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Alt 03.10.19, 20:57
Rosch Rosch ist offline
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Beitrag Bewusstsein und Bedeutung

Ich arbeite nunmehr seit etwa drei Jahren in meiner Freizeit an einer Arbeit, die sich mittlerweile auch mit der sogenannten dunklen Materie beschäftigt, obgleich sich die Auseinandersetzung damit eher im Nachhinein und also als unbeabischtigte Folge meiner Arbeit eingestellt hat. Der gegenwärtige Titel der Arbeit lautet: Bewusstsein und Bedeutung: Über die Relativierung des Faktischen. Der Titel zeigt schon, dass ich mich ursprünglich mit der allerdings physikalischen Bedeutung subjektiven Bewusstseins beschäftigen wollte. Ursprünglich ging es mir darum( und unter diesem Gesichtspunkt habe ich die Arbeit gewissermaßen als philosophische Spielerei begonnnen, nachdem ich ein wenig von Karl Popper gelesen hatte) festzuhalten, dass doch alle Empirik in letzter Konsequenz auf subjektiven Erleben beruht und dass letztlich jedes subjektiv eigene Sein innerhalb seines eigenen Erlebens ein für sich gültigen und nicht mehr falsifizierbaren Bezugspunkt darstellt, eine Gegenwart also, gegen die sich eine geltende Welt erst anlegt; wenn man so will, stellt jedes Subjekt den feststellenden Teil einer Wellenfunktion dar, die das Subjekt selbst enthält.

Beispielsweise werde ich, in Analogie zum quantenmechanischen Orts- und Impulsoperator, einen Masseoperator ableiten, genauer einen Trägheitsoperator; insofern er nämlich die träge Masse betrifft. Die träge Masse eines Körpers stellt sich demnach erst durch Feststellung eines Körpers ein; das gilt im übrigen für alle erkannten Bedeutungen; insofern nämlich als Folge nicht vorbestimmter Massen auch Schrödinger-Gleichungen nicht mehr vorbestimmt da stehen. Ich setze also Bedeutungen nicht mehr apriorisch voraus, sondern versuche zu verstehen, wie Bedeutungen innerhalb subjektiver und also relativer Erlebnisse aus nicht-Wirklichkeit entstehen. Letzlich muss doch Wirklichkeit aus einer Nicht-Wirklichkeit oder aus Vakuum aufgehen. Alles andere führt dazu, dass Realität durch bereits bestehende Realität erklärt wird, was aber entweder zu unendlicher Regression oder Elementarem führt, wobei ich allerdings Letzteres als ein Füllsel für Nicht-Verstandenes auffasse. damit ist aber nichts gewonnen.

Damit zusammenhängend werde ich auch ein verallgemeinertes Kovarianzprinzip formulieren, insofern nämlich die Idee von der Äquivalenz von träger und schwerer Masse auf einer sehr speziellen Empirik beruht, und zwar auf dem Erfahrungsaustausch von Beobachtern, die im Vergleich mit kosmischen Entfernungen sehr nahe beieinander leben, deren gegenseitige Geschwindigkeiten gegen die Lichtgeschwindigkeit vernachlässigbar sind und die zudem einem quasi-homogenen Gravitations-Potenzial ausgesetzt sind. In der Folge beobachten sie von einem quasi-identischen Standpunkt aus und nehmen deshalb auch ein scheinbar allgemeingültiges Universum lediglich aus verschiedenen und üblicherweise beinahe räumlich geprägten Perspektiven wahr. Dieser Sachverhalt ändert sich allerdings, wenn über kosmisch relevante Entfernungen hinweg andere Mitbeobachter mit beobachtet werden, die in ihrer Umgebung ganz andere kausale Zusammenhänge erleben, als von den quasi-identischen irdischen Standpunkten aus gesehen.

Ich werde auch zeigen, dass solche Mitbeobachter Körper feststellen, die von einem irdischen Beobachtungsstandpunkt aus betrachtet, gar nicht gegenständlich existieren oder exitierten( wie sich Zeit als kognitiv intrinsisches Attribut und also als Eigenzeit anlegt, auch das werde ich auseinandersetzen), sondern nur noch schemenhaft als eine dem Vakuum anhängende Potenzialität. Jenseits gewisser durch die subjektiv eigenen Standpunkte bestimmten Anschauungshorizonte sind übrigens überhaupt keine Bedeutungen mehr erkennbar. Ein irdischer Beobachter nimmt demnach weit entfernte gegenständliche Konstellationen und Zusammenhänge in einem anderen Potenzial wahr, als ein am Beobachtungsort örtlich ansässiger mitbeobachteter Beobachter. Die beobachtete Krümmung des Potenzials bestimmt aber ähnlich wie bei einem Festkörper, die beobachtete träge Ruhemasse.

Falls Jemanden meine Arbeit interessiert, dem oder der würde ich gerne eine Kurzfassung zukommen lassen (das PDF ist leider größer als 97 kB). Ich muss allerdings erwähnen, dass die anderen Teile meiner Arbeit noch nicht fertig ausgearbeitet sind, weil sich nämlich durch die Arbeit am Text mein Denken ständig verbessert.
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dunkle materie, vereinheitlichung

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