
__________________
www.lhc-facts.ch
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  #32  
Alt 19.02.08, 21:35
Benutzerbild von Uranor
Uranor Uranor ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 2.428
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

pauli,

*stimmung*.

- Und vor allem @Kurt wird eines Tages RT-seitig den großen Erkenntnisschock erfahren. Immerhin, die Zwillinge sind kein Paradoxon, weil es ein Altern nicht gibt. Dank mit ohne Zeit leben wir ewig... für einen einzigen Herzschlag.
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  #33  
Alt 19.02.08, 21:48
Benutzerbild von Kurt
Kurt Kurt ist offline
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Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

Zitat:
Zitat von Lorenzy Beitrag anzeigen
Das Zwillingsparadoxon ist weder ein Paradoxon noch widerspricht es der Realität. Bei GPS-Satelliten wird ja gerade dieses "Paradoxon" auf die Erduhren umgerechnet. Die RT funktioniert sehr gut, auch im Alltag.
Ja ja, wenn denn endlich ein IS zur Verfügung stände.
Ja dann könntest du mir schon zeigen das es ein Zwillingsparadoxon gibt.
Ja wenn, es gibt aber kein IS wo dieses Zwilaradings erfolgreich sein Bestehen feiern könnte.
Und die GPS zeigens ja wie weit es mít dem Zwillingen bestellt ist.
Nix Zwillingsporadoxon, ganz einfache Frequenzänderung durch andere Ortsumstände.

Und so ist es überall. Und das Zwillingsdingsbums, das was die RT angeblich bestätigt, das gibts nicht. Und wurde auch noch nicht bestätigt und wird es auch nie werden.

Und wenn die Bezuglosigkeit der RT eines Tages nicht mehr zeitgemäss ist dann kehrt endlich Vernunft ein.


Kurt
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  #34  
Alt 19.02.08, 21:58
pauli pauli ist offline
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Beiträge: 1.336
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

Zitat:
Und wenn die Bezuglosigkeit der RT eines Tages nicht mehr zeitgemäss ist dann kehrt endlich Vernunft ein.
Offenbar ist das die einzige Vorhersage, die deine revolutionäre fPE (fu.ck-Photon-Energie)-Theorie macht
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  #35  
Alt 19.02.08, 22:24
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.410
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

Hi Pauli,
Zitat:
Doch, das tun sie, ein Beobachter auf dem Myon würde bewegungslose und verzerrte Menschen und Maschinen auf der Erde wahrnehmen
Kann es nicht sein, dass es uns so wahrnimmt wie der rückkehrende Zwilling? Also schneller? Ich sehe keinen Unterschied zwischen einen rückkehrenden Zwilling und einem Myon das auf uns zukommt. Was zählt ist der Wechsel „des Bezugsystem“ (Beschleunigung) und der erfahrene Impuls.
Kann man beweisen, dass das Myon uns relativ ruhend oder relativ rasend wahrnehmen würde?
Welche Eigenschaften, welche WW geht das Myon ein das zeigt das es uns als ruhend wahrnimmt/ wahrnehmen muss?
Beim Rest stimme ich dir zu. Ich halte zwar auch die Weltlinien Erklärung als falsch beschrieben, da ich immer einen Punkt in beiden IS finde durch die ich eine Gerade ziehen kann – er sucht nur nach den falschen Punkten . Ihr sucht nach den gleichen Punkten, was falsch ist denn während „dort“ gerade was passiert ist „hier“ gerade ein Teilchen ohne WW unterwegs. Ihr zieht aber eure Geraden nicht darauf (auf WW freie Teilchen)??? Aber das ist wieder ein "Zeitproblem" würdest du Bewegung nehmen, wäre es nicht so schwierig zu verstehen.
Aber wie gesagt: Beide Herzen schlagen gleich oft – da stimme ich zu.

@Uranor
Kurz: Richtig man kann für Gamma = 1/(1-ß^2) entweder
„v/c“ schreiben,
dann berücksichtigt man nur die Relativgeschwindigkeit. Diese Betrachtung hat aber „Mängel“, denn hier dürfen die Teilchen ja nicht zuvor von einem gemeinsamen Punkt gestartet sein. Denn sonst könnte es sein, dass der Eine was anders wahrnimmt als der Andere. Denn hier kann es passieren, dass der Eine oder Andere den anderen als schneller wahrnimmt (Rückkehr). Das wäre nicht RT-like und würde völlig falsche annahmen erzeugen.
Das ihr das nicht sehen wollt? Ein Rückkehrender Zwilling würde alles schneller auf der Erde wahrnehmen. Wann weis man wer wie was sieht?
Ich will gar nicht darauf eingehen was passiert wenn 4 Zwillinge in 4 verschiedene Richtungen starten und dann umkehren. Wie sehen sie sich untereinander? Und was sagen sie wenn sie am Ende doch gleich alt sind.
….
Oder du verwendest: ß= pc/E
Ich finde dann wird vieles klarer.
Zitat:
Beim Bremsbeschleunigen tauscht der Treibstoff mit dir p.
Häh?
gibt kein Bremsbeschleunigen, denn kurz vor der „Bremsbeschleunigen“ kannst du das Objekt als ruhend betrachten (unabhängig von der Bewegung), dann wird es einfach genauso wie zuvor beschleunigt.
Ich gehe davon aus dass die RT durch Impuls(/Energie) verursacht wird. Dann zählt nur der „aufgenommene“ Impuls unabhängig davon wer sich gerade wohin, wie schnell bewegt hat. Betrachte das Objekt einfach immer als ruhend (unabhängig von der Relativbewegung) an und lasse den Impuls darauf wirken.

Grüße
EVB
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Geändert von Eyk van Bommel (19.02.08 um 22:27 Uhr)
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  #36  
Alt 19.02.08, 22:26
Benutzerbild von Kurt
Kurt Kurt ist offline
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Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

Zitat:
Zitat von pauli Beitrag anzeigen
Offenbar ist das die einzige Vorhersage, die deine revolutionäre fPE (fu.ck-Photon-Energie)-Theorie macht
Nein, sie meint auch, die -Nichttheorie-, das Masse verschieden schnell fällt.
Das die Gravitation nichts Anderes als ein Bezeichner ist für Umstände die direkt in den BT ablaufen und keinerlei direkter Fernwirkung (Anziehung) bedürfen. Das Dellenmodell lässt du am Besten gleich weg.
Das es einen Träger gibt.
Das es die Ortsumstände sind die die Trägheit und den Gravitationsvektor (Beschleunigungsrichtung und Stärke) bestimmen.
Das die Hilfsbegriffe Energie, Impuls, Photon nur zu "A" 's taugen, fürs "V" unbrauchbar sind.

Und ich warte immer noch auf die Erklärung(en) wie denn diese ominösen Photone erzeugt werden.
Und ohne diese kann auch gleich die RT ihren Photoeffekt und die VWT und die QT einpacken.
Sie sind auf Nichtexistenten gesockelt, auf Hilfsbezeichnerbegriffen.


Kurt
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  #37  
Alt 19.02.08, 23:04
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Uranor Uranor ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 2.428
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

moin EVB,

wenn du das beschleunigte Objekt als ruhend betrachtest, ist der gesamte Kosmos gegenüber dem Objekt bewegt. Nun beschleunigst du entgegen der Bewegungsrichtung des restlichen Kosmos. Dann wird der restliche Kosmos dir gegenüber langsamer. Somit besteht nun eine verringerte Relativgeschwindigkeit.

Hast du nun dem restlichen Kosmos gegenüber den doppelten Impuls? So meinte ich das mit dem Impuls tauschen. Wie sagt man es eleganter? Du setzt den Treibstoff gegen den Bewegungs-Vektor des restlichen Kosmos dir gegenüber ein. Der restliche Kosmos nimmt nun über den verbrenenden Treibstoff von dir Impuls auf, oder nicht?

Nach deiner Darstellung würde ein Lastzug einen Irrsinns-Impuls gespeichert haben, da er ja sein Leben lang beschleunigt oder halt gestanden hat. Das kann es nicht gewesen sein. Beim Bremsen gab er Impuls an die Straße ab. Daher macht er ja aus vollem Schub so viel mehr Schaden, als wenn er aus dem Stand auf ein Hindernis brummt. Also, der runtergebremste Lastzug hat seinen Impuls aus der Beschleunigung wieder weiter-getauscht. An der Raststätte hat er keinen Impuls mehr. So verstehe ich das. Und so wird es auch beobachtet.

Gruß Uranor
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  #38  
Alt 19.02.08, 23:20
JGC JGC ist offline
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Beiträge: 3.276
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

Zitat:
Zitat von Uranor Beitrag anzeigen
salve JGC,


deine grundlegende Orientierung verschließt sich mir. Selbst wenn es richtung Matrix oder eben rischtung Überwesen angesiedelt ist, ...:
Ich rede von der ineinander verschachtelten Anordnungsweise all der, in der Physik möglichen Strukturen.., so wie davon, das jede Struktur, egal wie groß, wie schnell, wie häufig und wie dicht ihre jeweiligen Prozederes ablaufen...

Alle zeigen sich jeweils durch ihre jeweils zugehörigen Kräfteprozederes und deren jeweiligen Auswirkung und ergeben zusammen das augenblickliche "Schöpfungsorchester", dessen Darbietung wir zu jedem Augenblick vernehmen..

Zitat:
Der Aspekt irritiert mich. Selbst für mich als eigenständiges Individuum haben JETZT und HIER kein Sonderprivileg. Allein mein Gehirn beinhaltet sehr viele unterschaidbare Orte. Ein Hirnmuster ist kein Punkt sondern ausgedehnt. Signale sind nicht am Punkt sondern durcheilen das Hirn.
Na und..

Dafür sind all die im augenblicklichen Moment laufenden Prozesse alle gleichzeitig einer "Beziehungsgeometrie unterworfen, welches die jeweiligen Wechselwirkmöglichkeiten mit den jeweils momentan örtlich angetroffenen Umständen "abstimmt" nach denen die jeweilig beobachteten Prozederes von statten gehen


Zitat:
Also, andere beobachten mein JETZT und HIER, ich beobachte das JETZT und HIER anderer. Meine Beobachtung ist also JETZT und HIER, nicht aber das Geschehen, das ich beobachte.
Genau DAS wird aber alles Moment für Moment immer gleichzeitig miteinander in Beziehung gestellt und DAS findet wiederum in deinem Hirn statt, wo alle signale zusammenlaufen..

Zitat:
Wieso krümmst du dich geistig und visuell? Bleib, wie du bist, beobachte. Wieso genügt das nicht?
Verstehst du nicht?

Je mehr Informationen du hast, um so schwieriger wird eine exakte Definition eines Geschehens, weil immer mehr Ansichtswinkel auftauchen und du in einer Art "geistigen" Unschärfenschleife landest..

Das ist einfach eine Eigenschaft der Informationen, durch ihren jeweiligen Stellenwert auch eine "Bedeutunsstärke", (eine Wichtigkeitsgrösse) zu erlangen... da braucht gar nichts "absichtlich" gekrümmt zu werden, es geschieht einfach..

Und dieser Krümmungseffekt findet physikalisch geistig, mathematisch und selbst in der Psyche statt..
Das vorherige" Erfahrene" verändert das Verhalten zum jetzigen "zu Erfahrenden" und bestimmt entsprechend das zukünftig angestrebte Verhalten..

Und je abstrakter, entfernter oder komplizierter sich ein Sachverhalt entpuppt, um so grösser wird der Krümmungs-Effekt

Zitat:
Den Schluss konnte ich nicht verstehen. Das scheinst du verkürzt ausgedrückt zu haben. Das geistige Bild einer "Kürzungsorgie" dürfte dem zentralen Bewusstseinspunkt entsprechen, falls es den gibt. Wie erfahren jeden Eindruck zentral, werten ihn zentral aus. Wir orientieren und bei dem Punkt-Begriff auf die Position des dominierenden Sinnesorganes. Der Eindruck ist also ssehr dubjektiv.

salute Uranor
Ich redete in diesem Falle davon, das z.B. ein Objekt einen kinetischen Impuls sowie einen statischen Impuls besitzt..

Deutlicher:

Eine Information stellt nicht nur ihren binären Wert dar, sondern auch ihren statistischen Wert(Wichtigkeit,Stärke)..

Und genau diese werden zu jedem Moment aus all den verschiedenen wahrgenommenen Bereichen alle gleichzeitig miteinander verglichen und interpretiert, was eben wiederum eine bestimmte Datenverarbeitungsgeschwindigkeit benötigt.
Stimmen dann die Inputgeschwindigkeit oder die Outputgeschwindigkeit der aufnehmenden Sensoren oder des wiedergebenden Gedankenschirmes nicht mit der Datenverarbeitungsgeschwindigkeit überein, so entstehen jeweils Laufzeitverzögerungen bei deren jeweiligen Interpretation..

Kommen mehr statistische Informationen rein als binäre Daten, so verschiebt sich der Informationsfluss, oder(bei Daten-Overflow)stauen sie sich auf und erhöhen entsprechend ihren "Informationsdruck"(verlängert die Bereitstellungszeit der entsprechenden Infos im Speicher), wärend im anderen Falle es zeitlichen Verschiebungen und "Informationsflussbeschleunigungen" kommt, welche sich wiederum im "Zeitraffer" und scheinbarer Werteveränderungen der beschleunigten Interpretation äussert..

Beide führen zu einer konträhren Bedeutungsbeugung, welche sich im realen Moment-Augenblick des jeweiligen Hier und Jetzts treffen und sich in ihrer jeweils entsprechend logischen Moment-Betrachtung äussern..

Ich weiss, das klingt jetzt recht kompliziert, aber folgt dies nicht im Grunde einfachen informatischen Regeln, die in jedem Programm Anwendung finden, welche man so am PC benutzen kann?..

Die Wirklichkeit und die Simulation folgen den selben mathematischen Prozederes...

An welchem Haken will man dann also eine exakte Wirklichkeit aufhängen?

Das ist meiner Meinung nach einfach nicht möglich, so wie Gödel schon sagte..

Versuch du mal z.B. mir eine realistische Echtzeit-Bbeschreibung deines eigenen Hinterkopfes zu liefern..

Das kannst du nicht, du musst mindestens einen Spiegel benutzen..

Und genau da fängt meiner Ansicht nach das Problem an..

Die Seitenvertauschung...

Und genau diese müssen irgendwie aus all den Prozederes rausgekürzt werden, um einen "wahren" logisch zusammenhängenden Sachverhalt zu erhalten..

Zumindest meiner Meinung nach.


JGC

Geändert von JGC (19.02.08 um 23:26 Uhr)
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  #39  
Alt 20.02.08, 01:43
Benutzerbild von Uranor
Uranor Uranor ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 2.428
Standard AW: Energie-Massenäquivalenz

moin JGC,

Zitat:
Ich rede von der ineinander verschachtelten Anordnungsweise all der, in der Physik möglichen Strukturen.., so wie davon, das jede Struktur, egal wie groß, wie schnell, wie häufig und wie dicht ihre jeweiligen Prozederes ablaufen...

Alle zeigen sich jeweils durch ihre jeweils zugehörigen Kräfteprozederes und deren jeweiligen Auswirkung und ergeben zusammen das augenblickliche "Schöpfungsorchester", dessen Darbietung wir zu jedem Augenblick vernehmen.
Jetzt wird das klarer. Du nimmst also ein Orchester wahr, weilst nicht selbst aktiv unter den Musikern? Andere und der olle witternde Felsbrocken da hinten tun das auch nicht? Klar, aus einer Schöpfungssicht sogar im laufenden Geschehen ergibt sich passiver Genuss, keine Eigenaktion. So zeigt es sich für fast alle weder erfahrungsbasiert noch irgendwie religiös gesehen kompatibel. Es ist eine eigenwillige Interpretation.

Zitat:
Na und..
Das klingt schon von vornherein als gleichgültige Ignoranz.

Zitat:
Dafür sind all die im augenblicklichen Moment laufenden Prozesse alle gleichzeitig einer "Beziehungsgeometrie unterworfen,
Ausdehnung, relative Bezüge nimmst du also gar nicht wahr. Das tut ansich niemand bewusst. Wir üben die Punktorientierung. Es bedarf etwas der Unp****heit, der Aufmerksamkeit, das Geschehen als nicht zentralpunktiert zu erfahren. Kopfdrehung und das bewusst werden der verschiedenen Sinneswahrnehmungen genügt. Man weiß üblicherweise einfach, dass die Erfahrung weit mehr ist, als nur ein Punkt.

Zitat:
Genau DAS wird aber alles Moment für Moment immer gleichzeitig miteinander in Beziehung gestellt und DAS findet wiederum in deinem Hirn statt, wo alle signale zusammenlaufen..
Und das ist falsch. In der sec nimmt man 30.000 Signale bewusst wahr. geht mehr ein, wird das unausgewertet direkt an die Speicherung weitergeleitet. Wie soll da alle Erfahrung gleichzeitig sein?

Zitat:
Verstehst du nicht?

Je mehr Informationen du hast, um so schwieriger wird eine exakte Definition eines Geschehens, weil immer mehr Ansichtswinkel auftauchen und du in einer Art "geistigen" Unschärfenschleife landest..
Ja klar. Du versuchst, alle Aussichtswinkel als einen Erfahrungspunkt darzustellen. Es muss doch logisch sein, dass das so nicht funzt. Beobachtungen erfolgen nacheinander, und Ruh is.

Zitat:
Das ist einfach eine Eigenschaft der Informationen, durch ihren jeweiligen Stellenwert auch eine "Bedeutunsstärke", (eine Wichtigkeitsgrösse) zu erlangen... da braucht gar nichts "absichtlich" gekrümmt zu werden, es geschieht einfach..
Nein. Die geistige Unschärfe erlebst du so. Frag mal, ob es andere erleben.

Zitat:
Und dieser Krümmungseffekt findet physikalisch geistig, mathematisch und selbst in der Psyche statt..
Das vorherige" Erfahrene" verändert das Verhalten zum jetzigen "zu Erfahrenden" und bestimmt entsprechend das zukünftig angestrebte Verhalten..
Die Perspektive wird wohl von allen akzeptiert werden. Alle Grungvorgaben und alle Erfahrung prägen den Augenblick.

Zitat:
Und je abstrakter, entfernter oder komplizierter sich ein Sachverhalt entpuppt, um so grösser wird der Krümmungs-Effekt
Die Verarbeitung erfordert mehr Aufwand. Das hat mit der Erfahrung selbst nix zu tun. Beides erfolgt nicht parallel. Du hast jetzt genügend Erfahrung, verarbeitest aber bereits vorhandenes.

Zitat:
Eine Information stellt nicht nur ihren binären Wert dar, sondern auch ihren statistischen Wert(Wichtigkeit,Stärke)..
Ich denke das Nein. Du versuchst, Erfahrung und Auswertung zu vermischen. Es sind aber völlig verschiedene Dinge und Bereiche. Der Lehmballen erfuhr Wasser. Nun erst wird er mit dem Aufsaugen beginnen.

Zitat:
Und genau diese werden zu jedem Moment aus all den verschiedenen wahrgenommenen Bereichen alle gleichzeitig miteinander verglichen und interpretiert, was eben wiederum eine bestimmte Datenverarbeitungsgeschwindigkeit benötigt.
Nein. Leistungskapazität und fertig. Informiere dich.

Zitat:
Stimmen dann die Inputgeschwindigkeit oder die Outputgeschwindigkeit der aufnehmenden Sensoren oder des wiedergebenden Gedankenschirmes nicht mit der Datenverarbeitungsgeschwindigkeit überein, so entstehen jeweils Laufzeitverzögerungen bei deren jeweiligen Interpretation..
Kann man so auffassen. Genau das ist ja der Anlass, dass das Unterbewusstsein nicht unbedingt bei aktuellem Bedarf die Lösung anbietet. Die muss erst mal erarbeitet werden.

Uralte Spruchweisheit:
"Die richtige Frage wird die richtige Antwort von allein erbringen, wenn die Zeit dafür die richtige ist!"

Zitat:
Ich weiss, das klingt jetzt recht kompliziert, aber folgt dies nicht im Grunde einfachen informatischen Regeln, die in jedem Programm Anwendung finden, welche man so am PC benutzen kann?..
Der PC sieht das viel zwangloser. Der bekommt die Daten rein, pinkelt sich nicht ins Hemd, verarbeitet, freut sich nicht, bringt das Ergebnis.

Alles, was du sagst, läuft vor allem auf die Ignoranz der natürlichen Zusammenhänge hinaus. Beobachte, werte aus, tu das richtige. Wo ist das Problem? Du weißt aus der Erfahrung, dass es gerade in der Höchstanspannung bei knallharter Gefahr defakto kein Problem gibt. Als sie dich verhauten, hast du doch sicher kompromisslos und ohne Zeitnot ausgewertet, wie du in höchster Präzision agieren, die wirklich maximale Zahl von Angreifern erledigen kannst, bevor dich die letzten dann doch erwischen. Richtig? Und ich kenne das gedehnte Szenario von einem verhinderten schweren Auto-Unfall.

Also, Selbstvertrauen wächst auf Erfahrung, vorallem nach Erfolg.

Gruß Uranor.
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  #40  
Alt 20.02.08, 09:10
JGC JGC ist offline
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Hi Uranor..


zu:

Zitat:
Zitat:
Genau DAS wird aber alles Moment für Moment immer gleichzeitig miteinander in Beziehung gestellt und DAS findet wiederum in deinem Hirn statt, wo alle signale zusammenlaufen..

Und das ist falsch. In der sec nimmt man 30.000 Signale bewusst wahr. geht mehr ein, wird das unausgewertet direkt an die Speicherung weitergeleitet. Wie soll da alle Erfahrung gleichzeitig sein?
Du sprichtst von "bewussten" Wahrnehmungen...

Was glaubst du, wieviele unbewusste Wahrnehmungen du dabei nebenher wohl reinlädst?? Das sind mindestens 100 mal so viele Informationen und diese müssen einfach statistisch augewertet werden, weil dein Hirn sonst sofort an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt, wenn das Hirn das wirklich alles "bewusst" abarbeiten wollte...

Das bedeutet im Klartext, das dein Verstand zwar wirklich tatsächlich jede bewusste Informattion der "Reihe" nach beackert, aber es bedeutet auch, das der gesamte unbewusste Rest gleichzeitig parallel, nach statistischen Kriterien verglichen wird, um die Daten deines Verstandes "vernünftig" zuordnen zu können... Schliesslich hängt davon ab, wie korrekt die daraus im Hirn entstehende Interpretation mit der Wirklichkeit übereinstimmt...

Und dein Beispiel, wenn Not am Mann ist, das du in diesem Falle sofort weisst, wie du zu reagieren hast, dann lass dir gesagt sein, das dein Gehirn in diesen Momenten auf schon vorhandene Verhaltensroutinen zurückgreift, die in deinen Instinkten schon angelegt sind(z.B. Kampf und Selbstschutzinstinkt oder der Fluchtinstinkt)

Wenn du nämlich niemals gelernt hast, wie du in einer entsprechenden Situation zu reagieren hast und dir tatsächlich keine Zeit bleibt, dann reagierst du eben so, wie deinem Gehirn aus der Tiefe der Instinkte eben erlauben, zu reagieren...

Und entweder bist du stark und kämpfst, oder du bist schwach und rennst...

Da gibt es also nicht viel zu denken, das machst du dann einfach..

Du kannst nur dann Situationsentsprechend reagieren, wenn 1. dir die notwendige Zeit zur Verfügung steht, die momentsituation "ganz" zu erfassen.(zu schnelle Erfordernisse krümmen dein Erkennungsspektrum deiner Handlungsmöglichkeiten).. Oder du hast 2. diese Information schon früher mal erworben und kannst sie grob "sofort"(instantan) anwenden und entsprechend den neuen Erfordernissen rasch anpassen...

Diese Routinen sind "absichtlich" vom Gehirn und dem Nervennetz so angelegt, um effektievste Arbeitsweise zu garantieren..

Also wie ein PC, der gleichzeitig die parallele und serielle Arbeitsweise vereint..

Solche Systeme existieren schon und sind wahnsinnig leistungsfähig..(aber auch entsprechend teuer)..


JGC
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